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DIE LINKE

10.196 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sozialismus, Alternative, Die Linke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

DIE LINKE

um 08:40
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Nein nein, die systematische Diskriminierung im NS durch Abstammungsnachweise hatte rein gar nichts mit der Ermordung von (mehreren Millionen) Menschen zu tun.
Du möchtest also ebenfalls die Ausstellung von Arierausweisen und die Diskriminierung von Juden auf die gleiche Stufe wie die Ermordung von Millionen Menschen stellen und damit Holocaustrelativierung betreiben, oder wie soll ich das sonst verstehen?


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DIE LINKE

um 09:43
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Außer in ihrer Vorgänger Organisation, die wollte Leute durch Erschiessen vor den Nachteilen des Westen schützen.
Trägt leider null zum Thema bei.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Da ist nichts zum Lachen dabei, Genozid und der Vorwurf dazu sind mehr als ernste Themen.
Du kannst gerne im Israelthred deine berechtigte Kritik oder Darstellung zu dem Thema ausführen...ist ja kein Antisemitismus, somit wird es nicht gelöscht oder geahndet durch die Verwaltung.
Ich denke das solltest Du tun.
Hier wird doch immer wieder das Thema Antisemitismus eingeworfen. Und ich habe entgegnet dass die Linke sich auch in der Vergangenheit immer wieder solidarisch mit Unterdrückten gezeigt hat. Dass man hin und wieder auch in die Situation gerutscht ist, das ist unbestreitbar, nah an Terrororganisationen bzw. deren Splitterparteien zu sein - das ist nichts neues und vorallem kein Israel-Exklusivum.

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-kurden-und-linke-halten-grossdemonstration-gegen-pkk-verbot-13293554.html

Schaut euch das Bild an - das wird ganz groß und unverschönt Abdullah Özalan gezeigt. Wer ihn nicht kennt, gerne mal googlen. Er ist der Gründer und der Kopf hinter der PKK. Gab es in Richtung der Linken damals Aufschrei oder Proteste? Nein, gibt es nur wenn es um Israel geht - dann kann man ja den Antisemitismus-Vorwurf erheben.

Nochmal zum Mitschreiben - die LINKE täte gut darin sich von solchen Organisationen in Gänze zu distanzieren, egal ob Hamas, PKK oder Lenin oder wer auch immer. Aber daraus immer wieder dieses Antisemitismus-Thema aufzumachen ist halt nicht glaubwürdig, wenn man in der Vergangenheit nicht wirklich ein Problem damit hatte.


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um 10:19
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Wisst ihr was noch lustig ist. Als die Linken Gruppen in Ihren Protesten PKK Flaggen gezeigt haben um gegen Erdogans Politik zu protestieren hat sich niemand von euch beklagt. Die PKK wird auf jeder Terrorliste geführt.
@Ataraxie89
Natürlich haben sich viele Leute beklagt. Du hast es nur nicht wahrgenommen. Ich hingegen schon.


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um 10:31
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Natürlich haben sich viele Leute beklagt. Du hast es nur nicht wahrgenommen. Ich hingegen schon.
Meinetwegen, ich sehe das anders - aber gebe ich dir.

Ändert ja nichts an der Kernaussage dass die LINKE kein Antisemitismusproblem hat, sondern vielmehr ein Problem mit irgendwelchen gruseligen Gestalten im Allgemeinen.


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um 10:37
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Ändert ja nichts an der Kernaussage dass die LINKE kein Antisemitismusproblem hat,
Deine Kernaussage?


Und wenn die kein Antisemitismusproblem hat, warum muss das in extra in ausgehandelt bzw. für die Grünen und SPD noch mal extra schriftlich in Berlin festgehalten werden? oO

Müsste man ja sonst nicht.


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um 10:42
Zitat von xsaibotxxsaibotx schrieb:Und wenn die kein Antisemitismusproblem hat, warum muss das in extra in ausgehandelt bzw. für die Grünen und SPD noch mal extra schriftlich in Berlin festgehalten werden? oO

Müsste man ja sonst nicht.
Ist halt Politik. Man sieht ja hier wie das Thema emotionalisiert wird - daher scheint es den Grünen und auch der SPD wichtig zu sein sich dagegen zu schützen um gesellschaftlich nicht ins Hintertürchen zu geraten.

