Politik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der allgegenwärtige Faschismus

146 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Faschismus, Scheindemokratie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 03:24
Na, einige Beiträge sind doch gelöscht worden, meine ich gelesen zu haben. Ob der da nun
mit bei war oder nicht spielt doch gar keine Rolle. Ich habe ja, wie bereits gesagt, eh
nicht alles durchgelesen - wollte in die Diskussion ja nicht einmal einsteigen, lediglich
zwei Sachen los werden (was ich ja auch getan habe). Alles weitere ist jetzt doch völlig
egal.

Zumal: Täusche ich mich, oder ist das Thema nicht eigentlich Faschismus
gewesen? ^^

Ah - habs entdeckt: Bomben-Holocaust. Okay okay - ich nehme alles
zurück ;)


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 03:25
der mensch ist gezwungen sich anzupassen. <-

nun, und?

Was kann und sollDu tun?


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 04:00
@denonciatuer

Klar - das Thema hier ist Faschismus. Nur ist bei der heutigenSprachregelung das Thema NS leider nicht herauszuhalten, Denn die Jugend nennt nun malauch die Nazis Faschisten. Hat sich so eingebürgert und in den 20-er Jahren wars ja auchunter linken üblich die deutschen Nazis so zu bezeichnen.


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 04:06
Schon. Mir wird an Bahnhöfen auch Fascho hinterher gerufen, nur weil ich keine Haareauf´m Kopp habe ^^ Aber ich finde es falsch das so unter einen Kamm zu schweren, auchwenn es sich eingebürgert hat.


melden
die_lüge Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 15:08
ich wollte den begriff faschismus nicht auf die vergangeheit der deutschen und deritaliener ausdehnen. gewisse tendezen dazu gabs überall, wenn auch meist in versteckterform.

sontib seine kommentare sind genug, was einen faschist als denanfangslügner beschreibt, der damit ganz klare Zielvorstellungen hat, und das ist ganzklar die MACHT, die eigentlich jeder man will, aber auf eine ganz radikaleweise.

es liegt in der natur des menschen das er macht will.aber um sich für einebessere zukunft einzuseten braucht der mensch zeit und umdenken und er muss sich selberkritisch begegenen. inwieweit er dies will, wird die zukunft zeigen.

ich willjafrael zustimmen, in dem ich sage das man nicht ein wiedererwachen solcher gruppierungenin diesem jahrundert tolerieren soll.


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 15:10
Ich bin auch Opfer von Faschismus und das fast täglich. Und hier gibt es kaum Nazis...Nazis sind Faschisten, aber nicht alle Faschisten sind Nazis.


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 15:12
Klerikalfaschisten, Rotfaschisten, Islamfaschisten,... da gibts viele


melden
die_lüge Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 15:14
Klerikalfaschisten, Rotfaschisten, Islamfaschisten,... da gibts viele

würde ichauch sagen.


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 15:15
WORD!

Grade hier... bei Allmy.


melden
die_lüge Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Der allgegenwärtige Faschismus

01.08.2007 um 22:55
Nazis sind Faschisten, aber nicht alle Faschisten sind Nazis.

so is es


melden
cheos ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Der allgegenwärtige Faschismus

27.09.2008 um 01:50
Bekenntnis zum Faschismus

Milan-Keeper "schämt sich nicht"


Torhüter Christian Abbiati vom italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand hat seine Sympathie für den Faschismus zugegeben. In einem Interview mit Sportsweek, dem am Samstag erscheinenden Magazin der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport erklärte der 31-Jährige: "Ich schäme mich nicht, meine politischen Überzeugungen zu zeigen. Ich teile mit dem Faschismus Ideale wie das Vaterland und die Werte der katholischen Religion. Vom Faschismus verwerfe ich die Rassengesetzte, die Allianz mit Hitler und den Einzug in den Krieg. Ich bewundere die Fähigkeit des Faschismus, den Bürgern Ordnung und Sicherheit zu garantieren."

Der Torwart ist nicht der einzige bekannte italienische Fußballer, der Faschismus-Nostalgiker ist. Der Ex-Star von Lazio Rom, Paolo Di Canio, war in den Meisterschaftsspielen gegen Livorno und Juventus im Dezember 2005 mit dem als faschistisches Symbol geltenden "römischen Gruß" auf seine Anhänger zugelaufen und wurde dafür jeweils zu einer Sperre von einem Spiel und einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt.


Dafür sollte man Ihn eigentlich lebenslang sperren !


melden
cheos ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Der allgegenwärtige Faschismus

27.09.2008 um 01:51
Link: www.n-tv.de (extern) (Archiv-Version vom 27.09.2008)

Hier der Link


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

27.09.2008 um 09:08
B. Franklin hatte einmal gesagt:

"Eine Gesellschaft, die Ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient".

