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Das ICH BIN

267 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Ich Bin

Das ICH BIN

07.03.2012 um 09:53
@Mit_das_Wort
na klar geht das mit dem verbieten nicht. es ist mehr eine form sich strikt von solchen arten zu distanzieren und auch eine form seinen eigenen unmut über solche impertinenz zu äußern.


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Das ICH BIN

07.03.2012 um 12:57
@dasewige
Muß man da nicht irgend mit rechnen wenn man sich auf solchen Seiten befindet?
Wie sollte ich zB meine Ansichten über das was ich glaube, was sich ja deutlich von dem
unterscheidet was Kirche Papst, Rabbi, Pfarrer oder Imam sagen.
Eben die freie Art des Glaubens an sich selbst in Verbindung zu einer höheren Macht gleich
wie es die Indianer sagen, zum Ausdruck bringen möchte, aber dabei keinesfalls missionieren wollte?
Liebe Grüße!
MdW


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Das ICH BIN

07.03.2012 um 13:06
@Mit_das_Wort
ich habe nichts dagegen wenn solche dinge in ich-form geschrieben werden.

habe aber was dagegen wenn solche sätze wie: jeder muß an was glauben etc.
es ist ein indirekter versuch zu missionieren und dagegen wehre ich mich.


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Das ICH BIN

07.03.2012 um 13:33
Gut niemand muß müssen müssen, das ist ja bereits Zwang, Diktatur und eben auch dekadent,
selbst dann wenn ich persönlich zu der Überzeugung gekommen bin, das jeder Mensch etwas glaubt,
hat er doch dennoch das Recht es so zu tun wie er es selbst für richtig empfindet.
Aber müssen, tut er es nicht, und wenn er sagte er glaube nichts oder wollte nichts glauben, bin
aus meiner Sicht für mich selbst verpflichtet ihm das so anzuerkennen. Das Leben ist in seinem
Ursprung Demokratie, erst als sich Minderheiten mit Ominösen Glaubensvorstellung bis in die
höchsten Positienen, gemordet haben, ist ist die Welt zur Diktur und Lüge geworden.
Damit versuche ich ein Ende zu machen, um das antichristliche Regiem so nachhaltig wie nur möglich zuentlarven das selbst die Strengstgläubigen einsehen können, das sie belogen und betrogen wurden, von jemanden der sich anmaßt andere darin vertreten zu können, was wenn, dann doch jeder selbst tun müsste, wenn er es wollte. Und wenn nicht ist es auch seine persönliche endscheidung, mit der
er ja dann selbst leben muß.
LG
MdW


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Das ICH BIN

08.03.2012 um 20:21
ICH BIN Reich!


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Das ICH BIN

08.03.2012 um 23:38
Das ist aber nicht das "Ich bin" :D

Denn ob Reich oder Arm, Jung oder Alt, Frau oder Mann usw... ist das womit sich das Ich identifiziert. Das ist aber eben nicht das, was es ist...

@HereIAm12


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lahiri
ehemaliges Mitglied

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Das ICH BIN

13.03.2012 um 14:28
Täglich jammern und klagen wir Gott voll mit unseren Problemen, die es eigentlich nur in unserer Vorstellung gibt.
Gott wertet nicht. Gott ist keine Person die Interessen, Hobbys, Leidenschaften und Abneigungen hat.
Gott kennt nur eine Sprache, die der Stille.
Wenn man sich also Gott wirklich nähern will, muss man still sein.
Es ist kein tun, es ist ein loswerden eines Hindernises.
Jeder Gedanke jedes Wort ist wie ein Ziegelstein einer Mauer die zwischen dir und Gott steht.
Je mehr Gedanken umso höher wird die Mauer...
Wie gesagt kein Tun sondern ein Aufhören, aufhören damit ständig die Mauer zu restaurieren.
Sie wird, wenn du nichts mehr tutst ohnehin irgendwann zerfallen, alles erschaffene wird irgendwann zerfallen.
Nur eins war schon immer und ist immer.
Dies ist das Mysterium des Lebens welches es zu entdecken gibt.
Es ist die Heilung aller geisteskrankheiten, welche durch die Störung durch das Vergessen, in erscheinung getreten ist.
Das Konstrunkt namens Ego wird zerfallen, wenn man einfach nur aufhört durch überflüssiges Denken ihm Nahrung gibt.
Achtet selbst bewusst drauf, wenn ihr merkt dass ihr grad viel denkt, was davon war wirklich sinnvoll und hat echte Veränderung gebracht?
Es ist nichts falsch daran eine Idee zu haben und zu verwirklichen wenn man es auch bewusst tut.
Es ist nur dumm zu viele Ideen zu haben und geistig vom einen zum anderen zu wandern.
Es ermüdet nur die Lebensenergie und nichts wurde verwirklicht.

Die nächste Stufe dieser mystischen Reise wäre, tiefer zu forschen ohne Meinung.
Nur neutral lässt sich es wirklich betrachten.
Mit einer voreingenommenen Meinung sieht man es nie an, man sieht nur die Vergangenheit.
Man soll also nur neutral Beobachten um zum Kern jedes begehrens vordringen zu können.
Dadurch packt man das Unkraut an der Wurzel
Zieht es raus und der boden bleibt fruchtbar für neues..


