violetluna schrieb:Hoffentlich kein Borkenkäfer, denn das wäre es dann gewesen 😭
Ja, ein Borkenkäferbefall wäre tatsächlich das Worst-Case-Szenario per se.
Womöglich lässt sich Pi-mal-Auge so ein Befall vorab auch schon mal von dir selber feststellen?
Dass sich Borkenkäfer in Bäumen eingenistet haben, lässt sich an kleinen Löchern in der Rinde erkennen; dabei sind bei Nadelbäumen harzige Spuren und bei Obstbäumen Harzausflüsse zu sehen. Und schau dir einfach auch mal die Oberfläche des Baumstammes an. Wenn du dort Bohrmehl (feines Sägemehl) findest, wäre das mE ein sicheres Anzeichen für das Vorhandensein von Borkenkäfern. Ist die Späne braun, bedeutet das, dass der Käfer nur die Rinde durchfressen hat; ist sie weiß, hat er bereits das Holz erreicht. Im Endstadium des Befalls verdorrt die Baumkrone, und die Blätter oder Nadeln fallen ab. Ein Baum, von dem die Rinde stückweise abfällt, ist somit abgestorben.
Sind dir in Nähe der Blaufichte verstärkt
:) Spechte aufgefallen? Spechte lieben Borkenkäfer als Nahrungsquelle, sie sind also deren natürliche Feinde, genau wie auch die Schlupfwespen.
Dreizehenspechte haben sich auf Borkenkäfer spezialisiert. Sie spielen für die Regulation von Käferpopulationen eine bedeutende Rolle. Ihre Wirkung ist dort am grössten, wo sie ganzjährig vorkommen und somit auch brüten.
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Zu den auffälligsten Borkenkäferfeinden gehören die Spechte. Insbesondere der Dreizehenspecht (Picoides tridactylus, Abb. 1) hat einen entscheidenden Einfluss auf die Dezimierung von Borkenkäfern.
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Quelle:
https://www.waldwissen.net/de/waldwirtschaft/schadensmanagement/insekten/dreizehenspecht-und-borkenkaefer--- --- ---
Jede Borkenkäferart legt Gänge bestimmter Formen an, anhand derer sich feststellen lässt, welche genaue Art von Borkenkäfer sich auf dem Baum angesiedelt hat. Die Weibchen nagen die Rinde durch und bohren Gänge in das Holz des Baumes, in denen sie ihre Eier ablegen. Nach einiger Zeit schlüpfen aus den Eiern Larven, die sich sowohl vom Holz des Baumes als auch vom Saft ernähren, was zur Zerstörung von innen nach außen führt. Die herangewachsenen Larven verpuppen sich und überwintern im Inneren des Baumes. Mit Beginn des Frühlings krabbeln/ fliegen die ausgewachsenen Tiere dann heraus und versuchen, einen Partner zu finden.
Hausmittel zur Bekämpfung des Borkenkäfers erweisen sich oft als wenig wirksam. Sie dienen eher der Vorbeugung, dem Schutz des Baums und werden eher zur Behandlung von Rissen, Frostschäden usw angewandt. Wird eine Wunde am Baum entdeckt, sollte sie gereinigt/desinfiziert und anschließend mit Gartenleim verschlossen werden, denn durch äußere Schäden kann der Borkenkäfer leicht zum inneren Kern des Baums gelangen.
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Ist es ein aussichtsloser Kampf? Maßnahmen gegen den Borkenkäfer
Quelle:

Ist es ein aussichtsloser Kampf? Maßnahmen gegen den Borkenkäfer | Wald in Not | Unser Land | BR
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Borkenkäfer gehören zu den größten Problemen für die Wälder in Mitteleuropa. Besonders der Buchdrucker befällt Fichten, bohrt sich unter die Rinde und kann ganze Bestände zum Absterben bringen. Hitze und Trockenheit haben seine Ausbreitung in den vergangenen Jahren zusätzlich begünstigt. Fichten produzieren eine Vielzahl chemischer Abwehrstoffe in ihrer Rinde, die vor allem Pilze und andere Krankheitserreger hemmen sollen. Diese Stoffe sind Teil eines ausgefeilten pflanzlichen Verteidigungssystems.
Borkenkäfer fressen Abwehrstoffe und wandeln sie um.
Beim Fressen nehmen Borkenkäfer diese Abwehrstoffe auf und nutzen sie für sich selbst. In ihrem Körper werden die pflanzlichen Verbindungen enzymatisch umgebaut – und dadurch für Pilze, die den Borkenkäfern schaden könnten, noch giftiger gemacht als zuvor. Dieses Vorgehen war eine erste überraschende Erkenntnis der neuen Studie vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena. "Wir hatten nicht erwartet, dass die Käfer die Abwehrstoffe der Fichte so gezielt in noch giftigere Derivate umwandeln können", sagt Erstautorin Ruo Sun, Biochemikerin am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie.
So entsteht eine Art chemischer Schutzschild. Die Käfer profitieren von den Abwehrstoffen ihres Wirtsbaums und sind besser gegen krankmachende Pilze geschützt. Genau das war lange ein Rätsel für die Forschung.
Quelle:
https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/warum-biologische-borkenkaefer-bekaempfung-bislang-scheiterte-100.html [/quote]
Blaufichten können ja bis zu ca. 400 Jahre alt werden. Da sind die 60 Jahre deiner Blaufichte ja noch Phase Kleinkindalter.
Ich drücke dir die Daumen, dass die
:lv:Blaufichte doch noch die Kurve kriegt!
500 Euro für die damalige Begutachtung, das ist für mich ein Anhaltspunkt, danke, ich hatte keinen Plan.
Hervorhebungen von mir.