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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

1.376 Beiträge, Schlüsselwörter: Demokratie, Regierung, Kommunismus

Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 09:11
@kiki1962
kiki1962 schrieb:der traum der menschheit von einer welt wo menschen nicht "geschichtet" oder "klassifiziert" werden wird immer bestehen bleiben
Für dich persönlich vielleicht ... aber sicher nicht für die ganze Menschheit.


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 11:25
@slider
hurra ein optimist


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 11:52
Bei einer Stellvertretterdemokratie hast Du verschiedene Interessensgruppen(W&P) die versuchen Politiker(P) zu beeinflussen. Wobei (P) durchs Volk gestellt wird.
Das Volk, kann kalkühl betrachtet mehr oder weniger ignoriert werden. Wenn man bereit ist hin und wieder nen "Bauern" zu opfern. Das Volk ist zumindest nicht nur das tragende Element, sondern eben auch mühsamer Balast.
Die Probleme entstehen da wo (P) zusehr von einer bestimmten Interessensgruppe beeinflusst wird... die Objektivität flöten geht. Es ist ein Geflecht aus Beziehungen das zum tragen kommt und es schleicht sich Korruption ein. Man "hilft" sich halt gegenseitig.
Oft aber nur aus persönlichen Aspekten.. nicht ganzheitlich betrachtet.
Dann mutieren Volksvertretter zu Wirtschaftsvertretter.
Die Wirtschaft ist es nunmal die das Geld einbringt und so argumentieren sie aus einer vorteilhaften Position heraus. Das sollte man fairerweise auch beachten wenn man über (P) herzieht.
Wenn man für die Wirtschaft politisiert, dann hat man wenigstens nach dem man vom Volk abgewählt wurde, eine Reihe atraktiver Jobangebote.
Wenn man die Wirtschaft ignoriert kostet das Arbeitsplätze.
Dies wiederum hätte auch die Abwahl von (P) zur Folge... und dann such mal nen Job :D
Es heisst ja alle Macht dem Volke.
Doch das Volk untersteht der Macht des Geldes.
Kurz und bündig: Die Demokratie unterwirft sich dem Kapitalismus.

Und so sollte die Frage vielleicht Kommunismus oder Kapitalismus lauten?
Demokratischer Kommunismus?
Diktatorischer Kapitalismus?
Wie wärs mit diktatorischkommunistischem Kapitalismus, wie in China?
Das ist n heiloser Salat... ich steig da langsam nimmer durch.


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 11:56
@kiki1962

Auch im Kommunismus gibt es ,,Klassen" und ,,Schichten", auch wenn das manche Leute nicht wahr haben wollen.

Es ist ganz einfach menschlich, dass manche Menschen aktiver sind, eher dazu bereit, Führung in irgendeiner Sache zu ergreifen, zu entscheiden, Vorteile für sich zu erarbeiten und sich zu nehmen.
Am Anfang der Menschheitsgeschichte wurden diese Leute zu den Anführern der Gruppen, einfach aufgrund ihrer Fähigkeiten, sie schlichteten Streit, sie entschieden, wo man zur Jagd hinging, Wohnstätten baute, welche Arbeitsteilung gemacht wurde.

Ebenso menschlich ist es, dass sich manche Menschen lieber hinter jemandem versammeln, seinen Anweisungen bis zu einem bestimmten Grad folgen, weil sie selbst nicht entscheiden und Verantwortung übernehmen wollen oder weil sie aus verschiedenen Gründen, z.B. Unerfahrenheit in einem Thema, nicht in der Lage sind, qualifiziert zu entscheiden.

Schon immer machte die Bildung von ,,Schichten" und ,,Klassen" Sinn für das Überleben der Menschheit, es gab und gibt mehr als genug Situationen, wo sich eben nicht ,,einfach" alle Mitglieder der Gesellschaft versammeln und lange ausdiskutieren können, was zu tun sei.
Es gab und gibt Situationen, wo mit einer gewissen Geschwindigkeit entschieden werden muss.

