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Polizeigewalt in Deutschland

6.823 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Willkür, Bürgerpflicht, Machtmissbrauch ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 08:28
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ja, weshalb es einer Fehlerkultur bedarf. Wenn aber weder kritisiert, noch untersucht (Studien) werden darf, dann hat keiner die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln.
Definitv benötigt es so etwas.


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 09:19
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Diesmal sind Drogen und schwerer Amtsmissbrauch im Vordergrund
Hatte ich doch verlinkt - wie passt es denn zu den Vorwürfen dass alles gedeckt wird wenn so massiv ermittelt wird?
Oh, gar nicht.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:die Polizei darf nicht kritisiert werden
Natürlich darf sie kritisiert werden, aber halt so nicht. Ist wie bei allen Tätern bzw. Tätern aus bestimmten Gruppen - da ist Dir doch auch wichtig dass die Gruppe nicht gemeint ist, denn nicht alle sind so.


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 10:01
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Hatte ich doch verlinkt - wie passt es denn zu den Vorwürfen dass alles gedeckt wird wenn so massiv ermittelt wird?
Wir kennen ja nur die Fälle, wo was aufgeflogen ist und entsprechend berichtet wurde.
Wer kennt di Dunkelziffer, wo alles "hält" und daher nichts von bekannt wird?


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 10:05
Zitat von RealoRealo schrieb:Wer kennt di Dunkelziffer, wo alles "hält" und daher nichts von bekannt wird?
In dachte in der Korrektheit der linksgrünversifften Logik ist es nicht erlaubt von wenigen auf alle zu schließen.
Warum macht man das bei der Polizei?
Aber ich möchte Dich nicht ohne Antwort da lassen:
Die Dunkelziffer ist höher als die ermittelten/bekannten Fällen.


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 10:06
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Korrektheit der linksgrünversifft Logik
Nee, das darfst du gerne zu anderen sagen. So läuft das hier nicht, jedenfalls nicht mit mir.


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 11:32
@abahatschi
Die Polizei als Exekutivorgan. Es ist nicht die Rede von "den Polizisten", was dann vergleichbar wäre mit "die Migranten" sondern von "der Polizei".


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24.09.2020 um 11:40
@Tussinelda
Du meinst wie bei Hengamuhs "all cops are dienstunfähig", einzige Option Mülldeponie? Ja ja, genau.


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24.09.2020 um 11:43
@abahatschi
nein, denn "all cops" sind alle Polizisten und nicht "die Polizei". ich rede aber von Letzterem.


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 11:45
Wieso regt sich eigentlich niemand über den Drogenskandal auf? Wieso hört man hier nichts von den bekennenden kiffern und drogenfreunden?


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24.09.2020 um 11:52
@6.PzGren391
blättere eine Seite zurück


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24.09.2020 um 12:19
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Tussinelda schrieb:
ja, weshalb es einer Fehlerkultur bedarf. Wenn aber weder kritisiert, noch untersucht (Studien) werden darf, dann hat keiner die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln.
Definitv benötigt es so etwas.
Das sehe ich in der Tat als wichtig an. Aber was kann eine positive Fehlerkultur denn leisten, nur mal am Beispiel:

1. Ein Polizist rastet aus und leert ein ganzes Magazin in einen Mann, der bei einer Fahrzeugkontrolle mit nicht funktionierendem Blinker auffällt. (Frei erfunden): Da gibt es keine Fehlerkultur mehr im Umgang zwischen dem Polizisten und seiner Diensstelle. Das ist nur noch Strafrecht und fertig. Da besteht Fehlerkultur noch noch darin, zu schauen, warum der Mann Polizist sein konnte, ob es Warnzeichen gegeben hat o.ä.

Fehlerkultur muss also deutlich früher ansetzen, nämlich da wo es noch Dinge zu besprechen gibt:

2. Ein Polizist kommt zu einem Randalierer zum 3. Mal wegen Ruhestörung, wird massiv beleidigt und schmiert dem eine (nicht ganz frei erfunden). Das ist ein Beispiel, an dem Fehlerkultur noch ansetzen kann im Innenverhältnis.

Das setzt aber voraus, dass trotz dieses Fehlverhaltens eine wertschätzende Kommunikation zwischen Polizist und Vorgesetzten gegeben ist. Da kann wahrscheinlich eine Lösung gefunden werden, mit der letztlich alle leben können.

Nicht hilfreich hierfür ist eine massive Kommunikation nach außen mit einem Internetmob, der sich in Forderungen überbietet.

Bei der Polizei findet garantiert eine entsprechende Kommunikation statt. Nur kann die nicht nach außen dringen, weil die ein innerbetriebliches Fehlermanagement nicht möglich macht.


