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Direkte oder repräsentative Demokratie?

masadaman
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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:32
@Klartexter

Der "Pöbel" wird dir eines Tages Zeigen was er von dir hält!!!

Menschenverachtend Bürger Pöbel zu nennen!!!


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Klartexter
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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:33
@Kc

Welche "Expertisen" ausgearbeitet werden wenn der Auftraggeber zugleich das zu beurteilende Unternehmen ist, muss ich dir jetzt nicht wirklich erklären.
Im Prinzip ist das auch nicht der Kern unseres Gespräches. Es geht eher darum dass es mich mittlerweile maßlos erbost, das gemeine Volk als dumm darzustellen. Es verfügt zwar nicht über die Tiefe des Wissens, hat aber ein gutes moralisches Gespür. Und das ist es, was mittlerweile bei allen Entscheidungen fehlt: die Moral!


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:34
USA hat eine echte Demokratie, da gibt es für alles eine Volksabstimmung. Der Sheriff wird gewählt, der Rat wird gewählt, Richter werden gewählt.
Für einen Antrag braucht man eine Volksabstimmung.
Das Problem an dem ganzen ist, dass dort nicht nach Kompetenz gewählt wird, sondern wer die meisten Babies küsst. Auch für Fachfragen gibt es Volksabfragen wo kein Interesse besteht.


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:34
Kc schrieb:Dann müsste man die Berater schon fest im Ministerium anstellen.
Da der Berater eigentlich die Politik bestimmt, muss er gewählt werden können.

Es stellt sich dann allerdings die Frage, wozu ist der Politiker gut ?


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Klartexter
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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:34
@masadaman

Geh mir nicht auf den Senkel und lies den Text nochmal richtig, denn ich meinte es nicht abwertend


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:35
@emodul

Kommt immer auf die Situation an.

Nimm etwa das Beispiel Griechenland:

Wenn man da erst monatelang im Volk diskutieren und abstimmen lässt, dann ist der Zug für sinnvolles Handeln in dieser Krise, wie auch immer das aussehen mag, längst abgefahren.


Oder überlege dir, was ist, wenn ein Land mit Krieg droht und seine Truppen in Bewegung setzt:

Wenn da erst groß und breit diskutiert wird, ob man sich denn wehren dürfe oder ob man unter allen Umständen pazifistisch bleiben müsse, kann es am Ende zu spät sein.



Gerade deshalb erwählen sich doch Menschengruppen überhaupt seit altersher Anführer: Damit sie jemanden haben, der in Krisensituationen möglichst schnell eine hoffentlich gute Entscheidung trifft.


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:36
Ilian schrieb:Ansonsten könnte man auch argumentieren, der Großteil des Volkes sei zu blöd, Wahlprogramme zu verstehen/analysieren und die Wahlen daher hinfällig. ;)
Kann man ja auch.
Weswegen Demokratie - zumindest heute - nicht so viel Sinn macht wie viele es gerne hätten.


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masadaman
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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:36
@Klartexter

Wie kann man das denn nicht abwertend meine? Deine Lügerei kannst du dir sparen!!! Eines Tages wirst du nicht mehr lachen, wenn der Pöbel dir zeigt was er witzig findet!!!


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Klartexter
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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:37
@Kc

Es muss mit Sicherheit nicht über alles ein Plebizit stattfinden. Und wenn ein Land angegriffen wird, so gilt eh unvermittelt der Kriegszustand und alles an demokratischen Möglichkeiten ist Geschichte.


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Klartexter
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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:38
@masadaman

Spam und pöbel woanders oder beteilige dich aktiv am Diskussionsthema


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:38
@Klartexter

Moral ist eine feine Sache - aber auch eine sehr von Emotionen bestimmte.

Das moralische Empfinden von richtig und falsch sagt mir beispielsweise spontan, wenn ich von einem Kinderschänder lese:,,Der Typ muss für immer hinter Gitter, der Drecksack darf nie wieder raus".

