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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

29.164 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

14.06.2022 um 19:17
Zitat von boraboraborabora schrieb:Noch kann zu großen Teilen das gesagt werden, was man möchte, sofern man die Gefühle "Andersdenkende"
Ich finde dieses Wort "Andersdenkende" übrigens ganz schlimm, es impliziert die Inszenierung als viktimisierter Dissident regelrecht.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

14.06.2022 um 19:21
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Ich finde dieses Wort "Andersdenkende" übrigens ganz schlimm,
Ich hab es ja in Klammern gesetzt.
Werde es aber künftig anders formulieren.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

14.06.2022 um 19:23
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das sind wohl nicht so viele Leute, aus jeder politischen oder religiösen richtung kann ich dir jedenfalls beispiele nennen. Wo fängt eigentlich für dich canceln an? Darf man nichtmal einem Weißen sagen, dass er keine Dreadlocks tragen soll, also seine Meinung dazu äußern?
Untermauer Deine ständig wiederholten und in meinen Augen nicht haltbaren Argumente mit Fakten. Also Beleg oder Belege.

Canceln ist für mich, Menschen zu mobilisieren um
Zitat von shionoroshionoro schrieb:die entsprechenden Leute akputtzumachen bzw. Schaden anzurichten.
Nicht mein Niveau.

Man darf seine Meinung auch einem weißen Menschen sagen.... aber man kann ihm nicht auferlegen keine Dreadlocks zu tragen.
Mit welchem Recht denn? Dem Recht einer kleinen, lauten, kaum erwachsenen Minderheit die sich als Moralapostel aufspielt obwohl sie keine Legitimation irgendeiner entsprechenden Jamaikanischen Gesellschaft erhalten hat in ihrem Namen zu sprechen?
Zumal Dreads keine rein Jamaikanische Erfindung sind. Siehe meinen hier schon einige mal verlinkten Wiki-Artikel.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

14.06.2022 um 19:38
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Und darum darf man auch gegen dreads bei weißen shitstormen.

Beleg das dies gesetzlich gedeckelt ist.


Du weist bestimmt was in Shitstorm-Posts so alles geschrieben wird von feigen, anonymen Internetaktivisten?
Der Duden nahm das Wort 2013 auf und definiert einen Shitstorm als „Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht
Dabei richtet sich laut Sascha Lobo „in kurzem Zeitraum eine subjektiv große Anzahl von kritischen Äußerungen […], von denen sich zumindest ein Teil vom ursprünglichen Thema ablöst und [die] stattdessen aggressiv, beleidigend, bedrohend oder anders attackierend geführt [werden]“[3] gegen Personen, Unternehmen oder Institutionen.
Quelle: Wikipedia: Shitstorm

Hervorhebungen von mir.


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14.06.2022 um 19:42
Zitat von boraboraborabora schrieb:Ich hab es ja in Klammern gesetzt.
Werde es aber künftig anders formulieren.
Du musst meinetwegen nicht auf das Wort verzichten. Ich wollte das nur allgemein mal anmerken.


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14.06.2022 um 23:00
Wenn ich jetzt jemals einen Nicht-Deutschen mit weißen Socken in Sandalen sehe flippe ich aus...

Aber mal ernsthaft, geht es bei Frisuren nicht langsam ein bisschen weit? Die Tochter meiner Ex hat sich damals so einen hippen koreanischen Haarschnitt machen lassen, weil sie auf K-Pop stand, führt sowas nicht eher zu einer Annäherung?

Ich finde dieses - wir hatten die Idee und haben es zu erst gemacht und nun darf das kein anderer irgendwie komplett Kindergarten...


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15.06.2022 um 00:03
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wenn es ok ist, sarah lee heinrich zu cancel, oder den umweltsau song bzw. die, die ihn gemacht haben, oder allerlei solche aktionen, wo sich weiße oder rentner in ihren gefühlen verletzt gefühlt haben, dann soll mir doch keiner sagen, dass schwarze ihren unmut über weiße dreads, den negerkönig, ortsnamen oder sonstwas nicht auf Ähnliche weise äußern dürfen. Natürlich dürfen die das.
Manche Sachen sind sinnvoll sich drüber zu beschweren andere sind Blödsinn. Ob man Leute beleidigt in dem man das N-wort benutzt oder eine falsche Lehre wie kulturelle Aneignung verfolgt, ist dann nochmal ein Unterschied. Du mixt hier Sachen zusammen die gar nicht zusammen gehören.

