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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

101 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Euro

Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 14:57
Gildonus
schrieb:
Zwei Lander, zwei Regierungen und eine Währung funktioniert nur, wenn deren Wirtschaft synchron läuft und die Regierungen auch kleine Unterschiede egalisiert. Die Notenbanken können schlecht die Zinsen gleichzeitig senken und erhöhen. Das geht eben nicht
Nur soviel die Notenbanken, zentralbanken sind kein regierungsinstrument.

Und du musst dich vom leitzins lösen.. Bzgl Verzinsung beim Endkunde.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 14:58
liezzy
schrieb:
Und das siehst Du in Deutschland gerade gegeben? Du siehst wirklich in der Mehrheit taugliche Politiker, also Politiker, die das Volk im Blick haben, die Wirtschaft unterstützen, Schaden vom Land abwenden?
Schwer zu beurteilen für mich als Leien. Den Vorteil einer repräsentativen Demokratie sehe ich eher darin, dass sich die Vertreter selbst gegenseitig kontrollieren, und die ganz groben Schnitzer doch schon immer wieder raus kommen.

Was soll da ein Mensch ohne Einblick und Erfahrung schon beurteilen?
liezzy
schrieb:
Dieser Definition nach gibt es verdammt viele Populisten unter den Politikern. Vor allem sehe/höre ich (neben dem allseits anerkannten Populismus der AfD) ziemlich viel grünen Populismus. Aber auch bei den anderen Farben sind deutlich Populisten vertreten.
Das schon, nur richtig viel zu entscheiden haben sie meines Erachtens nicht. Ganz an der Spitze hört man dann eher differenziertere und weniger emotionalisierende Töne.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 15:59
weißichnixvon
schrieb:
Das schon, nur richtig viel zu entscheiden haben sie meines Erachtens nicht.
Sie treiben die Kanzlerin vor sich her. Denn die macht spätestens seit dem Unfall in Fukushima grüne Politik. Schlagworte wären da Atomausstieg (besser gesagt der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg), EEG, Abschaltung KohleKWe.
weißichnixvon
schrieb:
Ganz an der Spitze hört man dann eher differenziertere und weniger emotionalisierende Töne.
Ehrlich? Ich höre eigentlich allerorten viel emotionales Geschwafel und wenig Wissenschaft- und Faktenbasiertes.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 16:23
Italien könnte mal anfangen Vermögenssteuern einzuführen, dabei aber Kapitalflucht verhindern.
Parteien wie die 5 Sterne oder die Lega Nord müssen mal checken, dass es mit ewiger Streitereien auch nicht weitergeht.
Steueroasen wie Luxemburg müssten trocken gelegt werden (Nettoempfänger und reichstes EU Land, klar, dass Herr Juncker da EU begeistert ist... die arbeiten aber nur für sich selbst).
Natürlich macht man aus einem Griechen oder Italiener keinen Deutschen, nur wenn letzterer nichts sparen kann, dafür aber länger arbeiten soll, damit deren Lifestyle schön bleiben kann, wie er ist, dann läuft einiges falsch. Das China Argument zieht da auch nicht, Die EU war eine super Idee, inzwischen ist es nur noch ein aufgeblasenes Monstrum, das Vermögen vom Norden in den Süden und Osten transferiert.
Ich hätte mir gewünscht, dass Herr Rutte und Co standhafter geblieben wären.
Oh... Frankreich wird in den nächsten Jahren vermutlich das nächste Sorgenkind. Und so lange wir weiterhin nur die abgehalfterten Politiker nach Brüssel schicken, seh ich da kein Licht am Horizont. Die nächste Euro Rettung wird kommen.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 16:43
liezzy
schrieb:
Sie treiben die Kanzlerin vor sich her. Denn die macht spätestens seit dem Unfall in Fukushima grüne Politik. Schlagworte wären da Atomausstieg (besser gesagt der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg), EEG, Abschaltung KohleKWe.
Klima ist ein großes Thema, nicht nur bei den Grünen.

Gerade im Hinblick auf das Atommüll-Problem. Die Atomkraft hat schon lange nicht mehr so viel Freunde, wie noch zu Anfang, und gerade nach den Katastrophen hat man immer wieder leicht Mehrheiten zusammen bekommen. Würde man das Abfallproblem im Griff haben, würde die Union sicher auch den Grünen nicht nachgeben. Grünenpolitik ist da noch mal was ganz anderes.
liezzy
schrieb:
Ehrlich? Ich höre eigentlich allerorten viel emotionales Geschwafel und wenig Wissenschaft- und Faktenbasiertes.
Gib mal npaar Beispiele, wo du gerade von der Kanzlerin wenig wissenschaftliches/faktenbasiertes und viel Geschwafel hörst.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 17:37
Moin @alle
weißichnixvon
schrieb am 24.07.2020:
leichen offenbar falschen Behauptung als unerträgliche Phrase.
Ja, ich merke ebenfalls die Phrasenhafte Wiederholung über die Deutschen und ihre Privatvermögen - eine Antwort ganz ohne Wertung, ob Richtig oder Falsch.
weißichnixvon
schrieb am 24.07.2020:
Stimmt, wenn man nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernen möchte, dann hilft eine Retroperspektive wirklich nicht. Teil der Evolution ist die Erkenntnis durch Fehler und Irrtum zu lernen.

