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Buddhismus

1.435 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Buddhismus, ZEN, Dalai Lama ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Buddhismus

18.09.2020 um 09:48
Wenn er in deutschland is, isst er gerne mal ein würstchen.


https://www.sueddeutsche.de/muenchen/seine-heiligkeit-und-ich-der-dalai-lama-isst-wuerstchen-1.924684#:~:text=Ja%2C%20es%20stimmt%2C%20der%20Dalai%20Lama%20isst%20W%C3%BCrstchen.&text=Sondern%20bei%20n%C3%A4herer%20Betrachtung%20auch,predigt%2C%20die%20vom%20Fleischverzehr%20abr%C3%A4t.

Hatte mal ein intervieuw gelesen.

Also gibt es ausnahmen auch vor ein dali Lama.
Oder warum war das lächerlich @sarevok


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Buddhismus

18.09.2020 um 09:52
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Wenn er in deutschland is, isst er gerne mal ein würstchen.
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Also gibt es ausnahmen auch vor ein dali Lama.
Oder warum war das lächerlich
weil das vollkommen egal ist ob er nun würstchen isst und wein trinkt oder nicht

das ändert nichts an den lehren von siddharta der erkentnis lehre die keinen glauben mehr braucht

hinzu kommt das der tibetanische buddhismus sehr stark vom Bön schamanismus beeinflusst wurde

was evtl. die lehre von siddharta etwas verändert hat

der dalai lama ist ein mensch und kann tun und lassen was er will oder nicht ?

es gab auch schon etliche päpste die kinder hatten ändert das die bibel ?


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Buddhismus

18.09.2020 um 09:55
Ich beschwerde mich nicht deswegen.
Ich finde es gut das er den genuss nach geht zwischendurch.

Schrieb nirgendwo das ich das nicht gut finde. Eher im gegenteil.

Nur vielen wissen dies nicht @sarevok.

Gehst gar nicht auf mein vorherige beitrag ein wo ich erklärte wo Ego durchaus mal angebracht sein kann.


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Buddhismus

18.09.2020 um 10:05
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Zurzeit muss ich mein Ego aufgeben und es fällt mir schwer.
Das liegt daran das die Eltern älter werden und ich viele aufgaben übernehmen muss.

Dabei habe ich andere träume. Und ich merke das viele ältere biestig werden, weil sie es sein müssen, damit alles weiter geht.

Habe verständniss aber auch vor mein eigenes Ego.
Ego Ältere, das der Garten in ordnung bleibt, sie nicht verkommen im eigenen haus.
Sie haben foderungen, und das Ego, was sie wahrscheinlich auch brauchen, damit solche dinge nicht passieren.

Nehme einfach an wir durchleben hierin verschiedene phasen im leben.
Es kommt wie es kommt. Oder wie es angebracht ist.
was du hier beschreibst ist eher das aufgehen in der gesellschaftlichen rolle

du versucht daher nicht dein ego abzulegen sondern das gegenteil dessen ...


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Buddhismus

18.09.2020 um 20:08
Andere menschen haben erwartungen, und das dürfen sie auch haben.@sarevok

Ich kann im grunde nicht ohne Tiere, und verzichte zurzeit drauf deswegen. Das ist für mich Ego aufgeben.


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Buddhismus

19.09.2020 um 10:31
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Ich kann im grunde nicht ohne Tiere, und verzichte zurzeit drauf deswegen. Das ist für mich Ego aufgeben.
ich würde das was du machst eher pflichtbewusstsein nennen als ego aufgeben

wenn du abseits jedes äußeren einflusses dich in ruhe hinsetzt tief in dich gehst

und dein gesamtes handeln denken und fühlen hinterfrägt dann fängst du damit an dein ego zu bearbeiten


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Buddhismus

19.09.2020 um 10:51
Dann kommen mir kreative ideen, wie ich die wirtschaft ankurbeln kann...


Dinge wo ich nicht drum gefragt habe, sie standen einfach vor die Tür.
Und nur weil keine reagierte, ging das problem aber nicht weg. Auch wenn ich nicht reagierte.
Sie blieben. Also musste ich aktiv werden.

