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Atheismus schadet unserer Gesellschaft

Atheismus schadet unserer Gesellschaft

12.07.2018 um 10:13
angelus144 schrieb:rücksichtsloser kaptialismus kann doch ein "symptom" von atheismus sein oder nicht?es geht ja um die frage, ob atheismus die gesellschaft zerstört bzw. schlechte auswirkungen auf die hat.was glaubst du welches "system" mehr zur positiven gesellschaftsentwicklung beiträgt?eins dass verlangt seinen nächsten zu lieben wie sich selbst oder eins bei dem alles egal ist ?
Der größte Kapitalist das ganze Mittelalter hindurch ... waren die Kirchen. Und die sozialen Verhältnisse damals waren bekanntlich mehr als lausig, die Kirchen ließen Sklaven (in Europa hießen die vornehm "Leibeigene" oder "Unfreie") auf ihren riesigen Ländereien für sich schuften. Und noch heute gehören die Kirchen zu den Großkapitalisten, allein in Deutschland besitzen sie Werte von x Milliarden, und wieviel Vermögen insbesondere die Katholische Kirche weltweit hat, eine solche Summe kann ich mir wahrscheinlich gar nicht vorstellen. Es wäre mehr als genug, jedes Elend auf der Welt für immer zu beseitigen ... aber wird das gemacht? Natürlich nicht, die Kirchen sitzen lieber auf ihrem Geld und geben es nur in homöopathischen Mengen aus, um den Anschein der "Mildtätigkeit" und "Barmherzigkeit" zu wahren.

Erzähl mir also nicht, daß rücksichtsloser Kapitalismus ein Symptom von Atheismus wäre. Atheismus an sich macht nicht reich (wie hat ein gewisser L. Ron Hubbard mal gemeint, willste reich werden, bastel dir eine eigene Religion zusammen. Oder so ähnlich. Der Typ war der Erfinder von Scientology.)


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12.07.2018 um 10:17
RedBird schrieb:Mein Bild von Satan werde ich hier nicht beschreiben, das passt nicht in den Thread.Offensichtlich dürfte aber sein, dass es nicht dem Bild des Christentums entspricht.
Eine Kurzfassung könnte trotzdem hilfreich sein. Welchem Bild entspricht es denn dann? Allzuviel Möglichkeiten jenseits des Christentums und seiner bekannten Klischees gibt es für einen Satan ja nicht mehr ...


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12.07.2018 um 10:23
geeky schrieb:Welche Buch von der überführten notorischen Lügnerin und Betrügerin Blavatsky würdest Du denn über die Bibel stellen?
Interessant, hat sich in den letzten 5 Jahren seitdem Du darüber diskutiert hattest was am Stand geändert und sie gilt nun wieder als Betrügerin?

Ich zitiere nochmal:


""""„In „J'Accuse“ habe ich geschrieben: „Während Hodgson gewillt war, jeglichen Beweis zu benutzen, wie trivial und fragwürdig er auch immer sein mochte, um HPB [Abkürzung für Helena Petrovna Blavatsky] zu belasten, ignorierte er jeden Beweis, der zu ihren Gunsten hätte herangezogen werden können. Sein Bericht ist durchsiebt mit tendenziösen Behauptungen, von Mutmaßungen, die als Tatsache oder bewiesenes Faktum vorgebracht werden, von nicht bestätigten Aussagen ungenannter Zeugen, von Unterschlagung von Beweisen und völliger Unwahrheit.“ Wenn das übertrieben erscheint, antworte ich, dass nun - da ich die Gelegenheit hatte, den Hodgson Bericht im Lichte des eindeutigen Beweises, der uns bleibt (die Meisterbriefe in der Britischen Bibliothek), noch einmal zu lesen - der Hodgson Bericht sogar noch schlimmer ist, als ich gedacht hatte. Der Hodgson Bericht ist nicht - wie seit mehr als einem Jahrhundert angenommen wird - ein Vorbild für eine unparteiische und gewissenhafte Untersuchung: Er ist das Werk eines Mannes, der bei seiner Untersuchung frühzeitig seine Schlüsse gezogen hat und danach - Beweismittel unterschlagend und verdrehend - nicht zögerte, fehlerhafte Argumente zur Unterstützung seiner These heranzuziehen. ([1], Vorwort Seite x)“ ""


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12.07.2018 um 10:32

Blavatsky, die Coulomb-Affäre, den Hogson-Report ect. bitte im zugehörigen Thread diskutieren
Diskussion: Theosophie nach Madame Blavatsky
Hier ist das OT.



