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Unser Finanzsystem

102 Beiträge, Schlüsselwörter: Kritik, Finanzsystem

Unser Finanzsystem

23.11.2008 um 19:46
Das Zinsverbot wird im Islamischen Banksystem geschickt umgangen indem Zinsen als Gewinne deklariert werden, faktisch gesehen sind sogenannte Islamische Anleihen("Sukuk") also verzinste Darlehen. Wie das genau funktioniert lässt sich in der entsprechenden Literatur nachlesen.Auch Muslime versuchen sich ne goldene Nase zu verdienen, wenn sich eine Gelegenheit bietet;)
Aber ihr Muslime, was glaubt ihr wiegt schwerer in den Augen Gottes(sofern existent)?Seine Regeln zu brechen und ehrlich dazu zu stehen oder zu versuchen ihn mit krummen Geschäften zu verarschen?

Zum Thema Zins, solange er niedriger ist, als die Gewinnspanne eines Unternehmens, stellt er kein Problem dar, oder glaubt ihr etwas Warren Buffet hat seine Knete in einem riesigen Geldspeicher?Oder auf einem Girokonto? Der große Teil der Vermögen schlummert in Aktienpaketen und Geldanlagen.

Klar ist es unmoralisch, was derzeit auf der Welt geschieht, es ekelt und kotzt mich sogar massiv an. Aber ich will keine Revolution und wisst ihr warum? Revolutionen fressen ihre Kinder, @Koriander du hast ja schon das passende Beispiel geliefert, denn nachdem die Revolutionäre die feudalen Strukturen zerschlugen und ein paar adelige Köpfe rollen liessen, landeten auch jene als "Konterrevolutionäre" auf dem Schafott, die es wagten die Meinung der Jakobiner zu kritisieren.

Wenn man einen Berg abtragen will, muss man es in kleinen Schritten tun, die aber am Ende großes bewirken werden. Bevor man also eine neue Ordnung implementiert, muss man erstmal das Bewusstsein des Menschen verändern und nicht anders herum, wie man es bisher immer versucht hat;)

Ändert die Welt im kleinen, seid gerecht zu euren Mitmenschen, setzt euch für eure Meinung ein, aber friedlich, denn mit Gewalt bekommt man Ideen nur in die Köpfe zukünftiger Sklaven.


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Hansi
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23.11.2008 um 20:01
@Koriander
Koriander schrieb:Ich vermute deshalb, dass die einzige Chance, dieses barbarische ökonomische System, diese barbarische Herrschaft (100 Millionen Hungertote jährlich, 1 Milliarde aktuell Hungernde...lt. stellvertretendem UN Generalsekretär) loszuwerden, ein globaler Aufstand der Völker sein müsste.
Deine 100 Mio. Hungertoden findest du in dem "barbarischen" System aber nicht, sondern bei den Systemverweigerern.
Die schwarzafrikanischen Staaten und die islamischen Länder von Marokko bis Indonesien sind fast ausnahmslos arm, weil schlecht regiert, korrupt und undemokratisch.
Sie sind Musterbeispiele dafür, wie man´s nicht machen sollte.
Wirtschaftlich reiche Regionen sind die Länder Nordamerikas, Taiwan, Südkorea, Japan, Singapur die Länder West- und Mitteleuropas, Australien und Neuseeland.
Diese Länder sind Musterknaben des Kapitalismus - wo sind da die Hungertoden?
Ägypten und Ghana hatten zu Beginn der sechziger Jahre das gleiche Pro-Kopf-Einkommen wie Südkorea und Taiwan; die einen sind arme Entwicklungsländer geblieben, die anderen bedeutende Industrieländer geworden.
Warum wohl?


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23.11.2008 um 20:22
@Hansi

die einen sind arme Entwicklungsländer geblieben, die anderen bedeutende Industrieländer geworden.
Warum wohl?


