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Der Reptilien- und Amphibien-Thread

910 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Reptilien, Amphibien, Echsen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Reptilien- und Amphibien-Thread

13.07.2026 um 21:06
Zitat von orletsorlets schrieb:Irgendwie will ich versuchen, dass an einem Teichrand der Ufer nicht steil ins Wasser geht, damit die nicht immer so kopfüber trinken müssen.
Die Eidechse könnte auch weiter unten trinken - sie könnte herunterklettern, macht das aber offensichtlich nicht.
So gerne ich Tieren helfe, das würde ich lassen, oder ggf. noch einen Ast hinzufügen.
Auch meine Bartagame "erwische" ich immer wieder in Positionen, bei denen ich mir denke "schaut für mich als Mensch arg unbequem aus". Z.B. wird oben sitzend, ganz ähnlich wie die Mauereidechse in deinem Bild, nach einer Pflanze unten geschnappt um davon zu fressen. Die Bartagame könnte sich auch unten hinsetzen, macht sie auch (es ist also nicht der Fall dass sie sich nicht auf den Boden traut), aber manchmal...
Sofern das Tier nicht dazu gezwungen ist, etwas Lebenswichtiges in einer schon für das Tier bedrohlichen Position zu erreichen: Ich lasse es so, oder füge nur eine Option hinzu. Es würde mich nicht einmal verwundern wenn die Mauereidechse als guter Kletterer die Position als besonders sicher einschätzt: Feinde kommen da nicht so leicht hin.


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13.07.2026 um 23:43
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:noch einen Ast hinzufügen.
Einen dicken Ast ist von Anfang an drin, damit ins Wasser gefallene Tiere wieder raus kommen können. Anscheinend machen die Mauereidechsen das nicht,dass sie auf dem Ast klettern und von da aus trinken.

Heute Abend in der Dämmerung war ich nochmal am Teich und hab eine große westliche Blindschleiche gesehen, die hat bestimmt auch aus dem Teich getrunken. Als ich sie sah,kroch sie in der anderen Richtung, also vom Teich entfernt und bis ich mein Smartphone ausgepackt hatte, hat sie sich erschrocken und entfernte sich. Ich wartete zwar noch, aber sie kam nicht mehr zurück. Echt toll, jetzt sind auch Blindschleichen da und ich gehe jetzt immer um die bestimmte Zeit zum Teich, vielleicht erwische ich eine Mal.
So, jetzt aber ab ins Bett, ich schlaf schon während des Schreibens ein (ohne Witz). Gute Nacht #all


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14.07.2026 um 00:05
Zitat von orletsorlets schrieb:Anscheinend machen die Mauereidechsen das nicht,dass sie auf dem Ast klettern und von da aus trinken.
Ich vermute mal. Wenn die sich senkrecht steil nach unten zum Trinken bemühen müssen, habense dennoch Fluchtmöglichkeiten. Kommt ein Freßfeind odgl. von rechts, gehts nach links wech, kommt er von links, ab nach rechts. Von hinten - zur Seite ab.

Aber auf dem Stock, da kann die Eidechse nur auf den Bösewicht am andern Ende des Stocks zu laufen. Scheint mir nicht klug. Den Eidechsen womöglich ebenfalls nicht.


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14.07.2026 um 01:53
@perttivalkonen

Genau das war und ist meine Vermutung: Feinde können so nicht gut folgen, während die Mauereidechse immer ihre Kletterfähigkeit ausspielen kann.


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14.07.2026 um 07:50
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Aber auf dem Stock, da kann die Eidechse nur auf den Bösewicht am andern Ende des Stocks zu laufen. Scheint mir nicht klug. Den Eidechsen womöglich ebenfalls nicht.
Oder es bleibt ihnen die Flucht ins Wasser. Mauereidechsen können sehr gut schwimmen, Zauneidechsen sogar tauchen und bis 20 Minuten unter Wasser bleiben. Man hat beobachtet,dass Zauneidechsen ihre Beute sogar bis ans Wasser verfolgen und jagen.


