behind_eyes schrieb:Die Idee damals war imo das ein zeitlich begrenzter Hausarrest durchgesetzt werden sollte. Eben für die Zeit eines Spieles, der Wirkungsradius eines Hooligans beschränkt sich ja auch nicht nur auf das Stadion, lässt sich aber prima auf einen Zeitraum einschränken.
Und ja, das ist nur sehr begrenzt mit der hier diskutierten Fussfessel vergleichbar.
@behind_eyesJa, natürlich. Ein Fußballspiel findet an einem bestimmten Ort statt, zu einer bestimmten Zeit.
Und danach dann die Randale und Jagden auf die Fans der anderen Mannschaft in der Innenstadt, in den Zügen.
Da kann man schon recht genau vorhersagen, wo und wann es brenzlich wird.
Ein Täter der einen Anschlag plant ist nicht auszulesen wie die Hooligans.
Es gab ja schon Anschläge in Fußgängerzonen. Das wollte ich sagen.
Muss ja nicht wieder ein CSD-Umzug sein, auch nicht ein Weihnachtsmarkt.
Einfach ein Ort, an dem sich viele Menschen aufhalten.
Ich bin überzeugt, das Ziel ist, für Destabilisierung unserer Gesellschaft zu sorgen.
Hintermänner wird es immer geben, die die Attentäter an mehr oder minder langer Leine halten.
Die jungen Männer werden ja radikalisiert. Das passiert ja gezielt und auf psychologische wWise.
Das Verhalten danach gehört meiner Ansicht nach zum Ablauf einer Tat.
Hier schrieb jemand "Warum läuft der weg? Warum steht er nicht zu seiner Tat?"
Aber die stehen doch dazu. Sie fühlen sich als Helden und lassen sich feiern.
Mit unserer Gesellschaft haben sie nichts zu tun. Da ist nur Verachtung, für unsere Art zu leben,
unsere Gesetze, die Freiheiten usw. - Die Täter haben uns nichts zu sagen.
Ich glaube auch nicht, dass ein Gedanke an die Opfer verschwendet wird. Den Tätern geht es wohl
nur um eine möglichst hohe Zahl und darum ihren "Auftrag" - oder wie man es nennen will, zu erfüllen.