Wer sagt, dass nicht aus Fehlern gelernt werden will? Möglicherweise ist das nur nicht ganz so einfach Politik und Wirtschaft in Harmonie zu bringen, also wieso gleich diese extremen Vorurteile?

Für mich ist klar, dass diese Milliarden nicht den Wohlstand dieses Landes sichern werden und das Risiko einer Inflation oder weiteren Zahlungen omnipräsent im Raum stehen werden. Die Kosten werden noch die zukünftigen Generationen tragen, wohl dem der Sachwerte hat (Immobilien, Gold, Silber, Aktien, ausländische Divisen u.a.) und diese Bestenfalls noch vererben kann. Weil Immobilien nicht beweglich sind, ist auch hier skepsis angebracht.

Die letzten Tage haben mir gezeigt was die EU anscheinend ausmacht und wie seit sie sich von dem Entfernt, was ihre Gründungsväter ausgedacht haben.


Klar ist da gar nichts. Du weißt nicht, was die Zukunft bringt, und tust gerade, als hättest du den vollen Überblick. Das grenzt schon an Scharlatanerie. Ökonomie, gerade in diesem Umfang ist ein höchst dynamisches, zT. chaotisches System, genau wie Politik es sein kann, also wovon sprechen wir hier?
Klingt als wäre alles Zufall was im Finanzsektor passiert und vor allem man dürfe keine persönlichen Meinungen darüber haben.
Keiner weiß nicht was die Zukunft bringt, zur Erinnerung, das Thema wurde mit einer persönlichen Einschätzung gestartet – und die darf und werde ich kundtun. Da wir hier alle keine Experten sind, wären auf Allmy ganze Rubriken sinnlos.

Ich stütze mich eben auf viel Fach- und Sachliteratur zu dem Thema, aber auch im Kontext von Bildung und Beruf, daher erlaube ich mir weiterhin eine Einschätzung – so wie jeder hier seine Meinung vertreten darf. Bewerten werden es sowieso andere.

Immerhin 136 führende Wirtschaftswissenschaftler sahen die Gefahren und sehen eine Verstärkung, mit entsprechenden Folgen. Es lohnt sich die nächsten Links mal genauer anzusehen, auch, wenn schon etwas älter.

Ifo-WorkingPaper

SZ: Rettungsschirm für den Euro:Tickende Zeitbombe

Appell deutscher Ökonomen – EBZ Staatsfinanzierung

Prof. Dr. Thorsten Polleit u.a.

Zentralbank beendet die freie Marktwirtschaft

Die EZB auf den Spuren der Reichsbank

Soll man das Ignorieren, weil alles so komplex ist und sich gar sich einer Meinung enthalten…?

Wirtschaftsleistung hin oder her…manche Staaten sollten sich, mit Bezug auf die Ausführungen, selbst erstmal helfen – geht aber mit der Einheitswährung schlecht, weil die Probleme der EZB alle betreffen werden.
Ich bin kein Freund von Videos und mag lieber den Print, aber die zusammenfassende Gegenüberstellung der EZB und der Reichsbank zeigt aus der Vergangenheit, wohin eine solche Finanzpolitik führen kann. In eine Inflation, die Geldentwertung durch Negativzinsen haben wir ja schon.

In dem Buch „Das Märchen vom reichen Land“ aus dem Finanz Buch Verlag von Daniel Stelter wird im ersten Kapitel der unterschied von Bestands-und Flussgröße vereinfacht dargelegt und einige Staaten gegenübergestellt. Ein Zitat aus dem Buch, ein Abschnitt der als Leseprobe auch Online verfügbar ist:

Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, veröffentlicht regelmäßig eine Rangliste der EU-Staaten nach dem verfügbaren Medianeinkommen je Haushalt, also dem mittleren Einkommen nach Steuern und Abgaben. Die Rangordnung ähnelt jener nach BIP pro Kopf, ist aber angesichts der hohen Abgabenbelas¬tung hierzulande nicht identisch. So schrumpft der Unterschied gerade im Vergleich zu den anderen Ländern der Eurozone deutlich (Angaben jeweils pro Haushalt):

Luxemburg: 33 838 Euro,
Niederlande: 22 745 Euro,
Frankreich: 21 720 Euro,
Deutschland: 21 263 Euro,
Italien: 16 247 Euro,
Spanien: 13 685 Euro,
Portugal: 8 782 Euro,
Griechenland: 7 504 Euro.