Was ich im nachhinein null bedauer sarevok


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Buddhismus

19.09.2020 um 12:40
@sarevok

Was würdest du in deinen Worten als Kerngedanken des Buddhismus beschreiben?


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Buddhismus

19.09.2020 um 13:44
Zitat von thedefiantthedefiant schrieb:Was würdest du in deinen Worten als Kerngedanken des Buddhismus beschreiben?
eine reine erkentnis lehre die ohne religion auskommt

zumindest das ist es was siddharta nach meinem wissen lehrte


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Buddhismus

24.09.2020 um 22:38
Geht es hier um den Buddhismus, oder darum ob der Dalai Lama ein Würstchen is(s)t? Der wird eh bald mumifiziert.


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Buddhismus

09.12.2020 um 23:40
Hallo Leute :)

ich wollte euch ein wenig über die Kagyü Schule erzählen

dies ist ein zweig des Vajrayana
(Sanskrit वज्रयान vajrayāna, tibetisch („Dorje Thegpa“); auch: Lamaismus (lamajiao), Diamantfahrzeug, Wadschrajana, Mantrayana („Mantrafahrzeug“), Tantrayāna („Tantrafahrzeug“) oder esoterischer Buddhismus) ist eine ab dem 4. Jahrhundert in Indien entstandene Strömung des Mahayana-Buddhismus, die insbesondere die buddhistischen Traditionen des Hochlands von Tibet, den Buddhismus in Tibet an sich sowie den Buddhismus in der Mongolei prägte. In geringerem Maße fand der Vajrayana auch Verbreitung im chinesischen und im japanischen Buddhismus.
Philosophische Grundlagen

Das Vajrayana stützt sich mit der „Lehre des Mittleren Weges“ (Madhyamaka) auf die philosophischen Grundlagen des Mahayana. Im Tibetischen Buddhismus werden die verschiedenen buddhistischen „yanas“ (wörtlich: Fahrzeuge) anhand der Ziele oder der Methoden unterschieden. Das heißt, zwischen dem allgemeinen Mahayana und dem Vajrayana liegt der Unterschied nicht im Ziel – die Buddhaschaft –, sondern in der Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Das Vajrayana wird deshalb auch „Pfad des Resultats“ genannt, während das Sutra-System des Mahayana als „Pfad der Ansammlung“ bezeichnet wird und der Theravada als „Pfad der Entsagung“.
da ja alles schon aufgeschrieben wurde und ich faul bin verlinke ich :)
Geschichte

Der Legende nach wurde der Buddhismus von König Srongtsan Gampo, der zwei buddhistische Frauen hatte, im 7. Jahrhundert in Tibet eingeführt. Im 8. Jahrhundert wurde die buddhistische Lehre von Padmasambhava und dem indischen Mönch Shantirakshita weiter verbreitet. Padmasambhava soll die Lehren des Tantra und des Yogacara nach Tibet gebracht haben.

Unter König Ralpacan (817–836) wurden viele Werke aus dem Sanskrit ins Tibetische übersetzt. Nachdem dann die Bön-Priester den Buddhismus zunächst wieder verdrängten, gab es ab dem 11. Jahrhundert einen neuen Aufschwung. Atisha führte das Kalachakra-System ein und schuf die Anfänge der Kadampa-Schule. Marpa gründete die Kagyüpa-Schule und Milarepa wurde der berühmteste Asket und Dichter Tibets.

Gleichfalls im 11. Jahrhundert entstand die Schule der Sakya, deren Werk die Vollendung des Kangyur (buddhistischer Kanon) war. Im 14. Jahrhundert waren dann die beiden Sammlungen Kangyur und Tangyur abgeschlossen. Gleichfalls im 14. Jahrhundert trat Tsongkhapa auf, der als großer Reformator angesehen wird. Er gilt als Begründer der „Neuen Kadampa“, die Gelugpa genannt wird, und führte die strenge Klosterdisziplin wieder ein. Der dritte Großlama der Gelugpa ist der Dalai Lama.

