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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

492 Beiträge, Schlüsselwörter: 2012, 2013, Wahlen, Bayern, CDU, SPD, NRW, Saarland, Hessen, Bundestagswahl, FDP + 17 weitere

Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

27.03.2012 um 22:08
krijgsdans schrieb:Außer Du haelst die Gruenen, geschweige denn die SPD (buhahahahahahaha) fuer wirklich links.
ich weiß nicht was du von roth kretschmann (kbw ler genauso wie j.fischer) und konsorten hälts, aber für mich sind die links. die spd, dessen genossen bei honecker auf der couch saßen ist sowieso links. sie war nur für sed ler und oskars linken klüngel nicht links genug. die linken sind die kommunisten, es wird nur nicht mehr so laut propagiert.

und bei den piraten tummeln sich bereits diverse linke, wie oliver höfinghoff, der zur ausrichtung seiner piraten sagte: "natürlich sind die piraten links." auch kbw ler frau angelika beer ist bei den piraten und verseucht diese partei munter mit ihren roten phrasen und chaostheorien. die piraten sind bis jetzt auf den weg eine billige kopie der grünen zu werden, wo nur die parteienfarbe anders ist.


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krijgsdans
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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

28.03.2012 um 18:22
@seven_of_nine
seven_of_nine schrieb:ich weiß nicht was du von roth kretschmann (kbw ler genauso wie j.fischer) und konsorten hälts
Gar nichts, aber wenn man sich die Waehlerschaft anschaut, sieht man nicht grade das klassisch linke Bild von dem Sozialismus herbeifantasierenden Arbeiten. Deren Waehlerschaft besteht hauptsaechlich aus der gehobenen Spießbuergerschaft.
seven_of_nine schrieb:die spd, dessen genossen bei honecker auf der couch saßen ist sowieso links
Das mag vielleicht auf einen großteil der Basis zutreffen, aber wenn man sich die Politik der letzten Jahrzehnte anschaut ist auch hier offensichtlich, daß die SPD nun alles andere als links ausgerichtet ist (z.B. sichtbar bei Agenda 2010), sondern soziemlich in der Mitte rumduempelt. Die "Konservativen" haben da noch immer die Zuegel fest in der Hand.


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28.03.2012 um 19:20
@krijgsdans

dir ist auch klar, dass der durchschnittsgenosse der spd so um die 60 ist? das ist die sozialistische betonkopfgeneration. gabriel ist das aushängeschild der heutigen spd und der wird mit oskar koallieren, falls sich die konstellation als günstig erweißt. links linkisch linksextremistisch - von solchen parteien gibts jedenfalls drei. eine weitere vierte "linke" partei wäre parteipolitischer nonsens. denn damit wird die linke wählerschaft geviertelt, statt wie bisher gedrittelt.


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28.03.2012 um 21:27
@Aethelred
Keine Ahnung warum du den Teil aus Wiki hervorgehoben hast, denn komplett ergibt das Ganze einen deutlichen Sinn: Das Buch bezieht sich auf unterschiedliche Gruppen unabhängig entscheidender Personen, nicht auf Phänomene der Massenpsychologie. Er zieht Parallelen zu statistischen Auswahlverfahren, wonach eine unterschiedliche Gruppe individuell entscheidender Menschen eher die Gesamtheit aller möglichen Ausgänge eines Ereignisses repräsentieren kann und damit in der Lage ist, bessere Voraussagen für die Zukunft zu treffen.

Es geht natürlich auch empirischer: Quelle I & Quelle II. Besonders im letzteren Link zum Spiegel-Artikel wird gut erläutert, welche Gegebenheiten es braucht, damit Schwarmintelligenz/kollektive Intelligenz ihre Wirkung entfaltet.

Deine Annahme ist übrigens falsch, ich bin (noch) kein Pirat. Spielt auch keine Rolle, denn mit kürzeren Kommunikationswegen ist nicht gemeint, dass die Kommunikation zwingend schneller geworden ist, sondern einfacher. Woher du deine Zahlen zur Internetnutzung hast, ist mir ebenfalls schleierhaft. Weit über 50 Millionen Bundesbürger sind online, auch die Zahl der digital immigrants, also der Silberrücken (Ü60) im Netz, wächst rasant. Oder anders gesagt: 3 von 4 Deutsche sind online. Mit welchem Medium erreicht man sonst noch so viele Bürger, abgesehen vom Fernsehen, was aber nicht interaktiv ist?

mir geht es um die Kontrolle durch unkontrollierbare Massen, denen die Partei zu ihrem (langfristigen) Nachteil unterliegt.

