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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

46.803 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Nazis, Rechtsextremismus, Reichsbürger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

29.08.2026 um 18:44
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Definitiv, Fachkräftemangel hin oder her. Wenn er nur seinen Job in dieser Klinik verlieren sollte, was sollte ihn sonst daran hindern an der nächsten anzufangen?
Ich denk auf solche Fachkräfte kann man verzichten.
Ja, da hast du recht. Titel aberkennen. Aber ob sowas dafür reicht, muss denk ich ein Gericht entscheiden


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 11:38
Interessante aktuelle Umfrage des NDR zur Sicherheitswahrnehmung im Norden: Drei Viertel der Befragten sehen rechtsextremistisch motivierte Gewalt als große Gefahr für die Sicherheit.
Drei Viertel der Befragten fürchten zudem rechtsextremistisch motivierte Gewalt und sehen sie als große Gefahr für die Sicherheit.
Das passt zumindest insofern zu den objektiven Kriminalitätsdaten, als laut NDR/BKA 2025 rund die Hälfte der politisch motivierten Straftaten dem Phänomenbereich „rechts“ zugeordnet wurde.
Laut Kriminalstatistik des BKA wurde 2025 rund die Hälfte der politisch motivierten Straftaten dem Bereich "rechts" zugeordnet. 16 Prozent entfielen auf den Bereich "links", rund zwei Prozent auf "religiöse Ideologie".
Gleichzeitig ist das Bild differenzierter, als „Deutschland fühlt sich unsicher“ vermuten lässt: Zwei Drittel der Befragten fühlen sich aktuell grundsätzlich sicher. Außerdem werden Cyberangriffe und Angriffe auf kritische Infrastruktur ebenfalls als große Gefahren wahrgenommen.

Quelle: https://www.ndr.de/ndrfragt/umfrage-zur-sicherheit-ein-drittel-im-norden-fuehlt-sich-unsicher,oeffentliche-sicherheit-100.html

Wichtig: Die #NDRfragt-Erhebung ist keine repräsentative Umfrage, sondern eine gewichtete Online-Befragung mit 26.054 Teilnehmern aus Norddeutschland.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 12:41
Was ich daran eigentlich auch interessant finde: Wenn rechtsextreme Gewalt zahlenmäßig einen so großen Teil der politisch motivierten Kriminalität ausmacht, warum spielt sie in der öffentlichen Diskussion gefühlt trotzdem eine deutlich kleinere Rolle als etwa religiös motivierte Gewalt oder Linksextremismus?

Gerade bei diesen beiden Themen wird ja sehr ausführlich über einzelne Fälle und Entwicklungen diskutiert. Beim Rechtsextremismus scheint mir dagegen vieles unterzugehen, obwohl die Dimensionen das eigentlich nicht hergeben.

Das heißt ja nicht, dass man religiös motivierte oder linksextreme Gewalt kleinreden sollte. Ich frage mich nur, ob unsere Wahrnehmung der verschiedenen Gefahren noch halbwegs zu den tatsächlichen Größenordnungen passt.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 12:45
@Dasdeeeeniz
Was alltäglich ist, ist medial langweilig. Und rechtsextreme Gewalt ist in Deutschland leider alltäglich.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 12:51
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Beim Rechtsextremismus scheint mir dagegen vieles unterzugehen, obwohl die Dimensionen das eigentlich nicht hergeben.
Mir persönlich fällt immer wieder auf, dass die mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Empörung deutlich geringer und kürzer ausfallen, wenn die Gewalt von einem rechten/rechtsextremen Täter ausging. Dann gibts ein paar Nachrichten und das wars.

Wenn es sich aber um einen Täter gehandelt hat, der einen islamischen oder linken Background hatte, dann ereifern sich die Medien und die Gesellschaft über Wochen.

Ich persönlich würde es bevorzugen, wenn man Gewalttaten alle gleichermaßen bewerten und über sie berichten würde.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 13:40
Zitat von martenotmartenot schrieb:Mir persönlich fällt immer wieder auf, dass die mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Empörung deutlich geringer und kürzer ausfallen, wenn die Gewalt von einem rechten/rechtsextremen Täter ausging. Dann gibts ein paar Nachrichten und das wars.

Wenn es sich aber um einen Täter gehandelt hat, der einen islamischen oder linken Background hatte, dann ereifern sich die Medien und die Gesellschaft über Wochen.