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oneisenough
ehemaliges Mitglied

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Das ICH BIN

17.03.2012 um 12:10
Nun, was ist es, womit wir uns hier alle beschäftigen?

Was sind die "Gegenstände", über die wir hier reden?

Wir beschäftigen uns zunächst mit dem physischen Körper, welcher aus dem natürlichen kontinuierlichen Umformungsprozess anderer Körper hervorgeht. Einen Prozess, den wir als Nahrungsaufnahme und -verwertung bezeichnen. Zudem gibt es diese Lebenskraft in Form von kommunikativer Aufmerksamkeit, die als Körper agiert. Sie zeigt sich als das Wissen um das Vorhandensein des ICH BIN in Form von Bewusstsein. Das ICH BIN ist das Gefühl der Anwesenheit, das jeder bemerkt. Diese drei Aspekte bilden eine Einheit, und sie sind es, mit denen wir uns beschäftigen:

- die Lebenskraft (=kommunikative Aufmerksamkeit)
- das ICH BIN (=Bewusstsein)
- als manifestierter kommunikativer Ausdruck eines physischen Körpers

Alle Lebewesen bestehen aus diesen Komponenten.

Wo ist hier die Frage nach einer Individualität?

All das zusammengenommen, betrachtet als einen ständigen kontinuierlich ablaufenden Prozess gesehen, hat es in Wirklichkeit niemals jemals eine Individualität als solche gegeben. Und aufgrund dieser Tatsache besteht kein wirkliches Bedürfnis sich mit irgendetwas zu identifizieren. Dennoch tun wir es.

Das Bewusstsein identifiziert sich mit dem Körper. Und nur aufgrund dieses Vorgangs entsteht überhaupt so etwas wie eine Individualität. Und solange dies der Fall ist, wird die Individualität aufgrund dieser Gebundenheit leiden.

Was genau bin ich nun?

Ich bin weder der Körper, welcher nur ein ständiger Umformungsprozess anderer Körper ist, noch die vorübergehend verfügbare Lebenskraft in Form von kommunikativer Aufmerksamkeit, noch das als körperlicher Ausdruck reduzierte ICH BIN-Bewusstsein. Ich kann mich nur solange mit diesem ICH-BIN-Bewusstsein identifizieren, wie es den Körper als manifestierten kommunikativen Ausdruck dazu gibt, weil er diese Einheit als solche formt. In Wirklichkeit bin ich nichts von alledem.

Während des Vorhandenseins des Körpers, empfinde ich mich als das ICH-BIN-Bewusstsein, welches lediglich für alles, was beobachtbar ist, eine Beobachtungsqualität zeigt. Wenn diese Qualität nachlässt, aufgrund des vergänglichen natürlichen Körper-Umformungsprozesses, wird der letzte Lebensatem sich mit der Luft vermischen, und das ICH-BIN-Bewusstsein wird sich mit dem vermischen, aus dem es entstanden ist, es wird wieder zu purer "unvermischter" Absoluter Aufmerksamkeit.

Als diese Absolute Aufmerksamkeit bin ich essentiell undefinierbar, sondern lediglich die bezeugende Instanz eines vorübergehend vorhanden gewesenen ICH BIN. Und aus dieser Absoluten Aufmerksamkeit ist nichts weiteres ableitbar, welches sich durch Worte auf etwas Konkretes reduzieren ließe. Das heißt: Eine Anwesenheit selbst ist in dieser Absoluten Aufmerksamkeit nicht präsent. Es gibt keine anwesende Präsenz in bzw. als diese Absolute Aufmerksamkeit.

Keine Person, die an einer Individualität nicht interessiert wäre, würde die Absolute Aufmerksamkeit verlassen und sich auf die Form einer ICH-BIN-Körper-Bewusstseins-Einheit reduzieren. Daraus kann man schließen: Das jeder, der es dennoch tut und an einer vitalen Subjektivität interessiert ist, hat bereits seine Hausaufgaben gemacht. Das heißt: Jede anwesende Subjektivität (Individualität) ist bereits ein Wissender um all diese Vorgänge.

Doch wie viele von uns kennen diese, ihre eigene wahre Natur und die Entstehung des ICH-BIN-Bewusstseins in Form eines körperlichen Ausdrucks?


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Das ICH BIN

17.03.2012 um 13:07
@oneisenough

was schlägst du uns nun vor?^^ was ist die lösung für unser ''problem''?

den letzten teil verstehe ich ehrlich gesagt nicht genau.. jeder steckt doch in seiner individualität, nimmt sich als etwas eigenständig und getrenntes wahr etc. jeder von uns liebt dieses ''ich bin'' bzw. sich ''selbst'' aber wieviele von uns verstehen tatsächlich die entstehung dieses ich bin bzw. die ''mechanismen'' dahinter? kann man das überhaupt mit seinem feleisch ''wahrhaftig'' verstehen?

ich persönlich durchlaufe täglich die verschiedensten zustände und ändere unzählige male meine haltungen, meinen bezug zu den verschiedenen dingen in ''meinem'' leben. zu mir, den menschen, dem leben, den verschiedensten mechanismen und gesetzen, welche ich ''hinter'' den dingen vermute usw.

auch wenn sich mit der zeit gewisse prinzipien herauskristallisieren, unabhängig der verschiedenen formen meiner haltungen zu xy, so ist das ganze was sich innerhalb meines fleisches abspielt - sowohl gedanklich als auch gefühlsmässig - ziemlich schwammig und bis jetzt scheinbar nichtig und sinnlos.

