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USA - Waffen und das Waffengesetz. Wann hört das auf?

6.316 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, USA, Mord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

USA - Waffen und das Waffengesetz. Wann hört das auf?

22.04.2012 um 13:52
@Pantao
nein, das heisse ich nicht gut, ich schliesse es auch nicht aus, die Waffengesetze auch für z.B. die Polizei zu verschärfen.


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USA - Waffen und das Waffengesetz. Wann hört das auf?

22.04.2012 um 13:53
Bevor man diese Frage angeht, muss man immer erst differenzieren, um welchen Waffenebsitz man spricht. Länderunabhängig!

Sprechen wir von Straftaten, von mir aus auch Morden, die mit legalen Waffen verübt werden, oder mit illegalen?

Die Tendenz, die man erkennen kann, auch in den USA, ist der Rückgang von Gewaltkriminalität, wenn das Waffenrecht liberalisiert wird. Das ist, wie bereits erwähnt, in der letzten FBI Statistik zu erkennen.

Dann darf man nicht auf die Anzahl der getöteten schauen, sondern man muss auf die Prozentuale Verteilung schauen und diese Prozente mit den anderen Ländern vergleichen.

In den USA ist es nunmal so, was rein historisch begründet ist, dass per Verfassung erstmal jeder Bürger das Recht hat, eine Waffe zu besitzen.
In manchen Staaten ist es auch so geregelt, dass ein Hauseigentümer das Recht hat, nach mehrfacher verbaler Aufforderung, das Grundstück zu verlassen, den Eindringling notfalls auch mit Waffengewalt dazu zu zwingen. Und wer in den Lauf einer Flinte oder einer .45 ACP reinschaut und das Grundstück nicht verläßt, naja, dem ist dann wohl nicht mehr zu helfen.
Solche Taten sind aber eher selten. Viel eher werden Einbrecher von den Hausbesitzern während dem Einbruch gestellt, mit Waffengewalt.
Sorry, aber das ist nun mal so. Andere Länder, andere Sitten.
War es nicht hier in Sittensen, wo ein 80 jähriger Mann einen Einbrecher erschossen hatte, aus Notwehr und Recht bekam?
Oder ein Mitglied der Hells Angels, der einen SEK Beamten durch die geschlossene Tür erschossen hatte und der Richter auf Putativ Notwehr geurteilt hat?

Wie hier, sind diese Fälle aber eher selten.
Gemessen an der Gesamtzahl Einwohner in den USA und der Gesamtzahl legal besessener Schusswaffen in den USA, geschehen doch wohl verhältnismäßig wenige Straftaten mit diesen legalen Waffen.

Tatsache ist doch, dass die USA in Bezug auf den Waffenmißbrauch, wie Deutschland auch sehr weit unten steht.

Wikipedia: Waffenmissbrauch

Interessant ist auch folgender Link:
http://www.justfacts.com/guncontrol.asp
During the years in which the D.C. handgun ban and trigger lock law was in effect, the Washington, D.C. murder rate averaged 73% higher than it was at the outset of the law, while the U.S. murder rate averaged 11% lower



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USA - Waffen und das Waffengesetz. Wann hört das auf?

22.04.2012 um 13:56
@ tussinelda,

was willst Du denn konkret verschärfen?

Da Du ja gegen den Besitz von Schusswaffen in privater Hand zu sein scheinst, beziehe ich das auch so, dass Du dagegen bist, dass ich in Deutschland meine Sportwaffen besitze.
Damit haben wir also den Bogen nach Deutschland geschafft!

Kennst Du dich mit dem deutschen Waffenrecht soweit aus, dass Du die Regelungen und Vorgaben kennst, wie man in Deutschland legal eine Waffe erwerben kann?

Oder beziehst Du deine Verschärfungsforderung nur auf die USA?


