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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

Diese Diskussion wurde von Lepus geschlossen.
Begründung: Da hier eh niemand mehr in der Lage ist sachlich zum eigentlichen Thema zu diskutieren, bleibt hier so lange geschlossen, bis sich alle beruhigt und mal darüber nachgedacht haben, was sie hier so von sich geben.

Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 09:47
Heute erscheint es vielen Menschen vorteilhaft nicht an Gott zu glauben. Glaube engt ein, macht beklommen, reduziert die persönliche Freiheit, argumentieren Atheisten. Mir geht bei dieser Thematik jenes Ereignis nicht aus dem Kopf, bei dem ein Copilot eine Verkehrsmaschine absichtlich zum Absturz brachte. Viel zu leichtfertig beurteilen wir solche Menschen als psychisch krank und darum als Einzelfälle. Doch was ging in diesem Piloten vor, als er sich zu solch einer Tat entschloss? Vielleicht lässt es sich mit einem Wort umschreiben: Hoffnungslosigkeit. Wenn ein Mensch keine allzu großen Erwartungen mehr an dieses Leben knüpft, aus welchen Grund auch immer, warum sollte man noch in dieser Welt weiterleben wollen. Der Gedanke, 'denen zeig ich es noch ein letztes Mal', wird dann so naheliegend. Man nimmt sich selbst das Leben und reißt Hunderte andere mit sich in den Tod, einfach nur, um sich, für was auch immer und an wen auch immer zu rächen. Das ist Gottlosigkeit. Das Gegenteil davon ist, dass man sich Gott und dem Menschen gegenüber verantwortlich sieht, nicht nur zu Lebzeiten, sondern auch über den Tod hinaus. Wo das den Menschen fehlt, wird unsere Gesellschaft immer weiter verrohen. Nein, es zeigt sich nicht nur in solchen Einzelfällen, wie bei einem Piloten der andere mit in den Tod reißt. Es zeigt sich auch in Chefetagen, wo es dem leitenden Manager nur darum geht, immer mehr Geld zu verdienen und Macht zu gewinnen. Es zeigt sich im Familienleben, wo Erwachsene keine Problem damit haben, ihre eigenen Kinder zu missbrauchen. Es zeigt sich in der Mentalität alles tun und lassen zu können. Man darf sich nur nicht dabei verwischen lassen.

Nein, es tut unserer Gesellschaft gut, zu wissen, dass es ein Jüngstes Gericht geben wird. Es tut der Menschheit gut zu wissen, dass jeder Mensch für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird. Atheismus führt ins Verderben, das ist meine Überzeugung. Das Überragende daran ist allerdings: Die Gnade ist immer noch größer als die Verderbtheit der Menschheit. Wo ein Mensch seiner Fehler einsichtig wird, kann er Freispruch und Vergebung erlangen. Das hat Jesus Christus für uns am Kreuz erwirkt und damit auch beglaubigt. Wie heißt es im Jakobusbrief: Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht (Jakobus 2,13)


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 10:01
Als wenn es all das nicht schon vorher gegeben hätte und keine Bluttaten im Namen Gottes angerichtet worden sind.
Ich bin mal auf die Diskussion gespannt :popcorn:


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 10:08
@Nuddinki
Der Pilot, der die Germanwings Maschine zum Absturz brachte war psychisch krank. Das hat absolut nichts mit einer Glaubens- bzw "Nichtglaubensrichtung" zu tun.
So etwas suggerieren zu wollen ist albern.
Zu welchen Verbrechen gläubige Menschen sich schon hinreissen liessen wird jeder wissen, der während der Geschichtsstunden nicht ständig Kreide holen war bzw. auch mal in die Tageszeitung schaut.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 10:10
"Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen."
Napoléon Bonaparte


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 10:16
Die Menschen brauchen den kategorischen Imperativ und kein Strafgericht Gottes...


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 10:30
Nuddinki schrieb:Glaube engt ein, macht beklommen, reduziert die persönliche Freiheit, argumentieren Atheisten.
Hast du (außer Bauchipedia) eine Quelle für diese obskure Behauptung?


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 10:35
@Nuddinki
Nuddinki schrieb:Heute erscheint es vielen Menschen vorteilhaft nicht an Gott zu glauben. Glaube engt ein, macht beklommen, reduziert die persönliche Freiheit, argumentieren Atheisten.
Du hast Recht der Glauben an Gott engt ein. Wenn man Frau ist oder Homosexuell sogar beträchtlich. Dies ist aber nicht der Grund warum ich ein Atheist bin.
Ich bin Atheist, weil mich die Argumente von gläubigen nicht überzeugen. Weder liegt mir daran anderen Wehzutun noch herumzusündigen. Die Theisten machen einfach einen schlechten Job mich von ihrem Gott zu überzeugen. Darum glaube ich den Theisten nicht.
Nuddinki schrieb:Wenn ein Mensch keine allzu großen Erwartungen mehr an dieses Leben knüpft, aus welchen Grund auch immer, warum sollte man noch in dieser Welt weiterleben wollen.
Für einen Atheisten ist die Zeit die er lebt die einzige Zeit die er Existieret. Ein paar Jahrzehnte sind alles war mir bleibt, danach existiere ich nicht mehr weiter. Dies macht mein Leben umso wertvoller.

