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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

270 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Krieg, Putin ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 04:34
Zitat von SchängelSchängel schrieb:Und wer hat dann den Befehl gegeben (Raketenangriff mit Mq9Reaper-Drohne am 3.01.2020 Flughafen Bagdad)?
Komische Frage, der Befehlshabende General natürlich, nicht der Präsident.
Geh mal logisch an die Sache, Kriegsszenario, es müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden, wenn es aber erst durch den Kongress muss und der Präsident abschließend einen solchen Beschluss bewilligt, dann macht das keinen Sinn.

Was zum Nachlesen:

https://d-nb.info/1058823604/34
Was wäre, wenn US-Präsident Donald Trump auf die Idee käme, den nuklearen Ernstfall auszulösen? Sollte es in einem erratischen Anfall von Übermut sein, käme er wohl nicht weit.
Quelle: https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-us-general-wuerde-illegalen-befehl-zum-atomwaffen-einsatz-verweigern-a-1179008.html


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 04:44
Zitat von TanneTanne schrieb:Komische Frage, der Befehlshabende General natürlich, nicht der Präsident.
Geh mal logisch an die Sache, Kriegsszenario, es müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden, wenn es aber erst durch den Kongress muss und der Präsident abschließend einen solchen Beschluss bewilligt, dann macht das keinen Sinn.
Du hast die Frage nicht beantwortet bzw. nicht korrekt beantwortet. Also komische Antwort auf eine berechtigte Frage, da du deine Behauptung nicht sauber bestätigen kannst. Wie auch? Trump gab den Befehl!


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 04:48
Zitat von SchängelSchängel schrieb:Wie auch? Trump gab den Befehl!
Natürlich kann der US Präsident gewisse militärische Aktivitäten bewilligen, dass heißt aber nicht, dass der Präsident vorschreibt wie diese ausgeführt werden.


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 04:57
1.
Zitat von TanneTanne schrieb:Natürlich kann der US Präsident gewisse militärische Aktivitäten bewilligen
Das hast du zuvor ausgeschlossen.

Siehe hier:
Zitat von TanneTanne schrieb:Trump gewinnt, so hat der keine Befehlsgewalt über militärische Ressourcen der USA
2.
Zitat von TanneTanne schrieb:, dass heißt aber nicht, dass der Präsident vorschreibt wie diese ausgeführt werden.
Und natürlich drückt er nicht selbst auf den Knopf. Aber spielt das eine Rolle, ob ich da selbst draufdrücke oder eben der "Boss" bin, der den klaren Befehl gibt?


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 05:01
@Schängel

Boah, wieder jemand mit Spitzfindigkeit.

Dass es mir dabei um den Befehl zum Einsatz von Nuklearwaffen ging, wird natürlich wieder ignoriert.
Hauptsache man findet das kleinste Körnchen über das man sich auslassen kann.
Nee, sowas ist für mich keine Diskussionsbasis.


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 05:14
Zitat von TanneTanne schrieb:Boah, wieder jemand mit Spitzfindigkeit.

Dass es mir dabei um den Befehl zum Einsatz von Nuklearwaffen ging, wird natürlich wieder ignoriert.
Hauptsache man findet das kleinste Körnchen über das man sich auslassen kann.
Nee, sowas ist für mich keine Diskussionsbasis
Was hat das mit Spitzfindigkeit zu tun? Gar nix! Hab dich nach dieser komischen Behauptung (die du mittlerweile logischerweise zurückgenommen hast) nur gefragt, wer den Befehl gegeben hat. Daraufhin hast du die Frage nicht gescheit beantwortet, woraufhin ich dir die richtige Antwort lieferte, die zu deiner Einsicht führte.
Und dann kommst du mit einem eigentlich ganz anderen Thema, der "Ausführung", was mit dem fast nix zu tun hat, was vorher diskutiert wurde.
Jetzt wirfst du mir Spitzfindigkeit vor, weil ich riechen soll, dass du nur von Atombomben sprichst.
Jetzt die Frage: Bist nicht du es, der die Grundlagen für eine normale Diskussion hier vermissen lässt?


