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Das Paradoxon von Cannabis

254 Beiträge, Schlüsselwörter: Cannabis, Paradoxon

Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 16:44
Nunja, ein Kiffer kann sich am nächsten Tag hinter das Steuer setzen im nicht dichten Zustand, wird rausgezogen und hat hier im Süden dann trotzdem seinen Lappen weg, wenn man ihn kontrolliert und das ist das verwerfliche. Natürlich darf und soll sich im akuten Zustand niemand hinter das Steuer setzen.


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 16:46
jojo72 schrieb: Hinter dem Steuer haben beide nix verloren und Jugendliche sollten von beidem die Finger lassen
Da bin ich der gleichen Meinung, wenn schon dann sollten Produkte wenn sie legal sind... Zigaretten, Alkohol, Cannabis ab 18 Jahren in dafür extra vorgesehen "Drugstores" verkauft werden.
Alkohol und Cannabis am Steuer sollte weiterhin verboten bleiben.


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fuzzy
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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 16:46
Es gibt null Alk, dann wird es auch null THC geben, im Strassenverkehr... Mann kann ja nich alle Pferde gleichzeitig aufsatteln.


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 16:47
@fuzzy

Deine Pfleger haben angerufen du sollst sofort nach Hause kommen! :D


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fuzzy
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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 16:47
Scheisse ... ich hasse Neuköln :D


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 16:48
Mystera schrieb:Nunja, ein Kiffer kann sich am nächsten Tag hinter das Steuer setzen im nicht dichten Zustand, wird rausgezogen und hat hier im Süden dann trotzdem seinen Lappen weg
Nunja, wenn du wirklich ein "dickes Brett" gemacht hast, was Alkohol angeht, brauchst du auch 24 Stunden bis du wieder sauber bist.
Wenn du nachweislich nicht berauschst gefahren bist (also THC)...und das nachgewiesen werden kann, dann wird das auch in Bayern fallen gelassen. Weiß ich von einem Freund :D


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 16:52
@NeoDeus

Also ich komme vom Bodensee und da wird was den Führerschein anbelangt garnichts fallengelassen vorallem weil es im Urin sowieso länger nachweisbar ist als im Blut... Freunde von mir haben bei einer Kontrolle nach 2 Tagen Blut abgeben müssen weil sie die Urinprobe verweigert haben es kam ein Wert von etwa 1,0-1,5 Nannogramm raus und der Lappen war weg, MPU Volles Programm... Leider regelmäßige Kiffer vorallem am WE und das ist dann der Bockmist^^


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 16:58
@Mystera
Ok dann sind die bei euch da unten wirklich krass streng, also hier bei uns in Oberfranken sind die zwar auch ziemlich fies drauf gewesen (in meiner Sturm und Drangzeit :D ) aber ich kenne eine ähnliche Geschichte und da wurde es fallengelassen. Es war auch nur Restrückstände vom Wochenende...
Mich hat sogar mal einer verpfiffen, ich soll mit ihm gekifft haben (ihn haben se wegen Crystal rangekriegt und er hat dann 20 Leute verpfiffen, um seinen Arsch zu retten) und ich bekam ne Vorladung wegen Verstoß gegen BtmG. Hab meine Aussage gemacht, dass ich "NUR" konsumiert habe... irgendwann kam Post von der Staatsanwaltschaft. "Fallengelassen wegen Mangels an öffentlichen Interesse" oder so was ähnliches...


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 17:03
@NeoDeus

Hier hast du viel Glück gehabt, im Landkreis Ravensburg gehen die in dieser Hinsicht richtig psychomäßig ab, weil sie hier auch nichts besseres zu tun haben... also muss der Gelegenheitskonsument dran glauben und das sind hier nicht wenige die permanent bangen müssen nicht ins Raster zu fallen... Damit verdienen die richtig viel Asche... Leider^^ Von mir aus sollen sie die Geldstrafen erhöhen aber gleich auf Idotentest zu machen ist in meinen Augen einfach nur Abzocke^^


