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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

16 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Medien, Facebook, Wahl, Twitter, ZDF, ARD, Morgenmagazin
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Negev
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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

24.04.2013 um 18:24
Die sozialen Netzwerke werden immer mehr zum festen Bestandteil im alltäglichen Leben der Menschen.

Kaum noch jemand kann sich dem entziehen. Jeder scheint zu „Twittern“ oder hat „Freunde“ auf Facebook, der „Like“-Status gibt den Beliebtheitsgrad wieder.

Seit geraumer Zeit sind diese Netzwerke auch in den Medien abgekommen Tweets oder Facebook Einträge werden dem Zuschauer dann als Meinung untergejubelt. Gerade in ARD/ZDF Formaten fällt mir diese Entwicklung auf.

Dann spiegelt der Status auf Facebook/Twitter auch gerne mal die Meinung der Bevölkerung wieder...

Nun hat ein gefälschter Twitter-Eintrag zu einem Einbruch an der US Börse geführt:
http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/twitter-meldungen-von-ap-manipuliert-hacker-angriff-stuerzt-boerse-ins-chaos-...

Dass nun einige Zocker an der Börse um ein paar Dollar ärmer sind, kümmert mich eigentlich nicht.

Was ich mich jedoch Frage ist, wie groß ist schon der Einfluss von Twitter und Facebook auf unsere Politik- und Medienlandschaft? Und wie wirkt sich das auf die Gesellschaft aus?


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

24.04.2013 um 18:31
Es sind öffentliche Posts und man kann einezelfälle so zitieren - früher zog man los mit Kameramann und TV-Wagen und heute braucht man nur abrufen.
Viele Assmilieren auch ihre eigenen Meinungen aus Posts oder Kommentaren, was ich wesentlich schädlicher finde. Ich persönlicht enthalte mich aus diesem Informationswahnsinn, denn ich nutzte weder Twitter, noch kommentiere/like/share ich was bei Facebook groß rum


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Negev
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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

24.04.2013 um 18:34
RobbyRobbe schrieb:Es sind öffentliche Posts und man kann einezelfälle so zitieren - früher zog man los mit Kameramann und TV-Wagen und heute braucht man nur abrufen.
Wobei ich Twitter und Facebook Kommentare viel subtiler finde.


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25h.nox
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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

24.04.2013 um 20:23
@Negev in dem von dir gebrachten beispiel war es krass, aber das liegt daran das es ein häufig benutzter und als glaubhaft geltender twitteracc einer nachrichtenagentur war.
normalerweise wissen die schneller und besser bescheid als irgendwer anders.

was micht nervt ist das ohnehin schon inkompetente "journalisten" dadurch bestätigung bekommen für der masse genehme themen und meinung. sowas ist schädlich, journalisten müssen unangenehm sein und immer ihrer finger dahin legen wos wehtut


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

24.04.2013 um 20:26
Negev schrieb:Wobei ich Twitter und Facebook Kommentare viel subtiler finde.
Was ist denn daran subtil?


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

24.04.2013 um 21:20
Negev schrieb:Was ich mich jedoch Frage ist, wie groß ist schon der Einfluss von Twitter und Facebook auf unsere Politik- und Medienlandschaft? Und wie wirkt sich das auf die Gesellschaft aus?
Sehr groß. Bei Wahlkampfplanungen zum Beispiel ist der Stellenwert von Facebook und Twitter immens. Vor allem Bilder erzielen einen medialen Output, der traumhaft werden kann, wenn man es richtig anstellt. Auch außerhalb von Wahlkampfplanungen ist für den einzelnen Politiker die Medienpräsenz ja enorm wichtig. Ohne gibt es keine Aufmerksamkeit.

Also man entkommt schwerer als BürgerIn dieser Gesellschaft :D

Durch die Möglichkeit zu verlinken und zu teilen erreicht man einfach eine Zahl an Menschen, die unglaublich ist im Vergleich zu einem normalen Standardplakat, dass auf der Straße irgendwo hängt.


