@abberline Die Truppe in Neukölln bekommt der Landesverband nicht in den Griff. Wer die Antworten aus Neukölln, auf solche Vorwürfe gehört hat, die eher trotzig und nach „
jetzt erst recht“ klingen, der sollte wissen, dieses feuchte Biotop da, das bekommt man nicht einfach so mit Ombudsmann oder Genossen Schelte weg. Der Kandidat fürs Bürgermeisteramt dort, spricht Bände. Sie sind nicht belehrbar, oder einzuhegen. Eine Ideologie mit Feindbildern, lässt sich nicht in solidarischen Stuhlkreisen, oder mit innerparteilichen Disziplinarmaßnahmen u Strafandrohungen ausmerzen. Nicht mal Herrn Koçak nun kaltzustellen würde etwas ändern. Man wird ihn dort zum Märthyrer stilisieren. An seiner Stelle werden viele neue Koçak nachwachsen. Sie werden jünger sein und noch radikaler.
Das Problem daran ist, dass es erst jetzt, nach der Wahl zu einem Erwachen gekommen ist, obwohl dieses fette Problem der Linken seit Jahren hier jedem bekannt ist. Es wurde nur nie so richtig darüber gesprochen, aus falscher Rücksichtnahme. Nicht umsonst erwidert die Wahlsiegerin in jedem Statement, bei Presseanfragen immer wieder, aber aber der antimuslimische Rassismus. Ich habe schon etliche Redebeiträge von Frau E.E im Vorfeld der Wahl von Sonntag mitverfolgt. Kaum wird sie nach dem latenten Antisemitus Problem ihrer Berliner Truppenteile befragt kommen immer nur Relativierungen: ja mag sein, aber unser 5 Punkte Plan, wir schützen jüdisches Leben, ich habe mich immer… und dann gehts los mit : viele Mädchen mit Kopftuch in dieser Stadt haben auch Angst !!!
Das erwidert sie konstant motorisch im Vergleich zur Angst der jüdischen Mitbürger. So läuft es immer, aber ja, andere haben auch Probleme, aber die Kopftücher, und 5 Punkte Plan.
Ich verstehe ja zumindest noch, wenn man seine Wähler bei Laune halten muss, man darf sie nicht verärgern die Wähler zb in Neukölln. Das verstehe ich. Aber darin liegt eben die Heuchelei. Die Linke wird nun weiter Lippenbekenntnise ablegen in den Sondierungsgesprächen mit grün und Rot. Und ich gucke in meine Glaskugel und bin sicher, der verzweifelte Machthunger der Grünen und SPD wird siegen, Hauptsache irgendwie ins Rathaus gelangen. Die partiellen antisemitischen Strömungen innerhalb der Linken, werden erst mal auf kurze Sparflamme unterm Teppich der Lippenbekenntnisse gedrückt. Sobald alles in Sack und Tüten ist mit der Koalition der Liebe, gehts dann weiter wie gehabt.
Wenn ein Clanboss sich öffentlich für den Linken Wahlsieg bedankt, weil er sich endlich gehört fühlt, ein Bundestagsabgeordneter Koçak eine Rede hält, in der er das Wort Clans als rassistisch bezeichnet, dann spätestens sollte man aufhorchen. Koçak werden sie im besten Fall als Bauernopfer hergeben. Danach dann weiter wie gehabt, in der Hoffnung, dass nun keiner mehr genau hinschaut. Bis zum nächsten hässlichen Angriff auf jüdisches Leben in unserer Stadt.
Ich hoffe zumindest noch auf ein Erwachen bei SPD und Grünen hier in Berlin, der Linken zu widerstehen.
Wieviele Reden habe ich von grünen und SPD im Bundestag ( schwarze Trauerkleidung von Klingbeil und Bas wohlgemerkt) mitverfolgt: „ nie wieder“ nie wieder ist jetzt. Immer zu jüdischen Mahnwachen, gedenken, nach dem 7.10 uva mehr. Solche Phrasen und virtuelle Signale können sich nun beweisen.
Werden sie das? Ich zweifle daran. Leider. Ich bin nicht einmal so gegen die Linke an sich. Aber ich bin gegen einige ihrer Vorhaben.
Einfaches Beispiel : Wahlrecht für alle, egal wer oder was, ob mit Staatsbürgerschaft, Duldung, gerade erst neuangekommen als Asylantragstelker, denn davon möchte die Linke noch viel mehr zukünftig. Womöglich in der Hoffnung, auf Wahlrecht und schneller Einbürgerung ohne Gedanken an Abschiebung, mit Open boarder Politik, noch mehr Wähler der Zukunft zu akquirieren.
Beispiel gefällig , der folgende geduldete Kandidat, blutjung, syrischer Abstimmung, mit Hitlergruss und Angriff auf einen Chef der jüdischen Gemeinde hier in Berlin. Der 21 jährige hat sich nun erdreistet in einer großen deutschen Tageszeitung ( Achtung er hat den Status der Duldung) sein Wahlrecht einzufordern. Und ich bin sicher auch für genau solche Typen, möchte die Linke Wahlsiegerin das Wahlrecht einfordern.
Ich zitiere eher ungern die BILD, aber in dem Fall gehts nicht anders
https://m.bild.de/regional/berlin/nach-hass-attacke-auf-juden-hitlergruss-syrer-will-jetzt-in-deutschland-waehlen-6ab289f9b1857e86757aaffb