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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

8.595 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tiere, Gefahr, Wolf ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 08:22
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Es ist schlicht und ergreifend eine Dreistigkeit vom Wolf sich hier breitgemacht zu haben bevor wir Menschen das Gebiet in Besitz nehmen konnten
nöö, der Mensch hat es nun mal jetzt - nachdem der Wolf viele Jahre weg war - in Besitz genommen (ist nun mal eine Tatsache) - oder willst du die Zeit zurück drehen (Mensch wieder ab in die Höhle?)
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Kein Ökosystem braucht den Wolf solange es noch Menschen mit Patronen und genügend Freizeit gibt um das gestörte Ökosystem wieder in Form zu ballern.^^
Das Ökosystem ist nun mal gestört, das wird man wohl auch mit Wolf nicht wieder hinbekommen. Es sei denn, es stellt sich jemand hin und sagt "der Mensch muss weg". Dann hätten wir wieder schönen Urwald, ja.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wenn Beutegreifer im Ökosystem fehlen nehmen die Beutetiere überhand, die Bestände wachsen.
das weiß ich und sehe ich alles selbst (... das alles nicht mehr im Lot ist).

Dennoch ändert es nichts an meiner Meinung, dass es nun mal jetzt so ist wie es ist, da es nun mal auch den Menschen gibt und dieser sich weiter vermehren soll.
Wird doch regierungsseitig, volkswirtschaftlich immer propagiert: "wir brauchen mehr Nachwuchs"...
... man muss sich schon mal entscheiden was man möchte:
Dem Ökosystem mehr Raum lassen oder mehr Menschen? ;)

Eure Argumente, wonach der Wolf der Flora und Fauna so ungemein nützlich sei, konnten mich nicht überzeugen - aufgrund der Argumente die ich hier brachte:
Beitrag von Optimist (Seite 271)
Beitrag von Optimist (Seite 271)

Jetzt noch mal die Relation von Wildbestand zu Wolf:
-> die paar Kadaver die der Wolf verursacht und welche dann auch tatsächlich liegenbleiben (Stichwort Aasfresser)
-> das bissel was der Wolf kackt im Vergleich zu den Wildtieren...

Wie gesagt, das ganze hat mich nicht überzeugt und deshalb überwiegen für mich die Nachteile des Wolfes noch immer. Von Gefahr will ich gar nicht mehr reden, das wird ja auch abgebügelt mit "anderes und andere sind viel gefährlicher" ;)


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 08:26
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Waschbären haben letztlich die Mülltonne der Oma umgeschmissen, die rotten wir auch aus.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wer es nicht rafft, dass ein stabiles Ökosystem auch Beutegreifer benötigt,
Na du bist ja ein echter Experte. Waschbären und Ökosystem, kommt dem Biber Nutriavergleich schon ziemlich nahe.
Waschbären sollten in Europa ausgerottet werden, nicht weil sie Omas Mülltonne umwerfen, sondern weil sie eine invasive Art sind, die einheimische Tiere und Artenn verdrängt, ist für eine Balkonbiologen schwer nachzuvollziehen, ist aber so.
Andere Beispiele aus der ganzen Welt, der Ochsenfrosch und das Kaninchen in Australien.
So ganz nebenbei, die Niederlande haben es sich zum Ziel gemacht, den Nutria bei sich auzurotten.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 08:34
Zitat von OptimistOptimist schrieb:nöö, der Mensch hat es nun mal jetzt - nachdem der Wolf viele Jahre weg war - in Besitz genommen (ist nun mal eine Tatsache) - oder willst du die Zeit zurück drehen (Mensch wieder ab in die Höhle?)
Ach so.
Man macht erst mal kurz alles platt was nicht passt und verweigert sich dann auch standhaft allen Bemühungen gemachte Fehler zu beheben?
Revolutionärer Ansatz. :Y:
Über Höhlen muss man da nicht diskutieren, auch der Weg dahin zurück für Einige weniger weit ist als für den Rest.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Eure Argumente, wonach der Wolf der Flora und Fauna so ungemein nützlich sei, konnten mich nicht überzeugen...
Dass dich Argumente nicht überzeugen war bei deinem Hang zu irrationalen Glaubensstrukturen zu erwarten.
Business as usual.

