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Abschaffung des Zins und Zinseszins?

Abschaffung des Zins und Zinseszins?

11.09.2012 um 18:32
@mrx777
mrx777 schrieb:Nur wegen Deiner Bauaktivität hat niemand Schulden, wenn es das ist was Du wissen möchtest.
Gut, dann kannst du das vielleicht noch eckhart beibringen, daß einem Vermögen nicht zwangsläufig eine Schuld in gleicher Höhe gegenübersteht.

Zum Rest vielleicht später mehr, es ist immer etwas zeitaufwendig, mit mehreren zu diskutieren.

Zäld


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11.09.2012 um 18:35
@eckhart
Die Frage ist nicht schwer zu beantworten,
denn ich kenne zufällig Deinen Käufer.
Er hat sich die 1 Million geliehen und hat somit 1 Million Schulden.
[...]
Genug abstrahiert ?
Von mir aus - aber nun haben wir ein Gesamtvermögen von 2 Millionen (1 Mio mein Haus, 1 Mio Bargeld vom Interessenten) und Gesamtschulden von nur 1 Million. Es paßt also immer noch nicht zu deiner Aussage, einem Vermögen würden gleich hohe Schulden gegenüberstehen.

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11.09.2012 um 18:36
mrx777 schrieb:@eckhart Hallo? Ich die Wort, die Du mir in den Mund legen möchtest ganz bestimmt so nicht geschrieben.
Meinst Du das hier(?):
eckhart schrieb:oder wie bei @mrx777
"Geh doch nach Afrika"
Freilich hast Du das nicht geschrieben:
Ich meinte auch nicht Dich,
sondern:
Tripane schrieb:Wenn 10% der Weltbevölkerung 85% des Reichtums haben, und du für eine gerechtere Verteilung bist, dann kannst du schon mal anfangen dein Geld nach Afrika zu schicken,
oder, wenn dir dieses Sytem nicht gefällt - geh doch in den Osten ...
geh doch nach Nordkorea oder nach Kuba ...
und ähnliche sinnreiche Sprüche.


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11.09.2012 um 18:38
Stimmt, @zaeld

Es hat Klick gemacht bei mir ! :)

Und wenn der Käufer das Haus wiederverkauft sind es schon 3 Millionen
usw. 4 Millionen
5 Millionen
usw.
Wahnsinn !


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11.09.2012 um 18:44
@eckhart
eckhart schrieb:Und wenn der Käufer das Haus wiederverkauft sind es schon 3 Millionen
usw. 4 Millionen
5 Millionen
Nur wenn die Käufer ebenfalls auf Kredit kaufen und die ursprünglichen Hausbesitzer ihre Kredite nicht zurückbezahlen. Bei einer Rückzahlung verschwinden sowohl die Schulden als auch das dementsprechende Vermögen.

Zäld


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11.09.2012 um 19:03
zaeld schrieb:Bei einer Rückzahlung verschwinden sowohl die Schulden als auch das dementsprechende Vermögen.
Halt! Ein Vermögen bleibt ... Das von Dir eigenhändig aus kostenlosen Rohstoffen gebaute Haus - Deine blanke Arbeitsleistung.
Oder?


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11.09.2012 um 19:13
" Bei einer Rückzahlung verschwinden sowohl die Schulden als auch das dementsprechende Vermögen. "

Genau das sollte bei Staatsschulden auch passieren.
Darauf will ich hinaus.
Das ist einfachste Mathematik.

Es geht aber nicht,
wenn Schulden da sind, und das dementsprechende Vermögen auf die Seite geschafft wird.
Zumal ja das auf die Seite geschaffte Vermögen u.a. noch dazu genutzt wird, gegen den Schuldner zu spekulieren.