Tibet gilt in der Geschichte als größter Mönchs- und Kirchenstaat, den es jemals gab.
Aus der Sicht des Vajrayana begehen „fühlende Wesen“ (vgl.: Sechs Daseinsbereiche) anders als erleuchtete Wesen einen grundlegenden Fehler bei der Wahrnehmung der Phänomene. Zwar ist die subtilste Schicht geistiger Prozesse uranfänglich erleuchtet (vgl.: Buddha-Natur), dies wird vom wahrnehmenden Geist aber nicht erkannt. Die „fühlenden Wesen“ nehmen die von Natur aus nichtdual erscheinenden Phänomene als von sich selbst und voneinander getrennt wahr. Den Phänomenen wird irrig eine wirkliche Existenz zugeschrieben, obwohl sie von ihrem eigentlichen Wesen „leer von innewohnendem Sein“ sind (s. Shunyata). Aufgrund dieser Zuschreibung entsteht die Vorstellung eines unabhängig von anderen Phänomenen existierenden „Ich“. Mit dieser „Ich-Vorstellung“ treten die drei sogenannten „Wurzel-Geistesgifte“: Grundlegende Unwissenheit, Anhaftung und Abneigung auf. Leidverursachende Handlungen, die mit Körper, Rede und Geist aufgrund dieser Geistesgifte ausgeführt werden, erschaffen Karma („Ursache und Wirkung“). Karma kann als Ursache von geistigen Eindrücken beschrieben werden, die durch geistesgiftbedingte Handlungen entstanden sind, und die als Resultat leidvolle Erfahrungen in der Zukunft bewirken. Die karmischen Spuren im Geist eines unerleuchteten „fühlenden Wesens“ verursachen demnach das Aufkommen der individuellen Lebenswirklichkeit, wie die verschiedenen Bereiche der Götter, Halbgötter, Menschen, Tiere, hungrigen Geister und Höllenwesen, die an den Leidenskreislauf (Samsara) aus wiederholter Geburt, Alter, Krankheit und Tod gebunden sind.
63f13aa2590b1e5d Milarepa

Wikipedia: Vajrayana


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Buddhismus

10.12.2020 um 23:13
@sarevok
Kannst du ein "Einsteigerbuch" Buddhismus empfehlen? Ich lese, google 50mal und bin dann völlig raus ...


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Buddhismus

10.12.2020 um 23:14
Zitat von DickeBieneDickeBiene schrieb:Kannst du ein "Einsteigerbuch" Buddhismus empfehlen? Ich lese, google 50mal und bin dann völlig raus ...
ein Buch? warum nicht ein Video :)

Youtube: Siddhartha Hörbuch von Hermann Hesse / Deutsch / Komplett
Siddhartha Hörbuch von Hermann Hesse / Deutsch / Komplett
Siddhartha Gautama (in Sanskrit Siddhārtha Gautama (सिद्धार्थ गौतम) bzw. in Pali Siddhattha Gotama, früher im Deutschen Gotamo Buddho; laut der (umstrittenen) korrigierten langen Chronologie geboren 563 v. Chr. in Lumbini; gestorben 483 v. Chr.in Kushinagar) lehrte als Buddha (wörtlich der Erwachte; siehe Bodhi) den Dharma (wörtlich die Lehre) und wurde als solcher der Begründer des Buddhismus. Er wird im Allgemeinen als „der historische Buddha“ bezeichnet.
Wikipedia: Siddhartha Gautama


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Buddhismus

10.12.2020 um 23:16
@sarevok
Danke, geht natürlich auch 😁
Wochenende kommt 😁


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Buddhismus

10.12.2020 um 23:22
Zitat von DickeBieneDickeBiene schrieb:Danke, geht natürlich auch 😁
Wochenende kommt 😁
im Endeffekt ist das interessant das dort seine Entwicklung beschrieben wird

und auch viele Gedankengänge die sehr interessant sind aber die teils nur schwer zu verstehen sind :)

es werden aber auch viele Sanskrit begriffe verwendet wie

Wikipedia: Atman

Wikipedia: Brahman (Philosophie)

