Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Fische

103 Beiträge, Schlüsselwörter: Fische

Fische

19.09.2018 um 21:23
Für die, die es interessiert gibt es den Worl Ocean Review (WOR), auch in deutscher Sprache. Der WOR beschäftigt sich mit dem Zustand der Meere. Der zweite Band geht speziell auf die Fischerei und die Zukunft der Fische ein. Die Bände sind leicht verständlich auch für den Laien verfasst.

Die Herausgeber schreiben zum WOR folgendes:
Die „World Ocean Reviews“ werden herausgegeben von maribus, der vom mareverlag gegründeten gemeinnützigen GmbH. maribus wurde eigens zu dem Zweck gegründet, die Öffentlichkeit für meereswissenschaftliche Zusammenhänge zu sensibilisieren und somit zu einem wirkungsvolleren Meeresschutz beizutragen. Unsere Publikationen werden nicht verkauft, sondern gratis abgegeben.

An den Publikationen mitgewirkt haben zahlreiche Forscher und Partner, die für ihr jahrelanges Engagement für die Meere und höchstes wissenschaftliches Niveau stehen:

• ein Expertenteam des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“, eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Initiative von mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen

• das International Ocean Institute (IOI), 1972 von Elisabeth Mann Borgese gegründet

• mare – Die Zeitschrift der Meere

Das Ziel unserer Publikationen ist, wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse in verständlicher Form darzustellen und somit all denen zu dienen, die sich aktiv und fundiert an den aktuellen Diskussionen im Umfeld der Meeresforschung beteiligen möchten.
Die Bände kann man auch online lesen.

Entsprechende Seite ist verlinkt:

https://worldoceanreview.com/


melden
Anzeige

Fische

23.09.2018 um 00:20
@orixon

schön :)

und oh mann, nicht mal im wasser ist man vor den gottesanbeterinnen sicher ...

21.09.2018
Fangschrecke macht Jagd auf Guppys

Ungewöhnliche Beute: Gottesanbeterinnen fressen nicht nur Insekten – offenbar schmecken ihnen auch Fische, wie eine kuriose Beobachtung zeigt. Forscher haben in Indien eine dieser Fangschrecken bei der Jagd auf Guppys ertappt. Das Tier tauchte gleich fünf Tage in Folge an einem Gartenteich auf und betätigte sich als Fischer. Es ist dem Team zufolge das erste Mal, dass eine Gottesanbeterin bei einer solchen Aktion beobachtet wurde.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-23180-2018-09-21.html
The fishing mantid: predation on fish as a new adaptive strategy for praying mantids (Insecta: Mantodea)

Roberto Battiston, Rajesh Puttaswamaiah, Nayak Manjunath
https://jor.pensoft.net/article/28067/element/8/14009/


melden

Fische

23.09.2018 um 00:26
und ...

also mit oktopussen hat homo sapiens ja eher weniger zu tun, die abstammungslinien haben sich vor mehr als 500 mio. jahren getrennt ...

aber mit ecstasy ...

21. September 2018
Baltimore – Die Substanz MDMA, besser bekannt als Ecstasy, erzeugt beim Menschen Gefühle emotionaler Nähe und Euphorie, ausgelöst durch Botenstoffe im Gehirn wie Serotonin, Dopamin und Oxytozin. Forscher der Johns Hopkins University berichteten nun im Fachblatt "Current Biology", dass Kraken ganz ähnlich auf die Droge reagieren: Ecstasy steigert das Interesse der einzelgängerischen Tiere an Kontakten mit Artgenossen.
werden selbst tintenfische zu kuschelforschern:
Tatsächlich steigerte sich das Interesse der Tiere an Artgenossen unter dem Einfluss der Droge deutlich: Sie verbrachten mehr Zeit mit anderen Kraken und traten auch vermehrt in direkten Körperkontakt. Dieser Kontakt erschien "erforschender Natur" und nicht aggressiv, hielten die Wissenschaftler fest.
https://www.derstandard.de/story/2000087761350/ecstasy-macht-einzelgaengerische-kraken-sozialer

lol, wann kommt die erste rave-party?

