paxito schrieb:Ich hab dir das auch mundgerecht präsentiert, immer wieder erklärt. Aber du bleibst dabei, dass du auf der Grundlage des von dir konstruierten Interessenkonfliktes den Leuten alles unterstellen kannst und es ja nicht persönlich sei. Das ist mir dann an irgendeiner Stelle zu doof.
@paxito Nicht nur Dir. Ein Interessenkonflikt ist doch gar keine Wertung einer Person. Wenn ich zu einigen Themen irgendwo einen Vortrag halte, dann ist die 2. oder 3. Folie eine Auflistung meiner Interessenkonflikte, um klarzustellen, mit welchen Firmen etc ich zusammenarbeite.
Damit mache ich ja nicht mich runter, sondern leiste einen absolut üblichen Beitrag. Das machen alle so, die wissenschaftliche oder sonstige Vorträge halten. Natürlich ist jeder Unternehmer oder auch Angestellter mit beruflicher Expertise irgendwo eingebunden. Man wird einfach keine Experten finden, die abgeschieden im Elfenbeinturm leben.
Daher sagt der Ausdruck nichts über die Person aus und ich auch nicht über mich und hier dann auch nicht über andere. Das hat keinen Beigeschmack. Für mich ist das ein alltäglicher Ausdruck, keine Herabwürdigung von Menschen.
SvenLE schrieb:Die AfD ist eine rechtsextreme Partei und damit originär im Tätigkeitsgebiet des Verfassungsschutzes.
@SvenLE Der Punkt ist 'aber nicht nur', selbst wenn ich das mal so stehen lasse. Die AFD ist eben auch in vielen Fällen Hauptkonkurrent der Parteien, die den Innenminister stellen. Und mit dem ist die Leitung des Verfassungsschutzes verpflichtet, in fortwährender politische Übereinstimmung zu agieren. Nirgendwo sonst würde man sagen, der beste neutrale Überwacher einer Partei / Firma / etc wäre ihr direkter Hauptkonkurrent.
SvenLE schrieb:Das hat der Ausschuss gemacht - nichts anders.
Nein, wer Gesinnungen prüft statt Personalausweise geht von einer formalen zu einer inhaltlichen Prüfung über, deren Kriterien naturgemäß viel weicher sind als 'passives Wahlalter erreicht oder nicht'.
SvenLE schrieb:Der Bundestag ist die Legislative und nicht die Exekutive. Sollen wir dir noch mal den Unterschied erklären?
Ach ne. Und die Verabschiedung an Gesetzten erfordert weshalb keine besondere Verfassungstreue?
RayWonders schrieb:Wenn man sich darauf verlassen könnte, dass der Wähler ohne Probleme sich viel umfassend über die Personen die zur Wahl stehen informiert bzw informieren kann, dann braucht man das nicht richtig.
Also hat der Wähler an sich stark nachgelassen und sollte daher eine Vorauswahl vorgesetzt bekommen? Dann lassen wir es doch besser ganz, wenn der Souverän dieses Landes nicht mehr zurechnungsfähig ist. Was Du beschreibst, galt doch früher auch. Und in den 60er - 80er Jahren waren die Informationsmöglichkeiten ja noch beschränkter. Dennoch hat das damals mit der Demokratie ganz gut geklappt.
Ich suche schon selbst frische und gesunde Lebensmittel aus. Ich brauche da keine Nanny für.
Wenn der Wähler die SPD verschmäht, dann müssen halt Vorauswahlen dazu beitragen, dass sie gewählt wird? Das ist so, als wenn der Klassenarsch seiner Mama sagt, die soll den anderen Mamas sagen, dass die anderen Kinder mit ihm spielen sollen.