Hier wäre jetzt mal eine ganz konkrete Definition angebracht, ganz besonders inwieweit sich das Ganze als Nachteil auswirkt.


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Aethelred
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28.03.2012 um 21:49
@univerzal

Und der Text stimmt mir immer noch zu, oder? Massenpsychologie ist das Entscheidende. Parteimitglieder entscheiden nicht individuell, sollen sie ja auch gar nicht. Auch deine neuen Quellen sage ja nichts anderes. Es sei denn, du gehst davon aus, dass die Piraten sich allein im stillen Kämmerlein entscheiden...
univerzal schrieb:Woher du deine Zahlen zur Internetnutzung hast, ist mir ebenfalls schleierhaft. Weit über 50 Millionen Bundesbürger sind online, auch die Zahl der digital immigrants, also der Silberrücken (Ü60) im Netz, wächst rasant. Oder anders gesagt: 3 von 4 Deutsche sind online. Mit welchem Medium erreicht man sonst noch so viele Bürger, abgesehen vom Fernsehen, was aber nicht interaktiv ist?
Meine Zahlen waren Schätzungen, sonst hätte ich eine Quelle angegeben oder ähnliches. Klar wird das Internet - und da stimmt die Politikwissenschaft in seltener Einstimmigkeit zu - die repräsentativen Demokratien in Bedrängins bringen; dass das Internet direkte Demokratie ermöglichen wird, habe ich ja auch schon geschrieben. Aber im Sinne deiner Zahlen bleibe ich dabei: Es ist zu früh für derartige Experimente, wenn 25% der Bürger damit ihr Stimmrecht enbüßen würden.
univerzal schrieb:Hier wäre jetzt mal eine ganz konkrete Definition angebracht, ganz besonders inwieweit sich das Ganze als Nachteil auswirkt.
Ich wills versuchen: Alle Parteien (in demokratischen Systemen) sind selbstverständlich abhängig von Wählerstimmen. Diese Zustimmung lässt sich auf verschiedene Arten generieren; wichtig (und demokratisch) ist dabei aber fraglos, dem Willen des Volkes zumindest manchmal zu entsprechen. Dies möglichst immer zu tun, ist doch mehr oder weniger das Ideal der Piraten?
Ein Problem ist, dass das Volk dazu tendiert, schlechte Entscheidungen zu treffen - die Masse der Menschen hat nunmal weder die entsprechende Ausbildung oder die Talente, noch Einsicht in staatstragende Diplomatie usw. Diesem Willen zu entsprechen würde sich über den "Mittler" Piratenpartei dann nengativ auf das ganze Land auswirken; nur deswegen erwähne ich es, denn der entschedende Punkt ist der:

Die Volksmeinung lässt sich per Massenpsychologie mit Leichtigkeit beeinflussen, wie die BILD jede Woche ein paar mal beweist. Solche Trends kommen in der Piratenpartei natürlich fast ungebremst an und würden in kruden oder sogar gefährlichen Forderungen resultieren. Schlimmer noch, alle Arten von Interessengruppen könnten die Partei mit Leichtigkeit von Außen steuern.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Piratenpartei die repräsentative Demokratie "unterwandert", ohne das die Voraussetzungen für eine Direkte geschaffen wären/werden. Die demokratische Legitimation der anderen Parteien würde angegriffen und die Stabilität des Staates wäre in der Krise.