Für Christen allerdings ist das Leben nur ein kleiner Trittstein zu einer Ewigen Existenz. Dies macht das Leben, also die paar Jahrzehnte die ich eben erwähnte, nichtig und irrelevant.
Was sind denn schon ein paar Jahrzehnte gegen eine Ewigkeit?

Ich frage mich dann schon wer hier die grösseren Erwartungen an das Leben hat, wenn es doch die Christen sind die eben dieses Leben als obskure Prüfung ansehen.
Nuddinki schrieb:Es zeigt sich im Familienleben, wo Erwachsene keine Problem damit haben, ihre eigenen Kinder zu missbrauchen. Es zeigt sich in der Mentalität alles tun und lassen zu können. Man darf sich nur nicht dabei verwischen lassen.
Leider zeigt sich das nicht nur im Familienleben, sondern auch die Katholische Kirche hat lange gedacht das man sie nicht erwischen wird.
Hier wurde vertuscht und gelogen, sie dachten das sie alles tun und lassen konnten und haben unzählige Kinder dafür leiden lassen.

Ein Christ zu sein hat hier nicht gerade für Tugend seitens der Katholiken gesorgt.
Nuddinki schrieb:Nein, es tut unserer Gesellschaft gut, zu wissen, dass es ein Jüngstes Gericht geben wird. Es tut der Menschheit gut zu wissen, dass jeder Mensch für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird.
Dies hier macht mich beinahe Sprachlos. Du scheinst dich darüber zu freuen das Menschen sterben werden, leiden werden. Was für ein Gott ist das denn der so etwas tut?

Ausser das man eine Gruppe hat, bieten Religionen keinerlei Vorteil, aber wie man hier sieht korrumpiert er die Moral der Menschen. Das jüngste Gericht ist aus irgendeinem Grund etwas Gutes, etwas dem man entgegeneifert.
Nuddinki schrieb:Wo ein Mensch seiner Fehler einsichtig wird, kann er Freispruch und Vergebung erlangen. Das hat Jesus Christus für uns am Kreuz erwirkt und damit auch beglaubigt. Wie heißt es im Jakobusbrief: Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht
Jesus hätte und auch einfach vergeben können, hat aber stattdessen ein Schlupfloch erschaffen um seine eigenen Regeln umgehen zu können.
So müssen gläubige niemals für etwas gradestehen, können alles von Gott vergeben lassen.
Dies schadet der Gesellschaft und je weniger Leute an diesen Nonsens glauben desto besser.

Das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Die Gesellschaft wird mit jedem Atheisten besser und besser.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 10:35
Ich habe live erlebt, zu was Menschen im Namen eines Gottes imstande sind.
Ne Danke.
Religion bzw. glaube ist heute nur noch ein Delegieren von Verantwortung. Wenn etwas nicht gelingt, war es Gottes Wille und alles was ich mache, mache ich für Gott. Und wenn es ne Enthauptung ist.

Danke, mein Bedarf an Glauben ist gedeckt und reicht für zehn Atheisten.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 10:39
Snowman_one schrieb:. Was für ein Gott ist das denn der so etwas tut?
Naja ich zitiere mal das Känguru: Wenn man versteht, dass Gott in der Bibel nicht der gute ist, wird die Story um einiges besser.
Ist nur ne Frage der Sichtweise.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 12:02
Ehrlich gesagt steckt da sogar ein bisschen Wahrheit drin.
Die monotheistische Weltreligionen schaden meiner Auffassung nach dem Intellekt, erzeugen aber Zusammenhalt und decken den spirituellen Part gut ab, den man nicht wegreden kann. Purer Intellektualismus ist ebenso kurzsichtig naiv, wie blinder Glaube er hat nur einen besseren Ruf.
Wer also an dieser Stelle wieder mit den hohnen Phrasen von ISIS und Kreuzzügen kommt, dem muss klar sein, dass Menschen zu jeder Zeit immer einen guten Grund gefunden haben, sich gegenseitig abzumurksen.
Die Frage ist, ob der Kollektivismus in dieser Form sinnvoll ist. Individualistischer sind wir jedenfalls ohne Religion nicht. Man wird nämlich nicht individueller, indem man sich ein neues Paar Schuhe kaufe oder die Haare bunt färbt. Alleine schon die Annahme, man könnte durch die äußere Erscheinung individueller werden, lässt darauf schließen, dass der Mensch ein Herdentier ist und bleibt. Er wird immer folgen, die Frage ist nur wem und warum. Wenns keine Religion ist, dann ist es eben eine Ideologie oder von mir als der allmighty Dollar. Die wenigen Ausnahmen, die es gibt erkennt man an ihrer Unbeliebtheit.