Erwirtschaften wir nach BIP pro Kopf noch 14 Prozent mehr als die Franzosen, liegen wir beim verfügbaren Haushaltseinkommen zurück. Der Unterschied zu Italien ist beim Haushaltseinkommen mit 31 Prozent genauso hoch wie der Unterschied bei der Wertschöpfung pro Kopf.
Fazit: Unsere Einkommen liegen im Spitzenfeld, selbst nach Abgaben hat das Medianeinkommen der Haushalte in Deutschland ein hohes Niveau. Wir sind ein Land, in dem die Menschen im internationalen Vergleich gut verdienen.
Gut zu verdienen (= Flussgröße) bedeutet jedoch nicht automa¬tisch, dass jemand über ein großes Vermögen (= Bestandsgröße) verfügt. Das kann daran liegen, dass man erst seit kurzem gut verdient und am Anfang der Vermögensbildung steht. Es kann auch daran liegen, dass man sein Einkommen lieber ausgibt, als zu sparen. Es kann auch daran liegen, dass man zu viel von seinem Ein¬kommen als Steuern und Abgaben abzuführen hat und deshalb nur wenig sparen kann.
Auf ein ganzes Land bezogen, müsste man davon ausgehen, dass sich gute Einkommen auf Dauer in entsprechenden Vermö¬genswerten niederschlagen. Komischerweise tun sie das bei uns in Deutschland nicht. Da sind zunächst die Zahlen des französischen Reichtumsforschers Thomas Piketty, der mit umfangreichem Datenmaterial der Entwicklung von Volksvermögen über die Zeit nachgegangen ist. Demnach lag die Vermögensquote – also das Vermögen relativ zum Volkseinkommen im Jahre 2015

in Spanien bei 659 Prozent (2014),
in Frankreich bei 591 Prozent,
in Italien bei 587 Prozent,
in den Niederlanden bei 530 Prozent (2014),
in Griechenland bei 499 Prozent,
in Deutschland bei 446 Prozent.

Die Deutschen besitzen also im Durchschnitt weniger Vermögen als die Italiener, Franzosen und Spanier, die im Rahmen der europä¬ischen »Solidarität« eine größere Anstrengung von uns verlangen, und nur geringfügig mehr als die Griechen, deren Staatsschulden wir in einem erheblichen Umfang übernommen haben. Mit Blickauf die Einkommen mag es gerechtfertigt erscheinen, Hilfsleistun¬gen im Rahmen der europäischen Solidarität zu fordern, mit Blick auf die Vermögen nicht. Das ist so, als würde man Arbeitnehmer höher besteuern, um damit die Vermögenden – also die »Reichen« – zu retten. Während der Finanzkrise wurde genau diese Rettung des Finanzsystems heftig kritisiert, in der Eurozone scheint das gleiche Verhalten für unsere Politiker hingegen opportun.


Zugegeben das Buch ist mittlerweile in der 7. Auflage und durch die Zahlen aus dem Jahr 2018 nicht mehr up to date – es fehlt das Corona-Szenario und das aktuelle „Rettungspaket“. Alles wohl auch nur haltbare Phrasen, unerträglich und auch noch falsch...

Sehen wir uns mal an, wie sich z.B. Italien entwickelte seit der Einführung des Euro und dem Anleihe-Kaufprogramm der EZB:

italienOriginal anzeigen (1,2 MB)


italien1Original anzeigen (1,1 MB)

Italien hat es seit 2000 nicht geschafft eine gute Haushaltspolitik zu fahren, seit dem kritisierten Anleihekaufprogramm (siehe IfO-Institut) hat sich die Entwicklung noch verschlechtert.

Das Geld wird nicht für Zukunftsprojekte investiert, sondern eine Finanzierung des Staatshaushaltes betrieben – seit 18 Jahren hat sich die Finanzlage verschlechtert, der Wettbewerb, Effizienz und die Wirtschaftsleistung nahm ab, trotz Anleihekaufprogramm (mit virtuell „gedrucktem“ Geld), Transferleistungen und Hilfen.