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14.07.2026 um 07:54
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wenn die sich senkrecht steil nach unten zum Trinken bemühen müssen, habense dennoch Fluchtmöglichkeiten. Kommt ein Freßfeind odgl. von rechts, gehts nach links wech, kommt er von links, ab nach rechts. Von hinten - zur Seite ab.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Feinde können so nicht gut folgen, während die Mauereidechse immer ihre Kletterfähigkeit ausspielen kann.
Das kann gut sein :)


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14.07.2026 um 08:22
Zitat von orletsorlets schrieb:Oder es bleibt ihnen die Flucht ins Wasser. Mauereidechsen können sehr gut schwimmen, Zauneidechsen sogar tauchen und bis 20 Minuten unter Wasser bleiben.
Dennoch können Eidechsen besser klettern und rennen. Ich würd mich immer auf die besseren Fluchtmöglichkeiten verlassen. Wie gesagt, es geht um die Abwägung des besseren Ortes fürs Trinken, und da scheint mir der Stock aus fluchttechnischen Gründen die schlechtere Wahl. Keine schlechte (oder gar unmögliche), nur die schlechtere.


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14.07.2026 um 11:04
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Dennoch können Eidechsen besser klettern und rennen.
Das auf jeden Fall.



Trotz allem habe ich einen Abgang zum Teich erschaffen.


IMG 20260714 102918Original anzeigen (6,3 MB)

Auch für die Blindschleichen. Da sie im Gegensatz zu Schlangen keine querliegenden Bauchschuppen besitzen, rutschen sie an glatten, senkrechten Flächen ab, können sich nicht festhalten und bewegen sich lieber am Boden. Sie sind daher sehr schlechte Kletterer.
Als ich gestern die Blindschleiche gesehen habe, hat sie womöglich aus dieser Stelle getrunken.


IMG 20260714 102751Original anzeigen (7,5 MB)

Der Teich hat somit zwei Uferabgänge, die nicht steil abgehen. Die Eidechsen können sich jetzt aussuchen, wo sie trinken möchten.


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14.07.2026 um 13:12
Zitat von orletsorlets schrieb:Oder es bleibt ihnen die Flucht ins Wasser. Mauereidechsen können sehr gut schwimmen, Zauneidechsen sogar tauchen und bis 20 Minuten unter Wasser bleiben. Man hat beobachtet,dass Zauneidechsen ihre Beute sogar bis ans Wasser verfolgen und jagen.
Können sie, ich habe es auch selbst beobachtet.


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14.07.2026 um 18:59
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Können sie, ich habe es auch selbst beobachtet.
Was genau?

  • dass Mauereidechsen sehr gut schwimmen können

  • dass Zauneidechsen minutenlang tauchen können

oder
  • dass Zauneidechsen ihre Beute bis ans Wasser verfolgen



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14.07.2026 um 19:13
@orlets

Die konkrete Beobachtung war: Dass Zauneidechsen gut schwimmen können und Beute aus dem Wasser holen, u.a. Insekten die auf Seerosenblättern sitzen um zu trinken.

Zauneidechsen gibt es dort, wo ich aufgewachsen bin, viele, und auch einen Teich. Mauereidechsen kommen dort nicht vor, aber ich kenne sie von Wanderungen entlang der Ilz und Donau, wo man sie (natürlich) nur kurz sieht.


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16.07.2026 um 17:55
Dass neue Echsen Arten aus der Familie der echten Eidechsen (Lacertidae) entdeckt werden, ist ziemlich selten.
2025 wurden jedoch 4 neue Arten aus bekannten Gattungen neu beschrieben.

  • Ichnotropis robusta in Angola nur in Moxico, Okavango und Cuando am Flussufer

  • Ichnotropis longicorpa aus Südafrika

  • Mesalina cryptica aus der arabischen Halbinsel von Saudi Arabien über Kuwait bis Nord Jordanien , steinige Busch und Kieswüsten

  • Nucras margaritae, aus Sambia, Sambesi Becken, Sandboden mit Miombobaumland



Von Ichnotropis robusta gibt es dieses Bild


oo 1473102Original anzeigen (1,0 MB)
Abbildung 18.
Holotypus (PEMR23420) von Ichnotropis robusta sp. nov. aus der Quelle des Flusses Cuando, Provinz Moxico, Angola. Fotografien des Körpers in A Ventral- und B Dorsalansicht sowie des Kopfes in C Dorsal-, D Lateral- und E Ventralansicht. Maßstabsbalken entsprechen 10 mm. Fotografien: Werner Conradie.
Beschreibung des Holotypus (Abb. 18).
Ausgewachsenes Männchen mit einer Kopf -Rumpf -Länge von 73,5 mm und einer regenerierten Schwanzlänge von 96 mm . Der Körper ist mäßig abgeflacht; der Kopf ist nicht abgeflacht, 1,7-mal so lang wie breit ( Kopflänge 18,9 mm / Kopfbreite 11,1 mm), seine Länge entspricht 25,7 % der Kopf-Rumpf-Länge, er ist im Schläfenbereich verbreitert und deutlich vom Hals abgegrenzt. Die angelegte Hinterpfote reicht bis zur vorderen Ohröffnung. Die Fußlänge entspricht nahezu der Kopflänge (Fußlänge 18,3 mm / Kopflänge 18,9 mm).