Die herausragendere Stellung mancher Leute in der Gesellschaft, egal auf welchem Level, sorgt dafür, dass sie bestimmte Vorteile gegenüber anderen genießen können, da ihr Handeln weitreichendere Bedeutung für die Gesellschaft besitzt.

Solange die Balance zwischen Vorteil und Leistung nicht zu wackelig wird, stimmen die meisten Menschen auch zu, dass die führenderen Persönlichkeiten etwas besser bezahlt werden oder etwas mehr Vorteile genießen, da sie eben auch wichtigere Beiträge zur Gemeinschaft leisten.
Jedenfalls kenne ich keinen, der ernsthaft sagen würde, ein Konzernchef, von dessen Entscheidung der Arbeitsplatz und das Wohl tausender Menschen abhängen, solle genauso viel verdienen, wie ein Fließbandarbeiter, der nur immer drei Schrauben anzieht und zwei Objekte zusammen steckt.

Unser Problem in dieser Gesellschaft, dass muss ich so klar sagen, ist: Die Balance gerät außer Kontrolle, sie gerät in Schieflage!
Es gibt seit einiger Zeit eine zu große Diskrepanz zwischen Vergütung/Vorteil von Führungspersonen auf der einen Seite und ,,normalen" Leuten andererseits.
Hier müssen wir vorgehen und beispielsweise dafür sorgen, dass ein Mitarbeiter der Chefetage eines Konzerns nicht einfach ungestraft Mist bauen und dann noch mit goldenem Handschlag gehen kann.


Das ist aber keine Systemfrage, sondern es ist eine Frage des persönlichen Engagements und Nachdrucks der Bevölkerung in Deutschland.
Das Volk hat die Macht, allein schon wegen seiner puren Masse. Mit dieser Macht kann es vorgeben, was es von seinen Volksvertretern möchte.
Aber diese Macht ist solange nutzlos, wie das Volk nicht bereit ist, sie einzusetzen und Verantwortung für seine Wünsche zu übernehmen, sie ist solange nutzlos, wie man sich nicht engagiert.
Die Bürger in Deutschland dürfen nicht mehr einfach sagen:,,Macht ihr man, ich hab euch gewählt und damit meine Arbeit getan... Und wehe ihr macht euren Job nicht anständig!"
Die Bürger müssen vielmehr en masse sagen:,,Wir haben euch gewählt. Und jetzt wollen wir mit euch zusammen unsere Aufgaben und Herausforderungen lösen. Weder ihr nocht wir, Volksvertreter, werden alleine entscheiden und handeln, sondern gemeinsam!"



Die Bildung von ,,Klassen" und ,,Schichten" ist also ein natürlicher Prozess, den auch eine theoretische Utopie Kommunismus nicht aufheben kann.
Ich kann auch davon träumen, ohne Hilfsmittel zu fliegen. Aber wenn ich jetzt aus dem Fenster springe, lande ich fünf Stockwerke tiefer auf`m Asphalt - es ist nun einmal Realität, dass Fliegen ohne Hilfsmittel so nicht bei Menschen funktioniert.
Es liegt nicht in unserer Natur.

Und genauso wenig liegt es in unserer Natur, eine vollkommen gleiche Gesellschaft zu bilden, ohne verschiedene Gruppen. Wir besitzten nicht alle die gleichen Fähigkeiten, sondern wir sind alle Individuen, die sich bis zu einem bestimmten Grad ähneln - aber wir sind nicht gleich.


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 12:04
Guter Beitrag !

Was die Vergütung von Top-Leuten angeht, muss ich aber etwas widersprechen. Ich denke nämlich nicht, dass die Vergütung der Chefetage Auswirkungen auf die Vergütung der Arbeiter hat. Gehälter bilden sich am Markt. Natürlich kann sich der Arbeiter besser fühlen wenn "die da oben" weniger bekommen ... aber was hilft ihm das ?


