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Monarchie in Deutschland?

795 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Monarchie, Struktur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 00:23
Der König ist tot. Es lebe der König.

Mal abgesehen von der ganzen Reihe von schlechten Monarchen in der Geschichte: Was sollte an einer Erbmonarchie bitte schön gut sein? Der junge Prinz wird König weil ... er eben der Sohnemann von dem anderen Schnösel ist? Hervorragende Qualifikation^^

Ausserdem kostet das Purpur, die teuren Schlösser, Kutschen, Luftwedler, Sicherheitspersonal, teuren Kleider ect ect Unsummen.

Denn ein Monarch bekommt nur das Beste vom Besten. Alles andere ist für den niederen Pöbel!


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 00:35
@White_Death naja, der deutsche könig ist ja traditionell nich so der purpurfan...


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 06:18
@Obrien
Ein Akademiker ist jemand mit einem Hochschulabschluss, wohingegen ein Intellektueller wissenschaftlich oder künstlerisch gebildet ist. Sieht wohl eher so aus, als ob du hier nicht weist, was Sache ist.

@Individualist
Erstens ist das Parteiprogramm verfassungswidrig, da es eine Monarchie anstrebt und zweitens ist es völliger Schwachsinn.

Gruß


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 06:29
@Obrien
Wie gesagt, als Monarch wird man geboren, nicht gewählt. Man wird darauf vorbereitet und sammelt immer mehr Erfahrung.
Und der Bundespräsident gehört trotzdem einer Partei an.

Gruß


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 06:29
Es gäbe sicherlich ganz gute Beispiele für würdige Monarchen. Beispielsweise Ernst August von Hannover. ;)


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 08:46
Wie gut es Menschen in Monarchien geht, erlebt man in England, Spanien oder im zerfallenden Belgien. Oder historisch betrachtet auch am Beispiel von Schah Reza Pahlevi oder Kaiser Bokassa.

Von den Kosten, die beispielsweise der Bevölkerung des UK für ihr nutzloses Königspack entstehen, mal ganz abgesehen. Dann doch schon lieber den grossen bösen Wulff im Schloss Bellevue bellen lassen.


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 09:44
@BlauerDragoner
So sind nun mal Monarchien. Sie passen in unserer Verfassung nicht rein und sind Schwachsinnig.
Welches Modell der Monarchie strebt die denn vor? Die alte 1871-1918 in Deutschland, eine wie in Saudi Arabien nur mit Christentum, wie das Deutsch-Römische Kaiserreich, Kaiserreich Brasilien? Oder mehr wie England, Niederlande, Norwegen, Spanien oder Japan?


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 09:48
Hierzu eine Empfehlung für diejenigen hier, die noch wissen, wie man Bücher benutzt.

"König von Deutschland" von Andreas Eschbach.

Sehr spannend, sehr kritisch, sehr informativ.


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 12:35
Zitat von DoorsDoors schrieb:Von den Kosten, die beispielsweise der Bevölkerung des UK für ihr nutzloses Königspack entstehen, mal ganz abgesehen. Dann doch schon lieber den grossen bösen Wulff im Schloss Bellevue bellen lassen.
Das ist einfach nicht wahr.

Youtube: The True Cost of the Royal Family Explained
The True Cost of the Royal Family Explained



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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 13:41
@Individualist
Schön, jetzt hast du nach 3 oder mehr Posts von mir die Sache mit der Verfassung kapiert. Das gilt aber nur so lange das Grundgesetz auch beibehalten wird.

Und wie oft noch? So ähnlich wie bei anderen Europäischen Staaten.

@Doors
Wann kapiert ihr eigentlich, dass euer Kostenargument nicht zieht, weil es einfach nicht stimmt?

Gruß


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 16:19
@Tyon
Ist ja nicht schwer soviel Land zu besitzen wenn man von der Geschichte her schon reich war, viel Land hatte aber erst seit den 90ern wegen der Prinzessin Diana Krise Steuern zahlt.

Und die vielen Touris gehen nicht nur wegen der Queen dahin. Sonst würden nicht soviele nach Frankreich gehen.


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 18:57
@BlauerDragoner

Ein Akademiker ist jemand mit einem Hochschulabschluss, wohingegen ein Intellektueller wissenschaftlich oder künstlerisch gebildet ist. Sieht wohl eher so aus, als ob du hier nicht weist, was Sache ist.

Deine Definition ist a) zu dürftig und b)wo passt da dein Kaiser rein? Er hat BWL studiert und nicht Philosophie oder Theoretische Physik, meinetwegen auch Kunst. Weil er gerne ein altes Schloss renovieren lassen möchte oder sich für seine Stadt als Austragungsort eines kulturellen Ereignisses einsetzt? Ich kenne eine Friseurin, die gerne Bilder malt, sogar sehr gute, eignet sie sich als Kaiserin?

