Röhrich schrieb:Darauf zielte meine Antwort ab
Ja, so hatte ich das auch verstanden.
So ähnlich meinte das auch der israelische Botschafter in Deutschland.
Während Deutschland im Umgang mit rechtsextremem und islamistischem Antisemitismus inzwischen Strategien entwickelt habe, sei die linke Variante schwerer zu greifen. Diese "bewegt sich immer an der Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Aufhetzungsfreiheit – und hat diese Grenze inzwischen deutlich überschritten", sagte Prosor. Der linke Antisemitismus sei deshalb aus seiner Sicht der gefährlichste.
Quelle:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-11/israels-botschafter-ron-prosor-linker-antisemitismus-groesste-bedrohungDie Dämonisierung und Delegitimierung sei inzwischen Alltag, mit spürbaren Folgen für so viele Jüdinnen und Juden.
Das Bedrohungsgefühl vieler Juden bilden die Statistiken ohnehin nur unzureichend ab.
Auch in Deutschland gingen viele aus Angst nicht mehr mit Kippa oder Davidstern aus dem Haus, sagt Marina Chernivsky, die Geschäftsführerin von Ofek, einer Beratungsstelle für Menschen, die von Antisemitismus betroffen sind.
Quelle:
https://www.zeit.de/2025/45/antisemitismus-hass-juden-israel-europa-gxe/komplettansichtIst zwar nur eine Wahlveranstaltung von vor paar Tagen, mit dem CDU-Spitzenkandidat, aber es macht einen traurig, sehr traurig, dies, was die Teilnehmer da sagen:
Was passiert, wenn 100 Berliner Israelis 45 Minuten haben, um einem Landespolitiker Fragen zu stellen? Etwas anderes, als Sie denken
Anna Brautmann, welche die Diskussion organisierte, schätzt, dass etwa 25 Prozent der Juden in Berlin die Stadt verlassen haben oder überlegen, dies zu tun.
Sie nimmt an, dass etwa 25 Prozent Berlin schon wieder verlassen haben oder gerade darüber nachdenken, es zu tun. Basis für diese Annahme ist auch ihre Maklererfahrung, denn sie ist spezialisiert darauf, Wohnungen für Israelis zu finden, zu vermieten oder zu verkaufen.
Quelle:
https://www.juedische-allgemeine.de/politik/offene-ohren/Letztlich ging es da am Anfang ja "nur" darum (um den Bogen zurück zu finden), dass da von Siegmund überhaupt nichts kommt. Ist halt nicht auf seinem Radar, wenn er über das BSW spricht
:shrug: Könnte da auch noch was von Sahras Mann, Oskar, von vor Tagen bringen, aber das war zu geschmacklos. (Kommt von ihm überhaupt etwas, also Siegmund?) Momentan ist es ja ziemlich offensichtlich, dass das Gerede über angeblich schon sichere Abweichler eine leicht zu durchschauende Strategie ist, um Zeit zu gewinnen - oder nicht zu sagen, was er denkt oder ausschließen will :-)