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 12:10
@Kc
folgende worte kann man auf systeme, gesellschaftsportgruppen, teams usw. übertragen:

das / die _____________ ist so stark, wie das schwächste glied

oftmals geht das erbringen von höchstleistungen auf kosten anderer

der erste bekommt einen orden, egal wie fair oder mit welchen mitteln er dieses ziel erreichte

der andere, der sich gleichfalls bemühte vielleicht sogar mehr leistete bleibt in der zweiten liga

ich gehe davon aus, dass das was du oben beschreibst nicht immer koscher zu geht

zum zweiten: der "wert" des menschen kann nicht durch seine leistungsfähigkeit bestimmt werden, sondern liegt einzig darin, dass er ist ...

und "leistungen" drücken sich verschieden aus - der schriftsteller leistet auf seine weise mehr oder besseres oder anderes als der techniker

auf irgendeine weise trägt jeder was zur gesellschaft bei also gebührt allen der gleiche respekt


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 12:16
Kc schrieb:Die Bürger müssen vielmehr en masse sagen:,,Wir haben euch gewählt. Und jetzt wollen wir mit euch zusammen unsere Aufgaben und Herausforderungen lösen. Weder ihr nocht wir, Volksvertreter, werden alleine entscheiden und handeln, sondern gemeinsam!"
@Kc
ja die bürger müssen den rahmen sprengen - sicher sie fangen ja auch schon damit an

demokratie ist ein lernprozess und auch veränderbar - instrumente der direkten demokratie sind einsetz- und umsetzbar

politer sollten "greifbarer" sein und sich in bewegung setzen, um für interessen, für sinnvolle unternehmungen werben

nicht vom sessel aus regieren, sondern sich bewegen - das ist leider in den letzten jahrzehnten fehltgelaufen -


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 12:27
@Kc
Sorry aber bei Deinem Beitrag fiel mir diese Scene ein:

Aber Du hast Recht. Wir sind nunmal verschieden.
Mehr noch; Wir sind sogar Widersprüchlich.
Ich bleib einfach dabei, dass die Macht gut verteilt sein muss. Immer dort wo Macht nicht gerecht verteilt wird, wird sie missbraucht. Weil gewisse Menschen nunmal dazu neigen..
Und es liegt auch in der Sache der Natur, dass meist Menschen mit dieser Veranlagung in solch eine Position gelangen.
Aber dennoch finde ich, dass es die Demokratie dem Menschen dabei am schwersten macht.
Weil sie von den Mächtigen, zumindest Kreativität fordert.
Und vorallendingen auch desshalb, weil man solche Subjekte, die die Grenzen überschreiten, ohne Blutvergiessen von ihrem Amt entheben kann.


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 12:50
kiki1962 schrieb:auf irgendeine weise trägt jeder was zur gesellschaft bei also gebührt allen der gleiche respekt
Korrekt. Ich rede aber nicht von der grundsätzlichen Wertigkeit des Menschen. Von daher betrachte ich alle zunächst einmal als gleichwertig, etwa von wegen Menschenrechte.

In einer Gesellschaft trägt allerdings jeder zur Gemeinschaft bei, zumindest sollte er es.

Das ändert nichts an der Tatsache, dass eine falsche Entscheidung z.B. eines Sicherheitschefs in einer Firma den Tod von zahlreichen Mitarbeitern nach sich ziehen kann, während etwa ein falsch eingesetzter und abgebrochener Handbohrer kaum solch einen Schaden anrichtet.

Es geht um die Bedeutung, die Folgen von Tätigkeiten für die Gemeinschaft.

Und da muss man ganz klar und eindeutig sagen: Sie sind nicht bei jeder Tätigkeit gleich, nicht jede Tätigkeit hat gleich weit reichende Folgen. Aus diesem Grund erhält der eine mit Billigung der Gesellschaft mehr, der andere weniger Vergütung und Vorteile.

Problem ist nicht diese Tatsache, sondern Problem ist die Schieflage der Balance zwischen Leistung/Tätigkeit für die Gesellschaft und der Vergütung.
Diese Balance kippt bedenklich und es ist Sache des Volkes selbst, sie wieder zu richten.
Es ist nicht Aufgabe von ein paar Politikern und es ist auch keine Systemfrage, wie schon gesagt.