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12.07.2018 um 10:43
Rao schrieb: Es wäre mehr als genug, jedes Elend auf der Welt für immer zu beseitigen ... aber wird das gemacht?
Das ist ein bisschen sehr einfach formuliert aber du empfindest Shintoismus ja auch als Spaßreligion :/



Zum Thema: Atheismus schadet mMn der Gesellschaft nicht. Eben sowenig wie Theisten. Schaden entsteht erst wenn sich eine Gruppe in irgendeiner Form radikalisiert.


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12.07.2018 um 11:45
angelus144 schrieb:wenn jemand aus liebe zu gott handelt und sich redlich bemüht dinge wie die 10 gebote und die nächstenliebe einzuhalten, wird er nicht automatisch feherlfrei sein,das ist richtig.auch bei denen die nicht glauben werden menschen andere menschen gut behandeln auch das ist richtig. aber andere werden sich auch sagen wozu soll ich das? und werden sehr egoistisch handeln,da ja alles erlaubt ist. hingegen jemand der mit herz und seele glaubt vielleicht mal einen ausrutscher hat, aber sich redlich bemüht dies zu minimieren bzw. es wieder gutzumachen und das motiviert ein besser mensch zu werden/sein.andere voraussetzungen also.

was glaubst du welches "system" mehr zur positiven gesellschaftsentwicklung beiträgt?eins dass verlangt seinen nächsten zu lieben wie sich selbst oder eins bei dem alles egal ist ?wie gesagt,ich will nicht aussagen, dass nicht auch atheisten sozial handeln können.

.erklär mir doch mal, was am befolgen der 10 gebote und der nächstenliebe falsch ist, bzw. inwiefern sie sich schlecht auf die gesellschaft auswirken. oder erklär mir doch mal, was jesus genau gesagt hat, was gesellschaftsfeindlich ist,wenn es befolgt wird.ich denke ich habe genug erklärt, dass eine gesellschaft die sich an keine regeln hält alle möglichen subjekte hervorbringen wird.menschen die sozial handeln und einige die egoistisch und unsozial handeln werden, wenn grundlagen wie 10 gebote und nächstenliebe keine elementare rolle spielen.

Vor dem hintergrund des diskussionsthemas frage ich mal „ja und?“Nochmal, was hast du an den 10 geboten und der nächstenliebe und den aussagen von jesus auszusetzen?Wir können gerne das ganze arsenal an verfehlungen von menschen durchgehen. Dir bleiben maximal 2000 jahre kirchengeschichte,mir der ganze gottlose rest.das wird ne ziemlich lange strecke.Am ende stehen wir wieder an dem punkt, was ist gegen jesus einzuwenden?
und wie kommst du darauf, dass eine anzahl x an personen für die alles egal ist die gleiche menge an sozialen menschen hervorbringt wie eine für die das erfüllen dieser dinge grundvoraussetzung ist?Was meinst du, wird jemand der sich christ nennt und ein schlechter mensch ist ein besserer mensch, wenn es heisst es gibt ab heute nichts mehr an was du dich halten solltest?
AlteTante schrieb:Es ist zumindest nicht mehr so einfach wie früher, seine bösen Neigungen auszuleben, und sei es nur als jubelnder Zuschauer bei einer brutalen Hinrichtung (Wobei die Rechtsprechung erst ab dem 18. Jhdt. durch die Aufklärung humaner wurde).Wenn sich aber nichts geändert hat - welchen Sinn hat das Leben Jesu dann gehabt?Heute gibt’s snuff videos, computerspiele bei denen man jemanden mit der kettensäge in einem regen aus blut auseinandernimmt,pornos, social media mobbing was bis hin zum selbstmord gipfelt..das lässt sich nahezu endlos weiterführen.also ich würde nicht sagen, dass es schwieriger ist,es ist eher leichter habe ich den eindruck.
Was die gesellschaft betrifft:den aufzuzeigen, dass die menschheit es ändern könnte,wenn sie es wollte.Über spirituellen sinn brauche ich ja nichts zu schreiben, soweit ich noch weiss glaubst du ja,dass jesus nur ein mensch war und spirituelles gehört ja auch nicht direkt hier ins thema.
AlteTante schrieb:Viele Leute glaubten das aber. Sie glaubten, den Betroffenen etwas Gutes zu tun, wenn sie ihre Kinder schlugen, Andersgläubige zum Christentum zwangen oder "Ketzer" auf dem Scheiterhaufen verbrannten. Und sie glaubten, dass Gott das genauso sähe. Nicht umsonst hieß der Schlachtruf des ersten Kreuzzuges: "Gott will es!"
Es gab schon ziemlich lange keine hexenverbrennung, kreuzzüge oder sonstigen dinge mehr.oder bedeuten diese verbrechen, die von menschen im namen gottes begangen wurden, dass dies irgendwas an der ursprünglichen botschaft von jesus schlechter macht oder man deshalb seinem ruf heute nicht mehr folgen darf?Bist du deutsche?was würdest du sagen wenn ich jemand aus dem ausland als nazi bezeichnet,auch wenn du lange nach den kriegswirren geboren wurdest?Und was hat das damit zu tun, dass die 10 gebote und die aussagen von jesus und die forderung nach nächstenliebe die gesellschaft positiver beeinflussen als eine mentalität an der ich alles tun darf,was ich auch tun kann?

