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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

335 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, DDR, Osten, Ossi, Ostdeutschland, Wessi

Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 10:51
@knopper

Ich war ein paar Mal in Erfurt, sogar noch zu DDR-Zeiten. Ganz hübsch da, in der Tat.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 10:53
Negev schrieb:Und wie ist Chemnitz?
Nur duchgefahren auf dem Weg nach Tschechien. Baulich hatte es mal ne gute Substanz steht aber viel Leer und Gammelt.

wie durchsetzt die Nazi Szene ist kann ich nicht beurteilen.

Naja einige haben ein sehr Pauschales Urteil hier über Deutschland östlich der Elbe.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 11:00
@Doors

Glaube ich.
naja das selbe Trauerspiel in meiner Innenstadt hier....der Brunnen mit den schönen Blümchen drum herum passte wohl irgendwie nicht mehr, also erstmal alles platt gemacht :D
Nun ja immerhin stand er in der alten Form noch bis 2003

alt:

cee7ed98fdd8 Nicolaiplatz alt

neu:

826c2fe0a23d nicolaiplatz neu

...da fragt man sich manchmal, was rauchen die Leute da bzw. die Architekten :D


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 11:02
oh Eisennach? Oder in der Nähe.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 11:03
@Fedaykin

nein nicht Eisenach :D


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 11:05
Sah so ein bischen aus wie die Wartburg..

ah Türme passen nicht.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 11:40
@knopper
Hätte echt nicht sein müssen, das man das Grün rausrupft... auch wieder so eine bauliche Maßnahme bei der man Zweifelt, ob der Kosten-Nutzen-faktor gegeben ist.

Noch ein klarer Fall von Fail-Maßnahmen:


Aber so etwas gibts überall 😁

Hier ein Beispiel aus BW


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 11:55
Hier in der Nähe in Boxberg/O.L. hatte man mal den tollen Einfall, dass geschlossene Freibad nicht einfach abzureißen, sondern als eine Art Denkmal umzugestalten. Für über 700.000€ hat man die Schwimmbecken mit Erde befüllt und Rasen gesät, ein Sprungturm steht auch noch da.

29092 3

:D


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 12:25
Bone02943 schrieb:Für über 700.000€ hat man die Schwimmbecken mit Erde befüllt
Ich hätte denen das Bad für weniger mit Dreck zu geschaufelt...


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Serpens
ehemaliges Mitglied

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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 12:39
@knopper

Da schimpfen die Erfurter schon lange drüber. :( Da kann ich fragen, wen ich will.
Man hätte all die Blumenkübel etc. ruhig lassen können... aber ne, lieber Pflastert man alles zu.

Scheint aber bei den Gemeinden/Städten/etc ein generelles Problem zu sein.
Man braucht sich nur mal regelmässig den "Realen Irrsinn" von Extra3 anschauen. Da schaudert es mich regelmäßig.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 12:49
Ist auf Dauer wohl gänstiger. Brunnen kosten in der Wartung viel Geld, Grünanlagen müssen bepflanzt und gepflegt werden. Außerdem sind diese leichter von Vandalen zu zerstören.

Will nicht wissen was es jedes mal kostet den Brunnen zu reinigen, wenn wieder jemand Spülmittel oder ähnliches reinkippen musste.
Dazu Blumen die rausgerissen werden, Leute die in die Grünflächen, auch wenn sie noch so klein sind, pinkeln müssen.
früher war die halbe Stadt bepflanzt mit Blumen, überall standen Blumenkübel oder hingen an Laternen oder an der Bahnhofsbrücke. Heute wird sowas zerstört und dann kommt das eben weg.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 12:49
Serpens schrieb: lieber Pflastert man alles zu.
Nunja, Pflaster lässt sich leichter pflegen wie Grünstreifen und dann auch noch Blumenarrangements.


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Serpens
ehemaliges Mitglied

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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 13:12
@Gwyddion @Bone02943


Freillich, da habt ihr recht. Optisch gesehen ist es aber eine Katastrophe.
Wie gesagt, ich kenne den Anger auch noch, als er so wunderbar bepflanzt war.
Es war einladend dort zu verweilen, ein Eis am Brunnen zu essen und wenn ein Luftzug in der Sommerwärme vorbei kam, dann kühlte das Wasser selbige zusätzlich.

Heute ist es eher so, dass man nur möglichst schnell über den Anger geht um von dort weg zu kommen.
Und so wirds wohl an vielen Orten sein, ich finds schade.. naja, will mich auch nicht weiter im OT ergießen.

