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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

182 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Inflation, Zinsen, Geldsystem, Zinssystem
Hansi
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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

04.11.2008 um 23:12
Tut mir leid, ich begreife nicht was der englische Kolonialismus im 16.Jhd. in Irland und die Kartoffelfäule mit den Zinsen zu tun hat, während Chinas und Stalins sozialistische Experimente mit ihren katastrophlen Folgen im vergangenen Jhd. anscheinend nicht interresieren.


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

04.11.2008 um 23:18
Hansi schrieb:Tut mir leid, ich begreife nicht was der englische Kolonialismus im 16.Jhd. in Irland und die Kartoffelfäule mit den Zinsen zu tun hat...
Zunächst mal ist das im 19. Jhd. passiert. Also mitten in der Industrialisierung.
Dann hat das damit zu tun, dass englische Grossgrundbesitzer sich das gesamte Kapital (Boden) der Iren unter den Nagel rissen, dessen Erträge als Pacht einstrichen, und als es aufgrund von unvorhersehbaren Vorkommnissen eng wurde, die Iren einfach haben verhungern lassen.


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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

05.11.2008 um 13:14
@Koriander

fish: "inflation.... ist jedoch aus vielerlei anderen gründen äußerst wünschenswert...."

Koriander: „Na, na,na...als wollte da einer mit Heringslippen die eiskalten Verbrechen der Geldwirtschaft schönlutschen...Geduld, ich werde noch konkret.



:D, Koriander, sorry, aber ich bin kein "schönlutscher". Meine intension, hier in den beiträgen, geht in eine andere richtung. Ich gehe davon aus, dass du nicht alles gelesen hast.





...Weiter schreibst Du,
"1.wo es zinsen gibt, gibt es auch inflation"

Na klar doch, aber da hast Du quasi mit dem Ende angefangen und somit wären wir schon beim Thema. Ausgelassen hast Du die "Geldwirtschaft" als Voraussetzung für jene Zinsen, vor denen Du mit apologetischem Rüstungszeug hier Wache schiebst.



Warum habe ich mit dem ende angefangen ? Wenn du die überschrift des threads liest,
habe ich klar das geld vor das zinssystem gestellt. Weil ja auch die zinsen, von denen wir hier sprechen nur existieren wenn mit geld gearbeitet wird, oder ?

Es mag hier vielleicht so erschienen sein, dass ich etwas verteidige.
Meine ehrliche absicht ist, im vorfeld mal die unvollständigen halbwahrheiten über das derzeitige geld und -zinssystem auszuräumen.
Weiters habe ich versucht, möglichkeiten aufzuzeigen um eventuell mit dem bestehenden geld und -zinssystem, die aktuellen probleme lösen zu können.

Ich denke, es ist auch notwendig und wichtig, bevor man etwas verbessern oder sogar gänzlich abschaffen will, sich zuerst mal über die vor und nachteile des bestehenden systems in allen facetten, bewußt zu werden. Und anschließend erst die vor und nachteile eines neuen systems abzuwägen.
Unser system erscheint mir sehr umfangreich, vielleicht liegt es nur an ein paar parametern, die man zu verstellen braucht, um es stabiler und gerechter zu bekommen.


Also nochmal, ich apologisiere hier nicht, wie aus meinem eingangspost ersichtlich habe ich die vorteile des geld und –zinssystems, aus meiner sicht, zur diskussion gestellt.

Ich wertschätze jede andere meinung, im speziellen auch deine, mit guter absicht
betreffende der "äquivalenz-ökonomie".

Im vorfeld sollte man jedoch die vor und nachteile des bestehenden und deines systems diskutieren, bevor wir hier beschliessen eine "äquivalenz-ökonomie" einzuführen.





Und: Zinsen sind genauso wenig positiv wie auch nur irgendeine Inflation...Sie mögen vielleicht innerhalb der bestehenden Ausbeuterökonomie partiell regulierend wirken-
aber selbst das ist zu widerlegen, sie bestimmen vor allem den Reichtum weniger und die Armut von Milliarden- viel wichtiger ist jedoch:

Die frühere und auch gegenwärtige globale Unrechtstruktur des Kapitals und der damit verwobenen Zinsen und Zinseszinsen hat zu Massenmord (100Millionen Hungertode jährlich lt. stellvertretendem UN-Generalsekretär), Massenhungersnot (1 Milliarde Menschen hungern weltweit) geführt....etc...Das Wirtschaftssystem als sich selbst regulierende Marktkraft ist ein Ammenmärchen.