Wenn du denkst es gibt keinen gott,wem willst du dann die schuld an der schlechtigkeit der menschen geben,ausser den menschen selber?bist du dann zufrieden?

« Man kann einige dinge interpretieren,aber absolut nicht verhandelbar ist, dass jesus fordert,dass die 10 gebote eingehalten werden und man seinen nächsten liebt wie sich selbst.die warnung heisst hier „wer mein wort hört aber NICHT DANACH LEBT“.
In Matthäus 25 und einigen anderen stellen wird es sehr deutlich hervorgehoben dass nicht jeder gerettet wird,nur weil er jesus kennt aber nicht danach handelt.ich will hier nicht den rahmen sprengen.Folglich ist jemand, der mit seinem „glauben“ eigene interessen verfolgt,nicht wirklich glaubt oder z.b. nur politische interessen verfolgt nicht zu dem, was man eigentlich einen christen nennt,denn der begründer des christentums,der es am besten wissen muss sagt dem ist nicht so.

Die christlichen Politiker aus den USA glauben genau so nach Jesus Geboten zu leben, so wie du daran glaubst nach seinen Geboten zu leben.Kennst du z.b. die politiker aus den usa?kannst du beurteilen was ihre motivation ist? ich habe niemandem den glauben abgesprochen,ich habe gar keinen politiker namentlich genannt.Ich habe gesagt es gibt menschen die nicht glauben, weil sie es richtig machen wollen,sondern aus eigennützigen motiven dies vorgeben.Ich habe als katholik auch freunde im protestantischen sektor.ich würde nie sagen diese menschen glauben nicht richtig an gott und ich bin vor gott mehr wert als die.Wie gesagt, marienverehrung,arianismus kontra trinität, das alles sind dinge über die man diskutieren kann.aber nicht um die kernbotschaft von jesus die auf den 10 geboten und nächstenliebe fußt.Und um die kurve zu kriegen auf das eigentliche thema:diese kernbotschaft ist gut für die gesellschaft wenn sie befolgt wird. Und menschen die nach dem prinzip leben ich darf alles tun was ich tun will ,weil ich an nichts glaube können sich sozial definieren,müssen es aber nicht.Und selbst die die mit glauben nicht gerade gut für die gesellschaft sind, für die wird es ohne glauben an etwas wohl kaum besser.Ich denke das liegt auf der hand,auch ohne statistik.