Da passt es doch gut, wenn die EU am 27.07.2020 laut einem oberflächigem Artikel bei Welt.de von Deutschland mehr Reformen fordert, während andere Länder weiter im Defizit die Stabilität gefährden. Italien ist „Too Big to Fail“ mit aller Konsequenz für die Gemeinschaftswährung und der Stabilität des Bankensystems. Sich dessen bewusst wird alles Versucht mit einer Stützung.
weißichnixvon
schrieb am 24.07.2020:
Absteigende Tendenz also.. Könnte das nicht vllt auch mit ganz anderen Faktoren zusammen hängen? Also zB. der problematischen Steuerlast, die eine bedenkliche Vermögensverteilung zur Folge hat, was unseren Binnenmarkt schwächt? Oder mit der demographischen Entwicklung, die zur Folge hat, dass immer weniger junge Leute immer mehr Alte tragen müssen? Überhaupt mit der ganzen billigen Konkurrenz aus Fernost, usw.?

Wie passt der Euro hier genau rein in die Einschätzung.. Gibt es auch dazu Untersuchungen?
Der demographische Wandel ist bei steigender Effizienz kein Faktor, die Produktivität ist entscheidet, aber darauf will ich gar nicht hinaus.

Für die Ursache der Absteigenden Tendenz gibt es viele gute Sachbücher, noch mehr Ansichten. Es ging aber in der Chronologie der Argumentation darum, dass wir für die Stützung der Gemeinschaftswährung Milliarden Schulden aufnehmen, die uns für später Herausforderungen fehlen. Die Zusammenhänge sind auch nicht so schwer zu verstehen und führe ich gleich aus...

Corona-Bonds sind halt mal gemeinschaftliche Schulden. Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist nun mal teilweise ein Rechtsbruch, wie das Bundesverfassungsgericht entschied. Ob der Verträge siebzig Jahre alt sind oder nicht – Vertrag ist Vertrag. Wie die €uro Einführung direkten Einfluss auf die Investitionen in Deutschland nahm, habe ich schon geschrieben, dass war allerdings um die Zweitausender.

Um kurz auf China, Binnenmarkt, billige Konkurrenz und dem Euro zurück zukommen.
Quatermass
schrieb am 13.07.2020:
Durch die Einführung des Euro nähert sich den Zinsen der einzelnen Länder, die diese Währung führten, an. Die Zinskonvergenz führte allerdings zum Geldströmen vom Norden in den Süden. Die Folge war eine Stagnation der Reallöhne in den nördlichen Ländern, sowie eine Reduzierung der Investitionen.
Aber der Reihe nach:

• Vor der Gemeinschaftswährung stand die D-Mark unter konstantem Aufwertungsdruck.
• Franc, Lira, (aber auch US-Dollar) wertenden Regelmäßigkeit ihre Währung ab.
• Um Wettbewerbsfähig zu sein musste die Deutsche Wirtschaft effizienter sein und war zu stetigen Produktivitätszuwächsen gezwungen. Die vorliegen Daten zeigen, dass vor der Euroeinführung (und trotz Wiedervereinigung) die Produktivitätsrate schneller stieg, wie nach der Einführung.
• Das Zinsniveau der EZB (als Folge der Schuldenkrise der Südländer) hat den Wettbewerbsdruck auf die deutsche Wirtschaft gesenkt und subventioniert mit fatalen Folgen den Export. So wird weniger Investiert, durch fehlende Notwendigkeit die Produktivitätssteigerungen weiter voranzutreiben. Weniger Invest, bedeutet für Unternehmen meist ein Verlust an Fortschritt, weniger Invest in Human Capital meist ein Abnahme der Qualität der Arbeitskräfte.
• Gleichzeitig wurden seit Einführung des Euro und dessen niedrigen Bewertung die Import teurer. Gravierend auch für die Südländer, statt Urlaub in Italien, Portugal, Griechenland, Spanien leisteten sich die Nordländer eher Urlaub im nicht Euro-Raum wie Türkei. In Folge reduzierten sich in diesen Ländern die Einnahmen aus dem Tourismussektor, was mit Preiserhöhungen ausgeglichen wurde.
• Seit der deutschen Rezession um 2002-2006 und den damaligen Reformen mit Lohnstagnation und Ausgabenkürzungen im öffentlichen Sektor, wird versucht die Wettbewerbsfähigkeit der Deutschen Wirtschaft über Kostensenkungen zu realisieren, statt über Fortschritt und Verbesserung der Effizienz. Lohnstagnation bedeutete für den Staat ebenfalls niedriger Steuereinnahmen, niedriger Löhne und Gehälter waren/sind die Ursache für die geringere Binnennachfrage – während der Euro weiterhin den Export unterstützt.
• Der Niedriglohnsektor wurde ausgebaut (Leasing, Leiharbeit, 1-Euro-Jobber, Mindestlohn, Aufstocker…) die Folge zukünftige Altersarmut. Prekärbeschäftigte ohne die Möglichkeit überhaupt größeren Wohlstand zu schaffen.
• Die Ausgabenkürzungen vor allem im Bildungssektor und der Aufbau einer 2-Klassengesellschaft mit Privatschulen wird die Situation nicht gerade verbessern.
• Und China ist einer unser größter Abnehmer, nicht Italien, Portugal, Spanien oder Griechenland. Die Daten aus 2019 finden sich hier.
• Weniger Invest in Fortschritt wird langfristig die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft kosten, dass machen die Chinesen deutlich besser, es wird auch nicht mehr lange dauern, bis das Riesen-Reich in Punkten der Innovation, Technik, Effizienz und Preis uns eingeholt hat. Dann wird die Stunde des Protektionismus wieder in den politischen Fokus kommen.