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 05:23
Zitat von SchängelSchängel schrieb:Bist nicht du es, der die Grundlagen für eine normale Diskussion hier vermissen lässt?
Nope.

Ich gebe mein Wissen und meine Erfahrungen weiter, falls ich mal etwas falsch verstehe bitte ich um Rücksichtnahme, denn auch ich bin nur ein Mensch.
Zitat von SchängelSchängel schrieb:Jetzt wirfst du mir Spitzfindigkeit vor, weil ich riechen soll, dass du nur von Atombomben sprichst.
Ich hatte diesen Part eigentlich aus deinem vorangegangen Post geschrieben, ich selbst gehe in keinster Weise vom Einsatz irgendwelcher A-Waffen aus.


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 05:41
Vielleicht sollte man ja einerseits Experten ernstnehmen, die warnen.

Etwa Fiona Hill.
Mit einem Wahlsieg des Ex-US-Präsidenten Donald Trump würde es 2024 noch deutlich schwerer für die NATO werden, die Ukraine zu unterstützen, das erklärte Fiona Hill, ehemalige Osteuropa-Beraterin der Präsidenten Barack Obama und George Bush, dem US-Fernsehsender CNN.

„America First“ – Trump bereit, NATO zu verlassen

Trump habe „klar gesagt, dass er bereit wäre, aus der NATO auszutreten“, sagte Hill. Das habe „kein einziger Präsident“ vor ihm je gesagt. Trump sehe die NATO als „Abzocke“ der europäischen Mitgliedsstaaten gegenüber den USA an. In seiner ersten Amtszeit zog er US-Truppen aus Europa ab, darunter auch Tausende aus Deutschland. Der Ex-Präsident wollte damals durchsetzen, dass Deutschland „Milliarden Dollar“, die es der NATO angeblich schulde, bezahlt. Trumps isolationistisches „America First“-Prinzip ist die ideologische Grundlage dieser Politik.
Quelle: https://www.fr.de/politik/usa-wahlen-praesident-donald-trump-sieg-ex-beamtin-nato-buendnis-europa-ukraine-zr-92733230.html

Oder auch Liana Fix.
Vor allem, wenn Donald Trump – dazu muss er gar nicht offiziell aus der Nato austreten, weil das ja durch den US-Kongress müsste – einfach die Glaubwürdigkeit der Nato infrage stellt und die Glaubwürdigkeit der US-Garantien für Europa und zum Beispiel suggeriert, dass er nicht zur Verteidigung des Baltikums kommen wird. Allein so eine Aussage kann schon ausreichen, um die Verteidigung der Nato komplett zu unterminieren und um Russland zu ermutigen, zu zündeln an den Grenzen zum Baltikum zum Beispiel, selbst wenn es militärisch in einer schwachen Situation sein sollte. Die Gefahr ist tatsächlich real.

BR24: So wird das auch in den USA bewertet?

Fix: In den USA, in Washington sieht man das genauso natürlich. Aber wenn man es durch die Trump-Perspektive sieht, dann hat er seit Jahren, in seiner ersten Amtszeit, ein sehr transaktionales Verständnis von Sicherheit. Für ihn ist es keine geteilte Sicherheit zwischen den USA und Europa, sondern sein Argument ist: Wie viel bezahlen mir die Europäer dafür, dass ich sie verteidige?

Das ist natürlich nicht die Idee, auf die die Nato basiert. Aber am Ende wird es auch ein wichtiger Faktor sein, wie weit die Nato und die europäischen Nato-Mitgliedstaaten bei ihren Verteidigungsausgaben gekommen sind. Zum Beispiel beim Nato-Gipfel in Washington im Juni nächsten Jahres. Wenn dort keine Mehrheit der Nato-Mitglieder endlich die zwei Prozent Verteidigungsausgaben vorweisen kann, dann wird es für jeden republikanischen Kandidaten oder Kandidatin schwierig sein, zu argumentieren, dass man zur Europas Sicherheit kommen muss, wenn in einem Krieg in Europas Nachbarschaft, die Europäer immer noch nicht bereit sind, wenigstens das Minimum auszugeben für ihre eigene Sicherheit.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/krieg-in-der-ukraine-russland-bedrohung-europas-gefahr-ist-real,Tx5szoJ