Völlig kranke Situation !
(Zinsen mal außen vor gelassen)


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11.09.2012 um 20:13
@eckhart
eckhart schrieb:Halt! Ein Vermögen bleibt ... Das von Dir eigenhändig aus kostenlosen Rohstoffen gebaute Haus - Deine blanke Arbeitsleistung.
Oder?
Ja klar, deshalb meinte ich ja, daß beim Verschwinden von Schulden nur das dementsprechende Vermögen verschwindet.
Genau das sollte bei Staatsschulden auch passieren.

Es geht aber nicht,
wenn Schulden da sind, und das dementsprechende Vermögen auf die Seite geschafft wird.
Staatsschulden heißen aber, daß der Staat einen Kredit aufgenommen und dementsprechendes Vermögen bekommen hat. Der Staat hat dieses Vermögen nicht auf die Seite geschafft, sondern ausgegeben. Der Gläubiger hat dieses Geld gar nicht zur Verfügung, solange der Staat seine Schulden nicht zurückzahlt.

Und deshalb...
eckhart schrieb:Zumal ja das auf die Seite geschaffte Vermögen u.a. noch dazu genutzt wird, gegen den Schuldner zu spekulieren.
... und deshalb kann der Gläubiger auch nicht spekulieren - zumindest nicht mit dem verliehenen Geld, denn das hat er ja gar nicht zur Verfügung.

Zäld


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12.09.2012 um 09:43
zaeld schrieb:Staatsschulden heißen aber, daß der Staat einen Kredit aufgenommen und dementsprechendes Vermögen bekommen hat. Der Staat hat dieses Vermögen nicht auf die Seite geschafft, sondern ausgegeben.
Verstehe, zb. an Sozialleistungen verschleudert! Nicht wahr?
Ich kenne deren Höhe genau !

Doch halt, der Staat ist kein ominöses Gebilde, welches schlicht zu dumm ist zu wirtschaften !
Der Staat sind WIR alle.
Vertreten und geführt durch einen "Kopf" aus Volksvertetern.
Da diese Volksverteter nicht alles wissen können, werden sie beraten, von Beratern.
Berater haben es so an sich, dass sie äusserst selten neutral sind. Sie sind das Gegenteil von Neutral !
Der eine sagt, dass Dieses dringend nötig sei, zu dem Preis, etwas Anderes zurückzustellen, weil es Diesem im Weg steht.
Der Andere sagt, dass es genau umgekehrt richtig sei, und Dieses unheimlich viel Nachfolgekosten verursache.
Es sind aber nicht zwei Berater, sondern unzählige mit Gewicht bis hin zur Systemrelevanz
Was bleibt Volksvertetern, als zu sagen: "Schreibt doch selbst, was nötig ist - wir stimmen ab"!
So stimmen die Volksvertreter für uns ab
und wir schauen RTL.

Und wir selbst (der Staat), sinds somit gewesen,
dass Große immer größer werden können,
dass immer mehr Kleine kaputtgehen,
dass ruinöser Wettbewerb stattfindet.
Wir sehen es nicht, wenn Fördergelder kassiert werden, die Niederlassung anschließend "verlagert" wird oder Bankrott geht und woanders neueröffnet wird und die Beschäftigten zum Arbeitsamt geschickt werden.
Jeder noch so profitable Bankrott kostet Steuergelder !
Nina Ruge fragte ganz verdutzt: Ne Pleite kostet doch kein Steuergeld?
Doch !
Das ist bloß wieder ne Frage der GANZEN Sicht !

Der größte Teil der Sozialausgaben resultiert letztendlich daraus,
dass sich clevere Geschäftsleute irgendwann einen schlanken Fuß gemacht haben und entweder selbst Hasard gespielt,
von einer eigenen Pleite profitiert, oder Mittelständler kaputtgemacht haben.

Das geht nich nach dem einfachen Ursache-Wirkungprinzip innerhalb einer Woche,
dass sind Ketten, die sich manchmal über Jahre hinziehen.