Labor-Ratte schrieb:Offensichtlich brauchen bestimmte Menschengruppen keine göttlichen Gebote und Verbote, um im Zaum gehalten zu werden. Wer oder was ist da besser? Ein Mensch, der Gebote und Verbote braucht um sich sozial zu benehmen, oder jemand der sich sozial verhält allein weil er das für richtig hält? Was ist für die gesellschaft besser, ein kodex der dem menschen vorgibt sich sozial zu verhalten oder ein kodex der gar nichts vorgibt und darauf zu hoffen,dass sich alle freiwillig entscheiden ganz nett zu sein?
Zu letzterem zuerst was, wozu braucht man dann überhaupt einen Kodex, wenn der "nichts vorgibt"? Es gibt heutzutage Gesetze, die unabhängig von irgendwelchen religiösen Vorgaben erlassen worden und gültig sind, wenn jeder sich dran halten täte reicht das fürs Zusammenleben völlig aus.

zweiter Punkt: Jesus hat keine neue Religion gegründet, das taten seine Nachfolger Paulus & Co, und die haben seine Aussagen schon verfälscht und verdreht. Jesus selber wollte nur das Judentum seiner eigenen Zeit reformieren, er war sowas wie ein gescheiterter jüdischer Martin Luther seiner Zeit (minus dessen Judenhaß).

dritter Punkt: was haben die Kirchen und das von ihnen über die Jahrhunderte verbreitete Christentum mit Jesus zu tun? Wenn man genau hinschaut, kaum etwas, oder glaubt tatsächlich jemand, Jesus hätte den von den Christen erfundenen und über viele Jahrhunderte praktizierten Antisemitismus, der den der Faschisten erst möglich machte, erlaubt oder gutgeheißen? Das gleiche gilt für den Kapitalismus der Kirchen, ihre Gier nach Geld und Macht, wogegen Jesus schon in seiner eigenen Religion kämpfte (Umwerfen der Tische der Geldwechsler!).

vierter Punkt: daß die (selbsternannten) Christen meistens keinen Deut besser sind als alle anderen Menschen, hat zweifellos stark damit zu tun, daß die Kirchen in ihrer Gier nach unumschränkter Macht jeden missionierten und tauften, der bei drei nicht auf den Bäumen war, ich meine Kindertaufe sagt schon alles, sie legten Wert nur auf Quantität (reine Masse), nicht auf Qualität, und bis heute tun sie sich äußerst schwer damit, selbst erkannte große Übeltäter aus ihren Reihen zu "entfernen", ganz zu schweigen von den anderen, die sich "nur" läßliche Sünden leisten. Ich meine, wann wurde der Katholik Hitler exkommuniziert? Die Antwort sagt schon alles ...

... wenn sich wirklich nur die Christen nennen düften, die wahrhaftig den Worten und dem Beispiel von Jesus (dem Rabbi, nicht dem "heidnischen" Gottessohn - das reicht völlig!) nachfolgen, dann wäre das Christentum heute nicht mehr als eine kleine Sekte und nicht die (zahlenmäßige) Weltreligion, die es ist.


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12.07.2018 um 11:52
KFB schrieb:Das ist ein bisschen sehr einfach formuliert aber du empfindest Shintoismus ja auch als Spaßreligion :/
Für die meisten Japaner ist es das heute, Folklore und Spaß. Wenn man als Europäer mal so eine Zeremonie oder einen Feiertagsumzug mitbekommt, denkt man unwillkürlich an einen Mix aus Fasching und christlichen Umzügen (die dem Ungläubigen auch wieder mehr als Spaß und Folkore vorkommen).

Und warum soll eine simple Feststellung schwierig formuliert sein? Vor allem wenn man mitbekommen hat, wie viel Geld gewisse Diözesen in letzter Zeit leichtsinnig verplempert haben, per Spekulationen oder irrsinniger Prunkbauten. Für diese Kohle hätte man viele Flüchtlinge ordentlich versorgen, Obdachlose unterbringen oder Hartz-Kindern ein besseres Leben finanzieren können!


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12.07.2018 um 15:08
@angelus144
Ich denke nicht, dass wir hier über studien und belege sprechen müssen. Du machst nicht den eindruck auf mich als würdest du erst über eine brücke fahren oder laufen,
Ganz dicker Denkfehler.

Denn die Brücke ist ja bereits da, sie ist existent, sie ist sichtbar, sie ist sichtbar existent. Sie ist ein Beleg. Und die Tatsache, dass andere darüber gehen/fahren können ohne einzubrechen, ist der Beweis dafür, dass sie hält.
Wenn ich anfange, alle Darübergehenden zu zählen, erhalte ich eine Statistik, eine Studie.

