Neustarter schrieb:Na ja, das ist mir eigentlich egal, wer da wen wählt. Mir geht es eher darum, dafür zu sensibilisieren, dass das System Erde komplexer ist als dass man meinen könnte, es mit einer monokausalen Herangehensweise unter Beibehaltung der wachstumsorientierten Kapitallogik in eine gewünschte Richtung regulieren zu können.
Grünenwähler stehen für eine Symptomatik, und in dieser Diskussion ist es wichtig zu wissen, mit wem du diskutierst, um dessen Standpunkt besser nachvollziehen zu können.
Grünenwähler geben vor, sich für den Klimawandel einzusetzen, aber dann, wenn es an die Problemlösung und die Bekämpfung der Ursachen geht, wird es plötzlich sehr komisch, und man will doch nicht so richtig. Ich bereite dich nur mental darauf vor. Das konntest du ja schon teilweise aus den Antworten an dich herauslesen.
Letztendlich ist das genauso fruchtlos, wie mit Klimaleugnern zu sprechen.
Grünenwähler sind vielleicht noch schlimmer als Klimaleugner, weil sie sich auf dem vermeintlich richtigen Weg wähnen und in Zeiträumen rechnen, die absolut sinnlos sind.
Da kommt dann so ein Dummfug wie Kreislaufwirtschaft, der einfach nur weniger Ressourcen verbraucht, ins Spiel. Reicht leider nicht.
Da lässt sich das Klima leider auch nicht mit sich diskutieren.
Die Problematik wird nicht richtig anerkannt, und es werden nur irgendwelche Pflaster als Lösung angeboten. Sorry reicht nicht.
Bei Klimaleugnern weiß man direkt, woran man ist, aber Ungeübte denken zuerst, Grünenwähler hätten verstanden, worum es geht, aber bei näherer Betrachtung ist es leider nicht so. Das muss man leider so sagen.
Und sie sind eigentlich sehr gefährlich für Nichtwissende, Unentschlossene, Uninformierte usw., die dann denken, "Ach, ist ja gar nicht so schlimm.
Ich muss ja nur die Grünen wählen, ein Elektrofahrzeug fahren und Kreislaufwirtschaft betreiben."
Das sind leider die falschen Signale, die gesendet werden.
kuno7 schrieb:Was war nochmal deine Lösung?
kuno
Finde ich ja gut, dass du mir im Grunde zustimmst
;)