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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 20:51
ein gott der sich ein spaß daraus amcht lebewesen zu testen?


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 20:54
Glaube nich, dass Existenzen von irgendwelchen grundlegenden Theorien durch Philosophie bewiesen werden. Wörter sind vielfältig, man kann sie so zusammenstellen, dass es wahr klingt aber Fakten sind eindeutig. Philosophie besteht nur aus Worten. Dinosaurierskelette gibts aber wer kann mir einen ebenso aussagekräftiges Indiz für Schöpfung liefern? Ich meine was zum Anfassen, keinen Bibelvers!


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 20:59
GilbMLRS

Wer spricht auch von Beweisen. Man kann mit Logik aber schon dafür oder dagegen argumentieren, ob ein Argument sinnvoll ist.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:00
Was nützt es, wenn es sinnvoll aber unwahr ist?


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:07
GilbMLRS

Sinnvolle Argumente sind Argumente, die logisch korrekt sind. Ein Argument wie "es gibt keinen Gott, weil Gott machen würde, dass wir nix Essen müssen" ist für mich absolut nicht logisch korrekt.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:08
und warum nicht?
ich finde GilbMLRS
hat recht


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:16
macdracula

Weil es kein stringentes Argument ist, es ist ein Zirkelschluss. Zuerst nimmst du an, dass Gott verschiedene Eigenschaften trägt, du setzt zudem gewisse Axiome voraus. Genau das spricht auch das Zitat von Voltaire an. Der Schluss mag richtig sein, aber die Voraussetzung dazu ist willkürlich, das macht das Argument fehlerhaft.


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kore
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:20
Etwas wahrhaft Sinnvolles ist auch in Wahrheit sinnvoll. Die Wisseschaften gehen doch von Wahrheitssuche aus.
Was einige wissenschaftliche Bestrebungen anbelangt, halte ich es aber mehr mit dem alten Goethe: Sinn wird Unsinn
Wohltat Plage!


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:24
@Xedion

Aber guck doch mal, wenn man aufs Klo geht..das stinkt und das Zeugs kann schwere KRankheiten verursachen, das is giftig und so (das braune Zeug) naja warum hat Gott nicht gemacht, dass wir vollständig verdauen oder Äpfel und Erdbeeren kacken? Dann hätten wir wieder was leckeres zu essen. ICh glaube, kein Gott würde Zeit für irgendwelche biologischen Systeme verschwenden, die nur auf Zusammenwirkung von Billiarden einzelner Mikroorganismen angewiesen sind und nur dann funktionieren, wenn auch niederes Leben vorhanden ist. Saß Gott mit CAD an seinem Rechner und hat jeden biologischen Vorgang und jedes Knöchelchen des Menschen so vermessen und kreiert, dass alles so zusammenwirken kann? Also einfach mal so einen Menschen zu schöpfen...naja warum hatts dann auch 15Milliarden Jahre gebraucht, bis aus dem Anfang des Universums der erste Mensch entstand? Wenn Gott so göttlich ist, dann ginge das doch bestimmt auch schneller oder?


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:35
GilbMLRS

Und warum glaubst du zu wissen wie es ein Gott machen sollte? Wir haben keine Vergleichsmöglichkeit, also können wir es auch net einschätzen.
Unser Universum ist praktisch ein perfektes System, bis ins kleinste "abgestimmt". Ich sehe keinen Grund wieso dafür NICHT ein Gott verantwortlich sein sollte.