Diesen direkten zusammenhang zwischen zinssystem-massenmord-massenhungersnot
herzustellen, finde ich voreilig. Wie gesagt die politik, mag die parameter in vielen zeiten und auch heute, eigennützig eingestellt haben. Jedoch, dem zinssystem an sich, pauschalierend die schuld dafür aufzuerlegen, ist für mich ungerecht.

Auch schon zu früheren zeiten, wo es noch gar kein geld und -zinssystem auf der erde gab, soll es schon mord, raub und hunger gegeben haben. Angeblich mit einem viel höheren prozentsatz als heute.

Weiters habe ich hier keine "selbst regulierende marktkraft" postuliert. Ich distanziere mich auch in jeder anderen form vom neoliberalismus.
Wenn unsere politik die steuerungsinstrumente nicht richtig verwendet, kann das dahinterliegende system nichts dafür.


Wenn ein lenker sein fahrzeug, aus unachtsamkeit, in den strassengraben lenkt, wer ist dann schuld, Koriander ?

Das fahrzeug oder die strasse ?

Findige versicherungen und rechtsanwälte, werden sicher sowohl am fahrzeug wie auch an der strasse mängel, ungereimtheiten, vielleicht sogar schlampereien finden.
Andere hier im forum vielleicht sehen gott, den teufel, eine verschwörung oder ein ufo als verursacher.

Aber besteht nicht die möglichkeit, das einfach nur der fahrer schuld war. Klar, kann man in zukunft daran denken die strasse zu verbessern, das fahrzeug mit mehr sicherheit auszustatten etc..
Und vielleicht sollte man auch über gott, den teufel, verschwörungen und ufos nachdenken.

Aber letztendlich wären wir vielleicht besser beraten, mit diesem lenker nicht weiter mitzufahren und uns einen anderen chauffeur zu suchen repektive zu wählen.




Ein solches Wirtschaftssystem führt unweigerlich zur Ausbeutung, zur Polarisierung des gesellschaftlichen Reichtums und zur Entfremdung der Menschen von ihrem Menschsein. Das System der Geldwirtschaft, der Kredit- und Zinspolitik ist eine zerstörerische Maschinerie der Gewinnmaximierung auf Kosten der Mehrheit der Menschen.

Ich bin der überzeugung, jedes andere system ist genau so zum scheitern verurteilt, wenn es nicht richtig bedient und gewartet wird. Egal ob dies ein automotor, ein flugzeug oder ein geldsystem ist.
Vor allen dingen sollten wir darauf achten, das unsere piloten dort hinsteuern, wo die mehrheit hinwill. Denn das ist, so glaube ich, das aktuelle problem.

Die frage ist für mich auch, wenn ich nun ein sytem wähle, wie von dir vorgeschlagen,
wo sehr wenig instrumente zur steuerung habe, ob es leicht steuerbar ist.

Also im konkreten fall nur die arbeitsstunde als einheit und als ersatz für geld zu wählen, finde ich bedenklich.
Egal mit welcher qualifikation, mit welchem engagement, und ich sag mal bewußt; egal mit welchen „wert“ eine arbeitsstunde geleistet wird. Eine stunde ist eine stunde ?

Und diese stunde dann als grundlage, respektive massstab eines gerechten zusammenlebens zu kulminieren,
ist für mich erklärungsbedürftig, wie das funktionieren solle.

Vor allen dingen frage ich mich aber, wenn ich wieder die gleichen politiker respektive lenker des neuen systems einsetze, ob es dann nicht genau so, oder noch viel mehr, ungerechter wird, als es bereits ist.

Kein geld, kein zins und vor allem, und das wort an sich sagt es schon: keine "steuern".

Ist das nicht so, als ob ich in meinem pkw das gaspedal, die bremse, und das lenkrad entferne und die parole ausgebe: " es muss vorwärts gehen, egal wie schnell und wohin, hauptsache wir sind unterwegs."
Besteht da nicht die gefahr, dass wir in das erste hinderniss, dass irgendwann zufällig vor uns liegt, voll hineindonnern, Koriander ?




Eine aktuelle globale Ökonomie lechzt geradezu nach der Überwindung des kapitalistischen, nationalökonomischen Marktes. Die neue Ökonomie muss Geldwirtschaft und die private Monopolisierung der Produktionsmittel überwinden, sie muss auf realen Arbeitswerten als Tauschmitteln basieren (hier im Marxschen Sinne: 'Der einzige Wert einer Ware ist die in ihr geronnene menschliche Arbeitskraft 'und Arbeitszeit...)

Diese Herrschaftsstruktur, die ich klarer noch als Produktionsverhältnisse (Eigentumsverhältnisse) bezeichnen möchte, blockieren die tatsächlichen, unglaublichen Entwicklungsmöglichkeiten unserer Zeit, sie 'fesseln die Entwicklung der Produktivkräfte' (nach Marx).