Denn egal, wie man ein System nennt und wie toll ausgedacht es ist - es muss in der Realität funktionieren.

Kommunismus jedoch blendet die realen Unterschiede in Fähgikeiten, Leistungsbereitschaft usw. aus, indem er romantisch zur selben Zeit völlige Gleichheit auf der einen und völlig freie Individualität auf der anderen Seite verspricht.

Das ist unehrlich, es wird den Menschen suggeriert, ein einfacher Systemwechsel genüge und voila - ganz tolle Gesellschaft. Statt einer unehrlichen Utopie nachzulaufen, deren Umsetzungsversuche jedes Mal mit Knall gescheitert sind, sollten die Menschen vielmehr versuchen, das bestehende System Demokratie wieder aufzumöbeln, sich mehr einbringen und engagieren, statt nur beleidigt in der Ecke zu sitzen oder schimpfend durch die Gegend zu rennen und über ,,die da Oben" oder ,,die Politiker" zu maulen.

Man löst Probleme nicht einfach durch Reden oder durch irgendwelche romantischen Träumereien.
Man löst Probleme, indem man sie identifiziert und anpackt.

Der Wahlkreisabgeordnete tut nicht genug im Bundestag? Dann mögen die Menschen aus seinem Wahlkreis ihn mit entsprechenden Aufforderungsmails und Briefen bombadieren, dann mögen sie zu jeder seiner Sprechstunden zahlreich erscheinen und ihn zum Handeln auffordern - es gibt viele Wege der direkten Teilnahme an politischen Entscheidungen.

Der Stadtrat ist zerstritten und kommt nicht in die Gänge bei der Reparatur des Kinderspielplatzes? Es mögen sich Handwerker und Helfer zusammen finden und den Spielplatz selbst aufmöbeln.


Aber man möge nicht warten, dass ,,irgendjemand" bestehende Schwierigkeiten löst.
Man muss nicht gleich als Einzelner die Welt verändern, jedoch sollte man sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Gemeinschaft engagieren, anstatt einfach zu schimpfen.
kiki1962 schrieb:oftmals geht das erbringen von höchstleistungen auf kosten anderer

der erste bekommt einen orden, egal wie fair oder mit welchen mitteln er dieses ziel erreichte

der andere, der sich gleichfalls bemühte vielleicht sogar mehr leistete bleibt in der zweiten liga

ich gehe davon aus, dass das was du oben beschreibst nicht immer koscher zu geht
So ist es. Und so hart es sich anhört: ,,That`s life", wie man so sagt.
Es gibt vielfältige Gründe dafür, warum man zu einer Führungspersönlichkeit wird.
Und diese Gründe liegen auf keinen Fall immer darin, dass Papi auch schon reich war, wie manche Menschen immer suggerieren möchten.

Gründe sind beispielsweise, dass man einfach eine sich zufällig bietende Chance ergriffen hat, bevor es ein anderer tat. Wenn ich 50€ auf dem Gehsteig sehe und weit und breit ist niemand, dem das gehören könnte, dann kann ich sie entweder mitnehmen, hab 50€ mehr und kann damit beispielsweise neue Schuhe für ein Vorstellungsgespräch kaufen - oder ich kann sie liegen lassen und mit Sicherheit wird sie dann jemand anders nehmen und für sich selbst verwenden.

Gründe können auch sein, dass man statt ständig auf Parties zu gehen und sich zu besaufen mehr gelernt hat, deshalb einen guten Schulabschluss gemacht und später eine hochbezahlte Anstellung gefunden hat, während der Kumpel, der lieber ,,high-life" gemacht hat, keinen Schulabschluss machte und Hilfsarbeiter bleibt.

Auf der anderen Seite:
Ebenfalls können Gründe sein, dass sich die Eltern nicht um einen kümmern, einem deshalb alles egal ist und man nur schwer vorwärts im Leben kommt.

Man kann auch einfach Pech gehabt haben und deshalb in Schwierigkeiten geraten.