Die oberen Kopfschilde sind nur schwach gerillt und gekielt; das Nasenloch ist zwischen drei Nasalia durchbohrt, wobei die Supranasalia hinter dem Rostrale breit aneinanderstoßen; das Frontonasale ist etwas breiter als lang (2,6 × 2,4 mm); die Präfrontalia sind viel länger als breit (4,3 × 1,7 mm), medial breit aneinanderstoßend, reichen nicht bis zu den vorderen Supraocularia (getrennt durch eine kleine gekielte Schuppe) und sind durch eine kleine gekielte Schuppe vom vorderen Loreal getrennt; das Frontale ist doppelt so lang wie seine maximale Breite zwischen den hinteren Spitzen der Präfrontalia (6,2 × 3,0 mm), vorn abgerundet und hinten stark verjüngt; die Frontoparietalia sind länger als breit; Die Scheitelbeine sind länger als breit (5,4 × 2,8 mm), erstrecken sich nach hinten und sind durch ein großes Interparietale und ein großes Occipitale weit voneinander entfernt. Letzteres ist klein und sein Hinterrand liegt auf gleicher Höhe mit den Hinterrändern der Scheitelbeine. Ein länglicher, gekielter oberer Temporalschild begrenzt das Scheitelbein. Zwei Supraokulare sind vorhanden, wobei das vordere Supraokular länger ist als sein Abstand zum hinteren Loreal (2,3 mm gegenüber 1,8 mm) und mit der hinteren Hälfte des Frontale in Kontakt steht. Das zweite ist kleiner und durch neun (rechts) bzw. acht (links) kleine, gekielte Schuppen von den Supraciliarien getrennt (mit Ausnahme des vierten Supraokulars auf der linken Seite, das in schmalem Kontakt mit dem zweiten Supraokular steht). Zwei Postsupraokularschuppen sind ebenfalls vorhanden. Fünf Supraciliarien sind vorhanden, wobei die ersten beiden deutlich länger sind als die übrigen und eine lange, schräge Naht bilden. Unteres Nasenschild in Kontakt mit dem Rostralschild, dem ersten Supralabialschild und dem vorderen Lorealschild; kleines Postnasalschild in Kontakt mit den beiden anderen Nasenschildern, dem Frontonasalschild und dem vorderen Lorealschild; zwei Lorealschilder, das hintere deutlich größer; vier Supralabialschilder vor dem Subokularschild, dessen Unterrand an der Lippe deutlich kürzer (2,5-mal) als der Oberrand ist; drei Supralabialschilder hinter dem Subokularschild; stark gekielte Temporalschuppen; schmaler Trommelfellschild am oberen vorderen Rand der länglichen Ohröffnung; Unterlid beschuppt mit einer medianen Reihe länglicher Schuppen. Sechs Infralabialschilder; vier (rechts) und fünf (links) große Kinnschilde, die ersten beiden (rechts) und drei (links) in medianem Kontakt; Kehlschuppen dachziegelartig überlappend; kein Kragen.

Die Rückenschuppen sind rautenförmig, stark gekielt und dachziegelartig angeordnet; die Seitenschuppen sind kleiner und schwach gekielt und gehen allmählich in die glatten, abgerundeten Bauchplatten über, die breiter als lang sind; 44 Schuppen befinden sich um die Körpermitte; die Bauchplatten sind zwischen Vorder- und Hinterbeinen in 10 Längs- und 29 Querreihen angeordnet; die Präanalschuppen sind unregelmäßig; die Schuppen auf der Oberseite der Gliedmaßen sind rautenförmig, stark gekielt und dachziegelartig angeordnet; auf jeder Seite befinden sich 12 Femoralporen; die Subdigitallamellen sind mehrreihig und stachelig, 21 davon unter der 4. Zehe ; die Schwanzschuppen sind ober- und unterhalb stark gekielt, mit Ausnahme derjenigen direkt hinter der Kloake, die glatt sind.