Das Kulturen bestimmten LEuten gehören ist schon ziemlich materiell gedacht und im Kern struktureller und institutioneller Rassismus, da das dazu führen kann dass man die eigene Kultur als überlegen sieht oder als anders, Vertreter der kulturellen Aneignung vertreten das sogenannte "othering". Das Othering wird in Deutschland den neuen REchten zugeschoben. Die sind also neue Rechte die das vertreten.

Deswegen haben die Gegner der Nazis wie Franz Bardon eben versucht die Wahrheit an Licht zu bringen. Da das aber spirituelle Wahrheiten sind und die normalerweise von Skeptikern nicht akzeptiert werden, wird das eben schwer Skeptikern klar zumachen das kulturelle Aneignung ein falsches Konzept ist.

Kultur hat eben nichts mit Errungenschaften zutun. Es gibt eben Kulturen die mehr Hilfe von der geistigen WElt hatten als andere . Wobei sowohl positive als auch negative Einflüsse davon kommen. Viele Religionen wurden ja auch verfälscht.

Man muss da eben sehen was hinter der kulturellen Aneignung steht und das ist eben das Prinzip der Trennung (othering) das ist immer ein negatives Prinzip. Während die Einheit oder Inklusion positiv ist.

Kulturelle Aneigung ist gegen Inklusion da es die Menschen in Gruppen trennt und andere verurteilt, während die Leute die Kulturen als göttlich inspiriert sehen das Gegenteil denken.


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15.06.2022 um 01:53
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Naja doch schon, das wurde hier im thread doch des öfteren gemacht, dass man als weißer entscheiden will, was schwarze rassistisch finden dürfen (oder andere POC) oder was verletzend "ist", oder worauf man rücksicht nehmen muss.
Nee, das hat hier bestimmt nicht stattgefunden, also das man Schwarzen vorschreibt was sie wie zu finden haben. Das man etwas nicht als Rassismus anerkennt, obwohl sich jemand von einem Ortsschild bedroht sieht, hat null damit zu tun das man dem Schwarzen was vorschreibt. Der kann bis zum Sankt Nimmerleinstag klagen das dies Rassismus ist, dann werde ich bis zum Sankt Nimmerleinstag sagen das es keiner ist und auch warum das meiner Meinung nach keiner ist. Wie der damit umgeht ist mir egal.

Das ist also etwas völlig anderes als einen Auftritt zu Canceln wegen Dreads, dort zwingt man den Dreadträger tatsächlich sich unterzuordnen - Dreads abschneiden und du kannst auftreten (true story).


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15.06.2022 um 02:35
Hierauf möchte ich noch einmal eingehen:
Zitat von shionoroshionoro schrieb:, das wurde hier im thread doch des öfteren gemacht, dass man als weißer entscheiden will, was schwarze rassistisch finden dürfen (oder andere POC) oder was verletzend "ist", oder worauf man rücksicht nehmen muss.
Eine Beleidigung, eine verbale Verletzung usw., muss nachvollziehbar sein, ansonsten kann es keine mögl. Konsequenzen geben.
Wie soll sich die Gesellschaft verhalten, sehen auch nicht alle Betroffenen gleich.

Rücksichtnahme ist positiv, kann aber auch falsch sein, weil evtl. nicht erwünscht.
Je nachdem, wie es die Person auffasst.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 03:01
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Und merkst Du was? Die Gesellschaft in Deutschland unternimmt keinerlei Bemühungen Nutzungen zu verbieten.
Klar fängt das an, sonst wäre Frau Maltzahl ja nicht ausgeladen worden.
Zitat von Zarathustra80Zarathustra80 schrieb:Der mir bekannte Rastafari ist nicht Teil der Gesellschaft, die über diese Dreadlocks entscheiden soll, da er nur mäßig Deutsch spricht, keinen Hochschulabschluss hat und so auch nicht von schwarzen Aktivisten, die in seinem Namen zu sprechen glauben, wahrgenommen wird. Er hat diese Leute auch nicht gewählt und diese Aktivisten wissen oft auch nicht mehr über seine Kultur wie ein beliebiger "weißer" Horst. Man muss schon etwas größenwahnsinnig sein um sich selbst zum Sprecher der Schwarzen in Deutschland zu ernennen.
Wer sagt denn überhaupt, dass das Dreadlocks ding etwas mit Rastafari zu tun hat und er da mehr Weisungshoheit hätte als andere Schwarze?
Zitat von Zarathustra80Zarathustra80 schrieb:Dir scheint überhaupt nicht im Klaren zu sein, warum es ein Problem sein könnte Verhaltensregeln nach der vermeintlichen Herkunft einer Person mit Hilfe von Ächtung zu etablieren. In meinen Augen knüpfen solche Ethnoknigges an rassistische Praktiken an. Wer welchen Wasserhahn oder Restauranteingang benutzen soll hängt davon, ob die Person "weiß" oder "schwarz" ist.

