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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

16.08.2010 um 23:40
@Germanpeace
War ja auch nur ein Test. Schon durchgefallen. Siehst du ;)


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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

16.08.2010 um 23:44
@pprubens

Da setzt für mich die fehlende politische Beteiligung der deutschen Bevölkerung ein. Wer sich regelmässig mit politischen Belangen beschäftigen kann, entwickelt ein Verständnis für Notwendigkeiten und Unsinn in Abstimmungen. Letztenendes bleibt alles eine Frage der Finanzierbarkeit und das ist im Staat für den Wähler auch nicht anders als im eigenen Haushalt. Geht zuviel raus bleibt nichts mehr übrig.
Übrigens wurde die Mehrwertsteuer und deren Erhöhung in der Schweiz mehrfach per Volksentscheid gutgeheissen.


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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

16.08.2010 um 23:48
@Studi

Das kommt darauf an, mir ist nicht der historische Gesamtkontext jeder genannten Entscheidung geläufig, aber der Beitritt zu den Vereinten Nationen ist eigentlich kein gutes Beispiel für eine Entscheidung zur rechten Zeit.

Beim zweiten Absatz gebe ich dir recht, es ist keinesfalls von übel, das ein Experte auch das Volk von seiner Meinung überzeugen muss. Im engerem Maße gilt das natürlich auch für den Parlamentarismus.


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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

16.08.2010 um 23:49
das erinnert mich an einen songtext:

Und ihr Idioten nennt uns Unterschicht, das wundert mich aufs Neue
dass es ne Millionen von uns gibt und nur Hunderte von euch
was wollt ihr tun wenns einer macht, einer Macht und euch erschiesst
da auch das Blut eurer Soldaten wie ein Bach herunter fließt...

gott ich liebe diesen song...


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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

17.08.2010 um 00:00
@Somayyeh

OK, den Beitritt zur UNO fand ich einfach bemerkenswert, da dieser sonst nirgends über einen Volksentscheid legitimiert wurde.

Ich befürchte, dass sich die führenden Politiker im Parlamentarismus, welche normalerweise über die Mehrheit im Parlament verfügen, oft von den gleichen Experten beraten lassen. Dies führt dann zu einer Strömung in bestimmten Fragen, welche bei einem Regierungswechsel wieder "korrigiert" werden muss. Das ist zweifelsohne schneller, aber ob es auch nachhaltiger ist wage ich zu bezweifeln.


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17.08.2010 um 00:08
@Studi

Im Kontext des Schweizer System ist das normal, nur das die Schweiz über 50 Jahre brauchte um sich über für und wieder eines UNO Beitrittes klarzuwerden, das fande ich wiederum in anderer Hinsicht bemerkenswert ;)

"Ich befürchte, dass sich die führenden Politiker im Parlamentarismus, welche normalerweise über die Mehrheit im Parlament verfügen, oft von den gleichen Experten beraten lassen. Dies führt dann zu einer Strömung in bestimmten Fragen, welche bei einem Regierungswechsel wieder "korrigiert" werden muss. Das ist zweifelsohne schneller, aber ob es auch nachhaltiger ist wage ich zu bezweifeln."

Das ist durchaus richtig, da jeder Politiker nur die nächste Wahl im Blick hat.


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Valentini
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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

17.08.2010 um 00:11
@Somayyeh
Somayyeh schrieb:Das ist durchaus richtig, da jeder Politiker nur die nächste Wahl im Blick hat.
Legislativpolitik ist echt grausam und deswegen kann ich mr auch kaum vorstellen, dass echte Politik so stattfindet denn dafür wäre sie zu unberechenbar und zu unplanbar


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tingplatz
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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