bahnhof? :D


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oneisenough
ehemaliges Mitglied

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Das ICH BIN

18.03.2012 um 00:11
@preitwiepfert

Die Lösung ist, dass es kein Problem gibt, weder in Gänsefüßchen gesetzt noch ohne. :)

Wenn du Problem als eine Störung versteht, dann frage dich, worin du dich gestört fühlst? Du wirst feststellen, dass es in allen Fällen deine Sichtweise ist, ob du etwas als Problem empfindest oder als anspornende Herausforderung. Je nach dem, wie du es betrachtest, werden deine Handlungen entsprechend folgen und deine Gefühle werden es kommunikativ zum Ausdruck bringen.

Die Welt der Individualität ist nichts Falsches. Sie ist notwendig, wenn man verstanden hat, dass die Gesamtheit der dinglichen Welt der Ausdruck eines fundamental zugrunde liegenden Kommunikationsverlangens ist. Wo taucht da die Frage nach einem Problem auf, wenn alle konstruierten Erscheinungen in der dinglichen Welt doch nur vorübergehenden Charakter haben?

Ich werde dir daher kein Problem einreden, wo keines ist. :)


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Das ICH BIN

18.03.2012 um 06:14
@oneisenough

warum diskutierst du dann hier mit den leuten in einer art und weise, die darauf schliessen lässt, dass du in irgendeiner form eine art problem in den dingen siehst?

ich sage nicht, dass individualität was schlechtes ist, meine sagt mir in jedem moment, dass es was sehr gutes ist, welches es zu schützen gilt :D

aber warum bist du dann hier und machst diese handlungen mit hand und fuss? unabhängig davon, ob es diesen hintergrund gibt oder nicht gibt, wie soll dein argument funktionieren, dass alles ja alles nur konstruiert und vergänglich ist, und es somit keine probleme gibt? der mensch - oder zumindest ich - weiss nichts um diesen hintergrund, egal wie schlau er sich anstellt oder vermutungen hegt. was bringt mir das verständnis, dass es in allen fällen nur meine sichtweise auf die dinge ist (was ja stimmt), welche mich etwas gut oder schlecht sehen lassen, wenn eben jene haltungen nicht in meiner macht liegen und sie allgegenwärtig in mir als abdrücke des system erscheinen und ich sozusagen von einer wand gegen die nächste laufe? willst du etwa bestreiten, dass unser gesammtes leben nur darauf basiert, probleme bzw. leiden auszumerzen und genuss zu verspüren?

und zu diesem kommunikationsverlangen... direkt und einfach, was ist dieses kv.? was ist das ziel dieses verlangens? gibts es überhaupt ein ziel? wofür das ganze?

ich will dir wirklich nicht zu nahe tretten aber du machst wie es mir scheint viele umschreibungen, denn vieles was du ja sagst existiert eigentlich schon seit langer zeit in anderen formen, du verwendest einfach andere wörter bzw. bringt das ganze in einer anderen form rüber. mein problem ist, dass ich nach all deinen beiträgen immer noch nicht weiss, worauf du genau hinaus willst.

was willst du uns sagen? oder lässt du bewusst gewisse dinge aus, weil du selbst keine antwort darauf hast oder dich vieleicht nicht ''outen'' willst?

allein in diesem forum ist viel mist im umlauf (deine beiträge zähle ich nicht dazu) und beim lesen muss ich sehr oft visuell facepalmieren aber manchmal empfinde ich es als noch schlimmer, wenn man gekonnt verwirrt, nur die halbe speise serviert oder die essenz rauslässt.

kannst mir gerne auch per pn antworten


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oneisenough
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Das ICH BIN

18.03.2012 um 16:23
@preitwiepfert
preitwiepfert schrieb:warum diskutierst du dann hier mit den leuten in einer art und weise, die darauf schliessen lässt, dass du in irgendeiner form eine art problem in den dingen siehst?
Ich diskutiere deswegen, weil ich Freude daran habe. Doch für mich ist es kein Problem. Ich bemerke vielmehr, dass du es bist, der sich einen Gedanken erschaffen hat, der deine Überzeugung repräsentiert, ich würde in irgendeiner Form eine Art Problem in den Dingen sehen.
preitwiepfert schrieb:der mensch - oder zumindest ich - weiss nichts um diesen hintergrund, egal wie schlau er sich anstellt oder vermutungen hegt.
Du weißt deswegen nichts von diesem Hintergrund, weil du immer von ihm wegschaust. Schauen, Beobachten, Aufmerksamkeit ausüben, das alles ist immer nur in eine Richtung möglich. Und diese Richtung weist immer von dir weg. Verstehst du die Bedeutung "von dir weg weisen"? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du es verstehst. An deinen Fragen kann ich eher bemerken, dass du es noch nicht ganz verinnerlicht hast.