Das ist extrem reaktionär. Du könntest auch sagen: Ehen źwischen Weißen und Schwarzen sind zwar erlaubt, aber wenn die Gesellschaft solche Beziehungen ächtet, ist das auch okay und völlig normal.

Du vergleichst das mit anderen Debatten in denen eben nie eine Verhaltensvorschrift an die vermeintliche Herkunft einer Person geknüpft wurde.
Alles kann ein Problem sein. Es kann auch ein Problem sein, wenn man kategorisch ausschließt, dass etwas bei manchen Personen anstößig sein könnte und bei anderen nicht.
Mit Ethnoknigge hat das nichts zu tun. Es war ja auch in Ordnung, dass man Wehrdienst nur für Männer gemacht hat, bis das abgeschafft worden ist. Vorher fand die gesellschaft diese ungleichheit in ordnung, später nicht mehr. Warum soll das bei Dreads nicht gehen?

Reaktionär ist daran überhaupt nichts. Nicht jede ungleichbehandlung ist reaktionär, autoritär, oder sonstwas, wenn es dazu trifftige begründungen gibt., Lediglich die ungleichbehandlung auf grund biologischer merkmale allein wäre das.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Es muss ja im Grunde nachvollziehbar sein, ansonsten lässt sich keiner verurteilen, jedenfalls nicht nach meinen Vorstellungen.

Ist bei anderen Sachverhalten ebenso.

Oder würdest Du jemanden verurteilen, ächten, weil er die Gefühle eines anderen verletzt hat, verletzt haben soll, was aber für Dich nicht nachvollziehbar wäre?
Aber nur, weil es für DICh nicht nachvollziehbar ist, heißt es nicht, dass es nicht für andere so ist.
Gleichzeitig kann ich nicht einfach behaupten, etwas sei nicht verletzend, nur weil ich kein Problem damit habe.

Mach mal geschmacklose witze auf einer beerdigung und schau, was passiert. Ob du da findest, dass das gar nicht geschmacklos war, ist da dann zweitrangig.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Canceln ist für mich, Menschen zu mobilisieren um
Okay, das hat aber FFF bei Frau Maltzahl z.b. gar nicht gemacht.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Beleg das dies gesetzlich gedeckelt ist.
Meionungsfreiheit ist gesetzlich gesichert. Ob jeder einzelne Post deswegen ok ist, ist damit nicht gesagt. Aber shitstormen an sich ist nicht verboten, sonst zeig mal her, inwiefern.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Manche Sachen sind sinnvoll sich drüber zu beschweren andere sind Blödsinn. Ob man Leute beleidigt in dem man das N-wort benutzt oder eine falsche Lehre wie kulturelle Aneignung verfolgt, ist dann nochmal ein Unterschied. Du mixt hier Sachen zusammen die gar nicht zusammen gehören.

Das Kulturen bestimmten LEuten gehören ist schon ziemlich materiell gedacht und im Kern struktureller und institutioneller Rassismus, da das dazu führen kann dass man die eigene Kultur als überlegen sieht oder als anders, Vertreter der kulturellen Aneignung vertreten das sogenannte "othering". Das Othering wird in Deutschland den neuen REchten zugeschoben. Die sind also neue Rechte die das vertreten.

Deswegen haben die Gegner der Nazis wie Franz Bardon eben versucht die Wahrheit an Licht zu bringen. Da das aber spirituelle Wahrheiten sind und die normalerweise von Skeptikern nicht akzeptiert werden, wird das eben schwer Skeptikern klar zumachen das kulturelle Aneignung ein falsches Konzept ist.

Kultur hat eben nichts mit Errungenschaften zutun. Es gibt eben Kulturen die mehr Hilfe von der geistigen WElt hatten als andere . Wobei sowohl positive als auch negative Einflüsse davon kommen. Viele Religionen wurden ja auch verfälscht.

Man muss da eben sehen was hinter der kulturellen Aneignung steht und das ist eben das Prinzip der Trennung (othering) das ist immer ein negatives Prinzip. Während die Einheit oder Inklusion positiv ist.

