Röhrich schrieb:In mehreren:
Du erzählst selbstverständlich quatsch in der Hoffnung das sich eh niemand mit deiner Quelle beschäftigt.
Das Parteiporgramm der NSDAP ist da ziemlich vage. Die Sprache ist zwar klarer und enthält weniger Rumgedruckse als moderne Parteiprogramme, aber den Holocaust findet man dort nicht. Das Wort Jude kommt dort genau einmal vor und zwar in Punkt 4 wo gesagt wird, das ein Jude nicht Volksgenosse sein könne.
Wie war das nochmal mit der AfD und den Passdeutschen?
Natürlich hätte man bei der NSDAP schon früher ahnen können, wo die Reise hingeht, aus den Äusserungen von Politikern, bei der Lektüre von "Mein Kampf" oder den Boxheimer Dokumenten die 1931 geleaked wurden. *
Aber ich vage die Prognose, das man das auch über die AfD einst sagen können wird. Ich möchte auch nicht herausfinden müssen, welches Potential die AfD hat. Mit reicht die Ähnlichkeit und allein die Anleihen die man sich süffisant und in vollem Bewusstsein holt (Reibpartien in NRW, Flugticket-Aktion, verbotene Parolen etc.) nimmt. Kann sein, das man der AfD freien Lauf lassen kann und es nicht zu einer Katastrophe kommt, die unserer Geschichte einen weiteren Schandfleck hinzufügt. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist halt auch nicht null. Ich würde das Experiment nicht wagen wollen. Es heisst ja schließlich, wehret den Anfängen.
*Besonders letztere waren für die NSDAP kritisch, da die Partei auf Weisung Hitlers zu diesem Zeitpunkt die sogenannte "Legalitätstaktik" verfolgte und diese Dokumente jedoch einen Ausblick in die Gedankenwelt vieler Spitzenfunktionäre gaben. Der NSDAP gelang es jedoch mittelfristig den Skandal unter den Teppich zu kehren, auch wenn kurzzeitig Koalitionsverhandlungen in Hessen scheiterten.
Hier nochmal die Quellen zum nachlesen:
https://encyclopedia.ushmm.org/content/de/article/nazi-party-platformWikipedia: Boxheimer Dokumente