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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

492 Beiträge, Schlüsselwörter: 2012, 2013, Wahlen, Bayern, CDU, SPD, NRW, Saarland, Hessen, Bundestagswahl, FDP + 17 weitere

Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

26.03.2012 um 15:10
@Hansi

Da wir zum Glück kein 2 Parteien System haben und so in jedem Fall eine Koalition für eine brauchbare Regierung nötig ist, sehe ich das nicht als Problem.

Außerdem macht das deine Aussage noch nicht wahr. Wenn du dich mit deren Parteiprogramm beschäftigt hast dürften dir auch folgende Punkte aufgefallen sein:

-Bildung
-Arbeit und Soziales
-Migration und Integration
-Geschlechter- und Familienpolitik
-etc.

Also nix mit Pixelpartei.


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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

26.03.2012 um 15:17
Mal ganz davon abgesehen das es keine einzige Partei in Deutschland gibt die eine brauchbare Lösung für das Problem der Staatsverschuldung bietet.


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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

26.03.2012 um 16:58
intruder schrieb:Liquid-Democracy hat durchaus seinen Scharm. Sicher ist nicht alles perfekt, aber man sollte dem eine Chance geben. Die Grünen haben auch ein paar Jahre gebraucht, um in der Politik mitspielen zu können, die Zeit werden die Piraten auch brauchen, weil sie in vielen Punkten ebenso naiv, da unvoreingenommen an die Sache gehen. Nur wenn Sie dann angekommen sind, hoffe ich einfach mal, dass es ein paar Änderungen gibt, wobei es dann auch Zeit für die nächste Zeitgeistpartei sein wird. Aber hin und wieder mal eine Partei, die den sog. Volksparteien zeigen, dass die zumindest einen Teil der politisch interessierten Bevölkerung nicht vertreten, tut der Parteienlandschaft ganz gut
Mag sein, aber gerade die Grünen sind ein Beispiel dafür wie man von vermeintilchen Idealen zu einer Lobby Partei ist

der durchschnittsmensch kann die Grünen nciht wählen, die Gründen behandeln Probleme für die sich ihr Wähler interessiert und das ist die Schicht, Öffentlicher Dienst gehobenes Einkommen, die Grünen sind ne Art FDP für Umweltbewußste

die Piraten hängen sich in nächster Zeit an Netzfreiheit und co auf, wobei wenn Youtube wieder alles Freigibt hätte sich die Partei im Ansatz gelohnt.


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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

26.03.2012 um 17:01
Fedaykin schrieb:Mag sein, aber gerade die Grünen sind ein Beispiel dafür wie man von vermeintilchen Idealen zu einer Lobby Partei ist
Genau das meinte ich damit, das es dann auch Zeit für die nächste Zeitgeistpartei sein wird. Irgendwann verbraucht man sich und ist so mit dem System verwachsen, das man entbehrlich wird. Zumal die übrigen Parteien i.d.R. ja die Themen auch für sich vereinnahmen.
Fedaykin schrieb:die Piraten hängen sich in nächster Zeit an Netzfreiheit und co auf, wobei wenn Youtube wieder alles Freigibt hätte sich die Partei im Ansatz gelohnt.
Da ist youtube das kleinste Problem, auch wenn vieles damit zusammen hängt.


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Hansi
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26.03.2012 um 19:20
@Trapper
Trapper schrieb:Ist schön wenn andere Parteien so viel darüber reden. Ich hab dennoch nicht das Gefühl das diese etwas daran ändern.
Reden ist immer noch besser als totschweigen.


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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

26.03.2012 um 19:38
Hansi schrieb:Reden ist immer noch besser als totschweigen.
Vielleicht reden ja die Piraten bald hierüber?:
http://www.bandbreitenmodell.de/kurzversion
Darüber zu diskutieren, sind natürlich alle Parteien, außer die Rechts- und Linksaußen, eingeladen.