Über die Frage, ob Deutschland als neu ernannte Führungsmacht (Lars Klingbeil) das 2 Prozent Ziel erreicht, wird politisch debattiert, mehr dazu hier:
Ukraine: Deutscher Rechentrick und die zwei Prozent der NATO
Frank Hofmann
19.01.2024
Quelle: https://www.dw.com/de/ukraine-deutschlands-rechentrick-und-das-zwei-prozent-ziel-der-nato/a-68034577

Und andererseits sich nicht nur auf Donald Trump fokussieren. Reinhard Bütikofer (Grüne, MEP) macht das m.E. ganz gut in Bütis Woche:
Europäer, die auf Trumps drohende Wiederwahl starren wie das Kaninchen auf die Klapperschlange, machen, wenn man es sich genau überlegt, einen ganz ähnlichen Fehler wie viele US-Demokraten. Sie verfangen sich in ihren Ängsten, manche suhlen sich geradezu darin, statt sich die einzig relevante Frage zu stellen: Und was können wir selbst tun? Die Hochstilisierung der amerikanischen Präsidentschaftswahl zu einer Art welthistorischem Gottesgericht über die Zukunft der Demokratie ist eine bequeme Ausflucht ...
Etwa bzgl. der Unterstützung der Ukraine durch ein Ändern der Phrase "so lange wie nötig" in ein entschlossenes "whatever it takes".

Oder auch durch mehr sichtbare Führung auf EU-Ebene.
Europa müsste, und dafür böte der anstehende Europawahlkampf viel politischen Raum, ernsthaft über einen Plan B nachdenken, gemeinsam, nicht jeder der 27 EU-Zaunkönige für sich selbst.
Und durch politische Diskussionen
Um das klarzustellen, ich bin immer noch nicht überzeugt, dass der nächste amerikanische Präsident Donald Trump heißen wird. Es kann sein, dass dieser Kelch an uns vorübergeht. Aber nach der Logik des alten Satzes, dass man sich, um den Krieg zu vermeiden, darauf vorbereiten solle, müssen wir Europäer uns sagen, dass wir, um zu vermeiden, gegebenenfalls neben der amerikanischen Demokratie zu einem zweiten Opfer dieses kriminellen Großmauls zu werden, uns darauf vorbereiten müssen, dass er gewählt werden könnte. Das würde allerdings ganz andere politische Diskussionen erfordern, als wir sie mit Blick auf den anstehenden Europawahlkampf bisher haben.
Quelle: https://reinhardbuetikofer.eu/2024/01/12/trump-oder-nicht-trump-das-ist-nicht-die-einzige-frage/

die - Stichwort Vorbereitung, passend zum Thread-Thema - ich freilich nicht sehe. Und auch nicht (mehr) erwarte.


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 08:27
Den beitrag von @Fellatix mal ganz ganz gross an die nato und BRegierung schicken..

Sehr gut und kompakt zusammengefasst.
Europa muss sich wappnen und unabhängiger von den 3 riesen Usa/China/russland werden.
Und alle ihre Rüstungsindustrien anschmeissen insb england/Frankreich/Deutschland

Die dämlichen Reps werden hoffentlich Usa nicht in die scheisse reiten(und uns in gewisserweise auch) ODER trump ist harmloser als wir denken und er poltert mehr.


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 10:09
Zitat von TanneTanne schrieb:Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, und Donald Duck ähh Trump gewinnt, so hat der keine Befehlsgewalt über militärische Ressourcen der USA, hatte man ihm schon bei seiner letzten Amtszeit verweigert.
Oh.
Soleimani starb wie schon einer bemerkt hat durch Geisterhand.
Zitat von TanneTanne schrieb:Natürlich kann der US Präsident gewisse militärische Aktivitäten bewilligen, dass heißt aber nicht, dass der Präsident vorschreibt wie diese ausgeführt werden.
Erst redest du von strategischen Maßnahmen jetzt von der taktischen Ausführung von Befehlen.
Zitat von TanneTanne schrieb:Was faselst du denn?