Das kann man mit allen existierenden Dingen so handhaben. Die Frage nach einem Beleg oder Studie ist nicht anderes als die Frage danach, ob die Brücke hält.

Allerdings sind Götter komplett unsichtbar, da komplett unexistent. Sie sind keine Brücken, sie sind Luftschlösser. Weshalb ja auch kein Gläubiger in der Lage ist, Belege oder Studien vorzuweisen.

Was sie dann aber gerne durch Ausweichen zu vertuschen suchen. So wie Du gerade.


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12.07.2018 um 15:54
angelus144 schrieb:Ich denke es kommt darauf an,von welchen staaten wir sprechen.die vermutung liegt nahe, dass staaten die gewisse vergehen hart strafen (ich glaube in thailand steht auf drogenhandel todesstrafe und in den usa auf mord in einigen staaten die todesstrafe) ebenso eine geringer verbrechensrate haben.
Auch hier trügt Dein Bauchgefühl. So hat die USA 4,7 Tötungen pro 10 000 Einwohner, Deutschland, mit relativ milden Strafen, jedoch nur 0,8.
angelus144 schrieb:Im christentum spielt demut vor gott,das anerkennen der einen fehler,der versuch es wieder gut zu machen,sich redlich bemühen die häufigkeit und schwere gering zu halten eine maßgebliche rolle. Wenn es das individuum nicht schafft das alles so wie es sollte im gleichgewicht zu halten,so muss es dennoch nicht aus verzweiflung selbstmord begehen,sondern kann auf jesus vertrauen,der für seine sünden gestorben ist und sie weggewischt hat.
Ergo, egal ob ein Christ sündigt oder nicht, er hat einen Freifahrtschein ins Paradies. Wie soll das ihm helfen sich gesellschaftskonform zu verhalten?
angelus144 schrieb:Wieviele menschen die atheismus leben verhalten sie daneben?wieviele verzweifeln vielleicht im inneren daran ,dass sie selbst oder die welt nicht besser ist.ich weiss es nicht.wieviele menschen wären nicht so gute menschen ohne den glauben? Meiner meinung nach schlägt hier gelebter glauben deutlichh atheismus.und wer den glauben nicht ganz so lebt hat auch die chance tiefer einzusteigen.
Halt Deine Meinung, die sich leider nirgendwo in der Realität wiederfindet.


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12.07.2018 um 16:01
@AlteTante
AlteTante schrieb:Wenn unerwünschte Gedanken und Gefühle bestraft werden, dann ist das Gedankenpolizei. Also Diktatur.
Religion ist nun mal ein sehr effektives Herrschaftsinstrument. So effektiv, daß die Beherrschten Stein und Bein schwören würden, es gar nicht zu sein... :D


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12.07.2018 um 16:31
Rao schrieb:Für die meisten Japaner ist es das heute, Folklore und Spaß. Wenn man als Europäer mal so eine Zeremonie oder einen Feiertagsumzug mitbekommt, denkt man unwillkürlich an einen Mix aus Fasching und christlichen Umzügen (die dem Ungläubigen auch wieder mehr als Spaß und Folkore vorkommen).
Dasselbe kannst du über das Christentum sagen.
Rao schrieb:Und warum soll eine simple Feststellung schwierig formuliert sein?
Weil du von jedem Elend auf der Welt sprichst. Ich halte das für schlicht unmöglich, wenn du mir das Gegenteil aufzeigen kannst, bittegerne.


Deine nun genannten Beispiele sind exemplarisch gut, aber auch da würde nie alles gut sein, wenn die Kirche mehr Geld ausgibt.