Ich kann in Folge nicht behaupten, die Steuerlast würde die Binnennachfrage reduzieren oder die absteigende Tendenz wäre auf billige Konkurrenz zurückzuführen.
Die Steuerung der Wirtschaft durch das Instrument der Auf- und Abwertung des Euro ist mitverantwortlich für das oben beschrieben.

In Anbetracht dessen, fällt es fast schwer zu behaupten der Wohlstand oder Deutschland profitiert allgemein von dieser Währung. Die Mär Deutschlands als profiteur kam und kommt aus der Politiker, die Wirtschaftswissenschaftler differenzieren deutlich.

Was wurde im Nachhinein mitverantwortlich gemacht für die Rezession in Deutschland 2003? Der Euro und dessen Zinskonvergenz, die Abflüsse vom Norden in den Süden. In Folge der „kranke Mann Europas“ Deutschland weitreichende Wirtschafts- und Arbeitsmarktreformen durch setzte und sich die Südstaaten überhaupt erst haben massiv verschulden können.

Ich weiße an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass ich in keinen meiner Beiträge für eine Abschaffung dieser Gemeinschaftswährung war, bevor mir selbiges nachgesagt wird!

Das in Folge des billigen Geldes die Aktienmärkte (Exportunternehmen) profitierten ist ebenfalls eine logische Schlussfolgerung des niedrigen Zinsniveaus des Euro, die Auswirkungen auf Sparguthaben oder andere Klassen erspare ich mir an dieser Stelle. Den Gedanken der „bedenklichen Vermögensverteilung“ in Folge der Steuerlast als Ursache für eine schwache Binnennachfrage kann ich somit gar nicht folgen.

Der Draghi-Crash: Warum uns die entfesselte Geldpolitik in die finanzielle Katastrophe führt“ ebenfalls erschienen im Finanz Buch Verlag, kann ich als interessantes Werk empfehlen. Zugegeben nicht streng wissenschaftlich, dafür mit einem interessanten Quellenverzeichnis.
weißichnixvon
schrieb am 24.07.2020:
Die Demokratie wäre mehr, wenn sie auf den idealen, gut gebildeten und immer bestens informierten Bürger treffen würde. Tut sie nur eher selten, und deshalb ist das, was sie eben ist.
Da Stimme ich voll zu.
Deshalb sollten Medien nicht lenken sondern Informieren, Schulen und Universitäten wieder Orte einer offenen kritischen Auseinandersetzung werden. Deutschland spart seit Jahren am Bildungssektor, ist mir unverständlich. Politiker sollten zumindest einen Berufsabschluss haben, mit einigen Jahren Erfahrung in der freien Wirtschaft – auch das könnte helfen.

Um nicht weiter abzudriften lenke ich wieder auf die Euro Thematik.

Das dies nicht nur ein Problem für das Wahlvolk darstellt zeigte eine Umfrage, nach der Euro-Rettung aus dem Jahre 2011.

„Umso mehr dürfte zu denken geben, wie es um die Sachkenntnis der Abgeordneten steht. Reporter des ARD-Magazins "Panorama" haben Politiker aller Fraktionen vor dem Plenarsaal befragt, worüber sie da eigentlich abstimmen. Das Ergebnis der am Donnerstag ausgestrahlten Umfrage ist desaströs: Viele konnten nicht einmal beantworten, mit wie vielen Milliarden Euro der deutsche Steuerzahler denn nun haftet. Es sind 211 Milliarden Euro.

