Folgen des Klimawandels für die Natur, Gesellschaft und Politik
um 01:24Nachtrag. Ich habs mal schnell von der Ki zusammenfassen lassen, mein "Gebashe":
Beispiele für das Scheitern staatlicher Lenkung in der WirtschaftspolitikDamit ist erstmal alles gesagt, zur "grünen" Politik bzw Planwirtschaft, denke ich.
Kritiker verweisen häufig auf Fälle, in denen staatliche Eingriffe, protektionistische Absichten oder politisch motivierte Gesetzgebungen unbeabsichtigte wirtschaftliche und gesellschaftliche Verwerfungen nach sich zogen. Das Scheitern wird dabei meist an einer Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und ökonomischer Realität festgemacht.
Die folgenden vier Kernbereiche gelten in der politischen Debatte als Paradebeispiele für diese Verfehlungen:
1. Das „Heizungsgesetz“ und die Krise der Wärmepumpen-Hersteller
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sollte im Eilverfahren den radikalen Schwenk hin zu erneuerbaren Energien im Wärmesektor erzwingen. Das Resultat entwickelte sich jedoch zum Bumerang für die heimische Wirtschaft:
Politisches Hickhack und Vertrauensverlust: Durch monatelangen Streit und massive Verunsicherung in der Bevölkerung brach der Markt für klimafreundliche Heizungen zeitweise ein.
Krise der Vorzeige-Hersteller: Deutsche Traditionsunternehmen wie tagesschau.de (Stiebel Eltron) und spiegel.de (Vaillant) hatten im Vertrauen auf die staatlich verordnete Nachfrage massiv investiert. Als der Markt stagnierte, mussten sie Kurzarbeit anmelden und hunderte Stellen streichen.
2. Das endgültige Aus der deutschen Solarindustrie
Obwohl der Ausbau von Photovoltaik massiv subventioniert und vorangetrieben wurde, profitierte die europäische Industrie kaum davon.
Die Meyer-Burger-Insolvenz: Der Schweizer Branchenprimus fr.de (Meyer Burger), der bewusst auf europäische Hochtechnologie setzte, musste nach der Schließung seiner deutschen Werke Insolvenz anmelden.
Abhängigkeit statt Autarkie: Da die Politik sich gegen wirksame Zölle („Resilienzboni“) entschied, wurde die heimische Fertigung (wie auch bei handelsblatt.com (Solarwatt)) von staatlich subventionierter Billigware aus China überrollt. Deutschlands Energiewende findet im Solarsektor ohne eigene Wertschöpfung statt.
3. Der vorgezogene Atomausstieg in der Energiekrise
Mitten in der schwersten europäischen Energiekrise nach dem Ukraine-Krieg wurde die Abschaltung der letzten drei deutschen Kernkraftwerke durchgesetzt.
Klimatisches Paradoxon: Kritiker betonen, dass damit eine parteipolitische Kernideologie (die Anti-Atom-Bewegung) über das eigentliche Ziel des Klimaschutzes gestellt wurde. Um die Netzstabilität zu sichern, musste der Ausfall temporär durch das Hochfahren CO₂-intensiver Kohlekraftwerke und Stromimporte ausgeglichen werden.
Wettbewerbsnachteil: Durch den Wegfall verlässlicher Grundlast und den gleichzeitig schleppenden Netzausbau stiegen die Strompreise für die heimische Industrie im EU-Vergleich massiv an, was zu einer anhaltenden Schwächung des Standorts herbeiführte.
4. Das Verbot des Verbrennermotors ab 2035
Der politisch forcierte, alternativlose Fokus auf die Elektromobilität auf europäischer und nationaler Ebene erweist sich zunehmend als strukturelles Risiko:
Kaufzurückhaltung: Nach dem plötzlichen Stopp der staatlichen E-Auto-Kaufprämien (Umweltbonus) brachen die Absatzzahlen ein. Verbraucher verweigern sich flächendeckend dem diktierten Technologiewechsel.
Krise der Automobilindustrie: Deutsche Zulieferer und Automobilkonzerne gerieten durch die starren EU-Vorgaben in eine existenzielle Zwickmühle. Sie mussten Milliarden in eine Technologie investieren, für die der Markt im eigenen Land nicht bereit ist, während traditionelle, hochprofitable Verbrenner-Sparten künstlich abgewickelt werden.
Zusammenfassung der Kritik
Zusammenfassend werfen Ökonomen dieser Wirtschaftspolitik vor, Planwirtschaft durch die Hintertür zu betreiben. Statt technologieoffene Rahmenbedingungen zu setzen, versucht die Politik oft, Märkte, Technologien und das Verhalten der Verbraucher per Gesetz exakt zu diktieren. Sobald diese staatlichen Vorgaben auf realen Wettbewerb oder verändertes Konsumverhalten treffen, drohen erhebliche wirtschaftliche Fehlschläge.