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12.07.2018 um 17:15
Moin,
Eigentlich habe ich mir vorgenommen, mich aus solchen Diskussionen rauszuhalten, da es nichts bringt, mit den meisten Gläubigen zu „diskutieren“.
Was sich hier aber wieder einmal zeigt:
Manche Gläubige, wie @Nuddinki und @angelus144, halten Menschen für von Natur aus bösartig. Menschen können sich ihrer Meinung nach mit Aufpasser unter Androhung von Strafe anständig benehmen. Zudem muß dem Aufpasser auch noch in den A... gekrochen werden.
Es liegt außerhalb ihrer Vorstellungskraft, dass Menschen von Natur aus, evolutionsbedingt soziale Lebewesen sind. Ein Mensch, der anderen hilft, wird von der Gesellschaft (damals von der Sippe) als wertvolles Mitglied geschätzt und konnte seinerseits ebenfalls die Unterstützung durch die anderen erwarten. Wer sich nicht benahm, wurde gemieden oder ausgestoßen, hatte geringere Chancen auf einen Partner bzw. generell geringere Überlebenswahrscheinlichkeit. Und alles ohne Gott.

Soviel zum Thema, welchen Sinn soziales Verhalten hat.

Um nochmal zum Anfang meines Posts zu kommen. Menschen (Gläubige) wie @Nuddinki und @angelus144 sind ihrer eigenen Definition nach Menschen, die ohne Gott Riesenar... wären.

Richtig? Richtig. Armselig.


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12.07.2018 um 19:52
Spiff schrieb:Manche Gläubige, wie @Nuddinki und @angelus144, halten Menschen für von Natur aus bösartig. Menschen können sich ihrer Meinung nach mit Aufpasser unter Androhung von Strafe anständig benehmen. Zudem muß dem Aufpasser auch noch in den A... gekrochen werden.
Was ist das denn für ein Unsinn?
Der Staat bestraft dich auch für Vergehen und du zahlst ihm noch Steuern dafür.

Wer beherrscht dich denn?
Du dich selbst?
Ich habe manchmal das Gefühl, dass es heute den meisten an Selbstbeherrschung mangelt.

Sie lassen sich von anderen Menschen ihr Leben diktieren und sind stolz darauf, keinem Gott zu gehorchen.
Gerade die, die besonders abhängig sind prahlen gerne mit ihrer Unabhängigkeit. So devot wie heute waren die Leute lange nicht.
Sie halten sich an alle Verbote und knicken ein, sobald irgenjemand empört ist.
Sie kriechen bei jeder Gelegenheit nach Canossa wie brave Christen und halten sich auch noch für frei.
Lächerlich.
Wie gesagt: Ein ehrlicher Christ ist mir noch lieber als diese Witzfiguren, die sich selbst Individualisten schimpfen.


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12.07.2018 um 20:10
RedBird schrieb:Was ist das denn für ein Unsinn?
Der Staat bestraft dich auch für Vergehen und du zahlst ihm noch Steuern dafür.

Wer beherrscht dich denn?
Du dich selbst?
Ob Du es glaubst oder nicht:
Ich würde auch ohne Staat und Polizei nicht fremdes Eigentum zerstören oder stehlen, Menschen Leid zufügen oder mich wie ein Arschloch benehmen.
Mag daher kommen, dass bei mir günstige Umstände beim Aufwachsen halfen, wie eine funktionierende Familie, in der mir Werte, Wertschätzung, Höflichkeit und menschliche Umgangsformen vorgelebt wurden, ganz ohne Gott. Und genetisch hatte ich wohl auch Glück, von der Linie Menschen abzustammen, die das von Natur aus können.

Ja, ich kann mich selbst beherrschen, wenn überhaupt nötig.
Der Staat mußte mich noch nie bestrafen, abgesehen von nem Bußgeld für gelegentliche versehentliche Geschwindigkeitsübertretungen.


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12.07.2018 um 20:34
Pan_narrans schrieb:Ergo, egal ob ein Christ sündigt oder nicht, er hat einen Freifahrtschein ins Paradies.
Nicht ganz. Das gilt nur für eventuelle eigene Missetaten, vorausgesetzt, dass der Betreffende Reue zeigt.
Sollte er jedoch das Pech haben, im Leben drangsaliert worden zu sein und seinen Peinigern nicht vergeben zu können (zum Beispiel, weil die Qualen, die sie ihm antaten, zu furchtbar waren), wird er verdammt und kann von der Hölle aus wütend, neidisch oder unglücklich zugucken, wie sein Peiniger, der gesagt hat, es täte ihm leid, sich im Himmel vergnügt.
Da steht der christliche Gott im Zweifelsfalle (wenn das Opfer sich nicht versöhnen will oder kann) doch wieder auf seiten der ("reuigen") Täter. Also fast wie im normalen Leben. ;)
RedBird schrieb:Der Staat bestraft dich auch für Vergehen
Die Strafen des Staates sind aber (heutzutage) der dazugehörigen Tat angemessen - für einen Ladendiebstahl bekommt niemand lebenslänglich. Und wenn die Strafe vorbei ist, soll der ehemalige Straftäter möglichst wieder in die Gesellschaft zurück-integriert werden.
Für den Sünder beim Jüngsten Gericht gilt das nicht. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Paradies oder Verdammung. Und beides dauert ewig. Dazwischen gibt es nichts, jedenfalls nicht nach Jesus.