@MajorQuimby
Was schwallst du hier rum?
Ich bin doch für deine fehlerhaften Interpretationen (Balkonbiologen) und Phantasmagorien nicht verantwortlich zu machen. Die Neozoondiskussion kannst du in einem passenden Thread führen, es sei denn, du möchtest den Wolf zum Neozoon deklarieren.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 08:43
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Ach so.Man macht erst mal kurz alles platt was nicht passt und verweigert sich dann auch standhaft allen Bemühungen gemachte Fehler zu beheben?
Es gibt nichts mehr zu beheben.
Verstehst du nicht, dass der Mensch sich nun mal sehr ausgebreitet hat und schon viel zu viele Löcher ins Ökosystem gerissen hat? (von Umweltvergiftung usw. gar nicht zu reden).

Da müsste man viel tiefgreifender ansetzen und flächendeckender (der Wolf wäre nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein) - aber in meinen Augen ist es leider nicht mehr 5 nach 12, sondern später. Es ist mMn alles nicht mehr umkehrbar.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Revolutionärer Ansatz. :Y:
wenn man einen solchen wöllte, dann müsste der Mensch tatsächlich zurück in die Höhlen.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Dass dich Argumente nicht überzeugen war bei deinem Hang zu irrationalen Glaubensstrukturen zu erwarten.
Du als Ex-Mod wirst nun persönlich?
Kann man machen, ficht mich aber nicht an ;)


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 08:46
Zitat von OptimistOptimist schrieb:-> die paar Kadaver die der Wolf verursacht und welche dann auch tatsächlich liegenbleiben (Stichwort Aasfresser)
-> das bissel was der Wolf kackt im Vergleich zu den Wildtieren...
passt ja hervorragend zu Deiner Argumentation, was für eine Gefahr der Wolf ist und wie viele Tiere er so reißt..... :shot:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Es gibt nichts mehr zu beheben.
ach so, na immerhin ist der Wolf wieder da, es behebt sich also etwas quasi von selbst. Und wer so fatalistisch denkt, der kann gleich mal seine Plastiktütensammlung im Meer versenken, alle Bäume fällen und so weiter, weil ist ja eh egal.....dann kann Dir aber auch und erst recht scheiss egal sein, was der Wolf vermeintlich "anrichtet".


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 08:50
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:passt ja hervorragend zu Deiner Argumentation, was für eine Gefahr der Wolf ist und wie viele Tiere er so reißt..... :shot:
ja ja, jetzt auf einmal passt es wieder, wo ich Wölfe in Relation zu den Massen von Wildtieren gebracht habe.
Aber dass auch wenige Prediatoren viel Schaden anrichten können, wird damit abgebügelt: "andere ja auch..." :)
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ach so, na immerhin ist der Wolf wieder da, es behebt sich also etwas quasi von selbst
was aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein kann.
Soll ich aufzählen was am Ökosystem alles aus den Fugen geraten ist, was auch zigtausend Wölfe nicht beheben könnten?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Und wer so fatalistisch denkt, der kann gleich mal seine Plastiktütensammlung im Meer versenken, alle Bäume fällen und so weiter
Das ist totaler Quatsch, man muss die Umwelt nicht noch bewusst schädigen durch sein eigenes Verhalten.
Ändert aber trotzdem nichts an meiner Meinung von weiter oben.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:dann kann Dir aber auch und erst recht scheiss egal sein, was der Wolf vermeintlich "anrichtet".
wieder mal ein total hinkender Vergleich.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 08:54
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ja ja, jetzt auf einmal passt es wieder, wo ich Wölfe in Relation zu den Massen von Wildtieren gebracht habe.
Aber dass auch wenige Prediatoren viel Schaden anrichten können, wird damit abgebügelt: "andere ja auch..."
entschuldige bitte, DU hast Deiner eigenen Argumentation widersprochen, ich habe es nur aufgezeigt, also dreh das jetzt nicht um, das ist lächerlich.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wieder mal ein total hinkender Vergleich.
nee, eben nicht. Du argumentierst eben beschissen. Das ist alles.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das ist totaler Quatsch, man muss die Umwelt nicht noch bewusst schädigen durch sein eigenes Verhalten.
na aber es ist doch eh alles egal, außerdem schadest Du der Welt, wenn Du hier heimische wieder Tiere ausrotten willst.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 08:54
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das die Kackerei der Wölfe mehr bringt (als die des Wildes), denn du schriebst ja: "sinnvoller... verteilt auf mehr Fläche"
Das bezweifle ich.
Das habe ich nicht geschrieben. Ich schrieb, dass die kackerei der wölfe sinnvoller ist, als das auf kleinem raum verwesende 30kg reh.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:-> Vergleich von kackendem zu totem Tier.
Ich vergleiche die fläche, auf der die nährstoffe dem boden zugeführt werden.... nicht nährstoffzufuhr kacke vs kadaver....