Durch Protektionismus und Staatsinterventionen sind Korea und Taiwan zu Industrienationen aufgestiegen, also komme mir bloss nicht mit der Mär von dem Segen einer marktradikalen Ökonomie und des freien Handels;)


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Hansi
ehemaliges Mitglied

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23.11.2008 um 21:16
@Obrien
Obrien schrieb:also komme mir bloss nicht mit der Mär von dem Segen einer marktradikalen Ökonomie und des freien Handels
Doch, damit komme ich dir.
Zölle und Handelsbeschränkungen werden immer auf dem Rücken des Verbrauchers ausgetragen.
Durch Zölle werden Konsumenten gezwungen Waren ihrer eigenen Unternehmen zu kaufen, wodurch diese reicher werden.
Da sie keiner Konkurrenz ausgesetzt sind, haben sie es nicht nötig die Produktivität zu erhöhen bzw. ihre Preise zu senken.
Die Elite bereichert sich, während die große Masse gezwungen ist diese überteuerten Waren zu kaufen.
Es gibt nur wenige Beispiele erfolgreicher staatlicher Industrieförderung, jedoch unendlich viele, die im finanziellen Fiasko endeten: Indiens missglückter Industriesektor, Brasiliens Computerindustrie, Südamerikas Fahrzeugindustrien und die indonesische Automobilindustrie z.B.
Die Ungleichheit des Reichtums auf der Welt, hängt eindeutig mit der ungleichen Verteilung des Kapitalismus zusammen.


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24.11.2008 um 13:01
@nurunalanur
"2. KEINE ZINSEN"
Die Abschaffung der Zinsen fuehrt doch sicherlich zu illegaler Zinserhebung, oder? Verleiht ueberhaupt jemand Geld und wenn ja, wovon lebt er?

"3. KEIN HORTEN UND KEINE SPEKULATION"
Wie unterbinden sie das?

@Befen
Ein Mindesteinkommen klingt nach einem interessanten Loesungsansatz. Nur finde ich, dass feste Gehaelter auf Grund stetiger Inflation haeufig hintergangen werden.
Die Preise steigen ueberall, die Gehaelter ziehen jedoch nur ganz gemaechlich nach. Unter Protest.

@Fabiano
"Das Horten von größeren Geldmengen ist das Grundübel des Geldes überhaupt..."
Du kannst dein Geld dem Kreislauf nur entziehen indem du es bar aufbewahrst. Die Bank, auf der du dein Geld einzahlst, laesst das nicht in ihrem Tresor liegen...

"Gegen eine Armensteuer kann eigentlich niemand etwas haben, wenn ein bestimmter Anteil dessen was man hat, tatsächlich den Armen zugute kommt."
Wenn nur die Armen etwas fuer nichts bekommen hast du bald ein paar mehr Arme. Wenn schon gerecht, dann richtig.

@Hansi
Wie begruendest du die Ungleichheit innerhalb eines kapitalistischen Systems?
Die Verlierer vor deiner Haustuer?
Wenn es nicht ausserhalb unseres Landes so unglaublich viele noch bessere Verlierer gaebe, haetten wir hier noch einige mehr. Kapitalismus ist Konkurrenz und dieser braucht Verlierer. Es koennen nicht alle gewinnen, auch nicht wenn endlich alle mitspielen.

@Koriander
"Kann es eigentlich sein, dass in den kapitalistischen Ländern,- initiiert duch US-Medienpolitik - auch deshalb solch eine Hetze gegen den Islam losgetreten wurde...?"
Eher ein passendes Nebenprodukt. Ich glaube kaum, dass die westlichen Laender wirtschaftlich etwas von den islamischen befuerchten muessen.
Allerdings ist es immer lukrativ einen Krieg zu fuehren und die Gefahr eines Gegenschlags ist bei den Schwaechsten stets am kleinsten. Wenn du dann durch Terrorpolitik auch noch alle Aussenstehenden von deiner Sache ueberzeugst, hast du die Karten gut verteilt.