Nur das Muster ist immer gleich:
Die Gewinne sind privat, die Verluste werden sozialisiert.
Was sozialisiert ist, trägt der Staat. IMMER.
Und der Staat sind wir Alle.
zaeld schrieb:... und deshalb kann der Gläubiger auch nicht spekulieren - zumindest nicht mit dem verliehenen Geld, denn das hat er ja gar nicht zur Verfügung.
Ich weiß nicht, was Du unter Verfügung verstehst...

In Deutschland gibt es ein Privatvermögen von über 5 Billionen.
Auf diversen Inseln liegen 60 bis 80 Billionen von überall her, auch aus Deutschland.
Die liegen dort nicht unterm Kopfkissen, sondern schwirren virtuell um den Globus.

Ich denke schon, dass genug Geld zur Verfügung steht, für das wir alle den Buckel krumm machen müssen, damit es sich vermehrt.

Denn es schreit unentwegt nach Rendite !

Reichen das Geld wegzunehmen, wie es oft propagiert wird, und umzuverteilen, brächte für Jeden lediglich ein einmaliges Taschengeld !


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13.09.2012 um 12:00
@eckhart
eckhart schrieb:Verstehe, zb. an Sozialleistungen verschleudert! Nicht wahr?
Ich weiß zwar nicht, warum du dabei so herumpolterst und mit "verschleudern" eine Wertung mit hinein bringst, aber der Sozialbereich ist zum Teil sicherlich durch Neuverschuldung finanziert; der größte Teil aber durch laufende Steuereinnahmen. So wie alle anderen Bereiche, die durch Staatsausgaben finanziert wurden.
Doch halt, der Staat ist kein ominöses Gebilde, welches schlicht zu dumm ist zu wirtschaften !
Der Staat sind WIR alle.
Der Staat sind nicht wir. Der Staat ist eine Einrichtung, die von uns geschaffen wurde, und deren Vertreter von uns gewählt werden.

Die derzeitigen und fast alle bisherigen Vertreter haben ganz offensichtlich nicht wirtschaftlich gehandelt, wenn durchgängig mehr Geld ausgegeben als eingenommen wird.

Das muß man aber nicht unbedingt den Vertretern anlasten, sondern auch den Wählern dieser Vertreter. Denn Vertreter, die wirtschaftlich handeln möchten und damit die Ausgaben senken oder alternativ die Steuern erhöhen, werden von den Wählern ganz einfach nicht gewählt.

Wobei mir aber derzeit auch keine Partei bekannt ist, die jemals wirklich vorgehabt hätte, einen ausgeglichenen Haushalt zu ereichen.

Das alles hat mit unserem Ursprungsthema eigentlich nichts mehr zu tun.

[Undifferenziertes Stammtischgemecker gelöscht]
zaeld schrieb:
... und deshalb kann der Gläubiger auch nicht spekulieren - zumindest nicht mit dem verliehenen Geld, denn das hat er ja gar nicht zur Verfügung.
Ich weiß nicht, was Du unter Verfügung verstehst...
Wenn der Gläubiger dem Schuldner Geld gibt, hat der Gläubiger das Geld anschließend nicht mehr. Hat der Gläubiger kein Geld, kann er damit nicht spekulieren. Er hat es nicht zur Verfügung.

Das Problem, das die hochverschuldeten Länder gerade haben, ist übrigens daß die Geldbesitzer gerade _nicht_ spekulieren. Sie behalten das Geld anstatt es in riskante Kreditvergaben zu stecken. Übrig bleiben dann nur diejenigen Spekulanten, die das Risiko für einen höheren Zinssatz eingehen.

Aber ist es inzwischen klar geworden, daß nicht jedem Vermögen Schulden in gleicher Höhe gegenüberstehen?