Hatte mich nur über eine alte Aufnahme aus meiner Heimat gefreut.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

19.12.2018 um 14:31
Bone02943 schrieb:Will nicht wissen was es jedes mal kostet den Brunnen zu reinigen, wenn wieder jemand Spülmittel oder ähnliches reinkippen musste.
Dazu Blumen die rausgerissen werden, Leute die in die Grünflächen, auch wenn sie noch so klein sind, pinkeln müssen.
Ja, ja. Ist aber ein gesamtdeutsches Problem.
Unter anderem daran geschuldet, das die Polizei zu wenig Präsenz zeigt. (zeigen kann)
Aber das wird ja nun besser.

Das ex Schwimmbad als "Kunstwerk" ist schon krass. Da sollte man bei der Beurteilung und den Kosten doch aufpassen... :D


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

20.12.2018 um 17:08
Heut war ich in Chemnitz unterwegs...
Als ich die Innenstadt erkundet hab, musste ich unentwegt denken: "wer hat das dieser Stadt bloß angetan?"
Der Zerstörungsgrad ist immens... also... was ich damit meine ist: man hat das Herz einer Stadt mit Gewalt herausgerissen.
"Zuerst die Bomben und dann die DDR". In Chemnitz trifft es das Haargenau!

Nach Chemnitz geht man, weil man eine günstige Wohnung sucht, weil man dort arbeitet, Studiert und die Ressourcen einer Stadt nutzen will.

Es gibt sicher schöne Ecken in Chemnitz - ich werd sie suchen, vielleicht.
Vermutlich bildet diese Stadt einen guten Querschnitt von Sachsen. Hässlich, schön, tot, lebendig.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

25.12.2018 um 09:43
Das Problem ist sehr vielfältig, ich komme aus dem Osten, auch wenn ich der Nachwende Generation angehöre, ist dieses Problem nicht so einfach zu lösen. Zunächst mal hat Ostdeutschland insgesamt gesehen ein grösseres Rassismus und Faschismusproblem als der Westen, allerdings ist es in den verschiedenen Regionen unterschiedlich. Dabei ist es nicht mal die organisierte Neonazi Szene, die nicht grösser ist als im Westen, sondern das Sympathisanten Umfeld oder die Leute die ihnen ihrer Ignorant gegenüber stehen. Dazu kommt noch die schwache Zivilgesellschaft, und die Ignoranz der Behörden dagegen vor zu gehen.

Wenn man insgesamt die Probleme im Osten sieht, dann schielt man sehr oft auf die DDR und sucht dort nach der Ursache, was sicherlich nicht falsch, aber auch nur ein Teil der Wahrheit, Ein ebenso ein grosser Teil hat die Nachwendezeit wo es einschneidente Veränderungen der Gesellschaft geführt.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

25.12.2018 um 13:00
Bone02943 schrieb am 19.12.2018:Ist auf Dauer wohl gänstiger. Brunnen kosten in der Wartung viel Geld, Grünanlagen müssen bepflanzt und gepflegt werden. Außerdem sind diese leichter von Vandalen zu zerstören.

Will nicht wissen was es jedes mal kostet den Brunnen zu reinigen, wenn wieder jemand Spülmittel oder ähnliches reinkippen musste.
Dazu Blumen die rausgerissen werden, Leute die in die Grünflächen, auch wenn sie noch so klein sind, pinkeln müssen.
früher war die halbe Stadt bepflanzt mit Blumen, überall standen Blumenkübel oder hingen an Laternen oder an der Bahnhofsbrücke. Heute wird sowas zerstört und dann kommt das eben weg.
oder auch kurz gesagt es ist eben dem üblichen "wir müssen auf Kosten achten" unterzogen bzw. dem Kapitalismus. Muss man eben so akzeptieren.

@Negev
hm also ich kenne ja nun Chemnitz auch nicht....ist ja auch von mir aus schon wieder ziemlich weit im Osten. :D Aber sollte es wirklich so schlimm sein? Wie gesagt, es gibt viele Gegenbeispiele von anderen Städten.
Serpens schrieb am 19.12.2018:Heute ist es eher so, dass man nur möglichst schnell über den Anger geht um von dort weg zu kommen.
Und so wirds wohl an vielen Orten sein, ich finds schade.. naja, will mich auch nicht weiter im OT ergießen.
wie gesagt der Anger in Erfurt in Erfurt ist da nicht das einzige Bespiel...
Hape1238 schrieb am 19.12.2018:Das ex Schwimmbad als "Kunstwerk" ist schon krass. Da sollte man bei der Beurteilung und den Kosten doch aufpassen...
richtig. :D Ich vermute mal es war mal wieder etwas Geld am Jahresende über...das Übliche halt :D


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

25.12.2018 um 14:04
knopper schrieb:hm also ich kenne ja nun Chemnitz auch nicht....ist ja auch von mir aus schon wieder ziemlich weit im Osten. :D Aber sollte es wirklich so schlimm sein? Wie gesagt, es gibt viele Gegenbeispiele von anderen Städten.
Ist Chemnitz hässlich? Ich bin bislang noch nicht viel herum gekommen, leider. Deswegen bin ich nicht sicher, ob ich mir so ein Urteil erlauben kann. Letztlich kann eine Stadt auch in anderer Hinsicht attraktiv sein.