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12.07.2018 um 20:50
Spiff schrieb:Ob Du es glaubst oder nicht:
Ich würde auch ohne Staat und Polizei nicht fremdes Eigentum zerstören oder stehlen, Menschen Leid zufügen oder mich wie ein Arschloch benehmen.
Mag daher kommen, dass bei mir günstige Umstände beim Aufwachsen halfen, wie eine funktionierende Familie, in der mir Werte, Wertschätzung, Höflichkeit und menschliche Umgangsformen vorgelebt wurden, ganz ohne Gott. Und genetisch hatte ich wohl auch Glück, von der Linie Menschen abzustammen, die das von Natur aus können.

Ja, ich kann mich selbst beherrschen, wenn überhaupt nötig.
Der Staat mußte mich noch nie bestrafen, abgesehen von nem Bußgeld für gelegentliche versehentliche Geschwindigkeitsübertretungen.
Da du stellvertretend für alle Menschen sprechen kannst, ist das natürlich total relevant.
Ich will auch nicht an deiner genetischen Überlegenheit zweifeln. Keineswegs. Aber willst du anzweifeln, dass es Gesetze für ein Zusammenleben notwendig sind? Menschen sind nicht frei.

Die Wahrheit ist, dass die Menschen hierzulande verwöhnte Luxusgören sind, die auf einen sehr hohen moralischen Ross sitzen.

Ich sehe wirklich kaum mehr Menschen mit Selbstbeherrschung. Die meisten können nicht einmal kontrollieren, was sie sich in den Mund stecken oder was sie sagen. Sie sind emotional, labil und hedonistisch. Was ist nun besser? Sklave materiaistischer Güter (Handy, PC, Auto ect.), Skalve der eigenen Triebe (vergnügungssüchtige Hedonisten, abhängig von Beziehungen zu anderen) oder Skave irgendeiner spirituellen Gottheit?
Es gibt übrigens noch eine vierte Option.
Die ist aber verdammt ungemütlich und deshalb für kaum jemanden von Relevanz.

... das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.


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12.07.2018 um 21:07
@RedBird

Du als Sklave irgendeiner spirituellen Gottheit besitzt also weder Handy, Auto noch PC?
Check doch bitte mal Dein Logikmodul, das produziert mittlerweile Aussetzer am laufenden Band...


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12.07.2018 um 21:20
geeky schrieb:@RedBird

Du als Sklave irgendeiner spirituellen Gottheit besitzt also weder Handy, Auto noch PC?
Check doch bitte mal Dein Logikmodul, das produziert mittlerweile Aussetzer am laufenden Band...
Willst dus wirklich wissen?
Ich schalte regelmäßig alle Geräte ab und verschwinde komplett aus meinem Umfeld. Ich würde nicht einmal täglich Kaffee trinken, denn das wäre eine Abhängigkeit.
Emotionale Anhängigkeiten zu anderen Menschen lehne ich ebenfalls ab. Generell ist es gut die Emotionalität auf nicht an Materie zu binden.
Ich würde also weder jemanden lieben noch hassen.

Unabhängigkeit gibt es nicht geschenkt, das ist ein Prozess.

Daraus kannst du jetzt machen, was du willst. Vermutlich musst du -weil du das einfach gerne tust- wieder darauf hinweisen, dass alle religiösen Menschen Sklaven sind. Aber wer seine eigenen Fesseln nicht sieht, ist der gehorsamste Sklave von allen.