Du kannst niemals die Quelle der Aufmerksamkeit selbst bemerken. Das versteht jedoch kaum jemand, weil kaum jemand in der Lage ist, zu verstehen, was eine Richtung ist. Das ist so, als wäre eine geradeaus laufende Linie jemals in der Lage ihren eigenen Ausgangspunkt bemerken zu können. Ein Ding der Unmöglichkeit!, eben aufgrund der Gerichtetheit. Doch die Leute behaupten felsenfest, dass so was möglich ist. Sie sind überzeugt "Ich kann mich selbst beobachten". Sie halten sich für fähig, diese Richtung umzukehren, um ihren eigenen Ausgangspunkt bemerken und sehen zu können, wie die Linie zustande kam. Was werden sie wohl vorfinden? Eine amüsante Vorstellung :)

Ein Subjekt ist niemals zugleich das Objekt, welches das Subjekt beobachten kann. Niemals. Deswegen blickst du grundsätzlich immer nur auf Dinge und Gegenstände, die aus dem Hintergrund hervorgegangen sind. Und deswegen ist es dir unmöglich, den Hintergrund selbst zu bemerken. Dieser Hintergrund jedoch, bist du.
preitwiepfert schrieb:und zu diesem kommunikationsverlangen... direkt und einfach, was ist dieses kv.? was ist das ziel dieses verlangens? gibts es überhaupt ein ziel? wofür das ganze?
Das Kommunikationsverlangen ist das Wesen des Seins, der Natur an sich. Alles agiert und reagiert miteinander. All das sind Ausdrucksformen von Kommunikation. Deine Frage "wofür das ganze?" ist auch ein solcher Ausdruck. Diese Frage taucht nur für dich auf. Du selbst bist der Fragende und gleichzeitig der Antwortgebende, denn nur du weißt, welche Antwort dich zufriedenstellt.
preitwiepfert schrieb:was bringt mir das verständnis, dass es in allen fällen nur meine sichtweise auf die dinge ist (was ja stimmt), welche mich etwas gut oder schlecht sehen lassen, wenn eben jene haltungen nicht in meiner macht liegen und sie allgegenwärtig in mir als abdrücke des system erscheinen und ich sozusagen von einer wand gegen die nächste laufe?
Die Formulierung "was bringt es mir" setzt stillschweigend voraus, dass es einen Zustand geben sollte, der dir etwas bringt. Denn sonst würdest du nicht handeln, um dieses Zustand, dieses Ziel, erreichen zu wollen, nicht wahr?

Und damit sind wir bei den Zielen.

"Ziel" ist ein seltsames Wort, findest du nicht auch? Ich habe festgestellt, immer dann, wenn ich ein mir gestecktes Ziel erreicht hatte, war ich praktisch am Ende und das Ziel verschwand augenblicklich. Freude und Glück ist die Belohnung für das Erreichen eines Ziels. Doch wie lange halten solche Belohnungen in Form von Freude und Glück an?

Ich bemerke, es bedarf immer neuer Ziele, weil ich ohne sie leiden würde. Ohne Ziel befände ich mich in einer Art Stillstand, Trägheit, Ziellosigkeit, ein Zustand anhaltenden Leidens, denn Leid ist der Hintergrund von Freude, und Freude ist der Hintergrund von Leid und Schmerz. Die Momente des Glücks sind die Lücken in der anhaltenden Flut von Leid. Und die Momente des Leidens sind die Lücken in der anhaltenden Flut von Freude. Beides wechselt sich ständig ab. Das ist es, was ich ständig erfahre.

Außerdem habe ich eindeutig festgestellt, es gibt mich auch ohne diesen ständigen Wechsel und dass wahre Freude niemals gefunden werden kann in den Dingen, die vergänglich und vorübergehend sind.

Wie ist das bei dir? Geleitet von deinem Erinnerungsvermögen meidest du alles Schmerzhafte und Leidvolle und suchst nach allem, was dich glücklich macht.

Warst du erfolgreich?


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Das ICH BIN

19.03.2012 um 08:57
@oneisenough
oneisenough schrieb:der sich einen Gedanken erschaffen hat
so sieht dein glaube also aus, WIR erschaffen das ganze?^^ lol


mir ist schon klar weswegen du das im grunde genommen machst - wegen der freude. so funktionieren wir alle aber ich hatte gehofft, du würdest auf meine fragen eingehen und was konkretes vorweisen...

du sprichst vom hintergrund welches von einem selbst wegweist, wovon du angeblich ''weisst'' aber erklärst dann selbst, dass das das subjekt niemals zugleich das objekt ist - sprich, wir können alles ''äussere'' immer nur innerhalb unseres wesens erfassen, egal ob es sich nun um diesen hintergrund handelt oder irgendeine materielle erscheinung. wir nehmen nie wirklich das wesen von etwasem wahr sondern dessen wirkung auf uns - in uns.

ich verstehe dich also nicht ganz..

und was das von mir angesprochene ''problem'' angeht, so kannst du es auch mit dem wort mangel oder leiden austauschen oder mit dem irrglauben, der mensch könnte etwas ändern oder nicht ändern... dann verstehst du auch, was ich damit eigentlich sagen wollte.

zumindest deinen beiträgen nach, zeigst du ja selbst (trotz der aussage ''ich habe kein problem(mangel)'') teilweise empörung, unverständnis etc. gegenüber anderen dikussionsteilnehmern und versuchst sie direkt oder indirekt bloszustellen, sie niederzumachen und sie zu berichtigen.

und deshalb: ja, du machst alles edrenkliche - wie wir anderen auch - wegen der freude, doch wer nach freude strebt, muss zuvor unweigerlich ein ''problem'' bzw. mängel haben.

ich kenne dich ja nicht und kann nur anhand deiner beiträge und entsprechend meiner eigenen beschränkten wahrnehmung und niederen gelüsten über dich urteilen aber mir scheint es, dass du eben doch ein problem hast, weil du glaubst, du könntest hier etwas korrigieren oder nicht korrigieren.

und was die ziele angeht, da hast du recht, das ganze verhält sich wie mit dem durst. man hat das bedrüfnis zu trinken und unmittelbar nach dem trinken ist sowohl der mangel als auch der genuss während des aktes verschwunden usw.
oneisenough schrieb:Wie ist das bei dir? Geleitet von deinem Erinnerungsvermögen meidest du alles Schmerzhafte und Leidvolle und suchst nach allem, was dich glücklich macht.