Kulturelle Aneigung ist gegen Inklusion da es die Menschen in Gruppen trennt und andere verurteilt, während die Leute die Kulturen als göttlich inspiriert sehen das Gegenteil denken.
Nein, du willst entscheiden, was was ist. Das funktioniert nicht, da du keine autorität dazu besitzt. Wenn jemand es schlimm findet, wenn weiße dreads tragen, und begründungen dafür hat wie die devaluierung eines symbols der schwarzen bürgerrechtsbewegung durch ehemalige kolonialkulturen, dann ist das erstmal legitim. Ob du das nicht so wichtig findest, ist zweitrangig.
Da entsteht dann eine gesellschaftliche diskussionen, wo natürlich auch du argumente vorbringen darfst, aber das probelm ist, dass du eine gewisse macht hier geltend machen willst, bzw. entscheiden willst, was blödsinn ist und was nicht.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Nee, das hat hier bestimmt nicht stattgefunden, also das man Schwarzen vorschreibt was sie wie zu finden haben. Das man etwas nicht als Rassismus anerkennt, obwohl sich jemand von einem Ortsschild bedroht sieht, hat null damit zu tun das man dem Schwarzen was vorschreibt. Der kann bis zum Sankt Nimmerleinstag klagen das dies Rassismus ist, dann werde ich bis zum Sankt Nimmerleinstag sagen das es keiner ist und auch warum das meiner Meinung nach keiner ist. Wie der damit umgeht ist mir egal.

Das ist also etwas völlig anderes als einen Auftritt zu Canceln wegen Dreads, dort zwingt man den Dreadträger tatsächlich sich unterzuordnen - Dreads abschneiden und du kannst auftreten (true story).
Doch, eigentlich jedes einzelne mal in diskussionen. Auch jetzt wieder. "weil ich da keinen rassismus erkenne ist da nix". "dass der sich da verletzt fühlt, ist nicht legitim oder reicht nicht dafür aus, dass andere damit aufhören sollten".
Da wollt ihr das festlegen. Aber da haben eben auch die leute mit anderen sichtweisen etwas mitzureden und deren meinung ist erstmal genauso legitim wie eure.

Und wenn einer findet, dreads bei weißen sind scheiße, dann wird der das weiter shitstormen, deplatformen und so weiter und so fort. Wie du damit umgehst, kann ihm dann ja egal sein.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Eine Beleidigung, eine verbale Verletzung usw., muss nachvollziehbar sein, ansonsten kann es keine mögl. Konsequenzen geben.
Wie soll sich die Gesellschaft verhalten, sehen auch nicht alle Betroffenen gleich.

Rücksichtnahme ist positiv, kann aber auch falsch sein, weil evtl. nicht erwünscht.
Je nachdem, wie es die Person auffasst.
Da ist es schon wieder. "muss nachvollziehbar sein". Aber nur, weil es für dich nicht nachvollziehbar ist, heißt das nicht, dass es für andere nicht nachvollziehbar ist. Ob genug leute es nachvollziehbar finden, als dass daraus ernsthafte konsequenzen folegen, entscheidet dann die gesellschaft.

Aber nur weil alle weißen irgendwas nicht nachvollziehbar finden und behaupten, da sei kein rassismus und alles ist in ordnung, heißt das noch lange nicht, dass die leute, die sich aufregen, keinen punkt haben.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 03:58
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Doch, eigentlich jedes einzelne mal in diskussionen
Zitat von shionoroshionoro schrieb:weil ich da keinen rassismus erkenne ist da nix
Das ist aber kein "Vorschreiben" so wie du sagst, das ist meine Meinung und die tue ich kund ohne Repressalien wie Haare ab und du kannst auftreten. Das wäre Vorschreiben bzw ist so passiert. Ganz großer Unterschied in meinen Augen, der entscheidende sogar.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Da wollt ihr das festlegen. Aber da haben eben auch die leute mit anderen sichtweisen etwas mitzureden und deren meinung ist erstmal genauso legitim wie eure.
Natürlich ist sie das, bis auf den kleinen Unterschied der Repressalien so sie denn Eintritt.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Und wenn einer findet, dreads bei weißen sind scheiße, dann wird der das weiter shitstormen
Kann er, bis zum Sankt Nimmerleinstag, aber Repressalien sind verurteilenswert bzw alles was über die Meinung hinausgeht. Ich kann auch meine Meinung sagen ohne jemanden zu zerstören.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 04:08
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das ist aber kein "Vorschreiben" so wie du sagst, das ist meine Meinung und die tue ich kund ohne Repressalien wie Haare ab und du kannst auftreten. Das wäre Vorschreiben bzw ist so passiert. Ganz großer Unterschied in meinen Augen, der entscheidende sogar.
Naja, doch. Also wenn du Leuten sagst, über bestimtme sachen sei ihre beschwerde nicht legitim, ist das erstmal auch nichts anderes, als wenn die dir sagen, deine frisur sei ein affront.
Von Repressalien sprachen wir hier ja noch gar nicht.