Architektonisch gesehn empfinde ich Plattenbauten als sehr unangenehm und, wenn diese auch noch ungepflegt sind, sehr hässlich. Plattenbauten hat Chemnitz reichlich - auch mitten in der Innenstadt.

Aber auch die Architektur in Westdeutschland in den 60er - 80er empfinde ich als grottenhässlich.

Inzwischen sehe ich (Groß-)Städte auch mit ganz anderen Augen. In solchen Metropolen gibt es immer Orte, die, vom persönlichen Empfinden, unattraktiv wirken. Dresden Empfinde ich als schön (jetzt, da ich schon etwas herum gekommen bin, wirkt es noch schöner) aber auch hier gibt es Stadtteile, in denen ich nicht leben wollen würde.

Um so wichtiger ist es, sich eine Oase zu schaffen, in der man sich wohlfühlt. Ein schönes Haus/Wohnung/Wohnanlage/Umfeld... gleichzeitig ist das wohl auch ein Privileg, welches wohl nicht alle Menschen haben - auch nicht in Deutschland, dem reichen Land.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

26.12.2018 um 16:05
Ich war zwei Mal im Osten. Beruflich einige Tage in Dresden und privat in Thüringen. Erfurt, Jena und Umgebung.

Auf den ersten Blick fallen natürlich die Plattenbauten auf. Hier und da marode Gebäude und Straßen, aber ansonsten wirkt es nicht so, als wäre da alles im Eimer. Die Städte und Dörfer sehen vernünftig aus. Besonders Dresden gefiel mir sehr. Die Innenstadt habe ich mehrfach besucht und im kam vom Staunen nicht mehr weg. Da sieht man, wie eine Altstadt aussehen kann, wenn Geld dazu da ist und man sie auch erhalten möchte. Die Gegend wirkte auch sauber und ordentlich.

Tja, und auf der Straße so? Hmm... Also ich konnte nirgends irgendwelche Wutbürger sehen. Glatzen, die Naziparolen rufen. Reichsflaggen an Häusern oder Fremdenhass spüren. In Dresden sah ich einige Dunkelhäutige. Die waren ganz normal im Alltag mit dabei wie alle anderen auch. Liefen frei umher, saßen in der Straßenbahn. Böse Blicke oder Anfeindungen? Nee. Jetzt mal ohne Scheiß, manche Leute machen den Eindruck, als hätten sie die Meinung, dass im Osten nur rechte Assis herumlaufen, die alles und jeden, was auch nur ein bisschen ausländisch und fremd ist, ausgrenzen und vertreiben. Dass man dort auf Neonazis trifft und irgendwo irgendwelche Parolen an die Wände geschmiert werden.
Mensch, der Osten ist ein vernünftiges Stück Land und hat Potential für eine aktive Zukunft. Die Menschen sind konservativer als im Westen und ansonsten sind sie nicht anders als "wir Wessis". Das einzige, was einem im Osten auf dem ersten Anblick auffällt ist die Tatsache, dass es häufig entweder extrem verfallene oder extrem gepflegte Gebäude und Straßenzüge gibt. Aber ansonsten ist es ein normales Stück Deutschland.

Vorurteile wie in diesem Thread sorgen nur dafür, dass es weiterhin Unterschiede zwischen Osten und Westen gibt.


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Der Osten - zwischen Licht und Schatten

26.12.2018 um 23:32
@Ford

Im großen und ganzen geh mit deiner Einschätzung mit. Vorallem wenn man den Osten nur besucht. Wirklich negatives, was Rechtsextremismus betrifft, wird man da nur durch Zufall finden.
Es ist schon so das die Uhren im Osten etwas anders ticken, aber nicht wirklich viel anders und wenn dann bemerkt man das höchstens wenn man dort länger lebt.
Ansonsten sollte bitte jeder gerne selbst mal vorbei schauen und sich ein Bild machen, denn im Alltag auf den Straßen ist es bunt, was nicht nur an den wirklich schön sanierten Straßenzügen liegt.


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