Warst du erfolgreich?
genau solache aussagen, zeigen mir das du genau 0 ahnung von irgendnem hintergrund hast. anders lässt sich deine argumentationsweise nicht erklären. du gehst auf das wesentliche nicht ein und redest drum herum und konterst mit irrelevantem um dich besser zu fühlen.

um auf deine frage zu antworten: wie soll ich erfolgreich oder nicht erfolgreich sein, wenn alles ''gute'' oder ''schlechte'', erfolge oder fehler, genüsse oder leiden, nicht von mir, sondern immer von ''aussen'' abgebildet werden. und diese abbildungen implizieren auch mich selbst.

glaubst du ernsthaft, du kannst etwas bewegen oder nicht bewegen?

btw: wann erscheint eigentlich dein buch?


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oneisenough
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Das ICH BIN

19.03.2012 um 14:17
@preitwiepfert
preitwiepfert schrieb:glaubst du ernsthaft, du kannst etwas bewegen oder nicht bewegen?
Auch wenn es für dich so erscheinen mag, weil du meine Beiträge hier auf diese und jene Weise interpretierst, ist es tatsächlich so, dass ich weder beabsichtige, etwas zu bewegen noch nicht zu bewegen. Denn ob für dich etwas bewegt wird, entscheidest du, und nicht ich.
preitwiepfert schrieb:u sprichst vom hintergrund welches von einem selbst wegweist, wovon du angeblich ''weisst'' aber erklärst dann selbst, dass das das subjekt niemals zugleich das objekt ist - sprich, wir können alles ''äussere'' immer nur innerhalb unseres wesens erfassen, egal ob es sich nun um diesen hintergrund handelt oder irgendeine materielle erscheinung. wir nehmen nie wirklich das wesen von etwasem wahr sondern dessen wirkung auf uns - in uns.

ich verstehe dich also nicht ganz..
Ja, es ist offensichtlich, dass du es nicht verstehst. Deswegen erlaube ich mir, es erneut zu erläutern:

Um ein Objekt als Objekt zu sehen, bedarf es eines Subjektes, welches selbst nicht das gesehene Objekt ist. Das sind die Beteiligten jeglicher Wahrnehmung.

Mein Beobachtungsstandpunkt ist jedoch ein vollkommen anderer, als der des Subjektes. Ich identifiziere mich weder als das sehende Subjekt, noch als das gesehene Objekt. Ich befinde mich a priori zu beiden in der Beobachtungsposition dieses erwähnten Hintergrundes.

Ich bin weder das Subjekt noch das Objekt, sondern ich bezeuge das Vorhandensein von beidem, welche miteinander agieren. Ich sehe es in einem Verständnis von "etwas wird gesehen", welches eines Subjektes und eines Objektes bedarf. Der Begriff "Ich" korreliert hier nicht mehr, doch ich muss ihn benutzen, um dir diesen Vorgang überhaupt beschreiben zu können. Ich befinde mich vor jeglicher Interpretation durch die Sinne und den Verstand.

Immer dann, wenn dieser normale Prozess des Sehens einer Objektivierung stattfindet, befinde ich mich in einer davon unberührten Position. Ich stelle das deswegen klar und unmissverständlich fest, weil ich das Subjekt und das Objekt deutlich voneinander unterschieden kann. Das geht aber nur dann, wenn ich beide aus einer neutralen losgelösten Position heraus als separate Eigenständigkeiten erkennen kann.

Was verstehst du an dem Gesagten nicht ganz?

Aus diesem Hintergrund heraus sage ich nicht "Ich sehe etwas" oder "Ich höre etwas", sondern es ist das reine Bezeugen aus meinem wahren natürlichen Zustand heraus "etwas wird gesehen" und "etwas wird gehört". Die Wahrnehmung findet dann nicht auf der Aktions-Ebene als eine phänomenale Entität statt, sondern direkt an der Basis eines jeden Ereignisses während seines Erscheinens. Und diese sind in der Gesamtheit mehr als ein Funktionieren des Bewusstseins zu verstehen, mehr ein Produzieren von Effekten des Bewusstseins.

Ich bezeuge den gesamten Prozess des Sehens und Gesehen-Werdens, ohne jegliche subjektivierte oder objektivierte Qualität. Und das bedeutet Freiheit von jeglicher Bindung. Was genau verstehst du hierbei nicht?