Quadriga ist der Operationsname eines kürzlich beschlossenem Nato-Manövers:
Soso ich fassle was.
Ne ich erkläre dir einfach mal was Phase ist.
Die Quadriga ist der deutsche Anteil von 'steadfast defender 2024'.
Das ist dieses große ominöse Natomanöver mit Rahmenlage.
Aufgeteilt ist die Quadriga nochmals in North, South, Center und Grand Quadriga.
Weitere Teilübungen des ganzen Oberkomplexes 'Steadfast Defender' sind 'Dragon 2024' unter Federführung der Polen sowie 'Swift Response', 'Saber Strike' und 'Immidiate Response'.
Die innerlich ebenfalls nochmals aufgeteilt sind.
Das Manöver in Norwegen nutzte den Rahmen von Steadfast war jedoch nicht direkt Teil davon.
So.
Das nächste mal wenn du mir so kommst liest dich vorher ein bisschen ein.
Eventuell wirds dann ja was.


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 10:43
Zitat von TanneTanne schrieb:Nato-Manövers:

https://www.bundeswehr.de/de/organisation/heer/aktuelles/heer-und-nato-partner-starten-2024-ein-grossmanoever-5710094
Edit.
Steht sogar in deinem ersten Link.


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 11:16
Zitat von TanneTanne schrieb:Was wäre, wenn US-Präsident Donald Trump auf die Idee käme, den nuklearen Ernstfall auszulösen? Sollte es in einem erratischen Anfall von Übermut sein, käme er wohl nicht weit.
Diese atombombendiskussion ist sowas von ermüdend , auf der anderen Seite zeigt es schön die vom Kreml " installierte ' Illusion aus der viele heraus kommunizieren.da gibt es tatsächlich keine
Zitat von TanneTanne schrieb:Diskussionsbasis
Weil 2 vollkommen unterschiedliche Realitäten.


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 19:02
Zitat von BerrylBerryl schrieb:Soleimani starb wie schon einer bemerkt hat durch Geisterhand.
Das ist doch was völlig Anderes.
Zu unterscheiden ist: welche militärischen oder Geheimdienstoperationen müssen vom Congress and President abgesegnet werden?
Militärische Operationen sind nicht davon abhängig, dass der Kongress sagt wie es ausgeführt wird, sondern, dass das gesetzte Ziel erreicht wird.

Hoar.
Zitat von BerrylBerryl schrieb:Erst redest du von strategischen Maßnahmen jetzt von der taktischen Ausführung von Befehlen.
Witzigerweise hängt beides zusammen, wüsstest du, wenn du gedient hättest.
Zitat von BerrylBerryl schrieb:Die Quadriga ist der deutsche Anteil von 'steadfast defender 2024'.
Ahh ja, "die Operation hieß so".
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Diese atombombendiskussion ist sowas von ermüdend
Genau das schreibe ich doch hier immer wieder, aber wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Tanne schrieb:
Diskussionsbasis
Weil 2 vollkommen unterschiedliche Realitäten.
Ist mir klar, Wissende und Propagandisten sind zwei Realitäten die tatsächlich existieren.

Das ich als Uffz mir diesen Bl****** überhaupt durchlese, Menschenskinder.