Die neue Ökonomie kann die schon vorhandenen Innovationen optimal nutzen, sie erst zur vollen Entfaltung bringen. Rationalisierung der Produktion, Internet, globale Distribution, Umwelttechnologien, Medizintechnik, globaler allgemeiner Wohlstand warten geradezu auf ihre Befreiung von den bestehenden Eigentumsverhältnissen.
Die erzeugten Arbeitswerte werden dann dem Wohl der gesamten Menschheit dienen und die Kontrolle und Planung der globalen Wirtschaft wird der Kontrolle der Arbeitenden unterstellt.


Entschuldige diese so direkte frage aber, bist du kommunist ?


Neue ökonomische Modelle, die dem Wohl der gesamten Menschheit dienen könnten, sind schon längst gedacht. Eins davon könnte z.B. die sogenannte Äquivalenz-Ökonomie sein (googeln macht Spaß, manchmal.)

Ja, googeln macht spass. Dein vorschlag, in diesem zusammenhang, erscheint mir jedoch, in deinem sinne, kontraproduktiv und paradox. Wenn du dir die aufgelisteten beiträge ansiehst, überwiegt die kritik an deinem propagierten system, in quantitativer sowie in qualitativer hinsicht, nach meinem empfinden, eindeutig.

Wir können die details deines systems ja besprechen, ich weiß aber nicht, ob das nicht den rahmen hier sprengen würde.

Du schreibst "Eins davon könnte z.B. die Äquivalenz Ökonomie sein"; heißt das, dass du eventuell noch andere vielleicht für mich vertrauenserweckendere vorschläge hättest?






Lieber "fish", ich hoffe Ihnen hiermit gedient zu haben. Viele Grüße in die Unterwasserwelt, wo vielleicht noch andere Gesetze gelten mögen. An Land aber nicht. Komm zu uns.

:D Lieber Koriander, (ich glaube wir können ruhig beim net(t)-üblichen "du" bleiben)

ich bin mir jetzt nicht sicher, wer von uns beiden sich unter wasser befindet.

Vorsichtshalber bleibe ich aber vorerst mal da wo ich bin, respektive wo "ihr" nicht seid. ;)

lg
fish


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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

05.11.2008 um 13:19
@schmitz

hallo schmitz :),

wenn du eine persönliche grobe schätzung abgeben müßtest, wieviel prozent der deutschen bevölkerung kapitalisten sind, was würdest du sagen ?


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Koriander
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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

05.11.2008 um 14:52
@fish

Gut dass Sie eine Meinung haben. Mit dem Inhalt müssen Sie schon selber klar kommen.
Ich habe meine zum Thema ausführlich beschrieben. Wir sind auch nicht so wichtig, dass wir hier jetzt eine Privatdiskussion inszenieren sollten.

Nur noch kurz zu einem Satz, über den ich sehr lachen musste. Sie haben geschrieben:
"Entschuldige diese so direkte frage aber, bist du kommunist ?

Lachen musste ich deshalb, weil sie mich an ein Buch des italienischen Soziolinguisten Rossi-Landi erinnert, der ein Interview mit einem farbigen amerikanischen Soldaten unteren Dienstgrades beschrieb. Der Soldat wurde gefragt:
"You're exploited?" (Wirst Du ausgebeutet?) Der Soldat antwortete:
"You're communist?"(Bist Du Kommunist ?) und drehte sich weg...

Das bedeutet, dass bestimmte Begriffe oder Sinnzusammenhänge, die auf die Befreiung vom System der Ausbeutung zielen, mit ihrer reflexiven Abwehr verinnerlicht wurden und werden. Das System errichtet quasi mit Medienmacht Abfangzäune in den Hirnen vieler Menschen, Abwehrmechanismen, die dafür sorgen, dass sie im parlametarisch-demokratischen, menschenverachtenden Kapitalismus eingesperrt bleiben, eingekerkert in eine Ökonomie, deren Geld-und Zinssystem Hungertod und Armut verursacht. Der Ausweg könnte eine direkte Demokratie sein mit einer planvollen globalen Ökonomie, deren Maxime das Allgemeinwohl ist. Aber das habe ich ja oben bereits erläutert.

Das war jetzt eigentlich schon viel mehr Beachtung, als ich einer solchen Themenstellung überhaupt schenken wollte. Den Rest müssen Sie jetzt alleine , ohne mich machen, egal ob über oder unter Wasser, lieber Herr fish.
Übrigens danke, dass Sie du zu mir schreiben.

Liebe Grüße.