In beiden fällen jedenfalls möchte jemand die Deutungshoheit übernehmen.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Natürlich ist sie das, bis auf den kleinen Unterschied der Repressalien so sie denn Eintritt.
Repressalien sind ein anderes thema. Von welchen reden wir denn da?
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Kann er, bis zum Sankt Nimmerleinstag, aber Repressalien sind verurteilenswert bzw alles was über die Meinung hinausgeht. Ich kann auch meine Meinung sagen ohne jemanden zu zerstören.
Was für repressalien gab es denn z.b. bei weißen für dreadlocks?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 04:16
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Also wenn du Leuten sagst, über bestimtme sachen sei ihre beschwerde nicht legitim, ist das erstmal auch nichts anderes, als wenn die dir sagen, deine frisur sei ein affront.
Richtig. Ich würde aber nicht sagen sie ist nicht legitim, sondern das ich es anders sehe und begründen. Auch wieder ein Unterschied.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Von Repressalien sprachen wir hier ja noch gar nicht.
Ich schon, mehrfach und du hast mehrfach mit diesen Posts interagiert.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Was für repressalien gab es denn z.b. bei weißen für dreadlocks?
Haare ab oder du darfst nicht auftreten und jeder der das verteidigt begeht selber diese Repressalie.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 04:32
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Richtig. Ich würde aber nicht sagen sie ist nicht legitim, sondern das ich es anders sehe und begründen. Auch wieder ein Unterschied.
Solange der Diskurs überhaupt zugelassen wird und die sichtweise der leute, die anderer meinung sind, anerkannt wird, habe ich auch kein problem. Ich finde aber nicht, dass das meist geschieht.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Haare ab oder du darfst nicht auftreten und jeder der das verteidigt begeht selber diese Repressalie.
Nein. Es sei denn du siehst es auch als repressalie, wenn ich z.b. bestimmte frisuren, tattos, kleidungsstücke nicht am Arbeitsplatz erlaube.
Jemanden auf einer Veranstaltung nicht auftreten zu lassen, weil sie ideologisch nicht zum Veranstalter passt, ist keine Repressalie.

In unserer gesellschaft gibt es für verhalten, das als anstößig wahrgenommen wird, viele verschiedene arten von konsequenzen.

Die können rechtlicher natur sein (wenn du gegen das gesetz verstößt).
Die können ausschließender Natur sein (wenn du keine Arbeit findest bzw. von bestimmten gesellschaftlichen Events ausgeschlossen bist)
Die können auch rein emotionaler natur sein (shitstorms, zwischenmenschliche ausgrenzung, usw.)

Oder ein Mix aus diesen Dingen. Das gibt es immer, von allen Seiten. Jemanden von einem Konzert auszuladen ist da ziemlich weit unten anzusiedeln, da ist es doch wesentlich relevanter, dass bis vor einer Weile jemand mit auffälligen Tattoos nur schwer arbeit finden konnte, oder jemand mit Kopftuch von Lehrdienst ausgeschlossen war. Das sind ernsthafte Repressalien, mit denen hier aber kaum jemand ein Problem hat.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 05:01
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Nein. Es sei denn du siehst es auch als repressalie, wenn ich z.b. bestimmte frisuren, tattos, kleidungsstücke nicht am Arbeitsplatz erlaube.
Komischer Vergleich weil es geht ja hier nicht darum, das etwas grundsätzlich für jeden verboten ist (Arbeitsplatz einer Firma) sondern dediziert nur Weiße.

Oder meinst du es gibt Arbeitgeber die ihren weißen Arbeitnehmern etwas verbieten was sie schwarzen erlauben?
Zitat von shionoroshionoro schrieb:In unserer gesellschaft gibt es für verhalten, das als anstößig wahrgenommen wird, viele verschiedene arten von konsequenzen.
Und einige davon sind nicht tragbar und da muss was getan werden.

Vielleicht ein Beispiel was dich eher abholt, du sagst du schreibst Drehbücher, das aber eher erfolglos.
Jetzt kann ich sagen, ok Shionoro hat einfach nicht den passenden Content. Ich für mich, zu dir.
Oder ich Trommel halb Twitter zusammen und fantasiere da ne richtige cancel culture her, dein content ist schlecht, du schaffst das nicht, du bist ein Möchtegerndrehbuchschreiber, das sagen dir dann je nach Relevanz Hundert andere, in aller Öffentlichkeit. Je nachdem wie gut ich performe könnte ich bei dir sogar den Eindruck wecken, die ganze Gesellschaft trägt diese Meinung in Form eines Konsens. .. Du würdest nie wieder was landen. Aus, Ende. Dein Name ist verbrannt. Leute die dich garnicht kennen haben also erst dann eine Meinung wenn angezündet wurde.
Fändest du das genauso fair im Sinne freier Meinungsäußerungen?

