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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

122 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Glauben, Götter ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

14.02.2021 um 18:29
Mein Studium des germanischen bzw. nordischen Glaubens schreitet vorran. In meinem Bücherregal habe ich sogar ein Buch gefunden, dass ich vor gut 10 Jahren gekauft habe, aber gar nicht mehr in Erinnerung hatte. Nordische Mythologie - Paul Herrmann. Dabei bin ich eben noch mehr ins straucheln geraten. Das Buch an sich, wenn bei mir auch Neuflage von 2012, ist relativ alt. Erstauflage von 1898. Dabei beleuchtet er nicht nur die Glaubenssätze, die verschiedenen Götter und die Entstehung der Welt, sondern stellt verschiedene Traditionen auch dem Christentum gegenüber.
Die Erkenntnis war für mich erschütternt. Es ist ja allseits bekannt, dass christliche Traditionen entlehnt sind. Dachte ich zumindest immer. Aber dabei wurde mir bewusst, dass ja eben gar keine Tradition der typischen christlichen Feste selbst organisiert ist, sondern nahezu alles von heidnischen Kulturen übernommen ist. Sei es das holen des Osterwassers, das Räuchern zu Weihnachten, sogar die Festessen zu den großen Christfesten sind komplett von den Naturreligionen übernommen.
Das heißt ja, alles was die Kirche so tut und auch ich über Jahre gefeiert und zelebriert habe, ist gar kein christlich begründetes Wirken, sondern bestand ursprünglich darin den Göttern zu huldigen.
Das enttäuscht mich eigentlich schon ganz schön krass...


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 11:05
@paxito
@sarevok
@jimmybondy
@pagan
@Niselprim

Seid ihr noch am Start oder ist das Thema für euch vom Tisch? 😉


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 11:11
Zitat von VantulusVantulus schrieb:Seid ihr noch am Start oder ist das Thema für euch vom Tisch? 😉
Hmm... naja - du hast ja auf meinen Post an dich nicht reagiert ;) @Vantulus
Beitrag von Niselprim (Seite 2)


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 11:18
@Niselprim
Ups, hab ich leider übersehen, sorry.
Eigentlich habe ich das auch schon immer so ähnlich gesehen. Warum sollte Gott mich strafen, wenn er mich angeblich so geschaffen hat wie ich bin und mich laut der Bibel auch so liebt. Das ergibt keinen Sinn.
Was du hier geschrieben hast, würde auch momentane Naturgewalten und den Klimawandel erklären, zuletzt vielleicht sogar Corona. Wir haben uns so weit weg von der Natur bewegt, dass uns die Natur oder Gott, wenn man so will, jetzt durch diese ganzen Sachen versucht, wieder zur umkehr oder zumindest zum umdenken zu zwingen. Ein recht interessanter Gedanke.


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 11:32
Zitat von VantulusVantulus schrieb:Warum sollte Gott mich strafen, wenn er mich angeblich so geschaffen hat wie ich bin und mich laut der Bibel auch so liebt. Das ergibt keinen Sinn.
Absolut richtig, ja, das sehe ich auch so @Vantulus
Zitat von VantulusVantulus schrieb:Was du hier geschrieben hast, würde auch momentane Naturgewalten und den Klimawandel erklären, zuletzt vielleicht sogar Corona. Wir haben uns so weit weg von der Natur bewegt, dass uns die Natur oder Gott, wenn man so will, jetzt durch diese ganzen Sachen versucht, wieder zur umkehr oder zumindest zum umdenken zu zwingen. Ein recht interessanter Gedanke.
Meiner Meinung nach zwingt uns die Natur und somit auch Gott zu nichts, sondern ist es am Menschen selbst, zu erkennen, was (für ihn) gut ist und was nicht. Natürlich muss der Mensch auch mit den Konsequenzen seines Handeln leben - das ist aber nicht etwa der Wille der Natur an sich, sondern resultiert im System Natur und Umwelt.
Wohin, denkst du, will uns Gott bzw die Natur zum Umdenken zwingen?


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 13:14
@Vantulus
Hallo

Nein das Thema ist für mich nicht vom Tisch.
Mir fehlt lediglich Zeit,meine Ansicht zu diesem Thema in vernünftige Worte zu fassen.

Um überhaupt mal was dazu zu sagen,fühlte sich das Christ sein bei mir nie wirklich richtig an.Das Gefühl blieb und ich distanzierte mich zunehmend.Gleichauf kam ein Schuldgefühl gegenüber meiner vermeintlichen Gottheit auf.Das war nicht nur in dieser Hinsicht ein Spagat.

