schluesselbund schrieb (Beitrag gelöscht):Gewählt ist Gewählt. Warum eine Partei gewählt wird, hat seine Gründe. Daraus wird klar, dass die Verliererparteien eben falsch politisiert haben.
Nein! Es wird daraus klar, dass die Gewinner-Partei es verstanden hat, die Bürger mit ihren Darstellungen zu erreichen und zu mobilisieren. Im Falle einer popilistischen Partei, wie der AfD, eben vor allem dadurch, dass sie es geschafft hat, Stimmungen im Wahlvolk aufzugreifen und durch geschickte Propaganda zu kanalisieren und zu verstärken.
Es bedeutet mitnichten, dass die Politik der bestehenden Parteien falsch gewesen sein muss.
Aktuell sieht es doch so aus, dass viele Bürger verunsichert sind, was ihre ihre soziale und wirtschaftliche Stellung in den nächsten Jahren betrifft... und das nicht ohne Grund! Die Menschen wünschen sich die 80er und die 90er zurück, in denen Deutschland Export-Weltmeister war und in der Welt eine Sonderstellung für technologische Führerschaft und hochwertige Produkte hatte.
Diese Zeiten sind vorbei... und die AfD wird sie mit ihrer Politik ganz sicher nicht zurückbringen. Sie hat es aber geschafft, in den Köpfen der Menschen die Zuwanderer und die bisher politisch Verantwortlichen als Schuldige zu "installieren".
Man kann von Merz halten was man will, aber er bringt die Problematik auf den Punkt, wenn er sagt, dass wir alle den Gürtel werden enger schnallen und große Anstrengungen unternehmen müssen, um ein möglichst hohes Wohlstandsniveau zu erhalten.
Das will natürlich das Wahlvolk nicht hören und die AfD bietet die passenden "Schein-Lösungen". Im Grunde ist das aber völlig absurd, was die machen wollen.