Um sagen zu können, dass etwas existiert, kannst du das nur dem Verständnis, dass es etwas Objektiviertes gibt, eine Form, die sich von etwas anderem unterscheidet. Während du jedoch bei deiner Wahrnehmung von all diesen Objekten abhängig bist, denn sonst gäbe es keine Wahrnehmung für dich, bemerke ich stattdessen sowohl die Objekte wie auch dich, nur im Verständnis einer Erscheinung im Bewusstsein. Was genau verstehst du hierbei nicht?

Subjektivität als solche, ohne eine objektivierende Qualität, kann es nicht geben. Und deswegen existiert in Wirklichkeit überhaupt nichts im Verständnis von unveränderlicher Konstanz, sondern nur im Verständnis einer vorübergehenden Erscheinung. So gesehen, was existiert denn nun wirklich? Es gibt nichts Konstantes, was man als existierend oder nicht-existierend bezeichnen könnte.

Was verstehst du an dem Gesagten nicht ganz?


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20.03.2012 um 12:07
@oneisenough
oneisenough schrieb:Auch wenn es für dich so erscheinen mag, weil du meine Beiträge hier auf diese und jene Weise interpretierst, ist es tatsächlich so, dass ich weder beabsichtige, etwas zu bewegen noch nicht zu bewegen. Denn ob für dich etwas bewegt wird, entscheidest du, und nicht ich.
da hast du recht, gestern sind sowieso die teufel mit mir durch gegangen, wenn du verstehst^^ wenn ich den letzten satz aber so annehme wie er da steht, dann muss ich eigentlich widersprechen, ich sehe nicht, wo ich entscheiden kann oder mich jemals entschieden habe aber das ist wohl ne andere geschichte.


und zum rest:

ich denke als ich dir das gestern geschrieben hatte, habe ich in dem moment mit der annahme argumentiert, dass dieses subjekt (ich, körper usw) tatsächlich ich bin. obwohl ich diese von dir angeführte sichtweise selbst kenne (falls ich dich richtig verstanden habe) und nachvollziehen kann (denke ich zumindest), doch es dir sicherlich bewusst ist, dass der mensch eben egal wie sehr er sich mit seinem ich-körper-konstrukt angstrengt, er immer im gefühl stecken bleibt, dass er eben jenes subjekt ist. was anderes kennen wir ja nicht stimmts? zumindest ich nicht.

nun, wenn wir nicht dieses subjekt bzw. objekt sind, eben alles was hier an dualem abgebildet wird nicht ich bin, was bin ich dann?

du sagst der unveränderliche, immer dagewesene, wahrhaftige hintergrund. kann man diesen hintergrund vieleicht als eine mitte beschreiben? wenn ich mich grad nicht irre, umschreibst du diesen begriff in deinen beiträgen auch als das wirkliche frei sein oder die wahre liebe.

was ist wahre liebe? ich persönlich, in meinem fleischsteckend, kann in der welt keine wirkliche liebe erkennen, nur immer und überall auf mich selbstbezogene ausdrücke.

werde ich geliebt? von wem oder von was? und warum?
bin ich überhaupt fähig zu lieben? wen muss/sollte oder kann ich lieben?

wenn dann irgendwann mein illusorischer körper samt allen eindrücken stirbt, was ist dann? (ich vermeide hier bewusst das ''...mit mir'')

und was wäre mit jmd. der sich in diesem hintergrund befindet (kann man das so formulieren?) und sein körper stirbt?

dann gibts ja keine dualität mehr, mein ich bin, meine gedanken, gefühle bzw. verlangen und wünsche, alles womit ich mich identifiziert habe würde verschwinden, wass ist dann mit diesem hintergrund?

wird dieser hintergrund als ganzer kuchen enthüllt oder gibts sowas wie stufen? bist du ständig in dem von dir genannten ewigen undzerstörbaren punkt des beobachtens?



ehm ich lass das jetzt mal lieber, sorry ist grad ziemlich durcheinander geraten aber bin atm bischen damaged :D

wenn du auf paar sachen hier nicht eingehen kannst, gehts auch per pm.


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oneisenough
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20.03.2012 um 12:40
@preitwiepfert
preitwiepfert schrieb:nun, wenn wir nicht dieses subjekt bzw. objekt sind, eben alles was hier an dualem abgebildet wird nicht ich bin, was bin ich dann?
Du bist Derjenige, aus dem beides hervorgegangen ist, doch du hälst dieses Hervorgegangene irrtümlicherweise für dich. :)
preitwiepfert schrieb:du sagst der unveränderliche, immer dagewesene, wahrhaftige hintergrund. kann man diesen hintergrund vieleicht als eine mitte beschreiben?
Nein, du befindest dich in keiner Mitte von irgendwas. Du bist Derjenige, der zwei Eigenständigkeiten bemerkt, zwischen denen es zwangsläufig eine Mitte geben muss. Aber du bist weder diese Mitte noch die Eigenständigkeiten, sondern Derjenige, der aus einem neutralen unveränderlichen Punkt an Aufmerksamkeit all diese Dinge und Unterschiede bemerken kann.
preitwiepfert schrieb:was ist wahre liebe? ich persönlich, in meinem fleischsteckend, kann in der welt keine wirkliche liebe erkennen, nur immer und überall auf mich selbstbezogene ausdrücke.
Ja, stimmt, du benötigst Unterschiede und Trennungen, um dass zu empfinden, was du Liebe nennst.