Auch bei der Frage, an welche Staaten der Rettungsfonds EFSF bereits Hilfen ausgezahlt hat, sind mehrere Abgeordneten überfordert. "Griechenland?", raten zwei Abgeordnete. Doch tatsächlich bekommt das hochverschuldete Land Notfallkredite der Euro-Partner aus einem separaten Hilfspaket. Der EFSF hat bislang nur Portugal und Irland Geld geliehen.
Nun kann man von den Volksvertretern nicht verlangen, dass sie die Details aller Gesetzesvorhaben kennen. Doch bei dem Euro-Rettungsschirm geht es eben nicht um irgendein Gesetz, sondern um die Rettung der Währungsunion.“


Quelle:Spiegel


Es geht um Milliarden und wenigen fällt es überhaupt auf, dass an den ganzen Krisengipfel die „Zeit drängt“ und die Treffen wie Thriller dramatisiert werden. Geeinigt wird sich, so meine subjektive Wahrnehmung, immer Nachts – also dann, wenn der menschliche Organismus am effizientesten Arbeitet. Auf welcher Grundlage die höhen beschlossen werden z.B. bei den Corona-Hilfspaket bleibt zudem intransparent.
weißichnixvon
schrieb am 24.07.2020:
Darin zeigt sich deutlich, dass hier nicht die ganze Bevölkerung der einzelnen Ländern über einen Kamm geschoren werden kann, und dass dieser Wert eigentlich gar nichts über das tatsächliche Vermögen, oder die Wirtschaftsleistung aussagen kann.
Ich zitiere hier Martin Sonneborn: *zwinkersmilie*
und lasse so die Satire meiner Anmerkung offensichtlich werden…

Ich rufe gleich bei der OCED an und sage ihr Ländervergleich mal gar nicht geht.

Das der Wert der „Netto Privatvermögen“ nichts über die Wirtschaftsleistung aussagt, sollte jedem per Definition klar sein. Das Vermögen könnten z.B. die Italiener anders besteuern, um damit die Defizite auszugleichen oder Projekte zu finanzieren. Die Zahlung von Transfermittel wird hier reflexartig als alternativlos bezeichnet, nicht hier im Forum, sondern in der Politik. Alternativen gibt es immer, wo auch der politische Wille dazu herrscht. Einen Reformwillen in Italien, erkenne ich seit 2000 nicht und erinnere nochmals an die Diagramme von Eurostat oben.

Das Wohlstand nicht über das BIP zu messen ist, lernt man schon im ersten Semester der Volkswirtschaftslehre, empfehlen kann ich dazu die Basisgrundlagen-Lektüre von Dennis Paschke. Wohlstandsindikatoren gibt es einige, die Aussage, über Vermögen ist eine davon.
Ich postuliere über Deutschlands Wohlstand, dass dieser seiner Wirtschaftsleistung und der Wettbewerbsfähigkeit geschuldet ist. Statt selbiges von den Südländern einzufordern, sollen wir weiter quer Finanzieren.

Ich finde es Gerecht, wenn der der mehr leistet auch mehr Wohlstand sein eignen nenn kann, ohne ein schlechtes Gewissen. Ich finde auch sozial in einem gewissen Maße zu unterstütze, jegliches Maß ist m.M.n. schon lange verloren gegangen. Sollten wir Rechtfertigen, wieso deutsche Renten niedriger sind wie italienische – ich denke nicht…wir sollten uns Fragen wie dies Finanziert wird, wie Nachhaltig diese Zahlungen eingesetzt werden und wir sollten uns Fragen wie wir zukunftsfähiger Investieren können.
Daher kann ich auch gut verstehen, wenn Niederlande, Österreich, Dänemark, die Geduld mit einigen Ländern verlieren.

Zur Randnotiz:
weißichnixvon
schrieb am 24.07.2020:
Also eigentlich gar kein Grund zur Klage, wenn man es bei Lichte betrachtet.
Und schon gar kein Grund irgendwelche nationalen Legenden von der "deutschen Täterschaft" zu bemühen, denke ich.

Sorry, wenn ich dir das so unverblümt rein drücke -ist auch zT. eine Retourkutsche für deine wenig zurückhaltende Art mir Ignoranz anlasten zu wollen- aber ich hab schon zu viel von diesem "dieHaltenUnsImmerNochFürNazisUndUnterdrückenUns" Kram lesen müssen, und kann wirklich nicht anders an dieser Stelle:
Peinlich was in die eigentlich wertfreien Aussage, mit Stützung auf entsprechende Fachliteratur hier versucht wird. Ich nehm`s als Versuch der Diffamierung hin, passt zu dem was ich über Zeitgeist schrieb- den Gegenüber angreifbar machen.

Danke, die These wurde damit ein weiteres mal bestätigt.

Made my day :)

Das nicht lesen eines Beitrages ist nun mal per se Ignoranz, besonders wenn dies noch kommuniziert wird. Ich hätte mich da weniger triggern lassen, sondern es als Konstruktiven Hinweis gesehen, also solches er gemeint war. Die Reaktion zeigt mir die Unbeholfenheit mit Kritik, der man sich stellen kann, aber auch nicht muss. Zumindest in der präsenten Welt schätzt man meine direkte und ehrliche Art…

Ich schreibe gerne mit einem Sarkastischem Unterton, versteht nicht jeder, Polemik ist in der Gesellschaftskritik nicht mehr wie eine verschärfte Form davon. Obwohl heute Inflationär im Gebrauch, verkommt diese Deutung mehr, daher triggert mich das jetzt ebenfalls nicht.