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 08:57
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Verstehst du nicht, dass der Mensch sich nun mal sehr ausgebreitet hat und schon viel zu viele Löcher ins Ökosystem gerissen hat?
Da bin ich wahrscheinlich zu dumm.
Ich kann nämlich keinen Grund erkennen warum man nicht versuchen sollte so viele gesetzte Schäden wie möglich zu beheben.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da müsste man viel tiefgreifender ansetzen und flächendeckender (der Wolf wäre nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein) - aber in meinen Augen ist es leider nicht mehr 5 nach 12, sondern später. Es ist mMn alles nicht mehr umkehrbar.
Aha.
Dann sollte man alos ausschliesslich die Hände in die Hosentaschen stecken und sich in Tatenlosigkeit üben?
Sorry, ist mir zu wenig.
Leute, die so denken und handeln sind Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wenn man einen solchen wöllte, dann müsste der Mensch tatsächlich zurück in die Höhlen.
Dumm. Anstatt sich aufs Nichtstun zurückzuziehen sollte der Mensch sämtliche ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen und an einer Verbesserung der Zustände arbeiten.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Du als Ex-Mod wirst nun persönlich?
Kann man machen, ficht mich aber nicht an ;)
Du versuchst dich zu beschweren wenn ich der Wahrheit die Ehre gebe?
Nicht sehr originell, aber passt schon. :D

Predator hat nichts mit Predigt zu tun. Das "i" kannst du also ruhig weglassen.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 09:03
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Du als Ex-Mod wirst nun persönlich?Kann man machen, ficht mich aber nicht an ;)
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Du versuchst dich zu beschweren wenn ich der Wahrheit die Ehre gebe?
nur mal zur Erinnerung, hier gehts nicht um mich, sondern nur um Sachargumente.
Aber wenn du meinst dein userbezug war ein Sachargument, von mir aus, dann weiter so :D
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Predator hat nichts mit Predigt zu tun.
oh, ich dachte, du weißt - trotz meines Faselfehlers - dennoch was gemeint war? :D
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Ich kann nämlich keinen Grund erkennen warum man nicht versuchen sollte so viele gesetzte Schäden wie möglich zu beheben.
weil man da wo man versucht Löcher zu stopfen, zuweilen auch neue aufreißt.
Möchte wetten, du bist hier ein Quereinsteiger (?) und hast nicht gelesen, was passiert, wenn z.B. auf Dämmen die Schäferei aufgegeben wird (wegen Wolfsangriffen) und dass der Schutz mit Zäunen und HSH auch nicht so easy ist wie sich das so mancher vorstellt.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Dumm. Anstatt sich aufs Nichtstun zurückzuziehen sollte der Mensch sämtliche ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen und an einer Verbesserung der Zustände arbeiten.
tja, wenn du meinst, das bringt noch was in dieser verkorksten Welt, wo es nur noch um Macht und Geld geht... bitte.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:außerdem schadest Du der Welt, wenn Du hier heimische wieder Tiere ausrotten willst.
na dann retten wir die Welt eben mit Hilfe des Wolfes, wie ihr meint :D