17.08.2010 um 10:39
Somayyeh schrieb:Auch die Schweiz verkauft Waffen an Diktaturen an Entwicklungsländer, zb. modifierte Trainingsflugzeuge, die mit Waffenbehältern ausgestattet wurden. Wenn Geld fliesst und das Volk nicht so genau hinsieht, dann ist sowas auch in einer direkten Demokratie möglich.
Ganz zuerst sollte immer das Wohl des eigenen Volkes stehen. Das heißt auch die Frage zu stellen: Welchen Schaden habe ich wenn ich aus politischen Gründen den Handel stoppe. Und da sowas ganz eng mit drohender Arbeitslosigkeit verknüpft ist, soll eben das Volk entscheiden. Das steht für mich über alles und genau so sollte es auch in einer DD ablaufen.
Somayyeh schrieb:Das Beispiel aus der Schweiz zeigt ja eben, das dies nicht stimmt. Dort wurden Zustände konserviert, die in anderen Staaten längst abgeschafft wurden. Eben zum Beispiel die politische Entrechtung der Frauen.Willst du das etwa abstreiten?
Das haben doch die Schweizer selbst geändert. Ich sehe da keine Konservierung, nur weil es in dieser Hinsicht etwas länger gedauert hat. Selbstbestimmung ist der Schlüssel und nur weil es in anderen Ländern anders ist, muß man nicht gleich alles nach äffen.

Somayyeh schrieb:Das sollte eigentlich kaum misszuverstehen sein: Die direkte Demokratie hat in einigen Punkten zu gesellschaftlichen Stillstand geführt, wenn sie von einem konservativen Wahlvolk ausgeführt wurde.
Was ist schlimm an einem konservativen Wahlvolk? Nur weil bei denen noch das Familienleben wichtiger ist, als die Schwulenparade? Weil Frauen lieber ihre Kinder erziehen wollen, als sie staatlichen Einrichtungen auszuliefern? Da kannst du tagelang diskutieren, für mich sind konservative Werte, das Maß aller Dinge.
Somayyeh schrieb:Neue und auch gute Ideen, werden in aller Regel ersteinmal von einer Avantgarde vertreten , bevor sie sich im Bewusstsein des Volkes niederschlagen. Daher dauern in einer direkten Demokratie Gesellschaftliche Änderungen auch länger.
Die DD ist schon sehr lange das Ziel aller fortschrittlichen Menschen, die in der pD zuviel Parteiendiktatur sehen. Es wird nicht mehr so lange dauern, der Umbruch hat bereits begonnen.


Somayyeh schrieb:Wie gesagt, beantworte die in meinem Eingangspost gestellten Fragen möglichst sachlich, dann habe ich auch kein Problem^^


Nun beleidigt habe ich dich nicht, hinter meiner BF Sturmhaube lache ich lieber, als alles andere.
Und deine Fragen dürften bereits in anderen Threads umfassend beantwortet sein, wo es um die DD ging. Wenn du kein Politbonze irgendeiner bestehenden Partei bist, dann wirst du die DD als gesellschaftliche Befreiung verstehen. Und in den Zeitungsstuben wird dann auch ein neuer Geist wehen, die wollen schließlich auch weiterhin was verkaufen. Ich sehe die Gefahr einer Einflussnahme schon, aber zuerst kommt immer der Blick in die Geldbörse. Wenn die DD den Wohlstand erheblich steigert, weil das Volk alle sinnlosen Eurozapfstellen schließt, wo das Ausland dran rumsaugt, dann wird dich auch keine Antimeinung gegen die DD mehr erschüttern. Du lachst dann nur noch darüber. Du lachst über gewisse Eurokraten, die plötzlich Deutschland nicht mehr ausquetschen können. Du lachst über Griechenland, du lachst über Afghanistan, weil wir uns dann überall selbst aus dieser Scheiße rausgezogen haben. ;)


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17.08.2010 um 14:08
@tingplatz

"Ganz zuerst sollte immer das Wohl des eigenen Volkes stehen. Das heißt auch die Frage zu stellen: Welchen Schaden habe ich wenn ich aus politischen Gründen den Handel stoppe. Und da sowas ganz eng mit drohender Arbeitslosigkeit verknüpft ist, soll eben das Volk entscheiden. Das steht für mich über alles und genau so sollte es auch in einer DD ablaufen."