"Ich vermute deshalb, dass die einzige Chance, dieses barbarische ökonomische System, diese barbarische Herrschaft (100 Millionen Hungertote jährlich, 1 Milliarde aktuell Hungernde...lt. stellvertretendem UN Generalsekretär) loszuwerden, ein globaler Aufstand der Völker sein müsste."
Ein globaler Aufstand? Da machen wieder so viele mit, die nicht wissen, wofuer sie kaempfen. Sie wollen Veraenderung und nicken, wenn ihnen dann ~irgendjemand~ Verbessrung verspricht und ~irgendetwas~ veraendert.
Eine Revolution brauchen wir, aber in den Koepfen der Menschen. Wenn ihr das System nicht wollt, muesst ihr euch ihm entziehen. Bestehendes zu sinnvoll zu veraendern ist nahezu unmoeglich. Was ich mir vorstelle sind zum Beispiel unabhaengige Staedte, gegruendet auf dem sozialen Gedanken, der Gleichwertigkeit eines jeden Mitglieds und all diesen schoenen Prinzipien ;-)
Ohne Konkurrenz, mit minimalem Staat.
Diese Staedte werden als Vorbild fungieren und so, wie eine neue Idee, die Anhaenger der alten Ordnung belehren.


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knowledge
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Unser Finanzsystem

24.11.2008 um 13:30
"Geld oder besser gesagt das moderne Banken- und Zinssystem ist die teuflischste Erfindung aller Zeiten, wenn man von Religionen absieht.
Niemals war es einfacher Menschen derart in eine grobe Richtung zu lenken.
Als ob man mit an einer Angel befestigten Karotte auf einem Pferd hockt und es in die gewünschte Richtung bekommt. Naja ich glaube nicht mal Pferde würden das auf Dauer mitmachen wie die Menschheit. Aber "Geld" passt doch auch irgendwie zu einer Spezies die alle anderen Wesen unterdrückt und denkt ihr Ebenbild wäre der Erschaffer des Universums wie die Faust aufs Auge.
Geld ist die neue Religion und das wird noch laaaaaaaaaaaange Zeit so bleiben.
Es sei denn die Menschheit erwacht aus ihrer Traumwelt die von Spaß,Drogen,Sex,Geld und blindem Glauben beherrscht wird. Es sei denn die Dinge ändern sich... es sei denn die Dinge ändern sich..."


jetzt mal im ernst:
soviel mumpitz kann man nur in der schlimmsten pubertät verfassen.
das einzig schlimme am zinssytsem ist, dass deine eltern dir so die raten für den laptop zahlen konnten und du ins netz kommst.


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Koriander
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24.11.2008 um 14:33
@ch4nc3

Dem Betrachter manchmal vielleicht, als etwas naiv erscheinende Aussage- oder Fragesätze, transportieren ab und an wichtige Informationen, unabhängig von der vielleicht oberflächlich angeklebten Aussage oder Frage....
Die Idee einer dezentralen Struktur des sozialen und ökonomischen Lebens ist in Ordnung, kann man auch gleichzeitig versuchen in den überschaubaren Regionen so eine Art Tauschwirtschat umsetzen...

Problematisch ist der globale Status Quo, der einige wenige Superreiche zeigt, die die Verfügung über die soziale und politischen Ordnung haben, die so Befehlsgewalt über Militär und Polizei ausüben und: die im Besitz der meinungsmachenden Medien sind ....Unter den Herrschaftsbedingungen kann kaum ein revolutionäres Bewusstsein entstehen, das die Menschen in weiser Erkenntnis dezentral, gleichberechtigt leben und tauschen lässt...

Das ist grundsätzlich ein Problem von konkreter Veränderung....das allgemeine Bewusstsein schleicht hinterher....kann gebildet werden nach der Veränderung. Die Gefahr der Machtübernahme durch sogenante revolutionäre Eliten kann nicht ausgeschlossen werden, vielleicht ansatzweise durch sofortige Installation direkt demokratischer Verhältnisse (imperatives Mandat etc..).

