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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

3.456 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Insekten, Spinnen, Urzeit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

20.12.2025 um 17:53
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Irgendwie rührend wie ich finde.
Ein Marsch in die Ewigkeit.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

20.12.2025 um 20:06
@NONsmoker


ja sehr eindrückvoll.

kennst du die geschichte von den ameisen.
Youtube: Unglaubliches Ameisensterben In Der Natur
Unglaubliches Ameisensterben In Der Natur
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manchmal drehen sie sich im Kreis und finden den tod.

Fleißige tierchen sind es.

Sehr schön finde ich dein foto.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

20.12.2025 um 21:45
Zitat von dobermann145dobermann145 schrieb:Ja, damit hast du vollkommen Recht.
Lieben Dank @dobermann145 :)
Zitat von NONsmokerNONsmoker schrieb:Größe bleibt bei drei Millimetern (Jetzt gemessen
Ist eine schöne Inkluse.
Zitat von NONsmokerNONsmoker schrieb:Sehr schön fand ich die Ameisenkolonne, die ich 2018 gezeigt habe:
Ja wirklich sehr schön :) Sind solche Arten von Inklusen selten zu finden?

In Ecuador hat man dieses Jahr wirklich ganz seltene Inklusen gefunden,man spricht schon von einer Sensation.
Fund in Ecuador
Bernstein liefert neue Erkenntnisse zum Leben auf dem Superkontinent Gondwana
»Es war die Zeit, in der die Beziehung zwischen Blütenpflanzen und Insekten begann«: Wissenschaftler sind fasziniert von Bernsteinfunden in Ecuador. Darin eingeschlossen: mehr als 100 Millionen Jahre alte Insekten.
Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ecuador-bernstein-liefert-forschern-neue-erkenntnisse-zum-leben-auf-superkontinent-gondwana-a-16144501-7de1-4818-bbe4-e7490a84bcdb
Vergangenheit«, sagt Paläontologe Ricardo Pérez-de la Fuente. Einige neu entdeckte Fenster gewähren der Menschheit nun Einblicke in die Natur vor 112 Millionen Jahren. Erstmals haben Forschende fossile Insekten auch in Bernstein aus Südamerika dokumentiert.
Diese haben bestimmt einen hohen Wert, vielleicht einen unbezahlbaren.
Sie zeigten die sich entwickelnde Beziehung zwischen blühenden Pflanzen und Insekten, die während der Zeit der Dinosaurier lebten
Quelle: siehe oben

Ich möchte hier nicht alles zitieren,es lohnt sich, diesen Bericht ganz zu lesen.


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Fund in Ecuador: Fliege in Bernstein Foto: Mónica Solórzano-Kraemer / AP
Auch ein anderer Bericht über das Thema ist interessant durchzulesen.
112 Millionen Jahre alte Insekten entdeckt: Sensationsfund in Bernstein
Ein Forschungsteam hat in Ecuador eine spektakuläre Entdeckung gemacht: In 112 Millionen Jahre altem Bernstein wurden die ältesten bekannten Insektenfossilien Südamerikas gefunden, informiert die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung in einer Pressemitteilung. Der Fund stammt demnach aus der Kreidezeit und bietet einzigartige Einblicke in das bislang kaum erforschte Waldökosystem des früheren Superkontinents Gondwana.
Quelle: https://www.ka-news.de/insekten-spinnen/seltener-fund-in-bernstein-112-millionen-jahre-alte-insekten-entdeckt-29-9-25-111460566#google_vignette


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

21.12.2025 um 23:38
Zitat von OrletsOrlets schrieb:Sind solche Arten von Inklusen selten zu finden?
Bei der Unzahl der Inklusen weltweit bei Sammlern und in Museen wird das wohl nicht einzigartig sein.
Aber schön, wenn man selber so etwas entdeckt.

Interessant die Berichte über die Funde in Ecuador.
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:manchmal drehen sie sich im Kreis und finden den tod.
Seltsam, was in der Natur passieren kann.
Doch warum tun die Tiere das und was sind die Voraussetzungen für die Entstehung einer Ameisenmühle?