Womit du deiner These widersprichst, in der DD gäbe es keine Zusammenarbeit mit Diktaturen. Die gibt es sehr wohl, wenn es wirtschaftlich opportun erscheint.

"Nur weil bei denen noch das Familienleben wichtiger ist, als die Schwulenparade? Weil Frauen lieber ihre Kinder erziehen wollen, als sie staatlichen Einrichtungen auszuliefern?"

Frauenwahlrecht führt dazu, das Frauen ihre Kinder lieber in staatliche Einrichtungen abliefern, als sie selbst zu erziehen? Der logische Schluss ist aber ganz schön abenteuerlich. aber damit folgst du der Argumentation die damals von Gegnern des Frauenwahlrechts geführt wurde.

"Da kannst du tagelang diskutieren, für mich sind konservative Werte, das Maß aller Dinge.
"

Für dich vielleicht, für andere wiederum nicht. Wenn du es ok findest, das die Hälfte eines Volkes nicht wählen darf, dann spricht das nicht unbedingt für dein demokratisches Bewusstsein, da kannst du tagelang diskutieren. ;)

Aber es ist generell ein Markenzeichen deiner Argumentation, daß du deine Meinung als die Meinung des Volkes kennzeichnest ohne den Versuch zu unternehmen, zu differenzieren. Freiheit ist auch immer Freiheit der Andersdenkenden oder siehst du das anders?

"Ich sehe da keine Konservierung, nur weil es in dieser Hinsicht etwas länger gedauert hat. Selbstbestimmung ist der Schlüssel und nur weil es in anderen Ländern anders ist, muß man nicht gleich alles nach äffen."

Doch, man nennt es Konsverierung, wenn es im Schnitt 50 Jahre dauert, bis gesellschaftliche Defizite ausgeglichen werden. Im übrigen wurde Frauen eben diese Selbstbestimmung verweigert und sie haben jahrzehntelang in der Schweiz für ihr Recht kämpfen müssen

Wie gesagt, ich habe nichts gegen direkte Demokratie, wenn gewisse Standards wie Grundrechte, Völkerrecht, Solidarität und Gleichberechtigung gewahrt bleiben und nicht zur Disposition stehen.

Hoffentlich weht dann auch ein frischer Wind in den Köpfen der Menschen und nicht dieser xenophobische Unsinn, den du da zum Besten gibst. Manche Deutsche sehen sich immer gerne als Opfer ausländischer Mächte um der eigenen Verantwortung zu entgehen.

Sind sie aber nicht, denn gerade die EU hat Deutschland maßgeblich selbst mitgestaltet. Komme mir jetzt bitte nicht mit der Ausrede, man hätte euch nicht gefragt. Helmut Kohl hat Jahrzehnte an dem Projekt EU gearbeitet. Wenn niemand die EU gewollt hätte, dann hättet ihr ihn abwählen können. Aber wer zu spät kommt, den bestraft halt das Leben ;)


