Reineke schrieb:Was genau findest Du daran jetzt arbeitnehmerunfreundlich?
Das Grundsatzprogramm liest sich in Bezug auf den Arbeitnehmer gut.
Kann da nichts Arbeitnehmerunfreundliches entdecken.
Das ändert sich aber schlagartig, sobald man das Ganze mit realen Zahlen unterfüttert.
Da die AFD sich darüber bereits ausgelassen hat, ist das ja ohne Probleme möglich:
Punkt 1 Steuern
Wir treten für ein einfacheres und gerechteres Steuersystem ein
Die AFD will 25% für alle, bei der Einkommenssteuer.
Die AfD will den progressiven Einkommensteuertarif durch einen Einheitstarif ersetzen. Ob Reinigungskraft oder Bankmanager: ab einem Jahreseinkommen von 15.000 Euro zahlt jeder 25 Prozent.
Je höher der Verdienst einer Person, desto höher seine Entlastung.
In absoluten Zahlen sieht das so aus:
Während die ärmere Hälfte gerade einmal rund fünf Milliarden Euro an Einkommensteuer sparte, gingen 86 Milliarden an die reichsten zehn Prozent und davon 45 Milliarden allein an das reichste ein Prozent.
Nach dem jetzigen Modell werden Besserverdiener und Reiche höher besteuert:
Bisher gilt bei der Einkommensteuer: Wer mehr verdient, zahlt höhere Steuersätze. Für jeden Euro über der Grenze von rund 68.481 Euro etwa den Spitzensteuersatz von 42 Prozent und für jeden Euro über der Grenze von 277.825 Euro den sogenannten Reichensteuersatz von 45 Prozent.
FazitDas Konzept ist ein Milliardengeschenk für die Reichsten, aber eine Farce für kleine und mittlere Einkommen.
Quelle:
https://www.geldfuerdiewelt.de/p/25-prozent-fur-alle-afd-plant-radikalePunkt 2
Die Rente
Mit realen Zahlen unterfüttert stellt sich schnell heraus, dass die Forderungen der AFD nicht ansatzweise finanzierbar/umsetzbar sind.
Und in diesem Zusammenhang bitte nicht vergessen...Zusätzlich zur Finanzierbarkeit der AFD-Rentenpläne, müssten auch noch die Mindereinnahmen durch die AFD-Steuerreform ausgeglichen werden.
Das sind alles Überlegungen, die nicht den "geringsten Sonnenstrahl" der Realität vertragen.