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Es gibt eine Hölle, den Teufel und den dreieinigen Gott!

1.510 Beiträge, Schlüsselwörter: Es Gibt Eine Hölle!

Es gibt eine Hölle, den Teufel und den dreieinigen Gott!

04.10.2018 um 10:18
@Zyklotrop
Zyklotrop schrieb:Du hast aber immer noch nicht die Frage beantwortet warum nach dem Tode eine Qual auf Nichtgläubige zukommen soll, die sie Zeit ihres Lebens nicht empfunden haben.
Gut ein letztes Mal, dann weiß ich nicht wie ich es noch anders erklären könnte, ich kanns wieder nur anhand von Metaphern veranschaulichen:

Ein Kind hat ein Leben in etwas ärmlichen Verhältnissen. Da es dies jedoch so gewöhnt ist und nichts anderes kennt - auch von anderen Kindern nicht - vermisst es nichts.
Nun sieht es jedoch eines Tages eine superreiche Familie mit allem Luxus und sieht, wie es auch anders sein kann. Es sieht wie die Kinder Rutschen und einen Pool im Garten haben, wie sie süße Haustiere usw haben (wahlweise andere Dinge ausdenken, die Kinder gerne haben, aber nicht alle haben können).
Aber es kann natürlich nicht in diese Familie gehen, daran nicht teilhaben, weil es ja nicht zu dieser Familie gehört.

Das weckt - denke ich - zumindest bei manchen Kindern Bedürfnisse, die sie vorher nicht hatten.
Als weiteres Beispiel: Werbung weckt auch Bedürfnisse. Wer das Geld hat, kann es sich leisten, andere nicht (je nach Charakter ist der eine traurig und der andere nicht, dass er sich dies und das nicht leisten kann...)


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04.10.2018 um 10:25
@Optimist
Trifft auf mich nicht zu.
Dann kann ich also davon ausgehen, dass sich nach dem Tod keine negativen Konsequenzen, ausgedacht von deinem virtuellen Gott, für mich ergeben werden?
Na dann ist doch alles tutti. :D


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Es gibt eine Hölle, den Teufel und den dreieinigen Gott!

04.10.2018 um 10:32
Optimist schrieb:Ein Kind hat ein Leben in etwas ärmlichen Verhältnissen. Da es dies jedoch so gewöhnt ist und nichts anderes kennt - auch von anderen Kindern nicht - vermisst es nichts.
Nun sieht es jedoch eines Tages eine superreiche Familie mit allem Luxus und sieht, wie es auch anders sein kann. Es sieht wie die Kinder Rutschen und einen Pool im Garten haben, wie sie süße Haustiere usw haben (wahlweise andere Dinge ausdenken, die Kinder gerne haben, aber nicht alle haben können).
Aber es kann natürlich nicht in diese Familie gehen, daran nicht teilhaben, weil es ja nicht zu dieser Familie gehört.
Also wäre das Paradies dazu da, den Sündern zu zeigen wie schön es für sie gewesen wäre, hätten sie sich für das "richtige" entschieden...?

Ich frage mich immer noch wie viel Schuld wirklich im Handeln eines Menschen steckt, gerade wenn immer wieder betont wird, wie begrenzt unser menschlicher Horizont ist gegenüber dem Gottes...

Ein Psychopath ist nicht einfach böse, ihm fehlen Spiegelneuronen, dadurch handelt er böse...

Weshalb nimmt ihm Gott diese Spiegelneuronen weg und verursacht zuerst Leid für andere und dann für ihn?


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04.10.2018 um 10:35
@Zyklotrop
Ich war auch schon mal in Situationen, wo ich von mir dachte, dies und das würde mir nichts ausmachen und dann kam es anders.
Will damit nicht in Abrede stellen, dass das auf dich auch zutreffen müsste, aber mein Punkt ist nach wie vor, wenige Menschen zumindest können wissen wie sie empfinden werden, wenn sie in einer Situation noch nicht waren.
Das mit dem Kind und dem Luxus war ja auch nur ein hinkendes Beispiel.

