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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:06
GilbMLRS

Wobei sich dann die Frage stellt, wie nahe die Weltkirchen an der Wahrheit dran liegen..

UffTaTa

"aber ja doch. Und wäre es nicht "perfekt", dann gäbe es uns nicht. Dementsprechend ist es nicht außergewöhnlich das es perfekt ist, sondern zwingend notwendig."

naja das antrophische Prinzip hat schon ein wenig nen tautologischen Charakter, das ist auch die Hauptkritik daran.
Natürlich ist es notwendig, dass die Regeln so sind, dass wir existieren können, sonst würden wir ja nicht existieren. Das erklärt aber nicht warum die Regeln so sind wie sie sind respektive, dass wir existieren können. Darauf läuft ja die Frage hinaus.


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:08
GilbMLRS

Also viele Physiker sind gläubig, es ist nicht nur einer. Du wirfst ihm vor nicht objektiv zu sein. Das stimmt wohl. Aber es ist ja auch umgekehrt der Fall, wieso sollte ein atheistischer Wissenschaftler objektiv sein?


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:10
Das erklärt aber nicht warum die Regeln so sind wie sie sind respektive, dass wir existieren können. Darauf läuft ja die Frage hinaus.

Wären sie nicht so, hättest du nix zu fragen. Sie sind halt einfach so, das is Natur, Dinge geschehen einfach, da wird nich abgewogen ob gut/böse/sinnvoll/sinnlos. Wozu brauch ein Asteroid einen Grund? Er ist halt da, weil irgendwann mal was passiert ist. Es ist so wie es ist, weil chemische, physikalische Prozesse stattfanden, die das ausgelöst haben.


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rockandroll
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:12
@Gilb

Das hört sich aber etwas nach einer Milchmädchenrechnung an.
Es ist halt so wie es ist und deshalb gibt es keinen Gott, das mach für mich irgendwie keinen Sinn.
Das solltest Du nochmal überdenken.


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:13
GilbMLRS

Ich finde das nun ein wenig witzig, da du jetzt erklärst die Dinge geschehen einfach. Wenn es jedoch darum geht warum ein Gott etwas tut, muss es erklärt werden ;)

Der tautologische Charakter hinter dem antrophischen Prinzip wird dann ersichtlich wenn man es als Erklärung verwendet.
Wenn wir nicht existieren könnten, würden wir die Fragen auch nicht stellen, stimmt. Aber damit erklärt man es nicht, warum die Regeln so sind, dass wir existieren können. Warum ist nicht vielmehr die Welt nicht so, dass wir nicht existieren und damit diese Fragen auch nicht stellen können?


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:20
@xedion usw

Warum sollte denn die Natur eine Rechtfertigung für jedes Ereignis brauchen? Die Natur besteht aus Zufällen. Und Weiterentwicklungen.

Naja und Gott wird ja als Wesen betrachtet, das handeln kann. Naja und der soll dann also auch nur zufällig handeln? Naja ziemlich schwammig oder? Wenn Gott schon als Wesen existiert, dann brauch es doch Gründe für die Handlungen, die es vornimmt. Die Natur hat weder Gewissen o.ä. was da passiert, da muss nich erklärt werden...zumindest nicht das Warum sondern das Wie.


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:23
GilbMLRS

Die Natur brauch natürlich keine Rechtfertigung :) Aber wie kommst du zu der Auffassung zu wissen was ein Gott will und was nicht?


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kore
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:25
Muß wohl was überlesen haben! Dachte hier sei nicht die Rede von Gott gewesen. Würd sagen, der Mensch muß aufs Klo gehen, wie GilbMLRS so schön anführt, damit er nicht zu überheblich wird, - bis die Wissenschaft es ihm vielleicht abgewöhnt!:)


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:26
@Xedion

Du fragst mich immer wieder, wie ich zu wissen glaube, was Gott will.....wenn er nix will, warum isser dann da? Du bringst nich wirklich viele Argumente, die die Plausibilität einer Gottexistenz erhöhen sondern stellst immer nur meine Argumente in Frage ohne selber Lösungsansätze zu entwickeln, du musst doch deinen Gott kennen, musst mir doch sagen können, warum er das macht, was er macht. Doch du sagst immer, dass ich doch nich weiß, was er will oder nich, wenns danach geht weiß Gott selber nich wasser will und lässt alles geschehen und damit wärs ein ziemlich sinnloses Wesen.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:27
@xedion

<< Das erklärt aber nicht warum die Regeln so sind wie sie sind respektive, dass wir existieren können. Darauf läuft ja die Frage hinaus.<<

ich finde das ziemlich schlüssig. Geht man einfach mal davon aus das es jede Art von Universum geben könnte dann ist es zwingend das unser Universum so ist wie es ist.

