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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

521 Beiträge, Schlüsselwörter: Bank, Banken, Kartell, Steuerzahler

Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 07:57


Das oben verlinkte Video "Doku" ist ein zusammenschnitt von verschiedenen Fernsehsendungen zum Thema Banken und Verschuldung. Das Video kritisiert das bestehende Finanzsystem und den umgang der Banken mit der Staatsverschuldung. Das Thema ist für die meisten wohl nix neues, jedoch könnte es für die Leihen neue Ansätze liefern um das Thema besser zu verstehen.

darüber hinaus findet ihr bei der Youtube beschreibung weitere links. Schaut selbst ma rein, ich hab sie mir noch nicht angekuckt.

Ich bin mir zimlich sicher das vergleichbare Threads hier im Forum schon laufen, doch ich habe nach 4 Suchbegriffen nix in der Suchmaschine gefunden... es ist einfach zum Kotzen, aber wat sollst...
falls doch nicht...

Habt ihr das Gefühl, oder wisst Ihr vielleicht sogar, ob die großen Banken der Welt (die Lobby/isten) uns abzocken?
Haltet ihr es für möglich das das Finanzsystem selbst zum Vorteil der Banken und zum Nachteil der Steuerzahler funktioniert?
Ist es möglich, das die Banken die Politik/er kontrolieren?
Kennt sich vielleicht einer von euch Allmys über das Finanzsystem aus, und kann hier vielleicht etwas Fachlicher zur Thematik des Videos eingehen? Als Leihe ist man leider kaum in der lage den Wahrheitsgehalt eines solchen Videos zu überprüfen.
Es gibt schon jetzt alternativen zum Finanzsystem und es kommen immer mehr und mehr Ideen zu stande, ob es nun Gutscheine sind die Regional nach und nach den Euro ersetzten, oder die Islamische Bank (Name wird werscheinlich bald geändert) die ganz ohne Zinsen auskommt...
Haltet ihr ein neues Finanzsystem in Globalen Ausmaßen für Realistisch und kennt ihr eventuell vielversprechende Alternativen?

Würde mich freuen wenn ihr zu einer oder mehreren Fragen n Statement abgibt, oder einfach so, alles postet, das der Thematik dienlich sein könnte... Danke

peaz


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def
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 08:36
Ich kopiere hier mal etwas eus einem Link von einer Userpage der FU Berlin... Das Hauptproblem sehe ich ander Funktion des Zinses, der die Wirtschaft unter permanenten Wachstumsdruck stellt, den diese zwar eine Zeitlang bedienen kann, der aber auf dauer garnicht zu bedienen geht.

Mit eigenen Worten möchte ich mich nichtmehr äußern. Zuviel Ignoranz wird dem Thema entgegen gebracht.

------

Bernd Senf:

Zinssystem und Staatsbankrott

Um es gleich vorwegzunehmen: Der folgende Beitrag rührt an einem Tabu, das sich auf erstaunliche Weise in einer ansonsten doch recht aufgeklärten Gesellschaft hat halten können. Gemeint ist das Zins-Tabu, die Tabuisierung der Zinsproblematik, d.h. des Zusammenhangs zwischen Zinssystem und vielfältigen Krisensymptomen. Dazu gehören Krisen der Wirtschaft, der Umwelt, der Gesellschaft, des Staates und der Dritten Welt. Hier soll es vor allem um die Krise des Staates - genauer: des Staatshaushalts - gehen, um die Eskalation der Staatsverschuldung und deren Finale, den Staatsbankrott.

...
Zur Problematik des Zinssystems

Betrachten wir zunächst einmal die Rolle des Zinses aus der Sicht der Geldanleger. Jede Bank oder Lebensversicherung rechnet einem vor und stellt es in entsprechenden Grafiken anschaulich dar, wie sich festverzinslich angelegtes Geld im Laufe der Zeit - scheinbar wie von selbst - vermehrt. »Geld wächst und wächst und wächst« oder »Lassen Sie Ihr Geld arbeiten« sind Werbeslogans, die jeder kennt. Werden die jährlichen Zinserträge nicht entnommen und für Konsumausgaben verwendet, sondern auf das angelegte Geldvermögen jeweils draufgepackt, dann ergibt sich gemäß der Zinseszinsformel ein exponentielles Wachstum des Geldvermögens, das sich von Jahr zu Jahr immer weiter beschleunigt.

