socialme schrieb:wie man´s nimmt. Ich akzeptiere wenn die Menschen in Sachsen-Anhalt ein weiter so wählen ;). Das nennt sich nämlich Demokratie.
Die Auswahl an möglichen Wahl-Ausgängen ist in Sachsen-Anhalt heute überschaubar, und beide sind aus meiner Sicht unbefriedigend. Entweder entsteht ein Bündnis, dessen einzige verlässliche Gemeinsamkeit darin besteht, wen es nicht dabeihaben will aber programmatisch entsprechend dünn und wahrscheinlich auch mit begrenzter Haltbarkeit.
Oder die AfD kommt tatsächlich in Regierungsverantwortung, wo sich zeigen müsste, wie viel von den Ankündigungen hängenbleibt. Interessant wäre daran vor allem die Anreizlage der übrigen Parteien. Ein sichtbarer Umsetzungserfolg hätte Signalwirkung weit über das Land hinaus, es ist also absehbar, dass es der AfD zusätzlich in Sachsen-Anhalt schwer gemacht wird, irgendetwas umzusetzen. D.h. selbst wenn sie plötzlich zaubern könnte z.B. was den Umbau des lokalen ÖRR oder des Schulsystems angeht, wird man das nicht zulassen.
socialme schrieb:die Interviews die ich gesehen habe, laufen nun mal so ab z. B. das Sommerinterview. Da ist Frau Weidel niemandem ins Wort gefallen. Das Interview wurde durch Hintergrundgeräusche von irgendwelchen NGO´s gestört. Für mich kam sie recht souverän rüber. Der einzige der ihr immer ins Wort fiel, war der Interviewer gewesen. Was man auch bei Siegmund Ulrich beobachten kann. Alle gegen einen, da gibt man ihm nicht einmal zur Begrüßung die Hand.
Das Sommerinterview in diesem Jahr war ungestört, ging aber nur 20min und war genau so unerträglich, weil nur irgendwelche Plattitüden und Einwände kamen, von beiden Seiten. Es wirkte wie als hätte jemand der stänkern will Frau Weidel an der Bushaltestelle angesprochen und es kam zum kurzen Schlagabtausch. Absolut Null Mehrwert für den Zuschauer, da fand ich das Duell zwischen Wagenknecht und Weidel schon deutlich kreativer, davon sollte es mehr geben mit anderen Politikern.