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Neobiota

39 Beiträge, Schlüsselwörter: Katze, Neobiota, Waschbär, Riesenbärenklau, Waschbären

Neobiota

28.06.2011 um 13:46
bambus ist auch so 'n widerliches zeugs...


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Neobiota

28.06.2011 um 14:09
Also Tatsache ist dass das es auch ohne menschliches Eingreifen in der Natur immer "neobiota" geben wird!

Man beachte zB wie es in Australien eben NICHT so war :D
Als Australien als Kontinent von anderen landmassen abgetrennt wurde .. und erstmal keine Säugetiere dort Fuss fassen konnten :D
(Nagut Fledermäuse kamen rüber xD)
Eine Ewigkeit später kam erst der mensch dorthin ...
Dann die Europäer - sie brachten Kröten Kaninchen und Ratten mit :/

Fakt also ist: Soetwas wird sich niemals verhindern lassen - weil es vollkommen natürlich ist dass es irgendwann mal einen "Eindringling" in ein anderes Ökosystem gibt!

Nur mit dem unterschied dass der Mensch die Fähigkeit hat es kognitiv zu begreifen und aktiv dort einzugreifen:
Die NAtur zu kontrollieren!
Leider scheint der Mensch noch nicht bereit zu sein um diese Kontrolle auszuüben ^^


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Neobiota

28.06.2011 um 14:13
Thermometer schrieb:Nur mit dem unterschied dass der Mensch die Fähigkeit hat es kognitiv zu begreifen und aktiv dort einzugreifen:
Die NAtur zu kontrollieren!
Leider scheint der Mensch noch nicht bereit zu sein um diese Kontrolle auszuüben ^^
Ich würde es noch nicht einmal Kontrolle nennen. Eher ein beseitigen oder bekämpfen von Fehlern die er selbst begangen hat.

Und solange es um Pflanzen geht sind sich auch viele einig, dass man was tun kann und muss.

Aber wenn es dann um ach so niedliche Tiere wie Waschbären, Kaninchen oder Katzen geht sind viele plötzlich nicht mehr bereit einzugreifen.
(hatte da in nem andere Forum mal böse Ärger mit den dortigen Katzenmuttis welche es garnicht lustig fanden, dass ich verwilderte Stubentieger als schädlich ansehe)


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datrueffel
ehemaliges Mitglied

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Neobiota

28.06.2011 um 14:14
Thermometer schrieb:Also Tatsache ist dass das es auch ohne menschliches Eingreifen in der Natur immer "neobiota" geben wird!
Danke! Das ist ja letztendlich das, was ich vermitteln wollte.

Wie aber kommen Warane auf abgelegene südpazifische Inseln, die von sehr wenigen Menschen bisher betreten wurden?

*blubb*


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Neobiota

28.06.2011 um 14:16
datrueffel schrieb:Wie aber kommen Warane auf abgelegene südpazifische Inseln, die von sehr wenigen Menschen bisher betreten wurden?
öhm sie waren schon immer dort bzw es gab sie auch auf dem Festland und dort sind sie dann ausgestorben! Somit haben nur die auf den Inseln überlebt. Bedenke das die Kontinente ja wie oben schon beschrieben nicht immer in der heutigen position waren.


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datrueffel
ehemaliges Mitglied

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Neobiota

28.06.2011 um 14:19
Svart schrieb:öhm sie waren schon immer dort
Das ist aber nur eine Theorie und die ist sehr unwahrscheinlich. Das Nahrungsangebot ist ja begrenzt und der Genpool auch begrenzt.

Mir ist klar, dass sich die Kontinentalplatten bewegen :D

*blubb*


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Neobiota

28.06.2011 um 14:19
@Svart
Svart schrieb:Ich würde es noch nicht einmal Kontrolle nennen. Eher ein beseitigen oder bekämpfen von Fehlern die er selbst begangen hat.
Ja klar^^
Ich meinte dass der Mensch grundsätzlich durch Zoologie Genetik etc genug Wissen hat um bestimmte Pflanzen zu kontrollieren bzw deren Wachstum und verbreitung zu hemmen oder zu fördern!