Du benötigst dich (1) und das, was du liebst (2). Doch das ich keine wahre Liebe. Wahre Liebe ist die Weigerung zur Trennung. Wenn du sie erfahren möchtest, musst du damit aufhören, diese Trennungen und Unterschiede in einen Liebenden und das was er liebt aufrechtzuerhalten.
preitwiepfert schrieb:werde ich geliebt? von wem oder von was? und warum?
bin ich überhaupt fähig zu lieben? wen muss/sollte oder kann ich lieben?
Jedes ICH BIN ist bereits der kommunikative Ausdruck von "Ich liebe es, zu sein." Immer wenn du das vergisst, wirst du Abneigung spüren.
preitwiepfert schrieb:und was wäre mit jmd. der sich in diesem hintergrund befindet (kann man das so formulieren?) und sein körper stirbt?
Der Hintergrund ist kein Jemand. Ein Jemand benötigt eine Form (Raum), um damit seine Eigenständigkeit zu erlangen mit der er sich von etwas anderem unterscheidet, sowie eine Dauer (Zeit), innerhalb derer er bemerkbar ist.

Der Hintergrund ist jedoch ohne Raum und ohne Zeit, und deswegen kein Jemand und auch kein Etwas. Er "besteht" aus purer Aufmerksamkeit (=Liebe). Dieser Hintergrund ist deine wahre Natur.
preitwiepfert schrieb:dann gibts ja keine dualität mehr, mein ich bin, meine gedanken, gefühle bzw. verlangen und wünsche, alles womit ich mich identifiziert habe würde verschwinden, wass ist dann mit diesem hintergrund?
Nichts verschwindet im Sinne von Nicht-Vorhandensein. Aus dem Hintergrund heraus findet eine Art Bezeugen statt, ein Bezeugen, dass es einmal etwas gegeben hat, was du "ICH BIN" nanntest mit all den verfügbaren Bewusstseinsinhalten. Nichts geht verloren.
preitwiepfert schrieb:wird dieser hintergrund als ganzer kuchen enthüllt oder gibts sowas wie stufen? bist du ständig in dem von dir genannten ewigen undzerstörbaren punkt des beobachtens?
Ein ICH BIN ist ein nicht-lokaler Punkt, an dem Aufmerksamkeit mit einer bestimmten Intensität und Qualität ausgeübt wird. Das ist eine beabsichtigte Reduzierung. Einen solchen Punkt nennt man Lebewesen. Es ist eine raumzeitliche Konstruktion. Die Gesamtheit aller Konstruktionen nennt man "die Natur". Die Aufmerksamkeit ist dabei das Lebendige, und nicht irgendwelche Fähigkeiten der Vermehrung, der jeweils eingeschränkten sinnlichen Wahrnehmung, des Denkens, Instinkte, bio-chemischen Reaktionen, oder gar dem illusorischen Eindruck von Beweglichkeit. Die Aufmerksamkeit ist das einzig Lebendige, was es verdient, so genannt zu werden.

Ist es nicht so?


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20.03.2012 um 13:04
@oneisenough

ich will und kann dem nichts mehr hinzufügen.


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oneisenough
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Das ICH BIN

29.03.2012 um 20:54
@lahiri
lahiri schrieb am 13.03.2012:Nur eins war schon immer und ist immer.
Dies ist das Mysterium des Lebens welches es zu entdecken gibt.
Hierzu ein paar Anmerkungen (nur für Interessierte!), was ich auf dieser "Entdeckungsreise des Lebens" bemerkt habe:

Genauso wie ich nicht meine Kleidung bin, die ich trage, bin ich auch nicht mein Körper, den ich benutze. Das ist der wichtigste Schritt der Erkenntnis. Danach werde ich allmählich realisieren, dass ich besser und korrekter beschrieben werden kann mit dem Begriff einer räumlichen Anwesenheit, weil alles, was existiert, als der Beginn und das Ende einer räumlichen Anwesenheit charakterisiert werden kann.

Zum Verständnis:
Angenommen ich bin krank, dann werde ich versuchen, alles über die Krankheit herauszubekommen. Je ernster die Krankheit ist, umso mehr werde ich versuchen, über sie in Erfahrung zu bringen. In ähnlicher Weise ist diese räumliche Anwesenheit zu verstehen. Ich werde ebenfalls hingehen und versuchen, alles Wissenswerte darüber zusammenzutragen.

Dabei beginne ich mit dem Körperlichen. Von meinem Körper erhalte ich das Wissen des ICH BIN. Während des Prozesses weiterer Wissenserlangung werde ich mehr und mehr feinsinnig, scharfsinnig. Wenn ich dabei an einem Punkt angelangt bin, an dem ich bemerke, dass ich mich in einer Beobachtungsposition befinde, von der aus ich das Wissen über das Vorhandensein meines ICH BIN erlange, dann habe ich den als Entität höchst möglich erreichbaren Zustand erreicht. Auf diesem Weg der Erkenntnis werde ich zunächst in dieser Beobachtungsposition bleiben, denn sie ist die Quelle alles zu Wissenden.

Wenn ich an das Ende des materiellen weltlichen Wissens gelange, werde ich auch den Beobachter und das Beobachtbare transzendieren. Das bedeutet: Dass ich mich dann in meinen wahren natürlichen Zustand begeben werde. Aus der Beobachtungspostion werde ich auch diesen transzendieren und damit den Beobachter und das Beobachtbare auflösen.