Wenn du das für dich so siehst
Zyklotrop schrieb:Trifft auf mich nicht zu.
dann freut mich das für dich und dann :
Zyklotrop schrieb:Na dann ist doch alles tutti.
@Mysticsurfer
Mysticsurfer schrieb:Also wäre das Paradies dazu da, den Sündern zu zeigen wie schön es für sie gewesen wäre, hätten sie sich für das "richtige" entschieden...?
Falsches Fazit.
Wenn wir bei der Metapher bleiben: Leute die in Luxus leben, haben doch auch nicht den Sinn und Zweck, anderen etwas zu zeigen.


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04.10.2018 um 10:51
Optimist schrieb:Falsches Fazit.
Wenn wir bei der Metapher bleiben: Leute die in Luxus leben, haben doch auch nicht den Sinn und Zweck, anderen etwas zu zeigen.
Die Qual des Kindes besteht ja nach deiner Metapher nicht darin, dass es in ärmlichen Verhältnissen lebt, sondern weil es sieht, wie eine andere Familie reich ist und es niemals dazu gehören wird...also macht erst der Kontrast das Kind unglücklich...


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04.10.2018 um 10:52
Und doch...für gewisse Menschen ist es Sinn und Zweck😉


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04.10.2018 um 12:05
Zyklotrop schrieb:Optimist schrieb:
Der Vers zB "ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen..." (sinngemäß) und das mit dem Schwert...
... ich weiß wie das Atheisten auslegen, aber im Kontext zu anderen Bibelversen ists halt anders zu sehen (für mich jedenfalls)

Dann erklär doch bitte wie er zu verstehen ist. Der Bezug aufs AT ist jedenfalls überdeutlich.
Das so einfach abzuknipsen, wie es ja hier Einige versuchen, wird dem Thema nicht gerecht.
Dieses Thema ist eigentlich leicht zu verstehen wenn man die Lage der Israeliten zur damaligen Zeit ( also so vor Christus und währenddessen ), sich anschaut.
Zur damaligen Zeit war Israel unter der Besetzungsmacht Roms, ( Rom ). Dieser Zustand war für die Israeliten oder Juden unmöglich, unerträglich. Sie mussten Steuern zahlen, usw. Sie erwarteten einen Messias der sie aus der Lage herausholte, befreite. Dafür kam Jesus aber nicht.
Anderseits benahm sich Jesus auch nicht gerade so wie sie ihn erwarteten, er nannte Gott seinen Vater, heilte am Sabbat usw. Alles Dinge die das Gesetz, die Thora, den Juden verbat.
Was die Erfüllung dessen ist kann man googeln.
( Jesus als der neue Adam, keine Opfer mehr notwendig. Sichtbares Zeichen dafür = 70n.Chr. wurde der Tempel zerstört. Jesus als Erfüllung des Sabaaths. usw.)


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04.10.2018 um 17:15
@Mysticsurfer
Mysticsurfer schrieb:Die Qual des Kindes besteht ja nach deiner Metapher nicht darin, dass es in ärmlichen Verhältnissen lebt, sondern weil es sieht, wie eine andere Familie reich ist und es niemals dazu gehören wird...also macht erst der Kontrast das Kind unglücklich...
ja genau das wollte ich ausdrücken in meinem Post an @Zyklotrop
Und wie ich schon sagte, wenn man etwas Besseres sieht, werden (vielleicht nicht bei Allen) Bedürfnisse geweckt, die vorher nicht da waren.

@esgibtnureinen
esgibtnureinen schrieb:Sie erwarteten einen Messias der sie aus der Lage herausholte, befreite. Dafür kam Jesus aber nicht.
so fasse ich das auch auf "ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen..."

Andererseits brachte er jedoch auf geistiger Ebene Frieden, was einige andere Verse besagen. Das wirkt nun auf manche wie ein Widerspruch, ist es aber nicht.