Wanderameisen sind blind oder zumindest fast blind. Deshalb orientieren sich an Pheromonen, also dem Duft ihrer Artgenossen. Dabei kann es passieren, dass eine Ameise bei der Verfolgung einer solchen Spur an einen Punkt kommt, an dem sie bereits vorbeigekommen ist und sich dann auf dieser Duftspur weiter bewegt. Sie fängt an, im Kreis zu laufen, und andere Tiere, die ebenfalls den Pheromonen ihrer Artgenossen folgen, wandern schließlich ebenfalls im Kreis.
Quelle: https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/ameisen-laufen-im-kreis--aus-der--ameisenmuehle--gibt-es-kein-entkommen-35914056.html


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

24.12.2025 um 17:23
Zitat von OrletsOrlets schrieb am 19.12.2025:Ist das eine geflügelte Ameise?
Auf diesem Foto sieht man, daß es eine geflügelte Ameise ist:

d


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

24.12.2025 um 18:35
Zitat von NONsmokerNONsmoker schrieb:Auf diesem Foto sieht man, daß es eine geflügelte Ameise ist:
Ja, jetzt sieht man's :)


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

24.12.2025 um 18:51
@Orlets


War gar nicht so ersichtlich anfangs.

Ich wünsche schöne Feiertage.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

24.12.2025 um 19:18
Zitat von NONsmokerNONsmoker schrieb:Ich wünsche schöne Feiertage.
Danke vielmals,das wünsche ich dir ebenfalls und @all und @Verwaltung ebenso.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

28.12.2025 um 18:49
amb
Ab in´s Kästchen
IMGP0706

Neues entdeckt:
Bruch
IMGP0712Original anzeigen (0,6 MB)

Erste Mikroskopaufnahmen:
2025 1228 211343 001

Das scheint eine hübsche kleine Wespe zu sein:
2025 1228 211507 002


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

29.12.2025 um 19:14
Puh...
Das war harte und lange Schleifarbeit, bis das Stück unter das große Mikroskop passte.
Und immer waren Unreinheiten im Stein im Weg.
Der dunkle Knubbel im Hintergrund scheint ein Käfer zu sein.
Der war mir zuerst aufgefallen, bevor ich die kleine Wespe entdeckte.
E-800-1400Original anzeigen (0,5 MB)

EEOriginal anzeigen (1,3 MB)

Auch meine winzigen Lieblingsinsekten dürfen nicht fehlen:

my1
my2


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

30.12.2025 um 18:18
Ganz am Rand:

f

Interessante Flügelstruktur

ffOriginal anzeigen (1,1 MB)


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

03.01.2026 um 11:11
Ein weiterer Ausschnitt aus: Die INSEKTEN im BERNSTEIN/Ein Beitrag zur THIERGESCHICHTE der VORWELT
von Dr. Georg Carl Berendt
8.März 1830


...
Je näher dieser Gegend, desto reicher wird der Bernstein gefunden, und nicht mehr in blos einzelnen Stücken, sondern auch häufig "in Nestern".
Diese Nester finden sich an unbestimmbaren Stellen bei Bernsteingräbereien mehr durch Zufall, als dass eine Spur zu ihnen leitet, und bereichern durch ihre Ergiebigkeit oft ihre Entdecker.
Sie bestehen mehrentheils aus Stücken bituminösen Holzes, das, durch Erdharze mehr oder minder in Braunkohle verwandelt, beim Trocknen leicht zerfällt; an und zwischen diesen Stücken liegt dann der Bernstein.
Hier haben nun offenbar entweder die Fluthen ganze Stämme, oder nur bedeutende Stücke desselben, hingeschwemmt, und in der Erde ist allmählig die Umformung in Braunkohle vor sich gegangen. Oder es sind diese solche Plätze, an denen nach dem Zurücktreten des Meeres einzelne Bernsteinbäume noch vegetirten. bis sie den Stürmen , oder wahrscheinlicher dem kältern Klima unterlagen, und, mit Sand und Rasen bedeckt, für Jahrtausende unsichtbar wurden.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

07.01.2026 um 14:17
Feuer aus Mexiko

mex


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

07.01.2026 um 18:13
Kleines Stück in der "Grabbelkiste" entdeckt mit interessanter Spinne

2026 0107 200257 001

Die Körperlänge beträgt etwa 2,5 Millimater
2026 0107 200331 002

2026 0107 200354 003

bOriginal anzeigen (0,9 MB)

Das Bild ist nicht so scharf, aber hier sieht man die Hauptaugen
cOriginal anzeigen (0,9 MB)


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

gestern um 18:48
Ich konnte jetzt ein wenig so schleifen, daß man eine Frontansicht hat.
Leider bekomme ich es nicht schärfer hin.

2026 0109 211313 002Original anzeigen (0,5 MB)

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ddOriginal anzeigen (0,9 MB)


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

gestern um 23:46
Das wäre im Moment noch zu untersuchen.
Zum größten Teil Bernstein.

IMGP0732Original anzeigen (0,5 MB)

Ich mache natürlich weiter mit meinem Hobby, zumal auch der Weihnachtsmann wieder was gebracht hat.
Aber @all:
Ist das überhaupt noch interessant für euch, oder eher nicht, weil es immer ähnliche Spinnen, Fliegen etc. sind?


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