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09.07.2018 um 12:08
@RedBird
Kannst du die innewohnende Wahrheit bitte mal ein wenig deutlicher herausarbeiten?


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09.07.2018 um 12:37
@tubul
Ich übernehme mal den Part :troll:

Ein Schwertkampf ist ähnlich dem inneren Kampf eines Menschen. Ähnlich dem Kampf einer Gesellschaft. Ein Schwert zu führen bedeutet, für etwas ein zu stehen. Nachdruck einer Sache zu verleihen. Fast alle Menschen kämpfen im Grunde für ihr Glück. Für eine Verbesserung des Moments. Jeder Hieb gleicht einem Wort, die Vorstellung einer Zukunft, in die Wirklichkeit zu bringen. Egal ob man sein Schwert bewusst oder unbewusst, in den Dienst anderer stellt, da man ihre Vorstellungen übernommen hat.
Jeglicher Kampf hat seine Regeln durch sich selbst.
Kampf, Krieg, der Tanz um die Wirklichkeit, welcher mit Vorstellungen geschlagen wird, ist immer gleich. Egal welche Vorstellung man vertritt. Ob nun mit, oder ohne Gott, ob mit Worten andere, oder mit den eigenen...
Die Frage ist, ab wann schadet ein Kampf dem Menschen, der Gesellschaft?
Umso fester jemand sein Schwert umklammert, umso härter wird jede Parade. Bis der Schwertarm betäubt und schmerzend die Klammerung löst, oder der Feind im Staub liegt. So wie jeder Griff zum Schwert nach Kampf, nach Herausforderung ruft, so wird auch jede Vorstellung immer auch eine Herausforderung, und somit Krieg, bleiben. Denn das Wesen jeder Vorstellung, ist der Konflikt mit der Wirklichkeit.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 12:38
tubul schrieb:@RedBird
Kannst du die innewohnende Wahrheit bitte mal ein wenig deutlicher herausarbeiten?
Ich versuche es.
Atheismus schadet, weil die Menschen orientierungslos irgendwelchen Göttern nachrennen. Die sind nicht zwangsweise besser, als JHWH und co. Alle möglichen Werte, Dinge oder Ideen können zum Gott werden, also das Handeln bestimmen. Nun kann ich mir aus irgendeinem Archytyp, also einer Ansammlung von archetypischen Eigenschafen eine religiöse Götterfigur basteln und diese quasi als Wertvorstellung etablieren. Das funktioniert besser, denn Gott als Instanz stellt niemand in Frage. Gottlosigkeit ist nicht möglich. Das ist nur eine Illusion. Einige Götter sind materiall, andere spirituell und wieder andere quasi Kama Manas. Der spirituelle Gott hat durchaus gewisse Vorteile.
-
Spielt es denn eine Rolle, ob wir in der Weltgeschichte rumballern, weil wir Ressourcen wollen, Herrenrasse spielen oder irgendeine Religion verbreiten? Das Ergebnis ist gleich und das ist heute keinesfalls besser als früher.
Ich mag das Gotteskonzept im Christentum persönlich überhaupt nicht. Ich verachte es sogar in gewisser Hinsicht. Aber um mich geht es bei dieser Überlegung auch nicht.
-
Ich hoffe, das war jetzt verständlicher.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 12:51
RitterCumallot schrieb:Umso fester jemand sein Schwert umklammert, umso härter wird jede Parade. Bis der Schwertarm betäubt und schmerzend die Klammerung löst, oder der Feind im Staub liegt. So wie jeder Griff zum Schwert nach Kampf, nach Herausforderung ruft, so wird auch jede Vorstellung immer auch eine Herausforderung, und somit Krieg, bleiben.
Und was macht da den Unterschied zwischen Atheismus und Theismus?
RedBird schrieb:Atheismus schadet, weil die Menschen orientierungslos irgendwelchen Göttern nachrennen.
Warum muss man irgendwelchen Göttern nachrennen, ganz gleich ob du darunter jetzt auch Geld, Ansehen oder Ähnliches verstehst?
RedBird schrieb:Das funktioniert besser, denn Gott als Instanz stellt niemand in Frage.
Wir sprechen hier ja auch gerade über die, die Gott als Instanz in Frage stellen bzw. ablehnen.
RedBird schrieb:Gottlosigkeit ist nicht möglich. Das ist nur eine Illusion. Einige Götter sind materiall, andere spirituell und wieder andere quasi Kama Manas.
Verstehe ich nicht. wenn ich jetzt nach dr Maxime lebe "behandele Menschen so wie du auch selbst behandelt werden möchtest" ist das dann mein Gott?