Ich persönlich würde es bevorzugen, wenn man Gewalttaten alle gleichermaßen bewerten und über sie berichten würde.
@martenot

Ich habe häufig den ganz gegenteiligen Eindruck:

Ein vom Bundespräsidenten beworbenes Konzert gegen rechts nach Ereignissen vor einigen Jahren.

Die Syltgröler waren ja ein wochenlanger Staatsakt, incl Äußerungen vom Bundeskanzler. Hätten da ein paar Islamogauchisten 'Yallah yallah intifada' gebrüllt, würde sich kein Kanzler äußern und es wäre allenfalls eine Meldung im Lokalblatt geworden.

Hätte ein Rechtsextremist das CSD Attentat verübt, wäre der Kampf gegen rechts von allen Politikern gefordert worden, große Demos gegen rechts etc. Wo waren denn die Demos gegen islamistische Gewalt, die Forderungen nach Bekämpfung des Islamismus? Da war gar nichts.

Es fing schon mit Schröders 'Aufstand der Anständigen' an. Ein Anschlag auf eine Synagoge in Düsseldorf führte bundesweit zum Demos gegen rechts. Ok, die Täter waren islamistisch motiviert, aber es demonstriert sich halt viel schöner gegen rechts.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 13:43
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:wäre der Kampf gegen rechts von allen Politikern gefordert worden
Das glaube ich eher nicht. Welche Politiker fordern denn wirklich ernsthaft und nachdrücklich einen "Kampf gegen rechts"? Der ewige Hauptgegner sind doch immer die Grüüüüünen, oder?


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 13:46
Zitat von martenotmartenot schrieb:Das glaube ich eher nicht. Welche Politiker fordern denn wirklich ernsthaft und nachdrücklich einen "Kampf gegen rechts"? Der ewige Hauptgegner sind doch immer die Grüüüüünen, oder?
Wäre das CSD Attentat rechtsmotiviert gewesen, hätten Linke, SPD und Grüne sofort mehr Kampf gegen rechts gefordert, Teile der Union auch.
Da hätte es Demos gegen rechts gegeben, die gesamte NGO Industrie hätte rotiert. Die LQGBT Verbände hätten sehr viel mehr Kampf gegen rechts gefordert.

Aber wenn es um Islamsimus geht, folgt gar nichts.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 13:51
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Aber wenn es um Islamsimus geht, folgt gar nichts.
Ist gerade 1 Tag her, dass ein 10-Punkte-Plan gegen den Terror vorgestellt wurde.
Goldfische können sich Sachen über Monate merken.


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17.09.2026 um 13:53
Zitat von paxitopaxito schrieb:Was alltäglich ist, ist medial langweilig. Und rechtsextreme Gewalt ist in Deutschland leider alltäglich.
Das, oder die Taten sind nicht "spektakulär" genug für die großen Nachrichten.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich habe häufig den ganz gegenteiligen Eindruck: [...] Aber wenn es um Islamismus geht, folgt gar nichts
Ich glaube, wir vermischen da gerade zwei Dinge. Dass es gegen Rechts deutlich mehr Demonstrationen und zivilgesellschaftlichen Protest gibt, kann durchaus sein. Mir ging es aber eigentlich um die Berichterstattung über konkrete Gewalttaten.

Und dass beim CSD „gar nichts“ passiert ist, finde ich nun wirklich schwer zu behaupten. Es gab politische Reaktionen und Mahnwachen, und gerade erst gestern hat die Bundesregierung einen 10-Punkte-Plan gegen islamistischen Terrorismus beschlossen, der ausdrücklich auch auf den CSD-Anschlag Bezug nimmt.

Meine ursprüngliche Frage bleibt für mich trotzdem bestehen: Bei 1.598 rechtsextrem motivierten Gewaltdelikten allein 2025 frage ich mich schon, wo diese Dimension in der medialen Wahrnehmung eigentlich auftaucht. Die Zahl ist zwar noch vorläufig, aber die Größenordnung ist eindeutig.