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 17:07
@Mystera
krasser Scheiss... Naja scheinbar haben se wirklich nichts besseres zu tun. Anstatt wirkliche kriminelle zu jagen, wird halt der kleine Kiffer von nebenan "kriminalisiert"...
Gut meine Sturm und Drangzeit ist schon paar Jahre her... man wird älter etc. Ich habe keinen Kontakt zu der Szene mehr und gehe auch nicht zu irgendwelchen Dealer und kauf mir dort was zu rauchen, von daher kann ich nicht mehr bewerten wie es jetzt bei uns ist.
Gejagt haben sie uns damals auch schon, aber wir sind immer mit einem blauen Augen davon gekommen :D "Fu... the police"


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 17:29
@NeoDeus

Nunja meine Zeit ist auch vorbei sozusagen... doch ich bekomm es leider immer wieder mit das weit über 30Jährige massive Probleme haben, obwohl sie mit beiden Beinen und Job mässig richtig gut gesattelt sind, kriminalisiert und gejagt werden, hier ist jeder ein potenzielles Opfer^^ auch wenn man nur hin und wieder seinen Joint raucht. Und das ist das was ich an diesem Land´kreis richtig abartig empfinde^^ Also Kiffer Vorsicht wenn man im Landkreis RV unterwegs ist, die machen hier richtig Stress^^


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 17:59
Den Artikel finde ich auch wieder recht gut und interessant, ist zwar Niederlande, nicht Deutschland, aber trotzdem:

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/niederlande-coffeeshops-duerfen-cannabis-an-touristen-verkaufen-a-864437.html

Ich bin der Meinung, dass man es ähnlich halten könnte, wie in den Niederlanden - lizensierte Coffeeshops, vernünftige Qualität, Alterskontrolle in den Läden...

Man beachte auch und ziehe seine Schlüsse daraus (mit ,,Einführung" ist das Verbot gemeint, Gras in Coffeeshops an Touristen zu verkaufen):
Polizei und Bürgermeister hatten seit der Einführung über eine deutliche Zunahme des illegalen Handels geklagt.


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Das Paradoxon von Cannabis

13.02.2013 um 18:03
@Kc
übrigens gibt es da noch andere ähnliche " Paradoxien " :
Jagdarmbrüste ( wenn du 18 bist ) und Radarwarner darfst du auch kaufen und verkaufen , besitzen aber nicht benutzen ....


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fr2xedom
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

14.02.2013 um 03:03
Sehr paradox sind aber auch die Strafen für den Besitz. zumindest bei mir in NRW. Ein Kumpel wurde mal mit etwas mehr, als 8g erwischt. Da aber bis zu 10g hier als Menge für den Eigenkonsum gelten, ist er tatsächlich Straffrei davon gekommen. Ein anderer Bekannter von mir wurde an der Grenze mit etwa 0,7g erwischt, die er aus nem Coffeeshop hatte. Er hat mir den Strafbefehl + Rechnung gezeigt und es waren etwa 270Euro Strafe, die er bezahlen musste, wovon allein die Einfuhr in die Bundesrepublik über 200Euro gekostet hat. Der Großteil der restlichen Gebühr war die Beabeitung des Falls und der Besitz selbst waren unter 20Euro. (Beide waren "Ersttäter")

Auch sehr Paradox (bezieht sich eher auf die Gesetzeslage in den Niederlanden): Im Headshop kriegste "alles"... Da kannst du Peyote-Kakteen (Meskalin) für etwa 30euro kaufen und alle möglichen Formen von "Pseudo-XTC", Pilzen/Trüffeln, Salvia etc. Da kriegt man auch alles (z.T. in Kilo-Packungen), um z.B. Speed zu strecken.

Seit einigen Jahren ist es in NL verboten "frische"/getrocknete Psycho-Pilze zu kaufen. Jedoch bekommt man in jedem Headshop Growboxen, um sich die Dinger selbst zu züchten für auch etwa 30 Euro. Man muss auch kein Experte für Landwirtschaft sein, um Pilze zu züchten. Grob gesagt: Einfach anfeuchten und 2-3 Wochen vor sich hin gammeln lassen. Dann hat man hunderte von Psilocobiepilzen. Und soweit ich weiß, ist es nicht verboten Growboxen in die Bundesrepublik einzuführen.

Zum Anbau von Cannabis (bzw, dass man alles, um anzubauen legal kaufen kann) mal das passende Gegenstück: Du kannst auch frei verkäuflich (Supermarkt und z.T Apotheke) große Mengen an Stoffen kaufen, um Freebase/Crack aufzukochen. In Deutschland versteht sich...


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

14.02.2013 um 05:25
Kc schrieb:Ich bin der Meinung, dass man es ähnlich halten könnte, wie in den Niederlanden - lizensierte Coffeeshops, vernünftige Qualität, Alterskontrolle in den Läden...

um ehrlich zu sein, ich finde das modell der rest EU deutlich attraktiver mit den cannabisvereinen.
die können viel besser für aufklärung sorgen und haben eine kontrolle darüber ob ihre mitglieder klar kommen oder hilfe brauchen. auch wird dann damit kein geschäft gemacht, was dazu führt das niemand auf e idee kommt die altergrenze zu ignorieren wenn er grade mal 50 öcken umsetzen kann.


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Das Paradoxon von Cannabis

14.02.2013 um 05:35
Ihr glaubt doch nicht dass der Staat auf Milliarden Steuereinnahmen verzichtet?
Wenn das Kraut liberalisiert wird, werden das einige auserwählte Betriebe anbauen und das Endprodukt versteuert. Illegaler Anbau wird auch weiterhin verboten bleiben... vermutlich wird das Strafmass für illegalen Anbau noch verschärft... damit auch ja niemand auf die Idee kommt das Zeugs Steuerfrei anzubieten.
Der Staat als Dealer , der neben sich höchstens noch die Pharmaindustrie duldet.
Alles andere würde mich überraschen.


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Bewusst
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

14.02.2013 um 09:39
Um das Paradoxon mal weiter voran zu treiben :
Behandlungsbedürftig Abhängige gibt es demnach bei

TABAK 6.000 000
ALKOHOL 2.500 000
MEDIKAMENTE 1.400 000
"HARTE DROGEN" 150 000 (damit sind illegale Drogen gemeint)
http://www.drugscouts.de/de/drfruehling/wieviele-abhängige-und-drogentote-gibt-es-deutschland

Wer will kann sich auch damit beschäftigen.

Drogensuchtbericht 2012:

http://drugscouts.de/sites/default/files/DrogensuchtBericht_2012.pdf

Ganz klar kosten Tabak und Alkohol die Gesundheitsindustrie am meisten, "also wieso abschaffen oder verbieten, wenn man an Süchtigen 2 mal verdient"?

Wegen "Selbstzerstörung" wird Cannabis jedenfalls nicht verboten.


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rudi555
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

14.02.2013 um 09:49
@Mystera
@NeoDeus
@Bewusst


Jeder erwachsene Mensch ist für sich selbst verantwortlich und sollte wissen was und warum er es tut und immer wieder sein Tun hinterfragen und neu bewerten.
Wenn hier jetzt rumgejammert wird, dass "Über30jährige, die mitten im Leben stehen mit Job und Kind" KRIMINALISIERT werden, weil sie MAL nen Joint geraucht haben in der Woche, kann ich nur lauthals lachen.
Dann raucht halt KEINEN Joint, dann gibt es auch keine Probleme.
GERADE als Mann mit Job und Kind hat man eine Verantwortung und wenn man dann BEWUSST nen Joint raucht - obwohl man weiß, dass man solche Konsequenzen zu fürchten hat - ist man selbst schuld und verdient kein Mitleid.
Sorry, aber dieses Gejammer und Selbstmitleid ist in diesem Fall völlig fehl am Platz.
THC im Blut ist problematisch, das weiß man und solange sich das nicht ändert, sollte man es vermeiden, WENN man verantwortungsvoll (vor allem wenn man Vater ist) leben möchte.
Es geht nicht darum, ob Alkohol oder Medikamente schädlicher sind als THC, hier geht es um Selbstreflexion und Verantwortungsbewußtsein. Nur soviel: Alkohol kann man NICHT 3 Tage später im Körper nachweisen (zumindest wenn man ihn wie ein "normaler" Mensch zu sich nimmt..) und kann unbeeinflußt Auto fahren, was bei THC nicht immer der Fall ist.
Das sollte man wissen vorher. Und dementsprechend entscheiden, wie man sich verhalten möchte.


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Bewusst
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

14.02.2013 um 09:52
@rudi555

Und was hat das jetzt mit dem Thema "das Paradoxon von Cannabis" zu tun?


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rudi555
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

14.02.2013 um 09:53
@Bewusst

So einiges, mein Lieber :)


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