Die Hermetik brachte mir persönlich in dieser Hinsicht erste Annäherung zum Thema.Da sie im Grunde für mich näher an dem für mich wichtigen ursprünglichen ist als alle anderen Religionen oder Ideologien.

Wobei auch letztlich die Hermetik selbst als ganzes,nur ein Bruchteil dessen ist,was Okkultisten oder Esoteriker usw. an "sprituellen Fetzen" wieder aufgegriffen und zusammenflicken wollten.Für mich letztendlich nichts halbes und nichts ganzes.Die Erkenntnis kam spät.
Heute kann ich annehmen das dies vielleicht aus einem Wunsch heraus entstand unsere eigentliche indigene Spiritualität wieder aufleben lassen zu wollen.Weil Man erkannt hat das ein Volk ohne eigene Kultur schlichtweg,seelisch Tod ist!

Für mich steht fest das bspw. die frühen Christen dafür verantwortlich sind das wir heute keine eigene Spiritualität mehr haben.Zum Glück ist nach meinem empfinden ca. 70 % einfach nur umgedeutelt worden. Ich ging immer davon aus, daß vieles einfach zerstört wurde.Da kam regelrechter Hass (!) Und Traurigkeit in mir hoch.Und das zurecht.Heute aber die Christen dafür verantwortlich machen zu wollen, naja.. Das passt nicht.Stattdessen denke ich mir, der eine oder andere Pfarrer wäre wahrscheinlich ein guter Seidremen oder in dem Sinne Schamane geworden!
Trägt vielleicht nur die falsche Kleidung und benutzt andere Wörter für Götter und Mythen.Die Intention wird wahrscheinlich aber die gleiche gebleiben so wie bei unseren Vorfahren auch.(!)

Die andere Seite sieht so aus das aber doch auch wesentliche Dinge offenbar und auch scheinbar, verloren gegangen sind.Manche sind tatsächlich unwiderruflich verloren und zerstört.Dieser Vorgang läuft für mich bis heute.Im Prinzip eine Art globale "Beschaffungskriminalität".

Was mich aber zufrieden stimmt ist mein Bewusstsein dafür.Das ich selbst den Wunsch für mich und Familie in mir hege und Pflege, das zu leben und nach Möglichkeit weiterzugeben.Das ist für mich eine Pflicht.Meine Götter und Vorfahren im Bewusstsein zu haben.Tag für Tag.Und Das dieses Teil meiner/ unserer Kultur sind.Also kann niemals alles verloren sein.Heute würde vielleicht mein damaliger Herr Jesus lächelnd sagen, " Ja pagan du hast alles richtig gemacht"! Und wandelt/kleidet sich mal eben zum Balder/Baldur um.


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 15:34
Ja bin definitiv auch an euren Ausführungen interessiert. Mir fehlt in dem Sinne aber nichts. Ich glaube das in dem Sinne alles da ist was wir brauchen, gegen einen Priester hab ich auch nix. Es sei den er ist Schauspieler oder fanatiker. Das gilt für jede Religion. Jesus ist mein lieber Buddy, jedoch nicht mein Sprachrohr oder gar Chef.


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 15:40
Zitat von paganpagan schrieb:Die Hermetik brachte mir persönlich in dieser Hinsicht erste Annäherung zum Thema.Da sie im Grunde für mich näher an dem für mich wichtigen ursprünglichen ist als alle anderen Religionen oder Ideologien.
Mit der Hermetik wäre ich ganz vorsichtig, weil man damit leicht die Unterschiede von gut und böse oder Licht und Finsternis oder Leben und Tod oder Wahrheit und Lüge nicht mehr erkennt. @pagan
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Jesus ist mein lieber Buddy, jedoch nicht mein Sprachrohr oder gar Chef.
Der Herr deines Herrn ist also nicht Christus? @jimmybondy


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 15:50
@Niselprim

Ja das ist schwer zu sagen, meine Wertvorstellungen usw. sind maßgeblich christlich geprägt. Und das ist auch nichts was mich stört. Was nun aber die Chefetage angeht, da mag ich gerne vertrauen drin haben, aber vorstellen, begreifen usw. ist da eh nicht, also lass ich es.
Und brauche da auch keinen anderen Vermittler.

Natürlich nehm ich dennoch gern wenn es echt drauf ankommt, eng wird usw. eine helfende Hand.
Es gibt in diesen Momenten nichts schöneres.