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22.04.2012 um 14:09
@DanMore
ich beziehe es hier auf die USA, dass man eine Waffe zum Selbstschutz nicht benötigt, in Deutschland zum Selbstschutz allerdings auch nicht, in Deutschland ist es aber auch nicht üblich wie in den USA, sich bis an die Zähne zu bewaffnen, um sein Hab und Gut zu schützen.......
Ich glaube, dass Waffen, die zum Selbstschutz gedacht sind, erstens insgesamt dafür sorgen, dass die USA gefährlicher werden, Waffenträger sind mutiger, risikofreudiger, da ja vermeintlich geschützt, dadurch kommt es zu Situationen, wo eine Schusswaffe gar nicht nötig war, aber benutzt wurde und dann einer tot ist. Wie in dem Trayvon Martin Case. Auch bei häuslicher Gewalt in den USA spielen Waffe eine Rolle, sei es, um sich zu verteidigen (eher seltener) aber auch, um jemanden zu bedrohen aus der Familie, Lebensgemeinschaft. Das kann nur passieren, weil jeder eine Waffe haben kann. Von tödlichen Unfällen mit Waffen ganz zu schweigen.


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USA - Waffen und das Waffengesetz. Wann hört das auf?

22.04.2012 um 14:19
@ tussinelda,

Jeder Mensch, das ist ein Grundrecht, hat das Recht sich, sein Leben, sein Eigentum und seine Familie zu schützen, oder willst Du dieses Grundrecht den Menschen absprechen?

Womit die Menschen sich, ihr Eigentum und ihre Familie schützen, sollte dem Menschen selbst überlassen sein. Das ist das schöne an einer freiheitlichen Demokratie!

Bei der häuslichen Gewalt, nimmt man das erstbeste Mittel und das ist nun mal meist ein Messer, ein Baseballschläger, die Fäuste, etc. und nicht die Schusswaffe, wobei das auch vorkommen kann.
Wenn ich nun den Bogen weiter spanne, dann muss man nur schauen, was mit jungen Frauen im Park ist. Sollen diese nicht das Recht haben, sich gegen Vergewaltiger und Diebe zu schützen?
Hier in Deutschland ist die junge Frau weitgehend sich selbst überlassen. Wir haben kaum noch Gegenstände, die man legal zum Selbstschutz mit sich führen darf und wenn dann sind sie i.d.Regel unwirksam, weil gnadenlos abgeschwächt, um den Täter zu schützen.

Natürlich passieren auch tödliche Unfälle mit Waffen, aber tödliche Unfälle passieren genauso mit Autos, Motorrädern, Fahrrädern, beim Klettern, beim Laufen oder beim Skaten.

Es gibt keine 100%ige Sicherheit, das ist nunmal so. Ein gewissen Restrisiko wird es immer geben und jeder ist bereit dieses Restrisiko einzugehen, wenn er morgens aufsteht und über die Strasse läuft.


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USA - Waffen und das Waffengesetz. Wann hört das auf?

22.04.2012 um 14:23
@DanMore
es geht hier generell darum, ob man Waffen zum Selbstschutz (wie von einigen hier behauptet) und um sich zu ernähren (wurde auch behauptet) in den USA benötigt. Ich sage nein. Du offensichtlich ja. Man stelle sich vor, jeder trägt eine Waffe......erhöht das die Sicherheit? In Deinen Augen offensichtlich, in meinen nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht 24/7 um mein Leben kämpfen muss, denn ich lebe nicht in einem Kriegsgebiet. Somit kann ich es nicht nachvollziehen, warum man eine Waffe besitzen muss, mit sich führen muss. Ich würde nicht für meinen Fernseher töten....andere offensichtlich schon.


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USA - Waffen und das Waffengesetz. Wann hört das auf?

22.04.2012 um 14:24
@DanMore
Zitat von DanMoreDanMore schrieb:Sprechen wir von Straftaten, von mir aus auch Morden, die mit legalen Waffen verübt werden, oder mit illegalen?
Gezielte Augenwischerei der Waffenlobby! Es geht um die absolute Zahl. Zwischen der Anzahl der legalen und illegalen Waffen besteht ein kausaler Zusammenhang, wie auch zwischen der Anzahl der Waffen und der Tötungen. All diese Zahlen haben @Tussinelda und @bit hier massenweise vorgelegt.