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tingplatz
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17.08.2010 um 16:20
Somayyeh schrieb:Womit du deiner These widersprichst, in der DD gäbe es keine Zusammenarbeit mit Diktaturen. Die gibt es sehr wohl, wenn es wirtschaftlich opportun erscheint.
Ich widerspreche nicht meiner These, so ist DD. Ob dann mal mit einem "Diktator" noch Handel getrieben wird, kommt immer nach einem VE, wenn es überhaupt einen gibt. Wenn das Volk meint das ist belanglos, dann ist eben so. Punkt.
Somayyeh schrieb:Frauenwahlrecht führt dazu, das Frauen ihre Kinder lieber in staatliche Einrichtungen abliefern, als sie selbst zu erziehen? Der logische Schluss ist aber ganz schön abenteuerlich. aber damit folgst du der Argumentation die damals von Gegnern des Frauenwahlrechts geführt wurde.
Wieso hältst du dich mit gelösten Problemen auf? Jedes Land hat eine eigene gesellschaftliche Entwicklung, die ganz und gar nicht "Oberlehrer" braucht, die glauben von außen alles besser wissen zu müßen.
Somayyeh schrieb:Für dich vielleicht, für andere wiederum nicht. Wenn du es ok findest, das die Hälfte eines Volkes nicht wählen darf, dann spricht das nicht unbedingt für dein demokratisches Bewusstsein, da kannst du tagelang diskutieren.
Jetzt wirds echt lächerlich - du kommst jetzt schon x mal mit diesem Frauenwahlrecht, was die Schweizer schon haben. Lass dir mal was neues einfallen, was heute aktuell ist.
Somayyeh schrieb:Doch, man nennt es Konsverierung, wenn es im Schnitt 50 Jahre dauert, bis gesellschaftliche Defizite ausgeglichen werden. Im übrigen wurde Frauen eben diese Selbstbestimmung verweigert und sie haben jahrzehntelang in der Schweiz für ihr Recht kämpfen müssen
Dann ist es eben halt so, ich nenne es gesellschaftliche Entwicklung. In jedem Land ticken die Uhren anders, aber scheinbar ist dir das nicht bewußt.
Somayyeh schrieb:Manche Deutsche sehen sich immer gerne als Opfer ausländischer Mächte um der eigenen Verantwortung zu entgehen.
Eigene Verantwortung? Welche Verantwortung? Jetzt wirds wieder witzig :D
Somayyeh schrieb:Sind sie aber nicht, denn gerade die EU hat Deutschland maßgeblich selbst mitgestaltet. Komme mir jetzt bitte nicht mit der Ausrede, man hätte euch nicht gefragt. Helmut Kohl hat Jahrzehnte an dem Projekt EU gearbeitet. Wenn niemand die EU gewollt hätte, dann hättet ihr ihn abwählen können. Aber wer zu spät kommt, den bestraft halt das Leben
Ach Gottchen, jetzt hast du faktisch ne Bankrotterklärung abgegeben. Du kennst dich von den Hintergründen, um dieses Europa ja überhaupt nicht aus, geschweige Kohls Rolle, geschweige was Deutsche in einer pD wirklich zu melden haben, um was zu verändern. Aber das sind völlig andere Themen, da gibts ganz andere Experten hier, die dir das mit dem Löffel beibringen können. Ich hab dazu keine Lust, dir Nachhilfestunden zu geben. Das sprengt den Rahmen der Kurzweiligkeit.


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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

17.08.2010 um 16:36
Die Schweiz ähnelt in gewisser Weise den USA ... das sind faktisch zwei Staaten: Der Bürgerstaat und der Bankenstaat ... eine geschickte Doppelrolle, typisch für Calvinisten ;)

Oder wie es ein österreichisches Kabbarettist sagte:

Humanismus bedeutet "schauen, was geht, aber nicht so ganz".


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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

18.08.2010 um 22:33
@tingplatz


"Dann ist es eben halt so, ich nenne es gesellschaftliche Entwicklung. In jedem Land ticken die Uhren anders, aber scheinbar ist dir das nicht bewußt."

Nö, das ist Stillstand. DWenn in einem Land die Uhren langsamer ticken, als woanders, dann muss ich das doch nicht gut finden?

"Du kennst dich von den Hintergründen, um dieses Europa ja überhaupt nicht aus, geschweige Kohls Rolle, geschweige was Deutsche in einer pD wirklich zu melden haben, um was zu verändern."

Du kannst darauf nichts erwidern, weil du absolut keine Argumente hast, die über Stammtischniveau hinausgehen. Die selbstgewählte deutsche Opferrolle, die ist absolut lächerlich und ich bin froh, das wirklich nur eine Minderheit so bescheiden denkt.