Zum Verständnis:
Angenommen ich werde nachts überfallen und jemand verletzt mich, und ich versuche anschließend herauszufinden, wer das getan hat. War es ein Körper? Wenn es kein Körper war, was war es dann, was mich angegriffen hat? Letztendlich werde ich zu der Gewissheit gelangen, dass sämtliche Ereignisse als ein spontaner kommunikativer Akt von demjenigen ausgehend sind, der ebenfalls einen Körper als kommunikatives Mittel benutzt. Ich werde diesen Akt keiner Individualität zuordnen. Denn wenn meine Individualität durch den erwähnten Prozess aufgelöst sein wird, werde ich selbst nirgendwo Individualitäten bemerken, sondern nur kommunikative Ausdrücke als Funktionalitäten im Bewusstsein.

Sobald diese Erkenntnis "klick" macht, dann ist sie sehr leicht zu verstehen. Wenn es nicht zu dieser Einsicht kommt, ist es das Schwierigste überhaupt, was es zu verstehen gibt. Doch in Wirklichkeit ist es sehr profund, tiefgreifend und dennoch sehr einfach, wenn es richtig verstanden ist.

Ab dem erreichten Zustand des transzendierten Körpers, des transzendierten Verstandes und des transzendierten Bewusstseins, ist alles, was geschieht, mehr zu verstehen als spontane kommunikative Aktionen in Form von Bewusstsein, welches als Wirkung, als Resultat, als Folge einer Körperlichkeit verstanden werden muss. Denn alle Körperlichkeiten zusammen sind nicht das Ergebnis einer einzelnen Autorität oder eines einzelnen Handelnden. Wenn beispielsweise ein erzeugter Ton (ein Laut, Wort, Geräusch) aus einer Körperlichkeit hervorgeht, dann ist es keinesfalls so, dass es einen Sprechenden gibt. Fundamental betrachtet sind es lediglich Worte, verstanden als Gedanken in eine Ausdruck verleihende Form gebracht. Sie geschehen spontan als kommunikativer Akt, denn dieses Geschehen hat ursächlich keinen Handelnden, sondern der sich als ein Handelnder Verstehende ist mehr das Mittel, mit dem das Kommunikative sich Ausdruck verschafft.

Sobald ich diese Zusammenhänge durch und durch verstehe, wird mich das in eine sehr weite, tiefe Spiritualität hineinführen.

Das immer anwesende, singuläre Absolute überwiegt. Es gibt nichts anderes als dieses singuläre Absolute. Und dieses Unmanifestierte, bestehend aus lebendiger Aufmerksamkeit, manifestiert sich in Form eines kommunikativen Ausdrucks, und dieser manifestierte Zustand ist universal.

Wer ist es, der ein Körper-Bewusstsein erkennt? Diese immerwährende, singuläre Anwesenheit, welche das Körper-Bewusstsein erkennt, ist ohne jegliche Form oder Namen. Sie ist bereits da, bevor etwas ist.


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mnm
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Das ICH BIN

29.03.2012 um 22:15
@oneisenough


"Zum Verständnis:
Angenommen ich werde nachts überfallen und jemand verletzt mich, und ich versuche anschließend herauszufinden, wer das getan hat. War es ein Körper? Wenn es kein Körper war, was war es dann, was mich angegriffen hat? Letztendlich werde ich zu der Gewissheit gelangen, dass sämtliche Ereignisse als ein spontaner kommunikativer Akt von demjenigen ausgehend sind, der ebenfalls einen Körper als kommunikatives Mittel benutzt. Ich werde diesen Akt keiner Individualität zuordnen. Denn wenn meine Individualität durch den erwähnten Prozess aufgelöst sein wird, werde ich selbst nirgendwo Individualitäten bemerken, sondern nur kommunikative Ausdrücke als Funktionalitäten im Bewusstsein."

Da macht überhaupt nichts klick.

In deinen ganzen Post verbindest du nicht einmal das Sein deiner Mitmenschen mit einen höheren Bewusstsein, sondern degradierst sie zu einen spontanen Ausdruck sinnfreier Kommunikation, gerade die Erkenntnis über das diesseitige Sein/Leben seiner Mitmenschen zeichnet aber ein Wissen aus, das sich verifizieren lässt, der Rest ist nur Glaube.

Mag für das Ego ziemlich bitter sein, geht mir nicht anders, es gibt aber keinen anderen Weg.

Der Himmel ist eins, darin lässt sich nichts erkennen, die Strukturen liegen hier in unserer Dimension. Das Oben und das Unten, zwei Welten die übereinander liegen, wer das Unten nicht hat, hat auch das Oben nicht.


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oneisenough
ehemaliges Mitglied

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Das ICH BIN

29.03.2012 um 23:50
@mnm
mnm schrieb:In deinen ganzen Post verbindest du nicht einmal das Sein deiner Mitmenschen mit einen höheren Bewusstsein
Tatsächlich erkläre ich genau das, was du hier als fehlend bezeichnest. :)
mnm schrieb:sondern degradierst sie zu einen spontanen Ausdruck sinnfreier Kommunikation,
Wenn du aus deiner eigenen persönlichen Erfahrung sprechen solltest, von welchem Wert ist das Vorhandensein der kommunikativen Welt für dich, während du dich im traumlosen Tiefschlaf befindest?


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