Oder hier auf Allmy, ein sehr bekannter User aus dem UH wurde final gesperrt weil er andere User benutzt hat um Stimmung zu machen gegen von ihm ausgewählte User, er gab sie zum Abschuss frei und der Mob tat sein Werk. Findest du die Sperrung unfair? Niemand hat damit gerechnet, nix Konsens Allmy Gesellschaft etc.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 05:07
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Komischer Vergleich weil es geht ja hier nicht darum, das etwas grundsätzlich für jeden verboten ist (Arbeitsplatz einer Firma) sondern dediziert nur Weiße.

Oder meinst du es gibt Arbeitgeber die ihren weißen Arbeitnehmern etwas verbieten was sie schwarzen erlauben?
Es ging jetzt um repressalien für vermeintlich unanständiges Verhalten. das tun wir in unserer gesellschaft andauernd, z.b., indem wir jemanden mit Tattoos beim Arbeitsplatz benachteiligen.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Und einige davon sind nicht tragbar und da muss was getan werden.

Vielleicht ein Beispiel was dich eher abholt, du sagst du schreibst Drehbücher, das aber eher erfolglos.
Jetzt kann ich sagen, ok Shionoro hat einfach nicht den passenden Content. Ich für mich, zu dir.
Oder ich Trommel halb Twitter zusammen und fantasiere da ne richtige cancel culture her, dein content ist schlecht, du schaffst das nicht, du bist ein Möchtegerndrehbuchschreiber, das sagen dir dann je nach Relevanz Hundert andere, in aller Öffentlichkeit.. Du würdest nie wieder was landen. Aus, Ende. Dein Name ist verbrannt.
Fändest du das genauso fair im Sinne freier Meinungsäußerungen?

Oder hier auf Allmy, ein sehr bekannter User aus dem UH wurde final gesperrt weil er andere User benutzt hat um Stimmung zu machen gegen von ihm ausgewählte User, er gab sie zum Abschuss frei und der Mob tat sein Werk. Findest du die Sperrung unfair? Niemand hat damit gerechnet, nix Konsens Allmy Gesellschaft etc.
Warum nur einige und nicht alle?

Es geht ja nicht um fairness, sondern wie unsere gesellschaft sich selbst reguliert. Wenn du erfolgreich eine persönliche Hasskampagne gegen mich fährst, ist das das eine. Wenn eine ganze gesellschaft eine gesellschaftliche debatte darum führt, was in ordnung ist und was nicht, ist das etwas anderes.

Wenn ich ein Drehbuch schreibe, das so anstößig ist, dass die ganze gesellschaft darüber spricht, ob ich da ein tabu gebrochen hab (schön wärs), dann ist das erstmal gut, weil die gesellschaft das danna uslotet. Dann gibt es irgendwo kompromisse dazwischen oder einer setzt sich durch. So wie in anderen gesellschaftlichen streitthemen auch. Gut, manchmal versandet es auch.

Da kann dann am Ende entweder stehen, dass ich mich unmöglich gemacht habe, es kann aber auch stehen, dass ich validiert bin und richtig viel street credbility gewonnen habe. Das entscheidet, wie immer, die gesellschaft. Und das ist auch gut und richtig so.

Natürlich müssen wir uns in zweiter linie darüber unterhalten, ob die gesellschaft das gut macht. Wenn menschen angst haben, den mund auf zu machen, um ihre meinung zu sagen, ist das schlecht. Aber das hat nichts mit PC zu tun, denn das passiert in unserer gesellschaft bei vielen themen, ohne, dass es irgendwen stört.

Du kannst auch gesellschaftlich unmöglich gemacht werden, wenn du als PoC den Mund aufmachst und was sagst, was viele Rentner wütend macht. Oder du wirst gar nicht erst gehört.