:)


melden

Fische

24.09.2018 um 13:53
Hier habe ich noch etwas zur Fischerei.

Der Fischverbrauch steigt seit den 1960er-Jahren enorm und, wenn wunderts, es werden immer mehr Fischarten, die überfischt werden.

Im Jahr 1974 waren 39 Prozent der Fischbestände auf offener See moderat oder gering befischt, 51 Prozent waren am biologischen Limit befischt und lediglich 10 Prozent waren überfischt oder bereits erschöpft. 2007 bewertete die FAO nur noch 20 Prozent der Fischbestände als moderat (18 Prozent) oder gering (2 Prozent) befischt. 52 Prozent waren 2007 am biologischen Limit befischt und bereits 28 Prozent der Fischbestände galten als überfischt oder erschöpft. Von den überfischten/erschöpften Fischbeständen des Jahres 2007 waren 19 Prozent überfischt, acht Prozent bereits erschöpft und ein Prozent erholte sich auf niedrigstem Niveau. Bis zum Jahr 2013 hat sich die Situation nochmals deutlich verschlechtert: Lediglich 10,5 Prozent der Fischbestände auf offener See galten als moderat oder gering befischt, 58,1 Prozent waren am biologischen Limit befischt und 31,4 Prozent waren überfischt oder bereits erschöpft.
www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52733/fischbestaende


melden

Fische

28.09.2018 um 17:47
Die Zukunft der Orcas ist es nicht gut bestellt:
Ein großer Teil der weltweiten Orca-Populationen wird durch ein langlebiges Umweltgift bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der dänischen Universität Aarhus. Demnach könnten Polychlorierte Biphenyle (PCB) in etlichen Regionen innerhalb der kommenden Jahrzehnte ganze Bestände der Delfin-Art auslöschen. Betroffen seien die Gewässer bei Brasilien, Gibraltar und den Kanarischen Inseln sowie Regionen vor Großbritannien, Japan und im Nordostpazifik, schreibt ein internationales Forscherteam im Fachjournal "Science".
(…)
In den am stärksten belasteten Gebieten drohe innerhalb der nächsten 30 bis 40 Jahre ein Zusammenbruch vieler Populationen.
Folgende Symptome wären die Folge:
Am stärksten belastet sind Tiere an der Spitze der Nahrungskette: Im Fettgewebe von Orcas (Orcinus orca), auch Schwertwal genannt, wurden den Forschern zufolge schon Konzentrationen bis 1300 Milligramm pro Kilo gefunden. Studien zeigen demnach, dass bereits Werte von 50 Milligramm pro Kilo die Fruchtbarkeit und das Immunsystem der Tiere schädigen könnten.
https://www.tagesschau.de/ausland/orcas-bedroht-umweltgift-101.html


melden

Fische

29.09.2018 um 19:17
@orixon

ja, hatte ich auch gelesen, das mit den orcas.

die nautilus machte vor kurzem n tolles video: ein muppet? ein kugelfisch? nein, ein pelikanaal :)

Gulper Eel Balloons Its Massive Jaws | Nautilus Live

EVNautilus
Published on Sep 20, 2018

Spektakuläre Verwandlung
Halb Vogel, halb Fisch? Forscher entdecken Pelikanaal am Meeresgrund
https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/pelikanaal--forscher-entdecken-aufgeplustertes-riesenmaul-vor-haiwaii-8374406...


melden

Fische

30.09.2018 um 10:29
auf den spuren der weißen streifen


poissons clowns visuel 470 px


des clownfischs sind sie in frankreich ein stück weiter gekommen :)
Paris, 5 septembre 2018

Élucider le mystère des bandes blanches des poissons-clowns
http://www2.cnrs.fr/presse/communique/5678.htm
... Das Team zeigte zuerst, dass Streifen für einzelne Fische wesentlich sind, um andere ihrer Spezies zu erkennen. Eine solche Erkennung ist entscheidend für die soziale Organisation von Clownfischen, die unter Seeanemonen leben, wo mehrere Arten gleichzeitig anwesend sein können und junge Fische versuchen, sich dauerhaft zu errichten.