Zinssystem, Wachstumsdruck und monetärer Teufelskreis

Wo aber kommt dieses Wachstum her, worin hat es seine Grundlage? Letztlich muß es irgendwo an anderer Stelle in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen erwirtschaftet werden. Denn die angelegten Gelder fließen als Kredite z.B. an Unternehmen, die damit investieren. Um die aufgenommenen Kredite mit Zinsen zu bedienen und zurückzuzahlen, müssen die Unternehmen ihre Produktion, ihren Absatz und ihre Erlöse ausweiten. Gesamtwirtschaftlich bedeutet das: Das Zinssystem setzt die Produktion unter einen permanenten Wachstumsdruck. Dem exponentiellen Wachstum der Geldvermögen steht im übrigen ein entsprechendes exponentielles Wachstum der Schulden gegenüber. Helmut Creutz hat diesen Zusammenhang als »monetären Teufelskreis« bezeichnet.

Indem das angelegte Geldvermögen als Kredit weiterverliehen wird, begründet es an anderer Stelle eine entsprechende Verschuldung. Deren Bedienung (Tilgung plus Zinsen) führt zu vergrößerten Rückflüssen, und die auf diese Weise vergrößerten Geldvermögen suchen sich neue Schuldner, usw. Als Schuldner kommen in Frage: private Unternehmen, private Haushalte und Staat im Inland sowie »das Ausland«.

Betrachtet man die Entwicklung der Verschuldung im Verhältnis zur Entwicklung des Sozialprodukts in der Bundesrepublik von 1950 - 1993, so zeigt sich (ebenfalls nach Creutz) ein ungleich viel schnelleres Anwachsen der Schulden: Während sich das Sozialprodukt in diesem Zeitraum um das 8-fache erhöht hat, ist die Verschuldung (von Unternehmen, Haushalten und Staat zusammen) auf das 18-fache angestiegen.

Der wachsende Schuldenberg fordert in wachsendem Maße seinen Tribut in Form von Zinslasten, die von den Schuldnern im Durchschnitt immer schwerer aufzubringen sind, die immer größere Teile des Sozialprodukts beanspruchen und an die Geldvermögensbesitzer bzw. an die Banken fließen.

Zinssystem und Wirtschaftskrise

Solange das Sozialprodukt (SP) noch kräftig wuchs und die Zinslasten nur einen geringen Prozentsatz ausmachten (aufgrund der durch die Währungsreform 1948 zusammengeschrumpften Schulden), fiel das Wachstum der Zinslasten nicht weiter auf. Es blieb immer noch ein absolut wachsender Rest des Sozialprodukts zur Verteilung übrig. Aber in einer Welt begrenzter Ressourcen und Absatzmärkte kann die Produktion auf Dauer unmöglich mit dem vom Zins geforderten exponentiellen Wachstum mithalten. Wenn sich das Wirtschaftswachstum aber verlangsamt, drücken die weiter wachsenden Zinslasten immer mehr auf das Sozialprodukt - und drängen andere Ansprüche an das Sozialprodukt immer mehr in die Defensive. Die Schuldner geraten dadurch immer mehr in die Klemme. Bleiben die erforderlichen Erlössteigerungen aus, denn müssen die privaten Unternehmen andere Kosten senken - mit der Folge von Entlassungen, gesamtwirtschaftlichem Nachfragerückgang, einer steigenden Zahl von Konkursen usw., kurz: mit der Folge einer Wirtschaftskrise (in Abb. 1 dargestellt durch den Blitz). Die Zinslasten wachsen demnach wie ein Tumor, zuerst ganz langsam und unauffällig, dann immer dramatischer, und entziehen dem »sozialen Organismus« immer mehr Lebenskräfte, bis er daran zusammenbricht. Das Erstaunliche ist, daß die Wirtschaftswissenschaftler diesen Zusammenhang bisher so gründlich übersehen haben. Für sie ist der Zins eine Grundlage für die »Optimale Allokation der Ressourcen« und für das »Gleichgewicht am Kapitalmarkt« zwischen Sparen und Investieren. Sie verstehen das Wesen dieser wuchernden Schulden ebenso wenig wie die Schulmedizin das Wesen der Krebskrankheit.