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26.03.2012 um 19:51
ich sags mal so: sobald klar wird, dass die piratenpartei eine weitere linkspartei ist, wird es mit ihr berg ab gehen. von solchen parteien hat die brd schon drei. also besser mal was ganz neues, als schon wieder kommunistische utopisten dort ans ruder zu lassen. bis jetzt fehlt eine klare standortbestimmung und gerade deshalb gibts noch wahlerfolge, weil es eben genug linke parteien gibt. wer die piraten wählt, will keine linken wählen. ich hoffe diese partei kapiert das, wenn sie mal eine große partei werden will. sie könnte schließlich das wählererbe der fdp antreten und vieles besser machen, wenn sie auch fähige leute hätte.


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krijgsdans
ehemaliges Mitglied

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26.03.2012 um 20:07
@seven_of_nine
Also in Deutschland sehe ich nur eine Linkspartei.
Die anderen duempeln viel eher in der Mitte rum.

Außer Du haelst die Gruenen, geschweige denn die SPD (buhahahahahahaha) fuer wirklich links.


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26.03.2012 um 20:57
@wobel
War anscheinend für dich zu kompliziert formuliert, daher nun stark vereinfacht: Piraten haben gewonnen. Können sie diesen Erfolg nun im politischen Alltag fortsetzen?


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26.03.2012 um 22:49
Was haben die Piraten denn gewonnen? Sie sitzen in der Opposition, außer Fragen stellen kann man da wohl wenig machen. Vielleicht sind die Piraten sogar froh, dass sie erst einmal nicht regieren müssen, sondern sich die Abläufe erst einmal aus der sicheren Distanz angucken dürfen.


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Aethelred
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26.03.2012 um 22:54
Bis die Piraten in den meisten Landtagen sitzen, sollten sie die Inkompetenz-Schiene weiterfahren, aber dann gilt es nantürlich, eine echte politische Richtung einzuschlagen. Und da sehe ich massive Probleme: In den einschlägigen Foren fällt der recht unversönliche Gegensatz zwischen Liberalen und Sozialisten in der Partei schnell auf. Wird das ein zukünftiges Problem werden? Wird der Fall der FDP die Piraten fast zum Liberalismus zwingen, um das Wählerpotential zu nutzen? Folgt dann eine Austrittswelle?


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26.03.2012 um 22:57
Die Piraten werden sicher von den unterschiedlichen politischen Strömungen unterwandert werden. Wer sich am Ende durchsetzen wird ist noch offen.


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26.03.2012 um 23:01
@secretworld
Sie sitzen im Landtag und können sich nun ins politische Tagesgeschäft einarbeiten. Man darf nicht naiv sein, hier gehört noch eine ordentliche Entwicklung her, aber der Anfang ist getan. Und die ewigen Befürchtungen von politischen Strömungen, Blendern und Versagern aus anderen Lagern unterwandert zu werden, kann mit Schwarmintelligenz am ehesten bekämpft werden.


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Aethelred
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26.03.2012 um 23:10
@univerzal
@secretworld

Es geht um eine Spaltung - die dominierenden lager stehen ja fest. Ich glaube kaum, dass ein sozialistischer und ein libertärer Flügel koexistieren können.
Schwarmintelligenz ist ein fürchterliches Wort und dahinter verbrigt sich nichts anderes als Massenblödheit, um den Begriff mal zu prägen. Alle denkbaren Vergleiche und historische Präzedenzfälle zeigen, dass eine Masse immer dümmer und damit weniger ist, als die Summe ihrer Teile.


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26.03.2012 um 23:10
Ich glaube auch nicht das die Piraten sich unterwandern lassen, ich meinte eher, dass diese Begleiterscheinungen, mit der sicher alle jungen Parteien zu kämpfen haben, störend sind und von Sinnvolleren ablenkt. Ich gehe fest davon aus, dass die Piraten auch in NRW in den Landtag kommen werden und um so mehr Erfolge sie haben, um so wählbarer werden sie, weil viele nicht mehr die Angst haben, ihre Stimme weg zu werfen, so blöd das auch klingt und zudem motiviert es sicher auch ein paar Nichtwähler.