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 09:08
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Sachargumente.
oh, na dann halte Dich mal daran, Sachargumente zu verwenden.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Möchte wetten, du bist hier ein Quereinsteiger (?) und hast nicht gelesen, was passiert, wenn z.B. auf Dämmen die Schäferei aufgegeben wird (wegen Wolfsangriffen) und dass der Schutz mit Zäunen und HSH auch nicht so easy ist wie sich das so mancher vorstellt.
nicht Dämme, Deiche.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 09:14
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:nicht Dämme, Deiche.
nun sei doch nicht wieder päpstlicher als der Papst :) - es geht um Schutz vor Wassermassen.

Aber das ist ja auch gar nicht das Thema gewesen ob nun Damm oder Deich und auch nur ein Beispiel.
Bei meinem Argument gings darum, dass durch den Wolf zumindest indirekt neue Löcher aufgerissen werden können, in einer sich nun mal etablierten Kulturlandschaft.
Wer das alles rückgängig machen will (die Kulturlandschaft), von mir aus.

Noch ein Nachtrag zu diesem hier:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:na dann retten wir die Welt eben mit Hilfe des Wolfes, wie ihr meint :D
... und nehmen zusätzliche Gefahren in Kauf, macht nix, ich weiß "Andere ja auch ..."


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 09:20
Zitat von OptimistOptimist schrieb:nur mal zur Erinnerung, hier gehts nicht um mich, sondern nur um Sachargumente.
Aber wenn du meinst dein userbezug war ein Sachargument, von mir aus, dann weiter so :D
Du hast dich zum Thema gemacht, ich habe aufgezeigt, dass das von dir angesprochene Problem nicht unbedingt von deinen Mitdiskutanten zu verantworten ist.
Sachlich dürfte ich da nicht ganz falsch liegen, der Widerspruch hielt sich in Grenzen. :D
Zitat von OptimistOptimist schrieb:oh, ich dachte, du weißt - trotz meines Faselfehlers - dennoch was gemeint war? :D
Natürlich. Ich habe dir lediglich eine Hilfestellung gegeben. Ist halt so eine Sache mit den Fremdworten.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weil man da wo man versucht Löcher zu stopfen, zuweilen auch neue aufreißt.
Und das ist ein Grund nichts zu tun?
Traurige Einstellung.
Ich finde man sollte nach besten Wissen und Gewissen daran arbeiten etwas besser zu machen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:tja, wenn du meinst, das bringt noch was in dieser verkorksten Welt, wo es nur noch um Macht und Geld geht... bitte.
Danke, sehr süss von dir.
Man kann ja seine Bankrotterklärung gerne hier abgeben, aber dann noch rumzumosern ist albern.
Wer die Hände in die Taschen stecken will, der sollte wenigstens so viel Anstand aufbringen und die Backen halten, während Andere sich bemühen Fehler zu beheben.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 09:24
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Du meinst doch nicht etwa den Punkt, dass die Kadaver der angefressenen Tiere im Wald liegen bleiben und dann Insekten anziehen?
Nö. Das ist nur ein Beispiel. Allein durch die Anwesenheit des Wolfes, reagieren Beutetiere in ihrer Umgebung anders als ohne dem Wolf. Das bedeutet, dass Rehe sich viel vorsichtiger verhalten, was sich widerum auch auf ihr Fressverhalten an Flora und Fauna bemerkbar macht. Gerade an Stellen die sie jetzt wegen des Wolfes meiden, da die Gefahr gefressen zu werden viel zu hoch ist. An diesen Stellen können sich Pflanzen erholen was widerrum andere Tiere/Insekten anlockt.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wie dient der Wolf also noch dafür, dass es mehr Insekten und Pflanzen geben kann?
Siehe oben^^