Als die Linkemit Ramelow regiert hat, hat sich niemand daran gestört dass es ein breites PKK Lager innerhalb der Linken gab - oder doch? - Nachweise bitte. Das belegt ja genau das was ich hier sage. Wieso also war es damals kein Problem. Hat man damals gefordert die Linke müsse sich klar von der PKK distanzieren? Oder mussten einzelne Personen die sich klar zur PKK bekannten aus der Linken austreten? Nein - nicht wirklich.

Läuft also wieder darauf hinaus dass es der böse Antisemitismus ist der hier den Unterschied macht. Terroristen unterstützen scheint also ok, solang es gegen unliebsame Regierungen wie Erdogan geht. Aber wenn es an die Rechts-Radikalen aus Israel geht - dann neeeeiiin, da müssen wir dann ein riesen Fass aufmachen.


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um 10:45
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Du möchtest also ebenfalls die Ausstellung von Arierausweisen und die Diskriminierung von Juden auf die gleiche Stufe wie die Ermordung von Millionen Menschen stellen und damit Holocaustrelativierung betreiben, oder wie soll ich das sonst verstehen?
Du verwechselst Kausalität mit Gleichsetzung. Zunächst gab es die Klassifizierung durch den Ariernachweis, dann die schrittweise Entrechtung und Ausgrenzung derer, die ihn nicht erbringen konnten, dann am Höhepunkt der Eskalation die Deportation und Vernichtung. Wenn du die Bedeutung der bürokratischen Vorbereitung ausblendest, denkst du nicht mit, wie der NS-Staat die Menschen erst sortierbar und damit selektierbar gemacht hat. Ohne die administrative Vorarbeit, die natürlich noch aus weiteren Instrumenten und Maßnahmen bestand, wäre der Holocaust in dieser grausamen Effizienz nicht möglich gewesen.
(Im Umkehrschluss möchte ich nicht sagen, dass nur Menschen, die keinen Ariernachweis hatten, deportiert wurden.)


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um 10:51
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Und ich habe entgegnet dass die Linke sich auch in der Vergangenheit immer wieder solidarisch mit Unterdrückten gezeigt hat. Dass
Aber meist nur, wenn es sich um irreguläre Truppen handelt. PLO, PKK, Hamas und Co. Oder wenn es gegen die USA oder Israel geht. Manchmal auch gegen Deutschland. Irgendwer sagte mal, dass dann auch der (extreme) Linke und Pazifist mal das Stahlgewitter cool finden darf.
Das Israel Ding ist logisch, weil der Zionismus eine nationales Sache ist und somit dem "internationalen Gedanken" von zb Marx entgegensteht. Deshalb hatte letzterer schon Probleme mit dem Zionismus. Das passt nicht richtig zusammen.
Das Problem mit Deutschland liegt eher daran, dass man Nationalstaaten sowieso eher kritisch gegenübersteht. Halt internationale Solidarität.
Aber: das sind nur Teile der Linken - deshalb läufts da komplizierter als bei anderen. Die sind sich fast nur einig. Da gibt's vernünftige Ansichten und völligen Schwachsinn. Sinnvolles und gefährliches.
Aktuell bewegt sich zb die Partei in Berlib, in eine gefährliche Richtung, die vielen Berlinern in Sachen öffentliche Sicherheit zurecht Angst machen kann. Wenn die Nord-Neuköllner mit den Zuständen und dem Klima dort zufrieden sind - bitteschön. Nur müssen auch andere Menschen mal dorthin, mit der U8 am Abend fahren - und es gibt außer Nord Neukölln, Märkischem Viertel etc ja noch andere Stadtteile, in denen die Menschen sich alles ein wenig anders wünschen, als die arrogante und laute Blase der Linken Neukölln.
Slime besangen einst die "linken Spießer" - aus dem sicheren Heim den Revoluzzer spielen, aber kneifen, wenn es ernst wäre.


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um 10:57
Neuer Eklat um/von Vanessa Emde.