Und lieben kann ich auch. Was will man mehr? :D


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 15:51
@Niselprim
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Die Hermetik brachte mir persönlich in dieser Hinsicht erste Annäherung zum Thema.Da sie im Grunde für mich näher an dem für mich wichtigen ursprünglichen ist als alle anderen Religionen oder Ideologien.

Mit der Hermetik wäre ich ganz vorsichtig, weil man damit leicht die Unterschiede von gut und böse oder Licht und Finsternis oder Leben und Tod oder Wahrheit und Lüge nicht mehr er
Das mag für Dich so sein.Die Unterschiede werden spätestens nach dem Erleben deutlich, dadurch aber auch die Intention.
Mir wie gesagt hat es insofern geholfen.


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 16:05
@Vantulus
Ich kann dich ganz gut verstehen, denn all die Dinge die Dir aufgefallen sind, verwirren auch mich immer wieder.

Die Feiern, die Termine alle gehen auf alte Religionen zurück. Viele in der Bibel beschriebenen Ereignisse werden auch in anderen Büchern und für andere Religionen beschrieben. Z.B. die Sintflut, die jungfräuliche Geburt von Göttern kommt auch in vielen Religionen vor.

Das sind schon Dinge, die einen immer wieder Zweifeln lassen. Aber man könnte ja andererseits sagen - es kommt immer wieder vor in verschiedenen Religionen und Kulten - also ist es zutiefst wahr und deshalb erscheint es immer wieder.
Das ist so mein anderer Gedanke dazu.

Für mich ist der Unterschied meine Beziehung zu Jesus - und das ich hier auch Feedback bekomme - auf meine Gebete. Das spüren von getragen werden und Unterstützung. Dies erlebe ich oft in Krisensituationen wo ich einfach alles an Gott/Jesus abgebe. Also so etwa - Herr das kann ich alleine nicht tragen und /oder lösen - bitte hilf mir sei an meiner Seite.
Besonders gespürt habe ich diese Hilfe beim Tod von geliebten Menschen.
Also ist für mich Jesus der Weg. Aber eben für mich.

Ich glaube jedoch nicht an Creationismus sondern mehr an eine alles durchdringende Göttlichkeit - an einen schöpferischen Funken und nicht an aus Lehm gebastelte Menschen. Und wenn das so ist, dann haben wir alle und alles auf der Welt diesen Funken. Der uns auch ermöglicht manchmal eine echte Hilfe für Menschen zu sein - jetzt nicht so sehr nur tätige Hilfe aber eben auch das Erkennen und die richtigen Worte finden wenn jemand das gerade braucht.
Und somit sind wir Gottes Kinder und ich denke es wird dem Herrn egal sein, welchen Namen wir für ihn benutzten. Er "kennt" uns und unsere Gedanken und er hat uns Richtlinien mit gegeben - und er ist unser Helfer in der Not. Aber wie wir ihn nennen - ist das für eine derartige Kraft von irgendeinem Interesse?


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 16:15
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Ja das ist schwer zu sagen, meine Wertvorstellungen usw. sind maßgeblich christlich geprägt. Und das ist auch nichts was mich stört. Was nun aber die Chefetage angeht, da mag ich gerne vertrauen drin haben, aber vorstellen, begreifen usw. ist da eh nicht, also lass ich es.
Und brauche da auch keinen anderen Vermittler.
Du kannst dir nicht irgendwie eine Kraft im Universum vorstellen oder so? @jimmybondy
So eine Kraft, ähnlich wie die Natur hier bei uns auf Erden. Oder einfach nur das Leben.
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Natürlich nehm ich dennoch gern wenn es echt drauf ankommt, eng wird usw. eine helfende Hand.
Es gibt in diesen Momenten nichts schöneres.
Sicherlich, ja.
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Und lieben kann ich auch. Was will man mehr? :D
Lebenswert leben?
Zitat von paganpagan schrieb:Das mag für Dich so sein.Die Unterschiede werden spätestens nach dem Erleben deutlich, dadurch aber auch die Intention.
Mir wie gesagt hat es insofern geholfen.
Habe mich auch eine Zeitlang mit Hermetik beschäftigt, bin aber auf den Punkt gekommen, dass es kein Ausgleich sein kann @pagan
Zitat von suscatsuscat schrieb:Und somit sind wir Gottes Kinder und ich denke es wird dem Herrn egal sein, welchen Namen wir für ihn benutzten. Er "kennt" uns und unsere Gedanken und er hat uns Richtlinien mit gegeben - und er ist unser Helfer in der Not. Aber wie wir ihn nennen - ist das für eine derartige Kraft von irgendeinem Interesse?
Von welchen Richtlinien sprichst du da? @suscat