Hier ist Unterstützung ohne Frage nötig und ich sehe zum Beispiel die Idee eines sozialen Netzes als eine der größten Errungenschaften unserer Zivilisation an, die es unbedingt zu erhalten gilt.


Aber weißt du: All dies würde auch in einer kommunistischen Gesellschaft genauso geschehen, wie in einer Demokratie.


Denn derartige Vorgänge sind nicht systemgebunden.

Jedoch suggerieren Vorstellungen von ,,klassenlosen", ,,gleichen" Gesellschaften, dass sie wunderbar gerecht und freundlich wären und jeder die selben Ausgangsbedingungen hätte, das gleiche könnte, dürfte, wollte - wie ich schon sagte: unehrlich.


Demokratie ist bei weitem nicht perfekt.
Aber lieber sorge ich dafür, dass sich diese Demokratie in Deutschland verbessert, indem ich anderen Menschen nach Bedarf helfe, indem ich Einfluss auf politische und gesellschaftliche Entscheidungen nehme, um die Realität zu verbessern, anstatt einer schönen, theoretischen Utopie hinterher zu laufen.


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 12:51
@Glünggi
nun das verständnis, sich als teil einer gesellschaft zu sehen, scheint unterentwickelt -

"ich wähle die partei, die meinen anschauungen und wertvorstellungen am nächsten ist" - das sagen die einen

andere sagen: ich entscheide mich für die partei, die alle/vieles im blick hat

deshalb wähle ich eigentlich "kombis" :D


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 12:57
Früher haben bestimmte Gesellschaftsschichten noch bestimmte Parteien gewählt, heute weiß keiner mehr, was die eine Partei besser macht als die andere. Beispiel: Die Grünen. Standen sie vorher primär für Umweltschutz und Nachhaltigkeit, so ist das heute ebenfalls Thema in allen anderen Parteien. Ich weiß mittlerweile auch nicht mehr, wen ich wählen soll. Sollte die Möglichkeit geben, seine eigenen Portfolios zu wählen, Kombinationen aus den verschiedenen Parteiprogrammen, dessen Ansichten man in Finanzen, Außenpolitik etc. festsetzt. Ist wohl aber eher utopisch.


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 13:08
@Kc
"mitwirkungspflicht" - genau das ist es

mit-machen, mit-gestalten, nicht meckern, sondern klotzen

demokratie sollte in schulen wirklich gelehrt werden - haben den eindruck, dass auch gerade viele jungen menschen kein wirkliches verständnis dafür haben

das interesse an politik, an gesell. gestaltung scheint gering

auch das bewusstsein fehlt, dass man nicht "machtlos" ist, sondern das einigkeit stark macht

besp. gestern - ein masterstudenten bekommen das angebot einer firma etwas zu "entwerfen", dass die produktion best. teile starten kann

die konditionen außerordentlich schlecht - einen tausender

insgesamt 5 absolventen bekamen das angebot - zwei sind raus, weil sie "ordentliche" konditionen mit der firma aushandeln wollten natürlich dabei auch im blick, dass es für die karriereleiter wichtig ist, aber sie sich nicht für nichts hergeben ...

alles hat zwei seiten und in einer nach leistung eingerichteten welt gilt: man muss auch sich selbst treu bleiben können

klar es bekommt ein anderer - na und? vielleicht bleibt jener das a-loch in der zweiten reihe ;)


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 16:10
Hallo, @Warhead ,
Danke für den Link. Das Poster ist nicht nur gut lesbar und verständlich, sondern auch noch lustig.

Hallo, Alle,
ich empfehle "Planet der Habenichtse" von Ursula K. LeGuin.
Ein Science-Fiction , der auch von den Möglichkeiten und Grenzen sowohl des Kommunismus als auch des Kapitalismus handelt.

schöne Grüße,
sandra


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 16:19
@Aldaris
zwei parteien wählen - irgendwas ist schon dabei ;)

mir wäre eine "runde tisch" athmosphäre wichtig - Koalitionen finde ich furchtbar


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 16:30
kiki1962 schrieb:mir wäre eine "runde tisch" athmosphäre wichtig - Koalitionen finde ich furchtbar
Koalitionen haben den Sinn, dass einerseits eine demokratische, tragfähige Mehrheit zu Stande kommt und möglichst keine ,,Alleinherrschaft" einer Partei oder gar einer Einzelperson besteht.
Andererseits sorgen sie dafür, dass man eben nicht in jeder Frage auf zahlreiche Einzelmeinungen Rücksicht genommen werden muss, was den Entscheidungsprozess stark verzögern, nicht aber unbedingt verbessern würde.