Natürlich wird über schwere Einzelfälle berichtet. Aber bei dieser Größenordnung müsste das Thema doch eigentlich wesentlich präsenter sein. Das ist für mich nochmal eine andere Frage als die, gegen welche Ideologie mehr demonstriert wird.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 13:53
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Da hätte es Demos gegen rechts gegeben, die gesamte NGO Industrie hätte rotiert.
Naja da hat doch immerhin eine zugegeben dass sie gehofft hat es war ein weißer, christlicher Mann. Leider war es halt ein kanake. (Ihre Worte, nicht meine)


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 14:00
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Aber wenn es um Islamsimus geht, folgt gar nichts.
Ich glaube, da gibt es tatsächlich einen Unterschied in der Form der Reaktion. Gegen Rechts gibt es eine viel ausgeprägtere eigene Protestbewegung. Bei islamistischen Anschlägen sehe ich dagegen häufiger Mahnwachen und Veranstaltungen unter dem Motto Zusammenhalt, Vielfalt, offene Gesellschaft usw.

Vielleicht ist die interessantere Frage deshalb tatsächlich, warum sich gegen Rechtsextremismus eine so starke eigenständige Protestbewegung entwickelt hat, während man bei islamistischen Anschlägen eher „für etwas“ demonstriert. Das sind ja zwei unterschiedliche Formen gesellschaftlicher Reaktion.

Vielleicht liegt der Unterschied weniger darin, dass Islamismus weniger ernst genommen wird, sondern darin, dass Rechtsextremismus stärker als gesellschaftliches Problem „im eigenen Haus“ wahrgenommen wird. Deshalb richtet sich der Protest dort viel häufiger direkt gegen die Ideologie und ihre politischen bzw. gesellschaftlichen Träger. Bei Islamismus versucht man dagegen stärker, die Ideologie der Täter von der Bevölkerungsgruppe, aus der die Täter stammen können, abzugrenzen – und demonstriert deshalb häufiger für Zusammenhalt statt explizit gegen Islamismus.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 14:18
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Vielleicht ist die interessantere Frage deshalb tatsächlich, warum sich gegen Rechtsextremismus eine so starke eigenständige Protestbewegung entwickelt hat, während man bei islamistischen Anschlägen eher „für etwas“ demonstriert. Das sind ja zwei unterschiedliche Formen gesellschaftlicher Reaktion.

Vielleicht liegt der Unterschied weniger darin, dass Islamismus weniger ernst genommen wird, sondern darin, dass Rechtsextremismus stärker als gesellschaftliches Problem „im eigenen Haus“ wahrgenommen wird. Deshalb richtet sich der Protest dort viel häufiger direkt gegen die Ideologie und ihre politischen bzw. gesellschaftlichen Träger. Bei Islamismus versucht man dagegen stärker, die Ideologie der Täter von der Bevölkerungsgruppe, aus der die Täter stammen können, abzugrenzen – und demonstriert deshalb häufiger für Zusammenhalt statt explizit gegen Islamismus.
@Dasdeeeeniz

Bei einer Demo gegen Islamismus will man natürlich nicht, dass es gleich gegen alle Muslime geht. Das kann ich sogar nachvollziehen.

Und natürlich sind eher links orientierte Menschen grundsätzlich demonstrationsfreudiger. Das hat zum Teil historische Gründe, 68er und so und liegt auch an einer ganz anderen Organisationsstruktur. Wir haben ja ein beachtliches Geflecht an steuerfinanzierten NGOs, die sämtlich links sind und dann auch Genehmes liefern müssen, 'gegen rechts' ist halt immer gut.

Zwei mal hatten auch Rechte plötzlich Spaß am Demostrieren gehabt, Pegida und Querdenken aber das war recht kurzlebig, auch mangels NGO Struktur.

Linken fällt es ja oft schwer, den Ismalismus aus ihrer 'Bunten Bubble' abzulehnen. Da wird dann lieber kontrafaktisch so getan, als gehörten die dazu, obwohl der Islamismus das absolute Gegenteil einer 'bunten Gesellschaft' anstrebt. 'Die Linke' als Partei, besonders in Berlin, wirbt ja ganz offensiv um die Radikalislamisten, man hat ja einen gemeinsamen Feind: Der Jude.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 14:34
@sacredheart

Ich glaube, wir diskutieren gerade über zwei verschiedene Dinge. Mir ging es ursprünglich um die mediale Wahrnehmung rechtsextremer Gewalttaten, nicht um die grundsätzliche Demonstrationsfreudigkeit verschiedener politischer Lager. Von daher würde ich deinen Exkurs zu NGOs und „bunten Bubbles“ jetzt einfach mal auslassen – der hat mit meinem ursprünglichen Punkt eigentlich nicht mehr viel zu tun. ;)