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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

05.11.2008 um 19:17
@Koriander

Wir sind auch nicht so wichtig, dass wir hier jetzt eine Privatdiskussion
inszenieren sollten.


Aha. Ich dachte immer darum geht es eigentlich in einem diskussionsforum.






Das war jetzt eigentlich schon viel mehr Beachtung, als ich einer solchen Themenstellung überhaupt schenken wollte. Den Rest müssen Sie jetzt alleine , ohne mich machen, egal ob über oder unter Wasser, lieber Herr fish.

Nun, das sind aber jetzt nicht gerade schlagkräftige und überzeugende argumente.

Ich meine, wenn du schon so entschieden gegen ein system auftrittst,
und dir ehrlich etwas an der gemeinsamen verbesserung unserer welt liegt,
hätte ich jetzt eine fundiertere erklärung erwartet.





Übrigens danke, dass Sie du zu mir schreiben.

Also, ich weiß jetzt nicht wie ich diese aussage bewerten soll. Es ist üblich hier und in anderen internet foren auf "du" zu schreiben.

Wenn du das diskriminierend findest, möchte ich dir aufrichtig versichern, dass es keinesfalls abwertend, sondern meinerseits freundschaftlich verwendet wird.

Wenn es spass sein soll, dann triffts nicht meine, ansonsten recht humorverständige, flosse. :)

lg
fish


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md.teach
ehemaliges Mitglied

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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

23.10.2009 um 00:53
@fish
Nun, zum Thema/deinem Beitrag auf Seite 1:
Inflation ist zwar mit Zinsen etc. veknüpft, aber nun die Frage, Warum brauche wir Zinsen? Gibt es alternativen, um die Inflation an anderen Werten zu messen? Sind Zinsen Moralisch vertretbar?

Meiner Meinung nach sind Zinsen daran Schuld, das Unternehmen so eine ungeheure Profitgier haben.

Was wäre, wenn man Geldwert am Goldmarkt misst statt wie bisher Doller? - 1. USA müsste dann wirklich mal Geldverdienen um z. B. Öl zu kaufen. 2. Die Welt wäre nicht mehr indirekt von den Amerikanischen Kusen abhängig. 3. Das Geldwert würde stabiler sein als jetzt.

Das wäre jetzt mal meine "Ideen". Es gibts da sicherlich noch weitere Zusammenhänge, aber hab jetzt keine Lust zu schreiben. :)


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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

23.10.2009 um 08:18
Als ob das im Umlauf befindliche Geld durch Gold noch gedeckt werden könnte^^

Da müsste schon der Mond aus Gold bestehen...


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Fabiano
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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

23.10.2009 um 10:36
Kann mir mal jemand weiterhelfen? Ich meine, es wird immer von der Inflationsrate gesprochen, als einem (natürlichen) Prozess der Wertminderung des Geldes...

Das kapier ich erst mal nicht. Wieso sind zB. 1000 Euro in 10 Jahren weniger wert als heute? Woher kommt denn dieser angebliche (natürliche) Werteverfall des Geldes?

Die 1000 Euro sind nach wie vor 1000 Euro. Aber man kann sich wahrscheinlich in 10 Jahren für das gleiche Geld nicht mehr das gleiche an Waren kaufen - sagt man.

Würde aber bedeuten, dass alles immer teurer wird. Zum einen stimmt das nur teilweise, weil derzeit die Waren eher immer billiger werden. Und wenn alles immer teurer würde, dann frage ich mich warum überhaupt? Liegt das an unserem Gewinndenken? Weil jeder, der im Verkauf tätig ist, sich überlegt: Hmm, letztes Jahr hab ich meine Ware für 2,49 Euro angeboten, ich will aber mehr verdienen, also verkaufe ich sie dieses Jahr mal für 2,99 Euro?

Oder liegt es daran, dass der Verkäufer gezwungen ist, auch seine Ware zu verteuern, weil seine Unkosten gestiegen sind und er gar nicht anders kann? Aber warum sind die Unkosten gestiegen? Weil an irgend einer anderen Stelle wieder jemand mehr haben will? Oder kann der auch nicht anders, weil generell alles teurer geworden ist?

Und woran liegt das? Bitte nicht in den Schwanz beissen und sagen: Ja wegen der Inflationsrate...

Das kapier ich irgendwo nicht?

Rein theoretisch könnte es ja auch genau umgekehrt sein, dass das Geld in 10 Jahren mehr wert ist? Dass ich mir für den gleichen Betrag in 10 Jahren viel mehr kaufen könnte als jetzt?