Zinssystem und Staatsverschuldung

lm Unterschied zu privaten Unternehmen muß der Staatshaushalt auf Dauer und im Durchschnitt keine Gewinne erzielen, sondern die Staatsausgaben durch entsprechende Einnahmen decken. Er erzielt diese Einnahmen nicht in erster Linie durch Verkauf von öffentlichen Gütern und Dienstleistungen, sondern vor allem durch Steuereinnahmen, die einen grundsätzlich anderen Charakter haben als die Erlöse der privaten Unternehmen. Sie entstehen kraft hoheitlicher Gewalt des Staates, der seinen Bürgern Steuern auferlegen kann. Wenn sich laufende Ausgaben und laufende Einnahmen die Waage halten, handelt es sich um ein ausgeglichenes Budget.

Es gibt aber auch für den Staat gute Gründe, sich zu verschulden, insbesondere dann, wenn damit langfristige Zukunftsinvestitionen finanziert werden, deren Früchte auch noch von späteren »Generationen« von Steuerzahlern als öffentliche Leistung in Anspruch genommen werden (z. B. Verkehrssystem, Bildungssystem). Würden derartige Investitionen allein aus Steuermitteln finanziert, so müßten die jetzigen Steuerzahler für etwas aufkommen, was zum erheblichen Teil auch von späteren Generationen genutzt wird, und im übrigen ließe sich ein Großteil dieser Investitionen ohne Kredite gar nicht finanzieren und müßte entsprechend unterbleiben. Ohne Verschuldung könnte der Staat demnach einen wesentlichen Teil seiner Funktionen gar nicht erfüllen, und ob diese Funktionen hinreichend durch privatwirtschaftliche Aktivität erfüllt werden könnten, ist äußerst fraglich. Durch Kreditfinanzierung werden die Lasten auch auf spätere Steuerzahler verteilt. Denn zur Verzinsung und Tilgung der Staatsschulden bedarf es späterer Steuereinnahmen, die über die späteren laufenden Staatsausgaben hinausgehen.

Das Aufbringen wachsender Steuereinnahmen und die Bedienung der Staatsschulden ist solange kein Problem, wie das Sozialprodukt entsprechend wächst - und mit ihm (selbst bei gleichbleibenden Steuern und konstanten Steuersätzen) das Steueraufkommen. Angesichts der Dynamik der Zinseszinses und der entsprechend exponentiell wachsenden Zinslasten müßte aber das Sozialprodukt auf Dauer ebenfalls exponentiell anwachsen, was aus besagten Gründen unmöglich ist. Mit nachlassendem Wirtschaftswachstum fallen aber die Steuereinnahmen geringer aus, als es für die Bedienung der Staatsschulden erforderlich wäre. Damit gerät auch der Staat in die Schuldenklemme.

http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/bankrott.html

--------

LG


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 10:06
def schrieb:Mit eigenen Worten möchte ich mich nichtmehr äußern. Zuviel Ignoranz wird dem Thema entgegen gebracht.
Nicht doch!
Aufklären, nicht klein machen (lassen).


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 13:19
@def

Danke für deinen Beitrag

Nun ist Bernd Senf kein unbekannter. Und doch ist es für uns Leihen schwirig sagen zu können, ob das Zinssystem im echten Leben auch genau so funktioniert. Man muss sich mit den genauen Mechanismen des Finanzsystems auskennen, um eine Verschwörungstheorie auschließen, oder um sogar einen Maßen Betrug aufdecken zu können. Auch wenn Senfs ausfürhungen uns schon logisch und schlüssig genug erscheinen, können/dürfen wir uns nicht blind darauf verlassen.

Hast du vielleicht irgendwelche Recherchen zu dem Thema gemacht? (zB die Aussagen von Senf überprüft) Oder kannst du vielleicht sogar, anhand von Fachwissen, mit eigenen Worten auf das Thema eingehen? Damit wir dumen Leihen auch Fragen stellen können um es besser zu verstehen...

Danke dir nochmal


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def
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 13:47
@BaHH

Ich kann auch nur seine Aussagen mit anderen Worten wiedergeben da man das Rad nicht neu erfinden kann. Die Problematik an sich ist schon recht lang ein Thema für mich und begann mit kleinen Filmchen wie "Goldschmied Fabian" aber solche Quellen, obwohl durchaus faktisch korrekt, werden auf Grund der Tatsache, dass es vom Kopp Verlag produziert wurde direkt abgelehnt.