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17.09.2026 um 15:07
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Bei einer Demo gegen Islamismus will man natürlich nicht, dass es gleich gegen alle Muslime geht. Das kann ich sogar nachvollziehen.
Und natürlich sind eher links orientierte Menschen grundsätzlich demonstrationsfreudiger. Das hat zum Teil historische Gründe, 68er und so und liegt auch an einer ganz anderen Organisationsstruktur. Wir haben ja ein beachtliches Geflecht an steuerfinanzierten NGOs, die sämtlich links sind und dann auch Genehmes liefern müssen, 'gegen rechts' ist halt immer gut.
Okay du stellst hier ja ganz klar nen Zusammenhang zwischen Demonstrationen gegen Rechts und steuerfinanzierten NGOs auf. Das bitte mal belegen - wie groß ist der Anteil den steuerfinanzierte NGOs im Mittel auf derartige Demonstrationen haben?
Denn: die großer Player da sind Religionsgemeinschaften (christlich, jüdisch, muslimisch), Gewerkschaften, Sozialverbände, Parteien, große (und nicht steuerfinanzierte) NGOs wie FFF oder Campact, lokale Bündnisse usw.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Zwei mal hatten auch Rechte plötzlich Spaß am Demostrieren gehabt, Pegida und Querdenken aber das war recht kurzlebig, auch mangels NGO Struktur.
Von Mitte Rechts bis ganz Rechts hast du 100+ NGOs in Deutschland, mit Kalibern wie der Desiderius-Erasmus-Stiftung, der deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, der Stiftung Familienunternehmen, ein Prozent eV, Institut für Staatspolitik und dann kommen noch die ganz rechten, Identitäre Bewegung, Kameradschaften, Burschenschaften ect. pp.
Und ja - man wundere sich - gerade aus der ganz rechten Ecke hast du auch regelmäßig Demonstrationen. Die eher konservativen / konservativ liberalen NGOs machen aber lieber konkrete Politik durch Lobbyismus statt durch Druck auf der Straße.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Linken fällt es ja oft schwer, den Ismalismus aus ihrer 'Bunten Bubble' abzulehnen.
Nur den @sacredheart Linken in der @sacredheart Bubble.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:'Die Linke' als Partei, besonders in Berlin, wirbt ja ganz offensiv um die Radikalislamisten, man hat ja einen gemeinsamen Feind: Der Jude.
Quelle bitte. Und vielleicht mal wieder zum Thema des Fadens zurückkehren, für die Linke und Linksextremismus gibt es doch eigentlich Threads. Hier sehe ich eigentlich keinen nennenswerten Bezug deines Beitrags mehr zum Thema, reiner Whatabboutismus.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 15:23
Zitat von paxitopaxito schrieb:Von Mitte Rechts bis ganz Rechts hast du 100+ NGOs in Deutschland, mit Kalibern wie der Desiderius-Erasmus-Stiftung, der deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, der Stiftung Familienunternehmen, ein Prozent eV, Institut für Staatspolitik und dann kommen noch die ganz rechten, Identitäre Bewegung, Kameradschaften, Burschenschaften ect. pp.
@paxito

Und die erhalten alle steuerliche Zuwendungen? Das würde mich doch sehr wundern.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Und ja - man wundere sich - gerade aus der ganz rechten Ecke hast du auch regelmäßig Demonstrationen.
Die haben aber völlig zurecht meistens wenig Zulauf und erhalten -ebenfalls meist völlig zurecht- wenig Aufmerksamkeit.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Quelle bitte.
Ok und Du hast recht ist hier off topic, aber bitte:
Berlin – „Yalla Yalla Intifada“ und „Tod der israelischen Armee“ sang Rapper „Dahabflex“ bei einer Wahlkampfveranstaltung in Neukölln. Und mit dieser Partei sollen CDU, SPD oder Grüne in Berlin koalieren? Berliner Juden verunsichert das zutiefst.