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 09:32
Zitat von PestsauPestsau schrieb:Allein durch die Anwesenheit des Wolfes, reagieren Beutetiere in ihrer Umgebung anders als ohne dem Wolf. Das bedeutet, dass Rehe sich viel vorsichtiger verhalten, was sich widerum auch auf ihr Fressverhalten an Flora und Fauna bemerkbar macht.
Okay, das ist mal wieder ein sachdienliches Argument was mir plausibel ist. :)
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:während Andere sich bemühen Fehler zu beheben.
Mit dem Wolf werden also Fehler in großem Stil behoben?
Die Welt (wo es nur um Macht und Geld geht) kann durch solche "Tropfen" gerettet werden?
Nun ja, so optimistisch bin ich halt schon lange nicht mehr.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weil man da wo man versucht Löcher zu stopfen, zuweilen auch neue aufreißt.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Und das ist ein Grund nichts zu tun?
Zumindest nicht, was dann zusätzlich noch Schaden anrichten kann.
Wenn man etwas tut, sollte es mMn etwas sein, was wirklich nur Nutzen bringt (und das meine ich nicht nur auf den Wolf bezogen sondern auch ganz allgemein).


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 09:35
@Zyklotrop

Du müsstest sowohl die Suchfunktion eines Threads, als auch den Sinn, sich entsprechend einzulesen, perfekt kennen.Dass von dir auch noch ein Userbezug kommt, kann eigentlich gar nicht wahr sein.

Zum Thema Biodiversität. Wölfe entwickeln und vermehren sich nach meiner persönlicher Meinung, auch wegen dem extremen Totalschutz, fast wie eine invasive Art. Nur das hier das Tier nicht fremd ist, sondern das Land im Laufe der Jahre eine fremde Kulturlandschaft wurde, mit extrem dicht besiedelter Zivilisation.

Biodiversität funktioniert hier nicht- das Gegenteil ist der Fall, sie wird weniger- durch den Wolf. Deutschland ist wie eine Insel, mit ungeschützten und Raubtier unerfahrenen Tieren, die vielfach an der Flucht gehindert werden, durch Massen an Zäunen, Autobahnen etc. Ein Schlaraffenland für den Wolf, in dem die Fleischzufuhr niemals endet, bestätigt durch tausende Risse an Weidetieren.
Biodiversität wird durch die Auswirkungen des Wolfs stark verhindert. Betriebe geben auf, Weiden verbuschen, Vogel, Tier- und Pflanzenarten verlieren ihren Lebensraum. Wir leben in einer Kulturlandschaft, ohne unseren Eingriff und ohne Beweidung würde auch die Biodiversität leiden.


Prof. Valerius Geist, großartiger Wolfsforscher.Lesen, wer die Wahrheit über Wölfe wissen will.
Auf Vancouver Island sank die jährliche Tötung von Rehen von etwa 25.000 pro Jahr auf etwa 3.000 pro Jahr. Weite Waldgebiete sind jetzt praktisch ohne Rehe. Meine Frau und ich haben direkt beobachtet, wie Rehe die Landschaft verlassen haben und in Vororte und Farmen gestürmt sind, als ein Wolfsrudel aufgetaucht ist. Nachts reihten sich die Hirsche an den Wänden der Viehställe unseres Nachbarn aneinander, ohne auf die Farmhunde zu achten. Zum ersten Mal seit vier Jahren betraten sie meinen Garten und rissen die Obstbäume ab, die ich gepflanzt hatte. Etwa 80 Trompeterschwäne waren bei der Ankunft des Wolfsrudels zurückgeblieben, aber nur etwa 40 kamen zurück, nachdem das Rudel ausgerottet war. als das zweite Wolfsrudel ankam, gingen die Schwäne und kehrten nie zurück. Auch die Gänse, die großen Herden amerikanischer Peitschen, die grünflügeligen Krickenten, die Fasane und das Raubhuhn. Hinweis: Nicht nur das Großwild verschwindet!