Geschönte Zahlen, in denen einst legale Waffen als illegal eingestuft werden, wenn der Mord nicht vom Eigentümer der Waffe begangen wurde, sind absichtliche Verwischungen der Tatsachen. Angesichts der eindeutigen Statistiken suchte man auf Seiten der NRA nach einem Weg, das Bild zu verändern, was zu einer Änderung der Prämissen führte.

Das sind recht plumpe Methoden. Schade, daß Du so etwas einzusetzen versuchst.


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22.04.2012 um 14:40
@ tussinelda,

nur damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin kein Freund vom Selbstschutz mit Waffen, das war ich noch nie. Ich besitze meine Waffen zum Sport.
Ich akzeptiere aber, dass Menschen gibt, die das anders sehen, wie ich und möchte ihnen das Recht eine Waffe zu Führen keinesfalls absprechen.
Ob ich nun dazu bereit wäre, mein Eigentum mit Waffengewalt zu schützen, kann ich nicht sagen. Ist wohl abhängig von der Situation. Befindet sich aber meine Familie oder ich mich selber in Gefahr, dann wäre ich sehr wohl dazu bereit. Allerdings vorausgesetzt, ich schaffe es rechtzeitig vom Obergeschoss ins Erdgeschoss, schaffe es den einen Tresor zu öffnen, eine Schachtel Munition zu entnehmen, den Schlüssel zum zweiten Waffenschrank zu entnehmen (der erste ist mit einem elektronischen Zahlenschloß gesichert), diesen zu öffnen, eine meiner Sportpistolen herauszunehmen, ein Magazin zu greifen und mit Munition zu füllen.

Es ist richtig, dass wir wohl nicht in einem Kriegsgebiet wohnen, aber kriminelle Subjekte befinden sich nicht nur in Kriegsgebieten, sondern leben unter uns, ohne dass wir sie kennen oder als kriminelle erkennen, bis sie eine Straftat begehen.

Was spricht also dagegen, sich selbst, seine Familie und sein Eigentum gegen solche kriminellen Subjekte, notfalls auch mit Waffengewalt, zu schützen, wenn man bedroht wird?

@ Commonsense,

es ändert nichts daran, sobald eine Waffe gestohlen wird, dass sie illegal ist! Daran kann man nichts beschönigen oder mauscheln!
Ist es nicht viel eher so, dass die Waffengegner jede sich bietende Gelegenheit nutzen, um Statistiken für ihre Argumentation zu verdrehen?
Nur als Beispiel (aus Deutschland):

Mit der Waffenrechtsnovelle von 2009, wurde den Waffenrechtsbehörden das Recht zugesprochen, verdachtsunabhängige Kontrollen bei den Waffenbesitzern durchzuführen.
Bedeutet, sie können einfach an der Tür klingeln und wir müssen ihnen die ordnungsgemäße Aufbewahrung unserer Sportwaffen zeigen. Lehnen wir die Kontrolle ab, kann uns die waffenrechtliche Zuverlässigkeit abgesprochen werden und unsere WBK würde eingezogen werden.

Nun kursierte in den Medien immer wieder die Behauptung, dass 50% der Waffenbesitzer ihre Waffen nicht ordnungsgemäß aufbewahren würden!
Diese Behauptung, die auch von den Waffengegner verwendet wird, ist schlichtweg falsch!
Tatsache ist, dass bei 1400 Kontrollen 50% mit Beanstandungen waren. diese Beanstandungen können aber alles mögliche sein. Von Kleinigkeiten bis zur Flinte unter dem Bett.
Die Bevölkerung so falsch zu informieren, das sind plumpe Methoden!

Die Waffenbeführworter, und hier kann ich nur für Deutschland sprechen, argumentieren Anhand von belegbaren, offiziellen Fakten, die von Behörden stammen.