Es sei mir aber verziehen, wenn ich nicht auf jeden Satz einzeln Antworte, dass kann bei Zustimmung oder Akzeptanz bedeuten, aber gewiss lese ich`s.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 20:03
weißichnixvon schrieb (Beitrag gelöscht):Nur eben nicht in der einen Kennzahl des Privatvermögens
..Rente noch vergessen. Die aber ebenso nach Ost- und West betrachtet werden sollte, bevor man eine verzerrte Schlussfolgerung zieht.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 20:20
weißichnixvon
schrieb:
Gib mal npaar Beispiele, wo du gerade von der Kanzlerin wenig wissenschaftliches/faktenbasiertes und viel Geschwafel hörst.
Wo denn nicht? Das fängt bei Ihrer Doktorarbeit an (die diesen Namen nicht verdient) und hört nicht auf. Dass sie rhetorisch eine völlige Null ist, die ihren Sermon völlig emotionslos daherspricht, heißt ja nicht, dass sie offenbar eher Bauchentscheidungen trifft.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 20:21
@weißichnixvon
Ändert alles nichts daran, dass der italienische Staat das benötigte Geld erst einmal von den eigenen Leuten eintreiben sollte. Wir können nichts für deren Misswirtschaft. Aber man traut sich ja nicht an eine Vermögenssteuer.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

28.07.2020 um 20:35
@liezzy
Naja.. unwissenschaftlicher, emotionaler Populistenkram ist noch mal was anderes. Aber von mir aus.. ^^

@abberline

Wenn sie es nicht auf die Kette bekommen, fliegen sie vllt irgendwann raus aus dem Euro. Was das für Folgen haben könnte, weiß ich allerdings erst recht nicht.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 11:00
Hallo @Fedaykin , hallo @alle !


Formaltechnisch gesehen sind die Notenbanken unabhänig von der Regierung ........aber.....

Es ist die Aufgabe der Notenbanken die Wirtschaft mit der "richtigen" Geldmenge zu versorgen und in der Wirtschaft gilt schon das Primat der Politik. Der Leitzins der Notenbanken ist ein Steuerungselement dafür und die Gewinne der Notenbanken stehen der Regierung zu. Die so erwirtschafteten Gelder fließen dann wieder in der einen oder anderen Form in die Wirtschaft zurück oder in den Schuldenabbau, wenn sich der Staat zuvor verschuldet hat um die Wirtschaft am laufen zu halten.

Eine Währung muß "atmen können", das heißt die Zinsen müssen mal gesenkt und mal erhöht werden können, gerade wie man es braucht.
Eine Währung, bei der man schon in den Minuszinsbereich hinein muß um überhaupt noch was senken zu können, ist krank !


Gruß, Gildonus


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 11:21
Gildonus
schrieb:
die Gewinne der Notenbanken stehen der Regierung zu
In Österreich der Republik als 100 prozentiger Aktieneigner, nicht der Regierung, und das durch ein Gesetz geregelt. Das ist ein riesiger Unterschied in einem funktionierenden republikanischen Staat zu einer Regierungsdiktatur, welche sich herausnimmt, der Nationalbank Direktiven zu erteilen.
Gildonus
schrieb:
Eine Währung, bei der man schon in den Minuszinsbereich hinein muß um überhaupt noch was senken zu können, ist krank
Warum? Freigeldtheoretiker wünschen sich eine Währung mit automatischer zeitlich gebundener Entwertung, dass sie nicht gehortet wird, sondern im Wirtschaftskreislauf verbleibt.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 11:43
@Gildonus