Ich hielt mal einen Vortrag in meiner Ausbildung über Zinsen und Mindestreservepolitik und die Mechaniken die dahinter stecken. Die Kernaussage die mir entgegen kam war "Aber Wachstum ist doch gut." ohne einen Gedanken daran zu verschwenden das die Wirtschaft niemals mit dem Wachstum der Schulden mithalten kann... wie soll sie das auch schaffen.

Fragen bin ich gern im Rahmen meiner Möglichkeiten bereit zu beantworten, aber ich denke es gibt einige bessere "Fachleute" hier im Forum, die es nur Leid sind immer die gleiche Leier abzulassen...


LG


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 13:55
def schrieb:aber ich denke es gibt einige bessere "Fachleute" hier im Forum
dann scheint es doch schon andere Threads zu dem Thema zu geben? Kannst du mir vielleicht die links nennen, würd mir gerne ein Bild davon machen, ob es überhaupt Sinn macht, hier alt bekannte Themen neu aufzurollen, da dazu ja massenhaft infos gesammelt werden müssen....


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omem
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 13:56
@def

Ich distanziere mich auch klar vom Kopp-Verlag. Aber wenn die an einer Produktion beteiligt sind, die die Realität abbildet, dann sollte man nicht das Urteil über einen Miturheber in den Vordergrund stellen. Wenn der Verlag behaupten würde, die Blätter der Bäume wären grün, dann könnte auch niemand sagen "Das ist Quatsch, das kommt von Kopp".

Hier die Youtube-Videos, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann (Teil 1 bis 6):













Nicht der Autor zählt, sondern der Inhalt. Wer Fehler oder ideologisch verblendete Inhalte bemerkt, möge das hier zur Diskussion stellen.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 13:58
@omem

Alter Teil 1 hätte gelangt... ausserdem gibt es bestimmt auch irgendwo ne Playlist, die du auch hättest Posten können


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def
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 13:59
@omem
@BaHH
Ich habe das gestern im Thread der US-Schuldenproblematik gepostet, und da wurde es abgelehnt, weil von Kopp. Die Fähigkeit zu Differenzieren geht hier einigen ab. :)

LG


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 14:01
@def

US-Schuldenproplematik... zimlich sinnloser Titel in der Zeit der Globalisierung aber danke dir... schaue ma gleich rein


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 14:03
omem schrieb:Ich distanziere mich auch klar vom Kopp-Verlag. Aber wenn die an einer Produktion beteiligt sind, die die Realität abbildet, dann sollte man nicht das Urteil über einen Miturheber in den Vordergrund stellen. Wenn der Verlag behaupten würde, die Blätter der Bäume wären grün, dann könnte auch niemand sagen "Das ist Quatsch, das kommt von Kopp".
Bravo!


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 14:04
@def

Ich hasse die Allmy Suchmaschine... kann den Thread nicht finden... kannst du den Link posten?


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omem
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 14:04
@def

Das ist eben das Problem. Man hat ein Totschlagargument und differenziert gar nicht mehr. Jeder sollte doch mündig genug sein, sich sowas anzusehen - gerne auch mit dem Urheber im Hinterkopf - und sich dann selbst ein Urteil bilden.

Diese Fähigkeit geht anscheinend vielen ab. :(


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def
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 14:07
@BaHH
Der Thread heißt anders, entschuldige:

Diskussion: Amerika vor Zahlungsunfähigkeit

@omem
Danke, tut wirklich gut das auch mal von wem anders zu hören... Man glaubt ja schon man ist der einzige der hier versucht objektiv zu bleiben.

LG


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

29.07.2011 um 20:05
BaHH schrieb:Es gibt schon jetzt alternativen zum Finanzsystem und es kommen immer mehr und mehr Ideen zu stande,
Steuer mal was zu

http://venusprojekt.de/
Eine Erkenntnis des Venus Projekts ist die Tatsache, dass große Teile des fehlgeleiteten Verhaltens in der heutigen Gesellschaft direkt aus der entmenschlichenden Umgebung eines monetären Systems resultieren. Außerdem hat die Automatisierung zu einem Ersetzen der menschlichen Arbeit durch Maschinen geführt, und am Ende dieser Entwicklung werden die meisten Menschen nicht mehr die Kaufkraft besitzen, um sich die produzierten Güter und Leistungen zu kaufen.