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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

18.08.2010 um 22:37
@tingplatz

"Wieso hältst du dich mit gelösten Problemen auf? Jedes Land hat eine eigene gesellschaftliche Entwicklung, die ganz und gar nicht "Oberlehrer" braucht, die glauben von außen alles besser wissen zu müßen."

Weil die Probleme zu spät gelöst wurden. Deine Kommentierung des Themas zeigt ja schon, wessen Geistes Kind du bist.


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Warhead
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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

18.08.2010 um 22:58
@Somayyeh
Eine Minderheit...wirklich??

http://www.youtube.com/watch?v=g5qXbYfKAzY&feature=related


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tingplatz
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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

18.08.2010 um 23:35
@Somayyeh
Somayyeh schrieb:Weil die Probleme zu spät gelöst wurden.
Ach weil es zu spät gelöst wurde??? :D Für wen denn zu spät? Für dich oder die Schweizer?
Somayyeh schrieb: Deine Kommentierung des Themas zeigt ja schon, wessen Geistes Kind du bist
:D Ich stehe kompromißlos zur DD, naund? Und jedes Volk hat das Recht seine Probleme dann zu regeln, wenn es soweit ist.

Und vor allem: Wenn dich dieses Thema so um den Schlaf bringt, hättest du doch in Bern vor 20 Jahren für die schweizer Frauen demonstrieren können. ;)


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19.08.2010 um 23:19
@tingplatz

Du stehst vorallem kompromisslos zu einem völlig veralteten Rollenklischee.
Probleme gehören dann gelöst, wenn es an der Zeit ist. Du sagst, das Problem wurde gelöst, als das Schweizer Volk es so wollte. Was aber nachweislich nciht stimmt, da ein großer Teil des Volkes, nämlich der um den es eigentlich ging, gar nciht wählen durfte.

Aber gut, soviel zum Thema gesellschaftlichen Fortschirtt.

:D

Wie gesagt, ich habe nichts gegen die direkte Demokratie, aber das beispiel Schweiz zeigt ja deutlich, daß ein Konzept universeller Menschenrechte auch in der direkten Demokratie problematisch ist.


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tingplatz
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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

20.08.2010 um 10:12
@Somayyeh

Lass doch schweizer Probleme von den Schweizern selbst lösen. Mir ist nicht in Erinnerung, dass es gesellschaftliche Unruhen dafür gab, weil hunderttausende schweizer Frauen mit dem Kochlöffel in Bern für das Wahlrecht demonstriert haben. Ob etwas Fortschritt ist oder nicht, soll das jeweilige Volk selbst definieren und nicht ausländische Außenstehende.


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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

23.08.2010 um 08:52
Ach ja, die direkte Demokratie...

Da will eine Mehrheit in Hamburg die alte "Klassenschule" beibehalten - und hinterher wird gejammert, dass ja nur die "falschen", die "Besserverdienenden", zur Wahl gegangen sind.
So wie in Bayern die Nichtraucher.

Es recht zu machen jedermann ist eine Kunst die keiner kann.


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15.10.2010 um 15:40
@tingplatz

Aber der ausländische Außenstehende darf aber kritisieren, ob es den Schweizern passt oder nicht ;)


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Valentini
ehemaliges Mitglied

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Wie weit darf die Mehrheit über die Minderheit bestimmen?

15.10.2010 um 15:58
@Doors
Doors schrieb am 23.08.2010:und hinterher wird gejammert, dass ja nur die "falschen", die "Besserverdienenden", zur Wahl gegangen sind.
Wer hat denn die anderen daran gehindert auch zur Wahlune zu dackeln? Wohl niemand, also haben sie die Mehrheitsentscheidung zu schlucken aber für viele ist Demokratie immer nur dann gut und schön, wenn bei der Wahl das gewünschte Ergebnis kommt


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