Wenn wir uns darüber unterhalten wollen, ob man in unserer gesellschaft verbesserung der debattenkultur erreichen kann, gern. Aber dann lass uns nicht so tun, als wäre das irgendwie nur bei PC themen so.
Wenn alle in unserer gesellschaft poltern dürfen, wie sie wollen, dann dürfen PoC das bei ihren Themen auch. Und die sind da meist durchaus noch humaner als die Boomer, die die Umweltsau schießen wollen.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 05:17
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es ging jetzt um repressalien für vermeintlich unanständiges Verhalten
Richtig, was es wäre wenn ein Arbeitgeber Dreads Weißen verbieten würde.
Wenn er es allen verbietet, corporate, no problem.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es geht ja nicht um fairness, sondern wie unsere gesellschaft sich selbst reguliert.
Cancel Culture ist kein Ausdruck von Regulation, wenn dann eine schlechte.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wenn ich ein Drehbuch schreibe, das so anstößig ist, dass die ganze gesellschaft darüber spricht, ob ich da ein tabu gebrochen hab (schön wärs), dann ist das erstmal gut, weil die gesellschaft das danna uslotet. Dann gibt es irgendwo kompromisse dazwischen oder einer setzt sich durch. So wie in anderen gesellschaftlichen streitthemen auch. Gut, manchmal versandet es auch.
Das war aber nicht mein Beispiel, in meinem Beispiel geht es um dich der gecancelt wird. Sagen wir, jemand findet raus wer du in echt bist und spielt jedem Regisseur in D deinen Allmy content zu - absolut legal... Dann peppt er das Ganze auf, macht ne richtig gute Story draus mit schöner Kontext verzerrung aller deiner Inhalte hier...alles legal... Freie Meinungsäußerung und du bist erledigt.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Natürlich müssen wir uns in zweiter linie darüber unterhalten, ob die gesellschaft das gut macht. Wenn menschen angst haben, den mund auf zu machen, um ihre meinung zu sagen, ist das schlecht. Aber das hat nichts mit PC zu tun, denn das passiert in unserer gesellschaft bei vielen themen, ohne, dass es irgendwen stört.
Wenn jemand eine Meinung hat von der er Angst hat sie zu sagen, dann hat das imo sehr wohl mit PC zu tun, weil er entscheidet was Fenn nun gesellschaftskonform korrekt sein soll.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Du kannst auch gesellschaftlich unmöglich gemacht werden, wenn du als PoC den Mund aufmachst und was sagst, was viele Rentner wütend macht. Oder du wirst gar nicht erst gehört.
Auch richtig, jeder blamiert sich so gut er kann.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wenn alle in unserer gesellschaft poltern dürfen, wie sie wollen, dann dürfen PoC das bei ihren Themen auch.
Ich weiß das du das so siehst, aber ich nehme null war das irgendjemand ihnen dieses Recht abspricht...es geht doch um Content und nicht um Legitimation.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 05:23
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Richtig, was es wäre wenn ein Arbeitgeber Dreads Weißen verbieten würde.
Wenn er es allen verbietet, corporate, no problem.
Das war ja aber eben wie gesagt nicht die frage, sondern es ging darum, dass es natürlich allerlei repressalien für fehlverhalten in unserer gesellschaft gibt.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Cancel Culture ist kein Ausdruck von Regulation, wenn dann eine schlechte.
Doch, natürlich, denn es steuert gesellschaftliche Debatten.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das war aber nicht mein Beispiel, in meinem Beispiel geht es um dich der gecancelt wird. Sagen wir, jemand findet raus wer du in echt bist und spielt jedem Regisseur in D deinen Allmy content zu - absolut legal... Dann peppt er das Ganze auf, macht ne richtig gute Story draus mit schöner Kontext verzerrung aller deiner Inhalte hier...alles legal... Freie Meinungsäußerung und du bist erledigt.
Aber was genau hat das mit dem Thema zu tun? Ich persönlich vertrete ja gar nicht den standpunkt, alles sei gut, was legal ist.
Es gibt problematische Attacken auf Dritte die legal sind, aber shitstorms an sich gehören nicht dazu. Shitstorm heißt einfach nur, dass viele menschen auf einmal eine bestimmte negative meinung über jemanden äußern.
Und das passiert in der modernen welt eigentlich die ganze zeit bei allen themen schon immer. Dass es dazwischen auch verleumdnung und unsachgemäße attacken gibt, ist da das andere.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wenn jemand eine Meinung hat von der er Angst hat sie zu sagen, dann hat das imo sehr wohl mit PC zu tun, weil er entscheidet was Fenn nun gesellschaftskonform korrekt sein soll.
Viele PoC haben angst davor, den mund aufzumachen, weil sie wissen, dass sich dann viele Weiße auf sie einschießen und sie mundtot gemacht werden.
Aber da sagst du dann "jeder blamiert sich so gut er kann". Fällt dir was auf?
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich weiß das du das so siehst, aber ich nehme null war das irgendjemand ihnen dieses Recht abspricht...es geht doch um Content und nicht um Legitimation.
Es geht darum, dass in unserer gesellschaft alle Menschen und ihre meinungen in einem fairen diskurs zueinander stehen. In unserer gesellschaft wird dieser diskurs häufig mit harten bandagen ausgetragen, z.b. über shitstorms.
PoC sind oft damit konfrontiert, dass weiße ihnen die deutungshoheit wegnehmen wollen. Neger ist nicht rassistisch, das heißt nur schwarzer, punkt. Negerkönig ist auch nicht rassistisch, weil alt und kunstfreiheit und so, punkt.