Und davon gehen ja viele Theorien betreffs der Entstehung des Universums aus. Es könnten Naturgesetze in den verschiedensten Ausprägungen geben, aber damit es einen Beobachter geben kann, müssen sie eben sein wie sie sind.

Ich sehe wirklich nicht wo in dem Gedankengang ein Fehler stecken soll?


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:29
@xedion

<< Warum ist nicht vielmehr die Welt nicht so, dass wir nicht existieren und damit diese Fragen auch nicht stellen können?<<

irgendeine Ausprägung muss das Universum ja haben. Also hat es Eine. Und in dieser Ausprägung gibt es einen Beobachter. Also sind die Naturgestze so wie sie sind.


Wo soll an der Erklärung was fehlen? Ich kapiers echt nicht.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:53
oder mal anderst formuliert:

Frage:
Was unterscheidet ein Universum, das aufgrund seiner Naturgesetze kein Leben hervor bringen kann, von einem Universum das Leben tragen kann?

Antwort:
Im zweiten Fall kann es juemand geben der sich fragt: "Warum ist dieses Universum so das es Leben tragen kann?"
Im ersten Fall gibt es niemand der fragt: "Warum ist dieses Universum so das es kein Leben tragen kann?"



Also kann mir jetzt mal einer erklären was an dieser Sichtweise falsch oder unzureichend ist? Würde mich wirklich mal interesieren. Den es heisst immer das wären "tautologische Weisheiten" und irgendwie ohne Aussagekraft?

Wer ist so nett und erklärt mir warum?


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 23:02
Ich nich...naja ich bin nett aber bin ja in der Hinsicht dein Verbündeter und hab deswegen keine Antwort drauf :D


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 23:34
GilbMLRS

Ich muss meinen Gott nicht kennen, weil ich keinen habe :) Es geht mir darum dir zu zeigen, dass deine Argumentation unzulässig ist, weil du nur subjektiv aus deiner Sicht heraus "glauben" kannst, was "gut" und "schlecht" ist. Da du kein Gott bist kannst du auch die "göttliche Weisheit" nicht kennen, ergo auch nicht entscheiden wie die Welt aussehen muss, wenn Gott sie erschaffen hat.
Hier kann man z.B. genauso gut mit dem Anthropischen Prinzip argumentieren.
Wenn die Welt anders wäre, würdest du diese Frage nicht stellen, sondern evtl. eine andere.


UffTaTa

Die Erklärung selbst ist nicht falsch, es handelt sich hierbei jedoch um eine Tautologie, sprich eine immer wahre Aussage.
Wir existieren, also muss die Welt so sein, dass wir existieren. (schwaches Anthropisches Prinzip)
Das Anthropische Prinzip erklärt warum die Welt so sein muss wie sie ist, DA wir darin existieren. Es geht darum wozu man dieses Prinzip benutzt, eben weiles eine Tautologie ist, es ist keine Erklärung für die Frage warum unser Universum so fein abgestimmt ist.
Man kann damit nicht zeigen, dass es keinen Gott gibt oder warum die Welt so ist wie sie ist. Man kann damit nur zeigen, dass die Welt so sein muss wie sie ist, WEIL es uns gibt. Sprich von der Tatsache, dass wir existieren, kann man darauf schließen, dass die Welt so beschaffen sein muss, dass dies möglich ist.

Angenommen die Chance, dass ein Universum entsteht, was Leben (also Leute, die sich diese Frage stellen können) hervorbringt, wäre 1/1000.
Nun tritt dieser Fall ein. Die Leute würden sich folgerichtig denken "wenn es anders wäre, könnten wir diese Frage nicht stellen".
Jedoch bleibt natürlich die Frage offen warum es genau so gekommen ist und nicht anders, sprich warum der Fall eingetreten ist, der uns erlaubt diese Frage zu stellen. Hier kommt man mit dem Anthropischen Prinzip nicht weiter und dazu ist es auch nicht gedacht.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

18.08.2007 um 13:27
Gilbmrs

"Schonmal dran gedacht, dass auch Einzeller im Naturkreislauf gebraucht werden und auch recht gut an ihre Lebensräume angepasst sind?"