Das Venus Projekt unterstützt ein soziales System, in dem Automatisierung und Technologie intelligent im Rahmen eines umfassenden sozialen Entwurfs eingesetzt werden, dessen oberstes Ziel es ist, die Lebensqualität statt den Profit zu maximieren. Das Projekt führt auch einige hilfreiche und praxisnaher Werte ein.

Das ist im perfekten Einklang mit den spirituellen Aspekten und Ideen der meisten Religionen auf der Welt. Was das Venus Projekt aber davon abhebt ist sein Vorschlag, diese Ideale in eine funktionierende Realität zu übertragen.
(ist übrigens eine meiner Seiten)


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

30.07.2011 um 10:23
halte ich nichts von

das die Banken vermeintlich Macht haben ist alleine SChuld der Politik die nicht mit GEld umgehen kann. Wer Kredite aufnimmt sollte Wissen ob er sie auch bedienen kann.

Aber seit den 70er Jahren meint der Staat ja alles mögliche Regeln zu müssen und die Verschuldung steigt. Tja weg mit den Spießern ala Erhart der sagt, Maß halten ist wichtig.

was automatisierung angeht so überwiegt der Vorteil die Nachteile, all unser Wohlstand beruht auf steigerung der Produktivität, was glaubt ihr denn warum ihre PC Fernsehr, autos ect erwerben könnte.

Testet doch mal aus wenn ihr eure Möbel mal bei einem Schreiner holen wollt

Zumal Automatisierung als ersters die simplen einfachen Tätigkeiten ersetzt, somit den Menschen im Grunde die Möglichkeit gibt interessantere und weniger Körperliche Arbeiten durchzuführen, was natürlich impliziert das man ein höheres Bildungsnivau brauct

bisher sind die tollen Alternativen dadurch aufgefallen das sie tolle Worthülsen bilden, die wichtigen Fragen umgehen, und oftmals mit Idealisierten Grundvoraussetzungen beginnen, weiterhin das ganze recht Isoliert betrachten und das in der Zeit wo die Welt zusammenwächst.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

30.07.2011 um 10:39
Mich wundert es was es darüber großartig zu schreiben gibt. Das war seit jeher so.
Selbst die Hilfe für Griechenland geht zu fast 100% an die Banken, man muss ja schließlich die Schulden bei dennen Tilgen.


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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

30.07.2011 um 12:54
Hier mal was ähnliches wie "Goldschmied Fabian", aber mir persönlich gefällt die MAchart besser. Die Aussage ist dieselbe...


Die Banken und die Politik sind gleichermaßen "Schuld". Einer macht die Gesetze und der andere nutzt sie...



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omem
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

30.07.2011 um 13:00
Fedaykin schrieb:was automatisierung angeht so überwiegt der Vorteil die Nachteile, all unser Wohlstand beruht auf steigerung der Produktivität, was glaubt ihr denn warum ihre PC Fernsehr, autos ect erwerben könnte.
Toll, dass die Produktivität steigt. Was hat der Durchschnittsbürger davon? Autos und Computer?

Nehmen wir das typische Brot-und-Butter-Auto:

Ein VW Golf kostete bei der Markteinführung 1976 7.995,- DM = 4.350,- Euro, der Durchschnittsverdienst in Deutschland lag 1975 bei 11.213 Euro. Heute kostet ein Golf in Grundausstattung 16.975,- Euro, der Durchschnittsverdienst in Deutschland liegt bei 27.649,- Euro.

1976 konnte sich ein Durchschnittsarbeitnehmer für sein Jahresgehalt 2,5 VW Golf leisten, heute kann er sich 1,6 VW Golf leisten.

Es lebe die Produktivität.

Und dass sich heute jeder Hinz und Kunz einen Computer und ein Handy leisten kann, liegt nicht so sehr an der gestiegenen Produktivität, sondern daran, dass diese Geräte heute in Billiglohnländern zu Hungerlöhnen zusammengeschraubt werden. Ausbeutung statt Produktivität.