Hinzu kommt, dass es auf dem Planeten ein paar Probleme gibt, die nur global lösbar scheinen, da helfen erst einmal keine Nationalstaaten mehr oder gar regionale "autarke" Verwaltungen....Die Dezentralisierung der Macht ist als Ziel akzeptabel, aber dieser Lebensform müsste neineserachtens - aus verschiedenen Gründen - erst so eine Art globaler Katharsis vorangestellt werden, die die Herrschenden vielleicht mit etwas Druck :D davon überzeugt, dass die Menschen ein Leben in Verteilungsgerechtigkeit und Gleichheit und ohne millionenfachen Hungertod leben wollen.


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24.11.2008 um 14:47
Hansi schrieb:Diese Länder sind Musterknaben des Kapitalismus - wo sind da die Hungertoden?
@Hansi

haha, wusstest du schon das hundert tausende Afrikaner sterben nur ihre Bauern nicht gegen Konzerne wie Nestle etc. ankommen im eigenen Land.


Flieg doch erstmal nach Afrika und hör auf den Kapitalismus hochzuloben wo Menschen mit 35 Jahren in die REHA müssen weil ihr Rücken von der Arbeit kaputt ist ;)

Beim kritisieren des Kapitalismus musst du natürlich schnell herbeifliegen und ihn noch verteidigen.

Viel Hohn und Spott von Makaveli :)


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24.11.2008 um 14:56
Die Würde des Menschen ist unantastbar



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Scheinbar sind Hunde hier in Europa wichtiger als hungernde Kinder. Anstatt einen dreckigen Hund durchzufüttern (Abgesehen davon gibt es für die dreckigen Haustiere auch noch Industrien :D ) könnte man das Geld für Lebensmittel in Afrika investieren


Erschreckend das Bild nicht


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Unser Finanzsystem

24.11.2008 um 15:29
... Es hilft nichts nur Geld hin zu schicken (wie in dem Beispiel nach Afrika)...

Du kannst einem Mann der in einer 4 Meter tiefen Grube gefangen ist, nicht in zeitigen abständen Brot und Wasser hineinwerfen... er wird erbärmlich verhungern sobald du einmal nicht die nötige Zeit bzw das nötige Geld hast ihm die Nahrung zu geben; Du musst ihm hinaushelfen, einen Grund eine Anbaufläche geben damit er auf die dauer überleben kann.. Genauso ist es auch in den 3. Welt Ländern

Es hilft nichts steckt man nur Geld via Hilfsorganisationen hinein, das ganze System bzw. die korrupte Herrscher Elite gehört einfach durch "Gutmenschen" getauscht

Wobei unsere lieben Global Players da sicher wieder einiges dagegen haben, denn mit steigender Bildung steigt auch deren Lohnanspruch.. und deren Gewinnspanne sinkt .. blöde Gschicht...


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24.11.2008 um 15:32
@Koriander
Du hast meinen einwand nur halb verstanden. Tauschwirtschaft basiert, wie Kapitalismus, auf Konkurrenz und wird letzteren hervorbringen. Solange Menschen um Eigentum kaempfen, wird es Tote geben.

"...Unter den Herrschaftsbedingungen kann kaum ein revolutionäres Bewusstsein entstehen,..."
Mit der Einstellung nicht. Unterschaetze nicht die ZAhl der Unzufriedenen, die dieses System hervorbringt. Gib einem solchen Menschen eine Perspektive und du wirst staunen, wie schnell er bereit ist sich fuer sie einzusetzen ;-)

Mit "unter Druck setzen" wird das Pendel der Politik nur schoen von links nach rechts nach links...wechseln. Linke und rechte Politik sind kein Stueck besser, denn sie basieren auf dem selben falschen Glaubenssatz. Der Staerkere stirbt heutzutage mit dem Schwaecheren.

@makaveli96
Wir sind nicht hier um unsachlich Leute zu denunzieren oder Panik zu stiften. Wenn du etwas sinnvolles zu der Diskussion beitragen koenntest, waere ich dir sehr verbunden.