@datrueffel
@Svart
Vielleicht sind bloss auch nur ein paar Warane rübergeschwommen ^^
Vielleicht zu dem zeitpunkt wo der Weg noch nicht so lang war..
Sind zwar nur Vermutungen ...

Aber sie sind nunmal da ...


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datrueffel
ehemaliges Mitglied

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Neobiota

28.06.2011 um 14:21
Thermometer schrieb:Vielleicht sind bloss auch nur ein paar Warane rübergeschwommen ^^
Wie es letztendlich stattgefunden hat spielt ja keine Rolle. Ich wollte damit ja nur aufzeigen das so ziemlich jedes Tier auf eine bestimmte Art und Weise in ein fremdes Habitat eindringen kann und das es nicht zwingend den Menschen bedarf.

*blubb*


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Neobiota

28.06.2011 um 14:31
@datrueffel
Ich hatte das als Frage direkt an mich aufgefasst :D
Bin nicht gedanklich voll bei Allmy ^^

Klar


Wir wissen dass auch Tiere wandern und neue ökologische Nischen suchen ....
So kann ohne probleme ein Fuchs zb Darmparasiten in andere gebiete schleppen
oder zecken
oder Pollen im Fell ^^

Der Fuchs selbst kann aber ja auch Neobiot sein ....


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Neobiota

28.06.2011 um 14:37
datrueffel schrieb:Wie es letztendlich stattgefunden hat spielt ja keine Rolle. Ich wollte damit ja nur aufzeigen das so ziemlich jedes Tier auf eine bestimmte Art und Weise in ein fremdes Habitat eindringen kann und das es nicht zwingend den Menschen bedarf.
Das hat ja keiner gesgt, dass es ausschließlich durch den Menschen passiert Aber hauptsächlich ist es so.
Und ich denke hieran kann und sollte man arbeiten um dies in Zukunft zu verhindern und schon eingeschleppte Arten zu deziemieren oder sogar ganz verschwinden zu lassen.


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datrueffel
ehemaliges Mitglied

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Neobiota

28.06.2011 um 14:41
Svart schrieb:Aber hauptsächlich ist es so.
Das bezweifel ich, wenn ich ehrlich bin.
Svart schrieb:und schon eingeschleppte Arten zu deziemieren oder sogar ganz verschwinden zu lassen.
Oh, das ist sehr sehr grenzwertig. Man kann eventuell verhindern, dass sich diese Arten weiter ausbreiten, aber was ist, wenn sich das ökologische Gleichgewicht schon auf den "Neuling" eingependelt hat?

Du möchtest also das der Mensch nicht mehr eingreift, aber wünscht dir einen Eingriff des Menschen um den eigentlichen Eingriff rückgängig zu machen?

*blubb*


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Neobiota

28.06.2011 um 14:47
datrueffel schrieb:Das bezweifel ich, wenn ich ehrlich bin.
und warum?
datrueffel schrieb:Oh, das ist sehr sehr grenzwertig. Man kann eventuell verhindern, dass sich diese Arten weiter ausbreiten, aber was ist, wenn sich das ökologische Gleichgewicht schon auf den "Neuling" eingependelt hat?
Ich wüsste nicht wo dies der Fall sein sollte ausserdem geht es ja auch um die verdrängung einheimischer Arten welche dann sicherlich auch wieder kommen würden.
datrueffel schrieb:Du möchtest also das der Mensch nicht mehr eingreift, aber wünscht dir einen Eingriff des Menschen um den eigentlichen Eingriff rückgängig zu machen?
Der Mensch sollte versuchen die Fehler die er so gemacht hat wieder zu reviediren. Das der Mensch nicht in die Natur eingreifen soll wäre aufgrund der derzeitigen Lage illusorisch!

Warum eigentlich grenzwertig?


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datrueffel
ehemaliges Mitglied

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Neobiota

28.06.2011 um 15:01
Svart schrieb:und warum?
Weil jedes Tier eine gewisse Wanderroute und Ausdehnung im eigenen Habitat hat. Zudem kennen Tiere keine Grenzen ;)
Svart schrieb:Ich wüsste nicht wo dies der Fall sein sollte ausserdem geht es ja auch um die verdrängung einheimischer Arten welche dann sicherlich auch wieder kommen würden.
Kaum ein Tier trägt ein Schild mit sich herum wo drauf steht, wie lange dieses bereits hier lebt. Nehmen wir mal den Waschbär. Er hat vielleicht andere Tiere aus Ihren ökologischen Nischen vertrieben, aber ist selbst nun dafür "verantwortlich" das sich gewisse Arten nicht unkontrolliert ausbreiten.

