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Kausalität und Gott

157 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Wissenschaft, Spiritualität, Schöpfung, Kausalität
Jesussah
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Kausalität und Gott

10.11.2013 um 21:38
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Seh ich ja auch nicht anders, so meinte ich das auch nicht. In jeder Sprache und Kultur gibt es Wörter mit einem Bezug zu etwas bestimmten das in jede beliebige andere Sprache übersetzt werden kann auf die eine oder andere Weise. Sein es Dinge, Gefühle, Zustände oder beschreibende Wörter wie Wahrheit womit man ja ein Wort hat was für sich spricht.

Die Entstehungsgeschichte von Sprache und Wörtern ist sehr interessant aber auch ein sehr komplexes Thema.
Wörter sind nicht entstanden, sie waren schon immer da. Die Fähigkeit, Wörter in Sprache auszudrücken, das hat eine Entstehungsgeschichte. :)
cRAwler23 schrieb:Oder für die die bestimmte Worte einfach nicht verstehen, in diesem Fall sind Synonyme und Definitionen durchaus nützlich. Jedoch bei Worten für Gefühlen wird das für manche Menschen schwer, besonders für Menschen die nicht sonderlich empathisch und emotional sind, denen kann man solche Begriffe nicht durch Definitionen näher bringen wenn sie es nicht fühlen und selbst nachvollziehen können
Solche Menschen sind verloren. Die brauchen etwas grundlegend anderes um die Wirklichkeit zu erkennen. Die Kausalität hat mit solchen Menschen sehr viel zu tun.
cRAwler23 schrieb:Klassisches Beispiel das Swastika der Buddhisten, für Menschen in Ostasien ist es noch immer ein Symbol des Glücks und damit werden auch die entsprechenden Gefühle daran verbunden, doch zeigt man das Symbol auf Kante gestellt im weißen Kreis auf rotem Grund, so löst das bei den meisten westlichen Menschen Beklemmung, Angst, Abscheu und üble Erinnerungen aus, oder für einige auch pure Faszination am Bösen und der Macht. Gleiches lässt sich auch auf das Kreuz der Christen übertragen usw.
Ja, das ist ein Beispiel, das für sich spricht. Es war wohl von Anfang an gedacht, dieses Symbol zu verfälschen. Es birgt nämlich eine Botschaft, die den Verstand vieler sprengen würde. :)
cRAwler23 schrieb:Einen "Wissenschaftler" kann man nicht verallgemeinern und in eine spezifische Schublade stecken, einigen reicht es Mensch zu sein, anderen nicht, einige sind einfach nur neugierig und wollen das elementare der Welt mehr verstehen lernen.
Würde ein Mensch, dem es reicht, Mensch zu sein, den Berufszweig eines Wissenschaftlers einschlagen?
cRAwler23 schrieb: Nicht alle Wissenschaftler sind überheblich.
Einem Menschen, dem es nicht reicht, Mensch zu sein, der ist damit nicht gleich überheblich, sondern eher verwirrt. :)
cRAwler23 schrieb:Ich selbst betrachte mich ja als Transhumanist und Posthumanist der mehr wissenschaftlich und rational aber auch leicht utopisch denkt, ich denke der Mensch kann mehr sein als er ist, vielleicht sogar Lebensräume erschließen die ursprünglich als ungeeignet für Leben gelten. Ich betrachte die Wissenschaft als ein Werkzeug um mehr Potential zu schöpfen. Es kann allerdings auch für große Rückschläge und künstliche Gefahren sorgen, Kernspaltung ist gewiss ein solches Beispiel auch wenn es für viele Erkenntnisse gesorgt hat.
Ich will dir oder den Wissenschaftlern oder gar den Religiösen, die Gedanken, die man braucht um zu leben, auch gar nicht absprechen. Alles, was nicht so sein kann wie es ist, hat eben seinen Preis. Manchmal ist der Preis heiß und manchmal ist er Kalt. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Wenn man das will, warum nicht? :)
cRAwler23 schrieb:Im Grunde hast du recht, jedoch steh ich in diesem Punkt doch mehr auf Seiten der Wissenschaft. Erkunden, Erforschen, erfahren, lernen, verstehen, fragen, entwickeln usw. das alles zählt zur Wissenschaft, das Wissen ist ja immer da nur wird es step by step erkannt und ausformuliert. Also mit Definitionen und Erkenntnissen verknüpft, in diesem Fall sind Definitionen in der Sprache auch absolut sinnvoll.
Wissenschaften, Religionen und andere Instanzen tragen ihren Teil zum Gesamten bei. Das eine ist nicht minderwertiger als das andere. Man muss nur wissen was man will. Und wenn man sagt, ja ich will wissenschaftlich leben bwz mein leben durch die Wissenschaft ergründen, dann soll es eben auch so auch sein.
cRAwler23 schrieb:So ist es nur ab und zu kann man auch mal die Stimmen im Kopf etwas beruhigen und wieder etwas mehr fühlen. Wobei manche irrationale Menschen sollten ruhig mal etwas mehr nachdenken bevor sie mit Köpfen durch Wände rennen wollen
Ja, zum Beispiel mit der Musik die du mir gezeigt hast :)


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Kausalität und Gott

10.11.2013 um 22:36
Jesussah schrieb:Wörter sind nicht entstanden, sie waren schon immer da. Die Fähigkeit, Wörter in Sprache auszudrücken, das hat eine Entstehungsgeschichte.
In diesem Fall eine evolutionäre, ursprünglich Lautsprache, dann Bildsprache, bis zu komplexer Linguistik. Die Geschichte der Sprachentwicklung ist vielleicht eine der rätselhaftesten überhaupt in der Natur.
Jesussah schrieb:Solche Menschen sind verloren. Die brauchen etwas grundlegend anderes um die Wirklichkeit zu erkennen.
So komisch das jetzt auch klingen mag, ich würde solchen Menschen eine psychedelische Erfahrung verpassen, sei es LSD, DMT, THC oder Psilocybin. Die Speisen der Götter eben :D

Denn die Wirklichkeit ist ja rational und intuitiv, wenn Menschen Intuition und Gefühl fehlt, muss es vielleicht einfach aktiviert werden. Manche Menschen verdrängen Gefühle und verleugnen sie und werden so meist zu hartherzigen Menschen. Diese sind wirklich verloren und werden für sich und andere auch zur Gefahr, Mitgefühl ist für diese Menschen ein Fremdwort, eine unbekannte mit der man nichts zu tun haben möchte.
Jesussah schrieb:Ja, das ist ein Beispiel, das für sich spricht. Es war wohl von Anfang an gedacht, dieses Symbol zu verfälschen. Es birgt nämlich eine Botschaft, die den Verstand vieler sprengen würde.
Manche meinen das ein Swastika eine Spirale symbolisiert die unserer Galaxie entsprechen soll, mit deren Rotationsachse und Drehrichtung. Zwei galaktische "Arme" die zu vier spiralförmigen Ausläufern überlagern und rotieren. Vielleicht ein "Muster" welches jeden Rotationsprozess symbolisch darstellt der die Natur bewegt. Von der Rotation der Erde, bis zur Rotation der Planeten um die Sonne, bis zur Rotation der Sonne um den galaktischen Kern. Die Botschaft könnte tatsächlich noch viel tiefer gehen, die vermutlich wirklich den Verstand vieler übersteigen würde. Verpackt in ein simples Symbol. Auch das Kreuz der Christen symbolisiert weniger das eigentliche Folterinstrument der Römer, sondern mehr das kosmische Kreuz der Tierkreiszeichen. Darum ist Jesus je meist so dargestellt das hinter ihm ein kosmisches Kreuz im Kreis ist, welches wie ein "Heiligenschein" symbolisiert wird. Symbolsprache ist wie ein Zugang zu Wissen welches im verborgenen liegt, auch die Freimaurer haben das erkannt und ihre ganze Tradition allein auf Symbole und Metaphern aufgebaut. Ich denke dadurch wird Zugriff erlangt auf bestimmte Aspekte des Bewusstseins und Wissens.
Jesussah schrieb:Würde ein Mensch, dem es reicht, Mensch zu sein, den Berufszweig eines Wissenschaftlers einschlagen?
Sicher gibt es einige, manche sind ja sogar recht spirituelle Menschen. Aber es gibt sicherlich auch solche die einfach Dinge verbessern und erfahren wollen, die Intentionen sind ganz unterschiedliche, manche rein theoretisch, manche praktisch. Mich treibt die Neugier, diese hat mein Interesse an solchen Themen geweckt. Bei mir ist es eine Mischung aus Neugier, Interesse und Aufmerksamkeit. Dinge die uns im verborgenen lagen (für unsere Wahrnehmung) sichtbar zu machen (Mikroskop und Teleskop), es ist ja immer da nur war vieles für uns nicht sichtbar. Schau dir mal die schönen Bilder vom Hubble-Weltraumteleskop an, diese Schönheit wäre uns ohne Wissenschaft und Neugier im verborgenen geblieben.
Jesussah schrieb:Einem Menschen, dem es nicht reicht, Mensch zu sein, der ist damit nicht gleich überheblich, sondern eher verwirrt.
Einige schon, manche können klar denken wie wir hier auch gerade, sie sehen auch alles als Ganzes, haben jedoch auch Interesse an Einzelheiten und Teilaspekten. Beides ist wichtig bei der Erfassung der Wirklichkeit. Der eine Mensch genießt das ganze Werk, der andere genießt das Werk und nimmt Details unter die Lupe. Menschen die nur durch die Lupe sehen und nur Details ansehen werden natürlich nie das Ganze genießen können, sie irren durch ein Labyrinth ihres Verstandes und sind meist tatsächlich verwirrt und gedanklich gefangen. Diesen Menschen empfehle ich mal eine Leiter zu nehmen und über die Mauern des Labyrinths zu blicken.
Jesussah schrieb:Ich will dir oder den Wissenschaftlern oder gar den Religiösen, die Gedanken, die man braucht um zu leben, auch gar nicht absprechen. Alles, was nicht so sein kann wie es ist, hat eben seinen Preis. Manchmal ist der Preis heiß und manchmal ist er Kalt. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Wenn man das will, warum nicht?
So ist eben der Lauf der Dinge für viele Menschen :)
Jesussah schrieb:Wissenschaften, Religionen und andere Instanzen tragen ihren Teil zum Gesamten bei. Das eine ist nicht minderwertiger als das andere. Man muss nur wissen was man will. Und wenn man sagt, ja ich will wissenschaftlich leben bwz mein leben durch die Wissenschaft ergründen, dann soll es eben auch so auch sein.
So ist es, nur auf zu dogmatisches Denken sollten beide Seiten möglichst verzichten.
Jesussah schrieb:Ja, zum Beispiel mit der Musik die du mir gezeigt hast :)
:)


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Kausalität und Gott

11.11.2013 um 02:59
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:So komisch das jetzt auch klingen mag, ich würde solchen Menschen eine psychedelische Erfahrung verpassen, sei es LSD, DMT, THC oder Psilocybin. Die Speisen der Götter eben
Das würde ein Interessantes aber auch gefährliches Ergebnis liefern :)
cRAwler23 schrieb:Denn die Wirklichkeit ist ja rational und intuitiv, wenn Menschen Intuition und Gefühl fehlt, muss es vielleicht einfach aktiviert werden. Manche Menschen verdrängen Gefühle und verleugnen sie und werden so meist zu hartherzigen Menschen. Diese sind wirklich verloren und werden für sich und andere auch zur Gefahr, Mitgefühl ist für diese Menschen ein Fremdwort, eine unbekannte mit der man nichts zu tun haben möchte.
Bei einigen fehlt auch Geist. Die sind dann komplett abwesend. Ob dies jedoch mit Drogen herbeigeführt werden kann, bezweifele ich in diesem Fall :)
cRAwler23 schrieb:Manche meinen das ein Swastika eine Spirale symbolisiert die unserer Galaxie entsprechen soll, mit deren Rotationsachse und Drehrichtung. Zwei galaktische "Arme" die zu vier spiralförmigen Ausläufern überlagern und rotieren. Vielleicht ein "Muster" welches jeden Rotationsprozess symbolisch darstellt der die Natur bewegt. Von der Rotation der Erde, bis zur Rotation der Planeten um die Sonne, bis zur Rotation der Sonne um den galaktischen Kern. Die Botschaft könnte tatsächlich noch viel tiefer gehen, die vermutlich wirklich den Verstand vieler übersteigen würde. Verpackt in ein simples Symbol. Auch das Kreuz der Christen symbolisiert weniger das eigentliche Folterinstrument der Römer, sondern mehr das kosmische Kreuz der Tierkreiszeichen. Darum ist Jesus je meist so dargestellt das hinter ihm ein kosmisches Kreuz im Kreis ist, welches wie ein "Heiligenschein" symbolisiert wird. Symbolsprache ist wie ein Zugang zu Wissen welches im verborgenen liegt, auch die Freimaurer haben das erkannt und ihre ganze Tradition allein auf Symbole und Metaphern aufgebaut. Ich denke dadurch wird Zugriff erlangt auf bestimmte Aspekte des Bewusstseins und Wissens.
Symbole haben viel Einfluss. Die Svastika war jedoch nie als Symbol einer Galaxie gedacht. Die Svastika war ein Symbol für die Heilbringung. Das Symbol wurde nicht umsonst im umgekehrtem Sinne benutzt. Man wollte es im Gegenteiligen Sinne suggerieren. Es sollte Unheil bringen. Was ja eindeutig geklappt hat. :)
cRAwler23 schrieb:Sicher gibt es einige, manche sind ja sogar recht spirituelle Menschen. Aber es gibt sicherlich auch solche die einfach Dinge verbessern und erfahren wollen, die Intentionen sind ganz unterschiedliche, manche rein theoretisch, manche praktisch. Mich treibt die Neugier, diese hat mein Interesse an solchen Themen geweckt. Bei mir ist es eine Mischung aus Neugier, Interesse und Aufmerksamkeit. Dinge die uns im verborgenen lagen (für unsere Wahrnehmung) sichtbar zu machen (Mikroskop und Teleskop), es ist ja immer da nur war vieles für uns nicht sichtbar. Schau dir mal die schönen Bilder vom Hubble-Weltraumteleskop an, diese Schönheit wäre uns ohne Wissenschaft und Neugier im verborgenen geblieben.
Das kann ich verstehen. Wer würde schon bei etwas bekanntem, das man Tag für Tag und immer wieder zu sehen bekommt, auch immer wieder Spaß, Neugier und Aufmerksamkeit erreichen? Der Mensch braucht wohl das Unbekannte, damit er forschen kann. Doch auch dies hat so wohl seine Ursache, als auch seine Wirkung. So wohl für einen Selbst, als auch für andere. Im eigenen Teil, als auch im Ganzen.
cRAwler23 schrieb:Einige schon, manche können klar denken wie wir hier auch gerade, sie sehen auch alles als Ganzes, haben jedoch auch Interesse an Einzelheiten und Teilaspekten. Beides ist wichtig bei der Erfassung der Wirklichkeit. Der eine Mensch genießt das ganze Werk, der andere genießt das Werk und nimmt Details unter die Lupe. Menschen die nur durch die Lupe sehen und nur Details ansehen werden natürlich nie das Ganze genießen können, sie irren durch ein Labyrinth ihres Verstandes und sind meist tatsächlich verwirrt und gedanklich gefangen. Diesen Menschen empfehle ich mal eine Leiter zu nehmen und über die Mauern des Labyrinths zu blicken.
Jemand der das Ganze schon kennt, kennt damit auch alle Einzelheiten. Das Universum zu erforschen ist nicht das Ganze. Es ist für ins nur ein Raum in dem wir blindlings nach einem Ausgang suchen. Das Ganze zu erkennen, beinhaltet keine Räume mehr, in der man nach Ausgängen sucht. Wer das Ganze erkennt, der kennt den Anfang und das Ende. Was gibt es da noch für Einzelheiten zu erfahren? Muss man dann noch wissen, wie sich ein Planet entwickelt? Wie die Sterne agieren? Ob es noch Leben da draußen, im Universum, gibt? Das sind alles Einzelheiten die gerade aus dem Unwissen bestehen, aus dem man gerade, diese wissen will. :)
cRAwler23 schrieb:So ist eben der Lauf der Dinge für viele Menschen
Ja, so scheint es. Bei dir ist es jedoch nicht so. Du bist jemand, der seine Mitte kennt. :)


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Kausalität und Gott

12.11.2013 um 16:41
Jesussah schrieb:Das würde ein Interessantes aber auch gefährliches Ergebnis liefern
Kommt ganz auf die psychische Verfassung des Menschen an und auf seine Umgebung ;)
Jesussah schrieb:Bei einigen fehlt auch Geist. Die sind dann komplett abwesend. Ob dies jedoch mit Drogen herbeigeführt werden kann, bezweifele ich in diesem Fall
Ja ich würde sagen viele Menschen haben entweder einen Mangel an Empathie oder an Intelligenz, mal mehr, mal weniger. Drogen wirken von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, aber es gibt recht viele die dadurch neue Impulse und Inspiration im Leben erhalten haben oder gar inneren Frieden gefunden haben. Nur sehr wenige haben Psychosen bekommen.

Video nicht jugendfrei (Login erforderlich)


:)
Jesussah schrieb:Symbole haben viel Einfluss. Die Svastika war jedoch nie als Symbol einer Galaxie gedacht. Die Svastika war ein Symbol für die Heilbringung.
Ja das stimmt, jedoch haben Symbole auch Muster und manche von diesen Mustern decken sich mit Beobachtungen von Mustern aus der Natur. Die Blume des Lebens ist auch so ein besonderes Symbol und es findet sich überall in der Natur wieder. Das macht diese Symbole auch so besonders, sie verknüpfen scheinbar rationale Gedanken mit den intuitiven als eine kombinierte Sprache aus beiden Aspekten. Ein Symbol ist ein Ganzes. Natürlich kann es auch offen für Interpretationen sein oder gar gänzlich andere Empfindungen beim Anblick. Für mich ist das Kirchenkreuz ein Symbol des Leids und der Unterdrückung für andere ein Symbol der Erlösung und Hoffnung.
Jesussah schrieb:Das Symbol wurde nicht umsonst im umgekehrtem Sinne benutzt. Man wollte es im Gegenteiligen Sinne suggerieren. Es sollte Unheil bringen. Was ja eindeutig geklappt hat.
Ja wie eine Brandmarke hat es sich in das Gedächtnis gebrannt auf diese Weise, dabei sollte man es eigentlich so sehen:

swastika large slideshow
Jesussah schrieb:Das kann ich verstehen. Wer würde schon bei etwas bekanntem, das man Tag für Tag und immer wieder zu sehen bekommt, auch immer wieder Spaß, Neugier und Aufmerksamkeit erreichen? Der Mensch braucht wohl das Unbekannte, damit er forschen kann. Doch auch dies hat so wohl seine Ursache, als auch seine Wirkung. So wohl für einen Selbst, als auch für andere. Im eigenen Teil, als auch im Ganzen.
So ist es und der Mensch kann auch auf diesem Weg zur Selbsterkenntnis kommen, es gibt zwar keine spezifischen Wege, doch Menschen die ständig Wege suchen und begehen werden dann und wann auch mal erkennen das man abseits der Wege gehen kann und vielleicht dann sich loslösen kann vom Wegedenken der in Einzelteile zerlegt wurde. Man wird bestimmt mal stehen bleiben, die einen werden die Orientierung verlieren, die anderen werden innehalten :)
Jesussah schrieb:Jemand der das Ganze schon kennt, kennt damit auch alle Einzelheiten. Das Universum zu erforschen ist nicht das Ganze. Es ist für ins nur ein Raum in dem wir blindlings nach einem Ausgang suchen. Das Ganze zu erkennen, beinhaltet keine Räume mehr, in der man nach Ausgängen sucht. Wer das Ganze erkennt, der kennt den Anfang und das Ende. Was gibt es da noch für Einzelheiten zu erfahren? Muss man dann noch wissen, wie sich ein Planet entwickelt? Wie die Sterne agieren? Ob es noch Leben da draußen, im Universum, gibt? Das sind alles Einzelheiten die gerade aus dem Unwissen bestehen, aus dem man gerade, diese wissen will.
Manche suchen auch einfach Eingänge und Einblicke, nicht immer nur Ausgänge. Man macht sich eben dann auf innere und äußere Erkundungsreise, doch dabei suchen manche eben erst den Eingang in das nötige Transportmittel, sei es die Wissenschaft, die Religion, die Kunst, die Musik, die Kultur, die Tradition oder der Wunsch das Ganze zu erfahren als das was es ist, irgendwann hatte jeder Mensch diesen "Impuls", wie du und ich hier auch mal irgendwann.
Jesussah schrieb:Ja, so scheint es. Bei dir ist es jedoch nicht so. Du bist jemand, der seine Mitte kennt.
Ich kenne sie, spüre sie und lebe sie inzwischen, doch es gibt Tage das verliere ich sie etwas aus den "Augen", da können alte Denkmuster kommen, meist dank eines gewissen, ermüdenden Alltags mit seinen Hürden und Problemen. gehört eben auch dazu :( :D


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Kausalität und Gott

12.11.2013 um 23:41
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Kommt ganz auf die psychische Verfassung des Menschen an und auf seine Umgebung
Ja, das stimmt. :)
cRAwler23 schrieb:Ja ich würde sagen viele Menschen haben entweder einen Mangel an Empathie oder an Intelligenz, mal mehr, mal weniger. Drogen wirken von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, aber es gibt recht viele die dadurch neue Impulse und Inspiration im Leben erhalten haben oder gar inneren Frieden gefunden haben. Nur sehr wenige haben Psychosen bekommen.
Vielleicht kann es helfen. Jedoch sollte man im Leben kein russisches Roulett spielen.
cRAwler23 schrieb:Ja das stimmt, jedoch haben Symbole auch Muster und manche von diesen Mustern decken sich mit Beobachtungen von Mustern aus der Natur. Die Blume des Lebens ist auch so ein besonderes Symbol und es findet sich überall in der Natur wieder. Das macht diese Symbole auch so besonders, sie verknüpfen scheinbar rationale Gedanken mit den intuitiven als eine kombinierte Sprache aus beiden Aspekten. Ein Symbol ist ein Ganzes. Natürlich kann es auch offen für Interpretationen sein oder gar gänzlich andere Empfindungen beim Anblick. Für mich ist das Kirchenkreuz ein Symbol des Leids und der Unterdrückung für andere ein Symbol der Erlösung und Hoffnung.
Ja, das kann stimmen. Vielleicht hängt das eine mit dem anderen ja zusammen. :)
cRAwler23 schrieb:So ist es und der Mensch kann auch auf diesem Weg zur Selbsterkenntnis kommen, es gibt zwar keine spezifischen Wege, doch Menschen die ständig Wege suchen und begehen werden dann und wann auch mal erkennen das man abseits der Wege gehen kann und vielleicht dann sich loslösen kann vom Wegedenken der in Einzelteile zerlegt wurde. Man wird bestimmt mal stehen bleiben, die einen werden die Orientierung verlieren, die anderen werden innehalten
Das trifft es wohl genau. :)
cRAwler23 schrieb:Manche suchen auch einfach Eingänge und Einblicke, nicht immer nur Ausgänge. Man macht sich eben dann auf innere und äußere Erkundungsreise, doch dabei suchen manche eben erst den Eingang in das nötige Transportmittel, sei es die Wissenschaft, die Religion, die Kunst, die Musik, die Kultur, die Tradition oder der Wunsch das Ganze zu erfahren als das was es ist, irgendwann hatte jeder Mensch diesen "Impuls", wie du und ich hier auch mal irgendwann.
Dazu ist wohl nichts mehr hinzu zu fügen :)
cRAwler23 schrieb:Ich kenne sie, spüre sie und lebe sie inzwischen, doch es gibt Tage das verliere ich sie etwas aus den "Augen", da können alte Denkmuster kommen, meist dank eines gewissen, ermüdenden Alltags mit seinen Hürden und Problemen. gehört eben auch dazu
Ja, bis man erkannt hat das diese Tage gar nicht anders sind als die Tage in dem man seine Mitte wahrt. :)


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Kausalität und Gott

12.11.2013 um 23:57
Jesussah schrieb:Vielleicht kann es helfen. Jedoch sollte man im Leben kein russisches Roulett spielen.
Natürlich nicht, besonders nicht wenn man die Konsequenzen nicht abschätzen kann. Wobei ich das nicht mit russischem Roulette vergleichen würde, mehr mit Fallschirmspringen, jeder Sprung ist auf eigene Gefahr.
Jesussah schrieb:Ja, das kann stimmen. Vielleicht hängt das eine mit dem anderen ja zusammen.
Durchwoben eben. In dem Fall finde ich immer die Kymatik interessant zu beobachten :)
Jesussah schrieb:Das trifft es wohl genau. :)
:)
Jesussah schrieb:Ja, bis man erkannt hat das diese Tage gar nicht anders sind als die Tage in dem man seine Mitte wahrt.
Sie werden nur anders wahrgenommen. Unsere Aufmerksamkeit kann je nach Stimmung variieren, jedoch kann ich eines sagen, die Tage der inneren "Mitte" sind die angenehmsten, bewussten Momente.


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Kausalität und Gott

13.11.2013 um 00:02
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:jedoch kann ich eines sagen, die Tage der inneren "Mitte" sind die angenehmsten, bewussten Momente.
:)


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13.11.2013 um 01:18
@Jesussah
Ich denke nun besteht tatsächlich eine Synthese zwischen uns, rückblickend eine interessante Entwicklung :)


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Kausalität und Gott

15.11.2013 um 17:33
@cRAwler23


Ja das tut es. :)


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15.11.2013 um 17:46
@Jesussah
Was aber auch wieder etwas schade ist, denn wenn man einen Konsens hat wird man weniger über Gegensätzlichkeiten sprechen, die sind dann und wann auch mal spannend ;)


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Kausalität und Gott

15.11.2013 um 17:54
@cRAwler23


Man kann immer noch von Gegensätzlichkeiten sprechen. Man spricht dann eher von und nicht aus Gegensätzlichkeiten. :)


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Kausalität und Gott

28.01.2014 um 01:33
Um es mal wieder zu beleben, angeregt durch dieses Thema:

Diskussion: Eingebildete Entscheidungsfreiheit
Jesussah schrieb:Man kann immer noch von Gegensätzlichkeiten sprechen. Man spricht dann eher von und nicht aus Gegensätzlichkeiten. :)
Eben diese Gegensätzlichkeiten im Zuge von bestimmten Entscheidungen zu erfahren ist etwas gänzlich anderes als hypothetisch über sie zu sprechen. Man muss es erfahren, spüren und erleben und wenn man das hat, wird man reich an Lebenserfahrungen sein, man wird die Welt der Kausalität er- und überlebt haben bis zu dem Tag an dem man an seine physischen Grenzen kommt.

Bei gegensätzlichen Entscheidungen zwischen zwei oder mehreren Menschen ist es interessant das man sofort Konsequenzen erkennen kann, nicht selten auch Turbulenzen. Wenn man das schon vorher ahnt und bedenkt wird man über mögliche Reibungsenergien auch nicht mehr so wundern, man wird sie akzeptieren oder man wird versuchen eben mit der Dialektik einen Kompromiss zwischen den Gegensätzlichkeiten zu erwirken.


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Kausalität und Gott

28.01.2014 um 12:43
@cRAwler23


Dem stimme ich voll und ganz zu. :)


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Kausalität und Gott

28.01.2014 um 23:26
@Jesussah

:)

Auch wenn ich gern das Wechselspiel von Kausalität und Intuition verstehen würde aber das führt mich dann immer wieder in die Quantenphysik :D


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Kausalität und Gott

28.01.2014 um 23:35
@cRAwler23
im Prinzip könnte man die Zukunft vorausberechnen, wenn man einen Rechner hätte der die Bewegung eines jeden Teilchens im Universum berechnen könnte
Wurde sicher schon mal geschrieben...
Aber: Das schließt die Quantenmechanik aus. Somit kann man die Zukunft unmöglich berechnen.


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28.01.2014 um 23:53
Negev schrieb:Wurde sicher schon mal geschrieben...
Aber: Das schließt die Quantenmechanik aus. Somit kann man die Zukunft unmöglich berechnen.
Das ist richtig und daher auch meine letzte Frage hier die mich immer noch grübeln lässt, denn ich begreife auch die Intuition als einen quantenmechanischen Faktor, der unabhängig von kausalen Wechselwirkungen agieren kann und den Lauf der Dinge auf gar abstrakte Weise ändern kann. Das ist scheinbar das gemeinsame Wirken der "berechenbaren" kausalen Physik und der "intuitiven" Quantenphysik. Das ist mit Sicherheit der interessanteste Aspekt an der ganzen Sache :)


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29.01.2014 um 08:32
@cRAwler23
Einige wollen in der Quantenwelt "Gott" sehen... ich finde das sehr amüsant. Genau wie damals Blitz und Donner verstehen die Menschen heute die Quantenmechanik nicht (zumindest nicht in Gänze). Was macht er? Er Interpretiert Gott hinein. Und somit wird dann natürlich alles klar.

Ich finde das sehr kurzsichtig und naiv!


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Kausalität und Gott

29.01.2014 um 16:46
Negev schrieb:Einige wollen in der Quantenwelt "Gott" sehen... ich finde das sehr amüsant. Genau wie damals Blitz und Donner verstehen die Menschen heute die Quantenmechanik nicht (zumindest nicht in Gänze). Was macht er? Er Interpretiert Gott hinein. Und somit wird dann natürlich alles klar.
Gott als Sinnbild oder Ursprung allen Seins, liegt für die Menschen immer in den Dingen die sie nicht verstehen oder erfassen können, da bietet sich natürlich auch die Quantenmechanik an oder die subatomare Erforschung von Teilchen. Ich selbst habe kein spezifisches Sinnbild von "Gott" im Kopf, ich betrachte es schlicht und einfach als Ganzheitlichkeit allen Seins, als Ganzes im Ganzen.

1+1 mag 2 sein, doch im relativistischen und Ganzheitlichen Sinne ist es 1+1=1+1. Die Wahrheit und Ganzheitlichkeit ist unteilbar, selbst wenn man einen Apfel oder Atom spaltet, er bleibt "fragmentarisch" ein Ganzes, auch wenn man nur noch seine "Teile" beobachten kann.


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Kausalität und Gott

30.01.2014 um 12:29
@cRAwler23


Intuition ist die Fähigkeit, aus der die Zusammenhänge betrachtet werden können. Ist die Intuition geschult, so erkennt man den eigenen Zusammenhang mit all den umliegenden Wirkungen. Genauer gesagt, man erkennt die Wirkung, der Ursache. So wohl die eigene, als auch derer, die nicht eigen sein können. Pflanze ich einen Samen, so das ein Baum daraus wächst, so kann ich dabei die eigene Ursache, die eigene Wirkung, als auch die Ursache und die Wirkung des Baumes bzw. Samens erkennen. :)
cRAwler23 schrieb:Gott als Sinnbild oder Ursprung allen Seins, liegt für die Menschen immer in den Dingen die sie nicht verstehen oder erfassen können, da bietet sich natürlich auch die Quantenmechanik an oder die subatomare Erforschung von Teilchen. Ich selbst habe kein spezifisches Sinnbild von "Gott" im Kopf, ich betrachte es schlicht und einfach als Ganzheitlichkeit allen Seins, als Ganzes im Ganzen.
In Wirklichkeit ist Gott jedoch für das wirkliche verstehen da. Der sinnbildliche Gott, ob nun als Ursprung oder im quantenmechanischen Sinne, spielt dabei nur eine Rolle. Eine Rolle, Schauspielrolle, wie in einem Theaterstück. Man versucht durch diese aufgenommenen Gedanken, auf der Bühne, die Wirklichkeit darzustellen. Die Rolle, die man mit diesen unwirklichen Gedanken übernimmt und spielt, dient lediglich der Entwicklung. :)
cRAwler23 schrieb:1+1 mag 2 sein, doch im relativistischen und Ganzheitlichen Sinne ist es 1+1=1+1. Die Wahrheit und Ganzheitlichkeit ist unteilbar, selbst wenn man einen Apfel oder Atom spaltet, er bleibt "fragmentarisch" ein Ganzes, auch wenn man nur noch seine "Teile" beobachten kann.
Deshalb wollen Wissenschaftler immer weiter teilen. Sie suchen etwas, was schon die ganze Zeit da ist. Etwas ganzes. :)


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Kausalität und Gott

30.01.2014 um 21:02
@cRAwler23
In diesem Fall wäre Gott nur kausale Schöpfungsursache, jedoch keiner der irgendeiner Spezies auf irgend einem Planeten in irgendeiner Galaxie in Form eines brennenden Buschs erscheint und klar formulierte Regeln verbreitet für zwischenmenschliche Belange. Nein an einen solchen Gott zu glauben halte ich inzwischen nur noch für kindische Naivität.
Wieso "Es" dann überhaupt Gott nennen, wenn weder eine personale Wesenheit noch eine sonstige sinngebende Instanz damit verknüpft werden kann... das "Universum" erscheint völlig indifferent und blind gegenüber allen Bewusstseinformen(dem Einzigen, was für uns von Bedeutung ist), der Terminus "Gott" suggeriert genau das Gegenteil, selbst wenn kein personales Wesen damit gemeint ist und ist daher irreführend.
Jeder trägt bis zu einem gewissen Grad eine Sehnsucht in sich, das "Ganze" zu verstehen und im "Ganzen" aufzugehn, Spiritualität. Aber wir werden sterben und ausgelöscht werden - während ein Stern, ohne Bewusstsein Milliarden Jahre "leben" kann, sind Bewusstseinsformen wie unserer Spezies nur lächerliche Zeiträume beschieden. Leben scheint oft eine tragikkomische Verirrung zu sein.
Halten wir uns das nochmal vor Augen: Das Nichts steht am Horizont - die eigentlich Gottheit, in die alles eingeht.


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