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 12:22
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Hatte ich doch verlinkt - wie passt es denn zu den Vorwürfen dass alles gedeckt wird wenn so massiv ermittelt wird?
Oh, gar nicht.
Wer sagt denn das absolut alles gedeckt wird?
Bei Fällen, die aufgeflogen sind, geht es doch kaum um Straftaten, die gerade begangen wurden, sondern schon länger laufen. Also müssen die ja gedeckt worden sein. Zumindesst von einzelnen Polizisten, die davon mal Wind bekommen haben oder gleich als mutmaßliche Mittäter fungierten.


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 12:29
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Wieso regt sich eigentlich niemand über den Drogenskandal auf?
Wenn sich das so abgespielt hat:
Beamte sollen Kokain aus der Asservatenkammer geklaut haben, andere schauten einfach weg. Zudem sollen zwei unschuldige Bürger rechtswidrig bestraft worden sein.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-polizei-drogen-suspendierung-1.5041753

Tja, was soll man noch darüber sagen. Das sowas passiert dürfte kein Einzellfall sein. Wo die Möglichkeit besteht, so einfach und kostenlos an Drogen zu gelangen, wird dies wohl auch genutzt. Auch bei der Polizei gibt es Drogenkonsumenten.
Das andere Beamte dann wegschauen, ist nichts neues. Wird hier ja seit langem kritisiert.(falsch verstandener Korpsgeist)
Und dass dann auch noch Unschuldige vor einem Gericht verurteilt wurden, zeigt eben genau die Probleme auf, die ich hier letztens erst angesprochen habe.

Das schockt mich nicht, denn es ist mir klar das sowas passiert. Und ich bin mir sicher, dass all diese Punkte keine Einzellfälle sind.


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24.09.2020 um 12:29
@sacredheart
also übersetzt:
null Transparenz ist die einzige Möglichkeit, eine Fehlerkultur zu etablieren? Oder ist genau das der Fehler?


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 12:35
@Tussinelda

Deshalb hatte ich auch das Extrembeispiel gebracht. Da besteht natürlich berechtigtes öffentliches Interesse und wäre so weit aus dem Ruder, dass innerpolizeiliches Fehlermanagement da nicht mehr viel leisten kann.

Es gibt aber auch außerhalb der Polizei betriebliches Fehlermanagement. Und das wird im ersten Schritt auch nie nach außen kommuniziert. Ein im Inneren offener Umgang mit Fehlern kann doch nur funktionieren, wenn nicht gleich alles nach außen getragen wird.

Wie soll sich jemand, der einen Fehler gemacht hat oder beobachtet hat, vertrauensvoll öffnen, wenn er gleich einem wütenden Internetmob gegenüber steht? Fehlerkultur kann nur gelingen, wenn Vertrauen da ist. Wie gesagt, das geht natürlich nur mit Fehlern, bei denen die Öffentlichkeit kein berechtigtes Interesse hat. Es ist aber der wichtigste Baustein.


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24.09.2020 um 12:37
@sacredheart
Fehlerkultur und Fehlermanagement sind nicht das Gleiche.


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 12:39
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:blättere eine Seite zurück
Ich habe nicht gefragt ob das schon jemand gepostet hat, sondern wo die Drogenfans sind die sich darüber aufregen


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Polizeigewalt in Deutschland

24.09.2020 um 12:42
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Ich habe nicht gefragt ob das schon jemand gepostet hat, sondern wo die Drogenfans sind die sich darüber aufregen
dann solltest Du die auch direkt ansprechen oder es in einem anderen thread versuchen.


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24.09.2020 um 12:46
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Fehlerkultur und Fehlermanagement sind nicht das Gleiche.
Vielleicht solltest du mal genauer ausführen, was du unter Fehlerkultur verstehst, darunter kann man sich einiges vorstellen. Ich verstehe darunter z.B. ungefähr Folgendes:

1. Es herrscht erstmal definitorisch einigermaßen Klarheit, was überhaupt ein Fehler ist.
2. Es bestehen Dienstwege, Abläufe, Vertrauenspersonen usw. über die man einen Fehler klären kann, sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis
3. Es gibt geregelte Wege, wie man vom "Fehler erkennen" zum "Fehlermanagement" übergeht
4. Langfristig gibt es Evaluations- und Anpassungsmechanismen, die dabei helfen, einmal erkannte Fehler nicht wieder zu wiederholen.

Würdest du diese Definition bzw. Umschreibung so einigermaßen unterschreiben oder siehst du irgendwas grundsätzlich anders bzw. fehlt da irgendwas?


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24.09.2020 um 12:50
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Das andere Beamte dann wegschauen, ist nichts neues. Wird hier ja seit langem kritisiert.(falsch verstandener Korpsgeist)
Echt, ist das nichts Neues? Aber hier wurde es doch ermittelt, oder willst Du behaupten dass alle Beamten wegschauen?
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wo die Möglichkeit besteht, so einfach und kostenlos an Drogen zu gelangen, wird dies wohl auch genutzt.
Hier sieht man in der Tat ein Systemfehler- aber wir schreiben hier von deutschen Behörden, normal ist: 10gr Drogen kommen rein, 10gr bleiben drinn.


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