Du kennst sicher den Spruch ,,Viele Köche verderben den Brei" - ich denke nicht, dass beispielsweise im Bundestag bei jeder Entscheidung sich erstmal zahlreiche ,,Experten" aller Parteien, Verbände, Gewerkschaften usw. zusammen setzen und langatmig diskutieren sollten.

Für wirklich wichtige, grundsätzliche Fragen gibt es ohnehin Regelungen der 2/3-Mehrheit, wo auch eine Opposition mit einbezogen wird. Zudem gibt es noch Ausschüsse, an denen in aller Regel Vertreter mehrerer Parteien und oft auch außerparteiliche Personen mitwirken. So wird niemand komplett ausgesperrt.


Ich finde Koalitionen sinnvoll und effektiv.


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 16:35
@Kc
in jeder koalition geht es nicht hand in hand und wir können vom glück reden, dass die jetzige sich nicht wirklich grün sind -

lobbyisten raus aus dem bundestag - politiker sollten ihren job ernst nehmen und nicht noch in -zig aufsichtsräten etc pp sitzen


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 16:43
@kiki1962

Muss ja auch nicht alles ,,Hand in Hand" laufen. Ich find`s sogar besser, wenn es Gemeinsamkeiten UND Gegensätze in Koalitionen gibt, dann besteht zumindest nicht die Gefahr des Stillstands.

Auch Individualität und politische Vielfalt, etwas, was es ebenfalls nur in Demokratien wirklich gibt, nicht jedoch in sozialistischen oder kommunistischen Systemen, wo alle ,,aus eigenen Stücken" gleicher Ansicht sind :P


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 16:44
@kiki1962

Ich glaube, was uns heute auch in der Politik fehlt, sind charismatische Personen, die dem Volk Visionen vermitteln können, dem Volk ein Gefühl der Stärke geben und eine gewisse Symphatie aufweisen. Ich denke nicht, dass die Politik heutzutage grundsätzlich schlecht ist, aber wir leben in einer medienbestimmten Demokratie, politische Diskussionen werden kaum noch übertragen und nur die brisantesten Themen werden aufgegriffen und profit -und zuschauerorientiert aufbereitet. Schlagwörter und nur einzelne Stücke des Kuchens werden zum Kaffee serviert, dabei überblickt der einzelne "Normalo-Bürger" wohl kaum das ganze Ausmaß und die Details der politischen Entscheidungen, die von zu Tag zu Tag getroffen werden. Schuldige sollte man nicht nur in der Politik suchen, sondern zum Großteil auch in unserem heutigen Medienzirkus.


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Kommunismus oder Demokratie - Welches ist die bessere Regierungsform?

19.01.2011 um 16:49
@Kc
Kc schrieb:Auch Individualität und politische Vielfalt, etwas, was es ebenfalls nur in Demokratien wirklich gibt, nicht jedoch in sozialistischen oder kommunistischen Systemen, wo alle ,,aus eigenen Stücken" gleicher Ansicht sind :P
Das ist sehr richtig und wichtig :)
Sie kopieren sich gegenseitig, um gleicher Meinung zu sein, denn sonst gibts Umerziehungslager wegen falsch geprägter bzw. zu starker Idividualität.


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19.01.2011 um 16:51
@Kc
ich halte nichts von grauer eintönigkeit -

ich möchte nicht wissen, wie viele aus vielleicht auch "parteidisziplin" den arm heben und ihr gewissen dabei verdrängen ;)

wer den arm für krieg heben kann, den stört es auch nicht, wenn das volk blutet . . .


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