Die jüdische Organisation „WerteInitative“ fordert nun, dass die „Parteien der Mitte“ Extremisten noch vor der Wahl die Mitarbeit verweigern. Das sei wichtig, damit Wählerinnen und Wähler wissen, ob sie mit ihrer Stimme eine zukünftige Regierung unterstützen würden, in der auch Antisemiten sitzen.
Quelle: https://www.bz-berlin.de/berlin/berliner-linke-und-antisemitismus-gefahr-fuer-juedisches-leben-6aa7c8c177bd109fcdd0097b

Ansonsten haben sehr Rechte auch in Sachen Printmedien nicht viel anzubieten. Da gibt es gerade mal Compact. Aber wer das liest, muss auch schon völligen Stromausfall haben. Ansonsten fällt mir nichts ein mit größerem verbreitungsgrad, den Compact hoffentlich auch nicht hat, selbst nach der Popularitätshilfe, die Frau Faeser gelesistet hatte.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 15:41
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Syltgröler waren ja ein wochenlanger Staatsakt, incl Äußerungen vom Bundeskanzler. Hätten da ein paar Islamogauchisten 'Yallah yallah intifada' gebrüllt, würde sich kein Kanzler äußern und es wäre allenfalls eine Meldung im Lokalblatt geworden.
@sacredheart
Sylt ist auch nicht mehr was es war...
Meinst du die Punks, die am Bahnhof gebettelt haben - oder die "Ausländer raus"-Gröhler?
Wahrscheinlich meinst du die Champagner schlürfenden, wohlstandsverwahrlosten Kids der Reichen.
Das war doch interessant. Man hat gezeigt, dass Rassismus und Ausländerfeindlichkeit
keine Symptome der bildungsfernen Unterschicht sind. Rassismus ist inzwischen Salonfähig geworden und das ist das Gefährliche. Wenn dieses Denken in sämtliche Bevölkerungsschichten eingesickert ist, traut sich bald keiner mehr den Mund aufzumachen. Dann gucken die Leute weg, weil die Gefahr real ist, selber zusammengeschlagen zu werden.
Gehen Sie weiter. Es gibt nichts zu sehen...


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 15:45
@FrauZimt
Ich glaub nicht dass das rassisten sind. Eher, einfach besoffene Yuppie Trottel. Wie hat Monchi von feine Sahne fischfilet gesagt: „besoffen abgehitlert haben wir doch alle schon mal“

Will damit nur sagen dass nicht jeder der so nen Scheiß macht, ob besoffen oder einfach nur dumm unbedingt ein rassist oder Fascho sein muss.
Ich glaub dass der Sylter Deppenchor kuriert ist für die Zukunft.

Wenn nicht, gehe ich bei der Faschothese uneingeschränkt mit!


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 15:47
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Wie hat Monchi von feine Sahne fischfilet gesagt: „besoffen abgehitlert haben wir doch alle schon mal“
Zumindest bei diesem Satz würde ich nicht zustimmen. Jedenfalls habe ich sowas noch nie gemacht, und ich würde es auch den meisten anderen in meinem sozialen Umfeld nicht zutrauen. Selbst in jüngeren Jahren haben sich meiner Meinung nach viele Menschen so weit im Griff, dass sie auf solche Aktionen verzichten.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

17.09.2026 um 15:48
Zitat von FrauZimtFrauZimt schrieb:Meinst du die Punks, die am Bahnhof gebettelt haben - oder die "Ausländer raus"-Gröhler?
Wahrscheinlich meinst du die Champagner schlürfenden, wohlstandsverwahrlosten Kids der Reichen.
Das war doch interessant. Man hat gezeigt, dass Rassismus und Ausländerfeindlichkeit
keine Symptome der bildungsfernen Unterschicht sind. Rassismus ist inzwischen Salonfähig geworden und das ist das Gefährliche. Wenn dieses Denken in sämtliche Bevölkerungsschichten eingesickert ist, traut sich bald keiner mehr den Mund aufzumachen. Dann gucken die Leute weg, weil die Gefahr real ist, selber zusammengeschlagen zu werden.
Gehen Sie weiter. Es gibt nichts zu sehen...
@FrauZimt

Ich meinte schon die Syltgröhler mit Ausländerfeindlichkeit.

Das war eine kleine Gruppe offenbar besoffener Idioten. Die Idee, dass Rassismus oberhalb eines bestimmten Vermögens nicht vorkommen kann, hatte ich vorher so nicht.

Aber die wochenlange mediale Aufmerksamkeit, die dadurch erzeugt wurde, samt Kanzlerwort, lag meines Erachtens doch deutlich über dem Nachrichtenwert. Natürlich spielten da auch Sylt Klischees mit rein.

Und ich bin sicher, dass vergleichbare Vorfälle von Linken, die besoffen grölen, Nazis umzuklatschen oder von Islamisten, die hier INtifada und 'from the river' blöken, erhalten keine vergleichbare politische und mediale Aufmerksamkeit.


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