Da kannst du noch tausendfach heruminterpretieren, er ist kein Intellektueller. Macht aber nichts, ein Staatsmann muss kein Intellektueller sein. Das war Friedrich Ebert auch nicht und der ist wohl einer der bedeutendsten Staatsmänner der jüngeren deutschen Geschichte gewesen.
aber auch da sehe ich nicht.

Wie gesagt, als Monarch wird man geboren, nicht gewählt. Man wird darauf vorbereitet und sammelt immer mehr Erfahrung.
Und der Bundespräsident gehört trotzdem einer Partei an.


Das ist einfach quatsch. Erstens muss der Bundespräsident neutral sein, was natürlich auch nur theoretisch ist, aber da das Amt des Bundespräsidenten kaum Machtfülle besitzt, ist das wurscht. Das wäre es daher auch bei einem Kaiser. Zweitens ist ja nicht gesagt, das der Thronfolger auch die nötigen Fähigkeiten mitbringt, wer ihn ausbildet und wessen Intention dieser jemand verfolgt. Ausserdem wurden die deutschen Fürsten schon lange nicht mehr ausgebildet um zu regieren und auch in Zeiten, wo sie auf ihre Herrscherrolle vorbereitet wurden und es ist auch nicht gesagt, das er nicht doch irgendeine Partei bevorzugt und viele Adlige stehen bekannterweise der CDU nahe.
Also wäre der erste Kaiser deiner Logik nach vollkommen unfähig.

Daher sind deine gesamten Vorteile samt und sonders unsinnig und theoretisch leicht zu entkräften.
Was die Identifikationsfigur angeht, das kann ein Präsident auch. Der ist auch Identifikationsfigur, für seine Wähler und wenn er gut ist, auch für politische Gegner.
Ausserdem brauchen gebildete und intelligente Menschen soetwas nicht.


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 18:59
@BlauerDragoner

Wann kapiert ihr eigentlich, dass euer Kostenargument nicht zieht, weil es einfach nicht stimmt?

Wieso nicht? 80 Mio. Euro im Jahr sind immer noch genug um eine Hochschule zu gründen und mit Mitteln auszustatten. Es gibt etliche Beispiele, wie das Geld sinnvoller angelegt werden könnte.


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 19:12
Zitat von BlauerDragonerBlauerDragoner schrieb:Und wie oft noch? So ähnlich wie bei anderen Europäischen Staaten.
Bei den europäischen Staaten handeltet es sich um bestehende Monarchien die mal regiert hatten. Im Grunde sind die aber nur der Müll der vergangenen Geschichte. Die dienen nur zu Boulevardzwecken und da reichen uns schon die Dieter Bohlens, Boris Beckers und Daniela Katzenbergers um diesen Zweck zu erfüllen, zur Not haben wir ja auch Pinkel Prinz Ernst August von Hannover und Lügenbaron Guttenberg. Ich bin keinesfalls neidisch auf die Engländer mit ihrer Königin, mehr als die Hälfte der Einwohner will sie gar nicht haben.


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 19:20
@Obrien
Hallo.

Also, zunächst möchte ich sagen, dass ein Staatsmann nicht intellektuell sein muss und das auch kein Grund ist, Staatsmann zu werden. Ich habe nur Beispiele genannt.

Nun bin ich mal so frei, eine Quelle zu zitieren:


Überparteilichkeit

"Gerne verharmlost wird die Tatsache, dass ein Staatspräsident, auch der deutsche Bundespräsident stets Angehöriger einer politischen Partei ist. Diese Tatsache steht in direktem Widerspruch zu der für das Amt vorgesehenen neutralen, eben unparteiischen Rolle. Auch in dieser Hinsicht ist die Monarchie eindeutig die bessere Lösung, da sie allein das Ideal eines der Parteienlandschaft übergeordneten und von ihr unabhängigen Staatsoberhauptes wirklich ermöglicht. Ein Monarch ist im Gegensatz zu einem Präsidenten zu neutraler, vermittelnder Position wirklich fähig, da er an kein Parteiprogramm gebunden somit auf keinen Parteirückhalt angewiesen ist.
In diesem Zusammenhang ist auch zu bedenken, dass eine Monarchie in Deutschland noch dazu wesentlich demokratischer wäre als das jetzige republikanische System: Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, der sich aus den Mitgliedern des Bundestages sowie bestimmten Mitgliedern der Landtage zusammensetzt. Die Behauptung, diese Wahl sei dadurch demokratisch legitimiert, dass die Delegierten ja durch das Volk gewählt seien, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als sehr brüchige Theoriefindung. Zur Veranschaulichung soll die Bundespräsidentenwahl 2010 als Beispiel genommen werden Bei der Bundespräsidentenwahl am 30. Juni 2010 lag die Gesamtstimmenzahl bei 1.224, die Bundesrepublik hatte zu diesem Zeitpunkt etwa 82 Millionen Einwohner. Folglich repräsentierte jeder der 1.224 Abgeordneten der Bundesversammlung grob 67.000 Bundesbürger. Es drängt sich die simple Frage auf, wie ein einziger Abgeordneter mit einer einzigen Stimme so viele deutsche Staatsbürger vertreten will: Dies würde nur in dem unmöglichen Fall funktionieren, dass die Wahl der Bundesversammlung das genauestens gleiche Ergebnis hervorbrächte, wie es bei einer direkten Präsidentenwahl des Volkes der Fall gewesen wäre – und dann auch nur im Falle einer (faktisch ebenfalls unmöglichen) Wahlbeteiligung von 100%. Der amtierende Bundespräsident Christian Wulff (CDU) erlangte im dritten Wahlgang 625 Stimmen, Joachim Gauck (SPD) 494: Diese Wahl ist ausschließlich dann legitim, wenn tatsächlich auch anstelle der Abgeordneten ca. 41.875.000 (625 x 67.000) Bundesbürger für Christian Wulff und ca. 33.098.000 (494 x 67.000) für Joachim Gauck gestimmt hätten. Eine solche Deckungsgleichheit der Stimmenverteilung in der Bundesversammlung einerseits und der theoretischen Stimmenverteilung in der Wählerschaft andererseits ist niemals gewährleistet, schon allein, weil dies nachzuprüfen unmöglich ist.
Die Schlussfolgerung aus dieser Faktenlage ist, dass die Wahl des deutschen Bundespräsidenten aus den Parteireihen heraus nicht im Sinne des Volkes durchführbar und somit auch nicht demokratisch legitimiert ist. Ein direkt gewählter Bundespräsident ist keine gute Alternative: Wenn schon im gegenwärtigen System der Parteienwettbewerb eine ausgleichende und neutrale Position des Staatsoberhauptes unmöglich macht, dann erst Recht unter Einbeziehung des Volkes in den Wahlkampf. Es bleibt die Frage, ob man nun in der Konsequenz einen Kaiser als überparteiliche Institution einsetzt, der um der Gerechtigkeit dem Volk gegenüber willen gar nicht zur Wahl steht, oder ob es weiterhin eines Bundespräsidenten bedarf, den ein politischer Auserwähltenkreis über die Köpfe der Deutschen hinweg ins Amt wählt."

Quelle: http://www.monarchie.yfw24.de/

Und zur Sache mit dem Geld: Das wäre doch das Geld, dass der Bundespräsident und die Wahlen sonst verursachen.

Gruß


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 19:22
@Individualist
Auf welche Quelle beziehst du dich in Anbetracht deiner letzten Behauptung?

Gruß


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 19:25
@Obrien
Ehe ich es vergesse: Man kann sich wohl schlecht mit einem Geist in Anzug identifizieren, oder? Dazu kommt noch, dass man diese Person vorher nur sehr dürftig oder überhaupt nicht gekannt hat. Und dann kommt dazu noch die kurze Amtszeit. Wie soll sich das Volk denn darauf einstellen? Alle paar Jahre einen neuen...

Gruß


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 19:27
@BlauerDragoner

Finde ich witzig, den Wahlmechanismus des Bundespräsidenten zu kritisieren,zu verschweigen, das ein Kaiser gar nicht gewählt wird und dann zu behaupten, das sei demokratischer :D

Also deine Quelle spart nicht mit Kritik am Bundespräsidenten, aber die Behauptung warum ein Kaiser demokratischer sei wird nicht belegt. Das ist total hahnebüchener Quatsch. Komm, lass es mal gut sein, weder deine eigenen Argumente, noch deine Quellen sind der Diskussion förderlich.


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 19:30
@Obrien
"Es bleibt die Frage, ob man nun in der Konsequenz einen Kaiser als überparteiliche Institution einsetzt, der um der Gerechtigkeit dem Volk gegenüber willen gar nicht zur Wahl steht..."

Vielleicht hast du das überlesen?

Gruß


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Monarchie in Deutschland?

15.09.2011 um 19:30
@BlauerDragoner

Ein Präsi mit Format, kann das durchaus bewerkstelligen.


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