Nehmen wir Gold als Gegenbeispiel. Der Goldpreis unterliegt zwar auch gewissen Schwankungen und ist an irgend einen Geldwert gekoppelt, sonst könnte man ihn nicht bestimmen - aber der Goldwert ist langfristig enorm angestiegen - Da gab es so gut wie keine Inflationsrate. Hätte ich also 1000 Euro vor 10 Jahren in Gold angelegt, da hätte mich die Inflationsrate nicht aufgefressen, ganz im Gegenteil...

Insofern... Woher kommt es, dass der Geldwert immer durch eine angebliche Inflationsrate abnimmt?


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Badbrain
ehemaliges Mitglied

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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

23.10.2009 um 10:53
Wenn es z.B. Tarifverhandlungen gibt und dann daraus höhere Löhne entstehen, sagen die Unternehmer, dass sie das Geld angeblich nicht haben und legen es auf den Endverbraucher oder den jeweiligen Kunden um, d.h. ihr Gewinn ist immer derselbe nur die ganzen Erhöhungen etc. wird durch den bezahlt, der sie bekommt. Schau Dich überall um, dasselbe Spiel wo Du hinschaust, es werden Gebühren erhöht daraus ein etwas höheres Einkommen und die daraus wieder erhöhten Gebühren. Der Reichtum bleibt so immer bei dem, der ihn hat. denn Rendite und Gewinn bleiben ja gleich. Ich hoffe, ich wurde so verstanden mit meinem Schreiben der Gedanken....


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Waldfreund
ehemaliges Mitglied

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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

23.10.2009 um 11:21
@fish
„Es kursieren im web immer mehr berichte, diskussionen und filme in denen unser geld und zinsssystem verteufelt und ja sogar als korrupte verschwörungstheorien dargestellt wird.“


Unser System wäre in Ordnung, wenn es vernünftig durchgeführt würde. Wenn Banker genauso seriöse Leute wären, wie z.B. früher die alten Kaufleute in Hamburg, die als Beispiel für seriöse Kaufleute angesehen wurden. Da reichte ein Handschlag, und man benötigte keine Rechtsabteilung.


Die Zentralbanken
Die EZB steuert mit Hilfe der Zinssätze die Geldmenge und sorgt dafür, das wir keine zu hohe Inflation haben, andererseits aber genug Geld im Umlauf ist, damit die Wirtschaft wachsen kann. Sie verleiht Geld an Banken, erhebt dafür einen Zinnsatz, und die Banken verleihen das Geld, und legen noch einmal Zinsen drauf. Durch die Zinssätze vermehrt sich das Geld, weil ja mehr Geld zurückgezahlt werden muss. Geld kann sich aber nicht vermehren, sondern es muss irgendwo anders weggenommen werden. Wenn Vater die Autorate nicht mehr bezahlen kann, gibt es weniger Taschengeld für die Kinder, oder der Besuch im Fußballstadion fällt aus. Es wird dann auf bestimmte Dinge verzichtet, und Firmen die Produkte verkaufen die nicht lebensnotwendig sind, haben schlechte Karten. Viele überprüfen in solchen Zeiten zuerst ihre Versicherungen.

Die Konsumenten
Das Geld für die Zinsen entzieht sozusagen Konsum. Aber Kredite ermöglichen natürlich auch Konsum. Aber derjenige, der erst spart und dann kauft, kann mehr konsumieren. Insbesondere kann ein Barkäufer z.B. beim Autokauf auch noch handeln. Ich spare bei meinen Kleinwagen, ca. 2000 Euro an Zinsen, weitere 1000 Euro durch Rabatt ( bei Autoabsatzkrisen auch mehr ) und natürlich auch noch viele nicht anfallende Reparaturkosten. Also eine Gesellschaft die Sparsam lebt kann sich mehr Leisten. Bei dem Autobeispiel bis zu 40 %. Ihr seht also, dass die Schuldenmentalität eine ganze Volkswirtschaft arm machen kann. Es profitieren nur die Geldverleiher. Also kann man nicht nur die ganze Schuld den bösen Kapitalisten geben, sondern auch der Verbraucher hat eine Teilschuld.