Die Forscher entschlüsselten dann die Sequenzen des Auftretens und Verschwindens von Streifen während des Lebens eines Clownfisches. Streifen treten einzeln auf, beginnen in der Nähe des Kopfes und kommen beim Übergang vom Larven- zum juvenilen Stadium in Richtung Schwanz. Das Team beobachtete außerdem, dass gelegentlich Streifen zwischen der juvenilen Phase und der adulten Phase verloren gehen, diesmal beginnend am Schwanzende.

Um die Entstehung dieser Muster zu verstehen, vertieften sich die Wissenschaftler in die Evolutionsgeschichte der Clownfische. Sie entdeckten, dass ihr gemeinsamer Vorfahre drei Streifen trug. Genau wie heutige Clownfische bestanden diese Ahnenstreifen aus pigmentierten Zellen, sogenannten Iridophoren, die reflektierende Kristalle enthielten. Im Laufe der Evolutionsgeschichte verloren einige Arten von Clownfischen allmählich Streifen, was zu den heutigen Farbmustern führte.
die prozesse hinter der farbdiversifizierung möchten sie jetzt noch weiterverfolgen ...

die ganze studie gibts hier:
Ontogenetic and phylogenetic simplification during white stripe evolution in clownfishes
https://bmcbiol.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12915-018-0559-7



12915 2018 559 Fig1 HTML



:)


melden

Fische

03.10.2018 um 21:29
nu aufgetaucht: die aphrodite unter den fahnenbarschen


tosanoides aphrodite


tosanoides aphrodite :)

29. September 2018
Nach dem Tauchgang erhielt die Spezies den Namen Tosanoides aphrodite. Tosanoides ist die Bezeichnung einer schon seit dem 19. Jahrhundert bekannten Gattung von Fahnenbarschen – und Aphrodite rührt von der gleichnamigen griechischen Göttin der Liebe her, die jeden mit ihrem Anblick betörte. "Das ist einer der schönsten Fische, die ich je gesehen habe", sagt Rocha.
https://derstandard.at/2000088217434/Betoerender-Fisch-laesst-tauchende-Forscher-Hai-uebersehen


die rottöne kann man da unten aber nicht sehen :) ohne licht :)


dabei schwamm ein sechskiemerhai vorbei :)

Sixgill Shark Sighting at 420 feet | California Academy of Sciences




melden

Fische

06.10.2018 um 11:39
Der Elefantenrüsselfisch kann seine Umgebung mithilfe von visueller Wahrnehmung und Eltroortung seine Umgebung wahrnehmen und das Wissen zwischen den beiden Wahrnehmung transferieren.
Im Köpfchen des kurioses Elefantenrüsselfischs sitzt ein Gehirn mit erstaunlicher Leistung, berichten Forscher: Er kann zwischen seinem faszinierenden Elektro-Sinn und seiner visuellen Wahrnehmung raffiniert schalten und „Wissen“ übertragen. Die kleinen Fisch-Gehirne erbringen damit ähnliche komplexe Leistungen wie sie von Menschen oder Säugetieren bekannt sind.