Ja, und wo ist da der Zusammenhang zur Entwicklung zum Besseren?
Es gibt keinen. Wieso sollte sich der Mensch zu seinem Vorteil entwickeln?
Und wieso projeziert er den physischen Fortschritt, der eigentlich eine Anpassung ist, auf den technologischen Fortschritt, bzw. die Intelligenz?

" Und warum können Menschen ohne Bakterien nicht leben, wenn wir doch die Krone der Schöpfung sein sollen?"

Die Krone der Schöpfung oder Spitze der Evolution sind wir so oder so nicht. Das ist arrogantes Wunschdenken und lächerlich.
Und desweiteren glaube ich sowohl an Schöpfung (Gott ist Alles, was Ist) als auch Evolution. Beides kann ich in meinem Glaubenskonstrukt miteinander vereinen.
Natürlich ist das Glaubenssache, wie so immer.

"Oder hab ich bei Sarasvati was missverstanden? Wennja....sry"

Davon gehe ich mal aus...
Ich wollte nur Beweise für die Aussage, weshalb sich Lebewesen kontinuierlich zum Vorteil entwickeln sollten.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

18.08.2007 um 13:28
Ps. Die Großbuchtstaben sehen echt scheiße aus. :D
Haben sich Leute beschwert, die schlecht sehen können?


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

02.09.2007 um 19:23
Nehmen wir an es gäbe Gott.
warum ist dann der mehrgottglaube älter als der eingottglaube?
wäre es nicht in gottes sinne, das SEINE schöpfung nur ihm huldigt und nicht anderen göttern?
Und warum sind wir in der Lage, uns gegen gott zu stellen?


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al.fatir
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

03.09.2007 um 09:49
@ macdracula

Weil die Entscheidung ganz bei uns Menschen liegt. Liegt am Betrachter der Schöpfung was er für richtig und falsch haltet, der freie Wille eben. Wenn Gott gewollt hätte, wäre jeder einzelne von uns gläubig, doch die Aufgabe liegt nicht bei Gott uns von seinem Anwesen zu überzeugen, er stellt uns nur sein Werk vor, gibt uns Zeichen und gibt dem Menschen die freie Wahl. Wir Menschen bilden durch unsere Existenz verschiedenste gesellschaftlichen sozialen Schichten und sorgen dadurch dafür, dass wir uns gegenseitig prüfen und zu Gott entweder finden oder nicht. Und wie es mit dem Glauben früher ausgesehen hat, macht für mich keinen Unterschied, weil die Erde sich heute noch dreht und der Mensch immer die Denkweise ändert und manchmal sogar seiner Wahrheit näher kommt. Unterschiede machen doch unser Leben aus ;)
HotMysteryBoy schrieb:Und warum sind wir in der Lage, uns gegen gott zu stellen?
Wir sind in der Lage vieles zu tun und nicht alles was wirtun ist auch richtig, oder widersprichst du mir da? Und wie gesagt ist der freie Wille vorhanden, die Entscheidung liegt bei dir selbst.


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darkmind
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03.09.2007 um 09:53
Da drängt sich mir als Atheist die Frage auf was passiert mit mir wenn ich wieder erwarten doch vorm jüngsten Gericht stehe...Werd ich da schlechter behandelt nur weil ich als Atheist gelebt hab obwohl ich mindestens genauso gut mein Leben gelebt habe wie ein Gläubiger...


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al.fatir
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

03.09.2007 um 10:01
Diese Entscheidung liegt dann doch bei Allah/Gott. :)

Wenn du aber selbst nachdenkst.. du hast vielleicht ein gutes und erfülltes Leben geführt, anderen Menschen geholfen und warst vielleicht sogar gutmütiger als irgendein Gläubiger... doch hast du all die Jahre in deinem ganzen Leben, die zentralste Figur deines Lebens außer Acht gelassen.. dem Schöpfer allen Seins, denjenigen der dir alles zur Verfügung gab was du zum leben gebraucht hast, denjenigen der die Kraft gab in schwierigen Zeiten durchzustehen, der dich gesund hielt dein Leben lang usw. :) diese Allmacht hast du dein Leben lang geleugnet.. sieh es nicht aus der Perspektive die du vorhin genannt hast, sondern betrachte es mal aus der Sicht wie ich es eben geschildert habe.


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