Die falsche Bewertung und Buchgeld
Banken können Buchgeld schaffen und so kurzfristig die Geldmenge verändern. Ein Kunde zahlt 500 Euro ein. Die Bank verleiht davon 450 an die nächste Bank und hält eine Mindestreserve von 10 %. Die nächste Bank macht dasselbe. Es werden 405 ( 450 – 45 ( 10 % Mindestreserve )) verliehen. Das ganze geht immer so weiter. So entstehen aus realen 500 Euro Buchgeld in unglaublicher Höhe.
450 + 405 +364,5 + 358,5 + 322,25 ………usw.
So können aus 500 Euro Realgeld schon locker einmal 3000 Euro Buchgeld werden. Das macht es der Zentralbank nicht immer einfach, die Geldmenge zu kontrollieren. Wenn aber alle beteiligten ordentlich ihre Verbindlichkeiten erfüllen verschwindet das Buchgeld automatisch wieder. Wenn dieses aber nicht der Fall ist, und die Schulden nicht bezahlt werden, dann fehlt Geld, das eigentlich nie da gewesen ist. Die Banken hatten 500 Euro Realgeld, davon haben sie z.B. 3000 Euro verliehen, die sie nun nicht mehr bekommen.
Nun zum Bewertungsproblem
Wenn die Banken viel Geld verleihen für den Kauf von Häusern, steigt natürlich der Grundstückspreis. Je höher der Grundstückspreis desto höher die Hypothekensicherheit. Dieses führt dann dazu, dass noch leichter Kredite vergeben werden können und die Häuserpreise noch weiter steigen. Das ganze ist schön und gut, solange diese Leute die Kredite auch zurückzahlen können. Wenn aber dann sehr viele ihre Kredite nicht zurückzahlen, dann werden diese Häuser wieder verkauft, und die Preise fallen. Dann muss die Bank ihre Bilanz korrigieren. Hatte sie als Sicherheit tausend Häuser für 300000 Dollar, hat sie nun tausend Häuser für 150000 Dollar. Mal eben einen Verlust von 150 Mio. Dollar.
Genauso ist es mit Aktien, die als Sicherheit gelten. Eine Aktie ist nie soviel Wert wie sie an der Börse gehandelt wird. Kostet eine Aktie hundert Euro, und es sind 40000 davon im Umlauf, sind die Aktien aber keine 40 Millionen Wert. Nur die ersten tausend erzielen vielleicht noch einen Erlös von Hundert Euro, danach fällt der Kurs bis ins unermessliche. In der Krise hatten wir Aktien mit einem Wert von 12 Cent. Beide Beispiele zeigen deutlich mit welchen Wertschwankungen Banken rechnen müssen.

Ich habe jetzt nur simple Geschäfte erläutert, über Leerverkäufe, Derivate und andere Finanzprodukte noch gar nicht gesprochen. Es gibt über 200000 davon. Diese Produkte machen den Finanzmarkt so unüberschaubar, dass niemand mehr in der Lage ist eine Entwicklung vorauszusehen.

Dennoch ist die Lösung ganz simpel. Mir hat einmal ein User vorgeworfen, dass ich einfach denke. Aber Probleme lassen sich immer einfach lösen, wenn man es will. Nur will die Menschheit das nicht.
Die Lösung ist, sich auf die Kerngeschäfte des Finanzwesens zu beschränken. Die Aufgabe der Banken ist es, Geld für die reale Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Sie sollten eigentlich der Diener der realen Wirtschaft sein.

Zurzeit ist es so, das die 30 – 50 fache Geldmenge, des benötigten Geldes ( für die Realwirtschaft ) vorhanden ist. Welcher Diener verdient das dreißigfache des Gehaltes seines Herrn ? Und einige Politiker behaupten wir hätten die Finanzkrise gelöst. Hat man eine Grippe überstanden, wenn man sich die Nase putzt ?

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23.10.2009 um 11:21
Im Prinzip ist auch nicht der sogenannte "Kapitalismus" Schuld sondern das was er so mitbringt. Ich finde es auch interessant wie schwarz/weiss Menschen denken, wenn man sie auf die Probleme des "Geldes" anspricht sehen sie als Alternative immer nur sozialistische Systeme ohne Menschenrechte. Ich muss auch den sogenannten "Linken" vorhalten das sie gerne rote Sterne tragen dessen Symbolik für ähnlich viel Verbechen wie das Swastika steht.

Wie gesagt die Gesetze für das kapitalistische System sind ansich auch Ok nur verführen Gesetze numal dazu ihre Stärken und Schwächen für seine eigene Bereicherung auszulegen. Wobei manche Gesetze existieren die das was es versprechen soll, ausschliesst. Etwas Paradox eben.

Es gibt in der Realität bestimmte Probleme in hinsicht das Kapitalismus überhaupt funktionieren kann. Im Prinzip wäre das kein Problem wenn eben alles einen festen Wert hätte (Güter), aber nichtmal das Geld hat eben einen, sondern er schwankt.

Zumal das Geld von einem Profitorientierten Unternehmen verliehen wird und das ganz lustige daran: Sie dürfen das Geld was sie "wirklich" haben, 12,5X verleihen + Zinsen.

Hm. Also du darfst also deine 100 Euro bei mir parken und ich verleih Jemanden dafür 1250 Euro + 12% im Monat auf den jeweiligen Restbetrag * 12 Monate laufzeit.