Der etwa 25 Zentimeter große Elefantenrüsselfisch (Gnathonemus petersii) lebt in vielen Fließgewässern Westafrikas und jagt dort Insektenlarven. Zur Orientierung nutzt er seine Augen, aber auch eine raffinierte Fähigkeit zur aktiven Elektroortung. Durch ein spezielles Organ im Schwanz gibt er elektrische Impulse ab, die ein Feld um seinen Körper erzeugen. Durch Sinnesorgane am Kopf, Bauch und Rücken kann der Elefantenrüsselfisch Änderungen dieses elektrischen Feldes wahrnehmen, die durch Strukturen und Lebewesen in seiner Umgebung verursacht werden. „Es handelt sich um eine aktive Elektroortung, prinzipiell ähnlich wie die aktive Echoortung von Fledermäusen, die mit Ultraschall ein dreidimensionales Bild ihrer Umgebung wahrnehmen“, sagt Gerhard von der Emde von der Universität Bonn.
Diese Leistung ist auch insofern erstaunlich, da der Elefantenrüsselfisch andere Gehirnareale als die Säugetiere für die Verarbeitung dieser Informationen verwendet:
Die vergleichsweise kleinen Gehirne der Fische erbringen damit erstaunlich hohe Leistungen, betonen die Forscher: Säugetiere verarbeiten solche Informationen mit ihrer Hirnrinde. Der Elefantenrüsselfisch besitzt diesen Hirnteil jedoch nicht und kann dennoch zwischen den Sinnen hin und her schalten. Die Ergebnisse reihen sich damit nun in weitere Ergebnisse ein, die belegen, dass einige Fischarten Hirnleistungen erbringen, die man den angeblich vergleichsweise simplen Wasserbewohnern nicht zugetraut hat.
https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/erstaunliches-fisch-gehirn/


Hier kommt man auch zur Orginalarbeit der Forscher:

http://www.pnas.org/content/113/27/7638


melden

Fische

17.11.2018 um 21:48
Ein vom Aussehen auch ein sonderbares Tier, ist der Koboldhai:

8486db837aaf koboldhai
Der Koboldhai ist ein seltener, wenig bekannter Tiefseehai. Er ist die einzige heute lebende Art der Familie Mitsukurinidae, die seit 125 Millionen Jahren nachgewiesen ist. Der Hai erreicht eine durchschnittliche Länge von 3 bis 4, 5 Metern. Ein Exemplar das im Golf von Mexiko gefangen wurde war soger über 6 Meter lang. Dieses Tier lebt in Tiefen von 100 bis 1300 Metern und sein Verbreitungsgebiet reicht vom Golf von Mexiko über Frankreich bis Südafrika. Auch im indischen Ozean, in Japan, Australien und Neuseeland sowie Kalifornien wurde er nachgewiesen. Der Koboldhai wird von der IUCN aufgrund seines grossen Verbreitungsgebietes als nicht gefährdet eingeordnet.
Auch die Dumbo-Krake ist ein echter Hingucker, wie ich finde:

4dabdd7273ef dumbokrake
Dumbo-Kraken sind Tiefseetiere und leben auf dem Grund des Meeres in extremen Tiefen von 3'000 bis 4'000 Metern. Einige Arten sogar in Tiefen von bis zu 7'000 Metern. Von allen bekannten Kraken Arten ist diese Gattung diejenige die in den grössten Tiefen lebt und auch eine der seltensten Arten. Sie ernähren sich von Krebstieren, Muscheln und Würmern. Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 3 bis 5 Jahre. Sie sind weltweit in den vielen Gewässern zu Hause. Die grösste Dumbo-Krake die je entdeckt wurde hatte eine Länge von 1,8 Metern und wog 5,9 Kilogramm.
Auch interessant ist der Blobfisch:

c2a257c5bdc4 blobfisch
Der Blobfisch gehört zu den Dickkopf-Groppen, wird bis zu 70 cm lang und erreicht ein Gewicht von bis zu 9,5 kg. Er ernährt sich von Krebstieren, Seeigeln und Weichtieren. Soweit bekannt ist, hat er keine natürlichen Feinde und lebt in der Tiefsee des Südwestpazifik. Sobald dieses Tier an die Wasseroberfläche gebracht würde, müsste er sterben, da er den veränderten Druckverhältnissen nicht standhalten könnte. Sein Körper hat kaum Muskeln, der Körper besteht hauptsächlich aus einer gallertartigen Masse, aufgrund seiner Anpassung an den Lebensraum der Tiefsee. Auf dem Meeresboden wartet er halb vergraben und bewegungslos, bis Beute naht und er zuschnappen kann. Eine nur geringfügigere Dichte als Wasser ermögicht es diesen Fischen, im Wasser gleichsam zu schweben und so den Auftrieb zu nutzen. Obwohl er keine natürlichen Feinde hat, gehört er zu den bedrohten Tierarten, da er immer wieder in Fangnetze von Tiefseefischern gerät.
Am Schluss noch eine im Meer lebende Schnecke (Elysia chlorotica), die in der Lage ist, Fotosynthese zu betreiben:

2adb061daa10 elysia-chlorotica
Eine Meeresschnecke, die am Anfang ihres Lebens grüne Algen frisst. Diese Algen verdaut die Schnecke dann nicht vollständig, sondern baut die grünen Farbkörperchen in die Zellen rund um ihren Verdauungstrakt ein. Je mehr Algen sie frisst, desto grüner wird sie. Die Schnecke geht sogar vom aktiven Dasein in ein mehr oder weniger vegetatives Stadium über, denn offenbar kann sie, wenn sie sich erst einmal grün gefressen hat, monatelang ohne Nahrung auskommen. Sie lebt einfach von Wasser und der Energie, die das Grün in ihrem Inneren durch die Umwandlung von Licht liefern. Die Schnecke ritzt ein kleines Loch in die Algen und saugt ihre Zellen aus. Die meisten Zellbestandteile verdaut sie, aber offenbar nicht die grünen Farbkörperchen. Diese ermöglichen es ihr, selbstständig Fotosynthese zu betreiben. Denn irgendwann in der Evolution scheint die Schnecken einige Algengene in ihr eigenes Erbgut eingebaut zu haben. Diese Gene ermöglichen es ihr, die gestohlenen Farbkörperchen zur Fotosynthese anzutreiben.
Quelle für alle Bilder und Texte:

https://www.kajia.ch/kurioses/kuriosetiere/kuriosetiere.html


melden

Fische

05.12.2018 um 20:34
also, das geheimnis des bachforellen-sterbens ist gelüftet!
28.11.2018, Forschung

Jeden Sommer gehen in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz massenhaft Bachforellen zugrunde. Einem interdisziplinären Team der Technischen Universität München (TUM) ist es jetzt gelungen, das mysteriöse Fischsterben aufzuklären: Das „Bachforellen-Sterben“ wird durch ein bisher unbekanntes Virus ausgelöst.

Tatort sind immer dieselben Flussabschnitte. Und immer sind die Opfer die Bachforellen. Innerhalb weniger Tage färbt sich deren Haut dunkel und die Tiere gehen zu Grunde. Nach der Ursache des mysteriösen Massensterbens fahndeten Forscher und Behörden seit Jahrzehnten – bisher ohne Erfolg.

Mit modernsten Analyse-Methoden hat Prof. Ralph Kühn zusammen mit einem Forschungsteam der TU München jetzt den Erreger entdeckt, der das „Proliferative Darkening Syndrom“, kurz PDS, bei Bachforellen auslöst.
https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/35106/


melden

Fische

07.12.2018 um 16:34
eine ganz neue frage: was machen die aale in der robbennase :ask:

Tim Stobbe, SWR3
7.12.2018

https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/Forscher-raetseln-Warum-stecken-Moenchsrobben-Aale-in-der-Nase/-/id=47428/did=49...
Der hawaiianischen Mönchsrobbe drohen viele Gefahren: Fischernetze, Krankheiten, eingeschränkter Lebensraum. Doch offenbar stehen die Tiere vor einer neuen Herausforderung – Aale in der Nase. In den vergangenen Monaten haben Forscher von der National Ocean and Atmospheric Administratin (Noaa), die die bedrohten Tiere beobachten, immer wieder Mönchsrobben mit einem Aal tief in ihrer Nase gefunden.