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 19:35
Zitat von TanneTanne schrieb:Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, und Donald Duck ähh Trump gewinnt, so hat der keine Befehlsgewalt über militärische Ressourcen der USA, hatte man ihm schon bei seiner letzten Amtszeit verweigert.
So ein Quark, der Präsident ist der Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Es kommt selten vor, das ich einer Meinung bin mit @Berryl aber es ist mal wieder so weit. Trump hat die Liquidierung von Soleimani angeordnet. Und über militärische Ressourcen kann der Präsident natürlich verfügen. Das du jetzt deine Argumente versuchst noch umzuinterpretieren, ist eben jene Spitzfindigkeit die du anderen vorwirfst.
Zitat von TanneTanne schrieb:Witzigerweise hängt beides zusammen, wüsstest du, wenn du gedient hättest.
Zitat von TanneTanne schrieb:Das ich als Uffz mir diesen Bl****** überhaupt durchlese, Menschenskinder.
Jaja, Feldwebel Tanne, ach was rede ich da, Feldmarschall. In beiden Wörtern kommt Feld vor, also ist es praktisch das gleiche, daher fühlst du dich als absolut letzte Instanz in Sachen Militärexpertise berufen. :D
Aber bisher waren deine Äusserungen ja nicht von jener militärischer Kompetenz durchdrungen, die du hier für dich in Anspruch nimmst. Siehe NATO-Übung.
Zitat von BerrylBerryl schrieb:Selbst mit Milliarden an Rüstung kann man nichts machen wenn die Gesellschaft garnicht wirklich will.
Ich beantworte das mal in diesem Thread. Das ist in der Tat ein Problem, hat man sich in Sachsen nicht sogar gegen den Bau einer Pulverfabrik gewehrt?


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

24.01.2024 um 20:15
Zitat von TanneTanne schrieb:Witzigerweise hängt beides zusammen, wüsstest du, wenn du gedient hättest.
Nein.
Primat der Politik während die taktische Truppenführung bei militärischen Fachpersonal liegt.
Versuch es besser nicht einmal mir irgendwelche militärische Qualifikationen abzusprechen.
Zitat von TanneTanne schrieb:Ahh ja, "die Operation hieß so".
Lies dir doch wenigstens deine eigenen Links durch....
Zitat von TanneTanne schrieb:Das ich als Uffz mir diesen Bl****** überhaupt durchlese, Menschenskinder.
Niemand zwingt dich.
Im übrigen.
Gestern warst noch Feldwebel, heute degradierst dich selber.
Funfact: Nein Uffz. ist definitiv keine Abkürzung für einen Feldwebel.
Auch nicht in der truppeninneren Umgangssprache.
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Ich beantworte das mal in diesem Thread. Das ist in der Tat ein Problem, hat man sich in Sachsen nicht sogar gegen den Bau einer Pulverfabrik gewehrt?
Weiss ich ehrlichgesagt nicht.
Müsste ich mich selber erst informieren.
Mir reichen dazu schon die entsprechenden Umfragen, der selbst erlebte Ausrüstungsstand der Truppe sowie deren dadurch erzeugter Ruf und die sichtbaren gesellschaftlichen Gräben und Anspruchshaltungen.
Unter dieser Rahmenlage wirds schwierig.
In Bayern möchte die Staatsregierung gerade gewisse Erleichterungen für die Armee:
https://www.sueddeutsche.de/bayern/bundeswehr-bayern-zusammenarbeit-unis-schulen-1.6337446


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

26.01.2024 um 11:05
@Berryl

Zivilklauseln an Hochschulen sind natürlich eine besondere Form von Gratismut. Allerdings haben Professoren verfassungsrechtlich verankerte Freiheit in Forschung und Lehre. Theoretisch kann niemand einem Professor verbieten mit der Bundeswehr oder der Rüstungsindustrie zusammen zu arbeiten. Aus meiner beruflichen Vergangenheit ist mir sogar dafür ein praktisches Beispiel bekannt. Umgekehrt kann Söder auch niemandem vorschreiben, Rüstungsforschung zu betreiben.

In Großenhain in Sachsen wollte Rheinmetall eine Pulverfabrik bauen. Das wollten die Sachsen aber nicht, weil man Angst vorm Putler hat und befürchtet das die Fabrik explodieren könne, wie das Ammoniumnitrat damals in Beirut. Stattdessen baut man jetzt in Bayern den bestehenden Standort aus.
Auch die neue Rumpffertigung der F-35 wird nicht in Sachsen stattfinden. Die baut man jetzt in Weeze in NRW.
Als Grund dafür wird die Bodenbeschaffenheit genannt, aber ich kann mir auch vorstellen, das den Verantwortlichen etwas unwohl ist bei soviel Affinität zu Russland in der Region. Und natürlich der ganz normale Nimbyism.