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20.02.2021 um 16:45
@Niselprim

Ja natürlich, einfach nur das Leben. Es ist ein Mysterium und ein Wunder. Nur für mich, nicht als Empfehlung oder tragfähiges Konzept, kann ich es mir nicht anders vorstellen das einfach alles beseelt ist, der ganze Kosmos. Und auch die Strukturen in die er eingebettet ist. Alles was ist, lebt. Einfach alles. Das ist jedoch nicht die christliche Sichtweise.


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20.02.2021 um 16:47
Würdest du tatsächlich davon ausgehen, dass bspw ein Fahrrad lebt? Oder was würde dMn das Leben sagenwirmal bspw auf dem Mond lebenswert machen? @jimmybondy


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 16:52
@Niselprim

Ja alles was im Wandel ist, schwingt usw., in Bewegung ist, lebt für mich. Das menschliche Leben auf dem Mond? Das mag schwierig sein... Doch tote Materie kenne ich nicht.


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 17:02
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Ja alles was im Wandel ist, schwingt usw., in Bewegung ist, lebt für mich
Das seh ich anders @jimmybondy Meiner Meinung nach lebt nur etwas, was die Merkmale des Lebens erfüllt. Bspw ist eine Gitarrenseite nicht lebendig, nur weil es schwingt, nachdem daran gezupft wurde.
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Das menschliche Leben auf dem Mond? Das mag schwierig sein...
Also müsste man auf dem Mond erstmal was tun, damit es dort lebenswert ist, oder?
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Doch tote Materie kenne ich nicht.
Vermutlich ist das Ansichtssache. Ist der Körper tot, wenn der Mensch gestorben ist?


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 17:14
@Niselprim

Wenn etwas nur im Bezug auf den Menschen Lebenswert sein soll, ein bestimmter Raum, Planet oder was man sich sonst so ausdenken mag, dann wird es zapenduster. Ich muss jedoch auch gar nicht auf dem Mond leben, es genügt ja völlig mit und auch durch den Mond zu leben und das ist ja sehr wohl gegeben.


Ansonsten nein, der Körper ist doch nicht tot wenn der Mensch gegangen ist. Allein schon im Bezug auf das was allgemein als Leben dargestellt wird. Man denke allein an die ganzen Mikroorganismen usw.

Man kann unterscheiden und feststellen das hier zwei verschiedene Sachverhalte vorliegen. Natürlich kann ein Mensch leben und sterben.

Da ist dann für mich zB. eher die Frage nach dem Bewusstsein maßgeblich. Hat ein Fahrrad ein Bewusstsein? Keine Ahnung, ich erinnere mich nicht das ich schonmal eins war. Definitiv wird ein Fahrrad jedoch kein menschliches Bewusstsein haben. Wohl aber trägt es die Idee eines Menschen. Passives Prinzip.
Wenn es nun explizit aber nur um menschliches Bewusstsein geht, dann würde ich das auf dem Mond eher auch nicht suchen.
Es sei den Buzz und Aldrin sind mal wieder auf Tournee.