Zäld


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15.09.2012 um 23:31
zaeld schrieb:Das Problem, das die hochverschuldeten Länder gerade haben, ist übrigens daß die Geldbesitzer gerade _nicht_ spekulieren.
Kann man diesen Satz auch in andere Threads kopieren,
zB. Diskussion: Kommt jetzt der Crash? Wohin geht die Reise?
oder ist es Dir nicht recht ?
zaeld schrieb:Sie behalten das Geld anstatt es in riskante Kreditvergaben zu stecken.
" Sie behalten das Geld"
Wie hat man sich das "behalten" konkret vorzustellen ?
Unter dem Kopfkissen ?
zaeld schrieb:daß nicht jedem Vermögen Schulden in gleicher Höhe gegenüberstehen?
Nein !!!

Selbst wenn Geld aus der Luft gegriffen wird, entstehen im gleichen Moment Schulden in gleicher Höhe !


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16.09.2012 um 00:15
@eckhart
Kann man diesen Satz auch in andere Threads kopieren,
zB. Diskussion: Kommt jetzt der Crash? Wohin geht die Reise?
oder ist es Dir nicht recht ?
Ich sehe zwar nicht, was an diesem Satz besonders sein soll, aber bitte, er darf gerne kopiert werden.
" Sie behalten das Geld"
Wie hat man sich das "behalten" konkret vorzustellen ?
Unter dem Kopfkissen ?
"Behalten" umfaßt alles, was Nicht-Investieren in die hochverschuldeten Länder bedeutet. Das kann beim Kopfkissen losgehen (wobei das wohl kaum jemand machen wird), übers Zwischenparken von Geld gegen Gebühr wie z.B. derzeit beim Kauf von deutschen Staatsanleihen, bis zum Investieren in alternative, sicherere Anlageobjekte.

daß nicht jedem Vermögen Schulden in gleicher Höhe gegenüberstehen?
Nein !!!

Selbst wenn Geld aus der Luft gegriffen wird, entstehen im gleichen Moment Schulden in gleicher Höhe !
Dann sage doch bitte endlich, wer Schulden aufnimmt, wenn ich mit eigenen Händen und aus dem eigenen Wald ein Haus und damit ein Vermögen erschaffe.

Zäld


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Abschaffung des Zins und Zinseszins?

17.09.2012 um 20:22
zaeld schrieb:Dann sage doch bitte endlich, wer Schulden aufnimmt, wenn ich mit eigenen Händen und aus dem eigenen Wald ein Haus und damit ein Vermögen erschaffe.
Falls es Dir entgangen ist, nochmal:
N I E M A N D !

Du hast ja auch kein Vermögen geschaffen, sondern ein Haus !

Erinnerst du Dich,
warum zum Beispiel
manche Fußballer Vermögen verdienen ?
Während in vielen verantwortungsvollen Berufen, die hohe Qualifikationen und lange, sehr unangenehme Arbeitszeiten erfordern, vergleichsweise nur Hungerlöhne erzielen ?

Weil,
für die Einen ist irgendjemand bereit, tief in die Tasche zu greifen.
und
für die Anderen hat man höchstens Lohndumping übrig
und
den "Spruch, geh doch, wenns Dir nicht gefällt".

Genauso ist es mit Deinem Haus.
A n d e r e entscheiden, ob es ein Vermögen ist, oder nicht.
Solange Du es behältst,
hat es nur einen Wert für Dich, egal ob 1 Million oder 100 Billionen - völlig egal.
Willst du eine Hypothek aufnehmen, oder es verkaufen,
sagen Andere, wieviel es ihnen Wert ist.
Nur das zählt.

Ein Haus per se ist kein Vermögen.
Wo sollen da Schulden herkommen ?
Kein Geld hineingesteckt-keine Schuld !

Das schrieb ich doch aber schon alles !


Mal ganz nebenbei:
Was schätzt Du, wie häufig es vorkommt, dass man Grundstück und Wald einfach so besitzt?
Das sind nämlich Vermögen per se, wissen Anleger.
Vielleicht mehr wert als das, was Du im Stande warst, zusammenzuzimmern.