Du machst ja genau das, was ich gemeint habe. Du setzt z.B. voraus, dass Gott nur dann Gott ist, wenn er einen Menschen erschaffen wollte. Du steckst dem Rahmen fest, was für Gott möglich ist, was logisch überhaupt möglich ist.
In einer mathematisch konsistenten Welt kann man eben mal keine Erdbeeren kacken um sie gleich wieder zu essen.
Stell dir doch mal die Welt ohne Energieerhaltungssatz vor. Wäre so eine Welt "besser" als unsere? Sie wäre auf jeden Fall anders und dann würdest du die gleiche Frage wieder stellen. Mit der Frage warum die Welt so ist, wie sie ist, lässt sich nicht auf Gott oder kein Gott schließen.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:40
Wenn es Gott aber egal ist, ob es denn Menschen gebe, warum solte er das Universum dann erschaffen haben? Glauben denn Asteroiden an Gott? Oder Sterne? Oder Bakterien? Oder Pflanzen? Ziemlich abwegig, da ich noch keinen Hund gesehen habe, der n die Kirche gegangen ist und im Beichtstuhl verschwunden. Wenn es keine Menschen gäbe, dann wäre Gott ja ziemlich einsam oder? Er identifiziert sich ja dadurch, dass Menschen an ihn glauben. Und wenn es keine gäbe, was ziemlich wahrscheinlich wäre, dann wäre er nutzlos. Und dann wäre ja das erste Gebot "Du sollst keinen anderen Gott haben" eine recht unangemessen strenge Forderung dafür, dass er eigentlich Glück haben muss, dass überhaupt jemand existiert, der an ihn glauben kann.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:45
Die ganze Geschichte lang haben Menschen in Unerklärlichem einen Gott gesehen. Bis eine wissenschaftliche Erklärung gefunden wurde. Aber ich kenne keine wissenschaftlich fundierte Erklärung, die widerrufen wurde, weil man herausfand, dass Gott dafür verantwortlich ist.

Deweiteren waren Gewitter auch mal göttliche Ereignisse...und heute? Oder Erdbeeren...ääääh Erdbeben. Naja aunich wirklich göttlich oder? Naja dann wird halt von der Kirche eine Ersatzthese gesucht...dann is das Erdbeben kein Gotteswerk mehr sondern nur noch von Gott zu diesem Zeitpunkt initiiert wurden....bis man herausfindet, warum es gerade in diesem Moment passiert ist. Naja dann ist auch die Ersatzthese futsch, also wird weiter nach Ausreden gesucht.


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:49
GilbMLRS

Siehst du, du machst es wieder :)
Wieso soll sich Gott damit identifizieren müssen, dass Menschen an ihn glauben? Warum sollte das Christentum und damit die scheinbaren Gebote von Gott der Wahrheit entsprechen? Du sprichst ja hier praktisch nur von einem christlichen Gott.

Ich wage keine Spekulationen anzustellen wieso Gott das Universum erschaffen haben sollte, wenn er existiert. Aber wenn ich ein Programm schreibe dann erwarte ich auch nicht, dass es mich anbetet. Wir kennen den "Zweck" des Universums nicht, wenn es einen hat. Und wenn ein Gott her geht und sagt "na erschaffen wir mal das mit den und den Naturgesetzen und schauen was passiert" - widerspricht das deiner Auffassung? Wenn dieser Gott davon ausgehen kann, dass irgendwann einmal ein intelligentes Wesen entsteht (Evolution), ob nun 4 Augen oder 2, ob 5 Arme oder 8. Wenn sich irgendwann einmal jemand darüber Gedanken macht "warum bin ich hier?", wieso sollte er es anders machen. Geradedas mit der Zeit ist ja auch kein Argument. Du musst bedenken, dass ein angenommener Gott natürlich unabhänig von Zeit existieren würde. In diesem Sinne wären die 15 Milliarden Jahre genauso gut wie 5 Sekunden, weil diese Empfindung von Zeit ohnehin nur in unserer Wahrnehmung existiert. Wenn du ein Bild betrachtest, welches eine Handlung erzählt, dann siehst du auch alles auf einmal. Die Handlung benötigt keine Zeit. Die Figuren im Bild aber würden dies als solche empfinden.
Ich jedenfalls sehe das nicht als Argument an - nicht gegen Gott allgemein, bestenfalls gegen einen christlichen, allwissenden Gott. Aber darüber lässt sich auch noch streiten.