Ich teile diese Meinung aus vollem Herzen.
Was nützt es einem wenn die Faschisten eine vermeintliche Ordnung etablieren, die bei genauem hinsehen aber nur auf Terror und Unterdrückung des eigenen Volkes aufgebaut ist?

Welcher Gesellschaft soll das von Nutzen sein, wenn alle im Gleichmarsch die seltsamen Ideale einer kleinen herrschenden Gruppe verfolgen, und das Individuum sein eigenes Leben (das wir übrigens nur einmal haben) dafür heropfert, damit das einzige Leben einiger wenier Auserwählten besonders schön ausfällt?

Ich kann beim besten Willen nichts damit anfangen.
Diese ganze "Wir sind eine Nation!" Augenwischerei und Rattenfängerei hat doch Methode.

Man will mit einem Apell an die niedrigsten Instinkte des Menschen gescheiterte Existensen umsich scharen, um politische Macht zu bekommen.
Diese Macht ist aber leider - und das lehrt die Geschichte zugenüge - IMMER zum Nachteil der Protagonisten ausgeübt worden.

Die Herrscher, die diese Macht innehatten, lebten in Saus und Braus, während die, die ihre eigene Macht - im guten Glauben an die Sache und mit Gottsvertrauen - aus der Hand gaben, dafür einen bitteren Preis zu zahlen hatten.
Bis heute!!

Also überlegt euch gut, ob ihr das bisschen Macht, das ihr noch habt, irgendeinem selbsternannten Heilsbringer anvertraut.
Es könnte eure letzte Handlung sein, die ihr aus freinen Stücken macht.



melden

Der allgegenwärtige Faschismus

27.09.2008 um 10:23
Ja Navigato, Du hast recht, sei unser Anführer!! ;-)

Menschen sind so. Das fängt damit an das Babys Bezugspersoen brauchen und von diesen lernen. Der Mensch wird sich sein ganzes Leben an Strukturen orientieren die bereits geschaffen worden. Und ich glaube was oft unterschätzt wird, im Zusammenhang mit den Faschisten ist, das sie in Zeiten wirtschaftlicher und moralischer Not einen "Rettungsanker" bereitstellten, und eine Art Vater/Führerfigur vorzeigen.

Das danach dann immer ein grosser Scherbenhaufen übrig blieb, das grosses Jammern und Verleugnen, der Mensch ist scheinbar immer noch in einer sehr frühen Lernphase.
Dass wir diese keinesfalls verlassen haben, sehen wir daran das die Weltmächte Usa, China, Russland aber auch Italien diesen Vater und Führerfiguren treu bleiben egal wieviel Scheisse sie bauen. Und die Möglichkeiten die Freiheit und damit Selbstbestimmung bieten, die Bewegungen die nach den Weltkriegen die Gesellschaft und ihre Dogmen aufbrechen wollten, die Antimilitarismus, gegen Kernkraft, die in die Zukunft gerichteten, antiautoriären, die Unreligiösen, die Toleranten - die sind längst nicht mehr an dem Hebel der irgendetwas zu bewirken im Stande ist. Durch die Vergrösserung der Eu im Osten und die generelle Aufrüstung und angespannte Lage in der Welt wird Sicherheit immer mehr in den Hintergrund gedrückt, die wirtschaftliche Lage erdrückt, und Religiösität nimmt zu. Europa schlittert definitv mitten rein, in eine Situation, mitten der Weltmächte in der sie mit den freiheitlichen Idealen ziemlich auf weiter Flur steht. Ob diese freiheitlichen Ideale letztlich doch auch bloss Augenwischerei und Rattenfängerei waren, das wird sich zeigen.


1x zitiertmelden

Der allgegenwärtige Faschismus

27.09.2008 um 10:25
@rockandroll

Also überlegt euch gut, ob ihr das bisschen Macht, das ihr noch habt,
irgendeinem selbsternannten Heilsbringer anvertraut.
Es könnte eure letzte Handlung sein, die ihr aus freinen Stücken macht.



Gut gesprochen, aber bei näherem Hinsehen muß man sich doch fragen, wo dieses
bisschen Macht denn sein soll ?
Dieses bisschen Macht kann doch ausschließlich nur auf halbwegs selbstständig denkende
und dadurch bewußte Menschen angewendet werden.
Und die sind demographisch und dadurch auch im Hinblick auf eine funktionierende
Demokratie gesehen eindeutig in der Minderheit.

Faktisch ist das keinerlei Macht, noch nicht einmal ein bisschen, denn wenn von 10
Menschen 9 ferngesteuert und manipuliert sind, dann ist es vorbei mit der
"kleinen Macht" des einzelnen Denkenden, denn man sollte nicht vergessen, daß die
Stimme eines "Ferngesteuerten" genauso viel zählt, wie die eines authentisch Denkenden.