Oder wenn ich lese, wie Jugendliche einfach mal eben andere Menschen halb tot prügeln, dann würde ich auch eher eine harte Strafe, eventuell sogar eine Prügelstrafe aufgrund meiner moralischen Entrüstung vorziehen.

Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Sache.


Man darf Moral zwar nicht völlig außer Acht lassen - aber man sollte sich auch nicht zu sehr davon leiten lassen, so dass man real richtige Entscheidungen vernachlässigt.


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:39
@masadaman

Ermahnung: Unterlasse bitte deine Stimmungsmache gegen andere User, sondern trage was sinnvolles zum Thema bei ;)


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:39
@masadaman

Die Wahrheit kann nicht abwertend sein.


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masadaman
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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:43
Ist ja sowieso klar, wie das hier abgeht. Bin raus.


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Klartexter
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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:43
@Kc

Selbstverständlich ist es eine emotionale Ebene. Ich will sie ja auch nicht in den Schwerpunkt der Entscheidungsfindung stellen, aber eben auch nicht völlig außer acht lassen.
Die Wirtschaft, und um diese geht es mir gerade weil sich der Großteil der Politik darum dreht, ist moralisch verkommen. Eine leichte Hilfe sind ja schon Frauen in Vorständen, welche etwas weiter denken als ein rein quasi patriarchaisch geführtes Unternehmen.

Das Rechtssystem ist politisch -eigentlich- unabhängig und es sollte keinen Einflüssen einer Stimmung unterliegen.
Aber warum wählst du immer Negativbeispiele, welche eigentlich gar nicht in Betracht kommen? Wieso streubst du dich so gegen Teilhabe des Volkes? Wieso meinst du dass das Volk so blöd wäre?


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:46
Wenn die Bürger immer an politischen Entscheidungen beteiligt sind, dann werden sie Opfer von Manipulation und sorgt dafür dass sie dumm bleiben. So wie es in den USA der Fall ist. In USA kommt jeder an eine Schusswaffe dran aufgrund der direkten Demokratie. Mörder wie OJ Simpson wurden demokratisch Freigesprochen. Es gibt mehr was für eine repräsentativen Republik spricht.


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Klartexter
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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:50
@individualist

So, du meinst die Bürger der USA sind Querbeet dumm? Sehr gewagte These...
Und das man dort Schusswaffen leichter kaufen kann als hier, dies kann ich nur begrüßen denn eigentlich ist das das Recht von freien Bürgern


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:51
@Kc
Kc schrieb:Kommt immer auf die Situation an.

Nimm etwa das Beispiel Griechenland:

Wenn man da erst monatelang im Volk diskutieren und abstimmen lässt, dann ist der Zug für sinnvolles Handeln in dieser Krise, wie auch immer das aussehen mag, längst abgefahren.
Egal wer hier die Entscheidungen fällt, die sind sowieso falsch. Der Zug ist doch eh schon lange abgefahren. Ob hier jetzt direkte oder repräsentative Demokratie am Werk ist, spielt keine Rolle mehr.

Es ist aber wichtig festzuhalten, dass es keine direkte Demokratie war, die zu dieser Situation geführt hat. Ich behaupte mal, dass das ganze Griechenlanddebakel mit direkter Demokratie gar nicht passiert wäre.
Kc schrieb:Oder überlege dir, was ist, wenn ein Land mit Krieg droht und seine Truppen in Bewegung setzt:

Wenn da erst groß und breit diskutiert wird, ob man sich denn wehren dürfe oder ob man unter allen Umständen pazifistisch bleiben müsse, kann es am Ende zu spät sein.
Für die Abwehr gibt es auch in einer direkten Demokratie meist Massnahmen, die getroffen werden können, ohne dass es erst eine Volksbefragung gibt.
Kc schrieb:Gerade deshalb erwählen sich doch Menschengruppen überhaupt seit altersher Anführer: Damit sie jemanden haben, der in Krisensituationen möglichst schnell eine hoffentlich gute Entscheidung trifft.
Das war früher mal so. Heute ist das eigentlich eher dumm, die Macht an ein paar wenige (unfähige) Leute zu delegieren.