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rockandroll
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:49
Ich finde es zB. höchst interessant, dass sogar ein Physikproffessor wie Harald Lesch, (BR, Alpha Zentauri) immerwieder ins theologische abschweifft, wenn er anfängt über die ganz grossen Zusammenhänge im Universum zu schwadronieren.
Gerade solche Sachen wie der BigBang oder der BigCrunch, das Masseverhälltnis usw. veranlassen den guten Proff dazu zu sagen, dass es apsolut perfeckt ist und ein Kreator nicht ausgeschlossen ist.
Höchst bemerkenswert!


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Xedion65
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17.08.2007 um 21:51
GilbMLRS

Gott ist kein Lückenfüller und er ist auch nicht als solcher entstanden. Es ist meines Erachtens ein Unterschied ob man einfach eine einfache Erklärung sucht oder einer Sache auf den Grund gehen will. Und die Frage warum die Welt so ist wie sie ist, lässt sich wissenschaftlich nicht lösen. Ob die Erstursache also bewusst (Gott) ist oder nicht, bleibt eine ewig offene Frage. Religion muss nur wissen wo ihre Grenzen liegen.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 21:57
@rockandroll

Naja Menschen erzählen viel, wenn der Tag lang is...auch Physikprofessoren und es hat ja nur einer gesagt...zudem ist kein Mensch Hundert Prozent objektiv, das heißt, dass seine eigene Meinung da mit reinzählt, außerdem hat er ja nur spekuliert. Würde das Universum nicht so perfekt ineinandergreifen, dann könnten wir nich drüber nachdenken, weil es uns nicht gäbe (anthropisches Prinzip)

Außerdem sind nicht unsere Vorstellungen der Physik der Maßstab, an dem das Universum zu messen ist sondern das Universum ist der MAßstab für die Formulierungen der Physik. Somit ist es garnichmehr so unwahrscheinlich, dass alles so perfekt ist. Vllt sind Zufälle die Regel im Universum. Nur unser geplantes Leben lässt uns einige Zufälle absurd erscheinen. Eine Sache der Gewohnheit. Sind Zufälle auf Makroebene nicht vllt wahrscheinlicher? Denn die Anzahl an Makroereignissen im Vergleich zur Mikroebene ist freilich geringer aber dafür sind in den Makroprozessen unzähligeMikroprozesse eingebaut, die die Zukunft großer OBjekte stärker beeinflussen können als ein Mikrozufall alleine.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

17.08.2007 um 22:00
Religion muss nur wissen wo ihre Grenzen liegen.


Eine Religion, deren Grenzen sich je nach Wissenschaftsstand verschieben ist für mich nich glaubwürdig. Außerdem sind die Weltkirchen nach einem bewährten Prinzip aufgebaut: Oben wenige Mächtige und unten Unzählige, die an die Oberen glauben und ihnen dadurch Macht und Einfluss sichern.


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17.08.2007 um 22:00
@rockandroll


<<Gerade solche Sachen wie der BigBang oder der BigCrunch, das Masseverhälltnis usw. veranlassen den guten Proff dazu zu sagen, dass es apsolut perfeckt ist<<

aber ja doch. Und wäre es nicht "perfekt", dann gäbe es uns nicht. Dementsprechend ist es nicht außergewöhnlich das es perfekt ist, sondern zwingend notwendig.


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rockandroll
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17.08.2007 um 22:04
@GILB

Ist schon richtig.
Deshalb kann man ja auch kein entgülltiges Urteil fällen.
Kann sein, dass es etwas gibt, das ausserhalb unserer Vorstellung auch über ein Bewusstsein verfügt, muss aber nicht.
Ich entscheide mich dafür, dass es was gibt.
Ich weiss zwar, dass es nur ein unbelegter Glaube ist, doch dieser tröstet über die sonstige Sinnlosigkeit hinweg.
Mit diesem Glauben erscheint mir wenigsten Alles nicht vergebens.


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rockandroll
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17.08.2007 um 22:06
@UffTaTa

Genau, vielmehr ist es so wie Du sagst.


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