Wikipedia: Maya

Wikipedia: Dharma

https://wiki.yoga-vidya.de/Shiva-Shakti
Sanskrit (Eigenbezeichnung संस्कृत saṃskṛta, wörtl. „zusammengesetzt, geschmückt, gebildet“[2]) bezeichnet die verschiedenen Varietäten des Alt-Indischen. Die älteste Form ist die Sprache der Veden, einer Sammlung religiöser mündlicher Überlieferungen im Hinduismus. Ihre Entstehung bzw. Konsolidierung wird auf 1500 v. Chr. datiert. Das klassische Sanskrit wurde um 400 v. Chr. durch die Grammatik des Pāṇini kodifiziert.[3][4]

Oft – vor allem im englischen Sprachraum – wird Sanskrit ungenau auch für die unbearbeitete, mündlich überlieferte vedische Sprache insgesamt verwendet. Sanskrit ist die wichtigste Sprache im Hinduismus und war Sprache im gesamten südasiatischen Raum. Sanskrit verbreitete sich so wie der Buddhismus und Hinduismus in Zentralasien, Südostasien und Teilen Ostasiens und wurde zu einer der wichtigsten Kultur- und Herrschafts-Sprachen.[5][6][7][8] Sanskrit ist die klassische Sprache der Brahmanen.

Das um 1200 v. Chr. übliche Vedische unterscheidet sich jedoch noch vom klassischen Sanskrit. Sanskrit wird seit einigen Jahrhunderten hauptsächlich in Devanagarischrift geschrieben, gelegentlich jedoch auch in lokalen Schriften. (Das erste gedruckte Werk in Sanskrit erschien in Bengali-Schrift.) Das moderne Sanskrit, welches laut Zensus von einigen Indern als Muttersprache angegeben wird, ist immer noch die heilige Sprache der Hindus, da alle religiösen Schriften von den Veden und Upanishaden bis zur Bhagavad-Gita auf Sanskrit verfasst wurden und häufig auch so vorgetragen werden. Auch für religiöse Rituale wie Gottesdienste, Hochzeiten und Totenrituale ist es noch heute unerlässlich.

Beispiele für Lehnwörter im Deutschen, die sich auf Sanskrit zurückführen lassen, auch wenn ihre Entlehnung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgte, sind: Arier, Aschram, Avatar, Bhagwan, Chakra, Guru, Dschungel, Lack, Ingwer, Orange, Kajal, Karma, Mandala, Mantra, Moschus, Nirwana, Swastika, Tantra, Yoga.
Wikipedia: Sanskrit


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Buddhismus

10.12.2020 um 23:27
@sarevok
Also gut, dann versuche ich es.


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Buddhismus

22.12.2020 um 21:05
Ich dachte es wäre eine gute Idee dies zu verlinken :)

Das sind die lehren des Buddha
Das Lotos-Sutra (Sanskrit, n., सद्धर्मपुण्डरीकसूत्र, saddharmapuṇḍarīkasūtra, wörtlich: „Sutra der Lotosblume vom wunderbaren Gesetz“; vietn.: Diệu Pháp Liên Hoa Kinh; chinesisch 妙法蓮華經, Pinyin miàofǎ liánhuá jīng; jap. 妙法蓮華経, Myōhō-renge-kyō; kor. 묘법연화경, myobeop yeonhwa gyeong; kurz: chinesisch 法華經, Pinyin Fǎhuá jīng, W.-G. Fa-hua ching; jap. 法華経, Hokke-kyō; kor. 법화경, Beophwa gyeong; tibetisch དམ་པའི་ཆོས་པད་མ་དཀར་པོ་ཞེས་བྱ་བ་ཐེག་པ་ཆེན་པོའི་མདོ། Wylie dam pa'i chos padma dkar po shes bya ba thegpa chen po'i mdo) ist eines der bekanntesten Sutras des Mahayana-Buddhismus.
Youtube: The Lotus Sutra
The Lotus Sutra


Youtube: Daimoku - Nam myoho renge kyo - 15 minutes
Daimoku - Nam myoho renge kyo - 15 minutes