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

25.04.2013 um 03:31
Negev schrieb:Kaum noch jemand kann sich dem entziehen.
Also ich entziehe mich dem schon sehr. Ich hab zwar nen Facebookaccount besuche die Seite aber 1-2x im Jahr und nur weil ich dazu gedrängt werde nachzuschauen.
Ja man wird schon fast wie ein Aussätziger behandelt wenn man sagt dass man Facebook oder Twiter nicht nutzen will.
Ist mir aber Latte. Wenn die Leute etwas wollen, können sie mich anrufen., so wie früher. Lustigerweise sind meine Eltern beide schon 70+ sehr aktiv auf Facebook.
Es ist also nicht wirklich eine Generationenfrage, als vielleicht vielmehr das Bedürfnis sich mitteilen zu müssen... bis hin zur entfremdeten Selbstdarstellung.
Es ist ein Massenphänomen und natürlich ein Werkzeug um Einfluss auszuüben, was ja spätestens seit dem arabischen Frühling bekannt sein dürfte.


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25.04.2013 um 04:18
Sorry wegen Doppelpost, bin grad noch über einen interessanten Artikel gestolpert zu diesem Thema, der vielleicht jemanden interessieren könnte hier:
15 Milliarden Tweets innerhalb von vier Tagen: Die Anschläge in Boston und die anschliessende Verfolgungsjagd der mutmasslichen Täter lösten in den Sozialen Medien einen gewaltigen Sturm aus. Dies zeigt vor allem eines: Der Journalismus muss sich neu erfinden.

Schnelligkeit und Exklusivität haben in Breaking News-Situationen ausgedient. Das zeigte sich deutlich an der Verlockung, Internet-Mechanismen auf angestammte Fernsehroutinen zu übertragen. Aus diesem Grund entstanden in der Hitze des Gefechts Fehler: sowohl bei CNN als auch bei anderen Medien.
http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/schweige-wenn-du-nichts-zu-sagen-hast


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Negev
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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

25.04.2013 um 06:13
Glünggi schrieb:15 Milliarden Tweets innerhalb von vier Tagen: Die Anschläge in Boston und die anschliessende Verfolgungsjagd der mutmasslichen Täter lösten in den Sozialen Medien einen gewaltigen Sturm aus. Dies zeigt vor allem eines: Der Journalismus muss sich neu erfinden.
Tweets sind eben kaum mit gutem Journalismus zu vergleichen... das ist doch gerade das Thema worum es hier gehen soll. Tweets sind Meinungen von Menschen nichts weiter!

Ich find es jedenfalls sehr erschreckend!


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

15.05.2013 um 00:11
Soziale Netzwerke sind mittlerweile zu einem mächtigen Instrument geworden. Nicht nur was Vernetzung und Organisation betrifft, sondern auch was Meinungsmache und Manipulation angeht.

Ich glaub das Faszinierende daran ist, dass hierdurch plötzlich "der kleine Mann" eine (mitunter bedeutende) Stimme bekommt. Jeder kann mitreden und sich einbringen, wird gehört (gelesen).

(- Vgl. auch das Angebot von Kommentarbereichen / Foren / Communities für Leser in immer mehr Onlinemedien, bei denen bewertet und empfohlen werden kann, die aber auch vielfach zum virtuellen Stammtisch verkommen.)

Außerdem ist über diese Netzwerke der Kontakt zu vielen Politikern oder bedeutenden Persönlichkeiten möglich - selbst der Papst twittert. Das durchbricht auf irgend eine Weise schon altbekannte Grenzen.

Das alles hat natürlich positive wie negative Auswirkungen, aus der Masse kommt viel kreativer und intelligenter Input, aber leider auch viel Schwachsinn.


Ich nutze das zwar eher für die Arbeit als privat, aber gebe zu dass ich schon auch meine Informationen über diese Medien beziehe und viele Meldungen zuerst via Twitter mitbekomme, das ist schneller und aktueller als alles andere. Es sind ja nicht nur die ganzen Nachrichtenagenturen dort vertreten, auch Einzelpersonen die live vor Ort bzw. in ein Geschehen involviert sind können noch Wissenswertes beitragen. Wobei man wie gesagt noch lange nicht jedem Hans und Franz trauen sollte, denn jeder kann dort alles Mögliche schreiben.
Negev schrieb am 25.04.2013:Ich find es jedenfalls sehr erschreckend!
Erschreckend finde ich auch die Entwicklung so genannter Shitstorms. Virtuelle Hexenjagd. Komplett unnötig, aber die niederen Bedürfnisse vieler Menschen befriedigend. :-(


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

15.05.2013 um 00:44
Dieses Elend ist in diversen Formaten zu beobachten, die normalerweise Nachrichten übertragen sollten. Es gibt Sendungen, wie Fußball-Shows, in denen das völlig in Ordnung ist, doch im Bereich der Nachrichten hat der Unsinn nichts zu suchen.