Richtig muß es heißen: "Der Reichtum einiger weniger beruht auf Steigerung der Produktivität."
Fedaykin schrieb:Zumal Automatisierung als ersters die simplen einfachen Tätigkeiten ersetzt, somit den Menschen im Grunde die Möglichkeit gibt interessantere und weniger Körperliche Arbeiten durchzuführen, was natürlich impliziert das man ein höheres Bildungsnivau brauct
Ja klar. Um diese Tätigkeiten auszuführen bedarf es aber auch Abnehmer für die Dienstleistungen und Produkte. Wo bleiben sie bei gesteigerter Produktivität und stagnierenden Löhnen?

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nero3
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Bankenkartell saugt Steuerzahler aus

30.07.2011 um 15:22
def schrieb: Um die aufgenommenen Kredite mit Zinsen zu bedienen und zurückzuzahlen, müssen die Unternehmen ihre Produktion, ihren Absatz und ihre Erlöse ausweiten. Gesamtwirtschaftlich bedeutet das: Das Zinssystem setzt die Produktion unter einen permanenten Wachstumsdruck.
Warum muss ein Unternehmen zwangsläufig wachsen um seine Krdite zu begleichen? Ein Unternehmen kann auch kurzfristig keine Barreserven haben, einen Kredit aufnehmen, investieren und mit dem normalen Umsatz Kredit und Zins zurückzahlen.

Außerdem verdienen Banken inzwischen mehr Geld am Finanzmarkt, als durch das Verleihen von Krediten.
Betrachtet man die Entwicklung der Verschuldung im Verhältnis zur Entwicklung des Sozialprodukts in der Bundesrepublik von 1950 - 1993, so zeigt sich ein ungleich viel schnelleres Anwachsen der Schulden: Während sich das Sozialprodukt in diesem Zeitraum um das 8-fache erhöht hat, ist die Verschuldung (von Unternehmen, Haushalten und Staat zusammen) auf das 18-fache angestiegen.
Das würde mich interesseiern, wie das genau funktioniert.
def schrieb:Die Schuldner geraten dadurch immer mehr in die Klemme. Bleiben die erforderlichen Erlössteigerungen aus, denn müssen die privaten Unternehmen andere Kosten senken - mit der Folge von Entlassungen.....
Der Artikel tut ja gerade so, als ob jedes unternehmen auf Kredite aufgebaut ist. Es gibt aber auch viele Unternehmen, die mit bereits vorhandenem Geld gegründet werden.
Das Aufbringen wachsender Steuereinnahmen und die Bedienung der Staatsschulden ist solange kein Problem, wie das Sozialprodukt entsprechend wächst - und mit ihm das Steueraufkommen. Angesichts der Dynamik der Zinseszinses und der entsprechend exponentiell wachsenden Zinslasten müßte aber das Sozialprodukt auf Dauer ebenfalls exponentiell anwachsen, was aus besagten Gründen unmöglich ist. Mit nachlassendem Wirtschaftswachstum fallen aber die Steuereinnahmen geringer aus, als es für die Bedienung der Staatsschulden erforderlich wäre. Damit gerät auch der Staat in die Schuldenklemme.
Das ist nur zum Teil richtig. Das gilt nur, wenn der Staat keinen ausgeglichenen Staatshaushalt hat und sich immer neu verschuldet. Wenn der Staat aber die anfallenden Zinsen begleichen kann, ohne sich neu zu verschulden, wächst auch nicht der Schuldenberg und ist aus Sicht des Staates kein Wachstum zwnagsläufig nötig.


Das Aufbringen wachsender Steuereinnahmen und die Bedienung der Staatsschulden ist solange kein Problem, wie das Sozialprodukt entsprechend wächst - und mit ihm das Steueraufkommen. Angesichts der Dynamik der Zinseszinses und der entsprechend exponentiell wachsenden Zinslasten müßte aber das Sozialprodukt auf Dauer ebenfalls exponentiell anwachsen, was aus besagten Gründen unmöglich ist. Mit nachlassendem Wirtschaftswachstum fallen aber die Steuereinnahmen geringer aus, als es für die Bedienung der Staatsschulden erforderlich wäre. Damit gerät auch der Staat in die Schuldenklemme.


edit:

@Fedaykin

ich sehe es wie omem. Die Produktivität dient eher den Reichen als der Lebensqualität der Menschen.


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