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28.03.2012 um 22:25
@Aethelred
Massenpsychologie, ohne eine genaue Definition dazu gelesen zu haben, beschäftigt sich meines Wissens eher mit den Auswirkungen, wenn grosse Menschenansammlungen mit gewissen Situation konfrontiert werden. Etwa wie jüngst auf der letzten Loveparade zu beobachten war. Das wäre dann eher an unseren evolutionär bedingten Herdentrieb anstatt der Schwarmintelligenz gerichtet. Im stillen Kämmerchen entscheiden die Piraten sicher nicht, aber besonders der Spiegel-Artikel repräsentiert die Aussage, auf die ich von Anfang an hinaus wollte: Stelle die richtigen Bedingungen und Schwarmintelligenz wirkt produktiv.

Gut, die 25% sind wirklich ein Argument - bzw. wären es, wenn du mir eine Alternative nennen könntest, die eine bessere Verbreitungsquote erreicht. Parteitage, Kreissitzungen, Fernsehen, Print etc., es würde mich wundern, wenn es dabei aus politischer Hinsicht bei diesen Mitteln über 50% kommt.

Zum Rest: Was sich vorab klarstellen lässt, dass die Piraten viel mehr den bestmöglichen Dialog zu ihrer Wählerschaft suchen. Hunderprozentig ist nicht möglich, das sollte aber auch jedem bewusst sein. Dennoch besteht hier der Vorteil zum vorherrschendem System, ein Abgeordneter kann sich während der Dauer seines Mandats weitgehend unabhängig von der Meinung seiner Wählerschaft bewegen und handeln, ohne auf Feedback angewiesen zu sein. Zahlungstags ist erst wieder der Wahltag.

Auch die Kompetenzen zwischen politischen Entscheidungsträger und dem gemeinen Bürger sind nicht eindeutig geregelt, sonst wäre die Politik frei von Fehlentscheidungen, da ja nur Profis und ihre Expertenentourage sowie Beratergremien am Hebel sitzen. Dem ist aber nicht so, das wissen wir alle. Daher kann es nicht schaden, wenn politische Entscheidungen auch bei einer breiteren Masse zur Entscheidungsdebatte stehen. Volksentscheide münzen ja ebenfalls auf diesem System.

Zum Beispiel mit der Bild lässt sich ganz gut die Studentenrevolte von '68 entgegen bringen, wobei das Medium damals eine deutlich stärkere Verbreitung als heute hatte. Selbst bei dem utopischen Wert, dass die Bildzeitung seine komplette Leserschaft aufwiegelt, stehen dem immer noch rund 70 Millionen Bundesbürger entgegen, die nicht erreicht werden.

Da wir beide wohl kaum von unseren Meinungen abrücken werden, kann ich unsere Diskussion mit folgendem, persönlichen Fazit abschliessen: Die Piraten nutzen Elemente beider Systeme, Repräsentiv sowie Direkt und setzen entsprechend die Schwerpunkte damit um. Wenn diese Herangehensweise weiter ausgefeilt wird, ist es eine Option, die durchaus Zukunft hat. Waren dennoch interessante Ansätze, die wir diskutiert haben.


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ramisha
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31.03.2012 um 13:19
Gestern ist das im TV passiert, was schon lange zu befürchte war:

Gutes wollen, aber noch nicht einmal definieren können, keinen
Plan haben, aber mitreden wollen, Alteingesessenen die Stirn bieten
wollen, aber selbst keine haben!

Eine so junge, neue Partei sollte nicht auf Azubis o.ä. zurückgreifen,
wohl wissend, dass sie echte Frontmänner braucht, um in der "großen
Politik" ernst genommen zu werden. Da wird man in Grund und Boden
gerammt wegen mangelnder Kenntnis, Information und Insider-Wissen.

So lange die "Piraten" nichts Besseres aufzuweisen haben, stehen sie
auf "tönernen Füßen".


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31.03.2012 um 13:25
ramisha schrieb:Eine so junge, neue Partei sollte nicht auf Azubis o.ä. zurückgreifen,
wohl wissend, dass sie echte Frontmänner braucht, um in der "großen
Politik" ernst genommen zu werden. Da wird man in Grund und Boden
gerammt wegen mangelnder Kenntnis, Information und Insider-Wissen.
Abwarten.

Immerhin trifft die Beschreibung auch auf den Otto Normalverbaucher zu. Und reden und den Leuten was versprechen, können die auch,vl sogar noch besser als die gestandenen Partein.