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04.10.2018 um 17:46
Optimist schrieb:ja genau das wollte ich ausdrücken in meinem Post an @Zyklotrop
Und wie ich schon sagte, wenn man etwas Besseres sieht, werden (vielleicht nicht bei Allen) Bedürfnisse geweckt, die vorher nicht da waren.
Dir ist schon klar, wieviele Menschen verhungern und verdursten, oder?


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04.10.2018 um 17:49
@DyersEve
es war eine Metapher, dir ist schon klar, dass die sich nicht 1:1 auf das umsetzen lässt, was man ausdrücken wollte?

Im Übrigen ging ich in meiner Metapher auch gar nicht von Hungernden und Dürstenden aus, sondern lediglich von ärmlichen Verhältnissen (bitte richtig lesen).
Ärmliche Verhältnisse wurden einem Luxus gegenübergestellt. Hat also nichts mit Hunger und Durst zu tun.


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05.10.2018 um 12:07
Optimist schrieb:ja genau das wollte ich ausdrücken in meinem Post an @Zyklotrop Und wie ich schon sagte, wenn man etwas Besseres sieht, werden (vielleicht nicht bei Allen) Bedürfnisse geweckt, die vorher nicht da waren.
Interessant wird es aber anschließend. Denn wenn die Armen auch reich sein wollen, wie erreichen sie das? Die einen werden schuften und sich abstrampeln, damit sie den Aufstieg machen können. Andere werden zu kriminellen Mitteln greifen, stehlen, mit Drogen dealen, rauben und morden, bis auch sie den Aufstieg geschafft haben, denn Geld stinkt bekanntlich schon seit Zeiten der alten Römer nicht. Und weitere haben weder Lust noch Talent bzw. die Möglichkeit, sich den Aufstieg zu erarbeiten oder durch andere Maßnahmen hinzubekommen, also bleiben sie arm - und schieben wahrscheinlich Frust auf die unerreichbaren Reichen. Oder sie geben irgendwann einfach auf und sind entweder zufrieden mit ihrem armseligen Leben oder auch nicht.


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05.10.2018 um 12:41
e
Libertin schrieb am 01.10.2018:Das Video ist nicht nur als Vergleich, sondern auch als methodischer Ansatz ziemlich schlecht wenn man bedenkt, daß hinter dem Umstand "Mensch kann nicht aus Zufall entstanden sein" nicht zwangsläufig eine intelligente Ursache stecken muss. Zumindest bis zur Feinabstimmung der Naturkonstanten zurückverfolgt, lässt sich unsere Existenz auch auf rein natürlichem Wege erklären und selbst darüber hinaus gibt es auch ganz untheistische Erklärungsmöglichkeiten.

Aber was soll man von einem simplen Missionierungsvideo auch anderes erwarten. Ehrliche Selbstkritik jedenfalls ganz sicher nicht.
Der methodische Ansatz ist für die Zielgruppe genau richtig.
Wenn das jemanden überzeugt, ist er quasi prädestiniert zum religiösen Fanatismus und ich möchte einfach mal behaupten, dass die Komplexität der Denkmuster in diesem Fall durchaus mit der Komplexität eines Legoautos zu vergleichen ist.
Zur Selbstkritik was das Video nie gedacht. Es soll ja think tanks von Suppenteller-brains füttern.
Nach dem Motto: Ich wusste, dass ich Recht habe.
Naja, whatever floats their boat.
Mit solls Recht sein.