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24.11.2008 um 15:40
"Es hilft nichts steckt man nur Geld via Hilfsorganisationen hinein, das ganze System bzw. die korrupte Herrscher Elite gehört einfach durch "Gutmenschen" getauscht"

Es wuerde ueberhaupt nichts nuetzen.
Versteht ihr nicht, dass Menschen in einem auf Konkurrenz beruhenden System boese werden? Dass es zwangslaeufig beim Wettbewerb zu Verlierern kommt? Wer nicht verlieren will muss in Kauf nehmen, dass Andere verlieren.


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24.11.2008 um 15:53
So ist unser Monetäres System aufgebaut da hast du Recht, du fragst nach alternativen..

Das Venus - Projekt, von Jacque Fresco, wie auch schon in Zeitgeist propagiert, bietet Lösungsansätze.
Ich denke dass die Revolution in unseren Köpfen schon langsam Angefangen hat und hier und da auch schon große "kleine" Erfolge feiern konnte z.B.: baldige Übernahme von Opel an Hersteller von Hybrid sowie Öko-Autos (der schnittige Fachterm fällt mir gerade nicht ein).

Diskussion: Venus Projekt vs. Monetary System


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24.11.2008 um 15:57
>>>Versteht ihr nicht, dass Menschen in einem auf Konkurrenz beruhenden System boese werden<<<

kleine Anmerkung noch: die Bezeichnung "Gutmensch" sollte jene Menschen bezeichnen die absolut unbestechlich sind, nur fürs wohle der gesamten Menschheit handeln, komplett selbstlos sind und obendrein noch hoch gebildet.. also jene Leute die auf mysteriöse Weise irgendwo mit dem Flieger abstüzen oder von "Verrückten" erschossen werden ;) da sie in diese Welt nicht hinein passen


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24.11.2008 um 16:00
@Graschek

Die Kapitalisten kaufen sich also lieber Opel anstatt mit dem Geld Kinder in der dritten Welt zu retten, na wenn das ein Fortschritt im Sinne des bisherigen Threadverlaufs ist, ich weiß ja nicht, und überhaupt, stehen die Ökoautos nicht in Konkurrenz zu den seit Jahren bewährten Autos mit Verbrennungsmotor? War nicht Konkurrenz was schlechtes. Hat Solarworld nicht sein Geld verdient, weil sie besser waren als ihre Konkurrenten?


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24.11.2008 um 16:04
Ich wuerde sogar weiter gehen und sagen, dass unsere Gesellschaft so aufgebaut ist.
Wir werden so erzogen...Wir stehen als Kinder schon in Konkurrenz zu unseren Geschwistern. In der Schule wetteifern wir um die Gunst anderer, auf dem Arbeitsmarkt verkaufen wir uns, ...
Konkurrenz ist tief verwurzelt und es ist nur wenigen klar, was das fuer Auswirkungen hat.
Es ist so selbstverstaendlich, dass keiner hinsieht, es ist der Wald vor lauter Baeumen (-;
Die Wurzel des bööööösen. Aber wir wollen nicht theatralisch werden. Einfach nur hinsehen und informieren, die Wahrheit ist ein Selbstlaeufer.


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24.11.2008 um 16:07
Ich muss Intruder Recht geben, gut im hier diskutierten Sinne ist es nicht, allenfalls ein geringeres Uebel.
Deine Gutmenschen sind schon ziemlich perfekt Grashek, davon haben wir nicht viele und was auch wichtig ist, um in eine Machtposition zu kommen, musst du auch Konkurrenten ausstechen. Wer also ganz oben ankommt hat sich entweder sehr gut getarnt, oder ist ueberzeugter Vertreter der Angelegenheit.


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Koriander
ehemaliges Mitglied

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24.11.2008 um 16:18
@chn4nc3,

mal Zeit Deinen Diskussionsstil liebevoll hervorzuheben, unabhängig vom Inhalt...:

Zitat 1
"Du hast meinen einwand nur halb verstanden. Tauschwirtschaft basiert, wie Kapitalismus, auf Konkurrenz und wird letzteren hervorbringen"

Kann es nicht sein, dass Dein Text zu dem Einwand vielleicht nur halb richtig war...:)

Wo steht denn, dass Tauschwirtschaft auf Konkurrenz basieren muss ? Ohne Geld, ja, aber gerade im Arbeitsmaß, -d.h. in den Waren geronnene durchschnittliche Arbeitszeit tauschbar, - ohne Konkurrenz....