Färbung.
(Im Leben, Brutfärbung; ähnlich wie in Abb.17AOberseite einheitlich rotbraun, mit kleinen schwarzen Flecken am Unterkörper und am vorderen Drittel des Schwanzes; dorsolaterale Bänder wie in der konservierten Färbung, aber kräftiger; Kehl-, Kinnschilde und hinterer Abschnitt des weißen dorsolateralen Bandes bis vor dem Vorderbeinansatz hellgelb, verblassend bis kurz hinter den Arm; Vorderbeine dorsal ziegelrot, Hinterbeine vorn dunkelgrau und hinten ziegelrot; Bauch (außer Kehlschild) weiß. Färbung (in Konservierungsmittel; Abb.18Oberseite hellgraubraun, mit wenigen verstreuten dunkelbraunen bis schwarzen Flecken (die nicht mehr als eine Schuppe bedecken) am Unterkörper und am oberen Schwanz; ein deutlich abgegrenztes, breites (3–4 Schuppen in der Körpermitte bedeckendes) schwarzes dorsolaterales Band verläuft von der Schnauzenspitze bis zur Leiste; darunter befindet sich ein zweites schmales weißes Band (1–2 Schuppen in der Körpermitte), das sich ebenfalls von der Schnauzenspitze bis zur Leiste erstreckt; darunter verläuft ein weiteres schmales schwarzes Band vom Kinn entlang des Kieferrandes (Rand der Supra- und Infralabialschuppen) bis kurz hinter den Vorderbeinansatz, wo es in Richtung Leiste in feine Punkte ausläuft. Gliedmaßen dorsal braun und ventral weiß; Bauch weiß.
Quelle: https://vertebrate-zoology.arphahub.com/article/167366/


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16.07.2026 um 18:20
Ein kleines Update von meiner Seite:

Nach nur gut 4 Wochen Winterruhe ist meine Bartagame seit einer Woche wieder normal aktiv (mit einer Woche Übergangsphase dazwischen).
Das war eine kurze Winterruhe; die zwei bisherigen lagen bei rund drei Monaten. Die Bartagame ist diesmal deutlich später als zuvor in die Winterruhe gegangen, aber zur üblichen Zeit zurückgekehrt.
Am Wochenende ist dann mal Sandwechsel sowie Pflanzentausch (Terrariumpflanzen die stark zur Ernährung der Bartagame beitragen tausche ich nach einiger Zeit aus, damit sie nachwachsen können - die Pflanzen wachsen darin grundsätzlich, aber die Bartagame ist schneller ;) ) angesagt.


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16.07.2026 um 22:48
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Pflanzentausch (Terrariumpflanzen die stark zur Ernährung der Bartagame beitragen
Welche Pflanzen sind das?


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17.07.2026 um 01:09
@orlets

Es sind zwei callisia repens ("Golliwoog", teilweise auch als "turtle weed" bezeichnet). Ich lasse sie auf ca. (menschen-)kopfgroß außerhalb des Terrariums wachsen und pflanze sie dann ein. Nach Monaten ist kaum mehr etwas übrig - die Bartagame ist schneller als das Wachstum der Pflanze - und dann wird durchgewechselt. Diese Pflanzen wachsen hier sehr gut auf dem Balkon wie auch am Fenster, sowie sind gut vermehrbar und hier auch nachkaufbar. Sie werden direkt ins Terrarium gepflanzt.
Den Tipp bzgl. callisia repens habe ich von deutschen Bartagamen-/Terraristik-Webseiten.

Ab und zu füge ich auch Küchenkräuter im Blumentopf hinzu. Diese kann ich aber nur kurz im Terrarium stehenlassen da sie die Hitze und v.a. UV-Strahlung nicht gut vertragen. Entnehme ich nach ca. zwei Tagen wieder.


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17.07.2026 um 06:38
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Es sind zwei callisia repens ("Golliwoog", teilweise auch als "turtle weed" bezeichnet).
Danke, ich habe Mal gegoogelt,da ich von dieser Pflanze noch nie etwas gehört habe. Das ist eine Pflanze, die als Futter für Nagetiere, Vögel Reptilien und andere Exoten geeignet ist. Für Katzen und Hunde kann der Pflanzensaft bei Verzehr zu Magen-Darm-Verstimmungen führen. In Deutschland heißt die Pflanze Kriechendes Schönpolster oder Kriechende Schönpolster und ist eine extrem pflegeleichte, schnell wachsende Zimmerpflanze aus der Familie der Commelinagewächse. Sie eignet sich für Hängeampeln oder als dichter Bodendecker im Topf. Für die Tiere ist sie eine hohe Vitamin- und Magnesiumquelle.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Diese Pflanzen wachsen hier sehr gut auf dem Balkon
Sie kommt auch aus Zentral und Südamerika.