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18.09.2012 um 14:19
@eckhart
Dann sage doch bitte endlich, wer Schulden aufnimmt, wenn ich mit eigenen Händen und aus dem eigenen Wald ein Haus und damit ein Vermögen erschaffe.
Falls es Dir entgangen ist, nochmal:
N I E M A N D !
Du widersprichst dir andauernd selber...
Du hast ja auch kein Vermögen geschaffen, sondern ein Haus !
Natürlich zählt ein Haus zum Vermögen, wie alle Immobilien. Du kannst es ja jederzeit gegen andere Waren oder Geld eintauschen (und ja, man muß dafür natürlich erst einen Käufer oder Tauscher finden).

Meinst du, wenn Bill Gates ein Milliardenvermögen hat, daß er abermillionen 100-Dollar-Noten in seinem Safe zu liegen hat? Nein, er hat Aktien an seiner Firma, die er wie das selbstgebaute Haus selbst aufgebaut hat und die im laufe der Zeit teuer geworden sind.

Und wenn du immer noch der Meinung bist, ein selbstgebautes Haus wäre kein Vermögen: Der Hausbauer gründet eine AG und druckt 1000 Anteilsscheine und bringt das selbstgebaute Haus in die AG ein. Schon ist er Aktienbesitzer und hat damit sein Vermögen in Aktien. Wenn ein Interessent für einen Anteilsschein 1000 bietet, ist das Haus mit 1 Million zu bewerten.
Erinnerst du Dich,
warum zum Beispiel
manche Fußballer Vermögen verdienen ?
Ich hoffe, dir ist der Unterschied zwischen dem umgangssprachlichen "ein Vermögen verdienen" und dem formalen juristischen oder steuerlichen Begriff des Vermögens bewußt?
Genauso ist es mit Deinem Haus.
A n d e r e entscheiden, ob es ein Vermögen ist, oder nicht.
Das hatte ich in dem Beispiel berücksichtigt, indem es ein Interessent gab, der 1 Million für das Haus geboten hatte und das Angebot nach Ablehnung weiter aufrecht erhielt.
eckhart schrieb:Ein Haus per se ist kein Vermögen.
Genausowenig wie Aktien, Maschinen, Grundstücke, Wälder, Edelmetalle usw.
Mal ganz nebenbei:
Was schätzt Du, wie häufig es vorkommt, dass man Grundstück und Wald einfach so besitzt?
Das sind nämlich Vermögen per se, wissen Anleger.
Grundstücke und Wald sind genauso Vermögen wie Immobilien. Ein Grundstück ist eben nur so viel wert wie jemand bereit ist dafür zu bezahlen, nichts anderes als du beim Haus anbrachtest.

Oder wo ist jetzt der genaue Unterschied zwischen Haus und Grundstück, aufs Vermögen bezogen?

Zäld


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Abschaffung des Zins und Zinseszins?

18.09.2012 um 14:48
eckhart schrieb:Ein Haus per se ist kein Vermögen.
Selbstverständlich. Du sparst die Kosten, woanders zu wohnen. ist das kein Vermögen?
eckhart schrieb:Vielleicht mehr wert als das, was Du im Stande warst, zusammenzuzimmern.
Das Haus vergrößert aber dieses Vermögen, dass das unbebaute Grundstück darstellt.

Nach Deiner Definition ist nichts ein Vermögen. Auch nicht die 100 Mio. des Fußballprofis.


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18.09.2012 um 19:54
@zaeld
@kleinundgrün
zaeld schrieb am 09.09.2012:Ich kaufe ein teilweise bewaldetes Grundstück für 1000 Euro. Damit sind das Grundstück, der Notar und die Steuern schon mal aus dem Spiel, und von mir aus hat irgendjemand jetzt 1000 Euro Schulden.

Den Wald holze ich selber ab, verarbeite das Material selbst und baue selbst das Haus daraus. Am Ende ist das Haus 1 Million wert. Mein Vermögen beträgt 1 Million fürs Haus und 1000 fürs Grundstück.