Alaska-Kollegen ließen experimentell Wölfe auf einer Küsteninsel frei. Die Wölfe töteten die Hirsche, versuchten Robben zu fangen und verhungerten. In ähnlicher Weise hat Tom Bergerud, der führende Karibubiologe auf diesem Kontinent, das Aussterben von Karibu auf Inseln dokumentiert, die von der gegenwärtigen Verbreitung von Wölfen heimgesucht werden.
https://wolfeducationinternational.com/dr-v-geist-speech-big-game-forever-banquet-and-wolf-symposium/



Diese Studie ist widerlegt. Es waren die Bären, nicht die Wölfe. Und die 129 Biber wurden ausgewildert und sind leider nicht dem Ruf des Wolfes gefolgt. Tja, irgendwie total peinlich. :D
Zusammenfassend könne man also sagen, dass der Einzug der Seesaiblinge tatsächlich der wohl wichtigste Faktor war, der zur Abnahme der Wapiti-Population geführt hat und zwar über den Rückgang der Cutthroat-Forellen und der damit einhergehenden Notwendigkeit für die Grizzlys, sich neue Futterquellen zu suchen. Es sei nahezu erschreckend, dass in einem so intensiv überwachten und geschützten Ökosystem wie dem Yellowstone-Park eine derartige Wechselwirkung bisher schlicht übersehen worden sei, kommentieren die Forscher, vor allem, da das Problem in gewisser Weise hausgemacht ist. Denn auch wenn die Saiblinge nie offiziell in dem Gewässer ausgesetzt wurden, gilt es als sicher, dass sie von Menschen illegal dorthin gebracht wurden.
https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-sich-hirsche-vor-forellen-fuerchten-muessen/

Wahr ist aber auch: Schon vor fünf Jahren hat ausgerechnet der amerikanische Verhaltensforscher L. David Mech diese heile Welt in Zweifel gezogen. Also genau jener Wissenschaftler, der als Mentor aller Wolfsforschung gilt und auch hierzulande oft und gern zitiert wird. Für Zweifler vorab: die wohl unverdächtige Quelle.

Mech verweist in diesem Aufsatz für die angesehene Wissenschaftsplattform Biological Conservation, Ausgabe 150 (2012) 143–149, zum Beispiel darauf, dass einige Forscher beim Loblied auf den Wolf übersehen haben, dass etwa zeitgleich mit dem Wiedererstarken der Wolfspopulation im Yellowstone 129 Biber ausgewildert wurden und somit die positive Auswirkung der Prädatoren auf den Biberbestand fragwürdig sei.
https://www.outfox-world.de/blog/auch-der-wolfspapst-warnt-vor-legenden.html
Würde man hier nicht in die Natur eingreifen, dann würden die Wiesen über mehrere Stadien durch andere Pflanzenarten eingenommen. Konkurrenzstarke Pflanzen würden die schwächeren verdrängen. Diesen Vorgang nennt man Sukzession. Im Falle des Löcknitztals, einem Niedermoor, würden sich über Zwischenstadien – vor allem Seggenrieder – nach und nach immer größere und resistentere Pflanzen durchsetzen. Das Endstadium wäre ein verzahntes Gemisch von Erlen- und Weidenbrüchen. Verlierer dieses Vorgangs wären die Tiere und Pflanzen der Offenlandschaft, wie Bekassine, Neuntöter oder Braunkehlchen. Dieser dynamische Wandel ginge also einher mit einem Artenverlust. Will der Mensch die Vielfalt bewahren, muss er eingreifen. Naturschutzmaßnahmen stehen also nicht im Widerspruch zu Naturschutz. Im Gegenteil: zum Erhalt der Artenvielfalt ist Biotop-Management oft notwendig.
ttps://www.geo.de/natur/oekologie/4414-rtkl-oekologie-artenschutz-mit-der-sense

und auch hier Pferd und Artenvielfalt. Geben die Pferdehalter auf, dann gute Nacht.