„Wir haben keine Ahnung warum“

„Wir beobachten die Mönchsrobben seit vier Jahrzehnten und in all dieser Zeit ist sowas bislang nicht passiert“, sagt Charles Littnan, leitender Wissenschaftler des Programms, dem britischen Guardian. „Nun ist das drei oder vier Mal passiert und wir haben keine Ahnung warum.“
aal in robbe hawaii


robbe hat überlebt ^^, aal ist tot


melden

Fische

21.12.2018 um 01:04
orixon schrieb am 24.09.2018:Hier habe ich noch etwas zur Fischerei.
@orixon


neue studie zum etikettenschwindel (paper parks) und der europäischen schleppnetzfischerei.

kurzer bericht:

20.12.2018
Intensive Fischerei in Meeresschutzgebieten der EU
Europa hat eine beachtliche Anzahl von Meeresschutzgebieten: 727 an der Zahl. Doch in zwei Dritteln dieser Gebiete wird kommerziell sogar mit Schleppnetzen gefischt. Das hat große Auswirkungen auf die Artenvielfalt in den Schutzgebieten.

Es klingt unglaublich, aber in europäischen Meeresschutzgebieten wird scheinbar intensiver gefischt als in den Regionen, die keinen besonderen Schutzstatus genießen. Das schreiben Forscher in der Fachzeitschrift "Science".

Dazu haben Manuel Dureuil von der Universität Halifax in Kanada und sein Team Daten aus den 727 Meereschutzgebieten Europas untersucht. Sie haben den Rückgang von Haien und Rochen gezählt - ausgehend von diesen Zahlen kann man auch auf andere Tierarten schließen. Ihr Ergebnis: In besonders stark befischten Gebieten ging im Jahr 2017 die Zahl dieser sogenannten "Indikator-Arten" um bis zu 69 Prozent zurück.
https://www.br.de/nachrichten/wissen/intensive-fischerei-in-meeresschutzgebieten-der-eu,RClNK4m

studie
Elevated trawling inside protected areas undermines conservation outcomes in a global fishing hot spot
http://science.sciencemag.org/content/362/6421/1403

freilich, paper parks gibts nicht nur in europa, aber in europäischen gewässern scheints besonders extrem zu sein.


melden

Fische

21.12.2018 um 07:56
Moin
Was ich sehr empfehlen kann ist das Buch: das grüne Universum.
Klasse Bilder unserer heimischen Fische in unseren Gewässern. Dazu sehr gut geschrieben.


melden

Fische

23.12.2018 um 22:40
@Dogmatix

Leider sind solche Gebiete leider aufgrund der zu erwartenden höheren Fischbestände wirtschaftlich höchst interessant.

Ein wirksames Fangverbot in Schutzgebieten hat zumindest für die angrenzenden Fischereien positive Auswirkungen. Da in solchen Schutzgebieten sich eine Überpopulation entwickelt, von welcher dann ein Teil in die Nachbargebiete abwandert.


melden

Fische

24.12.2018 um 21:59
Diese schönen Fische habe ich im 'Sealife' in Oberhausen aufgenommen.

IMG 4937.JPG


melden

Fische

24.12.2018 um 21:59
IMG 4938.JPG


melden

Fische

24.12.2018 um 22:03
Auch diese Muräne ist von dort.

IMG 4928.JPG


melden

Fische

24.12.2018 um 22:35
Fast ein Suchbild, wenn die Augen nicht wären (auch Oberhausen)

IMG 4860-800


melden
Anzeige

Fische

26.12.2018 um 08:00
@NONsmoker

sehr schöne ^^ fotos. danke :)


melden
331 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden