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Kausalität und Gott

157 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Wissenschaft, Spiritualität, Schöpfung, Kausalität
AnGSt
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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 20:15
cRAwler23 schrieb:ich denke recht unabhängig
Und trotzdem kausal? Ist denn das Bewusstsein für Dich reine Logik?


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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 20:22
@cRAwler23
So genau weiss man ja nicht, wie es IN einem schwarzen Loch aussieht ;)


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AnGSt
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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 20:26
@cRAwler23
@dedux

Ist ein schwarzes Loch punktförmig? Sein Ereignishorizont ist ja nicht punktförmig, oder?


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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 20:29
@AnGSt
Man müsste schon rein fallen, um was darüber auszusagen.


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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 20:33
AnGSt schrieb:Und trotzdem kausal? Ist denn das Bewusstsein für Dich reine Logik?
Das will ich ja eben "ergründen", ich weiß es selbst nicht, aber es könnte von beidem etwas sein. Aus wissenschaftlicher Sicht betrachte ich die Welt nach kausalen und logischen Abfolgen die man sogar berechnen könnte, doch wenn ich an Kreativität und Inspiration/Fantasie und Träume denke, dann erkenne ich da nur wenige logische rein naturalistische Prinzipien, ich denke das ist mein Funken Spiritualität den ich da verkörpere.

Deine Sicht scheint ja an die Kaballa angelehnt zu sein. Bist du in der Hinsicht ein Agnostiker, Atheist oder Theist?

Ich war auch mal eine dieser "Bezeichnungen" doch ich hab mich mehr und mehr frei gemacht von spezifischen Denkstrukturen, ist schwer zu erklären, es ist mehr die bewusste Wahrnehmung der Dinge ohne in einem einzelnen Sinn "gefangen" zu sein, man sieht die Welt wie sie ist.
dedux schrieb:So genau weiss man ja nicht, wie es IN einem schwarzen Loch aussieht ;)
Eine absolute Raum/Zeitkrümmung, jedoch ist für mich ein schwarzes Loch kein Loch, es ist einfach eine so dichte "Kugel" die aufgrund ihrer extremen Gravitation einfach Licht so ablenkt und "einsaugt" das man sie nicht sehen kann. Es ist die Steigerung eines Quasars und Pulsars, sie alle sind noch immer Kugeln, nur eben extrem verdichtet. Stell dir mal einen "einfachen" Neutronenstern vor, der verdichtete Überrest eines verstorbenen Sterns, so dicht das ein kleiner Würfel so schwer wäre wie eine ganze Stadt, wenn du auf einen solchen Quasar landen würdest wäre deine Masse so hoch das dein Körper wie ein feiner Film sich über die ganze Kugel ausbreiten würde und in seine atomaren Bestandteile zerlegt wird. Solche Sterne sind häufig nur wenige Kilometer im Durchmesser. Dabei ist die Rotationsgeschwindigkeit so gigantisch das sie solche Radiosignale erzeugen:



Nun stell dir das ganze noch viel dichter und massereicher vor, ich sage nur Mindfuck, diese Kugeln reißen dann scheinbare "Löcher" ins Raum/Zeitgefüge. Inzwischen geht man von einer Art Singularität aus.


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AnGSt
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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 20:38
@cRAwler23

Ja, Bezeichnungen mag ich auch nicht, aber wenn ich aus Deinen drei Vorgaben wählen soll, dann den Agnostiker.


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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 20:47
AnGSt schrieb:Ja, Bezeichnungen mag ich auch nicht, aber wenn ich aus Deinen drei Vorgaben wählen soll, dann den Agnostiker.
Ja so würde ich mich auch bezeichnen, jedoch ist selbst der Agnostiker noch immer an Bezeichnungen und Denkstrukturen gekoppelt, aber Agnostiker sind sehr weltoffen und machen keine denkstrukturellen Vorgaben, das gefällt mir. Inzwischen betrachte ich das was man als "Gott" bezeichnet ähnlich wie @Jesussah es hat nur eine weile gedauert das zu verstehen. Es kommt dem Zen-Buddhismus sehr nahe, auch dieser macht keine Angaben und Vorgaben.

Btw. noch mal zu Pulsaren, diese fesseln mich in Sachen Grenzen meiner Vorstellungskraft, besonders was deren Masse und Rotations- Eigenschaften betrifft, hier ein Video mit den Radiosignalen verschiedener Pulsare, man bedenke die Frequenz steht für die Rotationsgeschwindigkeit, eine Umdrehung "hört" man durch einen "klickenden" Ausschlag, man beachte die letzten:



Nach Pulsaren und Quasaren folgen nur noch die schwarzen "Löcher" für mich sind es schwarze Kugeln oder Singularitäten.


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AnGSt
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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 22:39
@cRAwler23

Dass sich Pulsare derart schnell drehen können habe ich nicht gewusst. Demnach 'dreht' sich Gott mit unendlicher Geschwindigkeit. ;) Da kann man dann nicht mehr sagen er steht so oder so. Ich meine, ich vergleiche Gott gerne mit dem Nichts, das ich definiere als: „Die Abwesenheit aller Unterscheidbarkeiten“. Sich dieses vor zu stellen ist Zen-artig. Oder? Und so ein Nichts ist auch das was in der griechischen Mythologie ursprünglich mit „Chaos“ gemeint war.


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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 23:02
AnGSt schrieb:Dass sich Pulsare derart schnell drehen können habe ich nicht gewusst.
Es gibt mit Sicherheit noch schnellere, Pulsare sind für mich schon an der "Grenze" des vorstellbaren wenn man ihre physischen Eigenschaften bedenkt.
AnGSt schrieb:Demnach 'dreht' sich Gott mit unendlicher Geschwindigkeit.
Streng genommen ist Gott ja alles, du ich und auch all diese schnell drehenden Pulsare, Galaxien, Sterne, Planeten, schwarzen "Löcher" und eben alles was du siehst und spürst, ist in diesem Sinne "Gott".
AnGSt schrieb: Ich meine, ich vergleiche Gott gerne mit dem Nichts, das ich definiere als: „Die Abwesenheit aller Unterscheidbarkeiten“. Sich dieses vor zu stellen ist Zen-artig. Oder?
Das ist richtig, allerdings gleichzeitig ist das Nichts auch das wo "Gott" nicht ist.

Albert Einstein als Kind über Gott

Ja, Albert Einstein sprach diese Worte. Sein ehemaliger Professor bestätigte dies, er nannte ihn schon damals einen Wunderknaben. Einstein war kein Atheist, sondern er glaubte an Gott.
So ähnlich betrachte auch ich dies inzwischen.
AnGSt schrieb:Und so ein Nichts ist auch das was in der griechischen Mythologie ursprünglich mit „Chaos“ gemeint war.
Das Wechselspiel aus Chaos (der Abwesenheit von Ordnung) und der Ordnung (jede Struktur) ergibt Entwicklung, Chaos ist der Impuls und Ordnung "füllt" dann und etabliert sich, bis zum nächsten "Chaos" welches für neue Entwicklungen und neue Ordnungen sorgt, man kann die ganze Evolution als ein solchen Prozess betrachten.


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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 23:02
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Richtig erkannt, ich hab hier auch schon den Hinweis gegeben mit dem Zen-Buddhismus, denn dieser entspricht meiner momentanen Denkweise recht treffend. Ich trau mich nur noch nich mich selbst "aufzulösen", also meinen Geist zur "Ruhe" kommen zu lassen, dafür bin ich noch zu sehr an Wissenschaft interessiert *g*
Falls du diesen Weg beschreiten möchtest, lass Dir gesagt sein, dass du in deiner Entscheidung sicher sein solltest.
Der Weg zurück ist ebenfalls erschwerlich, aber die damit verbundene Erfahrung ist einmalig und jenseits jedem Konzepts. :)


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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 23:17
@Kodyjak
Absolut richtig! Und ich bin schon da, nur hab ich mir meinen inneren Wissenschaftler und die Neugier erhalten, ich bin da gänzlich eine gespaltene Persönlichkeit als wäre zwei Seelen in mir :)

Der Weg zurück wäre ein Weg zurück zu Denkmustern die nicht von mir sind, es wären fremde Sphären und Konzepte die ich inzwischen nicht mehr als für das Leben wichtig erachte. Alles andere ist nur noch Spieltrieb und Neugier an den Dingen die das Leben so bietet. Es ist als wäre man auf einer Erlebnisreise durchs Leben selbst.

Ich hege keinen Groll mehr gegen die Ideologien und Denkstrukturen der Menschen, nein sie stimmen mich nur noch traurig aber dieses Mitgefühl ist auch teil meiner empathischen Persönlichkeit. Metaphorisch gesehen existieren in mir verschiedenste Konzepte und Stimmungen, doch irgendwie haben sie einen gemeinsamen Nenner gefunden, dieser gemeinsame Nenner ist mal mehr und mal weniger präsent, das hängt sogar von meiner momentanen Stimmung ab :)

In diesem Moment wo ich schreibe ist der Nenner klar und deutlich da, als wüsste ich, alles ist richtig so wie es ist und in dem Moment denke ich mir auch, das der Titel des Themas falsch ist, denn Gott ist der gemeinsame Nenner, mit ihm auch alle kausalen und intuitiven Prozesse in uns und um uns.

Mein Geist ruht und ist gleichzeitig aufgewühlt von Emotionen und Gedanken, Ruhe findet man nicht indem man die Emotionen und Gedanken unterdrückt sondern sie akzeptieren lernt, als würde man sich selbst beobachten und sich den Hinweis geben, hey ist nicht schlimm, es ist so wie es ist und da passt dieses Thema perfekt:

Diskussion: Es ist, was es ist

Es sind diese kurzen Momente innerer Ruhe, ein Dauerzustand kann es nie werden, das Leben ist einfach zu wechselhaft, schon im nächsten Moment kann ich eine gänzlich andere Stimmung mit gänzlich anderen Gedanken haben, das Leben im Fluss, mal mit, mal gegen mal außerhalb des Stroms eben :)


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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 23:23
Terra Ferma - Floating



So komisch das auch klingen mag, diese Musik harmoniert gerade perfekt mit der eben beschriebenen Stimmung und dem gemeinsamen "Nenner". Schön laut hören, einen rauchen und schon wird man meine Denkweise vielleicht verstehen, dann und wann einen Rausch in Kombination mit solchen Themen und solcher Musik, woah der Moment in dem alles einen gemeinsamen Nenner hat und man sich selbst nur als Teil vom Ganzen sieht, bei dem kausale Ketten und Intuition/Inspiration Hand in Hand gehen :)

That's the spirit!


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Jesussah
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Kausalität und Gott

02.11.2013 um 23:38
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Das ist korrekt, jedoch seh ich das in einem naturalistischen Kontext, sprich das Gehirn, mit seinen Zellen ist über Nervenzellen mit den Gliedmaßen verbunden, das heißt natürlich das das Gehirn auch ohne Zeh auskommen, das ist klar. Interessant sind in der Hinsicht nur Phantomschmerzen nach einer Amputation eines Körperteils. Als würde das Gehirn noch mit etwas interagieren wollen das nicht mehr existiert. Betrachtet mach sich das neurale Netzwerk ausgehend vom Gehirn ist es klar das da noch Impulse senden obwohl ein bestimmter Teil fehlt oder gelähmt ist (kann für viele auch zu ner unglaublichen Qual werden)
Ja, Phantomschmerzen. Wer kennt sie nicht. Dem einen fehlt ein Teil seines Körpers, dem anderen ein Teil seiner Seele und ganz anderen ein Teil ihres Geistes. Da sind Schmerzen in jeder Art vorprogrammiert. Das Gehirn will mit etwas interagieren, was nicht mehr da ist, so wie die Seele oder der Geist mit etwas interagieren will, das nicht mehr da ist. Der eine verliert ein Körperteil, der andere sein Gefühlsleben, in dem er versucht nur in einem Gefühl zu leben um die anderen zu ignorieren und viele andere versuchen durch den Geist zu leben, der tot zu sein scheint. Die vorprogrammierten Schmerzen daraus mit Opium zu betäuben, lähmt so wohl den Körper, die Seele, als auch den Geist in aus dem Teil des Lebens, aus dem man wirklich leben will.
cRAwler23 schrieb:Das versuche ich ja eben zu ergründen, weder verständlich noch unverständlich, weder rational noch irrational, weder mit Bewusstsein noch mit Unbewusstsein, ist schwer in Worte zu fassen, Fühlen, Wahrnehmen und Denken eben, als würde das Universum und "Gott" selbst nicht verstehen und hat eine Evolution bewirkt die zum Selbstläufer wurde die zu Wesen geführt hat die sich nun mit dieser Frage beschäftigen. Wie soll das funktionieren? Tja wenn ich das nur wüsste :D

Dafür sind wir glaub ich hier.
Ist es Gott der nicht versteht oder ist es der Mensch der nicht versteht? Wer von beiden hat ein Verstand?
cRAwler23 schrieb:Nun auch ohne den Menschen würde das Universum durch Atomare und Subatomaren bestimmt und definiert sein, auch ohne uns und unsere Wahrnehmung gäb es ja eben das Universum, vielleicht noch uns ähnliche Außerirdische die ähnlich denken und fühlen und sich mit ähnlichen Fragen plagen.
Bist du dir da sicher? Ist Universum nicht schon eine Definition, die gerade durch dich existiert? Wie soll die Definition ohne dich existieren können? Wer ist es der Definitionen braucht um zu verstehen.

Der Mensch oder das Universum?
cRAwler23 schrieb:Ich denke mal du meinst, es ist so wie es ist, warum dann mit diesen Fragen plagen, nimm das Leben wie es ist, nimm es so wahr wie es ist, die Wirklichkeit ist alles sichtbare und fühlbare
Wenn du das Leben so sehen würdest wie es ist,würdest du dich dann überhaupt noch fragen? Existieren Fragen nicht aus etwas unverständlichem? Man versteht das Leben nicht und fragt. Warum versteht man das Leben nicht? Weil man das Leben nicht so sieht wie es ist und sich deshalb dem Opium des Volkes hingibt weil man die Phantomschmerzen nicht ertragen kann?
cRAwler23 schrieb:Jedoch sind die Fragen die Essenz der ganzen Wissenschaft, ein Prozess der dazu geführt hat das wir hier nun über eine vernetzte Technologie darüber philosophieren können, ist doch auch Teil der Wirklichkeit oder?
Die Wirklichkeit kann nicht aus Teilen bestehen. Denn es braucht eine ganze Ursache, damit eine ganze Wirkung erzielt werden kann. Eine Ursache die zum Teil besteht, kann keine ganze Wirkung erzielen und damit nicht wirklich sein. Diese erzielt nur etwas geteiltes. Da die Wirklichkeit jedoch ganz besteht, so wie man es in der Natur beobachten kann, und damit auch im Grunde bei sich selbst, existieren Fragen nur aus dem Teil, aus dem man selbst bestehen will.

Ein Wissenschaftler forscht nicht nach Atomaren Teilen, weil er denkt, nicht aus Atomaren Teilen zu bestehen. Ein religiöser Anhänger vergöttert einen Gott nicht, weil er denkt, nicht ein Teil dieses Gottes zu sein. Die Beobachtungen resultieren aus dem Teil, des Verstandes, asu dem man nciht versteht. Man hat Atome nicht entdeckt, weil man nach etwas anderem gesucht hat, als einer Antwort. Man hat nach einer Antwort gesucht, weil man sich fragte. Und fragen tut man sich nicht, weil man sich als die ganze Ursache, sondern sich nur als Teil einer Ursache ansieht. Deshalb leben viele auch nur in einem Teil ihres Verstandes.
cRAwler23 schrieb:So auch die Fragen, auch sie sind Teil unserer Wirklichkeit, die meisten Antworten geben wir uns inzwischen selbst, doch bei manchen muss eben erst ein Apfel auf den Kopf fallen, oder was ins Wasser fallen um Heureka zu rufen :)
Können Fragen ein Teil der Wirklichkeit sein oder bestehen Fragen aus dem eigenen Teil? Gibt es in der Natur Fragen die offen sind? Oder sind es lediglich wir,die nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen?
cRAwler23 schrieb:Mein Körper schon, meine Gedanken nicht, zumindest wären diese ohne Worte nur bildhaft, ähnlich wie beim Vorfahren der Menschen zur Zeit vor Sprache und Kommunikation die durch die Gedanken formuliert werden. Tiere kennen nur die Sprache des Instinktes, wobei es da auch dem Menschen sehr ähnliche wesen gibt die mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch denken und "Worte" kommunizieren, Stichwort Delfine und Krähen.
Besteht dein Körper nicht aus Wort? Ein Koma-Patient besteht immer noch aus Wort. Beim dem fehlt gänzlich die Seele , so wie der Geist. Der Körper jedoch kann immer noch wahrgenommen werden. Das heißt, ohne Wörter könnte man dich nicht erkennen. Man erkennt dich jedoch zur jeder Zeit, weil du aus Wort bestehst. Selbst wenn du stirbst, kannst du immer noch erkannt werden. Durch deinen Geist, das ebenfalls aus Wort besteht.

Selbst die Frage, ob man ohne Wörter bestehen kann, besteht aus Wörtern. Diese Schlussfolgerung, kann nicht widersprochen werden. Denn es entspricht der Wirklichkeit.

Wenn man sagt, das Gott das Wort ist, dann besteht keine Möglichkeit mehr, es weder zu verneinen, noch zu bejahen, weder zu ignorieren, noch zu akzeptieren. Denn egal was man auch denkt tun zu müssen, letztendlich landet man trotz dessen, dennoch beim Wort. Es ist der Beweis, der alle Teilgedanken sprengt. Weshalb er nicht aus Teilgedanken verstanden werden kann. Man muss ganz sein, mit seinem Körper, seiner Seele und seinem Geist.
cRAwler23 schrieb:Das seh ich nicht so, ohne Atome und bestimmte "Tiere" als evolutionäre Vorstufen des Menschen gäb es uns denkende und philosophierende Wesen heute hier nicht, in der Hinsicht sollte man schon etwas naturalistischer Denken und verstehen das auch das Teil der Wirklichkeit ist und die Essenz des Lebens bildet. Wie ich schon sagte auch ohne uns denkende und fühlende Wesen gäb es das Universum bestehend aus Atomen, Materie, Energie, Raum und Zeit.
Andersherum gefragt, könnten Atome ohne dich Atome sein? Oder Tiere ohne dich Tiere sein? Wenn du, du bist, wie sollen dann Atome existieren? Wenn du dich im Spiegel ansiehst und es reicht dir dort, was du siehst, einen Menschen, würdest du noch forschen, was du da nicht siehst?

Atome bestehen nur für die, denen es nicht reicht, Mensch zu sein. Gottes Ebenbild zu sein. Das was sie im Spiegelbild sehen, nämlich sich Selbst, reicht ihnen nicht. Weshalb sie genau das Erfahren und das Erleben und in diesem das erfragen müssen, was sie Erfahren und Erleben. Ein sogenannter, Selbstläufer.
cRAwler23 schrieb:Der "nackte" Mensch eben, aber der Mensch braucht für gewisse Zeit im Leben diese blöden Etiketten, auch wenn ich da deine Sicht teile, ich bin auch für einen Menschen der sich von Ideologien und Schubladen frei macht. Auch das ist wieder pures Zen und mir sympathisch, doch ab und zu braucht man eben Etiketten um zu erkennen das man diese nicht braucht, es ist etwas paradox und widersprüchlich aber am Ende ist das eben wie ein Reifungsprozess, am unbefangensten ist da sicherlich ein Kleinkind.
Ja, der Mensch braucht seine Etiketten. Aber nur, weil er denkt, sie zu brauchen.
cRAwler23 schrieb:Ja so ist es, jedoch muss der Mensch um in dieser Wellenrealität existieren zu können seine Grundbedürfnisse sichern um leben zu können. Der Mensch hat die ganze technische Entwicklung durch Wissenschaft und Beobachtung/Erforschung ermöglicht. Aber im Prinzip hab ich auch diese Sichtweise und am Ende führt sie zu dieser Erkenntnis, wir nennen es "Wellenschlagen" er nennt es eine "Achterbahnfahrt", das Leben ist ein physischer Trip:
Was ist das Grundbedürfnis des Menschen? Nahrung gibt es genug für alle. Sauerstoff gibt es genug für alle. Was braucht der Menschliche Körper mehr als das? Oder geht es beim Menschen nicht nur um den Körper, sondern auch um seine Gefühle (Seele) so wie um seinen Geist, wissenschaftlich betrachtet, um seine Gedanken?


cRAwler23 schrieb:Auch die Sterne strahlen Radiosignale aus, Wellen stehen außerhalb von Definitionen wie Schmerz oder Freude, sie sind einfach und breiten sich wellenförmig aus. Auch das Licht ist eine Welle/Teilchen Mechanik. Alles vom kleinsten Subatomaren Teilchen bis zur galaktischen Strukturen ist bestimmt durch "Wellen".
Es ist wohl ein Mensch, der einen Stern braucht, den es sind seine Wellen, die ihn zum Stern, das ebenfalls Wellen schlägt, geführt hat. Jeder versucht wohl unter seines gleichen, zu Leben, weil sich jeder in seinem Teil alleine fühlt. Es funktioniert jedoch nicht wirklich, gänzlich.
cRAwler23 schrieb:Ich würde Gefühle nicht grundsätzlich als irrational bezeichnen, sie sind einfach nur außerhalb von logischen Denkweisen, das Gefühl ist aber auch wieder nur eine biochemische "Welle" in deinem Körper durch spezifische Hormone. Naturalistisch betrachtet ;)
Das heißt, dieser Erkenntnis von dir, geht kein Gefühl vor? Wie zum Beispiel, Neugier? :)
cRAwler23 schrieb:Also ist die Wirkung dann das Wissenwollen? Das wäre in meiner Vorstellung tatsächlich sinnig
Ja, in diesem Sinne schon.
cRAwler23 schrieb:Und wie denkst du da über dich selbst? Hast du Wissen um diese Wahrheit? Also ich gestehe das ich in diesem Fall sicherlich unwissend bin, ich werfe noch mit Steinen um Kausalitäten zu beobachten und uns ihnen zu lernen. Auch wenn ich inzwischen weit weniger Steine schmeiße als früher, und nein ich bin kein Steineschmeißer wie manch Chaoten, ich schmeiße philosophische Steine, aber bei den ganzen Steinen fühl ich mich langsam so:
Die Wahrheit zu erkennen, braucht nicht mehr, als das, was man schon ist. Man ist Mensch, man hat 5 Sinne, man hat Gefühle und Gedanken. Mehr braucht man nicht. Dann kann man die Wahrheit die hier,wortwörtlich, steht, erkennen. Das ist die wirkliche Wahrheit, weil sie wortwörtlich wirkt. Jemanden dem das was er in Wirklichkeit ist, jedoch nicht reicht, wem die Wahrheit, wie sie ist nicht reicht, weil er oder sie damit nichts anfangen kann, dann muss alles was er oder sie erlebt und erfährt eben durch das, was nicht reicht, erleben und erfahren um zu einem Endergebnis zu kommen.

Ein Islamist dem die Wahrheit nicht reicht, so wie sie ist und er deshalb die Wahrheit als einen Gott beschreiben will, muss dadurch noch lernen und erfahren. Den Stein den er von Anfang an geworfen hat, die Wellen die er damit schlägt, muss er letztendlich, gänzlich verstehen. :)
cRAwler23 schrieb:Aber nur bei engstirnigen Wissenschaftlern, normale Wissenschaftler sind frei von Dogmen, sie zweifeln an allem und besonders an sich selbst, man muss einen offenen Geist als Wissenschaftler haben, denn die Wissenschaft ist wie die Wahrheit ein pfadloses Land, wobei Wissenschaftler hier und da bestimmte Pfade hinterlassen um anderen Wege zeigen zu können, die sie aber gewiss nicht dogmatisch einhalten müssen. (ich spreche von Wissenschaftlern die unbekanntes erforschen, nicht von denen die alles nur nachplappern) aber um es für andere verständlich zu machen braucht man eben auch die Lehrer und Lehrmeister.
Ja, das stimmt wohl, es gibt solche und solche.
cRAwler23 schrieb:Sprich es war schon immer alles da? Es gab nie eine Schöpfung? Also auch keinen Urknall und wir erfassen alles nur als physisch/temporal beschränkt durch unsere Gedanken und Denkweisen?
Ja, es gab keine Schöpfung und kein Urknall. Das sind lediglich Gedankenkonstrukte die aus der Erfahrung heraus existieren und die einen aus dem eigenen Teil widerfahren. Bin ich religiös und lebe damit zum Teil durch meinen Geist bzw. Gedanken, Gefühlen und damit auch Körper, dann stelle ich auch die Fragen, aus diesem Teil. Ein religiöser Mensch fragt sich niemals existiert Gott, ein religiöser Mensch glaubt an Gott. Bei dem spielt die Existenz in dieser Hinsicht keine Rolle. Bei einem wissenschaftlich orientiertem schon . Beide versuchen wohl nur aus dem Teil ihres Verstandes zu leben, der sie die Fragen, fragen lässt, welches das Teil, ihr Teil zulässt.


cRAwler23 schrieb:Nur wenn man wirklich abhängig ist und neuen "Stoff" braucht, wer jedoch seine Dosis kennt ist meist auch toleranter und geduldiger
Das stimmt. Es ist auch nicht eine Schande Opium zu brauchen, sondern es ist eine Schande, wenn man daraus nicht lernt. :)
cRAwler23 schrieb:Der Mensch ist schon durch seine spezifischen Denkweisen meist recht widersprüchlich, ich würde sogar sagen das liegt in der menschlichen Natur, errare humanum est...
Hehe, die Widersprüche bestehen wohl nur aus dem Teil. Was Ganzes kann sich nicht widersprechen. :)
cRAwler23 schrieb:Also ist Gott gänzlich "selbstlos"? Da komm ich wieder auf die Singularität mit dem Kreis und den unendlichen Radius, der Zirkel wird wie bei den Freimaurern aufgespreizt und kann völlig frei bewegt werden, das Winkelmaß stellt dabei die physische Ordnung der Natur da.
Gott ist das Wort. Da gibt es nicht mehr und nichts weniger, was er ist. Selbstlos ist weniger als das Selbst, Selbstvoll (in manchen Kreisen auch als Ego bekannt) ist mehr als das Selbst.
cRAwler23 schrieb:Schön darum um die Ecke gedacht! :D
Darum ist aber keine Wegbeschreibung, das Darum ist mehr so wie ein Ausrufezeichen "!" So isses und nich anders eben, "Darum". Darum ist damit die Wirklichkeit aller Dinge.
Das heißt, wenn ich einen Drogensüchtigen Fragen würde warum er süchtig nach Opium ist und er antwortet, Darum, dann gibt er mir eine wirkliche Antwort? Ich würde eher sagen, der Drogensüchtige versucht um die Ecke zu denken und sagt deshalb, Darum, weil ihm die wirkliche Antwort, die er aus der Selbstverständlichkeit kennen würde, nicht begegnen will.

so wie auch bei einem Religiösem, Wissenschaftler oder anderweitigem.
cRAwler23 schrieb:Und wir Menschen rennen gern mal im Kreis und sind Widerholungstäter und das auch mal in einem einzigen Leben gleich mehrmals. Aber auch die Natur, aus gestorbenen Sternen wurden die Lebensgrundlagen für einen neuen geschaffen und vielleicht auch für neues Leben, so auch der Tod von Pflanzen, Tieren und Menschen der die Lebensgrundlagen neuen Lebens schafft, Nahrungskreislauf eben. Es gibt also weniger einen roten Faden, mehr so einen roten Kreis oder vielleicht doch mehr eine Spirale wie in einem alten Uhrwerk die irgendwann wieder aufgezogen wird? Big Bang, Big Crunch, Big Bang, Big Crunch............
Wer zieht die Uhr denn immer wieder auf? Und vor allem warum und wodurch?
cRAwler23 schrieb:Ich habe es schon verstanden, schon seit ner kleinen Ewigkeit, nur bin ich auch noch immer der neugierige Wissenschaftler der Steine ins Wasser schmeißt :D
Aber mein Verstand gönnt sich dann und wann auch gern mal eine Pause, es ist eigentlich alles ganz einfach, nur mache ich es mir gern auch mal kompliziert. Es ist im Prinzip wie mit nem Computerspiel bei dem man weiß wie es endet und was der Sinn des ganzen ist, doch man plagt sich dann und wann doch noch mal durch alle Level, weil es spaß macht vor einer Herausforderung zu stehen. Wissenschaft ist diese Herausforderung.
Wenn du in der Wissenschaft eine Herausforderung siehst, dann ist es wohl deine Herausforderung. Es macht ja auch Spaß und es kann auch vieles klären, wenn man es denn ehrlich meint. :)
cRAwler23 schrieb:An dem Punkt war ich schon als kleines Kind, doch irgendwie hab ich Gefallen an verschiedenen Theorien und Vorstellungen gefunden. Doch es kann durchaus so sein alles ist ewig und in einem ewigen Kreislauf aus Entstehen und Vergehen.
:)
Darum sag ich ja Zen, die haben noch diesen Kreis als Symbol genau dieses Geistes, der in allem und um allen ist.



jesussah schrieb:
Ist dort Zen, der Handelt, denkt, sein will?

Nein Zen ist nur ein beschreibendes Wort ohne Bedeutung von etwas, so nach dem Motto kommt das Wissen und die Erkenntnis, so findet der Geist Ruhe und löst sich auf.
Ja, die Zenleute kennen den Kreislauf. :)
cRAwler23 schrieb:Ich habe das verstanden, doch in mir ist noch immer etwas Unruhe und Wissensdurst an ganz weltlichen, naturalistischen Dingen. Das hält mich von der Selbstauflösung ab, sprich der inneren Ruhe. Ich renne halt noch durch dieses illusorische Computerspiel namens Leben und weiß das ich da leider nicht abspeichern kann. Aber wäre ein interessanter Gedanke
Das Leben entspricht nur dann einer Illusion, wenn du es nur zum Teil, aus deinem Teil, verstehst. Du versuchst die Welt aus wissenschaftlich, philosophischem Sinne zu verstehen. Eine sammeln mehr Teile als andere und können dann dementsprechend wirklicher aufklären als andere. Doch schlimm ist keines von diesen Lebensweisen. Man kann Leben wie man will und genau das versucht man ja auch, die meisten jedenfalls.
cRAwler23 schrieb:Ich weiß ja nicht ob du Zen kennst, doch deine ganze Schreibweise und das was du hier kommunizierst hat absolut was von Zen. Und Zen gefällt mir, frei von Dogmen, frei von Erklärungen, einfach eine Praktik das Leben bewusst zu leben, minimal und genügsam, als lebender Bestandteil des Kreises.
Ich kenne zwar Zen, jedoch bin ich kein Zen-Anhänger. Ich entspreche keinem Anhänger, den andere sich gerne anlegen wollen. Ich entspreche da eher der Wirklichkeit.


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Kausalität und Gott

03.11.2013 um 00:28
Jesussah schrieb:Ja, Phantomschmerzen. Wer kennt sie nicht. Dem einen fehlt ein Teil seines Körpers, dem anderen ein Teil seiner Seele und ganz anderen ein Teil ihres Geistes. Da sind Schmerzen in jeder Art vorprogrammiert. Das Gehirn will mit etwas interagieren, was nicht mehr da ist, so wie die Seele oder der Geist mit etwas interagieren will, das nicht mehr da ist. Der eine verliert ein Körperteil, der andere sein Gefühlsleben, in dem er versucht nur in einem Gefühl zu leben um die anderen zu ignorieren und viele andere versuchen durch den Geist zu leben, der tot zu sein scheint. Die vorprogrammierten Schmerzen daraus mit Opium zu betäuben, lähmt so wohl den Körper, die Seele, als auch den Geist in aus dem Teil des Lebens, aus dem man wirklich leben will.


Das seh ich auch so und ich denke das beschreibt so ziemlich alle gesellschaftlichen wie auch menschlichen Probleme die wir erleben und durchleben.

Ich gestehe das ich mich dann und wann auch gern mal im "Rausch" befinde, wie jetzt in diesem Moment bei schöner Musik die mir mir harmoniert, in diesem Moment hab ich jedoch nicht das Gefühl das ich gelähmt bin, im Gegenteil ich entdecke Aspekte in mir neu und schaffe neue "Verbindungen" die ein angenehm wohliges Gefühl verschaffen, zumindest für den Moment :)
Jesussah schrieb:Ist es Gott der nicht versteht oder ist es der Mensch der nicht versteht? Wer von beiden hat ein Verstand?
Nun das versuche ich zu "verstehen", ich denke das Menschen nicht verstehen und Gott hat es den Menschen selbst überlassen das Verstehen zu erlernen, zu spüren, zu erleben. Wir sind es die sich auf einer Erkenntnisreise befinden, es liegt an uns das zu erfahren.
Jesussah schrieb:Bist du dir da sicher? Ist Universum nicht schon eine Definition, die gerade durch dich existiert? Wie soll die Definition ohne dich existieren können? Wer ist es der Definitionen braucht um zu verstehen.

Der Mensch oder das Universum?
Dem Universum ist es gänzlich egal, es denkt ja nicht, dem Mensch ist es jedoch nicht egal und ich glaube wir sind hier um gänzlich neue Aspekte zu "erschaffen" und zu verstehen, auf welche Weise auch immer :)

Definitionen, ich bin gerade dabei mir diese ab zu gewöhnen, aber dann und wann sind sie ganz nützlich, Schubladen schaffen Übersichtlichkeit, zumindest für den Moment :D
Jesussah schrieb:Wenn du das Leben so sehen würdest wie es ist,würdest du dich dann überhaupt noch fragen?
Ich denke nicht, aber sie haben mich hier her geführt und schreiben gerade mit dir :)
(ich hab jetzt echt ne Träne im Gesicht, aus irgendeinem Grund, sei es der Rausch, die Musik oder die Erkenntnis) jedenfalls bin ich dankbar für diese Gespräche und hab einen Klos im Hals (wie irrational das auch immer klingen mag) :)
Jesussah schrieb:Weil man das Leben nicht so sieht wie es ist und sich deshalb dem Opium des Volkes hingibt weil man die Phantomschmerzen nicht ertragen kann?
So ist es, der Mensch ist süchtig nach Definitionen und sein diese noch so imaginär oder absurd und selbstschädigend, es ist der innere Schmerz der Menschen der nur noch mehr Schmerz erzeugt...
Jesussah schrieb:Und fragen tut man sich nicht, weil man sich als die ganze Ursache, sondern sich nur als Teil einer Ursache ansieht. Deshalb leben viele auch nur in einem Teil ihres Verstandes.
Was die Basis jeder Ideologie und Religion bildet. Vielleicht ist es die Aufgabe im Leben sich von diesen "Teilen" zu befreien?
Jesussah schrieb:Können Fragen ein Teil der Wirklichkeit sein oder bestehen Fragen aus dem eigenen Teil? Gibt es in der Natur Fragen die offen sind? Oder sind es lediglich wir,die nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen?
Ja und Ja
Aber es gibt noch die menschliche Neugier und den Spieltrieb, die Natur, sich selbst und das Universum zu erkunden und sein es nur um ganz persönliche Erfahrungen zu sammeln. Ich denke das kann auch einfach spaß machen sich dieser Herausforderung zu stellen.
Jesussah schrieb:Man muss ganz sein, mit seinem Körper, seiner Seele und seinem Geist.
:)
Jesussah schrieb:Atome bestehen nur für die, denen es nicht reicht, Mensch zu sein. Gottes Ebenbild zu sein. Das was sie im Spiegelbild sehen, nämlich sich Selbst, reicht ihnen nicht. Weshalb sie genau das Erfahren und das Erleben und in diesem das erfragen müssen, was sie Erfahren und Erleben. Ein sogenannter, Selbstläufer.
Ich mag beide Aspekte! ;)
Und ich betrachte mich nicht als Ebenbild Gottes (ich denke in diesem Fall sind wir absolut unterschiedlicher Sichtweise aber ich lass das mal noch offen :D )
Jesussah schrieb:Ja, der Mensch braucht seine Etiketten. Aber nur, weil er denkt, sie zu brauchen.
Sagen wir mal, sie erschaffen sich diese aus unterschiedlichsten Gründen, ich versteh dich da voll und ganz, inzwischen schmunzele ich über diese Etiketten und auch über die die ich mir selbst gegeben habe ;)
Jesussah schrieb:Das heißt, dieser Erkenntnis von dir, geht kein Gefühl vor? Wie zum Beispiel, Neugier?
Natürlich! Und diese will ich wie meinen Spieltrieb nicht missen!
Jesussah schrieb:Das stimmt. Es ist auch nicht eine Schande Opium zu brauchen, sondern es ist eine Schande, wenn man daraus nicht lernt. :)
So ist es! Und ich gehöre zu den Menschen die ihre Dosis kennen, ich mag den Rausch, wie jetzt in diesem Moment, ob du es glaubst oder nicht, ich rauche mal einen Joint und höre Musik wie in meinem letzten Beitrag und bin weit offener für solche Denkweisen, weil sie mit meinem Gefühl harmonieren, manche geistliche brauchen beides nicht um dieses Gefühl zu haben, ich bewundere das :)
Jesussah schrieb:Hehe, die Widersprüche bestehen wohl nur aus dem Teil. Was Ganzes kann sich nicht widersprechen.
Aber der Mensch hat Widersprüche und trägt diese in diese Welt ;)
Jesussah schrieb:Das heißt, wenn ich einen Drogensüchtigen Fragen würde warum er süchtig nach Opium ist und er antwortet, Darum, dann gibt er mir eine wirkliche Antwort? Ich würde eher sagen, der Drogensüchtige versucht um die Ecke zu denken und sagt deshalb, Darum, weil ihm die wirkliche Antwort, die er aus der Selbstverständlichkeit kennen würde, nicht begegnen will.

so wie auch bei einem Religiösem, Wissenschaftler oder anderweitigem.
Seh ich auch so, jedoch würde diese Erkenntnis das was wir "Zivilisation" nennen implodieren lassen :D
Jesussah schrieb:Wer zieht die Uhr denn immer wieder auf? Und vor allem warum und wodurch?
Da hab ich absolut keine Ahnung...
Eben darum beschäftigt mich ja die ganze Kausalität.
Jesussah schrieb:Wenn du in der Wissenschaft eine Herausforderung siehst, dann ist es wohl deine Herausforderung. Es macht ja auch Spaß und es kann auch vieles klären, wenn man es denn ehrlich meint.
Das ist ja auch Sinn der Sache, Erkenntnisgewinn macht spaß, jedenfalls erfreut es mich.
Jesussah schrieb:Das Leben entspricht nur dann einer Illusion, wenn du es nur zum Teil, aus deinem Teil, verstehst. Du versuchst die Welt aus wissenschaftlich, philosophischem Sinne zu verstehen. Eine sammeln mehr Teile als andere und können dann dementsprechend wirklicher aufklären als andere. Doch schlimm ist keines von diesen Lebensweisen. Man kann Leben wie man will und genau das versucht man ja auch, die meisten jedenfalls.
Genau aus diesem Grund bin ich hier. Ich bin ein philosophischer, spiritueller und wissenschaftlicher Anarchist und verdammt neugierig, aber dann und wann auch genügsam und erkenne den gemeinsamen "Nenner" alles ist eins! :D
Jesussah schrieb:Ich kenne zwar Zen, jedoch bin ich kein Zen-Anhänger. Ich entspreche keinem Anhänger, den andere sich gerne anlegen wollen. Ich entspreche da eher der Wirklichkeit.
Ich bin auch kein Anhänger, nur Zen gab mir den geistigen Tritt in den Allerwertesten mich von meinen Denkstrukturen zu trennen, meinen Geist zu öffnen für das was ist, ich in einem Universum, als Teil eines Universum und das Universum ein Teil von mir, kausal und intuitiv verbunden zu einem GANZEN, wir sind wir und wie sind hier :)

Es macht mir spaß mir dir zu schreiben!
Vor einiger Zeit hätte ich noch das Gegenteil behauptet, ich erinnere nur an das "Kreative Universum", inzwischen hab ich dich verstanden, dachte erst du bist nen religiöser Troll, doch inzwischen weiß ich woran ich bin und froh mit dir zu schreiben ;)


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Kausalität und Gott

03.11.2013 um 14:45
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Ich gestehe das ich mich dann und wann auch gern mal im "Rausch" befinde, wie jetzt in diesem Moment bei schöner Musik die mir mir harmoniert, in diesem Moment hab ich jedoch nicht das Gefühl das ich gelähmt bin, im Gegenteil ich entdecke Aspekte in mir neu und schaffe neue "Verbindungen" die ein angenehm wohliges Gefühl verschaffen, zumindest für den Moment
Musik belebt auch. Dafür ist sie wohl gedacht. Es ist eine Kunstform von vielen.
cRAwler23 schrieb:Nun das versuche ich zu "verstehen", ich denke das Menschen nicht verstehen und Gott hat es den Menschen selbst überlassen das Verstehen zu erlernen, zu spüren, zu erleben. Wir sind es die sich auf einer Erkenntnisreise befinden, es liegt an uns das zu erfahren.
Wenn man sagt, Gott hat überlassen, dann befindet man sich in dem Gedankenkonstrukt, in dem man Gott als eine agierende Kraft ansieht. Jedoch ist Gott das Wort. Überlassen tut er damit den Menschen ,sich Selbst, genau so wenig, wie ihn zu steuern. Etwas zu tun oder nichts zu tun, das liegt dem Menschen, weil es durch das Wort gegeben ist. Das bedeutet jedoch nicht, das Gott jemandem etwas überlässt, denn ansonsten müsste er ja etwas sein, was überlassen kann. Da aber ein Etwas das ist genau so aus bestimmten Wörtern besteht, wie die Persönlichkeit eines Menschen, ist diese Verbildlichung von Gott lediglich ein Aufhänger.
cRAwler23 schrieb:Dem Universum ist es gänzlich egal, es denkt ja nicht, dem Mensch ist es jedoch nicht egal und ich glaube wir sind hier um gänzlich neue Aspekte zu "erschaffen" und zu verstehen, auf welche Weise auch immer :)
Das Universum braucht uns nicht. Wir brauchen aber das Universum. Ohne das Universum könnten wir uns nicht Fragen. Und wenn wir uns nicht fragen würden, welchen Zweck hätte da noch das Universum?
cRAwler23 schrieb:Definitionen, ich bin gerade dabei mir diese ab zu gewöhnen, aber dann und wann sind sie ganz nützlich, Schubladen schaffen Übersichtlichkeit, zumindest für den Moment
Definition sind da, damit wir erkennen. Man sollte jedoch Definitionen so sein lassen wie sie sind. Im Duden steht bei dem Wort, Wahrheit, die Wahrheit. Dieses Wort umzuschreiben in dem wir der Wahrheit mehr andichten, als sie ist, lässt uns in dem Universum das erleben, was wir erleben müssen um zu verstehen, das die Wahrheit nicht umgeschrieben werden muss.
cRAwler23 schrieb:Ich denke nicht, aber sie haben mich hier her geführt und schreiben gerade mit dir :)
(ich hab jetzt echt ne Träne im Gesicht, aus irgendeinem Grund, sei es der Rausch, die Musik oder die Erkenntnis) jedenfalls bin ich dankbar für diese Gespräche und hab einen Klos im Hals (wie irrational das auch immer klingen mag) :)
Das stimmt. Ohne die Fragen denen du dich gestellt hast und denen ich mich stellte, wären wir wohl nicht hier um zu diskutieren. Die Ausgangssituation wäre eine andere als sie nun ist. :)
cRAwler23 schrieb:So ist es, der Mensch ist süchtig nach Definitionen und sein diese noch so imaginär oder absurd und selbstschädigend, es ist der innere Schmerz der Menschen der nur noch mehr Schmerz erzeugt...
Buddha lässt grüßen :)
cRAwler23 schrieb:Was die Basis jeder Ideologie und Religion bildet. Vielleicht ist es die Aufgabe im Leben sich von diesen "Teilen" zu befreien?
Ja absolut. Nämlich Ganz zu sein bedeutet, frei zu sein. Wer zum Teil frei ist, der ist in einem anderen Teil gefangen. Dadurch bestehen Widersprüche.
cRAwler23 schrieb:Ja und Ja
Aber es gibt noch die menschliche Neugier und den Spieltrieb, die Natur, sich selbst und das Universum zu erkunden und sein es nur um ganz persönliche Erfahrungen zu sammeln. Ich denke das kann auch einfach spaß machen sich dieser Herausforderung zu stellen.
Wer mit Feuer spielt verbrennt sich irgendwann daran. Neugier und Spaß sind deshalb im Menschen vorhanden, weil sie unwissend durch das Leben wandern. Würde ich wissen, was Leben ist, würde ich den spaß noch mit dem Leben gleichsetzen? Oder würde ich den Spaß so sehen wie er ist, so wie ich das Leben so sehe wie es ist? Bedeutet das nun, das ich kein Spaß haben kann?

Der ganze Spaß, fühlt sich anders an und wirkt damit auch anders, als der Spaß, der nur zum Teil, aus dem eigenen Teil wirkt. Bei dem ganzen Spaß braucht man keine Initialzündungen mehr, kein Opium mehr um sich immer wieder zu beleben. Bei dem Spaß, das nicht ganz wirken kann, braucht man sein Opium, seine Initialzündungen um sich immer wieder zu beleben. So, als würde der Geist tot sein und immer wieder Stromschläge brauchen um sich lebendig zu fühlen. Das kennt man ja durch den Körper, wohl gerade deshalb.


cRAwler23 schrieb:Ich mag beide Aspekte! ;)
Und ich betrachte mich nicht als Ebenbild Gottes (ich denke in diesem Fall sind wir absolut unterschiedlicher Sichtweise aber ich lass das mal noch offen :D )
Du bist also nicht Gottes Ebenbild? Du bist damit also kein Mensch? Was bist du dann? Etwa ein Atom oder unzählige Atome?
cRAwler23 schrieb:Sagen wir mal, sie erschaffen sich diese aus unterschiedlichsten Gründen, ich versteh dich da voll und ganz, inzwischen schmunzele ich über diese Etiketten und auch über die die ich mir selbst gegeben habe
Ja das schmunzeln kenne ich :)
cRAwler23 schrieb:Natürlich! Und diese will ich wie meinen Spieltrieb nicht missen!
Die Neugier und der Spieltrieb ist nicht dafür da, damit der Mensch diese (ver)missen muss, sondern daraus verstehen soll.
[So ist es! Und ich gehöre zu den Menschen die ihre Dosis kennen, ich mag den Rausch, wie jetzt in diesem Moment, ob du es glaubst oder nicht, ich rauche mal einen Joint und höre Musik wie in meinem letzten Beitrag und bin weit offener für solche Denkweisen, weil sie mit meinem Gefühl harmonieren, manche geistliche brauchen beides nicht um dieses Gefühl zu haben, ich bewundere das/ZITAT]

:)
Aber der Mensch hat Widersprüche und trägt diese in diese Welt ;)
Er hat Widersprüche, weil er Teile hat bzw aus Teilen bestehen will.
cRAwler23 schrieb:Seh ich auch so, jedoch würde diese Erkenntnis das was wir "Zivilisation" nennen implodieren lassen
Hehe, das würden sie wohl :D
cRAwler23 schrieb:Genau aus diesem Grund bin ich hier. Ich bin ein philosophischer, spiritueller und wissenschaftlicher Anarchist und verdammt neugierig, aber dann und wann auch genügsam und erkenne den gemeinsamen "Nenner" alles ist eins
Dann hast du den Schritt gemacht, der dich zu der Ursache führen wird, der dir das eine ermöglicht.
cRAwler23 schrieb:ch bin auch kein Anhänger, nur Zen gab mir den geistigen Tritt in den Allerwertesten mich von meinen Denkstrukturen zu trennen, meinen Geist zu öffnen für das was ist, ich in einem Universum, als Teil eines Universum und das Universum ein Teil von mir, kausal und intuitiv verbunden zu einem GANZEN, wir sind wir und wie sind hier :)

Es macht mir spaß mir dir zu schreiben!
Vor einiger Zeit hätte ich noch das Gegenteil behauptet, ich erinnere nur an das "Kreative Universum", inzwischen hab ich dich verstanden, dachte erst du bist nen religiöser Troll, doch inzwischen weiß ich woran ich bin und froh mit dir zu schreiben ;)
Es macht mir Spaß auch mit dir zu schreiben. :)


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Kausalität und Gott

03.11.2013 um 16:01
Jesussah schrieb:Musik belebt auch. Dafür ist sie wohl gedacht. Es ist eine Kunstform von vielen.
Kaum eine Kunst geht tiefer in die Gefühlswelt, ist wie ich finde neben der visuellen Kunst eine der größten und schönsten Werke der Menschen.
Jesussah schrieb:Das bedeutet jedoch nicht, das Gott jemandem etwas überlässt, denn ansonsten müsste er ja etwas sein, was überlassen kann. Da aber ein Etwas das ist genau so aus bestimmten Wörtern besteht, wie die Persönlichkeit eines Menschen, ist diese Verbildlichung von Gott lediglich ein Aufhänger.
Ich weiß, es ist nur schwierig das anders in Worte zu fassen, man denkt halt noch zu sehr versinnbildlicht, ich glaube das liegt auch an der Personifizierung Gottes durch viele Religionen, es ist eben wie eine Art Gehirnwäsche.
Jesussah schrieb:Das Universum braucht uns nicht. Wir brauchen aber das Universum.
So ist es!
Jesussah schrieb:Definition sind da, damit wir erkennen. Man sollte jedoch Definitionen so sein lassen wie sie sind. Im Duden steht bei dem Wort, Wahrheit, die Wahrheit. Dieses Wort umzuschreiben in dem wir der Wahrheit mehr andichten, als sie ist, lässt uns in dem Universum das erleben, was wir erleben müssen um zu verstehen, das die Wahrheit nicht umgeschrieben werden muss.
Kann sie ja auch nicht, nur die Lüge kann ein anderes Bild erzeugen, jedoch ist selbst die Lüge Teil der Wahrheit, es ist eben nur ein Konstrukt der menschlichen Fantasie. Die Wahrheit ist die pure Wahrnehmung der Dinge mit all ihren Aspekten, man kann sie nicht umschreiben, nur beschreiben.
Jesussah schrieb:Das stimmt. Ohne die Fragen denen du dich gestellt hast und denen ich mich stellte, wären wir wohl nicht hier um zu diskutieren. Die Ausgangssituation wäre eine andere als sie nun ist.
Man fühlt sich so wie nach einer langen, schweren Reise voller Hürden und Probleme, doch wenn man die Wahrheit als eben pure Wahrheit erkannt hat, beginnt man mehr zu genießen, es lösen sich mehr und mehr innere Widersprüche und man akzeptiert sich selbst und die umgebende Welt, auch wenn man mehr und mehr beginnt zu erkennen wie sehr Menschen in ihren Denkstrukturen gefangen sind und sich selbst oder gegenseitig kaputt machen. Vielleicht haben das ja Menschen wie Jesus, Gandhi oder Jiddu Krishnamurti erkannt und versucht den Menschen dieses Bewusstsein zu geben, doch viele Menschen die das erkannt haben, haben sich auch Feinde gemacht, Feinde die lieber weiter an Denkstrukturen wie Ideologien, Religionen oder Traditionen und Dogmen, wie auch wirtschaftliche Systeme gekoppelt bleiben wollen. Aber auch unter ihnen gibt es verständnisvolle Menschen, ich selbst bin ein wissenschaftlicher Mensch und werde weiterhin die Werke der Wissenschaft bewundern, aber gleichzeitig bin ich auch der der die Wahrheit nun verstanden hat, zumindest habe ich verstanden das man nicht alles beschreiben und definieren muss, man kann es auch einfach als das wahrnehmen was es ist :)
Jesussah schrieb:Buddha lässt grüßen
Er Ist ja auch knorke, jeder kann einer sein :)
Jesussah schrieb:Ja absolut. Nämlich Ganz zu sein bedeutet, frei zu sein. Wer zum Teil frei ist, der ist in einem anderen Teil gefangen. Dadurch bestehen Widersprüche.
Das habe ich nun voll und ganz verstanden, ich hatte auch immer etwas gegen Menschen die sich Freiheit aufs Banner schreiben und dafür sogar in Kriege ziehen ohne zu wissen was denn nun Wahrheit und Freiheit ist, Freiheit bedeutet nicht mehr gefangener irgendwelcher Denkstrukturen zu sein die die Welt und Menschen (zer)teilen.
Jesussah schrieb:Der ganze Spaß, fühlt sich anders an und wirkt damit auch anders, als der Spaß, der nur zum Teil, aus dem eigenen Teil wirkt. Bei dem ganzen Spaß braucht man keine Initialzündungen mehr, kein Opium mehr um sich immer wieder zu beleben. Bei dem Spaß, das nicht ganz wirken kann, braucht man sein Opium, seine Initialzündungen um sich immer wieder zu beleben. So, als würde der Geist tot sein und immer wieder Stromschläge brauchen um sich lebendig zu fühlen. Das kennt man ja durch den Körper, wohl gerade deshalb.
Man sagt ja nicht ohne Grund, die Erleuchtung kommt meist mit einem Lachen einher, man versteht den ganzen Spaß, kann aufatmen und loslachen. Na ja aber ab und zu kommen noch die Laster des Lebens, bei mir sind es einige und in manchen Momenten verfalle ich auch wieder in alte Denkmuster, im Alltag macht sich das nicht leicht "erleuchtet" zu sein als jemand der die Wahrheit kennt, ich glaube der Kapitalismus ist ein Feind der Wahrheit (wie alle anderen Ideologien und Wirtschaftssysteme auch), denn System bedeutet ja immer Konditionierung der Denkweise und Handlungsweise von Menschen. Die Manipulation beginnt schon in der Kindheit. Wenn man das erkennt merkt man wie grausam diese gesellschaftliche Gehirnwäsche ist in die man da konditioniert wird, man verknüpft alles mit dem Belohnungssystem, sei es der Leistungs- und Erfolgsdruck der durch ein Bienchen und später dann durch Noten belohnt wird, die Erkenntnis ist klar, Kinder gebt Leistung damit aus euch was wird und damit ihr später Sklaven oder Sklaventreiber des Systems werdet, das haben schon die Kirchen erkannt und haben Menschen in bestimmte Denkrichtungen konditioniert, ist echt traurig wenn man das nun ganz klar sieht, man fühlt sich wie in einer Welt aus Zombies und nur ganz wenige sind wach und haben es erkannt. Oder manche haben es erkannt aber wollen es nicht wahrhaben und verschließen ihre Augen.
Jesussah schrieb:Du bist also nicht Gottes Ebenbild? Du bist damit also kein Mensch? Was bist du dann? Etwa ein Atom oder unzählige Atome?
Ich bin ein Mensch und bestehe aus Atomen, ich kann kein Atom sein, ich bin nur die Summe der Atome die mich zu dem formen was ich bin, ein ganzes im Ganzen.
Jesussah schrieb:Ja das schmunzeln kenne ich
Man fühlt sich irgendwo zwischen Komödie und Tragödie wenn man die Menschheit und ihre Denkmuster erkennt :D
Jesussah schrieb:Die Neugier und der Spieltrieb ist nicht dafür da, damit der Mensch diese (ver)missen muss, sondern daraus verstehen soll.
So ist es und genau an diesem Punkt befinde ich mich nun, auch wenn ich Neugier und Spieltrieb nicht aufgeben werde, so bin ich eben, es macht Spaß zu forschen.
Jesussah schrieb:Er hat Widersprüche, weil er Teile hat bzw aus Teilen bestehen will.
Am schlimmsten sind die die bestimmte Teile dieses Denkens kontrollieren wollen, sei es bei sich selbst oder bei anderen. Konditionierung ist Folter um die Wahrheit für die Menschen zu verdunkeln. Die Menschen sind zu sehr mit sich selbst oder bestimmten Denksystemen beschäftigt das sie ganz vergessen wer sie sind, das Gegenteil von Selbsterkenntnis ist die Selbstvergessenheit, eine Welt ohne Licht.
Jesussah schrieb:Dann hast du den Schritt gemacht, der dich zu der Ursache führen wird, der dir das eine ermöglicht.
Ja aber ich fürchte immer das ich zu bestimmten Zeiten in alte Denkmuster verfalle, an mir und allem zweifle, ab und zu brauch ich das scheinbar, aber in mir ist etwas offen das sich mit Sicherheit nicht mehr so leicht verschließen lässt. Das Auge für die Wahrheit frei von Denkmustern und Denkstrukturen die sich im Widerspruch befinden, neben meinen beiden anderen Augen die noch immer in "Teilen" existieren und nur bestimmte Aspekte aufnehmen, einzelne Perspektiven eben. Vielleicht ist das ja mit dem "Dritten Auge" gemeint, das Auge für die Wahrheit, ein Auge das keine Perspektiven und Aspekte braucht um zu erkennen was wirklich ist, die Summe aller Sinne und Gefühle, frei von der konditionierten Denkschule.
Das “Wie”, die Methoden, die Systeme, sie alle sind Erfindungen des Denkens, daher sind sie begrenzt, daher taugen sie nichts. Wenn Sie das aber verstehen und die Wahrheit erkennen, dass kein System jemals den Geist befreien kann, dann ist die Freiheit augenblicklich da. -Jiddu Krishnamurti


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07.11.2013 um 23:26
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Kaum eine Kunst geht tiefer in die Gefühlswelt, ist wie ich finde neben der visuellen Kunst eine der größten und schönsten Werke der Menschen.
Das stimmt. Musik belebt eben die Seele. Eigentlich braucht die Seele keine Musik. Die Seele, die Gefühle, brauchen erst dann Musik, wenn sie nicht so sein können, wie sie sind.

Jemand der traurig ist, aber die Trauer nicht ausdrücken kann, der hört meistens traurige Musik um die Seele zu beleben.
cRAwler23 schrieb:Ich weiß, es ist nur schwierig das anders in Worte zu fassen, man denkt halt noch zu sehr versinnbildlicht, ich glaube das liegt auch an der Personifizierung Gottes durch viele Religionen, es ist eben wie eine Art Gehirnwäsche.
Ja, die Versinnbildlichung Gottes resultiert aus dem Teufel, im teuflischem Sinne :)
jesussah schrieb:
Das Universum braucht uns nicht. Wir brauchen aber das Universum.

So ist es!
Warum brauchen wir das Universum?
cRAwler23 schrieb:Kann sie ja auch nicht, nur die Lüge kann ein anderes Bild erzeugen, jedoch ist selbst die Lüge Teil der Wahrheit, es ist eben nur ein Konstrukt der menschlichen Fantasie. Die Wahrheit ist die pure Wahrnehmung der Dinge mit all ihren Aspekten, man kann sie nicht umschreiben, nur beschreiben.
Kann eine ganze Wahrheit aus einem Teil der Lüge bestehen? Wenn ich sage, du bist der, der unter dem Pseudonym, Crawler23, schreibt, so ist dies die ganze Wahrheit. Darin besteht weder ein Teil der Wahrheit, noch ein Teil der Lüge. Diese Wahrheit besteht ganz und dieser kann dementsprechend weder widersprochen werden, noch kann man sie damit widerlegen.

Die Wahrheit eines Islamisten, zum Beispiel, die besteht aus einem Teil der Wahrheit und aus einem Teil der Lüge. Wahr ist sie unter gleichgesinnten, Lüge ist sie unter allen anderen. Dieser Wahrheit wird widersprochen. So wie zum Beispiel auch die eines Wissenschaftlers, der aussagt, wir bestehen aus Atomen. Auch dieser geteilten Wahrheit kann widersprochen werden und das wird es auch genau so wie beim Islamisten. Tag für Tag, Sinn für Sinn.
cRAwler23 schrieb:Ich bin ein Mensch und bestehe aus Atomen, ich kann kein Atom sein, ich bin nur die Summe der Atome die mich zu dem formen was ich bin, ein ganzes im Ganzen.
Aus wie vielen Sinnen bestehst du? Aus unzähligen Atomen die Sinn ergeben oder doch nur aus 5 Sinne die einzeln kein Sinn ergeben können? Ein Wissenschaftler der mit seinem Auge, mit dem einen Sinn, versucht, etwas anderes zu sehen, als das, was er im Spiegel betrachtet, dem reicht das, was er sieht, nicht. Er muss unbedingt mehr als das sehen, was zu sehen ist. Denn seine übrigen Sinne haben das das Ganze wohl genau so wenig verstanden wie seine Augen, weshalb er gerade anfängt zu forschen.

Ein Religiöser unterlag dem gleichem Verhaltensmuster. Auch er verstand das Ganze genau so wenig wie der wissenschaftlich Orientierte. Er jedoch verfing sich in zurückführende Gedanken,in religiöse Gedanken, wobei der wissenschaftlich Orientierte, sich zukünftigen Gedanken verwickelt. Das eine Entwickelt sich zwar rasanter als das andere, jedoch sind beide zur gleichen Zeit genau so unwissend wie am Anfang, denn beide versuchen etwas zu finden, was sie eigentlich schon haben.

Wissen.

Also frage ich dich nun, wissen halber, warum musst du wissen, das du aus Atomen bestehst? :)


cRAwler23 schrieb:Man fühlt sich irgendwo zwischen Komödie und Tragödie wenn man die Menschheit und ihre Denkmuster erkennt
Ja, und all das, was da noch dazwischen auf einen wartet. :D
cRAwler23 schrieb:So ist es und genau an diesem Punkt befinde ich mich nun, auch wenn ich Neugier und Spieltrieb nicht aufgeben werde, so bin ich eben, es macht Spaß zu forschen.
:)
cRAwler23 schrieb:Am schlimmsten sind die die bestimmte Teile dieses Denkens kontrollieren wollen, sei es bei sich selbst oder bei anderen. Konditionierung ist Folter um die Wahrheit für die Menschen zu verdunkeln. Die Menschen sind zu sehr mit sich selbst oder bestimmten Denksystemen beschäftigt das sie ganz vergessen wer sie sind, das Gegenteil von Selbsterkenntnis ist die Selbstvergessenheit, eine Welt ohne Licht.
Ohne Licht können unsere Augen nicht sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen können wir trotzdem. Ohne ein wirklichen Sinn im Leben kommen wir uns verloren vor.

Was würde für ein Leben aus nur einem Sinn resultieren? :)


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Kausalität und Gott

08.11.2013 um 00:18
Jesussah schrieb:Das stimmt. Musik belebt eben die Seele. Eigentlich braucht die Seele keine Musik. Die Seele, die Gefühle, brauchen erst dann Musik, wenn sie nicht so sein können, wie sie sind.

Jemand der traurig ist, aber die Trauer nicht ausdrücken kann, der hört meistens traurige Musik um die Seele zu beleben.
Sie wirkt wie eine Vertonung emotionaler Wellen die eins sind mit der Seele, der Gemütszustand mag variabel sein wie der Klang der Musik, doch sobald die Musik einen berührt ist eine Art emotionale Ganzheit gegeben. Die Musik ist neben der Mathematik vielleicht eine Form der universellen Sprache, besonders wenn diese frei von Texten ist, reiner Klang. Wenn es mit dem inneren harmoniert ist das ein besonderer Zustand. Selbst wenn man die Musik nicht mehr hört begleitet einen die Melodie noch lange.

Momentan harmoniert mit mir solche Musik:



Ich glaube Musik wie diese und auch von Aphex Twin, zeugen davon das die Komponisten in einem ganz ähnlichen Zustand waren und etwas innerliches nach "außen" vertont haben. Selected Ambient Works von Aphex Twin ist auch ein solches Beispiel, diese Musik lässt mich während des Hörens eins mit mir selbst werden.

Man braucht keine Musik, doch wenn man sie hört begleitet sie die eigenen Sphären der Gefühlswelt. Alles sehr metaphorisch :)
Jesussah schrieb:Ja, die Versinnbildlichung Gottes resultiert aus dem Teufel, im teuflischem Sinne
Früher war ich mal ein Fan vom metaphorischen Teufel ;)
Inzwischen hab ich das Gefühl er ist das metaphorische Sinnbild für Geltungsdrang und Selbstüberhöhung, ein Egomane eben. Versinnbildlichungen erzeugen immer spezifischen Gedanken und Fantasien.
Jesussah schrieb:Warum brauchen wir das Universum?
Weil unsere physischen Körper "Teil" des Universums sind, unsere Materie entstammte den Fusionskammern verstorbener Sterne, wir sind eins mit dem Universum und alles ist das Ganze im Ganzen. So sehe ich das jedenfalls. Es ist der Hort unserer physischen Existenz, vielleicht aber auch nur eine Illusion, wer weiß, wer weiß :)
Jesussah schrieb:Kann eine ganze Wahrheit aus einem Teil der Lüge bestehen? Wenn ich sage, du bist der, der unter dem Pseudonym, Crawler23, schreibt, so ist dies die ganze Wahrheit. Darin besteht weder ein Teil der Wahrheit, noch ein Teil der Lüge. Diese Wahrheit besteht ganz und dieser kann dementsprechend weder widersprochen werden, noch kann man sie damit widerlegen.
So ist es, jedoch bin ich hier cRAwler23. Mein Nickname symbolisiert RA (Sonnengott) und einen "Kriecher", ich bin Teil einer Dualität, 2 Zustände aber ich lebe in Synthese als wäre es der 3. Zustand. So habe ich über meinen eigenen Nick noch nie nachgedacht, nur mal ein kleiner Spaß in Sachen Namensgebung im Internet :D

Ich sehe die Wahrheit als alles in allem, die Lüge ist nur eine Faktenverdrehung aber doch ist sie Teil dieser ganzen Wahrheit, der "lügende" fühlt ja die Wahrheit, nur sein Ego oder ein bestimmter Teil seiner selbst lügt durch die Kommunikation. Im Prinzip gibt es die Lüge nicht.
Jesussah schrieb:Die Wahrheit eines Islamisten, zum Beispiel, die besteht aus einem Teil der Wahrheit und aus einem Teil der Lüge. Wahr ist sie unter gleichgesinnten, Lüge ist sie unter allen anderen. Dieser Wahrheit wird widersprochen. So wie zum Beispiel auch die eines Wissenschaftlers, der aussagt, wir bestehen aus Atomen. Auch dieser geteilten Wahrheit kann widersprochen werden und das wird es auch genau so wie beim Islamisten. Tag für Tag, Sinn für Sinn.
Was auch ein ständiges Hin und Her in der Welt der Gedanken und der Denkenden ergibt.
Jesussah schrieb:Aus wie vielen Sinnen bestehst du? Aus unzähligen Atomen die Sinn ergeben oder doch nur aus 5 Sinne die einzeln kein Sinn ergeben können?
Atome in größeren, sichtbaren, spürbaren, riechbaren, hörbaren, schmeckbaren Verbindungen sprechen alle Sinne des Menschen an, doch das ist ja nur Teil der physischen Wahrnehmung.
Jesussah schrieb:Ein Wissenschaftler der mit seinem Auge, mit dem einen Sinn, versucht, etwas anderes zu sehen, als das, was er im Spiegel betrachtet, dem reicht das, was er sieht, nicht. Er muss unbedingt mehr als das sehen, was zu sehen ist. Denn seine übrigen Sinne haben das das Ganze wohl genau so wenig verstanden wie seine Augen, weshalb er gerade anfängt zu forschen.
Er versucht immer tiefer in das Atom zu blicken, aktuell sind wir ja schon beim Higgs-Boson und ich denke da gibt es ein offenes "Ende", es geht unendlich ins "kleine" und ins "große". Aber das ist jetzt mehr nur eine physikalische Vorstellung von mir die wie ein Fraktal anmutet. Denk daran ich bin ja mehr so der wissenschaftliche Mensch, auch ich bin in der Hinsicht weiterhin neugierig.
Jesussah schrieb:Ein Religiöser unterlag dem gleichem Verhaltensmuster. Auch er verstand das Ganze genau so wenig wie der wissenschaftlich Orientierte. Er jedoch verfing sich in zurückführende Gedanken,in religiöse Gedanken, wobei der wissenschaftlich Orientierte, sich zukünftigen Gedanken verwickelt. Das eine Entwickelt sich zwar rasanter als das andere, jedoch sind beide zur gleichen Zeit genau so unwissend wie am Anfang, denn beide versuchen etwas zu finden, was sie eigentlich schon haben.

Wissen.
Ja beide sind auf ihre Weise Extremisten. Es ist wie mit der Anima und dem Animus, ich selbst bin androgyn und schwebe zwischen beiden Sphären, die eigentlich ein Ganzes sind, nur ist die Aufmerksamkeit unterschiedlich. Der Wissenschaftler hat seine Aufmerksamkeit auf das Universum und die Atome und ihre Funktionalität gelenkt, der religiöse auf Dogmen, Glaube und Versinnbildlichungen von Gott oder Göttern. Beide sind fern des Kerns, fern davon das Ganze im Ganzen zu erkennen, das Wissen, sie erkennen nur Fragmente oder Teile dieses Wissens, das ja eigentlich schon da ist.
Jesussah schrieb:Also frage ich dich nun, wissen halber, warum musst du wissen, das du aus Atomen bestehst?
Warum ist keine wissenschaftliche Frage, wie, woher, wohin, was es ist, das ist die wissenschaftliche Art zu fragen. Ich weiß das ich aus Atomen bestehe die noch weit ins subatomare gehen, doch das ist nur im Interesse meiner wissenschaftlichen Aufmerksamkeit. Ich kann keine Antwort auf das Warum geben, es ist vielleicht einfach nur Intuition, Aufmerksamkeit darauf, Neugier.
Jesussah schrieb:Ja, und all das, was da noch dazwischen auf einen wartet.
Das Leben ist ja schließlich ein ganzes Spektrum :)
Jesussah schrieb:Ohne Licht können unsere Augen nicht sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen können wir trotzdem. Ohne ein wirklichen Sinn im Leben kommen wir uns verloren vor.
Es mutet an wie als treibe man in den weiten des Alls ohne Aussicht auf Rettung. Man fühlt sich verloren, darum hat sich der Mensch eine Illusion erschaffen die er mit allen Mitteln und Gedanken verteidigt, leider.

Es bleibt spannend :)


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08.11.2013 um 00:37
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Momentan harmoniert mit mir solche Musik:
Eine ziemlich tiefgründige Musik :)
cRAwler23 schrieb:Weil unsere physischen Körper "Teil" des Universums sind, unsere Materie entstammte den Fusionskammern verstorbener Sterne, wir sind eins mit dem Universum und alles ist das Ganze im Ganzen. So sehe ich das jedenfalls. Es ist der Hort unserer physischen Existenz, vielleicht aber auch nur eine Illusion, wer weiß, wer weiß :)
Warum brauchen wir den Teil, den wir in uns Selbst sehen? Das wir uns als Teil sehen und deshalb denken, als Teil eines Universums zu sein ist wohl selbstverständlich. Doch warum sehen wir uns als Teil an? Ist der Teil, als den wir uns sehen, selbstverständlich? Oder steckt dieser Teil voller Fragen (im Kreislauf) fest? :)
cRAwler23 schrieb:So ist es, jedoch bin ich hier cRAwler23. Mein Nickname symbolisiert RA (Sonnengott) und einen "Kriecher", ich bin Teil einer Dualität, 2 Zustände aber ich lebe in Synthese als wäre es der 3. Zustand. So habe ich über meinen eigenen Nick noch nie nachgedacht, nur mal ein kleiner Spaß in Sachen Namensgebung im Internet
:)
cRAwler23 schrieb:Ich sehe die Wahrheit als alles in allem, die Lüge ist nur eine Faktenverdrehung aber doch ist sie Teil dieser ganzen Wahrheit, der "lügende" fühlt ja die Wahrheit, nur sein Ego oder ein bestimmter Teil seiner selbst lügt durch die Kommunikation. Im Prinzip gibt es die Lüge nicht.
Ist ein Baum, ein Baum? Und entspricht die Antwort darauf nicht der ganzen Wahrheit? Wie kann eine ganze Wahrheit aus einem Teil, Lüge bestehen, wenn sie doch ganz ist?
cRAwler23 schrieb:Was auch ein ständiges Hin und Her in der Welt der Gedanken und der Denkenden ergibt.
Das ist wohl damit gegeben. Erfahrung, Entwicklung und lernen sind damit wohl gegeben. Doch jemand der im Kreis rennt, der lernt nicht dazu, sondern lernt nichts, wirklich neues, sondern nur vergessenes dazu.
cRAwler23 schrieb:Atome in größeren, sichtbaren, spürbaren, riechbaren, hörbaren, schmeckbaren Verbindungen sprechen alle Sinne des Menschen an, doch das ist ja nur Teil der physischen Wahrnehmung.
Du schmeckst, riechst, hörst, fühlst und siehst Atome also? Das heißt also, du wusstest von Anfang an, was Atome sind? Haben dich Atome als du noch 1 Jahr alt warst interessiert? Hast du sie da auch gerochen, geschmeckt, gesehen, gefühlt, gehört? Oder hat dich das gar nicht interessiert, weil du mit dem wirklichen Leben, deiner Lebendigkeit, zu beschäftigt warst?

Atome existieren für dich, weil sie dir Spaß machen. Sie existieren nicht, weil wir daraus wirklich bestehen.
cRAwler23 schrieb:Er versucht immer tiefer in das Atom zu blicken, aktuell sind wir ja schon beim Higgs-Boson und ich denke da gibt es ein offenes "Ende", es geht unendlich ins "kleine" und ins "große". Aber das ist jetzt mehr nur eine physikalische Vorstellung von mir die wie ein Fraktal anmutet. Denk daran ich bin ja mehr so der wissenschaftliche Mensch, auch ich bin in der Hinsicht weiterhin neugierig.
Warum blickt er nicht in sich Selbst, anstatt in das Atom? :)
cRAwler23 schrieb:Ja beide sind auf ihre Weise Extremisten. Es ist wie mit der Anima und dem Animus, ich selbst bin androgyn und schwebe zwischen beiden Sphären, die eigentlich ein Ganzes sind, nur ist die Aufmerksamkeit unterschiedlich. Der Wissenschaftler hat seine Aufmerksamkeit auf das Universum und die Atome und ihre Funktionalität gelenkt, der religiöse auf Dogmen, Glaube und Versinnbildlichungen von Gott oder Göttern. Beide sind fern des Kerns, fern davon das Ganze im Ganzen zu erkennen, das Wissen, sie erkennen nur Fragmente oder Teile dieses Wissens, das ja eigentlich schon da ist.
Du bist jemand der seine Mitte kennt. Es ist gesund sich mit einem wie dir zu unterhalten. :)


cRAwler23 schrieb:Warum ist keine wissenschaftliche Frage, wie, woher, wohin, was es ist, das ist die wissenschaftliche Art zu fragen. Ich weiß das ich aus Atomen bestehe die noch weit ins subatomare gehen, doch das ist nur im Interesse meiner wissenschaftlichen Aufmerksamkeit. Ich kann keine Antwort auf das Warum geben, es ist vielleicht einfach nur Intuition, Aufmerksamkeit darauf, Neugier.
Warum, ist Warum keine wissenschaftliche Frage? :D

Vielleicht macht diese Frage zu beantworten nicht so viel Spaß wie die anderen Fragen.
cRAwler23 schrieb:Das Leben ist ja schließlich ein ganzes Spektrum
Das heißt, das Leben besteht aus Unterscheidungen?
cRAwler23 schrieb:Es mutet an wie als treibe man in den weiten des Alls ohne Aussicht auf Rettung. Man fühlt sich verloren, darum hat sich der Mensch eine Illusion erschaffen die er mit allen Mitteln und Gedanken verteidigt, leider.

Es bleibt spannend :)
Ja, das bleibt es. :)


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08.11.2013 um 01:00
Jesussah schrieb:Eine ziemlich tiefgründige Musik
Genau so empfinde auch ich diese Musik :)
Jesussah schrieb:Warum brauchen wir den Teil, den wir in uns Selbst sehen? Das wir uns als Teil sehen und deshalb denken, als Teil eines Universums zu sein ist wohl selbstverständlich. Doch warum sehen wir uns als Teil an? Ist der Teil, als den wir uns sehen, selbstverständlich? Oder steckt dieser Teil voller Fragen (im Kreislauf) fest?
So ist es und das hab ich ja inzwischen auch erkannt/erfühlt. Wir sind nicht Teil von etwas, sondern etwas Ganzes im Ganzen :)
Jesussah schrieb:Ist ein Baum, ein Baum? Und entspricht die Antwort darauf nicht der ganzen Wahrheit? Wie kann eine ganze Wahrheit aus einem Teil, Lüge bestehen, wenn sie doch ganz ist?
Inzwischen sag ich ja auch, etwas Ganzes im Ganzen. Meine "Teilgedanken" sind noch ein Relikt meiner alten Denkweisen :)
Jesussah schrieb:Das ist wohl damit gegeben. Erfahrung, Entwicklung und lernen sind damit wohl gegeben. Doch jemand der im Kreis rennt, der lernt nicht dazu, sondern lernt nichts, wirklich neues, sondern nur vergessenes dazu.
So seh auch ich das inzwischen.
Jesussah schrieb:Du schmeckst, riechst, hörst, fühlst und siehst Atome also? Das heißt also, du wusstest von Anfang an, was Atome sind? Haben dich Atome als du noch 1 Jahr alt warst interessiert? Hast du sie da auch gerochen, geschmeckt, gesehen, gefühlt, gehört? Oder hat dich das gar nicht interessiert, weil du mit dem wirklichen Leben, deiner Lebendigkeit, zu beschäftigt warst?
Natürlich nicht. Also ja man hatte in diesem Alter noch ganz andere Gedanken ;)
Jesussah schrieb:Atome existieren für dich, weil sie dir Spaß machen. Sie existieren nicht, weil wir daraus wirklich bestehen.
Das seh ich nicht so, wir bestehen schon aus Atomen, nur hatten wir sehr lange Zeit keine Aufmerksamkeit auf diese kleinen Bestandteile unserer Selbst, die Wissenschaft erweitert die physische Wahrnehmung des Menschen, dafür ist sie da, wie eben ein Teleskop oder Mikroskop uns Dinge sichtbar machen kann die uns sonst im verborgenen lagen. Ja es macht mir Spaß aber es interessiert mich auch diese Welt rational zu erfassen, ich bin noch immer der Wissenschaftler, das Wissen ist da, nur der Zugriff darauf erfolgt durch Lern- und Erkenntnisprozesse. (wie gesagt das bezieht sich nur auf die Welt der Wissenschaft)
Jesussah schrieb:Warum blickt er nicht in sich Selbst, anstatt in das Atom?
Es gibt auch Menschen wie mich die beides machen :)
Jesussah schrieb:Du bist jemand der seine Mitte kennt. Es ist gesund sich mit einem wie dir zu unterhalten.
Es ist auch gesund mit dir zu schreiben, denn du hast mir einiges bewusst gemacht das auch mir im verborgenen lag, es hat etwas gedauert das zu erkenne und zu verstehen/fühlen :)
Jesussah schrieb:Warum, ist Warum keine wissenschaftliche Frage?
Weil es rein rationale Wissenschaftler in den Wahnsinn treibt, eben die Grenze ihrer Vorstellung, das eine Warum führt zum nächsten und man dreht sich im Kreis :D
Jesussah schrieb:Vielleicht macht diese Frage zu beantworten nicht so viel Spaß wie die anderen Fragen.
Wissenschaft basiert auf Erfolgserlebnissen und neuen Erkenntnissen, die Frage nach dem Warum hatte bis heute keiner beantworten können, warum ist die Banane krumm? :)
Jesussah schrieb:Das heißt, das Leben besteht aus Unterscheidungen?
Mehr fließenden Übergängen zwischen Zuständen. Aber es ist ein Ganzes.
Jesussah schrieb:Ja, das bleibt es.
Und das freut mich :)

Ich merke gerade das ich wenn ich mit dir schreibe mehr und mehr -> :) nutze, vielleicht weil ich gemerkt habe das wir hier auf einer mehr gefühlten als sachlichen (wissenschaftlichen/religiösen) Ebene schreiben. Das ist interessant wie sich mein Wesen in diesem Bezug verändert hat seit dem ich mit dir hier schreibe. Das war früher ganz anders, ich denke wir sind im Prinzip auf einem Nenner, der natürlich kein Teil ist, sondern etwas Ganzes ;)


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