Röhrich schrieb:Das wird den kränkelnden Unternehmen natürlich super helfen, die Kosten und Belastung noch weiter in die Höhe treiben.
Vielen Unternehmen in Deutschland geht es schon schlecht durch die hohen Belastungen, da muss dringend noch mehr drauf.
Da werden ja diverse Modelle besprochen, sogar linke Ökonomen fordern beispielsweise eine Deckelung durch Gewinn, als Beispiel " eine Vermögenssteuer darf maximal XX% des Gewinnes ausmachen".
Eine Vermögenssteuer spricht erstmal überhaupt nicht gegen eine Unterstützung kriselnder Unternehmen, man muss eine Steuer halt dahingehend ausbalancieren.
Es gibt auch Modelle die "Netto-Wert" gegen "Substanz-Wert" gegenüber stellen und andere Modelle.
hanif schrieb:Sie ist in Teilen anti-kapitalistisch
Das hätte ich gerne belegt.
Gegen internationalen Finanzkapitalismus und und Globalisierung zu sein, ist überhaupt nicht ansatzweise antikapitalistisch, aber tatsächlich eine antisemitische Stereotype.
Linker Antikapitalismus zielt auf die Abschaffung von Klassenstrukturen und Bourgoise - rechte Parteien wie die NPD wollen eine protektionistische Finanzpolitik.
Und zum Thema "gleichgeschlechtliche Liebe" - was hat das mit rechts/links/irgendwas zu tun? Schwulenfeindliche Menschen gibt es in jeder Gesinnung, schlimm genug.
Aber das als Argument zu nutzen um Linke und Faschisten gleichzusetzen zeigt schon wirklich auf, wie krank man hier rudern muss.
Hier für Dich nochmal die Kernpunkte des Faschismus, wobei einzelne Punkte weniger stark gewichtet werden, und einige Punkte (wie Feindbild Marxismus) eher historische statt aktuelle Punkte sind.
Nationalismus (völkische Überlegenheit)
Totalitarismus (totale Staatskontrolle)
Diktatur (Abschaffung der Demokratie)
Führerkult (absolute Ergebenheit)
Militarismus (Verherrlichung des Krieges)
Antipluralismus (Unterdrückung von Vielfalt)
Gewalt (Mittel zur Machtdurchsetzung)
Antikommunismus (Feindbild Marxismus)
Propaganda (Massenmanipulation)
Kollektivismus (Gemeinschaft über dem Individuum)