Ein Problem sehe ich darin, dass auf diese Weise Meinungen einfließen, deren Adressat unbekannt ist. So hatte ich nicht nur einmal das Gefühl, dass es sich um eine Art Strohmann handelt, über den ein Kommentar seinen Weg in die Nachrichten findet, den sich die Moderatoren selbst wohl nicht in den Mund zu nehmen wagen würden. Der Verdacht liegt hier nahe, dass der eine oder andere Account zum Sender gehört. Auf diese Weise können aberwitzige Theorien und Vermutungen aufgestellt werden, die nicht mit Journalismus in Einklang zu bringen sind.

Neben der Frage der Verifizierbarkeit sehe ich ein weiteres Problem im Wegfall klassischer Reporter- und Journalistenarbeit. Journalismus findet plötzlich nicht mehr außerhalb der Studios statt. Die Sender sparen sich auf dem Weg viel Geld für gründliche Recherche.
Die Möglichkeit, einem Trottel, der seinen Unsinn via Twitter oder Facebook verbreitet, eine Plattform in einem Nachrichtenformat einzuräumen, führt dazu, einem unbekannten Account den Status des freiberuflichen Reporters zu verleihen.


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

15.05.2013 um 01:30
Zumindest gegenüber den Öffentlichen wurde das Thema in Form von Twitter-Tussis schon lange aufs Korn genommen. Als neuer Beruf: Uschis (bzw. die männliche Gegenseite, kecke Hipster), die im Fernsehen das Internet vorlesen. ^^

@deja-vu.
Ich glaub das Faszinierende daran ist, dass hierdurch plötzlich "der kleine Mann" eine (mitunter bedeutende) Stimme bekommt. Jeder kann mitreden und sich einbringen, wird gehört (gelesen).

Ach, wenn sich erstmal der SoMe-Glitzer gelegt hat, rafft man normalerweise schnell, dass man auch nur einer von Vielen ist. Beispielsweise bei den brandaktuellen FB-Diskussionen, wenn jeweils Kommentare und Likes in die Tausende gehen. Jede vernünftige Diskussion verschwindet dann umgehend in einem Sumpf aus Meinungen und Geplärre. Unvergleichbar mit Foren wie Allmy.

Zum Thema, so sehe ich es im Grundsatz bei FB (Twitter juckt mich nicht). Wenn Glanz und Gloria vorüber sind, vergeht auch die Lust an der regen Beteiligung, wenigstens bei mir. Jetzt erfüllt FB seinen praktischen Nutzen und damit hat es sich. Ist ja auch nicht so, als wäre es was völlig neues, Social Media boten bereits diverse Vorläufer.


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

15.05.2013 um 12:13
univerzal schrieb:Wenn Glanz und Gloria vorüber sind, vergeht auch die Lust an der regen Beteiligung, wenigstens bei mir. Jetzt erfüllt FB seinen praktischen Nutzen und damit hat es sich.
Eine aktuelle Studie belegt das immer mehr User gerade die Jugend sich von FB immer mehr abwendet.
Soziales Netzwerk: Facebook verliert junge Nutzer in Deutschland und USA

Facebook ist im Jahr 2013 offenbar out - zumindest bei manchen jungen Erwachsenen in westlichen Ländern. Aktuelle Zahlen zeigen, dass Nutzer zwischen 18 und 34 Jahren in Deutschland und den USA abwandern. Dafür boomt Facebook andernorts.