Bestes Beispiel sind hier doch Wolf und Bär. Seitdem diese Tiere nicht mehr in unserem heimischen Gefilden zu finden sind wächst die Anzahl von Schwarz- und Rotwild unkontrolliert.
Svart schrieb:Der Mensch sollte versuchen die Fehler die er so gemacht hat wieder zu reviediren. Das der Mensch nicht in die Natur eingreifen soll wäre aufgrund der derzeitigen Lage illusorisch!
Wenn man schon sagt, dass man der Natur ihren Spielraum lassen soll und nicht mehr eingreifen soll, dann sollte man das direkt tun und nicht erst noch einen weiteren Eingriff folgen lassen. Warum? Eben aus oben beschriebenen Grund. Wenn das auszurottende Tier bereits eine Funktion übernommen hat, dann weiß man eben nicht, was es für Auswirkungen hat, wenn dieses Tier auf einmal nicht mehr da wäre. Aus diesem Grund auch grenzwertig.

*blubb*


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Neobiota

28.06.2011 um 15:16
@rutz
rutz schrieb:naja zum topic..ich finde es nicht gut..deutschland hat doch schon genug arten,sollen die anderen arten in ihren heimatländenr bleiben
Nazi! xD

Nicht aufregen, nur Spass.

@Svart

Ich finde das ist ein schwieriges Thema, tendiere aber sogar zu der Meinung, dass man nicht eingreifen sollte.

Wir sind größtenteils dafür verantwortlich, ja, aber was wir angerichtet haben, das haben wir eben schon angerichtet und wir machen nichts besser wenn wir die eingeschleppten Lebewesen mit ihrem Leben für unsere Fehler bezahlen lassen.

Ich fände eine Reduzierung der Artenvielfallt auch sehr bedauerlich, aber ich denke nicht, dass wir jetzt wo die Fehler schon gemacht worden sind, z.B Waschbären abschlachten sollten, weil sie unsere heimische Vogelvielfallt bedrohen.

Wir können unsere heimischen Tiere und Pflanzen nicht einfach als wichtiger einstufen....

Man sollte weiter alles versuchen weiterer solcher Probleme zu verhindern, aber was passiert ist, ist passiert.

Außerdem argumentiert man ja damit, dass wir verantwortlich für diese Bedrohung sind und so die natürlichen Abläufe beeinflusst haben, was man aber als falsch ansieht.
Das will man dann wieder beheben...

Man kann aber nicht in jedem Fall sagen, ob die Einwanderer wirklich durch Menschen eingeschleppt wurden und aber, erst recht nicht, ob sie nicht vieleicht auch nachdem wir sie eingeschleppt haben durch einen Zufall von alleine zu uns gelangt wären oder sind.

Gerade Pflanzen können durch Zufälle die Ganze Welt erreichen, aber auch Tiere können weite distanzen überqueren auch wenn sie eigentlich im Normalfall selbst nicht in der Lage dazu wären.

Es ist bewiesen, dass Flug und Schwimm unfähige Tiere von einem zum anderen Kontinent gelangt sind, noch bevor Menschen dazu in der Lage waren ihnen dabei zu helfen.

Wenn wir also nicht in die natürliche Entwicklung eingreifen wollen und aber nicht 100 prozentig sagen können, was natürlich passiert ist oder noch passieren könnte, dann dürfen wir gar nicht eingreifen.


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Neobiota

28.06.2011 um 19:22
22FoX22 schrieb:Wir sind größtenteils dafür verantwortlich, ja, aber was wir angerichtet haben, das haben wir eben schon angerichtet und wir machen nichts besser wenn wir die eingeschleppten Lebewesen mit ihrem Leben für unsere Fehler bezahlen lassen.
muss nicht umbedingt so sein. in mecklenburg-vorpommern sind vor ein paar jahren nandus ausgebrochen und haben sie in der freien wildbahn vermehrt. mitlerweile sind es 80 tiere und man tauscht ihre eier gegen attrappen aus. so können sie sich nicht mehr weiter vermehren und kein tier muss sterben.