Die NRA in den USA geht in vielerlei Hinsicht aggressiver vor, als wir es in Deutschland machen, das ist korrekt, aber auch die NRA, soweit ich weis, argumentiert Faktenbasierend und nicht rein ideologisch, wie es die meisten Waffengegner machen.


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22.04.2012 um 14:41
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:um sich zu ernähren (wurde auch behauptet) in den USA benötigt
"AUCH ein Grund" was im übrigen keine Behauptung ist sondern eine Tatsache aber es zeigt eben das du nicht viel Ahnung über das Leben in Amerika hast ... was mich ehrlich gesagt wundert, du hast ja dort gelebt ...

Das gibt es Tatsächlich ! das Leben auf dem Land ist nicht so wie du es aus Deutschland kennst ...

Es gibt noch viel mehr Gründe ....

Selbstschutz ist mit Sicherheit ein Grund und der Tatsache das man sich im Ernstfall verteidigen kann besonders auf dem Land sehr wichtig ..

Auch ein Farmer benötigt eine Waffe ... es gibt in Amerika Wilde Tiere "aber das weißt du ja" oder ?

Weit und breit keine Sau zu sehen .... sicher hat man besser eine Waffe dabei oder im Haus.

Aber ganz helle USer meinten man kann ja Karate machen :)


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22.04.2012 um 14:47
@DanMore
es kommt wohl immer darauf an, wie man diese Fakten auslegt.......und Beanstandungen sind Beanstandungen, im Sinne von: nicht so aufbewahrt, wie gesetzlich vorgeschrieben.......und das waren NUR 1400 Kontrollen, wo es doch so viel mehr Waffenbesitzer gibt.....und da dann schon bei 50% Beanstandungen, na gute Nacht Marie.......


@rumpelstilzche
kein Mensch in den USA MUSS sich sein Essen schiessen.......kein Mensch, dafür gibt es keinen einzigen BELEG, die Du eh nicht bringst, nur forderst. Die Menschen jagen dort, selbstverständlich, aber sie müssen nicht jagen, um zu überleben......habe ich ja schon 1000mal geschrieben. Wenn ein farmer am Arsch der Welt, wo kein einziger anderer Mensch ist eine Waffe hat, um sich vor wilden Tieren zu schützen (passiert ja ständig, oder?) dann wäre das nicht schlimm, denn dann könnte er ja keinen Menschen gefährden. Da aber, wie von mir auch schon 1000mal gepostet, das lockere Waffenrecht nicht nur für den Einsiedler gilt, ist es gefährlich.


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22.04.2012 um 14:48
Zitat von DanMoreDanMore schrieb:Es gibt keine 100%ige Sicherheit, das ist nunmal so. Ein gewissen Restrisiko wird es immer geben und jeder ist bereit dieses Restrisiko einzugehen, wenn er morgens aufsteht und über die Strasse läuft.
Zitat von DanMoreDanMore schrieb:Natürlich passieren auch tödliche Unfälle mit Waffen, aber tödliche Unfälle passieren genauso mit Autos, Motorrädern, Fahrrädern, beim Klettern, beim Laufen oder beim Skaten.
columbine2Bshooting

Leider nicht rechtlich, aber moralisch Beihilfe zum Mord, 13 fachen Mord. Solche Bilder sind entgegen @Pantaos Meinung kein Einzelfall. Selbst illegal sollte es gerade für "einfache Jugendliche" eigentlich nicht möglich sein, mit Maschinenpistolen ne Schule zu stürmen.
Aber solche Argumentationen wie deine machen es möglich. Ist eigentlich ein Widerspruch, man will sich schützen, aber andererseits bewaffnet man Spinner und Kriminelle, damit sie einen oder Kinder über den Haufen schießen können, gehts noch?


Aber wie du schreibst, die Opfer waren halt zur falschen Zeit am falschen Ort und die Opfer der folgenden Amokläufe waren auch einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Hätten sie doch bloß selber Knarren gehabt die Kids, dann wären es anstatt 13 vielleicht nur 2 oder 3 Opfer geworden. Restrisiko halt, dass man eingehen muss. Auch die beiden auf dem Bild oben hatten wohl das Recht, Maschinenpistolen zu besitzen !!!