Zur Linken-Fraktionssitzung brachte sie Hannah Bruns mit, gegen die ein Parteiausschluss-Verfahren läuft. Sie soll Emdes Mitarbeiterin werden.
Update Neuer Eklat: Vanessa Emde bringt umstrittene Palästina-Aktivistin mit zu Linken-Fraktionssitzung

Wie geht es weiter mit der umstrittenen Linke-Abgeordneten Vanessa Emde in Berlin? Der Fraktionsvorstand hat sich erneut dazu ausgetauscht. Entschieden ist aber weiter nichts.
Von Robert Kiesel

Stand: 03.11.2026, 17:40 Uhr

Die umstrittene Berliner Linke-Abgeordnete Vanessa Emde hat erneut für einen Eklat gesorgt. Wie dem Tagesspiegel am Dienstagnachmittag übereinstimmend bestätigt wurde, tauchte Emde zur Fraktionssitzung mit der Aktivistin Hannah Bruns auf. Bruns gilt wegen zahlreicher als antisemitisch geltender Aussagen als Problem für die Linke. Gegen sie liegt seit knapp sechs Wochen ein Ausschlussantrag vor.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-eklat-vanessa-emde-bringt-umstrittene-palastina-aktivistin-mit-zu-linken-fraktionssitzung-16238452.html

Ob damit ein Fraktionsausschluss leichter wird? Aber wann? Gab es einen Antrag? Nein, der Antrag blieb erneut aus.
Ernsthafte Konsequenzen zog der Fraktionsvorstand aber auch am Dienstag nicht. Wie dem Tagesspiegel bestätigt wurde, war der Umgang mit Emde Thema im Fraktionsvorstand, der im Vorfeld der Fraktionssitzung getagt hatte. Ein Ausschlussantrag gegen Emde, dem zwei Drittel der Fraktionsmitglieder zustimmen müssten, wurde aber auch dieses Mal nicht eingereicht.
Quelle: ebd.

Was sagt das RGR-Expertengremium dazu? Ach, das hat sich ja noch nicht konstituiert.

Traut sich die Linke nicht, sie aus der Fraktion zu werfen? Hat Eralp mehr Angst vor Emde als vor dem, dessen Namen man nicht nennen darf?

Viele Fragen.

In der Lanz-Runde mit Ines Schwerdtner meldete sich auch Sebastian Fiedler, SPD-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Kriminalhauptkommissar zu Wort.
SPD-Politiker warnt vor Risiken durch die Linke

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Fiedler sah den Fall Elif Eralp lediglich als Teil eines größeren Problems, das eine Regierungsbeteiligung der Berliner Linkspartei mit sich bringen würde. Der Berliner Linken warf er ein "hochstrukturelles Problem" vor und verwies dabei auf Kontakte von Parteimitgliedern zu Clan-Angehörigen und Hamas-Sympathisanten.

Das ist ein riesengroßes Sicherheitsrisiko. Ich könnte mir kaum ein größeres vorstellen.
„

Sebastian Fiedler, SPD-Bundestagsabgeordneter

Fiedler, ehemaliger Kriminalhauptkommissar, sprach davon, dass der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Andy Grote (SPD), "davor warnt, dass alle Innenminister in Deutschland einen Riesenschiss davor haben, dass sie [Linkspartei] da in Regierungsverantwortung kommen."
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/lanz-berlin-koalitionsverhandlungen-100.html

Fiedler gehörte auch zu den wenigen Parlamentariern, die sich die Originalaufnahmen des Massakers vom 7. Oktober 2023 angeschaut hatten.
Schließlich musste Schwerdtner einräumen, dass es durchaus eine Nähe zwischen Linke-Politikern und Ibrahim gebe und bezeichnete die gemeinsamen Fotos als "Fehler". Gleichzeitig versuchte sie, zumindest Eralp persönlich von diesem Vorwurf auszunehmen. Eine Argumentation, die angesichts der Faktenlage zunehmend dünn wirkte.

SPD-Politiker Sebastian Fiedler erinnert an Hamas-Massaker

Dann meldete sich SPD-Politiker Sebastian Fiedler zu Wort und veränderte die Atmosphäre im Studio schlagartig. Sichtlich aufgebracht stellte er eine Grundsatzfrage in den Raum: "Haben wir eigentlich noch in Erinnerung, was die Hamas gemacht hat?" Der Bundestagsabgeordnete berichtete, dass er zu den wenigen Parlamentariern gehöre, die sich nach dem Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 in der israelischen Botschaft die ungeschnittenen Originalaufnahmen des Massakers angesehen hätten
Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/markus-lanz-wegen-hamas-n%C3%A4he-zdf-moderator-kn%C3%B6pft-sich-linke-chefin-schwerdtner-vor/ar-AA2gJ0Js


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