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05.10.2018 um 16:05
DyersEve schrieb am 01.10.2018:Du verstehst meine Parabel wirklich nicht, oder?
Wie mache ich Dir das jetzt kindlich am besten klar?
Das Video suggeriert, Du kannst mir noch folgen oder?
Das der Mensch nicht aus Zufall entstehen kann, aber alle der menschlichen Fantasie entsprungenen Götter und derer Fabeln schon.
Womit wir auch wieder bei deiner Fantasiegestalt namens Satan wären.
Ich hoffe, Dich hat das jetzt nicht niveau-technisch unterfordert. :D
Du hoffst vergebens, es unterfordert mich schon ziemlich.
Es geht nicht um die Entstehung Gottes
Das wird doch überhaupt nicht thematisiert und spielt für das Szenario auch keine Rolle.
Es handelt sich auch nicht um eine Parabel, wenn du Fremdwörter verwendetst, dann solltest du deren Bedeutung kennen.

Du erwähnst Satan wesentlich häufiger als ich.
Warum ist er dir denn so wichtig?


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05.10.2018 um 16:34
RedBird schrieb:Der methodische Ansatz ist für die Zielgruppe genau richtig.
Für die anvisierte Zielgruppe ja, mir ging es eher im allgemeinen darum, mit welch manipulativer Methodik die Thematik dort angegangen wird, zumal einige User hier ganz ähnlich wie im Video dargestellt "argumentierten", frei nach dem dem Motto, "wie sollen wir denn sonst entstanden sein?".


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05.10.2018 um 16:48
Libertin schrieb:Für die anvisierte Zielgruppe ja, mir ging es eher im allgemeinen darum, mit welch manipulativer Methodik die Thematik dort angegangen wird, zumal einige User hier ganz ähnlich wie im Video dargestellt "argumentierten", frei nach dem dem Motto, "wie sollen wir denn sonst entstanden sein?".
Ich bin immer sehr skeptisch, wenn jemand mit Youtube Videos ankommt.
Wer jemand anderes für sich sprechen lässt, hat zumeist selbst nicht allzu viel zu sagen.
Allerdings muss ich sagen, dass jede Meinungsäußerung irgendwo eine Manipulation ist. Man nimmt aber immer nur das als Manipulation wahr, was nicht in die eigenen Schemata passt. Deshalb funktioniert es ja so prächtig.

Was die Argumentation hier angeht, gebe ich dir Recht.
Es läuft auf den Austausch von leeren Phrasen hinaus- allerdings auf beiden Seiten.

"Es gibt keinen Gott" ist genauso eine Phrase wie
"Es gibt eine Hölle, den Teufel und den dreieinigen Gott"

Es läuft beides auf Glaube hinaus.


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05.10.2018 um 17:44
RedBird schrieb:Du hoffst vergebens, es unterfordert mich schon ziemlich.
Allem Anschein nach nicht wirklich.
RedBird schrieb:Es geht nicht um die Entstehung Gottes
Doch natürlich, sowohl als Analogie und als Prämisse.
RedBird schrieb:Das wird doch überhaupt nicht thematisiert und spielt für das Szenario auch keine Rolle.
Du erkennst wirklich nicht das Statement dass das Video vermitteln will, oder?
RedBird schrieb:Es handelt sich auch nicht um eine Parabel, wenn du Fremdwörter verwendetst, dann solltest du deren Bedeutung kennen.
Doch mein Kommentar war eine Parabel.
in der Literatur ein zu einer Erzählung ausgeweitetes Gleichnis,
Wikipedia: Parabel
Deine mangelnde Auffassungsgabe und dein schlechtes Textverständnis ist nicht mein Problem.
RedBird schrieb:Du erwähnst Satan wesentlich häufiger als ich.
Warum ist er dir denn so wichtig?
Immer dann wenn Du als Satanist den christlichen Glauben ablehnst.
Was immer noch völliger Blödsinn ist.


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05.10.2018 um 17:57
DyersEve schrieb:Doch natürlich, sowohl als Analogie und als Prämisse.
Für die Frage, wie die "Schöpfung" ensteht ist das nicht relevant.
Die Analogie bezieht sich nicht auf Gott und eine Prämisse wird überhaupt nicht gestellt.
DyersEve schrieb:Doch mein Kommentar war eine Parabel.
Nein, es war eine Analogie, wie oben erwähnt. Allerdings eine fehlerhafte.
Setzen, sechs.
DyersEve schrieb:Immer dann wenn Du als Satanist den christlichen Glauben ablehnst.
Was immer noch völliger Blödsinn ist.
Toll, dass dir das wichtig ist.
Aber mir ist es nach wie vor egal.
Klingel doch an Türen und verteile Flyer, vielleicht interessiert es dort jemanden.


