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10.211 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sozialismus, Alternative, Die Linke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

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um 14:05
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:aber vermutlich lädt man da bestimmt niemanden speziell aus? naja..
So siehts aus.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Ich kann durchaus nachvollziehen, dass Menschen mit Migrationsgeschichte einen geschützten Raum haben möchten, in dem sie sich untereinander austauschen können, Erfahrungen teilen und auch einmal über Dinge sprechen können, ohne sich ständig erklären oder rechtfertigen zu müssen.
Dann können sie im privaten Rahmen einen Stammtisch oder ne Gruppe machen.
Hat kein Mensch was dagegen.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Solche Formate gibt es schließlich auch in anderen Bereichen, beispielsweise für Frauen oder LGBTQ-Personen. Das muss nicht zwangsläufig zur Spaltung beitragen, sondern kann auch dazu dienen, bestimmte Erfahrungen und Perspektiven sichtbar zu machen.
Richtig. Sie werden aber in der Regel nicht vom Steuerzahler bezahlt und machen auch nicht Politik für selbigen.

Ich halte davon har nix.


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um 14:12
Zitat von Grishnakh84Grishnakh84 schrieb:Dann können sie im privaten Rahmen einen Stammtisch oder ne Gruppe machen.
Hat kein Mensch was dagegen.
Aber warum sollte eine Partei solche Formate nicht anbieten dürfen? Parteien sind schließlich keine staatlichen Institutionen, sondern gesellschaftliche Organisationen, in denen sich Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Erfahrungen organisieren können.

Solche Zusammenschlüsse gibt es schließlich auch bei anderen Parteien: Die Linke hat beispielsweise Frauen- und FLINTA*-Plena, bei der SPD gibt es die Arbeitsgemeinschaft SPD Frauen, die AG Migration und Vielfalt oder die AG 60 plus. Bei der CDU finden sich unter anderem die Frauen Union, die CDA und die LSU. Es gibt also zahlreiche Arbeitsgemeinschaften und Vereinigungen innerhalb der Parteien. Dort organisieren sich Menschen mit gemeinsamen Anliegen, tauschen sich aus und bringen ihre Perspektiven in die politische Arbeit ein. Auch in Unternehmen gibt es vergleichbare Beschäftigtennetzwerke. Warum sollte das für Menschen mit Migrationsgeschichte grundsätzlich anders sein?

Meine Kritik würde dort anfangen, wo aus einem geschützten Austauschraum ein Format wird, das anderen Parteimitgliedern grundsätzlich die Teilnahme verweigert. Das ist für mich eine andere Frage als die grundsätzliche Berechtigung eines migrantischen Plenums.


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um 14:35
Zitat von BerlinerLuftBerlinerLuft schrieb:Welcher konkrete Bestandteil der Aussage relativiert den Holocaust, und worin genau besteht der antisemitische Gehalt?
Weil sie einen Teil der bürokratischen Vorarbeit des Völkermords – konkret die Abstammungsnachweise – als Referenz benutzt, um zu suggerieren, weiße Deutsche würden von Migranten heute so behandelt, wie die Juden damals von den Nazis. Der vergleichsweise harmlose Ausschluss aus einem Plenum wird also mit der Ausgrenzung von Juden gleichgesetzt, die wie wir wissen schließlich in den Holocaust mündete. Damit wird die historische Dimension und die Grausamkeit der Shoah aufs Übelste banalisiert, was eine Form der Relativierung darstellt.


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um 15:20
Zitat von zaeldzaeld schrieb:inklusive dem australischen Austauschstudenten, der dann hier sesshaft geworden ist.
@zaeld

Den würde ich auch nicht reinlassen:

der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ kam es am Montagabend beim Thema Zuwanderung und Kriminalität zu einem Wortgefecht zwischen AfD-Politikerin Beatrix von Storch und Moderator Louis Klamroth. „Wir haben zwei Gruppenvergewaltigungen am Tag, zehn normale Vergewaltigungen am Tag und 131 Gewaltdelikte pro Tag in den letzten Jahren gehabt durch Zuwanderer, in erster Linie von Syrern, Afghanen und Irakis“, sagte von Storch.

Klamroth widersprach und erklärte, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) eine solche Aussage nicht hergebe: 50 Prozent der Tatverdächtigen seien nicht-deutsch. „Nur: Woher die kommen, das weiß man nicht. Das können Flüchtlinge sein. Das kann aber auch ein australischer Austauschstudent sein.“
Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article255334672/Hart-aber-fair-Moderator-Klamroth-irritiert-mit-Aussage-zu-Gruppenvergewaltigungen.html

Die sind ganz gefährlich laut ÖR.


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