Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
20.12.2025 um 20:06@NONsmoker
ja sehr eindrückvoll.
kennst du die geschichte von den ameisen.

manchmal drehen sie sich im Kreis und finden den tod.
Fleißige tierchen sind es.
Sehr schön finde ich dein foto.
ja sehr eindrückvoll.
kennst du die geschichte von den ameisen.

Unglaubliches Ameisensterben In Der Natur
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manchmal drehen sie sich im Kreis und finden den tod.
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Orlets
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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
20.12.2025 um 21:45Lieben Dank @dobermann145 :)dobermann145 schrieb:Ja, damit hast du vollkommen Recht.
Ist eine schöne Inkluse.NONsmoker schrieb:Größe bleibt bei drei Millimetern (Jetzt gemessen
Ja wirklich sehr schön :) Sind solche Arten von Inklusen selten zu finden?NONsmoker schrieb:Sehr schön fand ich die Ameisenkolonne, die ich 2018 gezeigt habe:
In Ecuador hat man dieses Jahr wirklich ganz seltene Inklusen gefunden,man spricht schon von einer Sensation.
Fund in EcuadorQuelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ecuador-bernstein-liefert-forschern-neue-erkenntnisse-zum-leben-auf-superkontinent-gondwana-a-16144501-7de1-4818-bbe4-e7490a84bcdb
Bernstein liefert neue Erkenntnisse zum Leben auf dem Superkontinent Gondwana
»Es war die Zeit, in der die Beziehung zwischen Blütenpflanzen und Insekten begann«: Wissenschaftler sind fasziniert von Bernsteinfunden in Ecuador. Darin eingeschlossen: mehr als 100 Millionen Jahre alte Insekten.
Vergangenheit«, sagt Paläontologe Ricardo Pérez-de la Fuente. Einige neu entdeckte Fenster gewähren der Menschheit nun Einblicke in die Natur vor 112 Millionen Jahren. Erstmals haben Forschende fossile Insekten auch in Bernstein aus Südamerika dokumentiert.Diese haben bestimmt einen hohen Wert, vielleicht einen unbezahlbaren.
Sie zeigten die sich entwickelnde Beziehung zwischen blühenden Pflanzen und Insekten, die während der Zeit der Dinosaurier lebtenQuelle: siehe oben
Ich möchte hier nicht alles zitieren,es lohnt sich, diesen Bericht ganz zu lesen.

Fund in Ecuador: Fliege in Bernstein Foto: Mónica Solórzano-Kraemer / APAuch ein anderer Bericht über das Thema ist interessant durchzulesen.
112 Millionen Jahre alte Insekten entdeckt: Sensationsfund in BernsteinQuelle: https://www.ka-news.de/insekten-spinnen/seltener-fund-in-bernstein-112-millionen-jahre-alte-insekten-entdeckt-29-9-25-111460566#google_vignette
Ein Forschungsteam hat in Ecuador eine spektakuläre Entdeckung gemacht: In 112 Millionen Jahre altem Bernstein wurden die ältesten bekannten Insektenfossilien Südamerikas gefunden, informiert die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung in einer Pressemitteilung. Der Fund stammt demnach aus der Kreidezeit und bietet einzigartige Einblicke in das bislang kaum erforschte Waldökosystem des früheren Superkontinents Gondwana.
Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
21.12.2025 um 23:38Bei der Unzahl der Inklusen weltweit bei Sammlern und in Museen wird das wohl nicht einzigartig sein.Orlets schrieb:Sind solche Arten von Inklusen selten zu finden?
Aber schön, wenn man selber so etwas entdeckt.
Interessant die Berichte über die Funde in Ecuador.
Seltsam, was in der Natur passieren kann.klompje1 schrieb:manchmal drehen sie sich im Kreis und finden den tod.
Doch warum tun die Tiere das und was sind die Voraussetzungen für die Entstehung einer Ameisenmühle?Quelle: https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/ameisen-laufen-im-kreis--aus-der--ameisenmuehle--gibt-es-kein-entkommen-35914056.html
Wanderameisen sind blind oder zumindest fast blind. Deshalb orientieren sich an Pheromonen, also dem Duft ihrer Artgenossen. Dabei kann es passieren, dass eine Ameise bei der Verfolgung einer solchen Spur an einen Punkt kommt, an dem sie bereits vorbeigekommen ist und sich dann auf dieser Duftspur weiter bewegt. Sie fängt an, im Kreis zu laufen, und andere Tiere, die ebenfalls den Pheromonen ihrer Artgenossen folgen, wandern schließlich ebenfalls im Kreis.
Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
24.12.2025 um 17:23Auf diesem Foto sieht man, daß es eine geflügelte Ameise ist:Orlets schrieb am 19.12.2025:Ist das eine geflügelte Ameise?