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Es gibt eine Hölle, den Teufel und den dreieinigen Gott!

05.10.2018 um 22:24
Libertin schrieb:Was spricht gegen die gottlosen Erklärungsmodelle?
Ob wir nun aus einer kosmischen Notwendigkeit heraus entstanden sind oder nicht, mehr als ein rein persönliches dran glauben oder nicht dran glauben bleibt uns da nicht wenn wir versuchen, uns über das (Aller)Erste aller Dinge Gedanken zu machen.
Nichts.nur sollte man dann auch nicht menschen die nicht an zufall glauben in eine schublade stecken oder von oben auf sie herab sehen, denn glaube ist glaube.und ich finde da sollte man sich von atheistischer sichtweise etwas von dem anspruch verabschieden, dass es idiotisch ist in einer wissenschaftlich geprägten welt an einen schöpfer zu glauben.
Libertin schrieb:Kommt natürlich auch ganz darauf an, was Du hierbei unter "ehrlicher Selbstkritik" zu verstehen glaubst.
siehe oben.
Libertin schrieb:Die Widersprüche lassen sich daher eher im Detail finden, auch wenn das an den entscheidenden theologischen Grundaussagen aller vier Evangelien nichts ändert.
Eben.
Libertin schrieb:Ist auch logisch, da vorallem die synoptischen Evangelien in Markus, Matthäus und Lukas teils das selbe Quellenmaterial verwendeten, einzig Johannes fällt da, mit einer im Grunde schon ganz eigenen Theologie, ein wenig raus.
Nicht widersprüchliche aussagen weder im synoptischen noch im johannesevangelium und den meisten mir bekannten apokryphen texten oder der neuen qumran schriften und ein orientieren an den ältesten überlieferungen zeugen jedenfalls nicht von einer willkür was den inhalt angeht.
Libertin schrieb:Klar, ausschließen lässt sich das nicht, trotzdem kannste aber auch hier nur dran glauben oder auch nicht.
mir geht es nicht darum gläubige über ungläubige zu stellen.ich wäre vollends zufrieden gestellt, wenn man aus sicht der ungläubigen nicht auf gläubige herabsieht oder meint dass das, woran man nicht glaubt ,sei qualitativ besser als das woran andere glauben.
Libertin schrieb:Klar, ausschließen lässt sich das nicht, trotzdem kannste aber auch hier nur dran glauben oder auch nicht.
mir geht es nicht darum gläubige über ungläubige zu stellen.ich wäre vollends zufrieden gestellt, wenn man aus sicht der ungläubigen nicht auf gläubige herabsieht oder meint dass das, woran man nicht glaubt ,sei qualitativ besser als das woran andere glauben.
Libertin schrieb:Die ältesten schriftlichen Zeugnisse aus dem NT sind die Paulusbriefe, wovon Sieben im allgemeinen als wirklich authentisch gelten. Datiert werden sie auf etwa 48 und 61 n. Chr. Der zugeschriebene Verfasser, nämlich Paulus, begegnete Jesus bekanntlich niemals persönlich, einzig durch seinen Kontakt mit den christlichen Urgemeinden (wie der Jerusalemer Urgemeinde aber auch einigen außerhalb) könnte es natürlich auch zu direkten Kontakten mit Augenzeugen aus Jesu Lebzeiten gekommen sein, nach Gal 2 soll es ja sogar zu einem Treffen zwischen ihm (Paulus) und Aposteln wie Simon Petrus, Jakobus (den Gerechten) und Johannes und so auch zum sogenannten Apostelkonzil gekommen sein, wo Paulus gesetzesfreie Heidenmission schließlich anerkannt wurde.