Wo bleibt da bitte die "kleine Macht" ?


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

27.09.2008 um 10:35
Poet,
Zitat von DeadpoetDeadpoet schrieb:Ja Navigato, Du hast recht, sei unser Anführer!! ;-)
...und führe mich nicht in Versuchung! ;)
Nein, ich will niergendwo hin gehen, deshalb kann ich auch Niemanden irgendwo hin führen :D

tao,

das kleine bisschen Macht, ist mein natürliches Recht selbständig entscheiden zu können, was ich tue, wann ich es tue und ob ich es tue.
Das sollte man sich besser bewahren, meine ich.



melden

Der allgegenwärtige Faschismus

27.09.2008 um 10:52
@rockandroll

das kleine bisschen Macht, ist mein natürliches Recht selbständig entscheiden zu
können, was ich tue, wann ich es tue und ob ich es tue.
Das sollte man sich besser bewahren, meine ich.


Ok, dann habe ich Dich offensichtlich nicht richtig interpretiert.
Doch selbst bei dieser Deiner kleinen Macht, dürfte man nicht näher hinsehen, wenn man
nicht darüber verzweifeln will.
Denn genau betrachtet, ist selbst diese "kleine Macht" wie Du sie nennst, doch
auch äusserst relativ.

Das selbstständige Entscheiden bleibt zwar bestehen, aber ob Du es wirklich tust
bzw tun darfst und wann Du es tun willst, hängt doch im Wesentlichen von den
jeweiligen Umständen ab und inwieweit sie es zulassen.



melden

Der allgegenwärtige Faschismus

27.09.2008 um 11:06
@taothustra

Wir zwei beide haben das schon verschiedentlich durchgekaut, gelle? Nenne mir eine Regierungsform, die geeigneter wäre, den von Dir angeführten Übeln abzuhelfen und ich könnte Deine Kritik nachvollziehen. Ansonsten gilt immer noch der Satz von Churchill der schrieb:

<""Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

27.09.2008 um 12:06
Das 9 + 1 Beispiel ist ein bisschen irreführend.

Die "1" steht ja meist doch für mehrere Menschen, die sich organisieren können - in einer Demokratie finden sich sicher auch Teile der Gesellschaft, die zumindest mit ihnen sympathisieren.

Ein Problem sind die zersplitterten Ideologien. "Linke" können z.B. nicht mit "Linken" - entweder weil wie bereits erwähnt die Ideologie oder die Methoden nicht übereinstimmen usw. usf. - für manche ist das auch alles eher eine Mode, die sie mit dem passenden outfit für sich allein und eine Szene aus gleichwertigen urbanen PartykiffsaufkleiderständerInnen herumschleppen.

Weitere Faktoren die einer Organisation im Weg stehen: FehlendeR Freiraum / Kapital / Zeit (prekäre, Zeit intensive Erwerbsjobs..)

All das ließe sich mMn überwinden, wenn man klein anfängt, Vertrauen und Vernetzung langsam aufbaut, fruchtbaren Boden für Solidarität schafft, klar und verständlich "nach außen" kommuniziert, transparent agiert. Ohne Konsequenz, persönlichen Einsatz (=eine Form von Arbeit) und einem Hauch von Optimismus sieht's natürlich düster aus.


melden

Der allgegenwärtige Faschismus

09.09.2010 um 17:00
Weil mein Artikel angeblich keinen eigenen Thread mit Sinn füllt und manchen Dyslexaten auf die Füße tritt, werf ich's einfach nochmal hier in die Runde und vorab den Grund, warum ich es geschrieben habe
Youtube: Der Flughafen von Denver - deutsche Untertitel
Der Flughafen von Denver - deutsche Untertitel
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.