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 13:09
tubul schrieb:Warum muss man irgendwelchen Göttern nachrennen, ganz gleich ob du darunter jetzt auch Geld, Ansehen oder Ähnliches verstehst?
Weil der Mensch so konzipiert ist. Er braucht einen höheren Wert. Natürlich wurde uns eingeredet dem sei nicht so, denn der Mensch konnte sich noch nie selbst ertragen. Das ist der Grund für die Fülle an Illusionen, mit denen wir leben. Nun halten sich Atheisten gerne für stärker und unabhängiger, das ist ihre Schwäche.
Für mich steht- auch aus religiösen Gründen- die Wahrheit über allem. Auch über Glück, Zufriedenheit und Gesundheit. Wenn man es so will, ist das ein religiöses Dogma. Es ist immer gut, deine Götter zu kennen. Keine zu haben ist nicht möglich.
tubul schrieb:Verstehe ich nicht. wenn ich jetzt nach dr Maxime lebe "behandele Menschen so wie du auch selbst behandelt werden möchtest" ist das dann mein Gott?
Das wäre eine humanistischer Grundsatz. Ein "Gott" setzt sich ja aucb vielen Grundsätzen zusammen, nicht nur aus einem. Die meisten kennen nicht einmal mehr ihre eigenen Götter.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 13:10
@tubul
Für Atheismus oder Theismus zu kämpfen bedeutet, Farbe zu bekennen. Im Krieg trägt der Mensch Banner, Farben, Flaggen welche das Symbol ihres Kampfes darstellen. Ein Banner unterscheidet sich nur den Farben nach. Symbole sind, wie die Menschen die sie tragen, gefüllt mit Vorstellungen die den Willen beflügeln sollen. Banner sind somit die Früchte des gleichen Baumes. Des Krieges. Wie wenn ein Mensch zwei reife Oliven betrachtet, Unterschiede in ihrer Beschaffenheit ausmacht, doch am Ende erkennt, dass sie gleich schmecken. Eben nach Oliven.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 13:21
@RitterCumallot
Für dich müsste die Threadüberschrift also lauten

"Atheismus schadet unserer Gesellschaft, jeglicher Theismus auch!"

?


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

09.07.2018 um 13:27
Die atheistischsten Länder, oder sagen wir, Länder wo die Religion einen ziemlich niedrigen Stellenwert hat, sind seltsamerweise die friedlichsten, was etwa die Kriminalitätsrate angeht, und zugleich allesamt Länder der "ersten Welt", also Industrieländer. Beispiele Deutschland, Schweden, Finnland und auch Japan.

Während man von den stark religiös geprägten Ländern leider sagen muß, daß sie es anscheinend "nötig" haben, wahlweise mit überquellenden Gefängnissen wie die USA oder aber mit drakonischen Strafen wie in den islamischen Ländern.

Fragt man sich, was vorher war, die Henne oder das Ei - die gesellschaftliche Stabilität oder der sinkende Stellenwert der Religion? Ich denke, sie bedingen einander - vor allem wenn man sich die engen Verflechtungen von Gesellschaft und Religion in islamischen Ländern anschaut. Wo nur ein Starker herrschen kann, weil im Land eine Hund-beißt-Hund-Einstellung herrscht, muß auch die Religion stark sein.
Nur wo es Frieden und Gerechtigkeit gibt - auch in rechtlicher Hinsicht jenseits von religiösen Regeln - kann man auf Religion als Krücke verzichten. Deshalb kann den hierarchisch aufgebauten Religionen (und das sind fast alle, bis vielleicht auf Buddhismus, Shintoismus und ähnliche) eigentlich nicht an Ruhe und Frieden gelegen sein, weil das für sie schnell zur Friedhofsruhe mutiert.


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09.07.2018 um 13:30
Rao schrieb:auch Japan.
Ich will deine Illusion nicht zerstören...aber Japan ist ein tief religiöses Land.


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09.07.2018 um 13:33
Der Shintoismus, manchmal auch Buddhismus, ist zwar allgegenwärtig in Japan als "Staatsreligion", aber eine eher "lockere", also kaum mit Regeln besetzte, dafür heutzutage stark folkloristisch angehauchte Religion. Damit komme sogar ich als Atheist zurecht, Shintoismus ist in der Hauptsache einfach "a Gaudi". :)


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