Zahlst er mir das Geld dann nicht zurück, dann hast du 100 Euro verloren.

Das interessanteste ist aber die Gelddeckung. Gäbe es wirklich eine bestimmte Menge an Geld, würde das bedeuten man könnte nichts mehr hinzuverdienen...

Oder?


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23.10.2009 um 11:23
@Waldfreund
Uh, das is ja fast nen Doppelpost :)


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Waldfreund
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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

23.10.2009 um 11:32
@kollateral
„Im Prinzip ist auch nicht der sogenannte "Kapitalismus" Schuld sondern das was er so mitbringt.“

Jedes System kann missbraucht werden. Und jedes System hat auch Vorteile. Auch Karl Max war ein hervorragender Ökonom. Wird nicht gerne zugegeben.

Wir sind aber auch inkonsequent was das System angeht. Z.B. Anstatt Jobs, die nicht zur Sicherung des Einkommens sorgen, über die Wupper gehen zu lassen, sollen diese Jobs mit Hilfe staatlicher Zuschüsse gefordert werden. Der Vorschlag kommt von der FDP und die Linken machen sich darüber lustig.

Nach der FDP Logik frage ich mich, warum man dann nicht die Textilindustrie und den Bergbau subventioniert, stattdessen aber CallCenter, die in der Regel nutzlos und lästig sind.


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23.10.2009 um 11:47
@Waldfreund
Karl Marx ist für mich eine Art Prophet, er hat sich mit den wirklichen Problemen auseinander gesetzt und sich eiegentlich nur für Gleichbehandlung und Gerechtigkeit eingesetzt.
Wie ich das schon anmerkte, wird bei einer Alternative gegen das System wie wir es kennne immer der Kommunismus genannt der sich zwar ständig auf Karl Marx beruft aber im Prinzip mit ihm wenig gemein hat. Die kommunistischen Systeme die wir kennen haben alle nicht funktioniert, stattdessen wollen die Leute aber nicht über Alternativen nachdenken.

Warum die FDP gerade Callcenter unterstützt is mir rätselhaft spricht aber irgendwie nicht gerade von Realitätsnähe.
Ich frage mich halt wie das in Zulkunft aussieht, lange kann das ja nicht mehr gutgehen.


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Waldfreund
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23.10.2009 um 12:17
@kollateral
Die soziale Marktwirtschaft hat ja ganz gut funktioniert, aber da sind wir mittlerweile sehr weit von entfernt.

Ein Extrem ist für mich, der Sozialismus der damaligen Sowjetunion und der DDR ( die ja eigentlich auch Diktaturen waren), und das andere Extrem, der Raubtierkapitalismus der USA und Englands.

Aber eigentlich sind die USA wirtschaftlich tot, auch unser System ist am Ende, denn diese Verschuldung, werden wir wohl nie bewältigen. Hinzu kommen demographische Probleme. Auch das Bildungsproblem und die zunehmende Gewaltbereitschaft werden uns zusetzen. Und die Finanzkrise wird sich in Kürze wiederholen, da ja genauso weitergemacht wird wie früher.

Die Erholung der Börse, beruht sich darauf, dass sie sich neues Spielgeld beschafft haben. ( das 30-50 fache der realen Geldmenge sind im Umlauf ).


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23.10.2009 um 12:39
@Waldfreund
"Die soziale Marktwirtschaft hat ja ganz gut funktioniert, aber da sind wir mittlerweile sehr weit von entfernt. "

Welche denn? Ich vermute du meinst den Wiederaufbau Deutschlands bis Anfang der 80iger.

Warum die so gut funktioniert hat liegt auch an dem 2ten WK und bestimmter Finanzierungen über Amerika.

Ich erinnere an die sogennante "grosse Depression" die anfang des WK2 in Amerika stattfanden.

Ich möchte hier nicht sogennanten Verschwörungstheorien kommen aber der Finanzmarkt hat schon oft Krisen gehabt die durch Kriege wieder funktionierten.

Ansonsten muss man das auch alles Global sehen, und da liegt der Hund begraben. Wenn wir hier eine funktionierende Wirtschaft hatten, heisst das nicht das wir schlau und fleissig sind/waren sondern das wir priviligiert vom Weltmarkt profitierten, auf Kosten anderer.

Interessant ist da die Zeit des Nationalismusses vor dem 2 WK. Denn dort wurde praktisch versucht völlig von der Aussenwelt zu wirtschaften. Hätte es den Rassismus und den 2 WK nicht gegeben, wäre das Resultat durchaus interessant bzgl. der autonomen Wirtschaft eines Landes.