Hamburg - Vor allem in den westlichen Ländern kehren viele jüngere Nutzer Facebook den Rücken, verlassen es ganz oder nutzen es seltener; ein Wachstum gibt es momentan nur noch in der Altergruppe über 45. Das jedenfalls legen Zahlen der Analysefirma Socialbakers nahe. Der Dienst zeigt nach Ländern sortiert, wie es um die Nutzerzahlen sozialer Netzwerke steht. Und Facebook scheint gerade in den USA zu Beginn des Jahres nicht mehr ganz so angesagt zu sein.

Laut der Zahlen von Socialbakers verabschiedeten sich in den USA viele junge Menschen im ersten Quartal 2013 von Facebook. In der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren gab es in diesem Zeitraum demnach einen Rückgang von gut 1,2 Millionen Nutzern. Zu beachten ist dabei, dass derartige Zahlen mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten sind - die Zahl der aktiven Facebook-Nutzer unterliegt seit jeher relativ starken Schwankungen.
Konkurrenten: Snapchat, Tumblr, Instagram

Die Zahlen von Socialbakers sind aber nicht das einzige Indiz, dass Facebook in den USA unter jungen und sehr jungen Nutzern an Boden verliert. In der US-Techszene wurde in den vergangenen Monaten beispielsweise viel über Snapchat gesprochen, eine Smartphone-App, mit der man Bilder verschickt, die sich der Empfänger nur Sekunden lang ansehen kann, dann verschwinden sie. Die Privatsphäre ist damit gewissermaßen eingebaut, und die Flüchtigkeit erzeugt gleichzeitig Intimität. Snapchat scheint unter US-Teenagern ein rasantes Nutzerwachstum zu erleben. Daneben gilt die Bloggingplattform Tumblr als großer Facebook-Konkurrent um Aufmerksamkeit und Nutzungszeit der Jüngeren.

Möglicherweise manifestiert sich hier tatsächlich ein Trend: Gerade die mit der digitalen Welt, mit Smartphones Aufgewachsenen nutzen bestimmte, dedizierte Dienste für bestimmte Zwecke - Tumblr und Instagram zum Ansehen von Fotos, Snapchat, WhatsApp, WeChat und andere zur direkten, persönlichen Kommunikation. Facebook wird für manche Teenager zu einer Art LinkedIn: Digitale Infrastruktur für nicht allzu Persönliches, ein Ort, an dem auch Eltern und Großeltern, Lehrer und Fußballtrainer anzutreffen sind.

"Jüngere Nutzer nutzen andere Produkte als Ersatz für Facebook"

Bei Facebook ist man sich des Problems längst bewusst. Im Jahresbericht an die Börsenaufsicht SEC aus dem Dezember 2012 heißt es: "Wir glauben, dass manche unserer Nutzer, vor allem jüngere Nutzer, andere Produkte und Dienste, die unseren ähneln, kennen und als Ersatz für Facebook aktiv nutzen." Explizit genannt wurde hier Instagram. Der Absatz schließt mit den Worten: "Wir könnten eine Abnahme der aktiven Nutzung erleben, und das könnte unserem Geschäft schaden."

In den USA scheint der Trend am ausgeprägtesten, doch auch hierzulande wandelt sich Facebooks Nutzerschaft langsam - sie altert. In Deutschland musste das Netzwerk in den ersten drei Monaten Verluste vor allem in der Altergruppe zwischen 25 und 34 Jahren hinnehmen: 121.600 Nutzer weniger hat Socialbakers gezählt, bei den 18 bis 24-Jährigen waren es noch fast 90.000 weniger. Bei diesen beiden Altersgruppen handelt es sich um die Kernklientel von Facebook, sie sind insgesamt am stärksten vertreten. Auch unter den 35- bis 44-Jährigen gab es Einbrüche statt Zuwachs: Der Rückgang beträgt mehr als 41.000.

Derzeit hat Facebook laut Socialbakers in Deutschland gut 25 Millionen Nutzer. Auf diese Zahl kommt auch das Blog allfacebook.de. Basierend auf den Zahlen der Analysefirma Quintly lässt sich dort an einer Kurve ablesen, dass es seit Beginn des Jahres 2013 mit den Zahlen der aktiven Nutzer in Deutschland insgesamt bergab geht, wenn auch nur leicht. Im zweiten Halbjahr 2012 zeigte die Kurve für die deutschen Nutzerzahlen insgesamt noch deutlich nach oben, allerdings war auch das schon "kein dauerhafter Trend", heißt es in der Analyse. Im Sommer etwa gab es bereits Einbrüche.

