@emz Was ist eigentlich genau Dein Problem? Es interessiert mich wirklich. Die Abschiebung hat ewig gedauert, aufgrund der Rechtsmittel, die nun einmal offenbar hier möglich sind und die Eltern nutzten. Das kann man wohl kaum gegen sie verwenden. Während sie darum kämpften hier zu bleiben, sind sie niemandem zur Last gefallen, sie haben ein Kind großgezogen, dass mehr deutsch ist, als alles andere. Das hier seine Wurzeln hat. Die Mutter hat gelogen, der Vater hat gelogen. Ja oh Gott, Du hast sicher noch nie gelogen, ich weiß. Das man aber aus diversen Gründen lügt, ohne gleich ein widerlicher Verbrecher zu sein, sollte auch Dir klar sein, Angst ist ein Grund.
Jetzt reicht es Dir nicht als Zeichen der Integration, dass das Kind quasi deutsch ist, der Vater arbeitet (legal), die Nachbarn betroffen sind, eine ganze Klasse und noch mehr Menschen dafür kämpfen, dass die Familie wieder kommen kann, Du willst, dass sich Arbeitskollegen, Freunde etc auch in der Öffentlichkeit zu Wort melden. Warum sollten sie das tun? Damit Du glauben kannst, sie seien integriert gewesen? Weißt Du, ob sie mit demonstrierten, die Petition unterschrieben haben, dem Sohn jetzt helfen? Nein. Weil es nicht bekannt ist. Und weil es nicht bekannt ist, findest Du alles fragwürdig. Ich finde es fragwürdig ein Problem damit zu haben, dass Menschen, die hier gut leben, niemanden stören, sich selbst erhalten auch hier bleiben dürfen/zurück kommen können.
ich finde es fragwürdig, den Eltern einen Vorwurf zu machen, nicht alles perfekt gemacht zu haben, das Kind nicht eingeweiht zu haben. So haben sie ihrem Kind ermöglicht, so aufzuwachsen, wie es aufwuchs. Frei und glücklich, voll integriert.