Zitat 2
Mit "unter Druck setzen" wird das Pendel der Politik nur schoen von links nach rechts nach links...wechseln...

Nannana, wer glaubt denn da an die Freiwilligkeit der Herrschaft beim Verlassen der Weltbühne....? Habe zwar nichts dagegen, im Gegenteil, bitte schnell, aber wenn wir unsere geschätzte Wahrnehmungsfähigkeit einmal der Realität widmen wollen....
das hat es noch nicht gegeben und das ist auch nicht zu erwarten. Im Gegenteil.

"Unter Druck setzen" war da eher noch beschönigend für die verdammt große Aufgabe und Pflicht, die den Völkern wohl aufgezwungen wird.....Helfen könnte da vermutlich nur noch eine Revolution, aber kein herbeigewünschtes Bewusstsein, für das einfach keine Kanäle frei sind. Die Kommunikationskanäle zu den Wahrnehmungsapparaten der Völker sind besetzt durch die Medien der Herrschenden Auch heute scheint noch zu gelten: Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.


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Unser Finanzsystem

24.11.2008 um 16:23
Und das mit Opel.. ich führte die gleiche Diskussion erst mit meiner Freundin, sie hat mir das gleiche Unterstellt ;)

Die bisherigen Autokonzerne blockier(t)en den Fortschritt - wie damals die Kirche im Mittelalter, damit die Leute an deren System festklammern (u.v. gaaaanz viel Geld zahlen). Solarworld ist da in meinen Augen anders, das wollte ich nur damit sagen, natürlich steht Profit bei ihnen ganz weit oben, aber ihr Profit kann die Welt schöner wirken lassen.

Damit ihr mich nicht falsch versteht, ich bin kein kalter Mensch der der Auffassung wäre in Afrika sollen die Kinder nur dahin sterben hauptsache die Technik geht voran.. ganz im Gegenteil aber das eine schließt die Hilfe des anderen ja nicht aus, das wollte ich nicht damit sagen.


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Unser Finanzsystem

24.11.2008 um 16:39
@Koriander
Vielleicht habe ich dich missverstanden, vielleicht du mich, vielleicht ich mich und vielleicht auch wir alles.
Was ich konkret sagen moechte ist jedenfalls, dass Tauschhandel wieder Konkurrenz hervorbringt, weil er auf Eigentum basiert. Menschen werden somit wervolleres produzieren als andere und sich, wie wir es in unserer Geschichte beobachten koennen, an die Spitze stellen.

"Zitat 2"
Sobald das gemaessigt System auf Grund seine innewohnenden Fehler versagt hat kommt es zu einer radikaleren Variante, ob nun rechts oder links. Die versagt oder macht alles kaputt, danach haben wir wieder etwas gemaessigtes. Und so weiter behaupte ich, oder lese ich aus den Geschichtsbuechern.

"Helfen könnte da vermutlich nur noch eine Revolution, aber kein herbeigewünschtes Bewusstsein, für das einfach keine Kanäle frei sind. Die Kommunikationskanäle zu den Wahrnehmungsapparaten der Völker sind besetzt durch die Medien der Herrschenden."
Schneeballprinzip.
Die Wahrheit spricht sich rum.
Und wenn die Menschen ihren Glauben in das aktuelle System verlieren (weil es zwangslaeufig versagt), oeffnen sich ihre Ohren fuer Alternativen. Deine und meine und die Aufgabe jedes anderen intelligenten Menschen, der an einer nachhaltigen Verbesserung der Situation interessiert ist, ist es, anstatt der linken und rechten Loesung eine friedliche anzubieten. Eine grundlegende Aenderung im Bewusstsein der Menschen, ein neues Verstaendnis von Miteinander, von wir sind alle Menschen, von der unantastbaren Wuerde.


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