https://brandenburg.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/weidetierhaltung/24717.html (Archiv-Version vom 27.09.2020)

Beitrag von Dawn (Seite 210)


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 09:44
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Mit dem Wolf werden also Fehler in großem Stil behoben?
Herrje, mit wem schreibe ich denn hier?
Suggestivfragen, zudem noch durch einen Strohmann "aufgepeppt" sind was für den Kindergarten.
Das ist mir jetzt echt zu albern mit dir.^^
Zitat von DawnDawn schrieb:Du müsstest sowohl die Suchfunktion eines Threads, als auch den Sinn, sich entsprechend einzulesen, perfekt kennen.Dass von dir auch noch ein Userbezug kommt, kann eigentlich gar nicht wahr sein.
Was dich zu einem Userbezug verleitet.
Junge, Junge, wie sinnvoll ist das denn? :D


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 09:49
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Suggestivfragen,
sind manchmal sehr nützlich und verhelfen, etwas zu hinterfragen (da braucht man auch nicht mit dem Totschlagargument "Kindergarten" kommen, auch wenn das noch so viel Spaß macht)


Noch mal dazu:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weil man da wo man versucht Löcher zu stopfen, zuweilen auch neue aufreißt.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Und das ist ein Grund nichts zu tun?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Zumindest nicht, was dann zusätzlich noch Schaden anrichten kann.Wenn man etwas tut, sollte es mMn etwas sein, was wirklich nur Nutzen bringt (und das meine ich nicht nur auf den Wolf bezogen sondern auch ganz allgemein).
Dieser Beitrag sagt wohl alles, finde ich:
Beitrag von Dawn (Seite 272)
Jedenfalls so hatte ich meine Beiträge mit dem "Löcher aufreißen" gemeint (denn ich kannte ja schon viele Argumente von Dawn)


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 10:15
Zitat von OptimistOptimist schrieb:sind manchmal sehr nützlich und verhelfen, etwas zu hinterfragen (da braucht man auch nicht mit dem Totschlagargument "Kindergarten" kommen, auch wenn das noch so viel Spaß macht)
Wer wirklich etwas hinterfragen will und wem an unbeeinflussten Antworten gelegen ist, der stellt offene Fragen ohne beeinflussende Komponenten.
Der Thread sollte jetzt aber nicht dazu dienen die Lücken zu schliessen, die du dir in Jahrzehnten angeeignet hast.
Können wir das Thema jetzt abschliessen oder hoffst du immer noch ein sinnvolles letztes Wort behalten zu können?^^
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Jedenfalls so hatte ich meine Beiträge mit dem "Löcher aufreißen" gemeint (denn ich kannte ja schon viele Argumente von Dawn)
Dann besser eine verfahrene Situation durch Nichtstun begleiten?
Super Idee.
Lass mich raten, gegen die globale Erwärmung sollte man auch nichts tun, weil die Situation ja eh schon verfahren ist.^^
Wenn man ein Ding vor den Baum gesetzt hat, dann sollte man versuchen die Fehler zu korrigieren, auch wenn dafür Arbeit und Hirnschmalz erforderlich ist.
Niemand, zumindest keiner von denen die verantwortungsvoll damit umgehen, glaubt mit einer einzigen Massnahme umfassende Fehler ausmerzen zu können.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.10.2019 um 10:18
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Dann besser eine verfahrene Situation durch Nichtstun begleiten?
wird doch so und so gemacht, weil der Wolf unter Naturschutz steht. Finde ich verkehrt, du (und Andere) nicht.
Wir dürfen alle unsere Meinungen behalten oder?
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:auch wenn dafür Arbeit und Hirnschmalz erforderlich ist.
dann bitte den Hirnschmalz auch zum Bedenken der möglichen Schäden einsetzen, sh. Beitrag von Dawn.


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