Wer hat aufgrund meiner Aktionen nun 1 Million Schulden?
Betreffs des Hauses ... Niemand !
Und ob man den Vorteil, ein selbst gebautes Haus aus selbst gewonnenem Baumaterial mit eigener Hände Arbeit geschaffen,
"Vermögen", "Vorteil" oder "Glück" nennt,
bleibt jedem selbst überlassen,

sofern es Sojemanden gibt, der bei seinem "Vermögenserschaffungsvorhaben" ganz ohne alle Hilfe und Unterstützung ausgekommen ist.

(Denn:
Die ich kenne, die dies sinngemäß getan haben (das sind mehrere)
hatten trotz Hilfe und Unterstützung durch zahlreiche Helfer, abgezweigtes Material, Maschinen usw. Bauzeiten in der Größenordnung von 10-zu 30 Jahren
und/oder
mussten trotzdem Kredite aufnehmen.
(da eben Grundstücke doch viel viel mehr Kosten verursachen),
während der Bauzeit in abhängiger Beschäftigung tätig sein
(um ihr Leben zu finanzieren, anfangs z.B. in ihrer Mietwohnung weiterwohnen),
auf Urlaube verzichten (die fanden auf der Baustelle statt)
und ohne Ende knauserig gegen sich selbst sein.

Wenn eines dieser SELBST gebauten Häuser nun nach ca. 50 bis 80 Jahren einen neuen Besitzer findet (und wenns die eigenen Kinder sind), folgt als erstes fast regelmäßig der Abriss.)
Denn, nach der heilen Welt (wie viele do-it-yourself-Häuslebauer der alten Schule bemerken erst nach Jahrzehnten, dass ihnen ihr Grundstück doch nicht gehört, dass mit der Baugenehmigung was nicht stimmt, uswusw.
gehts mit dem "Vermögen" erst richtig los.
Ganz klassisch:
Kein Vermögen ohne entsprechende Schulden.
Und ganz selten in einer Person.

Kein Vermögen ohne entsprechende Schulden !
Der Komplexität der Makroökonomie kommt man mit Reduktionismus nicht bei !
Wenn man bei einem Vermögen mal die dazugehörenden Schulden nicht findet,
schaut man sich am Besten die Hebelwirkung dieses Vermögens an.
Am Anderen Ende des Hebels wird man fündig.


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18.09.2012 um 22:02
Wer hat aufgrund meiner Aktionen nun 1 Million Schulden?
Betreffs des Hauses ... Niemand !
Der Hausbauer hat sich also ein Vermögen geschaffen, ohne daß dafür jemand Schulden aufnehmen mußte.
eckhart schrieb:Kein Vermögen ohne entsprechende Schulden !
Und nun muß also doch jemand Schulden aufgenommen haben.

Wer hat die Schulden aufgenommen, als der Hausbauer sein Vermögen in Form eines Hauses schuf?

Oder hast du immer noch nicht verstanden, daß Immobilien ebenfalls zum Vermögen gehören?

Warum gehst du nicht auf meine Frage ein, ob Bill Gates sein Vermögen in Form von Hundert-Dollar-Scheinen in seinem Tresor hat?

Zäld


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Abschaffung des Zins und Zinseszins?

19.09.2012 um 00:36
@RageInstinct
ad acta damit.


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19.09.2012 um 15:47
zaeld schrieb:Der Hausbauer hat sich also ein Vermögen geschaffen, ohne daß dafür jemand Schulden aufnehmen mußte.
zaeld schrieb:Wer hat die Schulden aufgenommen, als der Hausbauer sein Vermögen in Form eines Hauses schuf?
Häuser werden so gut wie ausschließlich Kreditfinanziert !
(Wie man das Geld dafür -oder für eine etwaige Cashbezahlung- erwirbt, das berührt wieder die Geld/Schuldenproblematik)

Dein Beispiel, dass sich jemand ein Stück Wald kauft, Bretter und Balken aus den gefällten Bäumen schneidet und nach traditioneller Zimmermannskunst ohne Schrauben und Nägel zu einem Haus ohne Heizung, Wasser- und Stromleitung zusammenfügt,
ist dermaßen abwegig,
dass ich Dir schon mehrmals antwortete, dass dafür keine Schulden notwendig sind.
(den Kaufvorgang für das Grundstück weggelassen!)
zaeld schrieb:Warum gehst du nicht auf meine Frage ein, ob Bill Gates sein Vermögen in Form von Hundert-Dollar-Scheinen in seinem Tresor hat?