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22.04.2012 um 14:49
@kofi
oder 200-300


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22.04.2012 um 14:57
@Tussinelda

Ich frag mich langsam, ob die Bilder von Toten und Verletzten durch Schusswaffen manche Menschen einfach "anmacht". Mag ja alles richtig sein, Verfassung, Bürgerrecht was weiß ich. Aber das stößt doch alles irgendwo an seine Grenzen, schon rein menschlich.
Macht es kein Unterschied, ob man innerhalb von Sekunden Menschen töten kann, oder ne Weile braucht, weil ein Fleischermesser nicht so tötungseffektiv ist?
Und so langsam verstärkt sich das Fazit, dass diese Schusswaffen eher der Quell aller Unsicherheit sind, man verunsichert sich, seine Familie und seine Nachbarschaft anstatt genannte "zu schützen".
Und die Argumentationen gehen eher in die Richtung, dass einfach eine tiefsitzende, wahrscheinlich kollektive Ohmnacht/ Angst vorhanden ist. Es geht nicht um Schutz oder Verteidigung, sondern nur die Kompensation des Ohnmachtsgefühls. Und das wahrscheinlich ausgelöst durch gesellschaftliche Willkürlichkeiten.


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22.04.2012 um 14:59
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:kein Mensch in den USA MUSS sich sein Essen schiessen
Ich kenne einige, die müssen es ! "construction worker" oder die essen sonst Brei im Winter .... hmmm du hast also wirklich in Amerika gelebt ? dein Mann sollte es WIssen.
Sicherlich finden diese Menschen deine Einstellung ganz dolle .... wir essen Brei :( weil du ein Problem mit Waffen hast oder hast du mehr ein Problem mit Amerika ?

In einer Großstadt gibt es bestimmt Hilfe "Suppenküchen" oder so was, kein Plan auf dem Land hmm wohl eher nicht und in Amerika gibt es auch kein Kindergeld oder sonstige Hilfen um Kinder großzuziehen "aber das weißt du ja alles" :)

du hast aber geschrieben :( :(
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das habe ich doch schon....keine Waffen in Hände von Zivilisten,
... sag mal von was redest du hier eigentlich.

jetzt schreibst du :(
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Wenn ein farmer am Arsch der Welt, wo kein einziger anderer Mensch ist eine Waffe hat, um sich vor wilden Tieren zu schützen (passiert ja ständig, oder?) dann wäre das nicht schlimm, denn dann könnte er ja keinen Menschen gefährden.
was ist denn am Arsch der Welt bei dir ? im übrigen hat der Farmer diese Waffe nicht nur aus dem Grund sich gegen Wild Tiere zu schützen.


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22.04.2012 um 15:00
@kofi
tja, Kofi, das Recht auf Selbstschutz wird eben verteidigt......auch wenn man sich selbst noch nie schützen musste und auch wenn es natürlich nur eine Pseudosicherheit ist, die man mit Waffe erzeugt. Wenn man dann erstmal selbst angeschossen am Boden liegt, weil man vielleicht etwas angetrunken versucht hat, die falsche Haustüre aufzuschliessen, dann ändert sich vielleicht die Meinung.....oder wenn man vom Süßigkeitenkauf nie wieder heim kehrt......


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22.04.2012 um 15:04
@rumpelstilzche
ich habe Dein blödes Beispiel genommen und erklärt, warum Waffen da, wo keine Menschen sind, für Menschen ungefährlich sind.......aber das verdrehst Du natürlich sofort wieder.......
bitte einen Beleg darüber, dass "Construction worker" (Bauarbeiter)darauf angewiesen sind, sich ihr Essen zu schiessen, oder sprichst Du von damals, wo die Eisenbahn gebaut wurde und Schienen verlegt werden mussten?.......davon wüsste ich aber was, wenn es heute noch so wäre......