Es ist jedoch keine chrsitliche Schrift bekannt, welche nachweislich von einem der damaligen Augenzeugen tatsächlich selbst verfasst wurde. Auch bei den sogenannten katholischen Briefen sind einige Verfasser selbst unter diversen Theologen ziemlich umstritten.

Du kannst es ja gerne glauben aber ein "die Apostel sind die Verfasser, weil es dadrin so steht, also isso" ist hier nicht drin, weil es sich schlicht und ergreifend nicht belegen lässt. Und über Zirkelschlüssen brauchen wir hier erst gar nicht diskutieren.
Petrus z.b. war ein augenzeuge von jesus, da er einer der ersten jünger war. Die bekehrung des paulus kam erst ein gutes stück später, da er ja erst christen verfolgt hat, bevor er sich komplett gewandelt hat. also musste es ja erst mal christen geben und zu denen zählte z.b. petrus, wie du ja inhaltlich schon gesagt hast.

Als katholik spielen für mich die katholischen briefe eine rolle. Dass es zum teil rege diskussionen unter theologen gibt was die anerkennung der verfasser angeht, sagt nicht aus, dass sich nicht belegen lässt, dass diese briefe authentisch sind.es gibt darüber unterschiedliche meinungen,wie es auch in einigen wissenschaftlichen fragen unterschiedliche auffassungen gibt. bei den briefen steht (wenn man nicht davon ausgeht, dass sie persönlich von z.b. petrus stammten) im raum, ob es zwar nicht das original ist,aber eine abschrift, die z.b. von einem schüler verfasst wurde.

Davon abgesehen kommt man in erklärungsnot wenn man den sinneswandel des paulus versucht anders zu erklären,auch wenn er kein augenzeuge war und „nur“ eine vision von jesus hatte.
Zu der zeit als paulus die briefe verfasst, also wahrscheinlich sogar noch vor dem markusevangelium lebten erst recht noch augenzeugen. Jemand der z.b. mit 12 jahren jesus 33 nach christi geburt persönlich getroffen hatte war 48 n. chr. Gerade mal 27 jahre alt,selbst für die damalige zeit kein „biblisches“ alter.jesus hat viele menschen angezogen und ob paulus nach seiner vision auch kontakt mit augenzeugen von christus hatte sei mal dahingestellt.

So kommen wir auch ganz ohne zirkelschlüsse zu dem punkt, dass es belege dafür gibt, dass jesus gottes sohn ist, als auch möglichkeiten dass unsere existenz ein unfassbar grosser zufall ist.also ist der glaube an einen gott auch keine frage von fehlendem intellekt,denn es gibt auch viele gottgläubige wissenschaftler. Georges Lemaître der für die urknalltheorie eine nicht unbedeutende rolle spielte war z.b. priester.
Könnte somit wissenschaft und glaube gar nicht in so einem großen widerspruch zueinander stehen wie man meinen könnte?


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05.10.2018 um 23:10
angelus144 schrieb:Nichts.nur sollte man dann auch nicht menschen die nicht an zufall glauben in eine schublade stecken oder von oben auf sie herab sehen, denn glaube ist glaube.und ich finde da sollte man sich von atheistischer sichtweise etwas von dem anspruch verabschieden, dass es idiotisch ist in einer wissenschaftlich geprägten welt an einen schöpfer zu glauben.
Wer hat sich denn hier explizit über Gläubige gestellt oder gar den Schöpferglauben als idiotisch bezeichnet?
angelus144 schrieb:Nicht widersprüchliche aussagen weder im synoptischen noch im johannesevangelium und den meisten mir bekannten apokryphen texten oder der neuen qumran schriften und ein orientieren an den ältesten überlieferungen zeugen jedenfalls nicht von einer willkür was den inhalt angeht.
Wirklich keinerlei Abweichungen?
Dann solltest Du Dir vielleicht den Auferstehungsbericht nochmal genau durchlesen und mir beantworten, wie viele Frauen es waren, die am ersten Ostermorgen am Grab Christi standen: Zwei, drei oder doch mehr oder weniger? Oder ob da zwei Engel waren oder doch nur einer war, der seine Auferstehung verkündete? Und erschien Jesus seinen Jüngern nun in Galiläa oder in Jerusalem?