Ich denke, der Euro hat langfristig nur eine Zukunft, wenn einige Länder erkennen, dass sie gehörig was ändern müssen. Natürlich soll und wird aus einem Griechen oder Italiener kein Deutscher und umgekehrt, aber die grundlegenden Dinge wie Renteneintrittsalter, Abgaben, Arbeitsstunden etc sind mitunter so unterschiedlich, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann, ohne dass es Ärger gibt.
Gleiches gilt für die EZB. Um so länger diese dubiose Nullzins oder gar Negativzinspolitik durchgezogen wird, um so mehr wächst das Unverständnis der deutschen Sparer. Und das ist mehr als nachvollziehbar.
Am Ende hangelt man sich von Rettungsschirm zu Rettungsschirm und die Briten kommen noch günstiger aus der Nummer raus 😉 Sarkasmus aus.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 11:47
weißichnixvon
schrieb:
Gerade im Hinblick auf das Atommüll-Problem
Das Problem ist global betrachtet eher wenig relevant im Vergleich zum Klimawandel
Gildonus
schrieb:
Es ist die Aufgabe der Notenbanken die Wirtschaft mit der "richtigen" Geldmenge zu versorgen und in der Wirtschaft gilt schon das Primat der Politik
Nein, eher weniger.. Sofern wir keine staatswirtschaft haben. Klar gesetzt u d Co nehmen Einfluß.
Gildonus
schrieb:
Der Leitzins der Notenbanken ist ein Steuerungselement dafür und die Gewinne der Notenbanken stehen der Regierung
ja durchaus, daraus folgt leider nicht das die Regierung den leitzins bestimmen kann.
Gildonus
schrieb:
der einen oder anderen Form in die Wirtschaft zurück oder in den Schuldenabbau, wenn sich der Staat zuvor verschuldet hat um die Wirtschaft am laufen zu halten.
Und wo ist das Problem? Mal abgesehen davon das es marginal ist.
Gildonus
schrieb:
Eine Währung muß "atmen können", das heißt die Zinsen müssen mal gesenkt und mal erhöht werden können, gerade wie man es braucht
Wo ist jetzt der Unterschied beim Euro? Zentralbanktechnisch?


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 11:49
abberline
schrieb:
um so mehr wächst das Unverständnis der deutschen Sparer.
Wenn man in der Vergangenheit fessteckt sicher... Aber der deutsche Sparer soll ja seine Anlageform einfach ändern oder in realkapital investieren


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 11:54
@Fedaykin
Was kaum vermittelbar sein wird in D. Warum auch?
Soll jetzt jeder auf Aktien und Co machen, weil andere Länder ihre Hausaufgaben nicht machen?
Ich fand den Gedanken der EU immer gut, inzwischen seh ich das Konstrukt in seiner derzeitigen Form immer kritischer.


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 16:52
Hallo @abberline , hallo @alle !


Helmut Schmitt hat einen Ausspruch getätigt, den man wegen seiner Bedeutung ins Grundgesetz schreiben sollte :
Wer Visionen hat soll damit zum Arzt gehen und nicht in die Politik !

Ich würde auf jeden Wahlschein drucken lassen das die Bürger für ihre Regierungen haften.

Ich habe insgesammt den Eindruck gewonnen das die Generation, die den Krieg noch miterlebt hatte, wesendlich misstrauischer war, wenn da irgendwelche Politiker "Visionen" oder "große Würfe" umsetzen wollten, als die Nachgeborenen. Um heute gewählt zu werden ist es fast schon Vorraussetzung irgendwelche Visionen zu haben, die bei genauerer Betrachtung undurchführbar oder überteuert sind. Der Bürger ist begeistert und zahlt dafür, auch wenn es nicht funktioniert.

Der Euro ist eine solche Vision. Man hat in der Vergangenheit immer wieder versucht so etwas wie eine Europawährung zu erfinden, ist aber immer an den wirtschaftlichen Realitäten gescheitert oder an politischen Wiederständen. Für Deutschland war der Euro ein Vorteil, weil sie sie dadurch in eine bessere Wettbewerbsposition kamen. Für die Italiener war es ein Nachteil, weil sie ihre Wettbewersfähigkeit nicht mehr über die Währung steuern konnten.

Der Corona Virus ist da nur ein "Zerfallsbeschleuniger" und ein guter Vorwand um Eurobonds durchzudrücken. Wenn man den Euro längerfristig "über die Runden" retten will, wird man sich etwas besseres einfallen lassen müssen als ständig neue Rettungspakete oder Minuszinsen bis zum "Nimmerleinstag".


Gruß, Gildonus


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 16:53
abberline
schrieb:
Soll jetzt jeder auf Aktien und Co machen, weil andere Länder ihre Hausaufgaben nicht machen?
Ja, ich sehe irgendwo kein Recht auf Festgeldzinsen


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 19:53
@Fedaykin
Das seh ich anders. Denn ohne Festgeldzinsen keine Sicherheit und darum geht es. Nicht um Risiko. Und ich brauch keine EZB die sowas aushebelt, nur weil andere Länder nichts auf die Reihe bekommen. Dafür brauch ich keine EU


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Bleibt der Euro noch lange beständig nach Corona?

29.07.2020 um 23:40
abberline
schrieb:
Das seh ich anders. Denn ohne Festgeldzinsen keine Sicherheit und darum geht es.
Ähem Nein, darum geht es nicht. Es gibt keine Garantie auf Sicherheit.
abberline
schrieb:
Und ich brauch keine EZB die sowas aushebelt, nur weil andere Länder nichts auf die Reihe bekommen. Dafür brauch ich keine EU
Du simplzierst das etwas.

Denn das eigentliche sichherheisproblem wäre eine zu starke Inflation, oder horten von Geld


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