Denn was man häufig vergisst, ist der Umstand, dass direkte Demokratie nicht bedeutet, dass der Pöbel regiert. Direkte Demokratie bedeutet, dass gut informierte Bürger sich für ihre Interessen und die Interessen ihrer Mitbürger einsetzen. Die Alternative sind angebliche Experten, die die Interessen einiger weniger Firmen vertreten und so tun müssen, als ob sie die Interessen des Landes vertreten.

Und Politiker, die das Volk bevormunden wollen, weil es irgendwelche komplexen Dinge angeblich nicht versteht, gehören sowieso abgewählt.

Emodul


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:53
@Klartexter

Ich will es mal sinngemäß wie ,,K" in ,,Men in Black" ausdrücken:

,,Ein Mensch ist intelligent. Aber ein Haufen Menschen kann sehr gefährliche, unverständliche Entscheidungen treffen."


Ich sträube mich nicht generell gegen eine angemessene Teilhabe des Volkes an politischen Entscheidungen. Ich bin im Gegenteil sehr dafür, dass bei wichtigen, weitreichenden Entscheidungen, beispielsweise aktuell über den Atomausstieg, tatsächlich Volksabstimmungen durchgeführt werden sollten.


Jedoch denke ich, dass man das auch wiederum nicht zu weit treiben darf.
Man kann nun einmal nicht leugnen, dass nicht jeder in der Bevölkerung auch zu jedem Thema qualifzierte Entscheidungen treffen kann. Das gilt auch für mich.
Leider ist es so, dass die betreffenden Leute dann oft nicht einfach still sind oder sich erstmal ordentlich Informationen verschaffen und nachdenken.

Sondern sie bilden sich schnell irgendwelche Meinungen und vertreten diese Meinungen dann trotzdem, obwohl sie eigentlich undurchdacht und falsch sind.
Auch den Aspekt der Medienmanipulation darf man hierbei nicht außer acht lassen.
Das Volk lässt sich unter Umständen sehr, sehr leicht manipulieren, wodurch entsprechender Schaden entsteht.


Ich persönlich würde am meisten eine repräsentative Demokratie mit basisdemokratischen Elementen wie Volksentscheiden bei sehr wichtigen Angelegenheiten vorziehen.
Was ,,sehr wichtige Angelegenheiten" sind, könnte man beispielsweise durch Unterschriftengrenzen definieren.

Wenn etwa ein Thema soundsoviele Unterschriften erhält, dann besteht offensichtlich ein hohes Interesse in der Bevölkerung und es wird ein Volksentscheid abgehalten.

Das wäre etwas, womit ich mich durchaus anfreunden könnte.

Mit einer puren Basisdemokratie dagegen eher weniger.


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Direkte oder repräsentative Demokratie?

25.06.2011 um 20:56
@emodul
emodul schrieb:Denn was man häufig vergisst, ist der Umstand, dass direkte Demokratie nicht bedeutet, dass der Pöbel regiert. Direkte Demokratie bedeutet, dass gut informierte Bürger sich für ihre Interessen und die Interessen ihrer Mitbürger einsetzen. Die Alternative sind angebliche Experten, die die Interessen einiger weniger Firmen vertreten und so tun müssen, als ob sie die Interessen des Landes vertreten.
Aber genau diese Verhältnisse haben wir doch im Prinzip schon heute.

Politiker sind ja auch in erster Linie Bürger, die sagen:,,Wir wollen Entscheidungen treffen, wir wollen führende Positionen in unserer Gesellschaft bekleiden, wir wollen lenken."

Idealerweise natürlich zum Wohle des Volkes. Dass jeder aber auch zumindest teilweise seine eigenen Interessen im Blick hat, ist selbstverständlich.

Und genau das wird höchstwahrscheinlich auch für die von dir angesprochenen, gut informierten Bürger gelten.
Auch diese werden Interessen und Meinungen haben, die sie gerne gegenüber anderen durchsetzen möchten. Weil für sie und ihre Gruppe dabei etwas herausspringt.


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