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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
24.12.2025 um 18:35Ja, jetzt sieht man's :)NONsmoker schrieb:Auf diesem Foto sieht man, daß es eine geflügelte Ameise ist:
Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
24.12.2025 um 18:51
Orlets
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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
24.12.2025 um 19:18Danke vielmals,das wünsche ich dir ebenfalls und @all und @Verwaltung ebenso.NONsmoker schrieb:Ich wünsche schöne Feiertage.
Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
28.12.2025 um 18:49
Ab in´s Kästchen

Neues entdeckt:

Original anzeigen (0,6 MB)Erste Mikroskopaufnahmen:

Das scheint eine hübsche kleine Wespe zu sein:

Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
29.12.2025 um 19:14Puh...
Das war harte und lange Schleifarbeit, bis das Stück unter das große Mikroskop passte.
Und immer waren Unreinheiten im Stein im Weg.
Der dunkle Knubbel im Hintergrund scheint ein Käfer zu sein.
Der war mir zuerst aufgefallen, bevor ich die kleine Wespe entdeckte.
Original anzeigen (0,5 MB)
Original anzeigen (1,3 MB)
Auch meine winzigen Lieblingsinsekten dürfen nicht fehlen:


Das war harte und lange Schleifarbeit, bis das Stück unter das große Mikroskop passte.
Und immer waren Unreinheiten im Stein im Weg.
Der dunkle Knubbel im Hintergrund scheint ein Käfer zu sein.
Der war mir zuerst aufgefallen, bevor ich die kleine Wespe entdeckte.
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Original anzeigen (1,3 MB)Auch meine winzigen Lieblingsinsekten dürfen nicht fehlen:


Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
30.12.2025 um 18:18Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
03.01.2026 um 11:11Ein weiterer Ausschnitt aus: Die INSEKTEN im BERNSTEIN/Ein Beitrag zur THIERGESCHICHTE der VORWELT
von Dr. Georg Carl Berendt
8.März 1830
...
Je näher dieser Gegend, desto reicher wird der Bernstein gefunden, und nicht mehr in blos einzelnen Stücken, sondern auch häufig "in Nestern".
Diese Nester finden sich an unbestimmbaren Stellen bei Bernsteingräbereien mehr durch Zufall, als dass eine Spur zu ihnen leitet, und bereichern durch ihre Ergiebigkeit oft ihre Entdecker.
Sie bestehen mehrentheils aus Stücken bituminösen Holzes, das, durch Erdharze mehr oder minder in Braunkohle verwandelt, beim Trocknen leicht zerfällt; an und zwischen diesen Stücken liegt dann der Bernstein.
Hier haben nun offenbar entweder die Fluthen ganze Stämme, oder nur bedeutende Stücke desselben, hingeschwemmt, und in der Erde ist allmählig die Umformung in Braunkohle vor sich gegangen. Oder es sind diese solche Plätze, an denen nach dem Zurücktreten des Meeres einzelne Bernsteinbäume noch vegetirten. bis sie den Stürmen , oder wahrscheinlicher dem kältern Klima unterlagen, und, mit Sand und Rasen bedeckt, für Jahrtausende unsichtbar wurden.
von Dr. Georg Carl Berendt
8.März 1830
...
Je näher dieser Gegend, desto reicher wird der Bernstein gefunden, und nicht mehr in blos einzelnen Stücken, sondern auch häufig "in Nestern".
Diese Nester finden sich an unbestimmbaren Stellen bei Bernsteingräbereien mehr durch Zufall, als dass eine Spur zu ihnen leitet, und bereichern durch ihre Ergiebigkeit oft ihre Entdecker.
Sie bestehen mehrentheils aus Stücken bituminösen Holzes, das, durch Erdharze mehr oder minder in Braunkohle verwandelt, beim Trocknen leicht zerfällt; an und zwischen diesen Stücken liegt dann der Bernstein.
Hier haben nun offenbar entweder die Fluthen ganze Stämme, oder nur bedeutende Stücke desselben, hingeschwemmt, und in der Erde ist allmählig die Umformung in Braunkohle vor sich gegangen. Oder es sind diese solche Plätze, an denen nach dem Zurücktreten des Meeres einzelne Bernsteinbäume noch vegetirten. bis sie den Stürmen , oder wahrscheinlicher dem kältern Klima unterlagen, und, mit Sand und Rasen bedeckt, für Jahrtausende unsichtbar wurden.
Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
07.01.2026 um 14:17Feuer aus Mexiko


Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
07.01.2026 um 18:13Kleines Stück in der "Grabbelkiste" entdeckt mit interessanter Spinne

Die Körperlänge beträgt etwa 2,5 Millimater


Original anzeigen (0,9 MB)
Das Bild ist nicht so scharf, aber hier sieht man die Hauptaugen
Original anzeigen (0,9 MB)

Die Körperlänge beträgt etwa 2,5 Millimater


Original anzeigen (0,9 MB)Das Bild ist nicht so scharf, aber hier sieht man die Hauptaugen
Original anzeigen (0,9 MB)Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
gestern um 18:48Ich konnte jetzt ein wenig so schleifen, daß man eine Frontansicht hat.
Leider bekomme ich es nicht schärfer hin.
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Leider bekomme ich es nicht schärfer hin.
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Original anzeigen (0,9 MB)Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein
gestern um 23:46Das wäre im Moment noch zu untersuchen.
Zum größten Teil Bernstein.
Original anzeigen (0,5 MB)
Ich mache natürlich weiter mit meinem Hobby, zumal auch der Weihnachtsmann wieder was gebracht hat.
Aber @all:
Ist das überhaupt noch interessant für euch, oder eher nicht, weil es immer ähnliche Spinnen, Fliegen etc. sind?
Zum größten Teil Bernstein.
Original anzeigen (0,5 MB)Ich mache natürlich weiter mit meinem Hobby, zumal auch der Weihnachtsmann wieder was gebracht hat.
Aber @all:
Ist das überhaupt noch interessant für euch, oder eher nicht, weil es immer ähnliche Spinnen, Fliegen etc. sind?
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