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ramisha
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31.03.2012 um 13:31
@insideman
Man muss allerdings damit rechnen, dass man mal in der Öffentlichkeit Farbe bekennt und
wenn man dann da steht, wie die Kuh vorm neuen Tor, ist man schon mal indiskutabel.
Selbst Otto-Normalverbraucher will kompetent vertreten werden.


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31.03.2012 um 13:58
meine meinung zu den piraten ist,das sie frischen wind in den bundestag bringen und so manche in panik versetzen,genauso wie es einst die grünen taten,als sie vor 30 jahren in den bundestag einzogen.
ich glaube aber irgendwie nicht daran,das sich die piraten über eine sehr lange zeit halten werden können.ihre politische ausrichtung ist,zumindest meiner einschätzung nach,zu speziell um regierungsfähig zu sein.
ausserdem schliessen sich nicht nur "harte" piraten diesem zug an,sondern auch viele leute,die entweder aus protest oder gleichgültigkeit "lieber DIE da" wählen,als die sogenannten "etablierten" parteien.
ich kann das sogar verstehen.nur,ändern wird das nichts.warten wir doch einfach mal ab,wie es in 4 jahren um die piraten bestellt ist.


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ramisha
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31.03.2012 um 14:07
@oldbluelight
In Panik versetzen die leider niemand, bisher macht man sich blos lustig
über sie und ihre Wählerschaft. Bevor man sowas angeht, sind ein Programm
und glaubwürdige, kompetene Vertreter wichtiger, als ein interessanter Name
und poilitikverdrossene Wähler, die einfach mal aus der Reihe tanzen wollen.


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31.03.2012 um 14:08
ramisha schrieb:In Panik versetzen die leider niemand, bisher macht man sich blos lustig
über sie und ihre Wählerschaft. Bevor man sowas angeht, sind ein Programm
und glaubwürdige, kompetene Vertreter wichtiger, als ein interessanter Name
und poilitikverdrossene Wähler, die einfach mal aus der Reihe tanzen wollen.
Ich bin mir sicher, dass die anderen Parteien ich nicht lustig drüber machen ;)

Die finden das bestimmt nicht lustig, denn die brauchen auch jede Stimme, und 8 Prozent ist nicht so wenig.


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31.03.2012 um 14:08
oldbluelight schrieb:ihre politische ausrichtung ist,zumindest meiner einschätzung nach,zu speziell um regierungsfähig zu sein.
Da müssen wir abwarten und schauen, was die Zukunft bringen wird.
Schon jetzt sind ja schon verschiedene Ströumungen in der Partei vorhanden (vor allem libertäre, sozialliberale und linke Vertreter, der Vorsitzende war sogar mal bei der CDU).
Und mit zunehmendem Erfolg werden auch immer mehr Leute beitreten, die auch eine eigene Meinung mitbringen. So wird über kurz oder lang eine gewisse Bandbreite an Themen, die die Mehrheit vertritt, geschaffen.


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31.03.2012 um 14:11
@ramisha

nach der letzten landtagswahl wird auch den lustigen das lachen etwas sauer aufgestossen sein.
keine partei kann es sich heute leisten,wähler zu verlieren,da mittlerweile jeder prozentpunkt über wohl und wehe einer partei entscheiden kann,man siehe nur die mitleiderregende fdp.
noch vor wenigen jahren wollte ein spassmobilfahrender guido mit seiner 18er sohle an die macht.
nein,lachen wird jetzt bestimmt kaum noch jemand sondern sorgenvoll auf seine eigene landtagswahl schauen.
natürlich hast du recht,das programme und themen wichtiger sind als polemische parolen und politikverdrossene wahlesel.aber das ist auch ein ergebnis der vermufften etablierten politik der noch "grossen".


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31.03.2012 um 14:13
@Ilian
Ilian schrieb:So wird über kurz oder lang eine gewisse Bandbreite an Themen, die die Mehrheit vertritt, geschaffen.
das bleibt zu hoffen,ansonsten werden die piraten nur ein pool sein,aus denen sich die alten parteien ihrer stimmen holen werden.