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Neobiota

28.06.2011 um 23:12
@Dick

Klar, da kann man auch eigentlich nichts gegen sagen.


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Neobiota

29.06.2011 um 10:09
22FoX22 schrieb:Wir sind größtenteils dafür verantwortlich, ja, aber was wir angerichtet haben, das haben wir eben schon angerichtet und wir machen nichts besser wenn wir die eingeschleppten Lebewesen mit ihrem Leben für unsere Fehler bezahlen lassen.

Ich fände eine Reduzierung der Artenvielfallt auch sehr bedauerlich, aber ich denke nicht, dass wir jetzt wo die Fehler schon gemacht worden sind, z.B Waschbären abschlachten sollten, weil sie unsere heimische Vogelvielfallt bedrohen.

Wir können unsere heimischen Tiere und Pflanzen nicht einfach als wichtiger einstufen....
Es kann aber doch auch nicht sein, dass unzählige einheimische Tiere mit dem Leben bezahlen sollen weil wir der Meinung sind und waren andere Lebewesen hier assetzen zu müssen!

Ich denke desweiteren schon, dass man die Tiere welche ihren Ursprung hier haben als wichtiger einstufen sollte. Denn Waschbären gibt es in ihrem natürlichen Habitat zur genüge!
Aber jene Arten welche sie hier verdrängen eben nicht!

Das hat nichts damit zutun, dass die hier lebenden Tiere wichtiger oder besser oder was weis ich sind sondern einfach nur weil es sie nur hier gibt.
22FoX22 schrieb:Man sollte weiter alles versuchen weiterer solcher Probleme zu verhindern, aber was passiert ist, ist passiert
Das sehe ich nicht so! Man sollte immer versuchen etwas zu ändern und es nicht einfach hinnehmen.. egal in welchem Bereich.
22FoX22 schrieb:Man kann aber nicht in jedem Fall sagen, ob die Einwanderer wirklich durch Menschen eingeschleppt wurden und aber, erst recht nicht, ob sie nicht vieleicht auch nachdem wir sie eingeschleppt haben durch einen Zufall von alleine zu uns gelangt wären oder sind.
Sicherlich nicht in jedem Fall aber in vielen schon!
(z.B. Wollhandkrabbe, Riesenbärenklau, Waschbären etc)
Dick schrieb:muss nicht umbedingt so sein. in mecklenburg-vorpommern sind vor ein paar jahren nandus ausgebrochen und haben sie in der freien wildbahn vermehrt. mitlerweile sind es 80 tiere und man tauscht ihre eier gegen attrappen aus. so können sie sich nicht mehr weiter vermehren und kein tier muss sterben.
Ja davon habe ich auch schon gelesen. Leider kann man soetwas nicht immer auf diese Weise lösen.


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Neobiota

29.06.2011 um 13:55
@Svart

Mag sein, dass es genug Waschbären gibt aber ich habe ja auch gesagt eine Reduzierung der Artenvielfallt fände ich bedauerlich.
Mit der Aussage habe ich mich ja schon darauf bezogen, dass evtl Arten aussterben, die es nur hier gibt. Ich sagte ja nicht ich fänds schade, wenn wir in Deutschland weniger Arten hätten, ohne dabei zu berücksichtigen, dass es die dann gar nicht mehr gibt. Das war mir schon klar...

Wir können aber vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen bewahren, indem wir sie z.B in Gebiete umsiedeln, wo sie noch nicht von Neobiota bedroht werden und die Verbreitung der Neobiota so weit wie möglich verhindern.

Als letzte Möglichkeit kann man bedrohte Arten auch in Einrichtungen wie Zoos und Tierparks vor dem Aussterben bewahren.
Bei Pflanzen ist das Verhindern eines kompletten Verschwindens kaum ein Problem..

Ich weis diese Gedanken kotzen dich wahrscheinlich an, aber in meinen Augen können wir nicht mehr tun. Ich find das auch scheiße, glaub mir das.