Zäld
Weil ich stillschweigend voraussetze, dass Bill Gates k e i n dementer Sonderling ist,
der vielleicht ein Stück Wald gekauft, aus dem gefällten Holz ein Haus selbst zusammengezimmert und sein Geld unter sein Kopfkissen steckt (Das ist das Gleiche wie ein Tresor).

Sofern man Geld hat, legt man es selbstverständlich gewinnbringend an,
sogar wenn man nicht Bill Gates heißt.
"Man lässt sein Geld für sich arbeiten"
@zaeld Hast Du schon mal Geld arbeiten sehen?
Nein?
Andere Menschen arbeiten, damit Dein oder Bill Gates Geld mehr wird.
Und warum arbeiten diese Menschen nicht ausschließlich für ihr eigenes Wohl?
Weil sie es auf irgendeine Art Dir oder Bill Gates schulden.


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19.09.2012 um 22:11
@eckhart
eckhart schrieb:Häuser werden so gut wie ausschließlich Kreditfinanziert !
Das ist völlig egal, denn es reicht ein einziges Beispiel, das deine Behauptung, sämtlichem Vermögen würden genauso hohe Schulden entgegenstehen, widerlegt. Dieses Beispiel habe ich dir gebracht.

Auf Grundlage dieses Beispiels könnte man nun weitergehen und aufzeigen, das auch die temporär kreditfinanzierten Häuser keine Schulden im Wert des Hauses nach sich ziehen (nachdem es abbezahlt wurde), aber ich fürchte, das wäre recht hoffnungslos.

Wenn dir das mit dem Haus zu kompliziert ist, habe ich noch eine Alternative:

Der Mann baut sich kein Haus auf seinem Grundstück, sondern fängt an zu graben und findet Gold. Nach wochenlanger mühseliger Bergbauarbeit hat er sich einen kleinen Haufen an Gold zusammengesammelt. Der ist eine Menge wert, der Mann hat sich also ein kleines Vermögen erarbeitet. Wer mußte für dieses Vermögen Schulden aufnehmen?

Im nächsten Schritt ersetze das Gold durch Kupfer, Zinn, Eisen, Holz, Öl, Steine für den Hausbau, Weizen, Kartoffeln und und und. Wer muß dafür Schulden aufnehmen, wenn mittels Arbeit diese ganzen Rohstoffe aus dem Boden oder vom Feld geholt werden?
Warum gehst du nicht auf meine Frage ein, ob Bill Gates sein Vermögen in Form von Hundert-Dollar-Scheinen in seinem Tresor hat?
Weil ich stillschweigend voraussetze, dass Bill Gates k e i n dementer Sonderling ist,
der vielleicht ein Stück Wald gekauft, aus dem gefällten Holz ein Haus selbst zusammengezimmert und sein Geld unter sein Kopfkissen steckt (Das ist das Gleiche wie ein Tresor).

Sofern man Geld hat, legt man es selbstverständlich gewinnbringend an,
Bill Gates hat aber kein Geld angelegt, sondern er hat ein Unternehmen aufgebaut, das im Wert gewachsen ist. Er hat in der Garage sein Unternehmen gegründet, dieses auf 1 Million Anteilsscheine verteilt, und 30 Jahre später ist das Ding Milliarden wert (das ist natürlich eine vereinfachte Darstellung). Dafür mußte niemand Schulden aufnehmen. Oder sag: Wer?

Zäld


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