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 18:01
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Wenn etwas nur im Bezug auf den Menschen Lebenswert sein soll, ein bestimmter Raum, Planet oder was man sich sonst so ausdenken mag, dann wird es zapenduster. Ich muss jedoch auch gar nicht auf dem Mond leben, es genügt ja völlig mit und auch durch den Mond zu leben und das ist ja sehr wohl gegeben.
Damit hast du allerdings Recht @jimmybondy der Mond wirkt ja tatsächlich auf unseren Lebensraum ein, also gehört er zum System dazu. Wäre der Mond nicht, dann liefe das Leben hier vermutlich etwas anders ab. Andererseits kann es uns aber auch egal sein, wie lebenswert es bspw in einer unerreichbaren Galaxie ist. Somit ist es eigentlich doch nur relevant für uns, was hier so abgeht ;)
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Ansonsten nein, der Körper ist doch nicht tot wenn der Mensch gegangen ist. Allein schon im Bezug auf das was allgemein als Leben dargestellt wird. Man denke allein an die ganzen Mikroorganismen usw.
Ja klar verwest der Körper, wird zerlegt und wandelt sich sozusagen, aber doch nur, weil er tot ist - denn wäre er noch lebendig, würde er nicht verwesen etc.
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Man kann unterscheiden und feststellen das hier zwei verschiedene Sachverhalte vorliegen. Natürlich kann ein Mensch leben und sterben.
Der Körper ist zwar dann tot, aber dient dennoch als "Energie(Träger)" für ein viel größeres System. Jedoch solange der Mensch lebt, macht er auch irgendwo sein eigenes Ding sozusagen.
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Da ist dann für mich zB. eher die Frage nach dem Bewusstsein maßgeblich. Hat ein Fahrrad ein Bewusstsein? Keine Ahnung, ich erinnere mich nicht das ich schonmal eins war. Definitiv wird ein Fahrrad jedoch kein menschliches Bewusstsein haben. Wohl aber trägt es die Idee eines Menschen. Passives Prinzip.
Ich würde jemandem oder etwas nur ein Bewußtsein zugestehen, wenn er, sie oder es sich selbst und das Umfeld wahrnehmen und beurteilen kann. Also bedarf es für ein Bewußtsein eine Intelligenz mit Sinnes- und Denkorganen. Ein Fahrrad wäre also in meinen Augen einfach nur ein Ding und hat kein Bewußtsein.
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Wenn es nun explizit aber nur um menschliches Bewusstsein geht, dann würde ich das auf dem Mond eher auch nicht suchen.
Das Beispiel mit dem Mond war ja, um zu zeigen, dass man es halt auf dem Mond erst lebenswert machen müsste. Natürlich käme da auch nur ein Geschöpf mit Bewußtsein auf so eine Idee ;) das Fahrrad bemerkt nicht, wo es rumliegt.


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 18:35
@Niselprim

Der Mensch ist jedoch ja auch teiloffen und auch nicht unabhängig von allem was ist. Er ist ein Produkt, ein Erzeugnis seiner Umwelt und dazu selber noch aus zahlreichen Mikroorganismen usw. zusammengesetzt. Und dieses Ergebnis, die Summe aller seiner Teile wähnt sich dann irgendwie unabhängig. Dabei sind es auch nur Atome usw. . die da in einer bestimmten Anordnung bestehen. Nicht falsch verstehen bitte, es ist ja schon bisweilen toll sich als Mensch zu verstehen. Nur, die ganze Welt ist ja lediglich etwas durch die menschliche Brille vorgestelltes und der Gott welchen du angesprochen hast ist das selbe wie das Fahrrad. Eine menschliche Idee halt.


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Zwischen den Religionen (Paganismus vs. Christentum)

20.02.2021 um 18:59
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Der Mensch ist jedoch ja auch teiloffen und auch nicht unabhängig von allem was ist. Er ist ein Produkt, ein Erzeugnis seiner Umwelt und dazu selber noch aus zahlreichen Mikroorganismen usw. zusammengesetzt. Und dieses Ergebnis, die Summe aller seiner Teile wähnt sich dann irgendwie unabhängig.
Natürlich sind wir nicht unabhängig @jimmybondy Hatte ich geschrieben:
Beitrag von Niselprim (Seite 2)
und:
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Meiner Meinung nach zwingt uns die Natur und somit auch Gott zu nichts, sondern ist es am Menschen selbst, zu erkennen, was (für ihn) gut ist und was nicht. Natürlich muss der Mensch auch mit den Konsequenzen seines Handeln leben - das ist aber nicht etwa der Wille der Natur an sich, sondern resultiert im System Natur und Umwelt.
Meiner Meinung nach ist der Mensch durchaus imstande, sich die Umwelt sagenwirmalso einigermaßen zurechtzubiegen, und wo es nichts zu biegen gibt, muss er halt schaun, welche Vorkehrungen er treffen muss, damit es gut ist.
Zitat von jimmybondyjimmybondy schrieb:Dabei sind es auch nur Atome usw. . die da in einer bestimmten Anordnung bestehen. Nicht falsch verstehen bitte, es ist ja schon bisweilen toll sich als Mensch zu verstehen. Nur, die ganze Welt ist ja lediglich etwas durch die menschliche Brille vorgestelltes und der Gott welchen du angesprochen hast ist das selbe wie das Fahrrad. Eine menschliche Idee halt.
Meiner Überzeugung nach ist da eher der Mensch eine Idee, nämlich als "Gedanke Gottes" eine Schöpfung Gottes.


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