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26.03.2012 um 23:12
massenblödheit, ist ein fürchterlich elitäres Wort


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26.03.2012 um 23:15
@Aethelred
Schwarmintelligenz ist ein fürchterliches Wort und dahinter verbrigt sich nichts anderes als Massenblödheit, um den Begriff mal zu prägen

Die man in dieser Form viel mehr in den etablierten Parteinen findet, wo wenige Vertreter den Tenor für zahlreiche Anhänger vorgeben und praktisch die Meinungen der eigenen Mitglieder unterminieren. Es sei denn, die Mitglieder engagieren sich aktiv in ihrer Partei und schaffen sich selbst Mitbestimmungsrechte, was nicht selten an der typischen Bequemlichkeit scheitet, davon können sich nur die wenigsten freisprechen.

Solltest du also deine krude Definition von Schwarmintelligenz nochmal überdenken wollen, dann schau dir das Konzept mal während der Arbeit an.


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Aethelred
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26.03.2012 um 23:23
@secretworld

Auch eine Masse von Politikwissenschaftlern oder Managern ist dämlicher als einer allein. Auch Studenten haben im Flow der Nazis Bücher verbrannt. Das gilt für alle, auch für Eliten.

Das besondere an den Piraten ist, @univerzal , das sie absichtlich auf die Masse setzen.
Die etablieren Parteien haben eine unumgängliche Entwicklung durchgemacht; in einem repräsentativen System müssen die Parteien dementsprechen aufgebaut sein, um effektiv arbeiten zu können - was allen Bürgern nützt. Auch die Piraten werden sich damit auseinandersetzen müssen, dass die Mitgleiderbefragung zu allen Themen nicht funktioniert, wenn man mal regieren will. Menschenmassen treffen im Schnitt dümmere Entscheidungen als geeignete Einzelpersonen, das ist mehr als eine These und darüber können wir reden, wenn ihr wollt. Insgesamt denke ich aber, das allein das Programm der Piraten genügend Aufschluss gibt.

Trotzdem gefällt mir auch einiges an der Piratenpartei - sie werden hoffentlich einen nicht-sozaildemokratischen Kurs finden, sie bringen neue Leute an die Wahlurnen und wird werden garantier noch viel Spass mit ihnen haben ;)


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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

26.03.2012 um 23:49
@Aethelred
Auch eine Masse von Politikwissenschaftlern oder Managern ist dämlicher als einer allein.
[...]
Menschenmassen treffen im Schnitt dümmere Entscheidungen als geeignete Einzelpersonen, das ist mehr als eine These und darüber können wir reden, wenn ihr wollt.

So ganz stimmig ist die Behauptung inzwischen nicht mehr, dazu gibt es seit Jahren intensivere Analysen. Der wohl wichtigste Faktor: Für eine funktionierende Schwarmintelligenz müssen die Grundbedingungen stimmen, weiter nachzulesen im folgenden Wiki-Artikel - Wikipedia: Die_Weisheit_der_Vielen

Die etablieren Parteien haben eine unumgängliche Entwicklung durchgemacht; in einem repräsentativen System müssen die Parteien dementsprechen aufgebaut sein, um effektiv arbeiten zu können

Tja, allerdings haben sich die Zeiten geändert und Kommunikationswege sind deutlich kürzer geworden, auch wenn dass die altgediegenen Granden (und so mancher Wähler) anderer Parteien noch nicht so recht akzeptieren wollen. Was auch bedeutet, dass man durchaus die Basis und Wähler ins Tagesgeschäft miteinbeziehen kann, ohne einen lähmenden Apparat zu forcieren.

Das Ganze macht natürlich Mitgliederbefragungen und Parteitage nicht sofort obsolet aber es fördert das Mitspracherecht des durchschnittlichen Kreuzchenmachers, wenn er denn will. Aufwand muss er jedenfalls keinen grossen mehr betreiben.