Warum Ossis gefährlich sind

Als "Ossis" - auch ehrwürdigerweise als "Ost-Deutsche" - bezeichnet man Menschen, die im mittleren sowie nördlichen Osten Deutschlands leben und aufgewachsen sind.
Ihr Lebensraum war mittels einer gesicherten (!) Grenze vom Rest der Welt getrennt, ebenso vom Nord- und Mittel-Westen sowie Süden Deutschlands, deren Einwohner auch manchmal als "West-Deutsche" bezeichnet werden.
Dieses umzäunte Areal wurde "DDR" - "Deutsche Demokratische Republik" - genannt und seine Insassen - die "Ossis" - förmlich "DDR-Bürger".
Dieses s.g. "demokratische" - d.h. "von Volksvertretern regierte" - Land in Deutschland wurde von ostdeutschen Vertretern der russischen Regierung beherrscht und mit faschistoider Staatsgewalt unter Kontrolle gehalten.
Dieses Langzeit-Experiment dauerte 7216 Tage. Es begann am 7. Oktober 1949 und wurde am 3. Oktober 1990 abgebrochen.
Die "gesicherte" Grenze, an der während der Versuchsreihe mindestens 1303 Menschen unfreiwillig ihr Leben liessen, weil sie versuchten, sich dem Experiment zu entziehen,
wurde aufgelöst und das Areal wurde wieder in Deutschland integriert, was gemeinhin als "Wieder-Vereinigung" oder salopp als "Wende" bezeichnet wird.
Wo diese Grenze stand, ist heute immer noch eine lange Narbe.
Seit der Integration der "DDR" in die "BRD" wird teilweise vergeblich versucht, die unfreiwilligen Versuchs-Teilnehmer zu re-sozialisieren und in die "BRD" ein-zu-bürgern.
"Ossis" haben den Ruf, an einer Art "Schildbürger"-Syndrom zu leiden, geistig nicht mit dem Rest der Gesellschaft mithalten zu können und eine sehr langsame bzw. nicht-vorhandene Auffassungsgabe zu besitzen. Sie gelten gemeinhin als arbeits-unmütig, faul und ideenlos.
Durch eine kontinuierliche und rapide Abwanderung der "Ossis" in den "Westen" von Deutschland ist das Versuchs-Areal (besonders im mittleren Teil) streckenweise weitflächig nahezu entvölkert. Weiterhin lässt sich feststellen, dass Industrie und Wirtschaft wenn überhaupt dann nur auf einem extrem niedrigen Niveau vorhanden sind und nur mit allergrößter Anstrengung und s.g. "Finanz-Spritzen" ihre Existenz geschweige denn Wachstum sicherstellen können. Menschen, die ehrbar, verzweifelt oder dumm genug sind, im Ex-"DDR"-Gebiet einen Arbeitsplatz zu erwerben, müssen damit rechnen, nur bis zur Hälfte des Gehaltes zu bekommen, dass sie mit gleichwertiger Arbeit im "Westen" Deutschlands bekämen, was sich vorraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht ändern wird.
Trotz allem blickt man zuversichtlich auf das Areal und seine Bewohner und in die gemeinsame Zukunft.

Die Wende hat besonders die unglücklich getroffen, die "mitten im Leben standen", denn nahezu alles, was sie sich aufgebaut hatten, war auf einmal ruiniert, nix mehr wert und lag - wie die Mauer - in Trümmern.
Das Wenige, das in der DDR noch funktionieren hätte können, wurde - ebenso wie die Teile der Mauer - abgetragen.
Es ist kein Geheimnis, dass sich die Mehrheit der Investoren und Teilnehmer des Programmes "Aufbau Ost" rücksichts- und konsequenz-los selbst bereicherte wie in Zeiten des berühmten s.g. "Gold-Rausches".

Zurückblickend, versucht die deutsche Gesellschaft, die Schrecken der "De-de-Örr" - ähnlich wie die der "Värrr-prrrä-chön deSS drrrit-tönn Reichs" - mit einer übergrößen Portion Humor und ungeschmickter Satire zu verarbeiten.

Doch so einfach ist das nicht.

Die "Ossis" haben gelernt, Demütigungen zu ertragen, ohne mit der Wimper zu zucken.
Sie haben die scheinheiligen Parolen und Lieder bis zum Erbrechen auswendig gelernt.
Wenn es die Situtation verlangt, können sie den eloquentesten Heuchler mimen.
Auch grenzwertigste Medien-Manipulationen haben sie in ihrem früheren Leben bereits kennen- und prinzipiell misstrauen gelernt.
Die "Ossis" haben die Stasi miterlebt und können sich nur zu gut an die anmaßende Brutalität von Paranoia erinnern.
Sie wissen was eine Staats-Doktrin bedeutet und wie krankmachend es ist, sich vorschreiben zu lassen, was man zu denken hat und aussprechen darf.
"Zum Lachen in den Keller gehen" ist eine schöne Umschreibung für die Wertschätzung und Aufsparung eines lebenswichtigen Humors, den man sich nicht anmerken liess.
Eine permanente Unterjochung des Denkens forderte die wahre zügellose Natur des Verstandes heraus.
Ost-Deutsche können evaluieren, wie unbedeutend es in Wirklichkeit ist, verunglimpft zu werden und wissen, welche Ideologie sich im Chauvinismus heranschleicht.
Sie wissen wie menschenunwürdig es ist, in der Entfaltung seiner persönlichen und geistigen Freiheit behindert zu werden.
Die Menschen im Osten haben Ohnmacht satt.
Sie haben schon einmal miterlebt, wie ein Schleier weggezogen wird.
Sie haben dem Faschismus so tief in die Augen gestarrt bis er schwächelte.

Und deswegen hat nun die ganze Welt ein Auge auf sie.

"Schweigen ist Silber und Reden ist Gold!"


2x verlinktmelden