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17.07.2026 um 11:07
Hier ist das zweite Video mit dem anderen Mauereidechsen Weibchen,das aus unserem Teich trinkt

Youtube: Podarcis muralis maculiventris West Mauereidechse Weibchen trinkt aus dem Teich
Podarcis muralis maculiventris West Mauereidechse Weibchen trinkt aus dem Teich
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17.07.2026 um 13:39
Zitat von orletsorlets schrieb:Sie kommt auch aus Zentral und Südamerika.
Das hatte ich bereits gesehen; wahrscheinlich ist sie auch deshalb hier gut erhältlich (Pflanzen und Tiere die von anderen Kontinenten stammen sind hier nur zögerlich erhältlich, wohl aufgrund der Importbestimmungen - auch wenn Nachzucht, müssen schließlich zunächst einige importiert werden).
Erst vor kurzem konnte ich z.B. Zierasseln erstehen; trotz regelmäßiger Suche danach waren sie zuvor nicht erhältlich.
Zitat von orletsorlets schrieb:Für Katzen und Hunde kann der Pflanzensaft bei Verzehr zu Magen-Darm-Verstimmungen führen.
Wir haben keine solchen Tiere. (Und möchten auch keine Hunde oder Katzen halten.)

Bzgl. Golliwoog/ Kriechendes Schönpolster:
Interessanterweise habe ich sie in der Terraristik, auch auf deutschen Webseiten, immer unter ersterem Namen gefunden, hingegen wenn als Zierpflanze, dann unter letzterem.
Verkauft wurden die Pflanzen in der Tat in der Hängeampel. Ich pflanze sie am Boden ein; im Internet habe ich ein Terrarium (aus Deutschland) gesehen in dem die Pflanze als Hängeampel angebracht ist, aber das ist mir zu unsicher - ob das hält oder herunterfällt oder pendelnd an die Scheibe schlägt, wenn die Bartagame springt... Das Terrarium in dem die Hängeampel angebracht war erschien mir dahingehend sicher (u.a. eine bohrbare Holzwand, mehrere starke Obstbaumäste).


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20.07.2026 um 11:15
IMG 20260720 102923Original anzeigen (7,0 MB)

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Hinter dem Teich habe ich die Steine, die dort im Hang legen, so gut es möglich war,vom Geschrüb befreit, damit diese frei liegen und besser Sonnenlicht bekommen. Oben rechts ist eine kahle Stelle, die möchte ich irgendwie noch mit Steinen versetzen,dann ist quasi um den Teich herum Steine.
Generell günstig sind Felsen und Mauern mit gleichmäßig verteilten offenen Fugen und Spalten. Die Tiere bevorzugen einerseits vielfältig bewachsene Mauerflächen, die reichlich Insekten anlocken, andererseits unbewachsene Flächen, um sich dort zu sonnen. Ein geringer Mauerbewuchs kann durch angrenzenden naturnahen Bewuchs am Fuß der Mauer ausgeglichen werden.
Quelle: Wikipedia: Mauereidechse

Das es hier Mauereidechsen gibt, zeigt das der Lebensraum für sie schon geeignet ist, durch eine kleine Hilfe kann man die noch verbessern. Der Teich bekommt jetzt mehr Sonnenlicht,da ich auch außen herum etwas entfernt habe,das ist gut für die Pflanzen es locken auch mehr Insekten an.


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20.07.2026 um 11:26
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Erst vor kurzem konnte ich z.B. Zierasseln erstehen; trotz regelmäßiger Suche danach waren sie zuvor nicht erhältlich.
Meinst du, dass die Terraristik in Chile in den kommenden Jahren immer mehr beliebter wird und somit auch mehr Zubehör erhältlich ist?

Ich hätte selbst nicht gedacht,dass in Russland die Terraristik sehr beliebt ist.
Dort gibt es wunderschöne Geschäfte mit riesen Auswahl.


Youtube: LADENTOUR - So einen Reptilienshop habe ich noch nie gesehen! 🐍
LADENTOUR - So einen Reptilienshop habe ich noch nie gesehen! 🐍
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Aber wie es immer so ist, nicht alles ist Gold was glänzt. Da sieht man zwei Lacerta trilineata 's (Westliche Riesensmaragdeidechse, die größte Eidechsen Art in Europa) in einem Terrarium,der für die zwei viel zu klein ist.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:im Internet habe ich ein Terrarium (aus Deutschland) gesehen in dem die Pflanze als Hängeampel angebracht ist, aber das ist mir zu unsicher - ob das hält oder herunterfällt oder pendelnd an die Scheibe schlägt, wenn die Bartagame springt...
Das wäre mir auch zu unsicher. Worauf die Leute alles so kommen...


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