Das ist auch nicht fair, müssen die aber mit leben. Wenn die jetzt dinge machen, die weiße die ganze zeit machen (sich shiststorms bedienen bei dingen, die sie triggern), was ist daran falsch? So läuft das bei uns. Ob jetzt bei der umweltsau oder bei dreads


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

15.06.2022 um 05:36
Also mich würde wirklich interessieren was das weiße "Expertengremium der politisch korrekten Regeln und Maßstäbe" dazu sagt, wenn der böse weiße bezahl Satan typisch jamaikanische oder gar typisch afrikanische Kopfbedeckungen trägt.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:So läuft das bei uns.
Jop..... Ich finde auch das da alle die Schnauze zu halten haben, egal ob schwarz oder weiß :Y:

Shitstorming ist wichtig zur Reinigung und Reinhaltung von Kulturgut ...... Da könnte ja sonst jeder kommen :melden:


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15.06.2022 um 05:42
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das war ja aber eben wie gesagt nicht die frage, sondern es ging darum, dass es natürlich allerlei repressalien für fehlverhalten in unserer gesellschaft gibt.
Das ist doch aber keine Legitimation für alles oder nichts.
Du hast einen Thread aufgemacht, Bashing gegen Russen oder wie der heisst... Findest du nicht richtig... Was wenn sich die Gesellschaft dafür entscheidet Russen konsequent zu Canceln? Änderst dann deine Meinung, plötzlich OK? Oder würdest Aufhören deine dann kontrovers einzuordnende Meinung zu äußern?
Kannst du machen....
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Doch, natürlich, denn es steuert gesellschaftliche Debatten
Richtig, da der Content aber feststeht kann eine Steuerung nur manipulativen Charakter haben, ob gut oder schlecht spielt dabei keine Rolle.
Wenn etwas wirklich schlecht ist, setzt es sich nicht durch. Cancel Culture möchte dieses Grundprinzip ändern, da spielt die Ausgangslage nämlich keine Rolle. Es wird schlecht gemacht ohne das es das ist und viele sind dem hilflos ausgeliefert - so wie du in meinem Beispiel als Drehbuchschreiber. Du kannst nix dagegen tun, nichts was du tust würde das ändern.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber was genau hat das mit dem Thema zu tun?
Sehr viel, weil man mit cancel culture selbst bei dir den Eindruck erwecken kann etwas ist gesellschaftlich relevant und Konsens fähig.... Es müssen nur genug Leute denselben Mist erzählen, dann Konsens dann ok.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es gibt problematische Attacken auf Dritte die legal sind, aber shitstorms an sich gehören nicht dazu. Shitstorm heißt einfach nur, dass viele menschen auf einmal eine bestimmte negative meinung über jemanden äußern.
Falsch. Nicht "auf einmal" sondern seriell, in kurzer Abfolge das ist wichtig weil die Ursache ist das Kopieren EINER Meinung auf sehr viele Mobteilnehmer... Es muss nur jemand da sein, dem gefolgt wird, wie im UH...
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Viele PoC haben angst davor, den mund aufzumachen, weil sie wissen, dass sich dann viele Weiße auf sie einschießen und sie mundtot gemacht werden
Verstehe ich total. Gibt aber beide Extreme.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber da sagst du dann "jeder blamiert sich so gut er kann". Fällt dir was auf?
Ja, das du schon wieder völlige Normalität mit irgendwas verwechselst, was dich zu dieser Frage bringt. Sich zu blamieren, sich zu Irren, falsch zu liegen ist in meiner Welt menschlich. Kannst du gerne anders sehen.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es geht darum, dass in unserer gesellschaft alle Menschen und ihre meinungen in einem fairen diskurs zueinander stehen.
Cancel Culture ist weder fair noch ein Diskurs. Auch das kannst du anders sehen, ohne das ich dir irgendwas verbiete ;-)


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