Und nochmal vorweg, mir ist vollkommen klar, daß die Haupt- und Schlüsselaussagen der Evangelien alle miteinander übereinstimmen und es sich hier lediglich um Detailfragen handelt, mir geht es nur um die Behauptung, daß es keinerlei Abweichungen zwischen ihnen gebe.
angelus144 schrieb:Davon abgesehen kommt man in erklärungsnot wenn man den sinneswandel des paulus versucht anders zu erklären,auch wenn er kein augenzeuge war und „nur“ eine vision von jesus hatte.
Nicht wirklich, zumal es sich auch nicht mehr überprüfen lässt, was die tatsächliche Ursache hinter Saulus "Verwandlung" zum Paulus bewirkt hat. Die Jesus-Vision ist letztlich nur das, was wir in der Bibel als Erklärung serviert bekommen, ist also auch wieder nur eine reine Glaubensangelegenheit die man bezweifeln oder der man zustimmen kann.
angelus144 schrieb:So kommen wir auch ganz ohne zirkelschlüsse zu dem punkt, dass es belege dafür gibt, dass jesus gottes sohn ist, als auch möglichkeiten dass unsere existenz ein unfassbar grosser zufall ist.
Wenn es tatsächlich Belege dafür gäbe bräuchten wir uns heute gar nicht mehr über deren Wahrheitgehalt streiten, sei es nun der Glaube an die Gottessohnschaft Jesu, wie auch der Annahme, daß wir unserer Existenz lediglich einem kosmischen Zufall zu verdanken haben.
angelus144 schrieb:also ist der glaube an einen gott auch keine frage von fehlendem intellekt,denn es gibt auch viele gottgläubige wissenschaftler. Georges Lemaître der für die urknalltheorie eine nicht unbedeutende rolle spielte war z.b. priester.
Könnte somit wissenschaft und glaube gar nicht in so einem großen widerspruch zueinander stehen wie man meinen könnte?
Das hängt allerdings ganz davon ab, inwieweit man als bibelgläubige Person bereit ist die Schrift nicht nur wörtlich, sondern an einigen Stellen auch lediglich als Symbolsprache, die von den Autoren in Form von Metaphern, Allegorien usw. verwendet wurden, zu verstehen und entsprechend in sein Glaubensbild zu integrieren. Du als Katholik wirst sicherlich gemerkt haben, daß Deine Kirche zumindest im Umgang mit den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat.


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06.10.2018 um 02:27
Libertin schrieb:Wer hat sich denn hier explizit über Gläubige gestellt oder gar den Schöpferglauben als idiotisch bezeichnet?
Oha der war gut..in dieser diskussion oder allgemein?wenn ich im laufe der jahre die ich hier bin jedesmal nen euro bekommen hätte..
Zählen eigentlich so dinge wie infantil noch zur freien meinungsäußerung oder wird das als beleidigung gewertet?
Libertin schrieb:Wirklich keinerlei Abweichungen?
Dann solltest Du Dir vielleicht den Auferstehungsbericht nochmal genau durchlesen und mir beantworten, wie viele Frauen es waren, die am ersten Ostermorgen am Grab Christi standen: Zwei, drei oder doch mehr oder weniger? Oder ob da zwei Engel waren oder doch nur einer war, der seine Auferstehung verkündete? Und erschien Jesus seinen Jüngern nun in Galiläa oder in Jerusalem?