Was du nun als Massenanbiederung titulierst könnte man auch einfach solide Wählerarbeit nennen, je nach Intention. Ein Ziel, welches die anderen Parteien wohl stellenweise schon abhanden gekommen ist und damit meine ich nicht das gestrige, desolate Ergebnis der FDP.

Der Autor Frank Ochmann hat es im Stern treffend auf den Punkt gebracht:

"Sie vernetzen sich halt", heißt es dann beinahe vorwurfsvoll bei den anderen, als versuche da jemand zu schummeln. Macht man denn so Politik? Bisher nicht. Aber das könnte sich ändern. Denn die von den herkömmlichen Parteien so geschätzte Medientauglichkeit bemisst sich zunehmend an anderen Medien als bislang. Es bringt nichts, ein traditionelles Wahlplakat auch ins Internet zu stellen, Reden zu sammeln oder einen Video-Blog anzubieten, in dem die schönsten Phrasen aus den TV-Talkshows noch einmal für die "Generation Internet" aufbereitet werden. Das hat mehr mit Verdummung als mit Vernetzung zu tun.

Hier der ganze "http://www.stern.de/wissen/mensch/kopfwelten-zum-erfolg-der-piraten-r-e-s-p-e-k-t-1805292.html#utm_source=standard&utm_medium=twitter&utm_campaign=sternde<br (">Artikel).

Abschliessend möchte ich mich fast komplett deinem letztem Absatz anschliessen, eine negative Entwicklung sind die bisheringen Wahlerfolge der Piraten sicherlich nicht. Was sie noch hervorbringen, wird sich zeigen.


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Aethelred
ehemaliges Mitglied

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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

27.03.2012 um 00:17
@univerzal

Ich zitiere aus dem verlinkten Artikel:
Das Buch bezieht sich auf unterschiedliche Gruppen unabhängig entscheidender Personen, nicht auf Phänomene der Massenpsychologie.
(Auch wenn es anders wäre, stellt dieses Werk nur eine einzelne Meinung im wissenschaftlichn Diskurs dar, keinesfalls eine anerkannte Theorie.)
univerzal schrieb:ja, allerdings haben sich die Zeiten geändert und Kommunikationswege sind deutlich kürzer geworden, auch wenn dass die altgediegenen Granden (und so mancher Wähler) anderer Parteien noch nicht so recht akzeptieren wollen. Was auch bedeutet, dass man durchaus die Basis und Wähler ins Tagesgeschäft miteinbeziehen kann, ohne einen lähmenden Apparat zu forcieren.
Damit übertreibt ihr Piraten( wenn ich das mal annehmen darf) es immer: die Kommunikation zu beschleunigen ist keine Verbesserung, eher sogar eine Verschlechterung; entspricht doch die Lagsamkeit und Absicherung der Entscheidungen dem Wesen unseres demokratischen Staates. Was du vielleicht auch meinst ist die möglichkeit, die griechische Agora im Internet wiederzuentdecken. Im Moment ist das aber eine Illusion, da sich für einen wirklich demokratischen Prozess jeder Bürger im Internet bewegen müsste bzw. einen garantierten Zugang haben müsste. In 30 Jahren können wir darüber reden...alles andere mündet in einer "Minderheitsregierung der Jugend".
univerzal schrieb:Was du nun als Massenanbiederung titulierst könnte man auch einfach solide Wählerarbeit nennen, je nach Intention. Ein Ziel, welches die anderen Parteien wohl stellenweise schon abhanden gekommen ist und damit meine ich nicht das gestrige, desolate Ergebnis der FDP.
Weder habe ich das Wort verwendet, noch wollte ich darauf hinaus; mir geht es um die Kontrolle durch unkontrollierbare Massen, denen die Partei zu ihrem (langfristigen) Nachteil unterliegt.
Der Stern...naja, wenn du meinst. Der Autor sagt wenig und das in sehr kurzen Sätzen.


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