Du sagst wir können auch nicht unsere Arten mit dem Leben bezahlen lassen wegen unseren Fehlern, so wie ich das andersrum gesagt hab. Nur sehe ich da den moralischen Unterschied, der aber sogar auch in unserem Rechtssystem eine Rolle spielt, nämlich den Unterschied zwischen Fahrlässigkeit und Vorsatz.

Wir haben Fahrlässig das Leben einiger unschuldiger heimischer Arten riskiert. Wir habens nicht besser gewusst oder es war uns egal. Sterben tun die Tiere jetzt durch Neobiota.
Das währe auf Menschen bezogen nach deutschem Recht, schwere Fahrlässigkeit und wenn wir einfach GAR NICHTS machen würden, schwere Fahrlässigkeit mit todes-folge und unterlassene Hilfeleistung.

Du sagst jetzt aber, dass du das nicht hinnehmen willst, und willst jetzt vorsätzlich genau so unschuldige Tiere mit eigener Hand töten.
Das währe vorsätzlicher Mord und wird zu Recht ungleich viel härter bestraft, als Fahrlässigkeit mit Todesfolge.

Klar es geht um was ganz anderes, es sind Pflanzen und Tiere, unsere Gesetze sind aber für Menschen, aber dieser Unterschied, ist moralisch gesehen hier genau der gleiche.

Waschbären gibts in ihrer natürlichen Umgebung zu genüge...

Das käme, um noch mal dem Bezug zu Menschengesetzen zu verwenden, bei obigem Beispiel von Mord, der Aussage nahe: "Das war ein Chinese, die gibts in China doch genug."

Da kann der Chinese aber nichts für und weil der Wert eines Lebewesens in unserer moralischen Empfindung keine Unterschiede macht und jeder das Selbe Recht auf sein Leben hat, haben wir das Einbeziehen einer jeden anderen Wertigkeit im Bezug auf Leben rechtlich ausgeschlossen.

Tiere haben bekanntlich nicht die gleichen Rechte, aber nur den Menschen gegenüber nicht. Ich wüsste aber nicht, warum diese Sichtweise im Vergleich von verschiedenen Tieren nicht wieder anzuwenden wäre.

Es geht um das Recht der einzelnen Lebewesen. Wir können unsere Natur/ unsere Artenvielfallt nicht als unseren Besitz sehen und deshalb bestimmten Lebewesen ihr Leben aushauchen, weil sie durch unsere Fahrlässigkeit einen anderen Teil unseres Besitzes bedrohen.

Wir haben falsch gehandelt, müssen versuchen die negativen Folgen möglichst einzudämmen und zukünftiges Handeln besser überlegen, Aber auf keinen Fall vorsätzlich Unrecht ausüben!

Und der Punkt: "Man kann aber nicht in jedem Fall sagen, ob die Einwanderer wirklich durch Menschen eingeschleppt wurden."

Hatte auch den zweiten Teil:
"und aber, erst recht nicht, ob sie nicht vieleicht auch nachdem wir sie eingeschleppt haben durch einen Zufall von alleine zu uns gelangt wären oder sind."

Wer sagt dir, dass nicht Zeitgleich als der Bärenklau hier nachgewiesener Weise eingeführt wurde, auch eine zweite Ladung Samen in dem Federkleid eines Vogels hier gelandet ist?

Beide Abstammungen könnten sich paralel hier ausgebreitet haben.
Wir wissen nur von der einen, (unsere Schuld) also machen wir alles platt und jedes mal, wenn die Pflanze es wieder zu uns schafft, halten wir es für Überbleibsel der letzten Abstammung und machens wieder Platt?!?!?

Das Recht so grob in natürliche Entwicklungen einzugreifen, sprechen aber die meisten Menschen der Menscheheit nicht zu, oder?


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Neobiota

29.06.2011 um 14:05
22FoX22 schrieb:@Dick

Klar, da kann man auch eigentlich nichts gegen sagen.
Wobei... Hätte eigentlich nichts dagegen, die hier öfters mal anzutreffen. xD

Nein, das widerspricht allem, was ich gerade noch geschrieben habe. -.-

Bischen gemein ist es allerdings auch, ihnen ihre Babys wegzunehmen. :(
Aber ja, natürlich besser als wieder ungeahnte Folgen zu riskieren oder sie gar abzuschlachten.


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