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31.03.2012 um 14:35
die Klassischen Parteien haben noch immer nicht begriffen das sie in den letzten Jahren die Wähler von den Urnen vertrieben haben, nur noch der treue Untertan mit Parteibuch in der Tasche nahm sich die Zeit zur Urne zu gehen um die Politik mitzugestallten. Das zeigten deutlich die rückläufigen Wahlbeteiligungen der vergangenen Jahre. Wenn soll man denn auch wählen, die machen doch sowieso was Die wollen, der mündige Bürger verkommt zum apathischen Bürger. Da tauchen plötzlich "Piraten" auf, Robin Hoods der Politik und treiben die Wählerwieder zu den Urnen auch wenn es nur Protestwahlen sind. Abzuwarten ist was die Piraten aus Ihrer Volkssympatie machen. Gaspromgesellschafter, Ehrensoldempfänger, und schwesterliche Parteigenossen haben das Vertrauen in die Politik stark geschädigt, nun ist es an den Piraten das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen und transparenter zu machen, die ansätze sind da nur die allgemeine Akzeptanz fehlt noch.


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ramisha
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31.03.2012 um 14:42
@energie1967
Bevor es zu einer Akzeptanz kommt, muss man sich durch Kompetenz erst mal
beweisen und das geschieht u.a. im Wortgefecht mit den etablierten Parteien.
Wer da nicht durch Logik, Wissen und Perspektiven brilliert, ist schon mal weg
vom Fenster.


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31.03.2012 um 14:55
@ramisha

die etablierten Parteien zeigen Kompetenz? Neuverschuldung, einkassieren von Überschüssen der Krankenversicherung, erhöhen der Plegeversicherung, Energiepolitik (Kraftstoffpreise), freistellen der Selbstständigen und Großverdiener zu den Sozialversicherungen, mehr Ehrensold als Kanzlerverienst.......

Mittlerweile ist die Bundesrepublik eine Großbaustelle ohne sicheres Fundament geworden, selbst wenn die Piraten keine Lösung anbieten aber anprangern ist angesagt.

Die klassische Politik handelt nach dem Motto "do not tuch a running System" die Reformen waren keine Reformen sondern Versuche das bestehende System mit geringem Aufwand zu retten.


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ramisha
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Piratenpartei - Klarmachen zum Ändern

31.03.2012 um 15:02
@energie1967
Für die etablierten Parteien sind das wenigstens Begriffe, mit denen sie was anfangen
können und noch dazu: Die sie begründen können (oder es wenigstens versuchen!).

Für die Piraten sind das "Böhmische Dörfer" und wenn sie auf die Problematik angesprochen
werdern, haben sie kein fundiertesWissen, geschweige denn Lösungsmöglichkeiten,
kann ja auch keiner verlangen, denn:

Jede Bewegung braucht eine Entwicklung, aber es ist erforderlich, ihr die nötige
Zeit zu geben und nicht vorlaut los zu posaunen, als wäre man jetzt das Heil der Nation.
Menschen, die hellhörig werden und tatsächlich mal zuhören, könnten extemst
enttäuscht werden.


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LoggDog
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31.03.2012 um 15:06
Zum Thema:

Ich denke, dass die Piraten sehr schnell von den erfolgrechen Bauern zu den klischeehaft bösen Adeligen werden.

Die Grünen waren ja auch - zumindest teilweise - der neue Messias der Vernunft.
Jetzt sind sie was die Macht eben aus den Menschen macht ^^
Schweinchen :)

Die Piraten können ihre alternativen Studenten, ihre Wahlkampfversprechen wie sie jeder hat und ihre ganze vorgetäuschte Volksnähe in einen Sack stecken und jenen dann verbuddeln. In 10 Jahren haben sie einen anderen Namen, ein gewandeltes Bewusstsein und stehen ähnlich da, wie quasi jede andere Partei.

Ich mag es mir kaum vorstellen, wie sich die Führungsriege der Piraten gegenseitig mobbt, bevormundet, überstimmt und intern reformiert... ganz wie ihre Großen Feind-Vorbilder :D


@ramisha gebe ich im Übrigen Recht, was die fehlende Entwicklung angeht. Ich gehe auch noch weiter und nenne die Piraten aktuell "ungeschult", quasi ein Haufen von Laberköpfen :x


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