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22.04.2012 um 15:05
@ rumpelstilchen,

auch das ist ein Aspekt.

@ Kofi,

auch das hier sollte nicht passieren, wird aber billigend in Kauf genommen:
http://www.shortnews.de/id/762532/Niederlande-Auto-rast-in-Menschenmenge-beim-Koeniginnentag

Es sterben zig tausend Menschen jedes Jahr im Strassenverkehr. Viele davon in Folge von trunkenheit am Steuer, obwohl betrunken auto zu fahren, gegen das Gesetz verstößt.

So schlimm und tragisch die Amokläufe, bzw. School Shootings von Colimbine, Erfurt oder Winnenden auch waren, sie sind und bleiben tragische Einzelfälle.

Wie wäre es hiermit? Amoklauf mit einem Flammwerfer?
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,303519,00.html

Oder hier mit einer Axt und Molotow Cocktails.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,303519,00.html

Komisch nur, dass hier keiner nach Verboten von Äxten oder Benzin in Glasflaschen gerufen hat.




@ tussinelda,

nun, die 1400 Kontrollierten, das muss man vorher auch wissen und mitteilen, was nicht passiert ist, sind der Aufforderung der Behörden nur unzureichend oder gar nicht nachgekommen, einen Nachweis über die ordnungsgemäße Aufbewahrung ihrer Waffen anzuzeigen, schriftlich.
Das bedeutet, bei den Kontrollierten ist man im Vorfeld schon davon ausgegangen, dass man Beanstandungen vorfinden wird.
Das nächste was man wissen muss, welche art Waffenbesitzer wurde hier kontrolliert?
Wir unterscheiden hier, ohne Berufswaffenträger, zwischen vier Typen Waffenbesitzer:

1. Sportschützen
2. Jäger
3. Waffensammler
4. Erben und Altbesitzer

Die kontrollierten waren die Erben und Altbesitzer, die vom Opa oder dem verstorbenen Ehemann als Andenken eine Weltkriegspistole oder eine alte Flinte hinterlassen bekommen haben.
Diese Personen haben keine weiteren Berührungspunkte mit dem Waffenrecht und die Behörden haben sie aber auch nicht weiter aufgeklärt, also kann es schon passieren, dass man hier bei Oma Trude, im stolzen Alter von 85 Jahren, eine in einem Koffer verschlossene und in einer abgeschlossenen Schublade eines Schrankes liegende Pistole findet.
Allerdings ohne Munition, da Erben und Altbesitzer keine Munition besitzen dürfen.

Schön zu sehen, wie das laufen kann, ist im ersten Abschnitt des folgenden Videos zu sehen, und wie unwissende Menschen kriminalisiert werden.

https://www.youtube.com/watch?v=uiFivluY_Kw

Natürlich ist das eine schwerwiegende Beanstandung, aber kann man daraus auf 2.000.000 Millionen Sportschützen schließen?


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22.04.2012 um 15:06
@Tussinelda

Gestern lief wieder ein Bericht in NTV über ein Gefängnis in Louisiana. 90 Millionen Dollar im Jahr so wie ich es verstanden hab, muss Louisiana im Jahr für sein Justizsystem bzw. seine "rigide wegsperrpolitik" ausgeben :o
Und ich bleibe dabei: Nur die Hälfte des Geldes würde sicherlich ausreichen um im Fall Louisiana ganz bestimmt Tausende Menschen aus der Armut zu holen und so kriminelle Lebensläufe zu verhindern.
Selbstgemachte Unsicherheit vor der man sich also "schützen muss". Die Schusswaffen dienen allein dazu, sich zu verteidigen vor den eigenen Gesetzen und gesellschaftlichen Einstellungen....


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22.04.2012 um 15:07
Und wieviele dieser inhaftierten haben ihre Tat mit einer legal erworbenen Waffe begangen?


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22.04.2012 um 15:09
@DanMore

Könntest Du endlich mal die deutschen Probleme eines deutschen Sportschützen aus dieser Diskussion herausnehmen? Das geht am Thema völlig vorbei!


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