Und bzgl. sozialistischer Regime kommt da das Problem dazu die Leute praktisch zu zwingen Brüderlich miteinander umzugehen, was eben auch paradox ist.

Zudem kann ein Sozialistisches System eben garnicht so funktionieren wie es soll, weil es eben von Gütern auf dem Weltmarkt abhängig ist.


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Waldfreund
ehemaliges Mitglied

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23.10.2009 um 13:02
@kollateral
„Ansonsten muss man das auch alles Global sehen, und da liegt der Hund begraben. Wenn wir hier eine funktionierende Wirtschaft hatten, heisst das nicht das wir schlau und fleissig sind/waren sondern das wir priviligiert vom Weltmarkt profitierten, auf Kosten anderer.“

Das stimmt schon, auf Kosten anderer. Auch der kalte Krieg und Rüstungsgeschäfte halfen uns dabei. Aber wir haben auch schon seit den siebziger Jahren angefangen auf Pump zu Leben.

Sicherlich hatten wir auch Erfolg weil wir fleißig und schlau waren, aber andere Länder sind es mittlerweile auch.

Die Herausforderung der Zukunft wäre, das es allen Menschen relativ gut geht und der Wohlstand verteilt wird. In anbetracht der Tatsache, dass immer mehr Staaten die Atombombe haben, ist es nötig vernünftige Lösungen zu finden. Die wichtigste Aufgabe wäre es das Energieproblem ( erneuerbare Energien ) technisch zu lösen. Die Rohstoffe Stahl, Kupfer, Kunststoff etc. müssten durch gutes recikeln und Erfindungen ( z.B. Kunststoff aus Nachwachsenden Rohstoffen ) für alle verfügbar gemacht werden. Auch der Verbrauch von Ressourcen sollte gering gehalten werden.

Ich gebe Dir Recht, das unser System bisher nur auf Kosten anderer funktioniert hat.


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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

23.10.2009 um 17:16
@kollateral
kollateral schrieb:Warum die FDP gerade Callcenter unterstützt is mir rätselhaft spricht aber irgendwie nicht gerade von Realitätsnähe.
Ich kann Dir bei der Lösung des Rätsels helfen:
Westerwelle ist im Vorstand der DVAG.
Peinlicherweise hat ihm die DVAG am Bundestags-Wahlabend 2009 gratuliert.
Es ließ sich nicht ganz verheimlichen. ;)
Aber ich will die FDP nicht einseitig schlecht machen:
Alle Parteien, außer die Linken und vielleicht die Grünen, paktieren mit Struckturvertrieben, Schneeballsystemen, Telefon und Internet-Betrügern, Abofallenabzockern und Callcenterbetreibern auf Zuhälter-Niveau. Deshalb gibt es kaum Gesetze gegen dieses Treiben.
Die vornehmsten davon (DVAG, AWD, Bonnfinanz usw. erhalten sogar Auszeichnungen:
Im Jahr 1988 wurde Pohl (FDP) mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. 2007 erhielt er das Große Verdienstkreuz mit Stern.
Wenn Maschmeier was zu feiern hat, drängt sich das Who'sWho der Politik darum, die Laudatio zu halten, wie letzthin Christian Wulf (CDU). Bitte googeln !

Aber zurück zum Thema:
Ich finde es im derzeitigen Geld- und Zins-System ziemlich armselig, wenn die Inflation das einzige Mittel der Umverteilung von oben nach unten sein soll.
Oder habe ich da was überlesen ? @fish
Dass das nicht funktioniert, konnte man in der Vergangenheit, wie auch der Gegenwart sehen. Dagegen gibt es Erfahrungen einer beispiellosen Verelendung breitester Bvölkerungsschichten in Inflationszeiten, so dass die Leute regelrecht weichgekocht wurden, dem erst besten Rattenfänger auf den Leim zu gehen.

Ich stimme mit @Waldfreund voll überein.
Zinsen sind nicht nur schädlich.
Es müsste sogar eine Gebür auf das Horten von Tauschmitteln erhoben werden.
Dass Zinsen und Grundeigentum untrennbar miteinander verbunden sind und ihre schädlichen Wirkungen gegenseitig verstärken, brauche ich hier wohl nicht zu erwähnen ?
Also gehört beides auf den Müllhaufen der Geschichte !


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Die Vorteile unseres Geld- und Zinssystems

23.10.2009 um 17:27
Genau. Das böse Grundeigentum. Lasst uns alle Häuslebesitzer an die Wand stellen.
Zinsen sind natürlich sowas von Pfui. Erst recht, wenn die Bank mein Guthaben nicht ausreichend verzinst.


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