Insgesamt gab es im April 2013 immerhin fast 1,8 Millionen deutsche Nutzer mehr als im April 2012. Das klingt zwar viel, ist aber für das Riesennetzwerk im Vergleich zum Jahr 2011 mickrig: Da wuchs das Netzwerk nämlich laut allfacebook.de um mehr als 50 Prozent, ganze 8,2 Millionen Menschen kamen als Neunutzer hinzu.

Der rasante Aufstieg des Netzwerks und das rasche Nutzerwachstum scheint zumindest in Deutschland also vorbei zu sein. Lediglich die Nutzer ab 45 Jahre traten dem Netzwerk seit Januar vermehrt bei - allerdings insgesamt weniger als 50.000, also längst nicht so viele, als dass sich der Verlust bei den Jüngeren hätte ausgleichen lassen.
Aus Brasilien kommen mehr als eine Million junge Nutzer hinzu

In den USA ist laut Socialbakers die Gesamtnutzerzahl innerhalb der vergangenen drei Monate um rund 3,7 Millionen Nutzer gesunken, auf momentan rund 163 Millionen. In dieser Größenordnung ist das immer noch ein vergleichsweise kleiner Schwund. Trotzdem ist die einzige Gruppe in den USA, die zumindest ein kleines Wachstum über den Drei-Monats-Zeitraum vorweisen kann, die der Nutzer über 65 Jahre.

In anderen Regionen der Erde sieht das derweil ganz anders aus - da wächst das Netzwerk, vor allem unter den jungen Menschen: In Vietnam beispielsweise kamen seit Januar knapp 200.000 Nutzer zwischen 18 und 24 Jahren hinzu, in Ägypten noch etwas mehr. Brasilien hat laut Statistik seit Anfang des Jahres mehr als eine Million neue aktive Facebook-Nutzer zwischen 18 und 24 Jahren hinzugewonnen.
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/nutzerzahlen-von-socialbakers-jugend-wendet-sich-von-facebook-ab-a-892266.html

Bericht vom Jan.2013

Ich habe (und das mache ich nicht oft) Sonntags mal den Tatort(Ard) angesehen, so vorher wurde der Hinweis gegeben mit anderen Leuten während des Films twittern zu können, also loggte ich mich mit meinen Twitteraccount ein öffnete mir die angebende Videotextseite und konnte während des Film rechts unten mit andern Twitternuser über den Film reden, wer der Mörder ist etc pp. das hat mich doch ziemlich arg vom Film abgelenkt sodass ich nach kürzester Zeit mich wieder ausloggte


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

15.05.2013 um 15:50
@Dini1909
Das ist keine sonderlich aktuelle Info, vor allem im Westen verliert Facebook durch die Bank in allen Ländern seit Monaten an Usern.


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Einflussnahme von Twitter/Facebook auf die Medien.

15.05.2013 um 16:15
Mich würde vor allem interessieren, wie viele der angemeldeten Nutzer das Angebot auch wirklich nutzen und wie viele zwar einen Account haben, den aber nur sporadisch nutzen.

Ich z.B. habe einen Account bei Google und habe mich auch bei google+ angemeldet, ein paar Personen verchiedenen Kreisen zugeordnet und mal ein paar Bilder geteilt. Ich schätze, dass ich den Dienst pro Monat vielleicht ein bis zwei mal benutze. Das ist aus meiner Sicht eine sehr passive Mitgliedschaft und in meinem (natürlich nicht repräsentativen) Freundeskreis machen das die mit Abstand meisten so. Wenn der Dienst morgen wegfallen würde, wäre das überhaupt kein Problem.

Daher wäre es mal interessant zu erfahren, wie viele wirlich quasi stündlich ihr Leben auf FB oder g+ teilen und ob dieses "Problem" nur ein scheinbares oder tatsächlich ein reelles ist.


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15.05.2013 um 16:56
Steht alles in dem Bericht wieviele tatsächliche User gibt und welche nur ein account haben.


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