Und nochmal vorweg, mir ist vollkommen klar, daß die Haupt- und Schlüsselaussagen der Evangelien alle miteinander übereinstimmen und es sich hier lediglich um Detailfragen handelt, mir geht es nur um die Behauptung, daß es keinerlei Abweichungen zwischen ihnen gebe.
ich sagte nicht widersprüchliche aussagen nicht keine abweichungen und das auf den theologischen inhalt bezogen.wieviele frauen am grab waren,ob die jünger an diesem oder jenen ort versammelt waren oder wieviele engel am grab waren..für den einen zeugen hat es so ausgesehen als hätten beide menschen die mit jesus gekreuzigt wurden jesus verspottet,weil er nur das deutlich verstanden hat und davon ausgeganen ist der andere hätte es auch getan.der andere zeuge war näher am geschehen und hat verstanden,dass einer der die auch gekreuzigt wurden jesus um gedenken in seinem reich bat..ich habe ja im vorfeld schon gesagt, dass das eine evangelium ein wunder mehr oder deutlicher aussagt als das andere. der eine hat den bankräuber gesehen mit einer grünen kappe, der andere hat noch gesehen er hatte eine rote hose aber alle haben jemanden gesehen der eine bank ausgeraubt hat.
Libertin schrieb:Nicht wirklich, zumal es sich auch nicht mehr überprüfen lässt, was die tatsächliche Ursache hinter Saulus "Verwandlung" zum Paulus bewirkt hat. Die Jesus-Vision ist letztlich nur das, was wir in der Bibel als Erklärung serviert bekommen, ist also auch wieder nur eine reine Glaubensangelegenheit die man bezweifeln oder der man zustimmen kann.
Naja,nicht ganz nicht wirklich.die paulusbriefe sind 48-61 datiert, die apostelgeschichte wird spätestens 62 evtl. 80-90 datiert.von paulus ist nur bekannt dass er nach 60 starb.hält man also die paulusbriefe für glaubwürdig könnte quasi zeitgleich auch das ereignis dokumentiert worden sein was zu seiner wandlung führte, bzw. die verbindung zwischen den dingen.jemand der der hinrichtung und verfolgung von christen mit begeisterung beiwohnt..so eine 180° drehung von jetzt auf gleich..schwierig,mir fällt keine wirklich griffige erklärung dafür ein.
Bezweifeln kann man auch den urnknall, keiner war dabei,es ist auch nur eine theorie auch wenn vieles darauf hinweist,dass es so war.glauben=glauben?
Libertin schrieb:Wenn es tatsächlich Belege dafür gäbe bräuchten wir uns heute gar nicht mehr über deren Wahrheitgehalt streiten, sei es nun der Glaube an die Gottessohnschaft Jesu, wie auch der Annahme, daß wir unserer Existenz lediglich einem kosmischen Zufall zu verdanken haben.
verdammt richtig und ich gehe noch eins weiter, wir müssen uns überhaupt nicht streiten jeder kann seine argumente vorlegen und jeder entscheidet selbst was er glaubt oder nicht glaubt und keiner achtet den anderen wegen seiner auffassung als geringer an.
Libertin schrieb:Das hängt allerdings ganz davon ab, inwieweit man als bibelgläubige Person bereit ist die Schrift nicht nur wörtlich, sondern an einigen Stellen auch lediglich als Symbolsprache, die von den Autoren in Form von Metaphern, Allegorien usw. verwendet wurden, zu verstehen und entsprechend in sein Glaubensbild zu integrieren. Du als Katholik wirst sicherlich gemerkt haben, daß Deine Kirche zumindest im Umgang mit den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat.
worum gehts konkret..urknall..evolution..?im bezug auf den schöpfungsbericht oder die sintflut..?
mir kommt es so vor als wäre die integration von einem schöpferglauben für eine wissenschaftlich arbeitende person mindestens so schwierig wie man es vielleicht von einem gläubigen erwartet, der wissenschaftliche erkenntnisse in sein weltbild einbeziehen soll.


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