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/meissen/munition-fabrik-rheinmetall-grossenhain-100.html
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/grossenhain-riesa/keine-pulverfabrik-flugplatz-rheinmetall-munition-100.html


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

27.01.2024 um 16:39
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Zivilklauseln an Hochschulen sind natürlich eine besondere Form von Gratismut.
Sowieso.
Da rennt man offene Türen mit ein und es bleibt ein Symbol ohne Substanz.
Wobei eventuell der Passus bezüglich Erleichterung für die BW bei irgendwelchen gesetzlichen Vorgaben schon, unter Vorbehalte weil ich mir sowas garnimmer durchlese, schon positiv sein könnte.
Betonung liegt auf 'könnte'.
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:In Großenhain in Sachsen wollte Rheinmetall eine Pulverfabrik bauen. Das wollten die Sachsen aber nicht, weil man Angst vorm Putler hat und befürchtet das die Fabrik explodieren könne, wie das Ammoniumnitrat damals in Beirut. Stattdessen baut man jetzt in Bayern den bestehenden Standort aus.
Auch die neue Rumpffertigung der F-35 wird nicht in Sachsen stattfinden. Die baut man jetzt in Weeze in NRW.
Das wären halt wirklich hochwert Arbeitsplätze.
Arm geht aus solchen Arbeitsplätzen kein Arbeiter heim.
Aber ok.
Wer nicht will....


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Sofortige Vorbereitung auf einen Krieg?

30.04.2024 um 07:00
Interessante, neue Umfrage.
Aktuelle Umfrage
Mehrheit der Deutschen für höhere Verteidigungsausgaben
Von dpa
Im Westen höher als im Osten und nach Parteien
Union 90%
FDP 88%
Grüne 75%
SPD 72%
AfD 61%
Die deutlichste Zustimmung findet eine Erhöhung demnach bei Anhängern der Union (90 Prozent), die geringste bei denen der AfD (61 Prozent). Unter den Anhängern der SPD sind demnach 72 Prozent dafür, bei den Grünen 75 Prozent und bei FDP 88 Prozent.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung/id_100395680/verteidigung-mehrheit-befuerwortet-erhoehung-der-ausgaben-fuer-bundeswehr.html

BSW wurde wohl nicht gefragt oder regisrierte nicht wg. zu wenig Stimmen dafür :ask:

Nicht sofort, aber auf Sicht wird Europa für seine eigene Sicherheit aufkommen müssen. Wieder mal kluge Kolumne von Jana Puglierin, diesmal über die Allianz und Trump und Europa und Deutschlands Schlüsselrolle.
Die Europäer sollten sich allerdings keine Illusionen machen. Die Notwendigkeit einer Europäisierung der Nato treibt nicht nur Republikaner um, sondern wird auch unter Demokraten gesehen. Der progressive Think Tanker Max Bergmann schrieb jüngst in einem Beitrag für „Foreign Affairs“, viele Amerikaner könnten nicht verstehen, warum ihre Steuergelder und Soldaten benötigt würden, um einen wohlhabenden Kontinent zu verteidigen, dessen Gesamtbevölkerung die der USA bei weitem übersteige.

Die US-Regierung unter Joe Biden hat nicht den geringsten Zweifel daran gelassen, dass sie vollumfänglich zu ihrer sicherheitspolitischen Verantwortung in Europa steht. Viel spricht allerdings dafür, dass jeder gewählte Präsident, der Biden nachfolgt, egal ob 2025 oder erst 2029, darauf drängen wird, die Überabhängigkeit der Nato von amerikanischen Fähigkeiten massiv zu reduzieren.
Quelle: https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/geoeconomics-warum-sich-das-zentrum-der-nato-nach-europa-verlagern-muss/100031390.html

Wäre schön mit vlt mal nem Gang höher geschaltet. Und wenn es mit der dt-frz Beziehungskrise mal wieder besser würde, bei Scholz und Macron funkt es irgendwie wie nicht so.


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