Quelle: Wikipedia: Lotos-Sutra

Youtube: Lotus Sutra: All 28 Chapters [English Saddharma Pundarika Sutras Audiobook Part 2b of 3] (1080P)
Lotus Sutra: All 28 Chapters [English Saddharma Pundarika Sutras Audiobook Part 2b of 3] (1080P)
Das Lotos-Sutra wurde in Indien, Nepal und Zentralasien in Sanskrit und zentralasiatischen Sprachen (Xixia (Tangutisch), Sogdisch, Khotansakisch und Altuigurisch) überliefert sowie in Tibet und in China in Übersetzungen: das frühere Zheng fahua jing (正法華經, Zhèng fǎhuā jīng, Cheng fa-hua ching) in 10 Kapiteln und 27 Faszikeln, angefertigt während der westlichen Jin-Dynastie von Dharmarakṣa (unsicher: 230–316; 竺法護, Zhú fǎhù, Chu fa-hu); und das jüngere, aber weit populärere Miaofa lianhua jing (妙法蓮華經, Miàofǎ liánhuā jīng, Miao-fa lien-hua ching) in 7 Faszikeln, angefertigt im Jahr 406 von Kumārajīva (344–413; 鳩摩羅什, Jiūmóluóshé, Chiu-mo-lo-shih).

Folgende nichtchinesische Texte sind bekannt: 1) Vollständig: in Nepali, nach dem 8. Jahrhundert, 2) Fragmente zentralasiatische Texte (5. bis 7. Jahrhundert): a) Aus Kaschgar (= „Petrofsky's“ Text), b) Fragmente aus Khotan, c) der Khadalik-Text; 3) Der Gilgit-Text aus Kaschmir enthält etwa ¾ des Gesamtwerkes.

Die meisten späteren Kommentare und Übersetzungen (auch in moderne Sprachen) orientieren sich an der späteren chinesischen Übersetzung. In dieser Version gilt das Lotos-Sutra als Grundlage der chinesischen Tiantai zong und der japanischen Tendai-shū, sowie aller Schulen des Nichiren-Buddhismus, erfährt aber auch im Zen und den Schulen des Reinen Landes besondere Wertschätzung. Manchmal wird das Lotos-Sutra, besonders im Zusammenhang mit der Tendai-shū, auch als Ichijōkyō (一乗経 'Sutra des einen Fahrzeugs') bezeichnet.

Die Verse des Teils 1 (Kapitel 2–9) waren etwa 50 v. Chr. [nach andrer Meinung 40 n. Chr.] abgeschlossen, dessen Prosa etwa 50 Jahre später. Der zweite Teil (Kapitel 10–20/21), wurde bis etwa 100 vollendet, wobei das Kapitel 12 Daibatta (skr. Devadatta) eine spätere Einfügung ist, der dritte Teil (Kapitel 21–28) war bis 150 [220] n. Chr. komplett. (Über die genaue zeitliche Abgrenzung der einzelnen Abschnitte ist besonders von japanischen Gelehrten viel diskutiert worden.)

Im Gegensatz zu früheren Lehren des Buddha, wie sie im Pali-Kanon beschrieben sind, legt es den Schwerpunkt nicht auf das Streben nach Heiligkeit (Arhatschaft) und Befreiung des Geistes von allen Anhaftungen, was zum „endgültigen Verlöschen“ im Nirwana führt, sondern strebt die Erlösung der Menschen ohne Ausnahme an, die beim Einzelnen ansetzt. Dazu bedarf es „geschickter Mittel“ (upaya kaushalya), wie sie im 2. Kapitel und in den bekannten Parabeln und Gleichnissen vom „brennenden Haus“, vom „verlorenen Sohn“, von den „Pflanzen“, vom „versteckten Juwel“, von den „vergifteten Söhnen“ und von der „Drachenprinzessin“ formuliert sind. Das Lotos-Sutra bringt die Chance jedes Menschen zum Ausdruck, sein eigenes Leben und sein Schicksal selbst bestimmen und auf den Weg der „Leidfreiheit“ lenken zu können.



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