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12.07.2018 um 21:39
@Nuddinki
Gehen wir mal davon aus, Atheismus schade wirklich der Gesellschaft. Was sollten dann die Folgen aus dieser Erkenntnis sein?
Atheisten, als die Soziopathen, die sie Deiner Ansicht nach sind, werden schließlich nicht freiwillig ihren Atheismus aufgeben.


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13.07.2018 um 00:37
RedBird schrieb:Ich schalte regelmäßig alle Geräte ab und verschwinde komplett aus meinem Umfeld. Ich würde nicht einmal täglich Kaffee trinken, denn das wäre eine Abhängigkeit.
Ne is klar, @RedBird hat den absoluten Durchblick dank ihres Onkel Satan.
RedBird schrieb:Was ist das denn für ein Unsinn?
Der Staat bestraft dich auch für Vergehen und du zahlst ihm noch Steuern dafür.
Genau wie Du.
Irgendwie hat man bei deinen Beiträgen immer den Eindruck, Du ständest über den Dingen.
RedBird schrieb:Wer beherrscht dich denn?
Du dich selbst?
Du Dich?
Jeder Mensch in einer Gesellschaft, wird auf irgendeine Art und Weise von diversen Faktoren beherrscht.
RedBird schrieb:Sie lassen sich von anderen Menschen ihr Leben diktieren und sind stolz darauf, keinem Gott zu gehorchen.
Auch dein Leben wird diktiert.
Was bemächtigt Dich, andauernd auf andere Menschen herab zu sehen?
Inwiefern siehst Du dich da autark?
Wie finanzierst Du bspw. dein Leben?
RedBird schrieb:Gerade die, die besonders abhängig sind prahlen gerne mit ihrer Unabhängigkeit.
Genau andersrum wird ein Schuh draus.
RedBird schrieb:So devot wie heute waren die Leute lange nicht.
Sie halten sich an alle Verbote und knicken ein, sobald irgenjemand empört ist.
Sie kriechen bei jeder Gelegenheit nach Canossa wie brave Christen und halten sich auch noch für frei.
Lächerlich.
Lächerlich sind eher deine pubertären Beiträge.
RedBird schrieb:Wie gesagt: Ein ehrlicher Christ ist mir noch lieber als diese Witzfiguren, die sich selbst Individualisten schimpfen.
Klar, weil es für Atheisten weder einen Gott gibt, und damit natürlich auch dein fiktiver Onkel Satan ins Reich der Märchen buxiert wird.
RedBird schrieb:Da du stellvertretend für alle Menschen sprechen kannst, ist das natürlich total relevant.
Echt jetzt?
Du bist doch die jenige, die anhand einer spinnerten Ideologie, stellvertretend alle Andersdenkenden aburteilt.
Das unterscheidet sich kaum, oder gar nicht, zu anderen diversen christlichen Fundamentalisten.
RedBird schrieb:Die Wahrheit ist, dass die Menschen hierzulande verwöhnte Luxusgören sind, die auf einen sehr hohen moralischen Ross sitzen.
Ah, Menschen = verwöhnte Luxusgören.
So langsam wird mir klar, woher der Wind weht.
RedBird schrieb:Ich sehe wirklich kaum mehr Menschen mit Selbstbeherrschung. Die meisten können nicht einmal kontrollieren, was sie sich in den Mund stecken oder was sie sagen. Sie sind emotional, labil und hedonistisch. Was ist nun besser? Sklave materiaistischer Güter (Handy, PC, Auto ect.), Skalve der eigenen Triebe (vergnügungssüchtige Hedonisten, abhängig von Beziehungen zu anderen) oder Skave irgendeiner spirituellen Gottheit?
Dir ist schon klar, dass Du dich hier seit Wochen entweder über Handy oder PC mitteilst?
Und Du willst hier nicht wirklich verklickern, dass Du vollkommen emotionslos bist?
Auto oder Bus/Bahn, wirst Du auch fahren.
Aber schau nur weiter auf die Gesellschaft und deren sklavisches Verhalten runter. :D
RedBird schrieb:Es gibt übrigens noch eine vierte Option.
Die ist aber verdammt ungemütlich und deshalb für kaum jemanden von Relevanz.
... das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.
Och, warum denn?
Würde mich durchaus interessiern.


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